Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Thomas Venoile

Diese Schriftrolle wurde am Do Feb 04, 2016 10:47 pm von ©Gast verfasst.
Thomas Venoile
Vorname: Thomas
Nachname: Venoile
Spitzname: Tom, Tommy, Tomy, Großer
Geschlecht: Männlich
Geburtsdatum: 25.10.1996



Charakter

Charaktereigenschaften: Niemand der ihn näher kennt und von der ein oder anderen seltsamen Angewohnheit absieht, würde darauf schließen, dass Tom eine  düstere Vergangenheit hat. Er wirkt auf den ersten Blick freundlich, nett und hilfsbereit. Wenn man seinen etwas schrägen Humor versteht, könnte er sogar ein Klassenclown sein. Er hat kein Problem damit auf andere zu zugehen und mit ihnen zu sprechen. Thomas hat auch nicht wirklich Angst vor etwas, so scheint es. Er wirkt sehr selbstsicher und selbstbewusst, ohne dabei arrogant zu sein.
Allerdings ist der gefärbte Blondschopf nicht bereits über seine Vergangenheit zu sprechen. Egal wie man bohrt, man würde nur Ausreden bekommen. Leider ist Tom nicht immer so, denn er vergisst auch gerne, viel zu gerne seine Tabletten. Denn anders als seine Schwester hat er das Vergangene nicht so gut weg gesteckt.  
Denn ohne seine Medikamente wirkt Thomas ruhelos und seltsam ängstlich. Man hat das Gefühl er fühle sich verfolgt. Und bei Gott das fühlt er sich. Denn sein Vater, der für ihn das Person gewordene Böse darstellt, ist ihm ständig auf den Fersen, aus der Psychiatrie ausgebrochen oder sonst was. Weiters ist er seltsam launisch und von einer Sekunde auf die nächste schlägt seine Stimmung in eine komplett andere an. So wird er unberechenbar und auch aggressiv.  Er scheut nicht davor jemand zu vermöbeln oder verbal zu attackieren. Allerdings kann das auch passieren, wenn er seine Tabletten nimmt und er oder seine Schwester bedroht wird. Seine Schwester ist für Tom die einzige Vertrauensperson, die er hat und mit ihr würde er über alles reden. Gegenüber ihr hat er stets ein schlechtes Gewissen, wenn er sie anlügt, bei jeder anderen Person wäre es ihm egal. Generell misstraut Tom allen Personen in seinem Umfeld, selbst wenn er seine Tabletten genommen hat. Er ist unfähig an das Gute im Menschen zu glauben (abgesehen von seiner Schwester), da seine Vertrauensbasis durch die starke Veränderung seines Vaters zerstört wurde. Schließlich war sein Vater für ihn früher ein Held gewesen.
Neben seinen Launen, wo es zu ungeahnten Höhenflügen kommen kann, wo er euphorisch durch die Gegend läuft und sich verhält wie im ersten Absatz genannt, gibt es allerdings ebenso Tiefen, Eine davon wäre beispielsweise, dass sich Tom auf einmal ein einer Leere ergriffen fühlt, die sich um ihn schnürt um manche eine Fessel. Die einzige Methode für ihn daraus zu entfliehen sind extreme Handlungen, die starke Adrenalinausschüttung zur Folge haben, oder selbstverletzend Handlungen, die ihn sich wieder lebendig fühlen lassen.


