Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Highway to hell

Diese Schriftrolle wurde am Di Jan 05, 2016 3:38 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
das Eingangsposting lautete :

Zeit: Frühlingsende, nach dem Abschluss
Ort: Portugal, Sagres
Personen: Gwen und Juan

Er hatte keine Ahnung was seine Mutter gebucht hatte, als er ihr Bescheid gegeben hatte, dass sie nicht in der Villa in Sagres wohnen wollten, während sie in Portugal waren. Seine Mutter hatte darauf bestanden das Hotel zu buchen und hatte ihrem Sohn eine Adresse zukommen lassen, die er nicht kannte. Von daher rief er sich und Gwen ein Taxi, nachdem sie am Flughafen Portugals angekommen waren und nannte dem Taxifahrer auf Portugiesisch die Adresse.
Bereits als er die Gegend erkannte, die sie sich näherten, fasste er sich genervt an die Stirn. Das Viertel war zum größten Teil besetzt mit wohlhabenden Familien und dementsprechend sah auch das Hotel, in denen sie die Nächte verbringen sollten, aus. Groß, prächtig und teuer. Mit einem schon fast angewiderten Blick stieg der Portugiese aus und gab dem Taxifahrer das Geld für die Fahrt, als dieser ihnen die Koffer vor die Füße stellte. Auf Wiedersehen Mit diesen Worten packte er seinen Koffer und blickte zum Hotel hinauf. Ich hätte das Hotel buchen sollen

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 27, 2016 4:41 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Mein Herz machte gefühlt einen kurzen Purzelbaum bei seinen Worten, auf die ich es nicht nötig sah, noch ein Wort zu sagen. Stattdessen genoss ich in vollen Zügen den Kuss, die Berührungen, die Nähe zu dem jungen Mann, den ich so liebte.
Seine nächste Bemerkung war natürlich wieder typisch, das klassische hin und her zwischen uns, das sich entwickelt hatte. "Ach halt doch.." weiter kam ich nicht, da Juans Lippen erneut auf meinen lagen. Das akzeptierte ich gerne, das war schließlich eine angenehme Art zum Schweigen gebracht zu werden, wobei ich ihm nochmal kurz provozierend in die Unterlippe biss. Juan war kurz darauf so nett meiner Aufforderung zu folgen, sodass sein Oberteil neben dem Bett landete und ich mit den Händen nun genau wie er bei mir über seine Haut fahren konnte.
Als Juan anschließend das Öffnen des Knopfes meiner Shorts übernahm und die Küsse auf meinem Bauch verteilte, biss ich mir auf die Unterlippe. Jede Berührung seiner Lippen war wie ein kleiner kribbelnder Stromstoß und sorgte dafür dass sich die Spannung zwischen uns nur noch mehr aufbaute. Als ich ihm wieder in die Augen sehen konnte und er mir eine Strähne zurück strich, lächelte ich zu ihm hoch und strich ihm durch die dunklen Haare und über die Wange, ehe die Hand in seinen Nacken wanderte um ihn zu mir runter zu ziehen und ihm einen Kuss zu geben. Dabei hob ich die Hüfte etwas an, damit er die Hose nun auch ganz auszog wenn er schon den Knopf geöffnet hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jul 28, 2016 11:38 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich grinste leicht in mich hinein, als ich hörte wie sie wirklich noch protestieren und mir den Mund verbieten wollte. Etwas, was sehr selten passierte - immerhin war sie die Tratschtante von uns beiden. Als ich jedoch ihre Hände auf meiner entblößten Haut spürte, verschwand mein Grinsen allmählich da mich diese sanften Berührungen mal wieder völlig aus dem Konzept brachten. Allein mein Herzschlag war vermutlich auf das Doppelte des normalen Tempos gestiegen.
Ich stützte mich weiterhin links und rechts von ihrem Körper ab um nicht mein Gleichgewicht verlieren zu können, während sie mich nach unten zu ihr zog um mich küssen zu können, wobei ich ihrer Aufforderung nachging und ihr die Shorts vom Körper zog. Diese landete ebenfalls neben meinem Oberteil - völlig unbeachtet von uns beiden, während sich Stück für Stück die Wärme auf unseren Körpern absetzte und nach und nach die Kleidungsstücke den Weg auf den Boden fanden.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 12:08 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Die Hitze, die ich zurzeit verspürte, wollte ich um keinen Preis vertreiben, ganz im Gegenteil, ich hatte das Gefühl dass die Leidenschaft und das Verlangen nach mehr immer höher züngelnde Flammen schlugen. Somit war es kein Wunder, dass ich Juan dabei half seine Hose ebenfalls so schnell wie möglich los zu werden, genau wir den störenden Rest.
Es war nicht wie in irgendwelchen Filmen, dass ich zögerte, Juan darüber informierte, dass ich noch nie mit jemandem geschlafen habe und er mit einem 'Vertrau mir" um die Ecke kam. Juan wusste diese Tatsache nämlich schon, ich hatte nach einem Jahr und in diesem Jahr einer tollen Beziehung eindeutig keinen Grund zu zögern und wir wussten beide dass wir uns gegenseitig blind Vertrauen konnten. Es brauchte also keine Worte.
Das einzige was ich wahrnahm war, was ich empfand, während ich Juans Körper an meinem spürte, diesen mit den Händen erforschte und seine Küsse erwiderte.

- weil die Vorstellungskraft viel stärker ist als Worte: Cut -

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 12:19 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich hatte geschlafen wie ein Stein, bevor ich morgens um 9 Uhr die Augen aufschlug und Gwen vor mir liegen sah. Schlafend. Ich stützte meinen Kopf auf meiner Hand auf und nutzte den friedlichen und ruhigen Moment um sie einwenig zu betrachten. Klar war mir schon oft aufgefallen, wie völlig anders aussah wenn sie die Augen geschlossen hatte und ihr Atem völlig entspannt ging. So friedlich wirkte sie.
Es klingelte leise, weswegen ich meinen Blick von meiner Freundin reißen musste und das Zimmer nach der Quelle des Geräusches absuchte. Es war nicht laut, weswegen Gwen nicht unbedingt davon aufwachen musste und doch laut genug um mich dazu zu bringen, mich nur in Boxershorts bekleidet aus dem Bett zu schälen und zum Hoteltelefon hinüberzulaufen und abzunehmen. Meine Mutter war am anderen Ende der Leitung und teilte mir mit, dass es ihr lieber wäre, wenn wir eine halbe Stunde früher kämen. Etwas skeptisch sagte ich zu, ehe ich mich nach dem Beenden des Gespräches ins Bad begab um zu duschen, wobei meine Gedanken immer wieder zu dem vergangenen Abend flogen.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 12:29 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich lag auf dem Bauch, den Arm unter dem Kopf und das Kissen neben statt unter diesem, da es zu warm war. Auch wenn wir Arm in Arm eingeschlagen waren, so blieb das aufgrund der warmen Temperaturen im Zimmer nicht lange so. Das klingen holte mich eher langsam aus dem Reich der Träume, wodurch ich erst die Augen blinzelnd öffnete, als ich das Rauschen der Dusche öffnete. Lächelnd streckte ich mich erst mal und gähnte herzhaft. Was war das vorhin für ein klingen gewesen, das Telefon?  Ich überlegte, wer angerufen haben könnte, entschloss mich aber dass ich so kurz nach dem Aufwachen keine Lust dazu hatte länger darüber nachzudenken. Deshalb ging ich einfach in Unterwäsche zum Bad um den Kopf durch die Tür zu stecken. "Morgen, wer hat mich denn heute aus dem Schönheitsschlaf geklingelt?" fragte ich schmunzelnd nach, wobei ich das Bad komplett betrat und die Tür schloss damit die Feuchtigkeit nicht ins Zimmer kam.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 12:39 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich schnaubte kurz, während ich mir mit einem Handtuch die Haare trocken rubbelte und mir schlussendlich ein anderes, was von dem Hotel zur Verfügung gestellt wurde, um die Hüfte wickelte. Du brauchst keinen Schönheitsschlaf. Das war meine Mutter. Sie hat darum gebeten, dass wir eine halbe Stunde früher da sind. Sie hat noch ein Termin und will möglichst viel Zeit mit uns verbringen Ich zog kurz die Augenbrauen hoch und stellte mich vor das Waschbecken um mir die Zähne zu putzen, weswegen ich für einen Moment nicht redete - man würde ohnehin nichts verstehen wenn ich eine Zahnbürste im Mund hatte.
Hast du noch die Motivation bei der Hitze durch die Stadt zu laufen? Da wo ich hin will ist zwar größten Teil Wald aber wie warm es da ist, kann ich dir nicht sagen Nachdem ich mich Gwen zugedreht hatte, lehnte ich mich gegen das Waschbecken und sah sie erwartungsvoll an. Ich würde nämlich in der nächsten Stunde gehen. Je früher desto kühler...und dann hätten wir noch genug Zeit um uns danach nochmal umzuziehen

