Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Der Kunstraum

Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 18, 2016 2:36 pm von ©Damien Nolan verfasst.

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If you like causing trouble up in hotel rooms, and if you like having secret little rendezvous. If you like to do the things you know that we shouldn't do, Baby, I'm perfect

And if you like midnight driving with the windows down, and if you like going places we can't even pronounce. If you like to do whatever you've been dreaming about, Baby, you're perfect

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Diese Schriftrolle wurde am Do Apr 20, 2017 11:44 pm von ©Helena Byström verfasst.
15. September - Nachmittag

Leise betrat ich den Kunstraum der Schule, der am späten Nachmittag völlig leer war. Ich hatte mich hierher geflüchtet, weil ich etwas Ruhe wollte und das in einem Zimmer, das man sich mit anderen teilte, nicht möglich war. Auch wenn ich eigentlich nette Zimmernachbarinnen hatte.
Mein Blick glitt kurz zur Tür des Abstellraums des Kunstraums, ehe ich ihn ruckartig abwendete und mir durch die Haare fuhr. Daran wollte ich jetzt wirklich nicht denken, denn das einzige, was es bewirkte, waren Schmerzen in der Brust und die Gedanken, wie dumm und naiv ich gewesen war und wie dumm ich immer noch bin, dass es mir immer noch etwas aus machte.

Ich schüttelte den Kopf und Wand mich nun komplett von der Tür ab, um mir die teils unfertigen, teils fertigen Bilder in Raum anzusehen. Einige andere Schüler hatten wirklich Talent, andere eher weniger und wieder andere ließen deutlich sehen, wie wenig sie das ganze Reihe interessierte, was ich als unglaublich schade empfand, denn sie wussten Kunst offensichtlich nicht zu schätzen.

Jedoch hielt ich mich nicht zu lange mit den Bildern auf, denn eigentlich hatte ich nur einen ruhigen Ort zum machen meiner Hausaufgaben gesucht und die Bibliothek war heute ungewöhnlich voll gewesen.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Apr 21, 2017 10:53 pm von ©Jaden Lambert verfasst.
First Post ♣
Helena ♣
Nachmittag; Donnerstag, 15. September ♣

