Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Die Disco

Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 18, 2016 1:54 pm von ©Damien Nolan verfasst.

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If you like causing trouble up in hotel rooms, and if you like having secret little rendezvous. If you like to do the things you know that we shouldn't do, Baby, I'm perfect

And if you like midnight driving with the windows down, and if you like going places we can't even pronounce. If you like to do whatever you've been dreaming about, Baby, you're perfect

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Diese Schriftrolle wurde am Di Mai 02, 2017 12:00 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

So stand ich also da, nicht lächelnd, eher neutral dreinblickend. Meine Augen waren auf die Tänzer vor mit fixiert. Nein, nicht mal an meinem freien Tag konnte ich mal nicht im Club sein, ich war fast immer dort, denn nur so kam ich zu meinen Spielchen, zu meinen ganz persönlichen, interessanten Machenschaften mit anderen Kerlen und wenn da nichts da war mit einem Weib.
Aber heute was etwas anders. Die Leute waren nicht die Selben wie immer. Nicht die, die sich volllaufen ließen und mit irgendwem auf den Klos verschwanden, nicht die, die scheu herumsaßen und dann Drogen nahmen. Nein, die waren alle da. Aber ein junger Kerl, den ich im Auge hatte seit er den Raum betreten hatte, kam mir äußerst unbekannt vor. Vielleicht war er neu in der Stadt, vielleicht auch nur gerade alt genug um da zu sein, ich wusste es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch wie immer blieb ich in meinem dunklen kleinen Eck stehen und sah zu, sah allen beim Tanzen und beim... nun ja Erwachsene nennen es Spaß haben, ich nenne es Krankheiten verbreiten. Doch ich selbst hatte es heute auf keinen abgesehen, denn heute würde ich alleine in meine großzügige Wohnung gehen.

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sorg dich nicht um mich.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Mai 02, 2017 8:55 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe
cf: das Tattoostudio

Es war eine ganz spontane Entscheidung gewesen heute noch hier her zu kommen. Ian war vor einigen Tagen schon mal an dem Club vorbei geschlichen, aber irgendwie hatte er sich an dem tag nicht so richtig herein getraut. Heute war er umso selbstbewusster und deshalb stand er nun auch seit einigen Minute an der Theke und sah sich neugierig um. Der Barkeeper stellte ihm sein bestelltes Bier vor die Nase, von dem Ian auch gleich mal etwas trank. Dabei beobachtete er die verschiedenen Leute hier. Irgendwie war der Laden hier wohl etwas verkorkst. Die Meisten schien es nicht im Geringsten zu interessieren, dass um sie herum noch andere Leute waren. Manche fraßen sich geradezu gegenseitig auf, andere gaben ziemlich eigenwillige Tanzstile zum Besten und wieder andere verteilten Drogen untereinander als wären es Kekse. Ian musste unwillkürlich grinsen. Er fühlte sich hier doch glatt wie zu Hause.
Es waren auch ein paar ziemlich gut aussehende Kerle hier, aber viele schienen doch etwas älter als Ian zu sein, auch wenn ihn das bisher nie wirklich gestört hatte. Sein Blick fiel allerdings schon bald auf einen jungen Mann, nicht zuletzt weil Ian irgendwie das Gefühl hatte, dass der ihn beobachtete. Ian musterte ihn etwas und entdeckte schon auf den ersten Blick zahlreiche Tattoos an ihm. Ob er wohl noch mehr hatte unter seiner Kleidung? Ian grinste leicht bei dem Gedanken, dann gab er sich einen Ruck. Er schnappte sich kurzerhand sein Bier, trank nochmal einen kräftigen Schluck und begab sich dann auf die Tanzfläche. Glücklicherweise konnte er ja tanzen und es sah nicht einmal dämlich aus, wenn auch zugegebenermaßen vielleicht ein wenig anzüglich, aber das würde hier wohl sowieso nicht weiter auffallen. Sein Blick fiel erneut auf den jungen Mann mit den dunklen Haaren, der noch immer in seiner dunklen Ecke stand. Ian fixierte ihn mit seinen Augen und fuhr sich mit seiner freien Hand durchs Haar.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Mai 03, 2017 2:00 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Ich beobachtete die Menschen nochmals und schüttelte den Kopf, wobei ich mein Bier, dass ich in meiner Hand hielt, austrank. Mit dem leeren Glas in der Hand beobachtete ich skeptisch die Bewegungen des jungen Mannes, der mich durch die roten Haare an einen Iren erinnert, doch dazu konnte er sich fast zu gut bewegen.
