Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Krankenhaus

Diese Schriftrolle wurde am Sa Okt 29, 2016 11:16 pm von ©Gwendolyn Marchand verfasst.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Okt 31, 2016 7:12 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Ich knallte den Kofferraum meines Autos zu und hängte mir meine Tasche über die Schulter, nachdem ich das Auto abgeschlossen hatte. Die Sonne war mittlerweile am Horizont zu sehen, als ich auf den Haupteingang der Klinik zulief, in der ich als Arzt arbeitete. Jeden Tag, bevor ich in die Kernstadt zur Arbeit fuhr, ging ich mit meinem Hund Jekyll raus um die letzten Momente der stressfreien Augenblicke zu genießen, ehe ich dann erneut im Krankenhaus von Papierkram oder Patienten umgeben war. Tagsüber war eine engagierte Jugendliche dafür zuständig, dass Jekyll seinen regelmäßigen Auslauf bekam.
Ich liebte meinen Job und gegen nichts auf der Welt würde ich diesen eintauschen aber wer freute sich denn nicht auch über ein paar Stunden Erholung? Vor allem weil ich vorgestern Nachtschicht hatte und noch immer ein Problem mit dem Zeitgefühl hatte.
Heute war mir eine gewisse Olivia Morgan - eine angehende Chirurgin - zugeteilt worden, welche ich vor der Tür zu der Station für Neurologie antraf. Höflich wie ich war streckte ich ihr meine Hand entgegen. Montgomery. Sie sind also... Ich warf einen kurzen Blick auf meine Unterlagen, ehe ich erneut meinen Blick hob und sie ansah. Olivia Morgan?

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Okt 31, 2016 7:38 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Firts Post
Schnell gab ich Amy noch einen Kuss auf die Stirn, ehe ich den Kindergarten, in den ich sie eben gebracht hatte, verließ, um mit dem Auto zur Klinik zu fahren. Dort parkte ich schnell, betrat das große Gebäude und begab mich mit meinen Assistentsarztkollegen zu den uns zugeteilten Umkleiden, um die Krankenhauskleidung anzuziehen. Danach wurde ich von unserer strengen Ausbilderin, die von allen heimlich der Feldwebel genannt wurde, heute der Neurologie zugeteilt, genauer gesagt Dr. Montgomery. Nachdem ich mich in den ersten Tagen des öfteren mal verlaufen hatte, fand ich die Neurologie nun nach einem Monat auf Anhieb. Die Unterlagen für den heutigen Patienten hatte ich vorhin in die Hand gedrückt bekommen und las sie mir gerade durch, während ich auf den Oberarzt der Chirurgie wartete. Als dieser zu mir kam, sah ich mit einem leichten Lächeln zu ihm hoch und nahm seine ausgestreckte Hand entgegen. "Guten Morgen Dr. Montgomery. Ja, sie haben die richtige vor sich." mein lächeln wurde kurz breiter, ehe ich seine Hand losließ und abwartend und auch mit einer gewissen Neugier zu ihm hochsah. Mi ging kurz durch den kopf, wie gut er eigentlich aussah, doch der Gedanke hielt sich nicht lange. Das letzte wofür ich zeit hatte, war Männer. Und der Vorgesetzte war sowieso tabu. Ich lenkte meine Gedanken zurück zur arbeit. Bisher hatte ich nur mit kleinen Fällen der Neurologie zu tun gehabt und nicht mit Operationen oder op Fällen zumindest.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Okt 31, 2016 11:17 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Ich ließ ihre Hand langsam los und betrachtete sie für einen kurzen Moment, ehe ich ein leichtes Nicken andeutete - als Zeichen, dass ich verstanden hatte. Freut mich. Ich wusste nicht viel über sie, das einzige was man mir gesagt hatte, war ihr Name und wo sie studiert hatte. Waren Sie bereits hier in der Station für Neurologie? Ich verfestigte meinen Blick um die Mappen in meiner Hand und öffnete die Eingangstür zu meiner Station, die ich Olivia gentlemanlike aufhielt und schlussendlich die Führung durch die Gänge übernahm.
Und was wissen Sie bereits über dieses Fachgebiet? Selbst wenn man mir mehr Informationen über sie gegeben hätte, hätte ich kaum die Zeit gehabt, mich mit dieser jungen angehenden Chirurgin auseinanderzusetzen. Ich warf noch einen kurzen, prüfenden Blick über die Schulter, ehe ich nach rechts abbog und ihr ein kurzes Handzeichen gab, mir zu folgen. Mein erstes Ziel war das Aktenlager, in denen die verschiedenen Akten der Patienten aufbewahrt wurden. Ich gehörte zu den Ärzten, die sehr perfektionistisch und streng waren, wenn es um die Unterlagen der Patienten ging, weswegen man die Arbeit sauber und fehlerfrei verrichten musste.
Nachdem ich die Tür hinter meiner Begleiterin geschlossen hatte, zog ich eine der vielen Schubladen auf und begann konzentriert damit, nach einer gewissen Akte zu suchen. Um 10 Uhr Ich warf einen kurzen Blick auf meine Armbanduhr, ehe ich eine Akte herauszog und diese zufrieden lächelnd aufschlug. haben wir eine Privatpatientin, bei der wir erst letztens eine Polyneuropathie diagnostiziert haben

