Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Die Picknickwiese

Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 18, 2016 1:48 pm von ©Damien Nolan verfasst.

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If you like causing trouble up in hotel rooms, and if you like having secret little rendezvous. If you like to do the things you know that we shouldn't do, Baby, I'm perfect

And if you like midnight driving with the windows down, and if you like going places we can't even pronounce. If you like to do whatever you've been dreaming about, Baby, you're perfect

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Okt 08, 2016 11:48 pm von ©Gast verfasst.
#First Post nach Löschung
Nova

Es war eine Weile her das ich diese Stadt gesehen hatte. So richtig wusste ich nicht ob ich sie vermisst hatte oder nicht jedenfalls war ich jetzt wieder hier. Was definitiv feststand war das ich es absolut nicht eilig hatte zum Internat zu kommen. Somit drehte ich eine ziemlich ausführliche Runde durch die Stadt und blieb dann irgendwie auf der Picknickwiese hängen. Es war warm, die Sonne strahlte vom Himmel und die Weiden boten eine schönen Schattenplatz. Viele Leute waren nicht hier, was mich ein wenig verwunderte, allerdings war es wahrscheinlich den meisten zu warm. Somit suchte ich mir ein schattiges Plätzchen und legte mich dort ins Gras. Solche Momente gab es einfach viel zu selten im Leben, in denen man sich einfach mal irgendwo hinlegen konnte und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen konnte.

 Gast





Diese Schriftrolle wurde am So Okt 09, 2016 12:30 pm von ©Nova Czerny verfasst.
Ithemba

Blink-182 singt mir laut ins Ohr und ich summe leise mit, während ich den Hund vor mir stetig im Auge behalte. Der Mischling, den ich vor einer Viertelstunde vom Tierheim abgeholt habe, trottet brav neben mir her, weshalb ich keine Leine benötige. Andere Hunde interessieren ihn nicht großartig und ansonsten war er einfach nur froh, mal wieder draußen zu sein. Ich mochte diesen Frechdachs echt gerne. Artax, auch liebevoll Ari genannt, hörte auf jedes kleine Kommando, allerdings schnappt er auch gerne mal anderen Leuten das Sandwich vor der Nase weg, wenn ich nicht aufpasse.
In meinen Händen halte ich meine Kamera, mit der ich ab und an ein paar Fotos schieße. Besonders von Ari mache ich ein paar, damit das Tierheim sie verwenden kann. Vielleicht bekommt er dann eher ein neues Zuhause, wenn manche Leute ihn in Aktion sehen. Gerade gehen wir an der Picknickwiese vorbei und ich konnte nur ein paar vereinzelte Menschen entdecken. Ich schieße unauffällig ein paar Fotos von zwei Mädchen, die sich umarmen und lachen und von einem Jungen, der im Gras liegt. Vom Fotografieren abgelenkt merke ich zu spät, dass Ari sich geradewegs auf den Weg zu dem letztgenannten macht. Er ignoriert vielleicht andere Hunde, liebt Menschen aber umso mehr. Ohne zu Zögern schnüffelt er den Jungen kurz an und schleckt ihm einmal fröhlich übers Gesicht. Peinlich berührt und halb belustigt renne ich schnell hin und ziehe Artax weg. „Das tut mir so leid,“ entschuldige ich mich mit einem zerknirschten Gesichtsausdruck.

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stop apologizing for your emotions.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Okt 10, 2016 4:02 pm von ©Gast verfasst.
Nova