Nun ja, es war nicht meine Art, mich antanzen zu lassen oder sonst was, schon gar nicht, wenn ich heute Abend eigentlich alleine heim gehen wollte. Immerhin kam morgen ein Kerl um das leere Zimmer anzusehen, das kann schon mal nichts werden. Aber gut, ich war nur Untermieter und hatte nichts zu sahen. Als ich mir das nicht mehr länger ansehen konnte zog ich meine Augenbrauen nach oben. Ich kann mir das nicht länger anschauen, murmelte ich zu mir selbst, Komm mit, wir gehen was trinken bevor du dich noch komplett blamierst, kopfschüttelnd ging ich zu der Bar und bestellte zwei Cocktails, die für manch einen ziemlich stark sein mögen, doch er würde das schon aushalten und wenn nicht, wäre er für n anderes Weib oder so wie er mich angetanzt hat nen Kerl ne ziemlich leichte Beute.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Mai 05, 2017 1:19 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Ian grinste triumphierend. Er hatte sein Ziel erreicht, denn der gut aussehende Typ sprach ihn tatsächlich an. Diese Methode hatte schon des Öfteren gut funktioniert. "Blamieren? Na so schlimm kann es ja nicht gewesen sein, wenn du mir dafür einen Drink ausgibst", gab Ian noch immer breit grinsend zurück. Er dackelte dem Mann hinterher zur Bar und trank derweil sein Bier in großen Zügen aus. Wenn er etwas gewohnt war, dann gehörte viel zu trinken vermutlich dazu. Obwohl natürlich auch er irgendwann an seine Grenzen kam und dann vor sich hin lallen würde. Aber momentan war das noch in weiter Ferne und so ließ er sich nur zu gerne den Cocktail hinschieben. "Dankeschön", sagte Ian lächelnd. Ohne groß abzuwarten nahm er das Getränk, stieß bei seinem Gegenüber an und trank. Der Cocktail schmeckte tatsächlich sogar ziemlich gut und er trank gleich noch etwas mehr. Schließlich stellte er das Glas wieder ab und blickte den jungen Mann neben sich neugierig an. Er fragte sich wie der Typ so drauf war, was für eine Art Mensch er war. Auf den ersten Blick jedenfalls und auch nach seinen Worten, schien er nicht unbedingt der freundlichste Mensch auf Erden zu sein und eher etwas zurückgezogen, aber das würde Ian nicht stören. Vielleicht passte bei ihm ja auch das Sprichwort "harte Schale- weicher Kern"? Ian wollte jedenfalls kein vorschnelles Urteil fällen und so würde er sich einfach überraschen lassen. "Also.. wie heißt denn der nette Kerl, der mir da gerade einen Drink ausgegeben hat und mich davor bewahrt hat, mich zu blamieren?", fragte er und musterte den jungen Mann. "Ich bin übrigens Ian", stellte er sich einfach mal zuerst vor.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Mai 05, 2017 1:44 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Er fing an zu quaseln und ich schaltete ab und war mit meinem Kopf wo ganz anders. Und zwar bei meinem Hund. Sie war nun schon alt und lag daheim in ihrem Korb. Ich hatte durch meine Arbeit sehr wenig Zeit für sie und überlegte schon oft sie abzugeben, doch es würde mir fehlen wenn ich heim komme und nicht mehr begrüßt werde. Aber wieder zurück zu Ian, der mich nach meinem Namen fragte. Philippe mein Name, antwortete ich ihm ruhig und hatte ihn heute schon mal als Quaseltante abgestempelt, der seinen Mund nicht wirklich nicht zu stoppen, doch zumindest hatte er eine angenehme und wohlklingende Stimme. In aller Ruhe nahm ich nochmal einen Schluck aus meinem Glas und spürte das ich auf der Schulter angetippt wurde. Als ich mich umdrehte sah ich ein Mädchen und drehte mich direkt wieder weg. Doch sie sprach mich an und so knurrte ich sie an: Mensch lass es, ich bin nicht alleine da, dazu noch ein böses Funkeln in meinen silbernen Augen. einen Augenblick lang sah ich Ian prüfend an, doch ich denke er würde das nicht übel sehen. So setzte mich mich auf den Bocker hinter mir, zog den Amerikaner zwischen meine Beine und sah ihm tief in die Augen, wobei ich kurz grinste und ihn wieder weg drückte als das Weib verstanden hatte, das ich nicht wirklich interessiert an Weibern war.