Warum zur Hölle waren hier hier überall so viele Menschen? Aktuell schien es mal wieder ganz schlimm um meine Angst vor anderen zu stehen. Bei jedem Geräusch, dass ich hörte bekam ich fast einen Herzinfarkt. Hinter jeder Ecke vermutete ich einen Menschen und jeder Mensch den ich sah, war ein Graus. Warum musste ich auch diesen dummen Unfall haben!? dabei schaute ich auf mein doch recht dünnes Bein, welches aktuell von einer dicken Schiene gestützt wurde. Natürlich hatte ich heute morgen auch meine Kontaktlinsen nicht gefunden und musste mit der dicken schwarzen Brille auf meiner Nase herumlaufen. Allerdings durfte ich im Moment eh kein Sport machen, Leistungssport wohl eh nie wieder, aber so war es im Moment auch egal ob Brille oder Kontaktlinsen. Gerade als ich eine kleine Gruppe Schüler um die Ecke biegen sah, in meine Richtung, verschwand ich mit dem Buch das ich in der Hand hatte in der nächsten Tür. Hinter der Tür atmete ich einmal tief durch und ließ mich vorsichtig an der Tür herab sinken. Das bereits jemand im Raum war bemerkte ich gar nicht. Ich bekam auch gerade in dem Moment eine Nachricht meiner Schwester "Hey Großer! Vergiss nicht, rausgehen musst du auch wenn du keinen Sport machen musst! Zelda kann warten gerettet zu werden." Mit einem Grinsen las ich die Nachricht und schrieb zurück "Hyrule hat gerade Ruhe, dafür verfolge ich den Krieg in den nördlichen Königreichen. Hab dich lieb und vermisse dich <3" Ich fand es extrem süß, dass sie inzwischen meine Lieblingsspiele und Bücher auswendig kannte. Nun das tat ich auch, aber bei mir war es klar. Ich schaute mich dann allerdings auch nach einer Stelle um, wo ich vielleicht etwas glücklicher saß als direkt in der Tür. Vielleicht wollte noch irgendein Lehrer hier in den Raum oder irgendwelche Schüler. Als ich wieder aufstand, entdeckte ich erst das Blonde Mädchen, welches im Raum saß. So recht wusste ich nicht ob sie mich bemerkt hatte, als ich jedoch rückwärts wieder zur Tür raus wollte, trat ich in einen leeren Farbtopf und stolperte stark genug, dass ich auf dem Boden landete. Super! Wieder zur Lachnummer gemacht... Kannst du überhaupt was? ranzte ich mich dann selbst in Gedanken an. Es war doch zum Kotzen.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Apr 22, 2017 12:31 pm von ©Helena Byström verfasst.
Völlig in Gedanken und gerade selbst von meinen Hausaufgaben abgelenkt, wie ich das ja gerne Mal war, hatte ich den Besuch im Raum gar nicht bemerkt, sondern wie durch das Blatt auf meinem Tisch hindurch gestarrt und abwesend mit dem Stift in meiner Hand gespielt. Bis er sich in der Stille so lautstark bemerkbar machte, dass ich komplett zusammenzuckte und mich wie ein verschrecktes Reh guckend wahrscheinlich, ruckartig Richtung Tür drehte, die Schultern angezogen und aus dem Fluchtinstinkt heraus so nach hinten gelehnt, dass es aussah, als würde ich im nächsten Moment aufstehen und mich hinter der nächsten Leinwand verstecken. Gott hatte ich mich erschreckt. Mein Herz schlug wie verrückt.
Vor der Tür saß ein blonder und mir fremder junge, der gerade ziemlich aufgebracht aussah. Ich sah etwas weiter vor ihn und entdeckte die Leute Farbdose. Über die musste er wohl gestolpert sein. Mein Blick ging zurück zu dem Jungen. Ich hatte immer noch nichts gesagt. Ich sollte was sagen oder? Das kam sonst ziemlich seltsam. Außerdem hatte er sich vielleicht verletzt, er hatte am Bein ja augenscheinlich bereits eine Verletzung. "Ehm... Hi.
Geht es dir gut,... hast du dir weh getan?"
fragte ich eher unsicher und leise, ich kannte ihn schließlich nicht, ich hatte meine Ahnung wie er war. Jedoch hörte man auch raus, dass ich die Frage ernst meinte und nicht einfach nur stellte, weil man es so tat. Meine Wangen waren etwas rot, während ich Aufstand, jedoch weiterhin erst Mal keinen Schritt auf ihn zu machte.
Er musste neu sein, sonst würde ich ihn zumindest vom Aussehen kennen. Das machte es auch nicht leichter, denn so konnte ich ihn noch weniger einschätzen. Und war gerade etwas ratlos was ich jetzt machen sollte. Auf ihn zu gehen? Stehen bleiben? Noch etwas sagen? Ich entschied mich für die letzten beiden Varianten und sah ihn einfach an.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jun 24, 2017 11:04 pm von ©Jaden Lambert verfasst.
Helena♣