Ich verschränkte meine Arme hinter meinem Kopf, wobei die Grashalme ein wenig an meinen Armen kitzelten. Ich beobachtete die Wolken einen Augenblick, wie sie ihre Form änderten und weiter flogen. Eine Wolke müsste man sein. Eine Wolke wurde nicht von ihrer Vergangenheit gejagt. Eine Wolke musste sich auch keine Sorgen über ihren Abschluss machen und was danach passierte. Auch hatte eine Wolke kein Herz welches gebrochen und missbraucht werden konnte oder Gefühle die sie nicht einordnen konnte. In mir wurde ein Menge wieder hoch geholt was ich eigentlich vergessen wollte. Dinge wegen denen ich hier weg wollte. Dinge die ich nie wieder fühlen wollte. Immerhin hatte ich inzwischen gelernt mir nicht absolut nichts mehr anmerken zu lassen. Ich wirkte nicht kalt, aber leer. Das war das was ich in der Zeit geschafft hatte. Doch so recht wollte mir das gerade nicht gelingen. Ich fing an bewusst zu atmen und schloss meine Augen dabei. Ich schreckte etwas hoch, als mir etwas nasses durchs Gesicht fuhr. Ich rutschte ein wenig zurück und sah den Hund an. Er war ja wirklich niedlich, aber er hat mir durchs Gesicht geleckt! Ich sah den Hund dann ein wenig ernst an, allerdings hielt das nicht lange bevor ich ihn angrinste. Dann sah ich das Mädchen an, welches gekommen war. Auch, ist ja nichts passiert. Wobei man deinem süßen Fratz gar nicht böse sein kann, so lieb wie er guckt. meinte ich dann schmunzelnd zu ihr. Ich schaute sie nur halbherzig an, da ich was Mädchen anging einfach noch zu gezeichnet war. Natürlich konnte ich ein Mädel auch schön finden oder so, ohne das ich mit ihr im Bett landete, aber ich stellte mich im Moment einfach zu ungeschickt an um dies zu umgehen. Zumindest hatte ich das Gefühl.

 Gast





Diese Schriftrolle wurde am Sa Okt 22, 2016 7:56 pm von ©Nova Czerny verfasst.
Artax zehrt an meinem Arm, während ich ihn nur etwas fester umklammere. Er hat anscheinend schon nach wenigen Sekunden einen Narren an dem Jungen gefressen. Gott sei Dank hat er nicht mal wieder eine grummlige, alte Dame erwischt, sondern jemanden, der nichts gegen Hunde hat. Ich mustere ihn kurz. Er sieht aus, als wäre er in meinem Alter. Aus meiner Klasse ist er definitiv nicht, mittlerweile habe ich mir nämlich die Namen eingeprägt.
Ich lächle ihn fröhlich an und sage: „Artax ist einfach ein kleiner Frechdachs. Er lässt keine Gelegenheit aus um alle mit seiner Liebe zu überschütten.“ Ich kraule ihn hinter die Ohren und lasse ihn schließlich aus, da er sich etwas beruhigt hat. Er setzt sich zunächst auf sein Hinterteil und lässt sich dann längs ins Gras fallen. Ich nehme meine Kamera und schieße ein Foto von ihm. Vielleicht sollte ich diese Aktion öfter machen: Mir Tiere aus dem Tierheim schnappen und ein paar Fotos machen, um ihnen zu einem neuen zuhause zu verhelfen.
Ich sehe wieder zu dem Unbekannten und glaube plötzlich ihn schon mal gesehen zu haben. „Kann es sein, dass du auf dieses Internat hier in der Nähe gehst? Ich glaube, dass ich dich schon mal gesehen habe,“ frage ich direkt und lächle ihn freundlich an.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 02, 2016 12:13 am von ©Gast verfasst.
Nova und Artax

Mir schoß gerade die Idee für ein Neues Tattoo durch den Kopf, doch langsam musste ich mir echt Gedanken machen wo ich überhaupt noch Platz hatte, wenn das so weiter ging konnte ich eh bald zu dem Tätowierer sagen "Einmal Lücken ausfüllen, bitte" würde dann keinen Unterschied mehr machen. Wobei ich auf dem Rücken und auf dem Bauch wohl noch genug Platz hatte, wobei ich meinen Bauch zur Sperrzone erklärt hatte. Brust ja, Becken vielleicht, aber Bauch war tabu! Irgendwo musste einfach Schluss sein. Bei ihrer Bemerkung zu dem Hund schmunzelte ich leicht und setzte mich dann erstmal auf, da es doch etwas dämlich kam, sich aus dem Liegen heraus zu unterhalten. Der kleine hat also auch nichts geringeres als Ziel als die ganze Welt zu lieben? fragte ich dann schmunzelnd. Er so lieber Hund schaffte es auch bei mir das ich mal etwas weniger ich war. Das war also auch zu schaffen. Als sie ihn los ließ hielt ich ihm die Hand ein wenig entgegen und kraulte ihn dann auch ein bisschen hinter dem Ohr. Bei ihrer Frage schaue ich mit etwas zusammengekniffenen Augen nach oben.Ja seit ein paar Tagen wieder, war ein halbes Jahr weg, aber irgendwie hat's mich dann doch wieder herverschlagen. antwortete ich ihr dann ruhig, zu ruhig. Doch das würde erstmal kein Problem darstellen. und wie lange verweilst du schon in diesem Loch? gab ich die Frage einfach an sie zurück. Mein Blick scannte sie einmal kurz, allerdings streubte mein Gehirn sich gegen ein Urteil, wahrscheinlich auch besser so. Ich stand dann auch endlich auf und zuppelte erstmal meine Klamotten wieder da hin wo sich hingehörten. Wie heißt du eigentlich? Wie dein haariger Freund heißt weißich jetzt ja schon. fragte ich sie dann beinahe schon freundlich. Man musste sich ja schließlich nicht immer benehmen wie ein Arsch.