Ian hatte einen Pluspunkt an sich und das waren seine roten Locken und seine Körpergröße, denn die war eindeutig unter der meinen, knapp zehn Zentimeter. Ich mochte kleinere Jungs.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Mai 05, 2017 11:29 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Mal wieder bemerkte Ian nicht einmal, dass er sein Gegenüber vollquatschte, der im Gegensatz zu ihm ziemlich ruhig war und seine Antworten vermutlich lieber in knappe Sätze verpackte. "Philippe..", wiederholte Ian den Namen, nur um seinen Klang zu testen. "Schöner Name", fügte er lächelnd hinzu. Er wollte gerade weiter plaudern, da wurde Philippe auch schon von hinten angetatscht. Anscheinend hatte das Mädchen hinter ihm es auf ihn abgesehen, doch Philippe machte es ziemlich deutlich, dass er nicht interessiert war, glücklicherweise. Ian konnte dem Mädchen nicht wirklich verdenken, dass sie Philippe anscheinend nicht gerade uninteressant fand. Aber nun durfte er schon zum zweiten Mal heute den Partner spielen und wurde von Philippe zu sich gezogen um dem Mädchen die Situation unmissverständlich klar zu machen. Das wirkte. Das Mädel zog ab und der Moment war schnell vorbei. "Ich scheine wirklich ein guter Vorzeigefreund zu sein", murmelte der Rothaarige mehr zu sich selbst als zu Philippe. Er blickte dem Mädchen nur kurz nach und schaute dann wieder zu Philippe, dessen Augen zwar einen etwas kalten Ausdruck hatten, dafür aber umso faszinierender wirkten. "Hältst du dir so immer die Weiber vom Leib?", fragte er und trat mit einem frechen Grinsen auf den Lippen wieder einen Schritt an den jungen Mann heran, der doch um einiges größer war als er selbst.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Mai 06, 2017 9:08 am von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Als er wieder näher kam sah ich ihn etwas skeptisch an und blieb jedoch sehr entspannt sitzen, wobei ich meinen Cocktail in die Hand nahm und den Kopf schüttelte. Nein, für normal bin ich nur hier, wenn ich arbeiten muss, ruhig beobachtete ich den Kerl und legte den Kopf kurz zur Seite, wobei dieser leise knackte. Der Kerl schien es wirklich nötig zu haben, so aufdringlich wie er war und genau das gefiel mir mal wieder nicht. Irgendwie schaffte er es sich immer wieder immer mehr ins Aus zu schießen und doch wirkte er, auf eine bestimmte Art und weise, wahrscheinlich seine roten Haare, interessant und ein wenig attraktiv. Doch was soll ich schon sagen, er wirkte noch unerfahren, zumindest was die Kerle hier anging. Nun ja, wie soll ich sagen, ich bin auch nicht von hier, sondern aus Kroatien und vielleicht war ich auch deshalb nicht so leicht zu haben wie die Franzosen, die sonst auch mit allem was die irgendwo aufgabeln vorlieb nehmen. Aber wieder zurück zu dem Rothaarigen, dessen Namen ich schon wieder vergessen hatte. Bist du auf dem Internat?, nur eine etwas andere Floskel um herauszufinden wie alt der Ire, der wahrscheinlich kein Ire ist, ist. So konnte ich zumindest heraus finden, ob er nicht erst 14 war, auch wenn ich ihm durch seine Stimme, die ihr kindliches Dasein schon quitiert hat und seinen doch ziemlich fertig wirkenden Körperbau und das leicht kantige Gesicht die 18, wenn nicht sogar 19 zuschreiben würde. Als Türsteher hatte ich früh gelernt Menschen aufgrund ihres Aussehens einzustufen, denn immerhin war die Disco ab 18 Jahren.