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 12:53 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich nickte verstehen und wechselte im Prinzip mit Juan die Plätze, da ich gleich nach ihm die Dusche in Beschlag nahm. Während ich das warme Wasser, dann kam die Hitze einem Kühler vor, über meine Haut fließen ließ, hörte ich Juan zu. "Klar du hast mir schließlich eine Führung versprochen und ich werde es wohl überleben." stimmte ich zu. Ich war ja im Gegensatz zu anderen ein morgens ziemlich aktiver Mensch. Während Juan sich die Zähne putzt wusch ich mir die Haare und spülte den Schaum gerade aus als er zu mir sah. "Ich brauch nur noch ungefähr 10 Minuten, reicht also völlig frühstücken wir hier oder auf dem Weg?" während ich mir die letzten Shampoo Reste aus Haare und Gesicht wusch kam mir der Gedanke dass ich das schön fand. Gemeinsam in einem Bett zu schlafen, das davor sowieso, gemeinsam aufzuwachen, ein Gespräch über die Tagesplanung morgens im Bad... so stellte ich mir die Zukunft vor und so wünschte ich es mir.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 1:02 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich bezweifle dass es eine wirklich lange Führung sein wird und auf die Kultur werd ich sicher auch nicht wirklich eingehen Schmunzelnd kümmerte ich mich noch um meine dunklen Haare und war kurz davor das Bad zu verlassen, als Gwens Stimme erneut hinter mir ertönte. Mir reicht was vom Bäcker. Hier kann es sein dass jetzt relativ viele frühstücken wollen antwortete ich mit einem kurzen Blick auf die Uhr, ehe ich mit dem Handtuch um meine Hüfte das Bad verließ und mir neue Klamotten anzog.
Dazu packte ich das Wichtigste ein, was ich für einen kleinen Ausflug benötigte und schob die Vorhänge einwenig auf die Seite, so dass ich die Stadt etwas beobachten konnte, sie aber trotzdem noch weit genug zu waren um Gwens Höhenangst nicht hervorzubeschwören. Was willst du alles sehen? fragte ich sie, ohne dabei den Blick von den Straßen zu nehmen. Wir würden mit der Bahn fahren müssen um an meinen alten Rückzugsort gelangen zu können.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 1:20 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich grinste leicht bei seiner Aussage. Damit konnte ich leben. Das traf ebenfalls auf seine nächste Aussage zu "solange ich überhaupt etwas zu essen bekommen ist mir das egal." erklärte ich schulterzuckend. Danach widmete ich mich erst mal den Sachen, denen man sich im Bad eben widmete. Mit einem Handtuch bekleidet verließ ich das Bad wieder und zog mir Sachen aus dem Koffer. Eine bequeme Shorts, ein Top und Unterwäsche. Die Haare hatt ich in einem Handtuchturbahn. Als ich angezogen war, Schlang ich von hinten leicht lächelnd die Arme um Juan und gab ihm einige Küsse auf den Hals, wobei ich den Blick nach draußen mied. "Die Orte, die du am liebsten hattest einfach." antwortete ich schulterzuckend und ließ ihn los um die Haare zu trocknen und herzurichten. Ein wenig Wimperntusche, trinken und was man noch so brauchte in die halb gepackte Tasche und ich war fertig.
Danach verließen wir das Zimmer auch schon Seite an Seite und begaben uns runter in die Lobby, ich hoffte heute hatte eine besser gelaunte Frau Schicht und nicht die untervögelte verkniffene Trulla von gestern.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 1:35 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Wenn sie nur die Orte sehen wollte, wären wir sicher nicht allzu lange unterwegs und hätten genug Zeit um uns schick anzuziehen, aufgrund dessen dass meine Mutter immer gerne auf ein gepflegtes Äußeres achtete. Klar, war auch verständlich. Beziehungsweise konnte man es sich denken, wenn man sah, wo ich aufgewachsen war. Es war beinahe normal gewesen, dass man als Besucher in Hemd oder Anzug kam. Außer man gehörte zur Familie und übernachtete in dem Haus, welches man auch als Villa bezeichnen konnte.
Ich folgte ihr nach unten in die Eingangshalle, wo ich erneut meinen Schlüssel abgab. Dieses Mal saß eine andere, etwas jüngere Frau hinter der Rezeption und lächelte uns etwas nervös an, während ich sehen konnte dass ihre Finger zitterten als sie etwas im Computer eintippte. Vielleicht war sie noch so jung, dass es einer ihrer ersten Arbeitstage war. Sie wünschte uns noch einen schönen Tag und ließ daraufhin meinen Schlüssel fallen, was ich jedoch nur am Rande mitbekam, denn das was meine Aufmerksamkeit auf sich lenkte war ein schreiendes Baby im Kinderwagen, welcher vor dem Hotel alleine herumstand. Was zum... Selbst mein eigener Vater hatte mich niemals aus den Augen gelassen. Empört näherte ich mich dem Kinderwagen und schaute mich nach der Mutter um, wobei sich allerdings keine Frau für das Kind verantwortlich fühlte. Und das in dieser Hitze, auch wenn er im Schatten stand. Und wieder einmal merkte ich: Wir befanden uns im Stadtviertel der Reichen.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 1:48 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Anstatt der Hexe saß ein ziemlich junge nervös aussehende Frau dort. Sie tat mir sogar etwas leid. Ich konnte mir gut vorstellen wie schnell die reichen eingebildeten die Angst und Unsicherheit rochen sie zerfleischten. Ich schenkte ich deshalb sogar ein kurzes aufmunterndes Lächeln, ehe ich Juan nach draußen folgte. Dort war ich mindestens ebenso geschockt und wütend über das Bild, das sich mir bot. Wer ließ ein Kind hier alleine stehen?! Das Arme Ding schrie sich die Seele aus dem Hals während die Eltern nirgendwo zu sehen waren. Juan sah sich nach den Eltern um, doch dass er sie nicht fand sah ich als Bestätigung dafür, dass ich den kleinen Knirps ohne Umschweife hochnahm und beruhigend mit ihn hin und her schukelte, was auch zu helfen schien, auch wenn er noch eine Weile leise wimmerte. "Du armer kleiner, ich hoffe für dich deine Eltern kommen gleich denn die würde ich gerne kennenlernen." meine Stimme klang dabei beruhigend fast ein wenig singend, wobei mein Gesichtsausdruck eine andere Sprache sprach. "Juan wir können ihn auch nicht alleine hier stehen lassen." ich sprach weiter mit der beruhihenden Stimme die bei meiner Schwester immer geholfen hatte und die hier auch zu helfen schien da er immer ruhier wurde.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 2:04 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich kratzte mich leicht am Hinterkopf, ehe ich mit einem kurzen Nicken der Französin zustimmte. Ja, aber mitnehmen konnten wir es genauso schlecht. Ich drehte mich wieder zu dem Kinderwagen um und beobachtete Gwen mit dem Baby für einen kurzen Moment, wobei ich ruhig vor mich hinlächelte. Die Szene erinnerte mich an das gemeinsame Weihnachten mit ihrer Familie.
"Mein Kind!" Eine junge, stark geschminkte Frau kam angerannt wobei man schon aus der Ferne sah, dass etwa 40% ihres Körpers beim Joggen mitschwang. Ich wollte etwas sagen, doch da hatte sie Gwen das Baby bereits abgenommen und sprach im schnellen Portugisisch auf sie ein. Sie behauptete, Gwen hätte das Kind beinahe geraubt, wäre sie nicht rechtzeitig gekommen, ehe sie sich an mich wandte und mir Vorwürfe machte, dass ich nichts gemacht hatte. "Senhora, Sie waren diejenige die ihr Kind in der Hitze alleine gelassen hat. Sind Sie sich überhaupt bewusst, wie das hätte enden können?" fuhr ich sie auf schnellem Portugisisch gereizt an - und so etwas nannte sich Mutter? Sie war eindeutig noch zu jung. Lassen Sie das Kind nicht mehr alleine in der Hitze herumstehen, sonst kann es wirklich sein dass es gestohlen wird. Von Menschen die eindeutig mehr Ahnung von Erziehung haben Ich hatte die Schnauze gestrichen voll, weswegen ich ihr die kalte Schulter zeigte und stur geradeaus zur Haltestelle lief. Die junge Frau, die vielleicht so alt war wie wir, rief mir noch einen Fluch hinterher, den ich jedoch mit einem kühlen Auflachen abtat.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 2:14 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Was das hysterisch angerannte Huhn von sich gab, als es mir das Kind aus den Armen Riss, sodass es wieder zu schreien anfing, wusste ich nicht, doch sie schien wohl die Mutter zu sein. "Wie kann man eine solch auf sich selbst konzentrierte, undankbare unfähige selbstverliebte zu viel Geld n den Arsch geschoben bekommende Truklw sein? fluchte ich wobei mir völlig egal war ob sie mich verstand oder nicht denn es ging mir eher uns Dampf ablassen. "Ich hoffe bloß du bekommst keine anderen Kinder mehr, das eine tut mir ja schon leid. Bonzenhuhn." hing ich hinten dran und folgte Kopfschüttelnd Juan. Wenigstens danke hätte sie sagen können dafür dass jemand ihrem Kind etwas liebe geschenkt hat während es einsam in der Hitze nach etwas Nähe schrie. "Ich war mit 15 eine bessere Mutter als die Trulla da. Das solche Menschen Kinder bekommen können ist traurig." ich schnaubte doch beruhigte mich immerhin allmählich wieder, während wir uns immer weiter vom Hotel entfernten

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 2:38 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich schwieg. Erstmal musste ich mich einwenig beruhigen, damit ich meiner regelmäßigen Tätigkeit nachgehen kann und Gwen beruhigen konnte, denn diese war scheinbar noch wütender als ich - was auch verstänndlich war. Solche Menschen sollten einfach keine Kinder bekommen. Allein schon bei ihr konnte ich mir gut vorstellen, dass sie das Kind sogar schon mal im Auto vergessen hatte. Traurig und gefährlich.
Schweigend betrat ich die Bahn, die etwas stickig aber eine niedrigere Innentemperatur hatte als draußen auf den Straßen. Wollen wir einfach nur hoffen, dass sie endlich weiß was eine gute Mutter ausmacht. Und damit war das Thema für mich erstmal abgeschlossen. Ich wollte den Tag genießen und mich nicht über eine Frau aufregen, die keine Ahnung von Erziehungsmaßnahmen hatten - ich hoffte nur wirklich, dass es dem Kind gut ging.
An einer Haltestelle, an der sonst kein einziger ausstieg und die sich sowieso am Rande der Stadt befand, stiegen wir aus. Wir müssen in den Wald rein erklärte ich und folgte dem Waldweg, der mich zu dem Ort brachte, an den ich alleine oder mit meinem Cousin gerne gegangen war.

