Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Die Eingangshalle

Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 18, 2016 3:48 pm von ©Damien Nolan verfasst.

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If you like causing trouble up in hotel rooms, and if you like having secret little rendezvous. If you like to do the things you know that we shouldn't do, Baby, I'm perfect

And if you like midnight driving with the windows down, and if you like going places we can't even pronounce. If you like to do whatever you've been dreaming about, Baby, you're perfect

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Sep 24, 2016 1:33 pm von ©Ronan Kavinsky verfasst.
First Post

Ich öffne und schließe meine Hand erneut wieder zur Faust. Es ziept etwas, tut aber kaum mehr weh. Die vor einigen Tagen noch aufgeplatzten Wunden an den Fingerknöchel haben eine Kruste gebildet und nur noch violette und blaue Flecken lassen es dramatischer aussehen, als es eigentlich ist. Ich vergrabe die Hand in der linken Hosentasche und nehme stattdessen einen kräftigen Zug von meiner Zigarette. Das kleine Wundermittel beruhigt mich augenblicklich und mit einem resignierten Seufzer lasse ich den Rauch wieder aus meiner Lunge entweichen. Ich bemerke den empörten Blick der Frau von der Polizei und erwidere es mit einem hämischen Grinsen. „Die Polizei wird benachrichtigt, falls sie versuchen sollten von hier abzuhauen. Benehmen Sie sich, Herr Kavinsky,“ sagt sie, verabschiedet sich dann noch und lässt mich in der Eingangshalle dieses verfluchten Internats stehen. Aus meinem Rucksack dringt ein leises 'Kerah' und langsam lasse ich ihn auf den Boden gleiten. Ich habe einen Spalt offen gelassen, wobei nun der Schnabel von Chainsaw hinausragt. Ich streiche ihr vorsichtig drüber, bis sie ihn wieder ins Innere verschwinden lässt. In fremden Umgebungen ist sie immer äußerst nervös, weshalb ich es ihr ersparen will und sie lieber so lange im Rucksack lasse, bis ich in meinem Zimmer bin. Die Vorstellung, wie wohl meine Zimmergenossen auf den Raben reagieren werden, lässt mich jetzt schon innerlich schmunzeln.
Ich schnippe die Asche meiner Zigarette weg und werfe einen Blick auf mein Handy. Die Regeln an dieser Schule sind mir genau so wichtig wie ernsthafte Beziehungen – also gar nicht. Nur ein paar Nachrichten von den üblichen Leute und ich gebe mir nicht die Mühe zu antworten. Stattdessen laufe ich zur nächsten Sitzgelegenheit und stelle den Rucksack neben mir. Meinen großen Koffer nehme ich ebenfalls mit und lehne mich schließlich entspannt zurück. Ich musste zuerst fertig rauchen, bevor ich auch nur einen Schritt Richtung Sekretariat mache. Wenn ich es denn überhaupt finde.
Wegen der gestrigen, schlaflosen Nacht sehe ich auch dementsprechend aus: Dunkle Ringe unter den Augen – gut verdeckt von meiner Sonnenbrille - , ins Gesicht hängende Haare und willkürlich ausgewählte Kleidung. Ich fühle mich schlichtweg miserabel, was man als Außenstehender vermutlich nicht mal so schnell mitbekommen würde.

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Diese Schriftrolle wurde am So Sep 25, 2016 10:50 pm von ©Isaac Matthews verfasst.
Ronan