Mit einem kurzen Grinsen zog ich den Nicht-Iren-Iren an mich heran und sah ihm mit meinem prüfenden Blick in die Augen. Er hatte meinerseits einen guten Tag erwischt und würde sich daran noch erinnern, wenn er in seiner eigenen Wohnung ist. Doch zuerst ließ ich meine warmen und weichen Lippen sanft und vorsichtig zu seinem Ohr wandern, wobei ich grinste. Du bist sicher nicht nur hier um was zu trinken, dabei strichen meine Lippen immer wieder leicht sein warmes Ohr und der Luftzug fuhr leicht über seinen Hals.

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Diese Schriftrolle wurde am So Mai 07, 2017 3:01 am von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Ian grinste in sich hinein als Philippe zumindest nicht vor ihm zurück wich. "Du arbeitest hier?", wiederholte er überrascht. "Als was? Wohl nicht als Barkeeper, oder?", fügte er neugierig hinzu, denn irgendwie konnte er sich den jungen Mann nicht als den lockeren Typ hinter der Theke vorstellen. Während Philippe wohl kurz in Gedanken versunken war, schlürfte Ian wieder an seinem Cocktail, der wirklich so leicht herunter ging wie Wasser. Auf Philippes Frage hin machte Ian eine ziemlich vage Kopfbewegung und stellte das Glas wieder vor sich ab, ließ es jedoch nicht los und schob es stattdessen auf dem Tresen ein wenig herum. "Ich war auf dem Internat. Bin seit kurzem fertig", antwortete er. "Möchtest du etwa deinen beruflichen Pflichten nachkommen und sicher gehen, dass ich auch alt genug bin für den Laden hier?", fragte er amüsiert.
Noch während er so vor sich hin plapperte, zog Philippe ihn plötzlich an sich heran. Ian ließ sich davon keineswegs irritieren und erwiderte Philippes Blick bloß mit einem herausfordernden Blinzeln. Als der Rothaarige dann den Hauch seiner sanften Lippen an seinem Ohr spürte und seinen Worten lauschte, war Ian doch ein wenig überrascht, da er noch nicht gewusst hatte, ob er Philippe als einen Typen einschätzen sollte, der gleich ein wenig zur Sache kam. Zumindest schien er nicht schüchtern zu sein. Aber Ian fand es keineswegs schlimm und war dieses Verhalten von manchen Kerlen auch gewohnt. Er schauderte leicht bei der Berührung und er seufzte zufrieden auf. Zwar hatte er keine bestimmten Absichten gehabt als er hier her gekommen war, aber das lag vor allem daran, dass er den Laden bisher nicht gekannt hatte. Außerdem musste er sagen, dass er bei einem so interessanten und gut aussehenden Typ wie Philippe kaum widerstehen konnte. Warum sollte er auch? "Na, dich hab ich ganz sicher nicht nur angemacht damit du mir einen Drink ausgibst", antwortete er also ehrlich und mit leiser Stimme. "Kommt aber natürlich auch darauf an, was du außer Alkohol noch zu bieten hast", fügte er zwinkernd hinzu und blickte Philippe erneut tief in die hellen Augen.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Mai 09, 2017 3:07 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Der junge Kerl war neugierig, schon fast zu neugierig in meinen Augen und doch wunderte ich mich, das ich ihm nicht schon lange eine geschossen habe, denn eigentlich mochte ich es nicht, wenn man mir so viele Fragen stellt. Als Türsteher, antwortete ich knapp, immerhin ging es ihn nicht viel an, was ich arbeitete und selbst wenn ich studieren würde, würde es ihn einen feuchten... Egal.
In aller Ruhe nahm ich nochmal einen Schluck aus meinem Glas und zeigte dem Barkeeper das leere Glas und mit meinen Fingern eine zwei, denn in Ians Glas war auch nicht mehr sonderlich viel drinnen.
Nein, keiner Pflicht, viel mehr eine Angewohnheit, murrte ich schon beinahe unfreundlich wobei ich nochmals einen Schluck nahm und so das Glas leerte um es meinem Kollegen zurück zu geben. Anschließend erhielt ich zwei neue Gläser und stellte eines neben den jungen Kerl.