Meine aufsteigende Nervosität konnte ich natürlich nicht ignorieren, verbergen jedoch umso besser, als ich so tat als wäre mir das alte Klavier unbekannt, welches am Rande des Waldweges stand und nur darauf wartete, dass jemand kam und ein paar Tasten drückte. Ich hatte gehofft, dass es immer noch da stand, obwohl es sicher schon acht Jahre waren, seit ich nicht mehr darauf gespielt hatte. Normalerweise standen in der Innenstadt hin und wieder ein paar Klaviere herum, die man als Passant nutzen durfte doch mein Cousin hatte mit seinem Vater ein altes Klavier wieder repariert und hatte es hier in den Wald gestellt, weil er genau wusste, dass ich gerne darauf spielte, wenn ich mal wieder meine Ruhe suchte.
Ein leichtes Lächeln schlich sich auf meine Lippen, bevor ich abrupt nach links umschwenkte und mich auf dem Stuhl niederließ, der vor dem Klavier stand und auch schon etwas ramponiert aussah, wobei ich Gwen sanft mit mir zog und zur Seite rutschte, damit sie ebenfalls auf dem Stuhl Platz fand. Ich hatte ihr noch nie etwas auf dem Klavier vorgespielt und ehrlich gesagt war ich mir nicht sicher, ob sie überhaupt wusste, dass ich Klavier spielen konnte. Doch nachdem ich überprüft hatte, ob das Klavier noch geeignete Töne von sich gab, fing ich leise an zu spielen. Es war ein Stück aus meiner Jugend, ein Klavierstück mit dem ich unglaublich viel verband – ich hatte es gespielt wenn ich sauer war, traurig, enttäuscht oder glücklich. Es beruhigte mich und jedes Mal wenn ich kurz davor war meine Nerven zu verlieren, dachte ich an dieses unglaublich schöne Stück. Und heute wollte ich es mit Gwen teilen. Es war ein Klavierstück von Ludovico Einaudi und trug den Namen „Una Mattina“.
Ich warf während des Spieles der jungen Frau neben mir ab und zu einen kurzen Blick zu, ehe ich meine Konzentration jedoch wieder auf das Klavier vor mir lenkte, während mein Lächeln immer ehrlicher und breiter wurde. So etwas hatte ich vermisst. Hier hatte ich mich immer wieder zurück gezogen – auch wenn ich dafür immer wieder mit der Bahn alleine irgendwohin fahren musste ohne dass es mein Vater mitbekam. Dafür hatte ich – wenn es ihm aufgefallen war – natürlich oft eine ordentliche Strafe erhalten.
Ich ließ meine Finger für einen Moment auf der Tastatur liegen, ehe ich tief einatmete und langsam aufstand. Gwendolyn Ich konnte mich nicht daran erinnern, sie irgendwann jemals bei ihrem vollen Namen genannt zu haben. Ich hatte noch nie das Bedürfnis, jemandem zu zeigen wie wichtig er mir ist. Ich hatte noch nie das Bedüfnis, solche Worte an jemanden zu richten. Wir sind Menschen und machen Fehler. Aber ich würde es niemals als Fehler bezeichnen, dass ich meine Gefühle zu dir zugelassen habe. Ich würde alles dafür tun, damit du mir ein warmes, ehrliches, zufriedenes und glückliches Lächeln schenkst.
Ich liebe dich dafür, dass du meine schweigsame Seite kommentarlos akzeptierst, dass du meine Vergangenheit akzeptierst, meine Herkunft, meine Familienverhältnisse. Ich liebe dich dafür dass ich dich jeden Tag aufs Neue kennenlernen kann, dafür dass du mir das Gefühl gibst der besonderste Mensch zu sein, der der bislang begegnet ist. Ich könnte unglaublich viele Gründe aufzählen dafür, dass ich jeden Tag nicht den Blick von dir nehmen kann. Aber der Hauptgrund ist einfach der: Ich liebe dich.
Ich zögerte nicht - dafür brauchte ich absolut keine Zeit um noch einmal darüber nachzudenken. Und dieser Grund ist genug um dich zu fragen, ob du meine Frau werden willst In der Mitte dieses Satzes war ich vor ihr auf die Knie gegangen und hatte ein kleines Kästchen in Augenhöhe geöffnet, woraufhin ein schlichter aber schöner Ring zum Vorschein kam.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 3:19 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich beruhigte mich auf der Fahrt wieder und verbannte die Frau aus meinem Kopf, schließlich wollte ich den kleinen Ausflug genießen und sie war es eindeutig nicht wert dass sie ihn mir versauen konnte. Neugierig sah ich mich an dem Ort um, an dem Juan und ich ausstiegen und folgte ihm mich umsehend in den Wald. Das Klavier das dort stand erweckte natürlich sofort meine Aufmerksamkeit, als ich es erblickte und neugierig sowie erstaunt ansah. Als Juan dann auf dieses zuging, war ich nochmal erstaunter. Ich hatte nie gehört dass er spielte und auch erwähnt hatte er es nie. Protestlos ließ ich mich immer noch etwas erstaunt neben ihn auf den Hocker fallen. Fasziniert beobachtete ich, wie er nach kurzem anfing ein Lied zu spielen, das mit einem kleine Gänsehaut bescherte. Ich sah ihm, während ich ihn lächelnd beim Spielen beobachtete an, wie viele Emotionen in diesem Stück lagen, es war nicht einfach irgendein auswendig gelerntes Stück, da war mehr, das sah ich, denn mittlerweile war ich ziemlich gut darin geworden selbst hinter seiner Maske zu sehen was vorging. Ich legte während des Stücks den Kopf sachte, um ihn nicht zu stören, auf seiner Schulter ab und beobachtete, wie seine Finger geübt und filigran über die Tasten flogen, wobei das Lächeln weiterhin auf meinen Lippen blieb. Als die letzte Note verklang, traute ich mich nicht mal etwas zu sagen, weil das Lied noch in der Luft zu schweben schien, wie die letzte Note. Als Juan dann aufsgand, drehte ich mich im Sitzen zu ihm um, sodass ich mit dem Rücken zum Klavier saß, erst mal etwas erstaunt als er mit meinem vollen Namen anfing. Als er jedoch weiter sprach, hatte ich das Gefühl mein Herz sprang mir vor Liebe fast aus der Brust. Wie eine verliebte 15 Jährige sah ich ihn wahrscheinlich an und mir wurde bei meinem Wort wärmer ums Herz wie ich jemals auch nur eine Sekunde hatte zweifeln Können ob eine Beziehung wirklich klappen würde.
Was jedoch am Ende kam, hätte ich niemals erwartet. Völlig sprachlos sah ich ihn an. Ein Antrag? Mit leicht geöffnetem Mund sah ich von ihm zum Ring und konnte es, obwohl ich es direkt vor Augen hatte kaum glauben. Er machte mir eine Antrag. Da ich gerade unfähig war etwas zu sagen, nickte ich nur während sich auf meinem Gesicht ein breites überrumpeltes und ungläubiges Lächeln ausbreitete. "Ich... Ja!"Erst einige Sekunden später schaffte ich es endlich den Mund aufzukrigen während meine Augen leicht feucht glänzten, vor so vielen verschiedenen Emotionen. Freude, Überraschung, Rührung.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 3:40 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich konnte sehen dass sich eine leichte Gänsehaut über ihre Arme zog - eine Reaktion die bei mir ebenso zu sehen war. Allgemein berührte mich manchmal die Musik eines Fremden mehr als irgendwelche Worte eines Fremden.
Und diese Gänsehaut hielt an, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich sehen konnte dass Gwens Augen zu gänzen begannen und ich das Ja auf meine Frage erhalten hatte. Doch auch nach dieser Antwort, die ich mir erhofft und die ich nach letzter Nacht auch erwartet hatte, wollte meine Nervosität einfach nicht sinken. Lansam stand ich auf und nahm ihre eine Hand in meine, um ihr den schlichten Ring an den Finger zu stecken, ehe ich auf diesen Finger einen sanften Kuss hauchte und meine Lippen anschließend auf ihre legte. Nur für einen kurzen Moment aber lange genug um all meine Emotionen in diesen Kuss zu legen.
Sie hatte Ja gesagt.
Ich grinste leicht, als mir das erneut bewusst wurde. Ich glaube Worte sind nicht nötig flüsterte ich. Es waren noch nie Worte nötig gewesen, aber vor allem jetzt war es eine Szene in der wir den Augenblick einfach nur genossen und einwirken ließen. In meinem Hinterkopf hörte ich noch leise das Klavierstück, welches dem Moment einen letzten Schliff verlieh.
Irgendwann würde sie sicher noch erfahren, dass ihre Mutter mir den Tipp gegeben hatte, dass sie doch eine Schwäche für Romantik hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 10:35 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Meine sonst so ruhige Hand, die Juan in seine nahm, zitterte leicht, da mein Herz einfach so schnell schlug aufgrund des ganzen. Ich stand kurz nach ihm ebenfalls auf und betrachtete fast wie im Traum den Ring an meinen Finger, es schien mir fast so unwirklich das ganze und es machte mich einfach sprachlos. Doch Juan hatte recht, Worte brauchte es doch eigentlich sowieso keine. Ich fuhr mir dem Finger der anderen Hand über den hübschen Ringan der linken Hand. Ich war verlobt. Dieser Gedanke war so unglaublich dass ich mich an ihn würde wirklich gewöhnen müssen. Doch ändern würde ich daran nie etwas wollen. Ich legte Juan kurz darauf die Hände in den Nacken und streckte mich etwas um meine Lippen für einen langen Moment auf seine zu legen. Danach lehnte ich mit der Stirn an seiner, die Augen hielt ich weiter geschlossen, nahm einfach den Moment und die Nähe in mich auf. "Du bist unglaublich. Das ist unglaublich. Ich liebe dich." flüsterte ich ebenso leise wie er vorher.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 1:59 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich musste mir ein leichtes Grinsen verkneifen, als ich im Augenwinkel sah, wie gebannt Gwen auf den Ring schaute. Ihre Mutter hatte also völlig recht gehabt. Sie hatte eine kleine romantische Seite, die man in ihr nicht erahnen konnte, wenn man sie absolut nicht kannte.
Nach dem langen, emotionalen Kuss, den sie mir gab, legte ich meine Hand an ihre Wange und drückte meine Lippen ein weiteres Mal auf ihre Stirn, ehe ich geduldig stehen blieb und darauf wartete, dass sich mein Herzschlag beruhigte, was er in Gwens Gegenwart natürlich nicht tat. Ein leichtes Lächeln schlich sich durch ihre Worte auf meine Lippen, jedoch hielt ich es nicht für nötig darauf zu antworten. Sie kannte meine Gefühle und Gedanken. Denn das erste Mal hatte ich Gwen in Worten mitgeteilt, was ich dachte, wenn ich sie sah.
Hier bin ich gerne hingegangen, auch wenn der Ort von meinem Elternhaus weiter entfernt war. flüsterte ich, ehe ich langsam die Hand von ihrer Wange nahm und noch einen kurzen Blick auf ihre Hand warf, was mich schmunzeln ließ. Jetzt war sie nicht nur meine Freundin und mit dem Gedanken musste ich erstmal klarkommen.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 2:39 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Dass mein Herzschlag sich erst mal nicht beruhigen würde, daran hatte ich mich gewöhnt, dafür war die ganze Situation einfach schön, zu unglaublich. Ich lehnte den Kopf leicht in Juans Hand, als er mir diese an die Wange legte und lauschte seinen Worten. "Es ist auch wunderschön hier. Keine Menschen oder Straßen, nur Natur das Klavier ist sowieso dir Kirsche der Torte. ich sah ihn Kopfschüttelnd an. "Dass du nie erwähnt hast wie gut du spielst." Das war nochmal extra eine Überraschung gewesen, mit der ich nicht gerechnet hatte. Eine Frage brannte mir auf der Zunge, während ich zum Klavier ging und mit der Hand über diese Strich. "Wann, wie lange hast du dass denn alles geplant?" ich drehte mich wieder zu ihm um und sah ihn mit dem herzlichen glücklichen Lächeln dass ich heute wohl nicht mehr so schnell los werden würde an, wobei es in diesem Moment mit einem neugierigen Blick vermischt war. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl gehabt bis auf den Ausflug zu seiner Mutter wäre jegliche Planung eher spontan abgelaufen und dass wir die Tage vor der Reise da wir abgesprochen hatten was wann Anstand und was wir dsfur brauchten auch praktisch nur zusammen verbracht hatten - eine Weiterreise brauchte ja etwas Planung.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 4:16 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Du weißt manches nicht über mich, was du sicher noch beim Besuch meiner Mutter erfahren wirst schmunzelte ich - dass ich früher auch zum Geigenunterricht gezwungen wurde, hatte ich ihr auch noch nie gesagt. Ich wusste bis Weihnachten ja auch nicht, dass du als kleines Kind vor Brautkleidern standest und die Kleider bewundert hast Ich setzte mich auf den Stuhl vor dem Klavier und betrachtete die Tasten einen Moment lang. Die Frage, die anschließend kam, überraschte mich nicht wirklich. Ich hatte es im Grunde bereits erwartet, dass sie so etwas in der Art fragte. Das ist etwas, das behalte ich für mich. Beinahe schon geheimnisvoll lächelnd sah ich zu ihr hinauf, da sie ja immer noch stand. Ich hatte mir hin und wieder überlegt, wie ich sie fragen könnte aber solche normalen Anträge fand ich einfach nur langweilig. Aber es waren schon einige Monate her, seit ich mir das erste Mal Gedanken darüber gemacht hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 4:38 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich grinste leicht. "Ach so ist das, mein Verlobter hat dunkle Geheimnisse." Es war so unwirklich das wörtlich auszusprechen, mein Verlobter, alleine der Gedanke war schon seltsam weshalb ich es hatte aussprechen müssen, alleine um den Klang etwas auszukosten. Ich sah zu ihm herunter als er sich setzte. Seine Worte ließen mich zuerst erstaunt dann wissend gucken und ertappt lachen. "Aha, das hast du damals also mit meiner Mutter getuschelt." kombinierte ich und fragte mich was sie ihm noch so erzählt hatte. Da ich weiter zu ihm runter und er sicher auch nicht weiter zu mir rauf gucken wollte, setzte ich mich neben ihn und drückte mit den Fingern einige Tasten. Den Anfang des einzigen Lieder dass ich so aus dem Stegreif Dank des Musikunterrichts konnte. Die Europahymne.
"Na gut. Damit kann ich leben, ich kann mir keinen schöneren Antrag vorstellen." ich sah zu ihm hoch und nahm die Finger von den Tasten, er konnte es eindeutig besser als ich. Den Blick musste ich dabei immer wieder von den Ring fast schon losreißen. Nicht weil ich so schmuxkversessen war, auch wenn er wirklich wunderschön war, sondern aufgrund der Bedeutung die er trug. "spielst du noch etwas?" bat ich ihn, da mir das erste Lied wirklich gut gefallen hatte und ich neugierig war noch mehr zu hören.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 5:01 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich würde sie jetzt nicht unbedingt als Geheimnisse bezeichnen. Eher Dinge, die früher für mich alltäglich waren Ich ließ mir nicht anmerken, dass es noch ungewohnt war, dass sie mich "ihr Verlobter" nannte, auch wenn mir der Klang ihrer Stimme eine Gänsehaut über die Arme jagte. Unter anderem - ich hab vieles erfahren, was ich davor nicht wusste zog ich sie einwenig damit auf und versuchte erst gar nicht, mir ein Grinsen zu verkneifen, als ich erkannte was sie da spielen wollte.
Hoff ich doch. Sag mir Bescheid, wenn du davon träumst. Dann hab ich mein Ziel erreicht antwortete ich schmunzelnd mit dem Blick auf das Klavier. Als sie mich darum bat noch etwas zu spielen, ging ich in Gedanken noch einmal alle Stücke durch, die ich auswendig spielen oder improvisieren konnte. Bis ich mich schlussendlich dafür entschied Circle of Life zu spielen, da ich von Gwens Disneyliebe wusste.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 5:26 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich verstand zumindest in Teilen worauf er hinaus wollte. Viele was früher für ihn alltäglich war, damit wollte er heute schließlich oftmals niht mehr zu tun haben. Sein Vater war einer dieser Dinge.
Wir wechselten anschließend das Thema und kamen zurück zu mir oder eher meiner Mutter. "Aja, als hätten Kinderfotos nicht gereicht." ich verzog das Gesicht jedoch verriet das amüsierte Funklen in meine Augen wohl dass ich es nur halb so schlimm fand wie ich tat. Dass er über meine Spielersuche grinste, kommentierte ich mit einem wortlosen Schubser. "Mal sehen." antwortete ich grinsend, doch ich war mir fast sicher dass es mich bis in die Träume verfolgen würde. Selbst jetzt hatte ich die Szeneria immer wieder vor Augen, die schönen Worte und als er plötzlich auf die Knie ging... Doch ich war doch zu stolz um ihm das jetzt nachdem er mich aufziehen wollte so direkt zu sagen.
Ich freute mich, das er meiner Bitte nachging und nch kurzem bereits ein Lied abstimmte, dass ich bereits an den ersten Tönen erkannte. "Köning der Löwen." stellte ich leise um ihn nicht zu stören fest und lauschte de. Tönen des Klaviers, am liebsten würde ich den ganzen Tag hier bleiben doch dass ging ja leider nicht.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 10:21 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Kinderfotos waren einfach die Krönung des Ganzen war meine schlichte Antwort darauf. Es hatte zum einen zur Unterhaltung gedient, denn manche der Kinderfotos waren einfach goldwert gewesen.
Dass sie das Stück sofort erkannte, verwunderte mich kein bisschen. Immerhin war sie diejenige, die sich mit Disney auskannte - ich kannte nur "König der Löwen" und "Tarzan". Und das waren die Filme gewesen, die ich in Frankreich bei meinem Onkel geschaut hatte.
Nachdem der letzte Ton von "Circle of life" verklungen war, drehte ich mich Gwen zu und hob ihr Kinn sanft an, um ihr einen federleichten Kuss auf die Lippen zu legen. Um dir den Strand zeigen zu können, fehlt uns die Zeit. Aber wir haben danach noch genug Zeit um durch Portugal zu fahren Ich schaute auf die Uhr. Es war kurz vor zwölf. Wie wärs wenn wir was essen und dann zurück ins Hotel gehen?