Vorlieben: Musik vorzugsweise Rock, seine Gitarre, Vogelgezwitscher

Abneigungen: enge Räume, Fleisch von unglücklichen Tieren, Milch im Kaffee

Stärken: Sehr selbstbewusst, Beschützerinstinkt, sehr aufmerksam

Schwächen: launisch, leicht reizbar, selbstschadende Gedanken

Lieblingsessen: Hauptsache mit Meeresfrüchten

Lieblingsfernsehserie: White Collar

Lieblingsfilm: Blade



Aussehen

Aussehen: Thomas überragt mit seinen 1,90 Metern sogar seinen Vater und vermutlich auch den Rest seiner Familie. Woher er die Gene für seine Körpergröße hat, wüsste er selbst auch gerne. Seine grünen Augen hat er von seiner Mutter. Im Gegensatz zu dem Blick seiner Mutter war sein Blick gerade zu kalt und ihm fehlt jegliche Wärme. Selbst wenn er lächelte erreicht die Wärme selten seine Augen. Lediglich seine Schwester vermag ihn noch wirklich zum Lächeln zu bringen. Thomas hat ein Gesicht, welches durchaus Kanten aufweist. Seine Haare hält er etwas länger, sodass sie ihm entweder wuschelig abstehen oder ihm nervtötend ins Gesicht fallen. Abschneiden würde er sie jedoch nicht. Er mag seine Haarlänge, auch wenn er sie mit einer Kopfbewegung ständig aus dem Gesicht schütteln muss.
Seine Kleidung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie lange Ärmel hat und meist sehr schlicht ist. Lange Ärmel trägt er nicht, weil er sich wegen einer Narbe oder existenten Wunde schämen würde, sondern weil er einfach unangenehmen Fragen ausweichen will, denn Thomas ist nicht bereit über seine Vergangenheit zu sprechen.
Eigentlich ist Thomas schlank und auch leicht Muskelansätze sind bei dem jungen Mann vorhanden, jedoch wird sein Körper von Narben, die sich über seinen ganzen Körper ziehen grässlich verunstaltet. Alle Narben an seinem Körper stammen ausschließlich von seinem Vater, der ihn für den Tod seiner Mutter verantwortlich gemacht hatte. Die Narben an seinen Unterarmen und vereinzelt auch an den Oberschenkeln hat er sich selbst zugefügt. Zuerst dachte er damals die Schmerzen würden ihm helfen über den Tod seiner Mutter hinweg zu kommen, doch später wurde dies einfach nur zu einer Handlung, die ihn lebendig fühlen ließ. Deswegen findet man auch heute immer wieder unter dem Narbengebilde frische Wunden, die von Rasiermessern oder ähnlich scharfen Dingen stammen.

Name der Avatarperson: Alex Pettyfer



Vergangenheit
„Sind Sie sicher, dass sie mir helfen können?“

„Ich bin dein Psychiater, wenn du nicht mit mir sprichst, kann ich dir nicht helfen.“

„Können Sie so auch nicht.“ *murmel*

„Fang einfach an.“

„Meine Kindheit war eigentlich das, was man als normal beschreiben würde. Ich wuchs in einer mit mir vierköpfigen Familie auf. Meine Eltern waren glücklich miteinander. Meine Schwester und ich stritten immer wieder um Kleinigkeiten. In der Schule waren wir beide gut und beruflich lief es auch für meine Eltern immer positiv. Doch dann…“

„Nimm dir ruhig die Zeit, die du brauchst.“

„Dann starb meine Mutter. Ich war gerade einmal 15 Jahre alt und alles änderte sich plötzlich. Meine Familie änderte sich. Zuhause war es erdrückend leise geworden. Kein fröhliches Singen oder Gelächter. Nur Stille. Es machte mich wahnsinnig. Wie sollte man über den Tod von jemanden hinweg kommen, wenn er so ein großes Loch hinterlässt? Ich suchte damals Zuflucht. Meine Familie, vor allem meine Schwester, brauchte mich. Ich durfte nicht weinen, dennoch tat ich es immer und immer wieder. Irgendwann versuchte ich mich aus diesem Sumpf der Trauer heraus zu kämpfen, doch es gab keinen.
Eine mögliche Lösung kam mir erst in den Sinn als ich irgendein Video im Internet sah, wo es eben um die Selbstverletzung ging und dachte mir vielleicht würde es mir helfen, tat es auch, aber nur unter Wiederbetätigung. Für Sie klingt es vielleicht bescheuert, aber es half mir mich wieder lebendig zu fühlen.“

„Und was sagte deine Schwester dazu?“

„Sie fand es erst Wochen nach meinem ersten Schnitt heraus. Ich habe natürlich gelogen. Wie hätte ich ihr die Wahrheit sagen können? In ihren Augen sah ich damals, dass sie mir nicht glaubte, aber sie fragte nicht weiter nach.
So wie ich damals meinen Weg in die Selbstverstümmelung fand, fand mein Vater sein Ventil in Gewaltausbrüchen, die immer wieder gegen mich gingen. Er schlug mich immer und immer wieder bis ich schließlich ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Ärzte logen wir damals an. Wir konnten ihnen die Wahrheit nicht erzählen.“