Ich fasste mir genervt an die Stirn, als ich hörte, was mein Stiefbater mir gerade am Handy erzählt hatte. Mit dem modernen Kommunikationsgerät am Ohr, lief ich die ersten zwei, drei Stufen nach unten und lauschte den Worten von Charlie. Vor wenigen Augenblicken hatte ich erfahren, dass mein leiblicher Vater, der unsere Familie für Damiens Mutter verlassen hatte und mir und meinem besten Freund gleichzeitig eine Halbschwester geschenkt hat, zu uns in die Nähe gezogen war und dort eine Apotheke eröffnete. Ich meld mich morgen - ich hab momentan keine Lust mir meine Laune durch so einen Arsch vermiesen zu lassen Meine Stimme klang kälter als geplant und dass ich ohne weitere Worte auflegte, machte es nicht unbedingt besser. Aber mein Stiefvater wusste nur zu gut, dass er mit diesem Thema eine empfindliche Stelle bei mir getroffen hatte.
Stumm biss ich meine Zähne zusammen und steckte mein Handy in die Hosentasche, ehe ich die letzten Stufen der Treppe hinunterlief. Ich hatte meine Prüfungen hinter mir und allgemein war es angenehm zu wissen, dass ich nun keinen Unterricht mehr hatte, während die jüngeren Schüler, die noch mindestens ein Jahr in diesem Gebäude verbringen mussten, die Schulbank drückten. Aufgrund den warmen Temperaturen hatte ich ein Tanktop an, meine Hose jedoch war wie immer eine schwarze Jeans, da ich nicht vorhatte in der prallen Sonne herumzulaufen.
Ich fuhr mir durch die dunkelbraunen Haare, bevor ich aus dem Augenwinkel einen fremden Mann - ich schätzte ihn als Schüler in meinem Alter ein - entdeckte, welcher in aller Seelenruhe seine Kippe zuende rauchte. Ich rauchte selbst, weswegen ich kein Problem mit irgendwelchen anderen Rauchern hatte aber der Fremde, der mit seinem Koffer stark danach aussah, als wär er gerade erst hier angekommen, hatte offensichtlich noch keine Ahnung was die Sekretärin für ein Theater machte, wenn sie jemanden rauchen sah. Und vor allem im Schulgebäude. Etwas skeptisch sah ich aus der Tür, wobei ich die Polizei gerade wegfahren sah. Wieso bekam der Schüler eine Eskorte - war er vielleicht ein Sonderfall? Sind die deinetwegen hier? Weder aus meiner Stimme noch aus meinem Blick konnte man herauslesen, was ich über die Anwesenheit der Polizei dachte. Würden die nur täglich hier aufkreuzen, wäre ich davon dezent genervt.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Sep 26, 2016 3:58 pm von ©Ronan Kavinsky verfasst.
Mit gläsernen, trüben Augen schaue ich auf die Uhr. Der Zeiger scheint sich kaum zu bewegen und die wenigen Leute, die an mir vorbeilaufen, schenke ich keine Beachtung. Insomnie ist eine unschöne Sache. Die permanente Müdigkeit und der Realitätsverlust treiben mich schier in den Wahnsinn. So war es zumindest in den ersten Wochen nach dem Tod meines Vaters, doch mit der Zeit scheint sich mein Körper recht gut daran gewöhnt zu haben. Klar, manchmal habe ich nachts Paranoia und gerade dieses nicht wirklich ausgeschlafen sein ist nicht gerade angenehm, aber ich habe schon einiges überlebt und werde wohl das auch überleben.
Ich beuge mich nach vorn und stütze meine Unterarme auf meine Oberschenkel. Ich nehme einen weiteren, tiefen Zug von der Zigarette und behalte den Rauch lange in der Lunge, bis sie förmlich danach schreit dieses Gift aus ihr zu entfernen.
Man merke: Heute ist kein guter Tag. Ich will zurück nach New York, zu meinen Träumern, zu meiner zerstörerischen Party, doch stattdessen sitze ich hier und warte, dass ich die Motivation finde den Weg zum Sekretariat aufzusuchen. Nein, lieber hebe ich den Kopf langsam, als ich jemanden telefonieren höre und entdecke einen jungen Mann, vielleicht mein Alter. Er scheint durchs Fenster zu gucken und ich folge seinem Blick. Wie erwartet spricht er mich auch darauf an. Ich rauche das restliche Stück noch und schnippe den Stummel auf den Boden, wobei ich ihn ordentlich austrete. „Du wirst doch nicht glauben, dass ich freiwillig hierher komme?“, entgegne ich sarkastisch und drehe meinen Kopf etwas, damit ein paar Halswirbel knacken. Da der Unbekannte einen recht entspannten Eindruck macht, biete ich ihm kurzerhand einer meiner Zigaretten an. „Bedien' dich außer natürlich du rauchst nicht.“ Mit einem gekonnten Wurf fliegt die Zigarettenschachtel rüber zu ihm. Ich nehme meine Sonnenbrille vom Gesicht und hänge sie in mein Shirt. „Sag mir bitte, dass es hier auch manchmal Partys gibt,“ frage ich ihn und verziehe gequält die Miene. Wobei... wenn es keine Partys geben würde, wäre es umso vernünftiger eine Special-Kavinsky-Party zu veranstalten, auch wenn es dann nicht in der üblichen Location stattfindet.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Sep 26, 2016 6:21 pm von ©Isaac Matthews verfasst.
Ronan