Sonst war ich die letzten Tage doch auch immer so auf dem Sprung gewesen, wieso hatte ich das blonde Mädchen nicht bemerkt als ich den Raum betreten hatte? Nun ich atmete ziemlich flach, mein Puls raste und der allgemein vorhandene Kloß in meinem Hals wurde größer. Wahrscheinlich mussten meine Pupillen auch so groß sein wie Teller, dass man vielleicht auch denken könnte, dass ich auf Drogen war, aber nein die hatten bereits etwas nachgelassen. Das sie mich ebenfalls anschaute wie ein verschrecktes reh, fiel mir nicht so wirklich auf. Ich war damit beschäftigt mich wieder zu beruhigen und nicht zu hyperventilieren. Es stellte sich auch ein leichtes Zittern an meinem Körper ein, was allerdings auch schon mal schlimmer war. Nun mein Knöchel pochte ziemlich stark, was ich momentan nicht als gutes Zeichen befand. Super mach so weiter und du kannst wirklich nie wieder Sport machen ranzte ich mich mal wieder selbst an. Es war so typisch. Ich war einfach zu nichts zu gebrauchen. Selbst in dem was ich am Besten konnte, war ich noch immer unbrauchbar. Als das Mädchen mich fragte ob alles gut sei und ob ich mir weh getan hatte, biss ich mir kurz auf die Unterlippe. Die Frage klang ernst gemeint, aber was wenn sie das nur vorspielte? Ich kannte sie nicht und ich hatte jetzt schon sehr gut gezeigt das ich leicht zu verunsichern war. Ich war der Fußabtreter für alle. Sie waren alle gleich. Fast alle. Konnte sie eine dieser Wenigen sein, die nicht waren wie die anderen? Ich hatte keine Ahnung. Sie verunsicherte mich mit ihrer bloßen Anwesenheit. Sie machte mir Angst. N-N-Nei-Nein, a-al-a-all-alles gut. Zuerst hatte ich versucht normal zu sprechen, aber da ich dabei derart zu stottern begann, gab ich auf und verfiel ich einen Mäuseton und sprach das gut so schnell, dass es wahrscheinlich kaum zu verstehen war. Ihre Wangen waren rot. Das war alles was mir auffiel. War das ein zeichen dafür das sie log? Oder eher das ich sie ebenfalls verunsicherte? Waren meine Wangen rot? Ja waren sie, schließlich musste ich mich zusammen reißen keinen Heulkrampf zu bekommen, was sich definitiv leichter sagte, als es war. Es passierte nicht mehr oft das ich einen bekam, aber diese Situation gerade überforderte mich deutlich. Vorsichtig legte ich eine Hand gegen die Wand und stand langsam auf. Ich belastete mein verletztes Bein erstmal gar nicht und nahm ganz langsam den Druck auf und versuchte ihn nicht zu ruckartig wieder wegzunehmen, als ich merkte, dass es nicht ging. Allerdings war ich dafür zu verkrampft als, dass es funktionieren würde.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 12:15 am von ©Helena Byström verfasst.
Man konnte sagen es war, als würde ich in einen Spiegel sehen. Ich begegnete selten Menschen, die auf mich so verschreckt reagierten. Machte er sich über mich lustig oder hatte er wirklich angst vor MIR?? Er müsste zumindest ein ziemlich guter Schauspieler sein, denn seine Wangen waren Rot und sein Blick fast schon hysterisch. Ich sah wahrscheinlich ähnlich aus. Ich hatte ein Auge für Details und dementsprechend schien alles in seinem Verhalten dafür zu sprechen, dass er verschreckt und verunsichert war, doch es war nicht gerade so, dass mir das mehr Sicherheit gab. Eher verunsicherte es mich selbst noch mehr. Hatte ich etwas falsch gemacht? Wieso hatte er sich so vor mir erschreckt? Was sollte ich tun? Oder tat er am Ende vielleicht doch nur so? Mein Blick huschte über den Körper des Jungen als dieser sich aufrichtete. Oder es versuchte, denn es sah so aus als würde ihm das nicht gelingen. Und ich hatte immer noch keine Ahnung, was ich tun sollte. ER schien sich tatsächlich vor MIR zu fürchten. Ich wusste ja schon nicht, was ich tun sollte bei Leuten, die sich ganz normal mir gegenüber verhielten, doch was sollte ich denn nun tun? Ich öffnete den Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn aber wieder, da kein Ton heraus kam. Einen kleinen Schritt ging ich auf ihn zu, stoppte kurz darauf jedoch und sah ihn stattdessen nachdenklich, verunsichert und schüchtern an. "Ich..." Ich unterbrach mich und fing von vorne an. Wie immer mit zarter, leiser und vorsichtiger Stimme. "Du kannst nicht stehen." stellte ich fest und überlegte, ob ich noch näher an ihn heran sollte, doch ich war total unsicher. Vielleicht würde ich ihm noch mehr Angst machen? In meinem Kopf existierte außerdem immer noch das völlig unwahrscheinliche Szenario, dass er doch nur so tat und sich über mich lustig machte. "Soll...soll ich dir helfen?" hing ich dann doch noch hinten dran.