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 11:15 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
- Sprung zur Villa von Juans Eltern -

Eine riesige schwarze Limousine hatte uns am Hotel abgeholt. Grundsätzlich ja etwas, was man wenigstens einmal im Leben mal machen möchte, in einer echten Limousine fahren und ich fand das auch wirklich cool, nur auf die Blicke der Leute hätte ich können. Hatten die nichts besseres zu tun als uns tuschelnd anzustieren? Die meisten Juan, wobei der Name seines Vaters unter dem Portugiesischen Gemurmel öfter zu hören war. Hatten die kein eigenes Leben?
Die Fahrt selbst verlief ziemlich normal, nur mit viel mehr Platz und in einer Limousine eben und einem Fahrer. Als wir dann auf die Einfahrt der Villa zu fuhren, starrte ich nicht schlecht. Diese war unglaublich und es war für mich eine komplett neue Welt, denn ich würde heute das erste Mal so eine Villa betreten. "Ich fühl mich hier wie ein Bauerntrampel. Und ich dachte das Hotel wäre krass." dachte ich laut und sah zu Juan, nachdem ich mich von Anblick der Villa losgerissen hatte auf die wir im Schritttempo zurollten. Immerhin trug ich etwas, womit ich einigermaßen das Gefühl hatte, hierher zu passen. Das Kleid hatte ich mir gekauft als wir beschlossen hatten Juans Mutter zu besuchen und ich hatte selten so lange nach einem verdammten Kleidungsstück gesucht oder so viel Geld ausgegeben für ein Kleid (jedoch bis zu den Knien). Immerhin stand dieses mir wirklich gut, wenn es auch so ganz anderes war als das, was ich üblicherweise trug, ich fand mich hübsch darin. Auch hatte ich mir mit dem make up etwas mehr Mühe gegeben als sonst, also mehr als nur Wimperntusche. Es kamen ein wenig Lidschatten und dezenten Lippenstift dazu. Als der Wagen hielt, öffnete der Fahrer bereits die Tür, sodass zuerst Juan und dann ich aussteigen konnten. Womit ich jedoch ganz und gar nicht gerechnet hatte, war das Blitzlicht Gewitter. Jap. Eindeutig eine andere Welt. Ich spannte die Schultern etwas an - man spürte es eher wenn man neben mir stand wie Juan, als wenn man es sah - und senkte blinzend den Blick vor dem Blitz.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 29, 2016 11:37 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich hatte die ganze Zeit über starr aus dem Fenster geblickt und kein einziges Wort gesagt. Ich wusste nicht genau, ob ich mich freuen sollte. Dieses Gefühl, dass mein Vater wieder aufkreuzen könnte, ließ mich einfach nicht los obwohl er arbeiten war. Verdammt. Red keinen Stuss. Du könntest sicher meiner Mutter Konkurrenz machen Mit diesen Worten stieg ich aus, als der Fahrer mir die Tür aufmachte und spannte automatisch meinen Kiefer an, als das Blitzlichtgewitter begann. 7 Jahre ohne diese Reporter – das war ein Traum gewesen. Und nun wusste Gwen, wie ich bereits als kleiner Junge gelebt hatte. Ich wurde schließlich schon von Kameras verfolgt als ich noch nichtmal Lesen und Schreiben konnte. Immerhin wollte jedes Magazin die Entwicklung des Sohnes eines berühmten Regiesseurs mitverfolgen.
Ich legte eine Hand auf Gwens Rücken und dirigierte sie zum Eingangstor hinüber, welches automatisch langsam aufging. Im Hintergrund hörte ich nur, wie man uns Fragen zurief. Sie fragten mich, ob ich mich mit meinem Vater vertragen hatte, wo mein Vater war, wer Gwen war oder ob sie sogar bereits meine Frau war. Ich ignorierte alles.

„Juan!“ Eine Frau mittleren Alters kam auf uns zugelaufen, wobei ihre dunklen Haare durch den leichten Wind nach hinten geweht wurden. Sie trug ein bodenlanges, rotes Kleid, was bereits so wirkte, als hätte es einiges gekostet. Es war meine Mutter, die meine Hände in ihre nahm und mir links und rechts einen Kuss auf die Wange drückte. Einen Moment lang hielt sie mein Gesicht in ihren Händen und schien sich jedes Detail meiner Gesichtszüge merken zu wollen. Kein Wunder, sie hatte mich 7 Jahre lang nicht mehr zu Gesicht bekommen. „Du bist hier“ flüsterte sie, ehe sie mir ein warmes Lächeln schenkte. Hatte ich sie so in Erinnerung? „Hallo Mutter“ begrüßte ich sie auf Portugiesisch.
Beinahe schon nervös sah ich zu, wie meine Mutter langsam auf Gwen zu lief und ihren Blick über ihren Körper schweifen ließ, ehe sie ihr nach den Worten „Und du musst Gwendolyn sein. Freut mich dich endlich kennenzulernen.“ ebenfalls jeweils einen Kuss auf eine Wange drückte. Es war eine typische Begrüßung in Portugal, weswegen man darüber keineswegs überrascht sein sollte. Und das vor allem vor den Kameras. Können wir bitte reingehen? fragte ich, denn die Kameras waren immer noch auf uns gerichtet. „Ja, natürlich. Kommt mit“ Sie drehte sich um und schritt elegant und graziös den Weg hinauf zum Eingang des Hauses, vor dem zwei alte Rüden lagen und witternd den Kopf hoben, als die drei sich näherten. Der größere der Beiden sprang auf und lief langsam auf Juan zu um diesen zu beschnuppern, während er von dem Portugiesen eine kurze Streicheleinheit bekam, bevor er Gwen beschnupperte. Der braune Rüde, der immer noch vor der Tür lag, schlug zwei drei Mal mit dem Schwanz auf den Boden, blieb jedoch liegen und sah die drei müde an.
Das sind Caesar und Fynn, früher waren sie noch motiviert aufgesprungen wenn jemand sich genähert hat stellte ich die beiden Gwen vor.[/b][/b]