Diesen Satz hatte ich bereits schon von einigen Schülern gehört, die das Internatsleben grässlich fanden, wobei sie sich erst maximal 5 Minuten in dem Gebäude befunden hatten. Ja, das Leben in einem Internat war nicht unbedingt angenehm aber ich war damals freiwillig hier her gekommen - unter anderem wegen meinem leiblichen Vater und wegen meinem besten Freund, der ebenfalls hier zur Schule ging. Wollen wir mal hoffen, dass sie in ihrem Polizeirevier bleiben murmelte ich und fing die Zigarettenschachtel reflexartig auf, als diese auf mich zugeflogen kam. Danke. Ich nahm mir eine Zigarette aus der Schachtel, welche ich nach meinem ausgesprochenen Dank wieder dem Besitzer zurück warf und ein Feuerzeug aus meiner Hosentasche zog. Egal wo ich war und egal ob ich selbst Zigaretten dabei hatte oder nicht - ein Feuerzeug musste immer in meiner Nähe sein. Man wusste ja nie, ob man es etwas für irgendwas gebrauchen könnte.
Bei der Frage, die der Fremde stellte, zuckte ich kurz mit den Schultern. Wie mans nimmt. In Amerika gab es schon mehr Partys als hier - die meisten hier werden privat in der Stadt veranstaltet. In der Schule laufen zu viele Lehrer herum, die bei jeder Kleinigkeit beim Direktor antanzen Es gab einige Ausnahmen, die gerne mal zwei Augen zudrückten, wenn ein Schüler zu viel Alkohol im Blut hatte und torkelnd durch das Schulgebäude lief, in der Hoffnung, dass er sein Zimmer wiederfand - aber vor allem die älteren Kollegen waren strenger. Es ist kein Internat, in dem jeder Schüler Tag für Tag den braven Streber spielt. Es gibt einige, die gerne mal bechern gehen Ein leichtes Schmunzeln schlich sich über meine Lippen, ehe ich die Zigarette zwischen meine Zähne klemmte und diese anzündete, damit ich einen tiefen Zug nehmen konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Sep 28, 2016 8:10 pm von ©Ronan Kavinsky verfasst.
Trotz der Distanz zwischen uns verstehe ich seine Worte klar und deutlich. Ich zucke als Antwort zunächst mit den Schultern, ehe ich sage: „Irgendeinen Lehrer haben sie beauftragt, der ein Auge auf mich haben soll und jede Woche Bericht erstattet, wie ich mich so aufführe. Denke also nicht, dass sie extra hierherfahren, um mich zu kontrollieren.“ Ich kaue angespannt auf dem Kiefer. Ich weiß nicht ob mein Gegenüber neugierig ist, warum die Polizei mich hierher gebracht hat, doch ich werde ihm den Grund nicht offenbaren, so lange er nicht danach fragt. Ob es ihn überhaupt was angeht, ist die andere Sachen.
Ich reibe mir mit der rechten Hand über die linke und besonders bei den violetten Stellen drücke ich fester drauf. Der Schmerz fungierte wie eine kleine Erinnerungen. Ein paar lose Fetzen tauchen vor meinem inneren Auge auf. Ich blinzle sie schnell weg und schiebe es auf die Nebenwirkungen der letzten Pillen, die ich mir eingeworfen habe.
Der mir noch immer Unbekannte wirft mir die Zigarettenschachtel zurück und zündet sich die Herausgenommene auch gleich an. Ein Schmunzeln umspielt meine Lippen. Wenigstens ein Langweiler auf dieser Schule weniger. Hatte schon Befürchtungen hier gehe es zu wie im Kloster. Als er mir auf meine Frage antwortet nicke ich, als hätte ich schon die Antwort im Vornherein gewusst. Ich lehne mich zurück und reibe schelmisch die Hände aneinander. „Dann weiß ich ja, was ich hier zu tun habe,“ sage ich und grinse dabei breit. Vermutlich ist eine richtige zerstörerische Party und die harten Drogen nicht drin, aber ein bisschen Eskalation hat noch keiner Schule geschadet. „Hey, kennst du vielleicht meine Mitbewohner, also wie die so drauf sind? Maik Latias, Zed Naab und Julius Tyws? Steht zumindest auf diesem Zettel hier.“ Ich krame eben genannten aus der hinteren Hosentasche. Darauf steht alles, was ich hier nacheinander zu tun habe nach meiner Ankunft.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Sep 29, 2016 10:50 pm von ©Isaac Matthews verfasst.
Ronan

Ich schnippte mit dem Zeigefinger gegen die Zigarette, sodass einwenig Asche auf den Boden rieselte. Ich musste schon ein paar Mal beim Direktor antanzen, weil ich unerlaubterweise im Schulhaus geraucht hatte - da machte das jetzt nun auch wieder keinen Unterschied. Wollen wir mal hoffen, dass du einen der angenehmen Lehrer erwischt hast Ich grinste einwenig verschmitzt und ließ meinen Blick über Ronan gleiten, um ihn einwenig analysieren und einschätzen zu können. Ich wusste nicht genau, was ich von ihm halten soll, denn dafür kannte ich ihn eindeutig zu wenig.
Mh ja, die kenn ich Wenig begeistert zuckte ich mit den Schultern. Maik ist arrogant und der typische Sohn einer reichen Familie, Zed ist egoistisch und vielleicht auch selbstverliebt. Und Julius...laut und von sich selbst überzeugt. antwortete ich mit tonloser Stimme, ehe ich mich zwei Schritte näherte. Die drei wohnen in Zimmer 9. Aber ich glaube davor musst du erstmal zu unserem Schuldrachen - streng aber man kann sie leicht provozieren Ich lächelte leicht bei dem Gedanken daran, wie ich das erste Mal vor ein paar Jahren an diese Schule kam und der Sekretärin im Gedächtnis geblieben war. Sie war nicht gut auf Schüler zusprechen, vor allem seit sie Sasha, Mira, Riley und Nathan kannte.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Okt 01, 2016 7:33 pm von ©Ronan Kavinsky verfasst.
„Sollte ich keinen angenehmen erwischt haben, werde ich wohl in einer Woche schon weg sein,“ brumme ich und schaue hinter mir aus dem Fenster. Die Sonne strahlt und nur vereinzelte Wolken sind zu sehen. Während sich andere vermutlich über das Wetter freuen, möchte ich die Welt halb untergehen sehen. Regen, Wind, Donner und Blitze; danach schreit mein Herz. Doch darauf würde ich wohl vorerst verzichten müssen. Dann muss eben eine lange, kalte Dusche herhalten.
Ich mustere den Fremden vor mir ungeniert. Ich schätzte ihn eher als jemanden ein, der munter durch's Leben läuft und somit wohl gerade den kompletten Kontrast zu mir bildet. Allerdings hat er mich auch in einer meiner Tiefstimmungen erwischt und gerade viel anfangen kann man mit mir da nicht.
Ich höre seinen Beschreibungen zu meinen Zimmergenossen geduldig zu. Mein Blick verfinstert sich nur etwas, als es schlechter ausfällt als erwartet. Allerdings hoffte ich inständig, dass sie nicht so versnobbt sind und was gegen Zigaretten, Alkohol oder Drogen haben. Ansonsten müssten wir uns leider wieder trennen – eine Wohnung in der Stadt tut es auch zu genüge. „Mal sehen, vielleicht wird es ganz okay,“ sage ich jedoch nur, wobei meine Stimme schon anderes vermuten lässt. Der Gedanke, mit drei anderen Jungs in einem Zimmer zu schlafen, wobei vermutlich einer immer mastubieren wird, nicht gerade prickelnd. Im Grund war es mir aber auch wieder egal.
„Oh, das mit der Direktorin werde ich schon regeln, war schon immer gut ein paar Masken aufzusetzen.“ Ich setzte mich gerade auf und gebe meine beste Imitation meines früheren Ichs von mir, wobei ein vorbildliches Siegerlächeln auf den Lippen erscheint und die Stimme einen höflichen Ton annimmt. „Ich bin ja so erfreut an ihrer Schule zu sein, Madam. Dieses Internat verkörpert so viele, wichtige Werte, die hoffentlich auf mich abfärben und ich werde mein bestmöglichstes tun, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden.“ Ich beendete das Ganze, indem meine Mundwinkel wieder rapide zu einer Geraden werden. „Wie heißt du eigentlich?“, frage ich ihn schließlich noch und lehne mich wieder lässig zurück.