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Diese Schriftrolle wurde am So Sep 03, 2017 2:14 am von ©Skye Bates verfasst.
mit Timothy

Nach zwei Stunden Physik, hatte sich die Klasse samt mir in den Kunstraum begeben, wo wir die nächste Doppelstunde hatten. Unseren Kunstlehrer hatte ich den ganzen Tag schon nicht gesehen und auch jetzt schien er nicht wirklich auftauchen zu wollen. Die Stunde hätte schon vor einer Viertel Stunde angefangen, aber von Monsieur Faker war keine Spur zu sehen. Wie es so typisch war, gab es einige Leute in der Klasse, die nervös wurden, die jemanden ins Sekretariat schicken wollten, aber das Ganze wurde durch die Überzahl der Schüler überstimmt, die einfach nichts tun wollten. Ich hatte zwar keinen wirklichen Bock auf Kunst, aber nichts tun, war mir irgendwie auch zu langweilig. Fast jeder schien in irgendeiner Weise in ein Gespräch verwickelt zu sein. Mein Blick schweifte durch den Raum, ehe ich Timothy, der eine Reihe vor mir saß, mit dem Zeigefinger antippte. Er schien sich immerhin auch mit niemandem zu unterhalten. "Hey Tim", zischte ich, während ich meinen Oberkörper etwas über die Tischplatte lehnte. "Scheint so als kommt hier keiner mehr. Ich will eine durchziehen,
kommst du mit?"
Tatsächlich gehörte ich kaum zu den Leuten, die nur mit ganz bestimmten Menschen abhingen. Ich fand es eher interessant, mich mit jedem zu beschäftigen und ich kam auch mit so ziemlich jedem ganz gut zurecht. Ob eine durchziehen in diesem Fall nur Zigaretten einbegriffen, wusste ich im Moment selbst noch nicht genau. Ich war auf jeden Fall für so ziemlich alles gewappnet.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Sep 04, 2017 7:15 pm von ©Timothy McGee verfasst.
mit Skye

Tim saß ruhig auf seinem Platz im Kunstraum und gehörte sowieso zu den Menschen die eher für sich blieben. Als er einen Finger an seinem Rücken spürte, drehte sich der Amerikaner um und sah zu Skye. Auf ihre Frage hin, schien er erstmal kurz zu überlegen, doch stimmte er dann zu. Sie hatte sicher recht, denn auch er bezweifelte, dass noch jemand kommen würde und statt hier nur rumzusitzen, könnte er mit der Zeit auch was anderes anstellen. Was sie jedoch mit eine durchziehen meinte, war ihm zu diesem Zeitpunkt noch schleierhaft. "Ehm. Ok. Ja können wir machen. Glaube kaum das noch jemand kommt." gab er die Antwort in Worten. Er war zwar nicht der Typ dafür einfach so zu verschwinden, aber alles hat, wie man so schön sagt, seinen Anfang. Das gewisse Misstrauen war jedoch weiterhin vorhanden.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Sep 04, 2017 7:55 pm von ©Skye Bates verfasst.
mit Timothy

Ich sah, wie Tim kurz zögerte, fast so, als würde er zunächst über meine Frage nachdenken. Vermutlich tat er das auch. Als er dann aber mein Anbegobt annahm, lächelte ich nur kurz, zog dann ein Papier zum Drehen heraus und stopfte es mit Tabak und einem kleinen bisschen Gras. Während ich die Kippe drehte, warf ich Tim immer wieder kurze Blicke zu, dann als sie fertig war, nahm ich sie in die Hand und stand langsam auf."Alles klar, bist du fertig?", fragte ich, schwang meinen Rucksack auf den Rücken und steckte mir die Kippe dann zwischen die Lippen.

tbc.: Der kleine Schulhof

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Sep 04, 2017 9:25 pm von ©Timothy McGee verfasst.
mit Skye

Timothy packte seine Sachen wieder zurück in seinen Rucksack und warf auch ihr immer wieder kurze Blicke zu. Die Blicke von Skye spürte der gebürtige Amerikaner auf seinem Rücken, was theoretisch aber total unmöglich ist, aber er hat dies im Gefühl. Es wäre nicht das erste Mal, dass ihn jemand kurzzeitig von hinten ansah. Besonders von seinem Vater kannte er dies, aber diese Zeiten wollte er ganz schnell vergessen. Nachdem sie fertig war und aufgestanden war, erhob auch er sich von seinem Stuhl und nahm seinen Rucksack auf den Rücken. Mit einem kurzen Nicken bestätigte er seine Bereitschaft. "Ja bin ich." antwortete er ihr in Worten.

Tbc: Der kleine Schulhof

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