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 12:05 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich war ehrlich gesagt froh, dass Juan mich etwas voran dirigierte, denn dieses Blitzlichtgewitter hatte mich dann doch ziemlich Überrumpelt. Ich hob den Kopf wieder etwas als meine Augen sich daran gewöhnt hatten und setze automatisch einen Selbstbewussteren Blick auf. Die Fragen ignorierte ich genau wie Juans, wobei die mit der Frau mich kurz Lächeln und 'noch nicht' denken ließ. Nie zeigen dass man unsicher war, das konnte ich gut und deshalb sah man mir nichts an. Und unsicher sowie nervös war ich und wie, schließlich stand ich gleich nicht mal der Mutter meines Freundes sondern der meines Verlobten gegenüber, eine Sache die wohl jede 18 Jährige nervös machen würde, wenn man mir 18 denn schon verlobt war. Immerhin schien diese auf den ersten Blick eine recht herzliche Person zu sein und ich lächelte bei der Begrüßung, die sie Juan schenkte leicht. Als sie danach auf mich zu ging wuchs meine Nervosität etwas und ich lächelte sie freundlich an, ehe ich ihre Begrüßung erwiderte. "Die Freude liegt ganz meinerseits Senhora Viana de Aguilar." antwortete ich höflich, die Seite kannte Juan sicher nicht, zumindest nicht in dem Ausmaß. Ich war mehr als erleichtert, dass wir rein gingen und folgte Juans Mutter an Juans Seite zum Eingang der Villa. Sie erinnerte mich an jemanden oder etwas was man sonst nur im. Fernsehen sah, wie sie elegant in diesem sündhaft teuer aussehenden Kleid die Stufen zur Villa hinaufschritt.
Die beiden Hunde vor den Eingang ließen mich etwas breiter lächeln. Ich ließ beide kurz schnuppern und kneite mich kurz etwas hin sodass ich ihnen über den Kopf streichen konnte, hielt mich jedoch aufgrund der Geier draußen nicht sehr lange damit auf und betrat die kühle und vor Kameras sichere Villa, in der ich mich erst mal staunend umsah, immerhin blieb mir der Mund nicht offen stehen. Jedoch musste ich mir wirklich auf die Zunge beißen, um kein 'heilige scheiße oder, Wahnsinn' von mir zu geben.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 12:34 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich trat schweigend ein und ließ meinen Blick über die Wände und Innendekorationen gleiten. Es hatte sich wenig verändert, seit ich Portugal verlassen hatte. Während meine Mutter einem Angestellten eine Geste gab, die mir jedoch unbekannt war, drehte ich mich Gwen zu, die das Haus ebenfalls unter die Lupe nahm. Das dritte Mal stand sie im Kleid vor mir, weswegen ich den Anblick genoss und sie dabei einwenig länger ansah als gewöhnlich. In so einem Kleid sah sie einfach atemberaubend aus.
Ein leichtes Räuspern erregte meine Aufmerksamkeit, weswegen ich mich wieder umdrehte. Meine Mutter stand vor mir, neben ihr ein junger Mann der ein Tablett mit zwei Sektgläsern hielt, das dritte hielt sie bereits in der Hand. Dankend nahm ich eines vom Tablett, ehe der Mann sich Gwen näherte. "Geht es dir gut?" fragte mich meine Mutter und musterte mich aus ihren blaugrauen Augen. Es könnte nicht besser sein antwortete ich, wobei ich meine Mutter nicht direkt ansah. Ja - es könnte wirklich nicht besser sein, immerhin hatte ich Gwen an meiner Seite und das jetzt für eine ganze Weltreise. Außerdem befand ich mich in Portugal. Und das seit 7 ganzen Jahren wieder. Meine Mutter nickte leicht, ehe sie sich Gwen zuwandte. "Und du - wer bist du?" Sofort stieg meine Nervosität, denn ich kannte meine Mutter. Das war keine normale Frage nach vollem Namen, Herkunft, etc. Sie wollte etwas tiefgründiger wissen, wer Gwen war. Wie sie sich selbst beschreiben oder bezeichen würde. Das war eine Frage, die vielleicht darüber entscheiden könnte ob meine Mutter sie akzeptierte oder nicht.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 1:06 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Juans Blick fiel mir gar nicht auf, ich war einfach viel zu versinken in... naja eigentlich in alles, es war so riesig und selbst die winzigste Vase da hinten sah so teuer aus wie das ganze Haus meiner Mutter. Als ich ein Räuspern hörte, wand ich mich wieder Juans Mutter zu und nahm nachdem ich mich auf Portugiesisch bedankt hatte, genau wie Juan ein Sektglas entgegen und nippte kurz daran. Juans Antwort auf die Frage ließ mich ihn lächelnd ansehen. Ich musste sagen, dass ich mich wirklich an den Anblick von ihm im Anzug gewöhnen könnte, denn es stand ihm wirklich gut und sexy war das Schwarz allemal. Doch lange konnte ich mich nicht auf ihn konzentrieren, denn seine Mutter wandte sich bereits mir zu. Ich spürte ein nervöses ziehen in der Magengegend, lächelte jedoch trotzdem. "Nun, sonderlich viel gibt es da sicherlich nicht zu erzählen. Ich bin in Frankreich bei meiner Mutter einer einfachen Chirurgin aufgewachsen, habe eine kleine Schwester die ich unglaublich liebe, und einen Hund, den ich leider nicht habe mitbringen können." ich strich mir eine gelockte Haarsträhne zurück. "Ich mache Kampfsport, es ist eine große Leidenschaft meinerseits." ich wusste nun nicht wie sie das fand doch so war das nunmal. "Ich würde mich als selbstsicher bezeichnen, doch das werden Sie sicher noch feststellen." ich lachte leise. "Und... ich liebe ihren Sohn. ich sah kurz lächelnd zu Juan. "Ich hoffe das beantwortet Ihre Frage ausreichend, das war zumindest das Wichtigste." innerlich verzweifelte ich gerade. Wie war das mir den selbstsicher? Wenn ich vor der reichen Mutter meines Freundes, nein Verlobten stand war das eindeutig ausschließlich nach außen hin. Denn während ich sie freundlich anlächelte ging ich das gesagt nochmal durch und hoffte ich hatte nicht irgendetwas gesagt was sie dazu bringen würde mich zu hassen. Es reichte schon dass sein Vater mich nicht leiden konnte und ich ihn nicht, da könnte man sich doch wenigstens mit einem Elternteil gut stellen

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 1:35 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich nahm einen großen Schluck meines Sektes und hatte meinen Blick kontinuierlich auf meine Mutter gerichtet, die ihr Glas mit zwei Fingern hielt und ihre aufrechte, stolze Haltung eingenommen hatte. Genauso wie Gwen war auch sie selbstsicher und direkt. Sie wusste was sie wollte, auch wenn sie sich stets zurückgehalten hatte, wenn es um mich im Zusammenhang mit dem Beruf meines Vaters ging. Immerhin war er derjenige gewesen, der all das bezahlte. Der so reich war und einen großen Einfluss auf...so ziemlich alles hatte.
Nachdenklich musterte meine Mutter die Französin, nachdem diese geendet hatte. Nach ein paar Augenblicken, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, stellte sie ihr Sektglas wieder auf das Tablett, während sie sich umdrehte und sich einige Schritte von uns entfernte. War das ihre Antwort? Abermals schlug mein Herz doppelt so schnell wie es eigentlich sollte. Dieses Mal aber nicht wegen Gwen sondern wegen der Reaktion meiner Mutter, die mittlerweile stehen geblieben war und ein Gemälde an der Wand betrachtete, welches - als ich es näher ansah - mich als 12-jähriger darstellen sollte. "Gwendolyn" Sie hob die Hand und bedeutete ihr etwas näher zu treten. "Siehst du diesen Jungen? Mein eigener Sohn hat uns verlassen. Das Elternhaus und ganz Portugal. Mit 13 Jahren. 6 Jahre lang hab ich mir nur ausmalen können, wie es wäre, wenn ich wieder vor ihm stehen würde und jetzt tut er es. Als erwachsener, selbstständiger Mann" Ich wusste nicht so ganz worauf sie hinaus wollte und starrte das Bild an, auf dem ich mit angewinkelten Beinen auf meinem Zimmerboden saß und las, während ich den Blick meiner Mutter auf mir spürte. "Und das sogar mit einer jungen Frau, an die ich jede Menge Erwartungen gestellt habe ohne sie zu kennen. Ich möchte nicht noch einmal sechs Jahre warten, bis ich ihn wieder sehen kann. Aber das Wichtigste ist für mich...das er unabhängig bleibt, denn den Weg der Unabhängigkeit hat er bereits gewählt. Und scheinbar hat er sich auf diesem Weg nach Frankreich verirrt. Zu einer Frau, die taff genug ist mir wirklich zu sagen wer sie ist ohne sich verstellen und mich anlügen zu müssen" Den letzten Satz hatte sie mit lauter und kräftiger Stimme ausgesprochen, ehe ein leichtes, jedoch anerkennendes Lächeln über ihre Lippen huschte, jedoch aber rasch wieder verschwunden war. "Und jetzt gibt es erstmal Kaffee und Kuchen"