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Diese Schriftrolle wurde am So Okt 16, 2016 12:55 pm von ©Isaac Matthews verfasst.
Ronan

Ich schmunzelte leicht vor mich hin. Es gab wirklich angenehme Lehrer, die ihn nicht rund um die Uhr überwachen würden - egal was er getan hatte. Das war normalerweise ja auch nicht der Job eines Lehrers an diesem Internat. Aber vielleicht war Ronan ja eine Ausnahme.
Während der Fremde sein Schauspieltalent zum Besten gab, lehnte ich mich gegen die Schulflurwand und beobachtete die vereinzelten Schüler, die an uns vorbeiliefen, mir zuwinkten, mich grüßten oder Ronan neugierig musterten. Ich war bereits seit 4 Jahren an dieser Schule - kein Wunder, dass man mich kannte und da ich auch kein gesellschaftliches Arschloch war, verstand ich mich mit vielen anderen Schülern. Mal schauen ob sie darauf anspringen wird antwortete ich mit einem leichten Grinsen. Denn normalerweise waren die Schüler meistens nicht ganz so freundlich, wenn sie aus irgendeinem Grund im Sekretariat antanzen mussten, außer natürlich die Überflieger die niemals ihren Mund aufsperrten.
Als mein Gegenüber mich nach meinem Namen fragte, zog ich erneut an meiner Zigarette. Isaac. Wirklich unkreativ wenn man bedenkt dass jeder 5. Amerikaner diesen Namen in meiner Heimat trägt Ich übertrieb einwenig aber Isaac war nicht unbedingt der seltenste Name, den es in Amerika gab. Und du?

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Okt 22, 2016 7:35 pm von ©Ronan Kavinsky verfasst.
Mir war es nicht entgangen, wieviel Respekt meinem Gegenüber entgegengebracht wird. Ständig grüßten ihm ein paar Leute, wobei ich nur gemustert werde. Mit ausdrucklose, durchdringender Miene starre ich zurück, sodass keiner auf die Idee kommt mir auf der Nase tanzen zu müssen.
Seine Bemerkung taxiere ich mit einem siegessicheren Lächeln. „Mit ein bisschen Charme kriegt man so gut wie jede Frau rum. Man muss nur wissen, was man sagt.“ Zur Unterstreichung sehe ich demonstrativ ein paar Schülern auf den Hintern, auf die Oberweite oder auf die Armmuskeln. Ich werde sowohl mit einigen Jungs, als auch mit einigen Mädels in dieser Schule viel Spaß haben.
Als er mir seinen Namen verrät, merkt er zusätzlich auch noch an, dass er anscheinend selbst findet wie unkreativ und weit verbreitet er ist. Ich zucke mit den Schultern. Lieber einen Namen wie jeder als einen schrecklichen Namen – der dann wenigstens außergewöhnlich ist – wie Mercedes etc. Wie erwartet fragt er mich natürlich auch nach meinem Namen und für einen Moment ziehe ich es in Erwägung, dass ich meinen richtigen Namen nenne, entscheide mich aber entschieden dagegen. So gut wie niemand darf mich Ronan nennen, es ruft nur vergangene Zeiten in Erinnerung.
„Kavinsky. Du kannst mich aber auch einfach ganz kurz K nennen.“ Auch in meiner alten Schule wurde ich so genannt. Selbst damals, als ich noch ein Eliteschüler war mit viel Engagment ( Anführer diverser Vereine, gemocht von allen Schülern, Schulsprecher), nannten mich alle so. „Ich denke, ich begebe mich mal auf die Suche nach meinem Zimmer. Ich geh einfach später zur Direktorin. Willst du mitkommen oder hast du was anderes vor?“