Nach meiner kleinen Aktion sah ich, wie es Ian gefiel und grinste leicht, als ich mich wieder zurück zog und mich an die gläserne Bank lehnte.
Ich habe nicht mehr zu bieten wie eine Nacht und einen Kaffee am Morgen, antwortete ich ehrlich und sah zu ihm hin. Ich mochte es zwar die Leute gleich nach dem Sex raus zu werfen, aber bei ihm schien mein Hirn eine kleine Ausnahme zu machen, auch wenn ich nicht verstand warum. In aller Ruhe und den neu entstandenen Platz zwischen und zu genießen nahm ich nochmals einen Schluck aus dem Glas um es danach wieder auf den Tresen zu stellen.
Ich hoffe ja, das du erst mal noch ein wenig feiern willst, immerhin ist ein Club dazu da, meinte ich noch ruhig und nahm mein Glas in die Hand und bewegte mich in eine der hinteren, etwas dunkleren und leeren Ecken des Raumes. dort war nicht nur nie etwas los, weil es der Raum der Türsteher war und genau deshalb war ich gerne dort. Lian, ich wusste nicht ob er überhaut so hieß, konnte mitkommen aber wenn er dies tuen würde, würde ich vorerst mal wieder für nichts zu garantieren. Ich hatte fast jedes Wochenende einen anderen Kerl bei mir in der Wohnung, okay bei Ram in der Wohnung. Bisher hatte ich noch nie einen Kerl zwei mal Heim gebracht. Was soll ich schon sagen, zwei mal der Gleiche ist auch mehr als nur ein wenig nervig und langweilig, denn ich weiß ja schon wie er im Bett ist, was er für Eigenmacken hat und auf was sie stehen, da ich das weiß ist es für mich nicht wichtig.
Aber zurück zu Lian, Sian, Mian, Ian, wie auch immer, dieser Nicht - Ire - Ire eben den ich mir heute Abend wohl angelacht hatte. Wenn er es im Bett so gut kann, wie er spricht, dann wäre es mal eine willkommene Abwechslung.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Mai 13, 2017 11:29 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Ian schmunzelte. Als Türsteher konnte er sich diesen wortkargen Mann schon viel besser vorstellen. Vermutlich war er auch kein Typ der lange fackelte, wenn ihm jemand auf den geist ging. Das war jedoch nur eine Vermutung und auch hier wollte Ian keinesfalls vorschnelle Schlüsse ziehen und den Mensch vor sich lieber kennen lernen.
Ian war gerade dabei sein Getränk zu leeren, da bestellte Philippe auch gleich mal nach. Ian fragte sich, ob er vielleicht vorhatte ihn abzufüllen, aber so schnell würde dieses Vorhaben sowieso nicht von Erfolg gekrönt sein. Philippes Antwort kam nun ziemlich mürrisch daher während er Ian das neue Glas zuschob. Ian nickte dankbar und musterte den Dunkelhaarigen. "Redest wohl nicht so gerne über dich?", fragte Ian neugierig nach und stützte seinen Kopf auf der Innenfläche seiner linken Hand ab nachdem Philippe sich wieder etwas von ihm entfernt hatte.
"Du bist wohl so gar kein Beziehungstyp, hm? Naja, ich hab absolut nichts gegen eine Nacht und Kaffee am Morgen einzuwenden. Zumal es ja nicht immer so ist, dass man morgens überhaupt noch erwünscht ist", antwortete Ian, mal wieder ganz im Plauderton. Anschließend griff er nach seinem Glas um zu testen, was Philippe diesmal bestellt hatte, falls es nicht sowieso wieder genau das gleiche Getränk war.