„Warum konntet ihr das nicht?“

„Wir hatten zu große Angst. Wir wussten, was uns Zuhause erwarten würde, wenn wir es täten. Er würde uns umbringen oder mich und sogar meine Schwester töten. Wir trauten diesem Mann, der blind vor Trauer war, alles zu.“

„Wie ging es weiter?“

„Zuhause erwartete mich natürlich eine weitere Tracht Prügel, die ich hinnahm. Mittlerweile wusste ich wie ich mich davor schützen konnte. Ich stellte mir einfach vor, woanders zu sein. An einem schöneren Ort – bei Mutter zum Beispiel. Ich stellte mir vor wie ich mit ihr durch die Blumenwiesen des Himmels lief, lachte und Spaß hatte. Es waren meine ersten Gedanken an Suizid. Die Situation war einfach unerträglich und doch gab es noch jemanden, den ich nicht alleine lassen wollte: Tiara. Nur ihr zu Liebe blieb ich am Leben.
Allerdings fühlte ich trotz der Hilfe meiner Schwester wie ich Schritt für Schritt erkaltete. Ich fiel immer tiefer in ein Loch und irgendwann schien es mir, als würde mich jemand fernsteuern und ich nur noch zusehen wie jemand mit meiner Schwester sprach.
Das Erwachen kam jäh, als mich plötzlich ihre Lehrerin auf die Narben meiner Schwester ansprach. Ich log. Wie hätte ich anders gekonnt? Zu groß war die Angst vor dem Bösen, welches Zuhause wartete.  Meine Schwester war allerdings mutiger als ich. Sie fing an unsere Geschichte zu erzählen. Das Grauen, welches für mich Alltag geworden, ließ die Frau erstarren. Ihr Gesicht war geradezu erstarrt. Ich hingegen sah sie nur resigniert an, denn das war alles was ich mittlerweile empfand: Leere.
So änderte sich wieder alles. Unser Vater wurde abtransportiert und Tiara und ich kamen in ein Heim. Wir schienen nun in Sicherheit zu sein. Niemand mehr der uns schlug. Langsam erwachte ich aus dem tranceartigen Zustand und das Grauen brach wie eine Tsunami über mir herein. Ich konnte nicht mehr. All meine Stärke brach plötzlich in sich zusammen und ich fühlte mich wie ein Häufchen Elend. Nächtens wenn ich glaubte meine Schwester schlief, schlich ich mich oft in ihr Bett und erzählte ihr von meinen Gedanken.
Ich sprach darüber wie es er ging, wie es mir wirklich ging. Ich log nicht wie untertags. Schließlich erzählte ich ihr auch von meinem Entschluss, dass ich zu Mutter gehen wollte. Erstmalig merkte ich nun auch, dass Tiara nie geschlafen hatte. Plötzlich fing sie an zu weinen und auch wenn ich gewollt hätte, ich hätte ihr nicht helfen können. Ich war am Ende. Für mich gab es kein Oben oder Unten mehr. Es war alles nur noch in ein tiefes finsteres Schwarz getaucht. Kennen Sie das Gefühl in einem Raum zu stehen in dem es keinen Funken Licht gibt? Irgendwann fühlt es sich so an als könnte man die Finsternis berühren. Damals fühlte ich mich nicht als ob ich diese Dunkelheit berühren konnte, sondern als hätte ich sie in mich aufgenommen. Mein einziger Weg war damals die Flucht ins Licht. Denn im Paradies herrscht das Licht oder?“