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 22, 2016 9:52 pm von ©Gast verfasst.
Julius Tyws mit Justus Collini
cf: Das Sekretariat


Das freche Grinsen das beständig auf meinem Gesicht saß, war vermutlich nicht wirklich eine typische Reaktion auf eine Auseinandersetzung mit der Sekretärin direkt am ersten Tag an einer vollkommen unbekannten Schule, aber mich hatte es tatsächlich mehr amüsiert, als dass ich mir jetzt Sorgen machte, Ärger zu bekommen oder sonst etwas. Die Dinge ernst nehmen mochte ich noch nie. Der brünette Junge hatte das Zimmer nun ebenfalls eher fluchtartig verlassen und tauchte neben mir auf, wir liefen zurück Richtung - ja, keine Ahnung welche Richtung, aber wir liefen jedenfalls den Gang entlang.
Als 'Rettung' würde ich es nicht unbedingt bezeichnen, aber ich mochte es, wie er das formulierte, grinste noch ein bisschen mehr und deutete im Laufen etwas an, dass eine imaginäres Hut-Ziehen und Verbeugen darstellen sollte. "Es war mir eine Ehre." Über das Wort 'Antipathie' musste ich kurz die Stirn runzeln, nach kurzem Überlegen entband sich die Bedeutung jenes aber wieder aus den Tiefen meines Gehirns. Ich musste Lachen. "Wer weiß, das würde zumindest einiges erklären." Jenes wiederum war eigentlich nicht mein Ding - wenn andere sich so umständlich ausdrückten, ich dachte nicht gern so viel und um die Ecken, auf der anderen Seite mochte ich es aber, weil Intelligenz meistens irgendwo sympathisch war.
Langsam erschloss sich mir dann auch, wo wir eigentlich hingelaufen waren, ich erkannte nämlich die Eingangshalle wieder, durch die ich vorhin schon gekommen bin. Naja, wenigstens einer hier hatte eine Ahnung, wo es langging. "Julius" antwortete ich ganz einfach, aber (trotz Müdigkeit) lächelnd und schlug mehr ein, als dass ich ihm die Hand gab. "Aber das weißt du ja schon." fiel mir auch wieder ein, und ich zuckte mit den Schultern. "Sag mal, weißt du eigentlich, wo ich hier was zu Essen herbekomme? Irgendwie lässt die Organisation auch zu wünschen übrig, ich weiß nicht mal, wo mein Zimmer eigentlich genau ist... Und zurück zu dieser Furie gehen und fragen werd ich ganz sicher nicht." Ich verdrehte kurz belustigt die Augen und sah mich mit schweifendem Blick nach irgendwelchen Ausschilderungen um (daran dass das mit dem Nicht-Wissen-wo-was-ist auch an mir selbst liegen könnte, dachte ich natürlich nicht einmal im Traum) - keine zu sehen, aber gut, was hatte ich erwartet, eigentlich logisch, dass hier keine Wegweiser oder so herumstehen.

 Gast





Diese Schriftrolle wurde am So Dez 25, 2016 8:40 pm von ©Justus Collini verfasst.
Julius
cf: das Sekretariat

Von dem Dauergrinsen des Jungen neben sich, ließ Justus sich nicht weiter beirren. Er schlussfolgerte einfach mal, dass der die Sache mit der Sekretärin im Nachhinein als ziemlich lustig empfand. Und irgendwie war es das ja auch. Justus sagte gerne mal seine Meinung. Trotzdem war er sich ziemlich sicher, dass diese komische Frau die zwei Jungen nicht so schnell vergessen würde. Großartige Hilfe von ihr konnte man aber wohl so oder so nicht erwarten. Man sollte nur hoffen, dass die Frau nicht gleich Wert auf irgendwelche Konsequenzen legte.
Justus freute sich allerdings auch als Julius so auf auf sein Bedanken hin einging. Er schmunzelte als der Junge sogar noch eine Verbeugung andeutete und quittierte das Ganze mit einem zufriedenen Nicken. Humor zu haben war doch immer gut.
Umso irritierter war Justus dann allerdings, als er Julius so höflich die Hand hinstreckte und der einfach einschlug. Das kam für einen Justus irgendwie unerwartet, aber vermutlich sollte er sich einfach so langsam mal daran gewöhnen, dass nicht jeder Mensch dieser Welt irgendeinen Wert darauf legte jemandem ganz normal die Hand zu schütteln. Also nickte Justus einfach mal vorsichtig und beließ es dabei. Ja, den Namen hatte er ja schon mitbekommen. Froh darüber, dass Julius dann auch direkt ein neues Thema einschlug, nickte er zustimmend. "Ja, das stimmt leider. Ich hab auch auf etwas mehr Struktur hier gehofft. Gerade für neue Schüler ist das hier der absolute Reinfall. Wenn man sich nicht vorher etwas informiert hat, ist man ziemlich aufgeschmissen und diese taktlose Frau zur Begrüßung vorgesetzt zu bekommen, macht die Gesamtsituation dann auch nicht gerade vorteilhafter. Aber das Zimmer zu finden sollte nicht allzu schwer sein." Justus hatte seinen sperrigen Koffer inzwischen losgelassen und direkt neben sich abgestellt. Nun blickte er sich kurz in der großen Eingangshalle um und zeigte schließlich zu der soeben entdeckten Treppe die nach oben führte. "Ich würde mal grob diese Richtung anpeilen. Und für etwas zu Essen empfehle ich dir", sprach er weiter und drehte sich etwas nach links zur Seite um dann auf eine andere große Tür am Ende der Halle zu zeigen, "die Mensa! Achja und da hinten in dem Gang dürfte auch noch die Küche sein, falls du keine Lust hast auf das Mensaessen." Im Nachhinein war Justus doch etwas stolz, dass er sich das Internat schon im Voraus im Internet so genau angesehen hatte. Immerhin konnte er das Wissen, wo sich die verschiedenen Räumlichkeiten befanden, jetzt ganz gut gebrauchen. Zufrieden sah er Julius an, der bisher doch recht orientierungslos gewirkt hatte. "Also.. Hunger?", fragte er, auch wenn diese Frage wohl ziemlich überflüssig war, denn ansonsten hätte Julius wohl kaum danach gefragt. Eigentlich war es wirklich keine schlechte Idee mal etwas zu futtern. Der Dunkelhaarige konnte nicht gerade behaupten, dass er nicht auch hungrig war. Trotzdem wäre er ganz froh erst einmal den unpraktischen Koffer in sein neues Zimmer zu verfrachten. Mit einem unterdrückten Gähnen stützte er sich an seinem Koffer ab und blickte Julius an.