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 2:08 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Was ich mit Sicherheit sagen konnte, nach gerade mal einigen Minuten mit Juans Mutter, war, dass er dir Masme mit der er sich und seine Emotionen vor der Welt abschottete, eindeutig von seiner Mutter zu haben schien. Ich konnte ihr rein gar nichts ansehen. Ihre Reaktion war undurchschaubar und hätte ich weniger Selbstbewusstsein, ich stände hier schon längst halb hyperventilierend. Als sie sich plötzlich umdrehte, sah ich zu Juan und zog fragend und verunsichert die Augenbraue hoch. Ich war in diesem Moment sicher es eindeutig vermasselt zu haben und mich damit abfinden zu müssen dass mich gleich beide Elternteile nicht ausstehen konnten, keine besonders gute Basis. Mein Blick glitt sofort als ich meinen vollen Namen hörte zu der Besitzerin der Stimme. Ich trat wie geheißen einige Schritte näher und erkannte auf dem Bild vor dem sie stand eine jüngere Ausgabe von Juan, die mich für einen ganz kurzen Moment zum Lächeln brachte. Danach konzentrierte ich mich wieder vollkommen auf die Frau, die vor dem Bild stand, wobei das einzige Anzeichen dafür, dass ich nervös war, war, dass ich an dem Ring an meiner linken Hand drehte. Es war mir ein Rätsel worauf sie hinaus wollte, doch ich hörte schweigend zu. Ich konnte mir vorstellen dass das auf jeden Fall nicht besonders leicht für sie gewesen sein musste als Mutter, doch das half mir nur bedingt die Frau vor mir zu verstehen. Als ihre Rede jedoch endete, lächelte ich erleichtert und auch etwas froh und ließ die Hände wieder normal neben mich sinken. Als sie sich dann in Richtung Esstisch begab und uns den Rücken zuwendete, atmete ich  die Luft die ich kurz angehalten hatte leise aber erleichtert aus, während mein Blick zu Juan glitt. Ich nahm seine Hand kurz in meine, froh über ihre Reaktion und folgte seiner Mutter mit ihm zusammen zum Esstisch.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 2:48 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich wagte schon beinahe, erleichtert aufzuatmen, ehe ich mich den beiden Frauen näherte und Gwen einen Kuss auf den Handrücken hauchte, als sie meine Hand kurz in ihre nahm. Erst dann folgte ich meiner Mutter in den großen Speisesaal, in dem ein etwas längerer Esstisch stand. Auch dieser stand in meiner Kindheit noch da. Damals hatte mein Vater an der einen Seite gegessen und ich mit meiner Mutter an der anderen, da es nur meinem Vater gestattet war als Familienältester und als Meistverdiener den Platz des Ranghöchsten einzunehmen, der durch den Stuhl am Ende des Tisches gekennzeichnet wurde. Es hatte Ähnlichkeiten mit dem Mittelalter oder einem Märchen gehabt. Auch wenn es nicht ganz so märchenhaft war wie man sich so ein Leben vorstellte.
Nachdem wir uns alle am Tisch niedergelassen hatten - Gwen neben mir, meine Mutter uns gegenüber - und ein anderer Mann uns Kaffee oder Tee anbot und schließlich auch einschenkte, schwang die Tür auf und ein älterer, ergrauter Mann trat ein. Langsam, nachdem ich ihn erkannt hatte, begann ich zu lächeln und sah zu wie Luis, mein ehemaliger Privatlehrer für Französisch und Musik und gleichzeitig auch der Mann, der für mich in meiner Freizeit zuständig war, auf uns zu lief mit einer kleinen Box in der Hand. "Senhora, es tut mir leid für die Störung. Aber ich habe im Radio mitbekommen, dass León zurückgekommen ist und geheiratet-" sprach er meine Mutter an, wobei man deutlich am Akzent heraushörte dass er aus Frankreich und nicht aus Portugal kam. Sein Blick war mittlerweile auf mir gelandet, weswegen ihm die Worte im Hals stecken geblieben war. "León! Und ich dachte, ich würde dich niemals mehr an den Ohren ziehen dürfen, wenn du mal wieder zu spät zum Unterricht kommst" Auch er drückte mir erfreut einen Kuss auf die Wange und strahlte mich begeistert an. Er war derjenige, den ich am liebsten als mein Vater bezeichnen würde. Er war freundlich, gutherzig und allein sein Akzent machte ihn mir unglaublich sympathisch. Es freut mich auch, dich wiederzusehen. Darf ich vorstellen? Das ist Gwen, meine Freundin. Sie kommt ebenfalls aus Frankreich. Gwen, das ist mein ehemaliger Französisch- und Musiklehrer Luis. Er hat die ganzen Jahre auch damit verbracht mich zu beschäftigen, damit ich mich nicht zu Tode langweile Luis, der bis zu meiner Vorstellung nur mich angesehen hatte, hob sofort den Blick und sah zu Gwen hinüber, deren Hand er in seine nahm und auf den Handrücken einen Kuss andeutete. "Eine wahre Französin also? Juan hatte schon früh eine Schwäche für Frankreich. Damals galt seine Liebe aber nur dem französischen Baguette"
"Luis, ist gut. Sie können gehen." Mit einer beinahe gleichgültigen Stimme schickte meine Mutter den älteren Herrn weg, wobei Ich zu meiner Mutter hinübersah, die immer wieder von mir zu Gwen sah und wieder zurück. "Geheiratet? Hab ich etwas verpasst?" Ups. Nein, wir sind nicht verheiratet Ich hatte gehofft ihr das anders sagen zu können. Aber wir sind verlobt.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 9:42 am von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Als ich mich neben Juan an den riesigen Tisch setzte war die erste Frage, die mir durch den Kopf schwirrte, wie viele Bedienstete es hier eigentlich gab, da immer ein anderer auftauchte. Doch da ich mir sicher war, dass diese Frage wohl nicht ganz angemessen gewesen wäre, behielt ich die für mich. Als plötzlich die Tür aufging und eine weitere Person den großen Raum betrat, sah ich diese neugierig aber auch fragend an. Da er Portugiesisch redete, verstand ich natürlich nicht gerade viel, doch der Akzent entging mir natürlich nicht und ließ mich leicht Lächeln. Als Juan mich anschließend vorstellte, nun wieder auf Französisch, lächelte ich den Mann, den Juan anscheinend sehr mochte, zur Begrüßung offen an. Seine Aussage über Juan und Frankreich ließ mich kurz lachen. "Nun ich hoffe doch, mich hat er lieber als Baguette." ich sah schmunzelnd zu Juan. Es war etwas schade, dass er bereits weg musste, er schien mir eine angenehme Gesellschaft zu sein. Was den Umgang mit Bediensteten anging, die kühle Distanz, so musste ich mir wirklich auf die Zunge beißen, das war hier natürlich Gang und gebe doch für mich etwas was ich nicht kannte und auch nicht sonderlich mochte an der Höheren Gesellschaft.
Der anschließende Blick von Juans Mutter ließ mich etwas anspannen. Hatte Luis vorhin etwas gesagt? Die Antwort bekam ich kurz darauf. Geheiratet? Die Kamera Kerle könnten sich wenigstens an das halten was sich auch durch Fotos belegen ließ. Noch trug nur ich einen Ring an Finger und den auch noch an der linken Hand. Doch heiraten war eben nochmal eine Spur dramatischer korrigieren könnte man sich ja wenn man erst mal die aufmerksam aller hat. Die von Juans Mutter hatten wir nun auf jeden Fall und ich unterdrückte es mir auf die Unterlippe zu beißen, da hätte ich Lippenstift an den Zähnen. Stimmte ja... das mit der Verlobung mussten wir auch noch sagen und ich war mir nicht sicher wie sie das aufnehmen würde. Mit nicht zu deutendem Blick sah ich von Juan zu seiner Mutter und rang mir ein mildes Lächeln ab, vielleicht half es ja. Ich hob etwas zaghaft die linke Hand an, um ihr als Unterstützung von Juans Worten den Ring zu demonstrieren.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 11:41 am von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich spürte brennend heiß den Blick meiner Mutter auf mir, hielt ihn jedoch gekonnt stand. Früher hätte ich meinen abgewandt da ich als Kind sowieso nicht das Recht hatte irgendjemandem die Stirn zu bieten, der über mir stand. Der einzige der mich jemals Normal behandelt hatte war Luis.
Prüfend musterte sie mich, ehe sie den Ring unter die Lupe nahm ohne sich dabei vorzubeugen. "Nun..." Gespannt auf ihre Antwort ließ ich sie nicht aus den Augen als ihre Mundwinkel leicht nach oben zuckten. "Er passt sehr gut zu dir." Meinte sie jetzt den Ring?
"Aber euch ist doch hoffentlich bewusst - Wenn das jetzt bereits im Radio kommt, Juan, hört es sicher dein Vater" Ich umklammerte die Gabel, die ich zur Hand genommen hatte nachdem man uns etwas Kuchen auf den Teller gelegt hatte. Ich hatte weder damit gerechnet dass es so schnell im Radio kam, noch hatte ich daran gedacht dass es mein Vater hören könnte obwohl er arbeiten war. Selbst wenn er kommen sollte - ich bin erwachsen und nur Gast in seinem Haus. Lieber soll er mich rausschmeißen als mich versuchen zu überreden in Portugal zu bleiben. Guten Appetit Mit den Worten schob ich mir eine Kuchengabel in den Mund und sah, wie weicher die Gesichtszüge wurden. "Du möchtest mit Gwendolyn zurück nach Frankreich?" Ich nickte leicht und lehnte mich zurück. Ich hatte Portugal vermisst, ja. Aber Gwen hing vermutlich mehr an ihrer Heimat als ich. Und im Gegensatz zu mir würde sie sicher wollen dass sie ihre Familie regelmäßig besuchen konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 12:16 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Mein Blick ging von Juan zu seiner Mutter und zurück. Als ihr Blick zu mir ging erwiderte ich ihren Blick, ehe dieser zum Ring an meinen Finger ging. Als sie dann anfing zu lächeln war es die zweite große Erleichterung an diesem Tag und meine eigenen Mundwinkel gingen nach oben. "Meinen Sie den Ring oder ihren Sohn " konnte ich mir nicht verkneifen und grinste minimal. Meine Antwort auf beides wäre ja 'sehe ich genauso.'
Mein Grinsen gefror jedoch als sie uns auf ein kleines Problem aufmerksam machte. Ob er wirklich hier auftauchen würde? Ich traute es ihm nach unserem kleinen Zusammenstoß letzten Sommer zu 100% zu. "Guten Appetit." sagte ich ebenfalls und aß ebenfalls kleine Stücke des Kuchens. "Wir haben bereits eine Wohnung in der Vorstadt in Aussicht." erzählte ich von der zwar nicht besonders großen aber hübschen Wohnung die wir uns von dem Geld das wir durch Ausbildung und Nebenjob verdienen würden jedoch gut leisten konnten une die immerhin sogar möbeliert übergeben wurde, mit wirklich guten Möbeln, das Ehepaar zog wegen Schwangerschaft in ein Haus und wollte wohl eine Grunderneuerung.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 12:52 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Während ich völlig abgelenkt war durch die Tatsache, dass mein Vater wieder auftauchen könnte, lächelte meine Mutter Gwen leicht an, antwortete jedoch nicht auf ihre Frage. Meine Mutter war einfach ein offenes Buch.
"Dann kann man wohl nichts tun um dich zu überreden wenigstens in Portugal zu leben." Isabel akzeptierte es wenigstens - mein Vater versuchte möglichst mit viel Einfluss, Argumente, Geld und wenn nötig mit Gewalt seinen Willen durchzusetzen. Nein war meine schlichte Antwort darauf, wobei ich mich erneut zurücklehnte und einen Schluck meines Tees nahm, als ich mit meinem Kuchen fertig war. Ich würde mich gerne noch etwas umsehen, Mae verkündetete ich, ehe ich meinen Stuhl zurückschob und aufstand. Isabel, die noch dabei war ihren Kuchen zu essen, nickte und fragte Gwen schlussendlich was sie vorhatte nach der Reise zu tun.
Ich wiederrum wechselte in den nächsten Raum, der so wie vor Jahren als Wohnzimmer genutzt wurde. In diesem stand eine große, alte Standuhr, zwei Bücherregale, eine Couch und ein Flügel vor einem großen Panoramafenster, durch das man auf die Stadt und auf den Pool hinuntersehen konnte. Caesar, der Hund von eben, war mir gefolgt und legte sich vor dem Flügel, auf dessen Stuhl ich mich gesetzt hatte, auf den Teppich. An diesem Flügel hatte ich oft genug meine Zeit verbracht, war verzweifelt und wurde von Luis wieder ermutigt, erneut mit dem Stück zu beginnen. "Spiel mal etwas. Ich möchte sehen, ob du nichts verlernt hast" Luis stand lächelnd im Raum und deutete auf den Flügel, weswegen ich schlussendlich doch die Finger auf die Tastatur legte und Fire of a revolution zu spielen begann. Ein Stück, welches mich früher oft zur Weißglut gebracht hat - und das wusste Luis genau. Und doch konnte ich es mittlerweile gut, nach monatelangem Üben.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 2:31 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich hoffte wirklich Juans Vater würde nicht hier auftauchen, oder immerhin nicht so bald, denn Isabel war mir wirklich lieber als ich Gatte. Ich aß deutlich als Juan, weshalb er als aller erstes fertig war. Ich blieb alleine mit seiner Mutter als er ging welche mich nun nach der Zukunft ausfragte. "Zuerst natürlich in die Wohnung ziehen, die wir hoffentlich bekommen und die polizeiliche Ausbildung absolvieren. Ich hoffe außerdem  kann weiter auch nach der Ausbildung die Anfängergruppe im Kickboxen unterrichten. Und sonst lasse ich mich überraschen. Natürlich noch die Hochzeit planen, aber dies eilt ja nicht." ich blieb offen und ehrlich, ich redete lediglich etwas gehobener als üblich. Zwischendurch machte ich immer wieder eine kurze Pause um ein Stück Kuchen zu essen oder einen Schluck Tee zu trinken. Als ich bereits fertig war und ich leise Klaviermusik vernahm, legte ich den Kopf leicht schief und lächelte fast etwas verträumt während ich lauschte, anscheinend hatte Juan sich wieder ans Klavier gesetzt. Ich musste unbedingt dafür sorgen dass wir in der Wohnung immerhin ein Keyboard hatten, denn ich hatte heute eindeutig festgestellt, dass ich Juan unglaublich gerne spielen hörte.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 3:09 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Anerkennend nickte mir Luis zu und schenkte mir ein warmes Lächeln. "Ich freue mich, dass du wieder da bist, León." Kopfschüttelnd stand ich auf und betrachtete etwas abwesend die drei Geigen, die an der Wand über der Couch hingen und scheinbar lange nicht mehr benutzt wurden. Ich bleibe nicht lange Aus dem Augenwinkel sah ich, wie das Lächeln in seinem Gesicht erlosch. Er tat mir leid. "Du bist mit deiner Freundin unterwegs...das kann ich verstehen." - Du kannst mich jederzeit besuchen kommen, wenn du mal wieder in Frankreich bist
Meine Mutter musterte Gwen nebenher nachdenklich und schob ihren Teller anschließend lächelnd auf die Seite, sodass dieser abgeholt wurde. "Du gefällst mir." Sie schwieg für einen Moment und lauschte den Klängen des Flügels, wobei sie für einen kurzen Moment die Augen schloss. Luis war die letzten Jahre der einzige gewesen, der das Klavier benutzt hatte, was eigentlich für Juan gekauft wurde. "Ich hatte noch die Befürchtung gehabt, dass ich die Schwiegermutter einer jungen Frau werde, die keine Ahnung hat, was ihre Ziele sind und wo sie sich in ein paar Jahren sieht" Graziös stand sie auf und trank im Stehen ihr Sektglas aus, nachdem auch Gwen fertig war mit ihrem Kuchen. "Ich denke, León wartet auf uns"