"Klar, dazu bin ich hergekommen", stimmte er Philippe zu, nachdem er das Glas wieder abgestellt hatte. Und bevor er noch etwas sagen konnte, stand sein Gesprächspartner auch schon auf und lief plötzlich weg. Ian blickte ihm nur kurz etwas verwirrt nach, verstand das dann als Einladung und beschloss ihm zu folgen. Der Rothaarige kam schließlich bei Philippe in einer dunklen, ziemlich leeren Ecke des Clubs an. "Gemütlich..", murmelte er und blickte sich um. Nun ja, zu tanzen war ja schon mal nicht Philippes Auffassung vom feiern und so sollte ihn das hier auch eigentlich nicht großartig wundern. "Ist das hier deine geheime Ecke, in die du jeden deiner One Night Stands mitschleppst, oder was?",fragte der Rothaarige. Ob Philippe das vielleicht negativ auffassen würde, wusste er nicht, aber daran dachte Ian auch mal weider gar nicht.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Mai 15, 2017 4:12 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Auf die Frage, ob ich kein Beziehungstyp sei, antwortete ich nicht. Ganz ehrlich, sehe ich aus wie ein Typ der sich jeden Tag mit dem Selben abgibt? Der sich immer mit einem Kerl abgibt, Probleme hat weil er meint seine Tage zu haben, Streitereien weil ich mal wieder nicht aufräumen wollte. Nein danke, da gefiel mir mein Leben besser. Jeden Abend jemand anderen, einen gemütlichen Abend mit einigem an Spaß haben und viel Zeit damit zu verbringen, anderen Kerlen nachzusehen.
Mein zweites Glas hatte ich schon wieder leer als ich in die Ecke gegangen bin, immerhin wollte ich nicht andauernd mit diesem dummen Ding in den Händen herum rennen.
Bei den Worten, das er dazu da sei nickte ich nur knapp und sah auf meine Finger, wobei ich das Datum sah, das Datum das mich immer wieder an Julian erinnerte. Der Kerl hatte mich so viel gelehrt und mich auch zu einer Ruine gemacht und durch ihn bin ich nicht mehr wer und was ich war. Ich war mal der fröhliche freundliche Kerl, der einzige Kerl dem ich bisher blind vertraut hatte.
Aber wieder zurück zum Hier und Jetzt. Er tapste mir nach wie Dakota, wie ein treuer Hund oder eher ein räudiger Straßenköter der nach Hilfe, Futter oder Zuneigung suchte. Mit seinen Locken hatte er auch ein wenig etwas von einem kleinen hilflosen Straßenhund. Amüsant irgendwie. Ein kleiner Pudel mit den Locken die sein Haupt zierten.
Als er fragte ob ich alle meine One - Night - Stands hier her mit nahm funkelte ich ihn bösartig an. Er nahm sich eindeutig zu viel raus und so nahm ich sein Handgelenk und fixierte ihn an der Wand, wobei ich ihm sein Gelenk schon fast grob und etwas zu fest umfasste. Ich gebe dir einen Rat, fing ich an mit meiner tiefen, schon fast bedrohlichen Stimme an zu sprechen, nahe an seinem Ohr, damit sie leise blieb. Verhalte dich entweder ruhig oder such dir jemand anderen, wir können dieses Spiel nach meinen Regeln spielen und dann bist du aber ganz schön ganz schnell leise und verhältst dich ruhig, anschließend sah ich ihm in die Augen und meine silbrigen Augen funkelten schon fast ein wenig böswillig und herrisch. Er hatte mich wohl leider etwas unterschätzt und anscheinend hatte er mit... Nun ja, Männern wie mir keine Erfahrung. Ich würde wohl abwarten zu was er sich entscheidet, denn einen Schritt war ich schon zurück gegangen, um ihm den Weg frei zu machen das er gehen könnte, wenn er wollen würde.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Mai 19, 2017 2:20 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Ians Gesprächspartner zeigte sich mal wieder alles andere als wortgewandt. Aber Ian machte das nicht wirklich viel aus. Er hatte Philippe ja schon so eingeschätzt. Selbstgespräche waren für den Rothaarigen sowieso nichts Neues und so ließ er sich nicht von Philippes Verhalten irritieren. Allerdings fragte er sich schon irgendwie was dem Anderen wohl gerade so durch den Kopf ging, denn neugierig war er schon. Die Tatsache, dass Philippe so wenig von sich Preis gab, machte ihn nur noch interessanter.