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To be thoroughly conversant with a man's heart, is to take our final lesson in the iron-clasped volume of despair

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Diese Schriftrolle wurde am Di Apr 18, 2017 9:36 pm von ©Aaron McCartney verfasst.
Justus

Mit einem Grinsen auf den Lippen streckte er ihm die Zunge heraus. Dabei fiel die kleine Stange in zwischen den beiden Muskeln seiner Zunge schon ein wenig auf. Wusste Justus überhaupt das er ein Piercing in der Zunge hatte? Er war sich nicht mehr sicher wann dieses dazu gekommen war, also wusste er auch nicht mehr ob Justus es wusste oder nicht. Noch stand es auch ziemlich offen wie Aarons Aufenthalt in Frankreich enden würde. Irgendwo bestand die Sorge das Justus irgendwann mitbekam das der Weißhaarige Drogen nahm. Er konnte genauso gut mit eben jenen erwischt werden, aber darum machte Aaron sich selbst eher weniger Gedanken. Er fischte stattdessen schon mal seine Kopfhörer aus seiner Tasche und steckte sich nur einen in das linke Ohr. Dann konnte er sich noch mit Justus unterhalten, während sie zum Internat gingen. Sie ließ er sich auf dem Weg etwas von 'Papa Roach' beschallen. Auf jeden Fall ließ der Amerikaner seinen besten Freund in dem Glauben das er sich hier allein nicht zurecht finden würde. Okay so unwahrscheinlich war das eigentlich gar nicht, aber er wusste schon sehr wohl wo er hin musste. So folgte er ihm jedoch durch die doch recht schöne Umgebung hier in der Bretagne.
Im Internat angekommen standen sie erstmal in einer riesigen Einganghalle. Diese erschlugen ihn mit ihren hohen weiten Decken ein wenig. Wenn er ehrlich war, er stand noch nie in einem Raum mit derart hohen Decken. Überhaupt war hier alles größer als er es gewohnt war. Sein Blick musste ziemlich zum Schießen sein. Seine Augen funkelten ein wenig wie die eines Kleinkinds an Weihnachten. Der Jugendliche bekam auf jeden Fall sofort Lust das Internat zu erkunden. Er drehte sich zu Justus um. Ist hier alle so groß? fragte er ihn dann. Danach schaute er sich erneut um.

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SteckiHaustiereRelationsJustusFynn

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Apr 19, 2017 10:40 pm von ©Justus Collini verfasst.
Aaron

Der begeisterte und zugleich total erstaunte Blick seines Freundes brachte selbst Justus dazu loszuprusten. Es war einfach zu komisch wie geplättet Aaron gerade von einer einfachen Eingangshalle war. Er war wohl wirklich ein Außerirdischer. Justus bekam sich wieder etwas ein und trat nun grinsend neben seinen Freund. "Naja, was hast du denn erwartet? Eine Besenkammer?", fragte er ihn amüsiert zurück und beobachtete Aaron wie er sich weiter umblickte. Der Weißhaarige wirkte gerade wirklich etwas wie ein kleines Kind auf einer großen Erkundungstour.
Als Just das erste Mal hier gewesen war, hatte er schon damit gerechnet, dass es hier drin wohl nicht gerade eng und klein sein würde. Noch dazu war er zu diesem Zeitpunkt eigentlich viel zu müde gewesen um noch lange in der Gegend herumzustehen und sich umzuschauen. Trotzdem war auch er erst einmal kurz stehen geblieben und hatte sich fasziniert umgesehen. Aber das behielt der Dunkelhaarige jetzt natürlich für sich. Er ließ seinem Freund die Zeit sich umzusehen. Bei diesem begeisterten Blick des heute sowieso schon so hyperaktiven Aaron, bekam Justus allerdings auch leichte Angst, dass der ihn heute noch kreuz und quer durch das ganze Internatsgelände hetzen würde, nur um alles sehen und bestaunen zu können.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Apr 24, 2017 8:33 pm von ©Aaron McCartney verfasst.
Justus