 Gast





Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 02, 2016 1:29 pm von ©Nova Czerny verfasst.
Bei den Worten des Jungen lachte ich auf und dann mit einer relativ nüchternen Stimme erkläre ich: „Ja, es ist seine Mission so viel Liebe wie möglich anderen zu geben, um damit den nächsten Weltkrieg zu verhindern. Er nimmt seine Sache wirklich sehr ernst!“ Da ich schon oft Situationen erlebt habe, wo ich angeschaut wurde als wäre ich komplett irre, obwohl ich lediglich Sarkasmus benutze, machte ich meinen Sarkasmus mit einem belustigten Lächeln deutlich.
Ich lege mir die Hundeleine über die Schulter sowie auch meine Kamera um den Hals und füge noch etwas betrübter hinzu: „Leider kann er seine Mission nicht so ausgiebig ausführen wie er es will, da er leider von keinem nach Hause genommen wird.“ Ich beuge mich zu dem Vierbeiner hinunter und kraule ihn ebenfalls. Zu gerne würde ich ihn zu mir aufnehmen, allerdings habe ich keinen Platz dafür, da ich im Internat wohne, und ich weiß nicht, ob ich mit dieser Verantwortung zurecht käme.
Auf meine Frage, ob er auch auf das Internat hier geht, bestätigt er mir sehr ruhig meine Vermutung. Ich versuchte meinen nachdenklichen Gesichtsausdruck zu verbergen, indem ich lächle und nicke. Einen Grund für seine halbjährige Abwesenheit wird es sicher geben, aber ich frage nicht nach. Ich will nicht neugierig sein, besonders da ich ihn ja nicht wirklich kenne. Auf seine Frage hingegen antworte ich: „Seit einem Monat ungefähr. Aber mir gefällt es überraschenderweise recht gut hier, auch wenn mein Französisch echt nicht gut ist und manche Leute etwas netter sein könnten. Aber ich versuche dennoch mir die Stimmung nicht vermiesen zu lassen.“ Ich stemme einen Arm in die Hüfte und gebe mit der anderen Hand Artax ein Leckerli, welches in der Luft bereits mit dem Maul auffängt. Der Fremde fragt nach meinem Namen und mit einem Lächeln auf dem Gesicht stelle ich mich vor: „Ich heiße Nova Czerny. Aber im Gegenzug musst du mir auch deinen Namen verraten.“

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Diese Schriftrolle wurde am So Dez 04, 2016 10:11 am von ©Gast verfasst.
Nova

Mit einem leichten Schmunzeln vernahm ich ihre Worte. Eigentlich war ich kein Freund von Sarkasmus, aber in diesem Fall fand ich es gar nicht so schlimm. Zumal es in dem Fall niemanden beleidigte oder dumm dastehen ließ, sondern nur den Hund noch knuffiger wirken ließ als eh schon. Als sie allerdings meinte das der kleine Fratzke dieser Mission nicht ganz nachgehen kann, sah ich ihn mitleidig an. Ich versteh gar nicht, wie man den Kleinen nicht mögen kann. Noch weniger versteh ich, wie er überhaupt weggeben werden konnte. Es gibt nichts, was man nicht irgendwie lösen kann. war alles was mir dazu einfiel. Während ich den Hund weiterkraulte. Stieß ich kaum merklich gegen Novas Hand, was allerdings reichte um mich ein wenig zurück zucken zu lassen. Das kam immer dabei raus wenn ich nicht aufpasste. Ich achtete dann einfach genauer darauf wo Nova den Hund kraulte und versuchte so ihrer Hand weites gehend aus dem Weg zu gehen. Als sie mir sagte wie lange sie hier war, nickte ich nur kurz. Das war alles was mir dazu einfiel. Ich wusste genau wovon sie sprach, mal abgesehen von dem Teil mit französisch. Ich war in Marseille geboren, habe dort die erste Zeit meines Lebens verbracht und sprach dadurch fließend französisch. Was man wenn ich Deutsch sprach sehr deutlich hörte, im englischen ging es noch irgendwie, da ich auch damit aufgewachsen war. So hatten sich meine Eltern hauptsächlich verständigt. Mit einem leichten Schmunzeln sah ich dem Hund dabei zu wie er das Leckerli fing. Ithemba Cloud war meine kurzangebundene Antwort. Ithemba war wahrscheinlich der verzweifelte Versuch meiner Eltern, mir einen besonderen Namen zu geben. Dies war ihnen auch gelungen keine Frage, aber passte die Bedeutung nicht ganz zu mir und meinem Lebensstil, an welchem meine Eltern nicht ganz unbeteiligt waren. Immerhin meldeten sie sich nicht mehr ganz so oft und hofften nicht mehr, welch Ironie, darauf das sich ihr Sohn mit dem Namen Hoffnung bei ihnen meldet. So konnte es meinetwegen bleiben. Ich hatte schon eine ganze Weile keinen besonders guten Draht mehr zu ihnen.