Ian plapperte also fröhlich weiter, verstummte dann aber doch erstmal als Philippe ihn plötzlich so böse anblickte, ihn grob am Handgelenk fasste und gegen die Wand drückte. Ian schluckte. Ganz offensichtlich war er Philippe mit seinen Worten auf den Schlips getreten und, dass der nicht lange fackeln würde, wenn man ihn wütend machte, hatte Ian sich zwar schon gedacht, aber trotzdem war er überrascht darüber, dass so ein dahergesagter blöder Spruch den Türsteher schon so wütend machte. Ian musste erstmal darüber nachdenken, was er überhaupt gesagt hatte.
Philippe ließ seine Stimme bedrohlich nah an Ian ertönen und der hielt zur Abwechslung einfach mal die Klappe und hörte zu. Langweilig würde das hier wohl nicht unbedingt werden. So richtig sicher war Ian sich noch nicht was er von Philippes Worten halten sollte, ebenso wenig von seinem Verhalten, aber das Interesse an dem jungen Mann verminderte sich nun auch nicht gerade. Sein Verhalten war ähnlich wie das von manchen Typen, die Ian in Chicago kennen gelernt hatte. Eher rau, uninteressiert an Menschen und unfreundlich, wenn es nicht genau nach dem eigenen Willen lief. Sie waren meist gut für eine Nacht, aber miserabel in Beziehungen. Und doch war Philippe irgendwie etwas anders.
Er trat wieder einen Schritt zurück und starrte Ian böse an. Ian wandte seine Augen aber nicht ab und erwiderte den Blick einfach neutral. Er spürte immer noch Philippes Berührung auf seiner Haut kitzeln, machte aber keine Anstalten sich an dem Mann vorbei zu schieben und zu gehen. Stattdessen lehnte er sich nur noch mehr an die Wand, atmete noch einmal tief durch und hob dann beschwichtigend die Arme. "Du solltest nicht alle meine Worte so ernst nehmen", sagte er leise und schob sich eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht. Einen Moment lang blieb er dann erstmal noch still und musterte Philippe weiterhin, dann nickte er schließlich. Etwas vorsichtiger trat er einen Schritt auf Philippe zu, sodass er genau vor ihm stand und noch mehr zu ihm hinauf schauen musste. Ein feines, schiefes Grinsen konnte er sich trotzdem nicht bei dem dominanten Verhalten seines Gegenübers verkneifen. "Also gut, dann erklär mir doch deine Regeln", verlangte er und blickte Philippe standhaft in die Augen.
"Aber ich bin so wie ich bin. Da hilft auch dein gut gemeinter Rat nichts", stellte er mit selbstsicherer Stimme klar. "Ich kann aber auch still sein. Wenn ich will..", fügte er hinzu.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Mai 22, 2017 10:12 am von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Ian schien leicht einschüchterbar zu sein und so grinste ich kurz, welches jedoch im gleichem Atemzug wieder verschwand. Klar, er kannte mich nicht, das wusste ich und er würde mich auch nie näher kennen lernen, zumindest ging ich davon aus, dass es so sein wird. Er war nicht unbedingt der Typ Mann den ich suchte und wahrscheinlich ich noch weniger der Typ, den er suchen und haben wollen würde.
Als Ian aber nicht an mir vorbei ging, ich wusste in dem Moment nicht ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht, denn ich wusste nicht, ob er auch im Bett so viel drauf hatte wie er sprach.
Führ einfach keine große Klappe, zischte ich und beobachtete seine Reaktion beobachtete wie er wieder auf mich zu kam und ich zu ihm hinunter schauen musste. Als Ian sich schon fast aufdrängte zog ich die Linke Augenbraue ein wenig in die Höhe und drückte ihn leicht gegen die kühle Wand, die eine angenehme Kühle ausstrahlte im Gegensatz zum Club und mir.
Ruhig umfasste ich seinen dünnen Arm, strich danach mit meinen rauen Fingern über seine warme Haut, bis ich bei seinem Kinn angelangt bin und dieses leicht anhob und ihm in die Augen schau, nicht mehr sonderlich bedrohlich sondern eher verführerisch und auch herausfordernd. Jetzt konnte er einmal mehr zeigen, ob hinter der großen Klappe auch ein wenig mehr steckte. Viele Kerle konnten mit meiner Dominanten Art nichts anfangen, vielleicht weil sie bisher keinen anderen Kerl hatten der wusste was er wollte.