Der Weißhaarige blickte sich immer noch ziemlich fasziniert um und wurde auch von einigen Schülern die an ihnen vorbeiliefen verdattert angeschaut, doch es störte ihn wenig. Als Justus ihn fragte ob er eine Besenkammer erwartet hatte, fing Aaron an zu schmollen. Auch wenn er es nicht ernst meinte. Er war halt ein wenig perplex das hier alles o groß war, was wahrscheinlich daran lag, dass er vorher so überhaupt keine Ahnung hatte was ihn hier erwarten würde. In der Transportbox in seiner Hand wurde allerdings auch wieder gequiekt. So schaute er auf und wollte Justus fragen wo sie das Sekretariat fanden. Allerdings machte er sich erst einen Spaß darauf, Nyx aus der Box zu holen und so auf seiner eigenen Schulter zu platzieren. Dino hingegen landete auf Justus Halt mal bitte kurz meint er mit einem leichten Grinsen und fischte beide Geschirre aus der Tasche. Das dunkelrote war für Nyx, das dunkelblaue für Dino. In der Reihenfolge streifte er den Tiere diese auch über ehe er Jus den hellen Rüden wieder abnahm und auf den Boden absetzte. Gut wo müssen wir lang wenn wir zum Sekretariat wollen? fragte er dann mit einem scheinheiligen Grinsen auf den Lippen.

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SteckiHaustiereRelationsJustusFynn

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Apr 24, 2017 11:50 pm von ©Justus Collini verfasst.
Aaron

Es entging Justus nicht, dass sein Freund gerade etwas am Schmollen war. Er wollte ihm schon sagen, dass er nicht beleidigt sein sollte, da redete Aaron schon weiter. War also wohl doch nicht so schlimm. Justus konnte so etwas noch nie gut einschätzen. Deshalb war es auch schon öfters mal vorgekommen, dass er Aaron auf den Schlips getreten war.
Bevor Justus überhaupt fragen konnte, was er halten sollte, bekam er auch schon ein Frettchen auf die Schulter gesetzt, genauer gesagt war es Dino. Glücklicherweise war Justus das ja schon einigermaßen gewohnt und so erschrak er auch nicht und wunderte sich auch gar nicht weiter darüber. Während Aaron in seiner Tasche herum kramte, hob Just die Hand und strich über Dinos helles, weiches Fell bis Aaron sich das Tier wieder schnappte und samt Geschirr auf den Boden setzte. "Da lang", antwortete Justus knapp und konnte mit dem Gegrinse des Weißhaarigen gerade nicht wirklich viel anfangen. Wenn er an seinen letzten Besuch bei dieser komischen, unfreundlichen Sekretärin dachte, der er seine Meinung gegeigt hatte, bekam Justus nicht unbedingt besonders viel Lust noch einmal dorthin zu gehen, aber es half ja nichts. Also bedeutete er Aaron ihm zu folgen und lief in den Gang der zum Sekretariat führte.

tbc: das Sekretariat

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jun 29, 2017 7:32 pm von ©Fynn Almond verfasst.
Loana

cf: Der Bahnhof


Auch nach diesem nicht zu kurzen Weg, spürte Fynn den Rucksacks von Lo kaum auf seinen breiten Schultern. Überhaupt war ihm der Weg nicht schwer gefallen, aber schließlich sollte der Sport ja auch etwas bringen. Nun betrat der Junge also selbstbewusst die Eingangshalle des Internats. Dort blieb er erstmal unschlüssig stehen. Hier würde er also bleiben. Wie lange? Wer wusste das schon so genau... Wenn Just und Aaron hierbleiben würden, würde er das auch tun. Er hatte nicht große Lust, wieder neue Leute zu treffen. Außerdem, er war ja gerade erst hier angekommen. Vielleicht blieb er ja sogar immer hier... Würde er hier sein Glück finden? Sofort glitten seine Gedanken zu Mila. Sein Blick glitt zu Loana. Nein. Mila hatte hier nichts mehr verloren. Sie war in LA geblieben und gehörte nun nicht mehr zu ihm. Nur zu seiner Vergangenheit. "Ich glaube es geht da lang..." sagte ich zu meiner Freundin, um mich abzulenken. Als ich dann meinen ersten Fuß auf die Treppe setzte, wurde ich auch endlich meine erniedrigen Gedanken los und dachte nur daran, gleich mit den besten Jungs auf der Welt vereint zu sein. 'Hoffentlich hatten sie sich nicht schon die Köpfe eingeschlagen, während ich weg war.' dachte ich und grinste vor mich hin, während ich etwas zu schwungvoll die Stufen hoch lief und kurz stolperte. Nachdem ich mich zum Glück fangen konnte, sah ich mich wieder nach Lo um und wartete auf sie, um mit ihr zum Sekretariat gehen zu können. Clive ließ ich nun mehr Leine, am liebsten würde ich sie natürlich abmachen, aber das war sicherlich verboten. "Und? Freust du dich schon?" startete ich ein kleines Gespräch.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jun 29, 2017 9:20 pm von ©Loana Dolton verfasst.
cf: Bahnhof