 Gast





Diese Schriftrolle wurde am Sa Dez 10, 2016 10:02 am von ©Nova Czerny verfasst.
Anscheinend hat Ari dem Jungen es echt angetan, da er auch noch Mitleid von ihm erntet. Natürlich nicht ungerechtfertigt, aber man muss sagen, dass es ihm so schlecht nicht im Tierheim geht. Klar, es ist nicht optimal, aber besser als dass er herumstreunert. Ich versuchte mir auch die Hintergrundgeschichte von ihm ins Gedächtnis zu rufen. „Er wurde neben einer Autobahn einfach ausgesetzt. Zum Glück hat man ihn rechtzeitig gefunden, bevor ihm noch schlimmes wiederfahren konnte. Immer wieder erstaunlich wie Tiere, die zuvor von Menschen schlecht behandelt wurden, trotzdem diese danach noch unsterblich lieben können.“ Meine letzten Worte waren eher nachdenklich, da es meine Gedanken reflektiert, die ich oft habe wenn ich im Tierheim bin. Und obwohl ich etwas in Gedanken versunken bin, bemerke ich wie der Junge zurückzuckt, als sich unsere Hände berühren. Danach scheint es, als würde er meiner Hand extra aus dem Weg gehen, was mich sofort die Stirn runzeln ließ. Naja, viele Leute mögen körperliche Nähe nicht so gern und ist auch keineswegs verwerflich. Er stellt sich auch recht knapp vor und allgemein macht er eher einen verschlossenen Eindruck. Es ist immer schwer zu solchen Leuten vorzudringen. Sein Name gefiel mir aber, hatte etwas interessantes an sich. „Also Ithemba, was führt dich hierher?“ frage ich offen und hoffte, ihn etwas zum Reden zu zwingen. Ansonsten würde ich mich wieder auf den Weg zurück ins Tierheim machen.

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Diese Schriftrolle wurde am So Feb 05, 2017 10:15 pm von ©Gast verfasst.
Nova

Meine Finger waren immer noch in dem Fell des Hundes verschwunden, während Nova seine Lebensgeschichte erzählte, ich fand sowas scheiße. Dennoch irgendwie kannte ich es ja selbst ein wenig. Mich wollte auch keiner haben. Allerdings ist es bei mir so gekommen das ich jetzt niemanden mehr haben wollte. Kleiner Engel sagte ich zu dem Hund dann auf Deutsch, in der Hoffnung das sie die Sprache nicht beherrschte. Meine Zeit in Deutschland lag nun auch schon ein bisschen zurück, doch dort hatte ich lange Zeit verbracht, auch wenn mir wieder immer mehr Akzent reinruschte. Ich wollte dorthin auch eigentlich nicht wieder zurück. Bei der Frage was mich hier her führte zuckte ich mit den Schultern. Kommt drauf an was genau du meinst. Frankreich, weil ich hier geboren wurde, diese Stadt wegen dem Internat, dieses Internat weil ich es kenne und dieser Park, weil es hier schön ist und man für gewöhnlich seine Ruhe hat. antwortete ich dann auf alle Möglichkeiten die mir einfielen. Eigentlich war das nicht meine Art, aver so konnte ich weiteren Fragerein aus dem Weg gehen. So gab ich lieber jetzt zwei Sätze mehr zum Besten.

 Gast





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