Sanft legte ich meine Lippen gegen die seinen und ließ es zuerst etwas vorsichtig und danach ein wenig bestimmender in einen Kuss auswalten, anschließend blickte ich in seine Augen und wartete ab, ob er wohl mehr wollte oder was er sagen würde. Anschließend öffnete ich wieder meinen Mund und meinte ruhig: Mein Auto hab ich leider daheim gelassen, aber wenn du bereit bist 5 Minuten zu laufen, können wir gerne zu mir verschwinden.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Mai 23, 2017 6:53 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Beirren ließ Ian sich von Philippes Anforderung nicht. Er wusste wirklich nicht, ob er das konnte, keine große Klappe zu fahren. Oder ob er das überhaupt wollte, denn auch das gehörte eben einfach zu ihm. Trotzdem sagte er einfach mal nichts und blickte Philippe einfach nur forsch an. Der drückte ihn erneut gegen die Wand, was diesmal nicht mehr ganz so überraschend kam wie zuvor. Diesmal war Philippe auch etwas sanfter und Ian konnte nicht sagen, dass er die Berührungen nicht genoss. Philippe hob sein Kinn an und ihre Blicke trafen sich erneut. Die kühlen Augen des Größeren wirkten nun nicht mehr ganz so wütend, was Ians Selbstbewusstsein nur steigerte. Scheinbar hatte er Philippe ja noch nicht komplett vergrault, auch wenn das hier sowieso nur in eine Nacht ausarten würde. Ian machte sich da nichts vor, trotzdem war er gespannt was der Abend noch bringen würde. Er hatte ja bereits gemerkt wie leicht Philippe zu reizen war und Ian besaß nun einmal weder so etwas wie Taktgefühl, noch hatte er ein Gefühl dafür, wann er etwas sagte, was den Anderen womöglich stören könnte. Davon ließ er sich aber nicht abhalten. Es kam eben, wie es kam.
Auch das sich Philippes weiche Lippen nun auf seine legten, kam nicht wirklich überraschend und Ian erwiderte den Kuss nur allzu gern. Philippe zeigte sich definitiv als guter Küsser und Ian war fast etwas enttäuscht als er wieder aufhörte. Etwas halbherzig hörte er seinem Gegenüber zu, lehnte sich Philippe fordernd entgegen und wanderte mit seinen Lippen zu dessen Hals um dort ein paar Küsse zu verteilen. Grinsend blickte er dann zu ihm hinauf. "So viel also zum feiern, huh?", meinte er schelmisch, nickte aber dann. "Klar, lass uns gehen", fügte er ruhig hinzu, stieß sich von der kalten Wand hinter ihm und blickte Philippe abwartend an, denn schließlich wusste der wohl besser wo es lang ging.

tbc: Lucias & Philippes Wohnung

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Zuletzt von Ian Barclay am Do Mai 25, 2017 12:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Mai 24, 2017 10:45 am von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Der junge Nicht - Ire - Ire schien die Berührungen meiner rauen Finger zu genießen und so sah ich ihn prüfend an, wobei er anscheinend nach dem Kuss noch nicht genug hatte, was schon fast wieder niedlich war, immerhin führte er sich auf wie ein kleines Kind, das etwas wollte aber nicht bekam. Die leichten Küsse an meinem Hals genoss ich und hielt auch deshalb still, wobei meine Hand ruhig in seinen Nacken fuhr und ich leicht über diesen auf und ab fuhr. Er schien ein wenig erfahrener zu sein, als manch andere Kerle die ich schon mit heim gebracht hatte. Ich nickte nur leicht und öffnete nochmal meinen Mund: Warte kurz hier, ich muss meine Jacke holen, so verschwand ich in dem Raum, indem ich meine Jahre aufbewahren konnte und zog diese über, sah nochmal in den Spiegel und versorgte eine verwirrte Haarsträhne wieder dorthin wo sie schließlich hin gehörte.
Als ich wieder raus kam, wies ich ihn nur mit einem Kopf nicken darauf hin, mir zu folgen, was er dann auch tat. Kurz nickte ich Frankie zu, die an der Bar stand und arbeitete, sie hatte anscheinend schon wieder eine junge Dame ins Auge gefasst. Ich wusste schon, warum wir uns verstanden.

Tbc: Lucias & Philippes Wohnung

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