Ein paar Schweißperlen hatten sich auf ihrer Stirn gebildet, die sich mit dem unterem Saum, ihres T-shirts entfernte. Hinter Fynn betrat sie den großen Raum, die Pforte. Es hatte frühre bei ihr immer Pforte geheißen, und es gefiel ihr besser. Es gab eine breite Stiege, die sich zur Seite teilte, und ins Irgendwohin führte. Unpassend hingen unten zwei viel zu kleine Landschaftsgemälde, die wie verloren im Raum hingen. Wie sie sein würde. Viel zu unscheinbar, irgendwo seiend. Und man wüsste, dass sie da sein würde, aber würde sie jemand betrachten, Aufmerksamkeit schenken? Nicht dass sie das brauchte, aber die beiden Gemälde hatten sicherlich schon lange keine Betrachter mehr gehabt, jemanden der sich die Strichführung genauer ansah, jemand der feststellte, dass irgendwo etwas nicht passte, jemand der Mängel kritisierte.
Irgendwie und irgendwo waren alle irgendwo Gemälde in einem Museum, einige größer und bekannter, andere klein und voller Details. Und einige hingen zwischendurch einfach herum, nur um die Leere zu füllen. Oder andere zu vervollständigen. Ob ihr eigenes wohl überhaupt eine Beschreibung, oder nur einen Titel hatte?
Sie wurde von Fynn aufgeweckt aus dem Traumgleichen Kopfkino, der selbst eher schlafend klang.
"Okay" meinte sie unschuldig und lauter als normal, einfach nur um ihnen beiden zu zeigen, dass sie vielleicht etwas weniger in Gedanken sein sollten.
Zwei Stufen auf einmal nehmend, aber scheinbar in Zeitlupe ging sie hinter Fynn die Stufen hoch, der stolperte, sie wollte reflexartig zu ihm, ihm irgendwie helfen, aber noch bevor sie wirklich mit dem 'beielen-Ding' begonnen hatte, hatte dieser sich schon wieder aufgerichtet. Und sie fühlte sich schuldig, zog missmutig die Augenbrauen zusammen. Auffangen hätte sie ihn ohnehin nicht können, aber zumindest ein wenig für ihn da sein.
Kaum sah er sich nach ihr um, versuchte sie ihre Stimmung zu überdecken, und als sie bei ihm ankam konnte sie sich sogar zu einem Lächeln bewegen.
"ich bin die Freude in Person" meinte sie, ehrlich grinsend, und sich komplett durchstreckend.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jun 30, 2017 9:46 pm von ©Fynn Almond verfasst.
Loana


Er hatte noch einige Bilder im Kopf. Er hatte sie im Internet gesehen und auf Fotos von Just. Trotzdem fühlte sich alles ganz anders an, als er nun wirklich in diesem alten Gebäude war. Gepaart mit dem älteren Geruch der hier herrschte, fühlte Fynn sich um einige Jahre in der Geschichte zurückversetzt. Schlimm fand er dies allerdings nicht. Die Holzstufen knarzten etwas, als er sie hochsprang, gefolgt von Clive, die in dieser neuen Umgebung so dicht wie nur möglich bei ihrem Besitzer sein wollte. Da der Blondschopf etwas zu enthusiastisch die Stufen erklomm, stolperte er bei der letzten und konnte sich gerade so wieder fangen. Eigentlich war das ja peinlich, aber da Lo nunmal wie seine Schwester für ihn war, konnte es ihm ja egal sein, wie bekloppt er sich anstellte. Oben angekommen wartete der Große auf das Mädchen und sah sich nach ihr um. Genau kannte er nicht den Weg, aber er hatte sich einen Grundriss angesehen und sich bereits den Weg, mehr schlecht als recht, beschreiben lassen. Trotzdem war er optimistisch, das Sekretariat zu finden. Zur Sicherheit ließ er Clive noch an der Leine, nahm sich aber vor, sie loszumachen, sobald er durfte. Seine Laune würde so schnell jetzt niemand runter bekommen, nichtmal eine schlecht gelaunte Tante die ihm sein Zimmer mitteilen würde. Es interessierte ihn schon die ganze Zeit, ob Loana sich auch so sehr freute, hier her zu kommen, wie er, schließlich machte es den Eindruck, sie tat das nur wegen ihm und so fragte er direkt, ob sie sich auf das hier freuen würde. Glücklich stellte er fest, dass sie sich wirklich freute und fragte sich wiedermal, warum so jemand wie sie so wenig Freunde besaß. Natürlich war der Anfang nicht immer leicht, aber er konnte sich keine bessere beste Freundin vorstellen, als sie. Ihn steckte ihr grinsen an, dann drehte er sich um und lief los. Er hoffte, er nahm den richtigen Weg, aber es würde ja sicherlich auch ausgeschildert sein, wo sich der gesuchte Raum befand. Der Junge steckte entspannt seine Hände in die Jeanstaschen und schlenderte die Gänge des Internats entlang, beobachtete dabei aufmerksam die Wandgemälde und andere Dekorationen.

tbc: Das Sekretariat

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