„Die Frage kann ich leider nicht beantworten.“

„Hm.“  

„Und dann kam der erste Suizidversuch oder?“

„Ja. Es war meine Flucht. Auch wenn es mir heue immer noch leid tut, dass ich meine Schwester angelogen habe. Ich schnitt mir damals die Pulsadern der Länge nach auf und die Ärzte konnten mich gerade noch retten. Ich meinte schon das Licht zu sehen und wie meine erste Rehabilitation anfing, Ich wehrte mich bis mich meine Schwester überzeugen konnte, doch noch hier zu bleiben. Mir wurden Tabletten gegeben und nach nur ein paar Wochen wurde ich auch schon wieder entlassen.
So ging das Leben normal weiter. Tira und ich gewöhnten uns zwar nie richtig an das Leben im Heim, aber wir lebten, beide. Irgendwann kam dann die Feier auf die ein paar Ältere Alkohol geschmuggelt hatten. Damals wusste ich nicht wie Alkohol auf die Tabletten wirkten. Leider vertrugen sie sich nicht und fast wäre es zu einem Atemstillstand gekommen. Auch das überlebte ich.“

„Also war der zweite Selbstmordversuch eigentlich ein Unfall.“

„Ja. Die Tabletten unterdrückten irgendwie die Gedanken. Die restliche Geschichte kennen Sie ja, dass sie mich erstmal hier behalten haben, da Sie mich für unzurechnungsfähig gehalten haben. An meine anschließenden Verweigerungen können Sie sich ja noch gut erinnern und an meine Wutanfälle.“

„Ich war jetzt die letzten Wochen im Urlaub. Wie kam es, dass du auf einmal so ruhig wurdest.“

„Kein Wunder, dass sie es nicht wissen. Ich habe die Musik für mich entdeckt. Es war ein Musiker hier, der mich mit seiner Musik gewissermaßen verzaubert hat. Ich habe noch nie etwas erlebt, was mich derartig beruhigt hat. Daraufhin habe ich ihn gefragt, ob er mir beibringen würde auf der Gitarre zu spielen. Er willigte ein und nun kommt er fast täglich vorbei um mit mir zu üben.“

„Du lächelst ja. Das alles schien dir ja richtig gut zu tun. Aber warum dann der erneute Versuch dich umzubringen?“

„Mich machen diese Wände wahnsinnig. Ich fühle mich wie ein Tier hinter Gittern. Ich will hier raus. Es rupft sich doch auch ein Vogel, wenn er sich einsam und eingeschlossen fühlt.“

„Deine Schwester hat auch viel in der Schule zu tun oder?“

„Ja. Ich kann es ihr auch nicht verübeln.  Die Schule ist wichtig. Wie gern ich doch wieder zur Schule gehen würde.“

„Ich habe da eine Idee.“

„Ich bin ganz Ohr.“

„Was hältst du davon, wenn wir einen Versuch starten. Ich lasse ich zeitweilig hier raus und du beweist mir, dass du gesellschaftsfähig bist.“

„Ja Monsieur.“

„Ein Fehler und du bist wieder hier. Verstanden?“

„Ja.“

„Und nun pack deine Sachen.“

Clique:
[x]Künstler

Familie
Mutter Charline Venoile starb am 6.10.2011

Vater: Karl Venoile – ist unter psychiatrischen Behandlung
Geschwister: Tiara Venoile – seine geliebte Schwester, sie geht auf dieselbe Schule wie er und sie ist wohl die einzige Person auf Erden, die ihm noch etwas bedeutet

Haustiere: Einmal wäre da das Pferd Thor, welches eigentlich ihm gehört, aber auf das seine Schwester Acht gibt und dann wäre da noch ein gelber Piepmatz, der Tweety heißt – ja richtig gelesen, genauso wie der Vogel, der von Silvester bei den Loony Toons verfolgt wird.


Persönliches
Name:  Cori, Co, Tom, sucht es euch doch aus xD (RPG-Namen aus anderen Foren sind auch in Ordnung xD)

Alter: 19 1/2

Wie hast du hierher gefunden?: Durch User, die sich in meinem Forum nieder gelassen haben

In die Listen eingetragen?: Mach ich nach der Annahme ^^

Code(Das aus den Regeln): Art

 Gast





Diese Schriftrolle wurde am So Feb 07, 2016 3:10 pm von ©Gast verfasst.

 Gast





Diese Schriftrolle wurde am Mi Feb 10, 2016 3:44 pm von ©Gast verfasst.

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