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 3:36 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich war keine Person die nach Lob lächzte, doch es freute mich die Worte 'du gefällst mir' aus dem Mund von Juans Mutter, meiner zukünftigen Schwiegermutter, zu hören. Ich wollte nicht auf Teufel komm raus so sein wie sie es gerne hätte oder ihr unbedingt gefallen doch dass sie mich mochte ohne dass ich meine Ziele oder meine Lebenseinstellung verbergen musste, machte sie mir auf jeden Fall sympathischer und es freute mich auch dass sie es so sah. Ihre Sorge ließ mich lächeln, alleine weil Juan von solchen Mädels eher abgeschreckt wurde und dass er mit mir verlobt war ließ darauf schließen dass er wohl eher mehr Selbstbewusstsein bevorzugte.
Als sie dann Aufstand, tat ich es ihr gleich, da ich ja ebenfalls bereits fertig war. Eine Millisekunde brauchte es bis ich verstand wen sie mit Leon meinte, ehe ich daran dachte dass dies ja Juans Zweitname war. Ich nickte deshalb, bedankte mich bei den Bediensteten eher automatisch als bewusst für das Essen und folgte Isabel durch die Villa in den Raum, in dem der Flügel sowie andere Instrumente zu sehen waren. Als ich hinter ihr den Raum betrat, schenkte ich Juan ein offenes, ehrliches Lächeln das zeigte, dass alles super lief. "Ich habe heute erst erfahren dass du spielst könnt mich aber eindeutig daran gewöhnen." sagte ich lächelnd als ich mich neben ihn stellte und Luis noch ein kurzes Lächeln schenkte.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 4:31 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich sah zur Tür, als Isabel mit Gwen zusammen eintrat. Schon wieder schweifte mein Blick über Gwens Körper, denn an den Anblick meiner Freundin im Kleid hatte ich mich noch nicht gewöhnt. "León, hast du deine ganzen Manieren in Frankreich gelassen?" Ich bließ die ganze Luft aus meiner Nase heraus und verkniff mir ein Verdrehen der Augen, als meine Mutter mich noch einmal daran erinnerte, wie sie mich erzogen hatte. Denn natürlich hatte sie meinen Blick bemerkt.
Ich lächelte leicht, als Gwen noch einmal das Klavierspiel ansprach, was auch meine Mutter mitbekam. "Der Junge hier hatte auch mal Geigenunterricht, falls er das auch noch nicht erwähnt haben sollte. Leider weniger das, was ihn gereizt hat" Mãe, bitte murmelte ich, während ich mir durch meine dunklen Haare fuhr und ich sah, dass Luis sich im Hintergrund ein Lachen verkneifen musste. Caesar hingegen lag teilnahmslos auf dem Teppich und glotzte Gwen mit seinen großen Hundeaugen an, während Isabel schmunzelnd voran ins nächste Zimmer ging, aus dem zwei Mädchen in weißen Kleidern herauskamen. Beide lächelten etwas verunsichert meine Mutter an, ehe ihre Blicke auf mir lagen. Ich kannte beide nicht aber offensichtlich wussten sie wer ich war, denn sie starrten mich und anschließend auch Gwen regelrecht an, ehe meine Mutter ihnen ein Zeichen gab, dass sie weiterlaufen sollten. Neue Zimmermädchen? fragte ich etwas kühl. Meine Mutter wusste ganz genau, dass ich es nicht leiden konnte, dass irgendwelche jungen Frauen sich um die Zimmer kümmern mussten. Aber das war - was für ein Wunder - eine Anweisung des Hausherren.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 4:48 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Diesmal entging mir Juans Blick nicht und ich musste mir ein Grinsen verkneifen als seine Mutter ihn wohl auch bemerkte. Der Blick den ich zurück warf und den Isabel dadurch dass ich hinter ihr lief nicht mitbekam war ein "gefällt dir was du siehst?" Blick mit dazu leicht hochhebener Augenbraue.
Als es dann um Juans musikalisches Talent ging, dachte ich mir das mit den Geigen shon, da sich hier ja welche befänden. Jedoch sah ich auch dass Juan darau weniger gern eingehen wollte weshalb ich nichts dazu sagte sondern ihn lieber durch einen kleinen Themenwechsel unterstützte. "Mir hat damals leider die Geduld und die Ruhe gefehlt ein Instrument zu erlernen, deshalb beschränkt sich mein musikalische Talent auf die Stimme " lenkte ich das Thema eher auf mich blieb jedoch bei der Musik.
Den 'Zimmermädchen' sah ich noch kurz und leicht erstaunt hinterher. Dass die beiden nicht älter aussahen als wir und dass es hier überhaupt Zimmermädchen gab machte mir wieder mal klar dass ich mich hier in einer für mich vollkommen anderen Welt befand. Und es machte mir auch ein wenig klarer warum Juan - den ich als jemanden kannte der Sachen selbst in die Hand nahm anstatt sie andere für sie erledigen zu lassn - aus dieser Welt geflohen war, neben dem offensichtlichstn Grund natürlich. Seinem Vater.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 5:33 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Als Antwort auf ihren Blick, dessen Bedeutung ich natürlich nur vermuten konnte, grinste ich sie leicht an. Klar gefiel es mir, wenn sie im Kleid vor mir stand - lange Beine einer Frau waren immerhin etwas, was sehr attraktiv sein konnte.
"Du weißt genau, dass ich nicht viel tun kann dagegen" antwortete sie, während wir ihr etwas langsamer folgten, bis sie schließlich vor meiner alten Zimmertür stehen blieb. Neugierig geworden lief ich an ihr vorbei, öffnete die Tür und stand in einem etwas abgedunkelten Zimmer. Das alte Bett stand noch immer so, wie ich es verlassen hatte, dafür waren die Gardinen zugezogen. "Dein Vater meinte, er zieht die Gardinen erst wieder zur Seite, wenn du wieder da bist. Als Erbe." Ich schnaubte leise, ehe ich ans Fenster herantrat und dieses leicht zur Seite schob um raus auf die Einfahrt schauen zu können. Als jedoch eine weitere schwarze Limousine die Einfahrt hochfuhr und das Blitzlichtgewitter erneut begann, schreckte ich vom Fenster zurück und drehte mich den beiden Frauen zu. Er kommt murmelte er, woraufhin meine Mutter ebenfalls ans Fenster herantrat und aufseufzte. "Ich schätze, ihr müsst da jetzt durch. Gwendolyn, enttäusch mich nicht" Mit den Worten ließ sie uns in meinem alten Zimmer alleine, nachdem sie uns beiden ein kurzes Lächeln geschenkt hatte. Leise konnte ich hören, wie vorne die Tür aufging und einige Rufe ins Haus drangen. Gehen wir? Mir tat es leid, dass Gwen sich damit rumschlagen musste. Es war doch normalerweise nur in Büchern so, dass es Hindernisse bei dem Besuch bei den Zukünftigen Schwiegereltern gab.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 6:24 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Weiterhin die Villa, in der ich mich ohne Führung sicher verkaufen könnte, betrachend, lief ich mit Juan und seiner Mutter durch diese, bis wir an einer verschlossenen Tür stehen blieben. Als Juan voranging um sie zu öffnen, kam ein Schlafzimmer zum Vorschein, das wohl vor allem Isabels Worten nach Juans Alters Schlafzimmer zu sein schien. Es sah nicht aus wie das typische Schlafzimmer eines 13-Jährigen - das Alter indem er hier das letze Mal gelebt hatte. Es war ziemlich aufgeräumt und ich sah weder Spielzeug noch Poster von Bands oder ähnlichem wie das bei mir mit 13 der Fall war.
Es brauchte nur drei Worte, damit ich mich wieder anspannte, nachdem ich mittlerweile ziemlich entspannt gewesen war, und diese sprach Juan genau jetzt aus. Immerhin war es nicht komplett unvorbereitet gekommen denn wir hatten es ja erwartet. Ich erwiderte Isabels Lächeln, es war schön zu wissen dass sie mich ohne große vorbehalte akzeptiert hatte. Ich schloss die Augen und seufzte als seine Mutter aus den Zimmer war. "Müssen wir wohl. In den Schuhen und dem Kleid kann ich zumindest nicht aus dem Fenster abhauen." witzelte ich, da es mich auch selbst beruhigte. Danach folgte ich Juan jedoch aus den Zimmer zu dem wie ich jetzt schon sagen eindeutig ungemütlichsten Teil des Besuchs.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 6:58 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich lächelte leicht. Und wir sind uns ja einig, dass so eine märchenhafte Szene, in der der Mann die Frau trägt, einmal genug ist Mit diesen Worten schloss ich meine Tür wieder hinter mir und begab mich zusammen mit Gwen auf den Weg zurück in die Eingangshalle.
"Solltest du nicht bei der Arbeit sein?" Meine Mutter. "Eigentlich. Aber wenn der eigene Sohn einem verheimlicht dass er zum einen in Portugal ist und zum anderen verheiratet ist, dann ist das ein guter Grund um nach Hause zu fahren" Mit verschränkten Armen stand ich in der Tür zur Eingangshalle und sah meinem Vater entgegen, der sein Jacket an einen Bediensteten weitergegeben hatte. Mein Vater hatte sich nicht verändert. Vom Aussehen sah ich ihm immer noch verdammt ähnlich.
Der Kaffee wurde leider schon serviert lenkte ich seine Aufmerksamkeit auf uns - es wäre schließlich ziemlich unnötig noch länger zu warten bis er uns entdeckte. Sofort schnellte sein Blick hoch, wobei sich seine Mundwinkel leicht kräuselten. "León, mein Sohn. Wo ist dein Gepäck?" Im Hotel. Ich bleibe nicht hier. Erneut entgleisten die Gesichtszüge meines Vaters, während er zu Gwen hinübersah. "Ah ja, Flitterwochen?" - Wir sind nicht verheiratet. Noch nicht. Und wenn du sie noch einmal falsch ansiehst, bin ich schneller hier weg als vor 6 Jahren

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 7:21 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich schmunzelte bei seinen Worten, erwiderte jedoch nichts mehr sondern folgte ihm. Mit stolzen und selbstsicheren Blick blieb ich neben Juan in der großen Tür stehen und sah den Mann der sich bei mir bereits vor einiger Zeit unbeliebt gemacht hatte, an.
Was geredet wurde verstand ich jedoch leider nicht. Ich sollte eindeutig anfangen richtig Portugiesisch zu lernen. Lediglich mit den Gesichtszügen konnte ich etwas anfangen und die von Juans Vater sahen zuerst überheblich und dann fassungslos oder auch einfach ziemlich wütend, angepisst und ähnlich aus. Er sah zumindest alles andere als erfreut aus. Ich fragte mich ob die Medien sich mittlerweile korrigiert hatten oder immer noch davon ausgingen dass wir verheiratet waren, doch ich war mir sicher der Mann vor uns fand beides gleich furchtbar. Ich blieb still jedoch hieß das nicht dass ich mich dadurch unauffällig machte oder versteckte schließlich hatte ich trotzdem Präsens und hielt ohne den Blick abzuwenden dem von Juans Vater stand als er mich ansah.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 7:55 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Während mein Vater und ich uns mit eisigen Gesichtsausdrücken und verschränkten Armen in schwarzen Hemden gegenüberstanden, kam Fynn müde angetrottet und bettelte bei mir darum, gekrault zu werden, was ich nicht tat. Ich hatte anderes zu tun.
"Willst du mir damit drohen? Erinnerst du dich nicht daran, dass ich dir beigebracht habe, dass Drohungen nicht zu der hohen Gesellschaft gehören sollten?" Ich lachte spöttisch auf. Also zum einen bist du, was Drohungen angeht, kein perfekte Vorbild für mich gewesen und zum anderen gehöre ich nicht mehr zur hohen Gesellschaft. Ich lebe hier nicht mehr, ich bin nicht von deinem Geld abhängig und ich werde auch nie hier her kommen um dir deinen größten Traum zu erfüllen Ohne mit der WImper zu zucken schritt ich stur geradeaus an meinem fassungslosen Vater vorbei auf meine Mutter zu. Wir gehen. Hat mich gefreut, dich wieder einmal zu sehen Meine Mutter schenkte mir ein kurzes, warmes Lächeln, welches auch Gwen abbekam. "Gleichfalls. Viel Spaß bei eurer Reise. Auf Wiedersehen, Gwendolyn" Ich drehte mich noch einmal zu meinem Vater um, der mich zornig anstarrte. Er war eindeutig zu schnell reizbar. Eines hab ich von dir gelernt: Mich vom Gastgeber zu verabschieden. Adeus, Senhor. Ich ließ Gwen voran gehen und biss die Zähne zusammen, als erneutes Blitzlichtgewitter auf uns zu kam. Unser Fahrer wartete zum Glück auf uns und öffnete uns die Türen. Zum Hotel, bitte.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 8:41 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Als Juan an seinem Vater vorbei Schritt, folgte ich. Wie vermutet lief es wohl nicht gut, doch ich hatte nicht vermutet dass wir nach seiner Ankunft noch lange bleiben würden. Hatte Juans Vater von mir lediglich einen kühlen Blick kassiert, bekam seine Mutter ein leichtes Lächeln. "Dankeschön, mir hat der Besuch bis hierhin wirklich gut gefallen. Auf Wiedersehen." Bei Juans Vater verabschiedete ich mich nicht, denn er hatte es schließlich auch nicht für nötig gehalten mir mehr als einen nicht sehr freundlichen Blick zu schenken und sonst kein einziges Wort an mich zu richten. Ich war diesmal auf das Blitzlicht vorbereitet und sah deswegen gleich nach etwas weiter unten vorne, während ich auf die Limousine zuging. Als wir in dieser saßen und die Trennwand zum Fahrer oben war, seufzte ich laut. "Dafür dass er so viel auf Manieren legt ist es wirklich unglaublich unhöflich. Wenigstens neutral hätte er mich ansehen können und nicht als wäre ich ein Insekt das ihn stört." ich rümpfte die Nase. "Was hat er gesagt?" fragte ich nach, während ich die Beine überschlug und mich im Sitz zurück lehnte, der Tag war doch bis auf das aprupte Ende wirklich gut gelaufen und das erleuchtete mich und hielt meinen Ärger in Grenzen.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 9:34 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Ich lehnte meine Stirn gegen die kühle Glasscheibe und antwortete für einen Moment nicht, obwohl Gwen mir eine Frage gestellt hatte. Momentan hing ich eher meinen Gedanken nach, ehe ich luftholend die Stirn runzelte und zu Gwen hinübersah. Ich hab ihm gedroht, dass wir gehen werden wenn er dich noch einmal falsch ansieht. Darauf hin wollte er mich belehren, dass Drohungen keinesfalls die Lösung für irgendwelche Probleme ist. Und da ich ihn darauf hingewiesen hab, dass er kein Vorbild ist wenn es um Drohungen geht, ist er etwas wütend geworden, wie du sehen konntest Ich fasste mir an die Schläfen und zog mir das Jacket aus. Denn hier im Auto war es noch wärmer als draußen, auch wenn es heute etwas kühler war als gewöhnlich in Portugal. So saß ich nur noch mit einem schwarzen Hemd im Auto und schloss entnervt die Augen. Ich hatte mir den Tag eindeutig schöner vorgestellt. Beziehungsweise das Ende des Tages, denn angefangen hatte er schließlich umso besser.
Vor dem Hotel gab ich dem Fahrer noch nicht mal die Chance, mir die Tür aufzuhalten und öffnete sie selbst. Dankend drückte ich ihm noch einen Geldschein als Trinkgeld in die Hand - immerhin hatte er die ganze Zeit zwischen irgendwelchen anstrengenden und lauten Reportern auf uns gewartet. Dieser bedankte sich erfreut bei mir und sah uns hinterher, wie ich auf Gwen wartete und mit ihr das Hotel betrat. Ist das eigentlich Karma oder einfach nur Pech? fragte ich mich selbst als ich die alte Rezeptionshexe hinter den Thresen erkannte. Diese staunte natürlich nicht schlecht, als sie Gwen in einem so hübschen Kleid sah, weswegen ich fast schon triumphierend auf die Rezeption zulief. "Sie haben Ihrer Begleitung aber ein schönes Kleid gekauft." Aufgrund meiner sowieso schon leicht reizbaren Laune, kam der Satz auch nicht sonderlich gut bei mir an. Sie würde selbst in Jogginghose meiner Mutter Konkurrenz machen. Ein Kleid macht da keinen Unterschied, also halten Sie sich gefälligst hier raus Ich war gerade nicht unbedingt besser wie die anderen reichen Schnösel aber es war mir gerade nur herzlichst egal.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 10:02 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Ich hatte Juan bisher nur einmal richtig wütend gesehen und das war das letzte Mal, als wir seinem Vater begegnet sind, man erkannte also einen gewissen Zusammenhang. Zumindest wirkte er bereits im Auto ziemlich aufgebracht. "Eingebildetes Arschloch." murmelte ich auf seine Worte hin, wer gemeint war, war klar. Etwas besorgt und nachdenklich sah ich Juan an, der den Rest der Fahrt seinen düsteren Gedanken nachging. Hinter ihm stieg ich aus der Limousine und ging zum Hotel. Was er mit seinen Worten meinte wusste ich gleich als ich die Rezeption betrat. Die Hotelhexe, super. Mich so angezogen zu sehen schien sie zu überraschen, was mich sie triumphierend schmunzelnd ansehen ließ. Dass ich nicht verstand was sie sagte war wirklich besser so. Denn der Satz klang so, als wäre ich nicht dazu in der Lage mir selbst ein solches Kleid zu leisten und sei mit Juan zusammen damit er mir hübsches Zeug kaufte. Ich bekam lediglich Juans ziemlich wütende Reaktion mit bei der die Frau fast zusammenzuckte. Wäre sie nicht so eine Furie würde sie mir leid tun. Da wir jedoch Aufmerksamkeit erregten, sah ich zuerst die Leute mit einem abweisenden Blick an, ehe ich Juan beruhigend eine Hand auf den Oberarm legte. "Die ist es doch nicht Wert, lass uns gehen." sagte ich leise, doch wir wurden nochmal kurz angehalten. "Übrigens hat eine Senhora Marchand mehrere Male angerufen und wollte zu ihrem Telefon weitergeleitet werden." Diesen Satz verstand ich sogar. Meine Mutter hatte angerufen? Ich fragte mich wieso und hoffte die Gerüchte darüber dass wir beide verheiratet seihen sind nicht bis zu Uhr durchgedrungen. Eigentlich gehörte solcher Tratsch ja ins regionale Gossip Fernsehen doch wenn meine Mutter sich online über Portugals Nachrichten informierte würde sie sicher darauf stoßen. Ich würde sie schnell zurückrufen müssen, doch gerade hatte Juan Priorität. "Danke für die Info " bekam ich als Antwort auf die Aussage noch hin und ging mit Juan zun Zimmer.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 10:18 pm von ©Juan Aguilar verfasst.
Dass Gwen mich plötzlich beruhigen musste, passierte vielleicht einmal in einem Jahrzehnt, denn normalerweise ist es andersrum. Ich schloss schweigend und mit einem kühlen Gesichtsausdruck das Zimmer auf. Ich musste jetzt erstmal unter die Dusche, weswegen ich mir bereits, nachdem ich mein Jarket auf die nächstbeste Sitzgelegenheit geworfen hatte, auf dem Weg zum Bad mein Hemd aufknöpfte.
Bekleidet mit einem ärmellosen Shirt und einer Boxershort - beide in schwarz gehalten - verließ ich das Badezimmer und legte meinen Anzug zurück in den Koffer. Wir würden morgen wieder weiterreisen, dieses Mal an den Strand, weswegen es schon beinahe unnötig wenn wir unsere Klamotten in den Schrank einräumen würden. Gwen, die bessere Laune an den Tag legte als ich, telefonierte, daher legte ich mich einfach rücklings auf das Bett und lauschte ihrer Stimme, obwohl ich nicht genau wusste mit wem sie überhaupt telefonierte.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 30, 2016 11:10 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.
Juan verschwand sofort im Bad, gefolgt von meinem etwas besorgten Blick. Da ich jedoch nicht viel machen konnte, befreite ich mich erstmal von diese mörderischen Schuhen und massierte mir etwas den Fußballen. Wer tat sich sowas täglich an? Danach tauschte ich das Kleid gegen Shorts und Top und Band die Haare zu einem Zopf zusammen. Als nächstes schaute ich auf mein Handy, um meine Mutter anzurufen, wobei mir die WhatsApp Nachrichten auffielen. Einige von freunden, das übliche, und dann Bilder von meiner Mutter. Einmal in zwei online Magazinen auf Portugiesisch, das Bild zeigte Juan und mich als wir an Kinderwagen standen, ich mit dem Kind in der Hand und Juan als er mir kurz ein Lächeln zuwarf. Ich brauchte keine Übersetzung, mir war klar, wie das Bild aussah. Das Kind war vielleicht einen Monat alt, weshalb es natürlich so aussah als hätte ich eine Schwangerschaft verschwiegen. scheiße! fluchte ich innerlich. Und dann kam das dritte Foto, es war eine von vor dem Hotel. Juan und ich nebeneinander. Ein kleineres Bild hatte an meine Hand rangezommt und zeigte den Finger mit dem Ring. Dieses Mal war es auf Französisch. 'Sohn des berühmtesten Regisseurs Portugals mit einer Französin verlobt?" Immerhin blieben sie bei velobt. Ganz unten die Nachricht: erklär mir das alles?!!
Als hätte meine Mutter dann gewusst dass ich gerade am Handy sitze, rief sie erneut an. Ich fing sofort ran. "Gwendolyn Marchand, kannst du mir erklären, wieso ich von einer Portugiesischen Kollegin zum Enkel gratuliert werde und dann das hier finde?! Du hast mich eiskalt angelogen junge Dame! Als ihr Weihnachten da wart warst du schon schwanger! Wieso sagst du nichts, ich hätte dir doch nicht den Kopf abgerissen stattdessen verheimlichst du mir sowas, wie -" "Mama, stop! Das ist nicht meins mein Gott! Das Kind hat alleine im Kinderwagen geschrien und ich habe es hochgenommen, um es zu beruhigen! Ich würde dir sowas doch sagen, außerdem hatte ich vor zehn Monaten nicht mal Sex, also reg dich bitte ab." fuhr ich sie an und versuchte leise zu sein, Juan war auch so schon wütend und schlecht gelaunt da musste er nicht noch hier mit reingezogen werden, es war ja nur ein Missverständnis. Meine Mutter schwieg am anderen Ende, beruhigte sich wohl allmählich und atmete tief und erleichtert aus. "Es tut mir leid Gwenny, das sah nur so klar aus und wenn man selbst so dumm mit 18 ein Kind zu bekommen glaubt man es eben sofort." Ich hörte das erleichterte aber auch das schlechte Gewissen aus ihrer Stimme. "Schon okay. Sieht ja auch ziemlich eindeutig aus aber ich würde dir sowas sagen." stellte ich klar und strich mir ein paar Strähnen zurück. Juan war noch im Bad. "Und was hat es mit dem Ring sich?" fragte sie diesmal deutlich ruhiger. Ich lächelte leicht, was sie natürlich nicht sah. "Die Neuigkeit stimmt. Juan hat heute früh um meine Hand angehalten. Mit Klavierstück und Liebesgeständnis, Ring was so dazu gehört" erzählte ich und lächelte verliebt bei der Erinnerung daran. In dem Moment kam Juan aus dem Bad und ließ sich aufs Bett fallen. "Das klingt ja wundervoll, ich freue mich so für dich, für euch beide!" Sie fragte nicht ob ich mir sicher war, meinte nicht ich sei zu jung, denn sie hatte Juan kennengelernt und ihn sofort ins Herz geschlossen und sie wusste dass ich auch mit gerade mal 18 Reif genug war zu wissen, was ich für Entscheidungen traf. "Wie war der Besuch bei Juans Mutter? Wie hat sie reagiert?" "Es war wirklich gut, sie scheint mich Gott sei Dank zu mögen und eine sympathische Frau zu sein, du würdest sie nur womöglich etwas versnobt finden, aber das gehört hier wohl dazu." erzählte ich kurz. "Am Ende tauchte nur der Herr des Hauses auf." ich sah bei diesen Worten kurz zu Juan, meine Mutter verstand genau wie das wohl geendet hatte. Wir redeten nicht mehr lange, sie hoffte dass es uns den Tag nicht komplett vermasselt hatte, wünschte uns einen schönen Abend und sagte ich sollte mich regelmäßig melden. Danach legte ich auf und sah Juan an. "Das war meine Mutter, sie grüßt dich und beglückwünscht uns zur Verlobung." erzählte ich kurz. Von dem klatschmagazin das ihm ein Kind Anhänge erzählte ich lieber erst mal nichts.

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