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Okt 31, 2016 11:59 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nickte, wobei meine Haare, die zu einem festen Pferdeschwanz nach hinten gebunden waren leicht mitwippten. "Jedoch lediglich für Kleinigkeiten. Leichte Gehirnerschütterungen bei Haushaltsunfällen und ähnliches." erklärte ich, weswegen das nicken eigentlich nur halb war. "Als Neurologie wird die Lehre der Erkrankungen des Nervensystems bezeichnet. Im chirurgischen Bereich wird sich somit hauptsächlich mit dem gehirn und dem Rückenmark beschäftigt." ratterte ich nach kurzem überlegen runter, was ich mir dann meinem guten Gedächtnis problemlos merken konnte, während ich ihm folgte. Wohin er unterwegs war konnte ich nicht so ganz beurteilen, doch das würde ich schon noch herausfinden. Als wir letztendlich bei den Archiven ankamen, hatte sich diese Frage zumindest geklärt. Er schien sich die Akten also lieber selbst zu holen, anstatt die Krankenschwestern am Empfang damit zu beauftragen.
Als er von der Patientin sprach, nickte ich. Ich hatte die Unterlagen ja bereits bekommen, beziehungsweise die Kopie des Teiles, den ich benötigte. "Jenny Diére, 28 und weder Diabetikerin noch Borolliose erkrankt noch Trinkerin, weshalb nicht klar ist, woher die Nervenschädigung kommt. Sie ist hier weil ihr vom Hausarzt eine eingehende Untersuchung geraten wurde. wiederholte ich, was ich eben noch gelesen hatte. Da ich nicht nach möglichen selteneren und weniger offensicherlicheren Gründen für die Erkrankung gefragt wurde, sagte ich danach erst mal nichts mehr und hoffte natürlich, ich hatte sonst nichts vergessen.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 01, 2016 12:23 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Als sie sprach, schweifte mein Blick zu ihr hinüber. Gehirnerschütterungen waren beinahe Alltag für Neurologen - tag täglich kamen Jugendliche in die Klinik, die beim Fußball spielen den Ball an den Kopf bekommen hatten oder auch ältere Menschen, die einfach nur gestolpert waren. Aber auch mit solchen altbekannten Schäden sollte man nicht Spaßen. Nachdem sie geendet hatte, blätterte ich einwenig in der Akte herum und nahm ein bestimmtes Blatt genauer unter die Lupe. Gut. Ein Neuling sind Sie also nicht in diesem Gebiet Auch wenn man es vielleicht nicht glauben konnte, war der letzte angehende Chirurg kein bisschen über das Fachgebiet informiert und hatte sich allgemein wie eine ziemliche Bremse verhalten, die während meiner Arbeit nur meinen Schatten gespielt hatte.
Wir wissen noch nicht, was der Auslöser der Erkrankung ist - möglich wäre es, wenn sie an Vitamin-B12-Mangel leidet oder dass Infektionen von verschiedenen Bakterien eine Polyneuropathie ausgelöst haben. Ich klappte die Akte wieder zu und warf erneut einen Blick auf meine Uhr. Da die Patientin noch keinerlei Operationen hatte, konnte ich bereits ausschließen dass diese Erkrankung durch Operationsverletzungen ausgelöst wurde.
Ich legte die Akte wieder zurück in die Schublade und ordnete auch die Unterlagen ein, die ich bereits in die Klinik mitgebracht hatte, ehe ich mich aufrichtete und Olivia ansah. Kommen Sie bitte mit. Sie brauchen noch Ihre Arbeitskleidung Für einen kurzen Moment strich ich mir über das Kinn, wobei mein Bart leicht an meinen FIngern kitzelte, bevor ich in das Zimmer gegenüber ging, in dem uns einer der Neurochirurgen begegnete. Guten Morgen, Mathéo begrüßte ich diesen mit einem leichten Lächeln auf den Lippen und reichte meiner Begleitung einen sorgfältig zusammengefaltenen Kittel, ehe ich meine eigene Arbeitskleidung hervorholte. "Guten Morgen, Logan" Der 42-Jährige war ein geschätzter Kollege und Freund von mir, auch wenn er 6 Jahre älter war als meine Wenigkeit. Dieser ging auf Olivia zu und reichte ihr die Hand. "Mathéo Moreau, sind Sie neu hier?" Das ist Mme Morgan. Sie ist für diesen Tag bei uns auf der Station Kam es von mir, während ich mich im Hintergrund auf den Arbeitstag vorbereitete. "Aaah" Mathéo lächelte die junge Frau freundlich an, hob jedoch in meine Richtung die Hand. "Man sieht sich, Logan" Ich nickte nur und sah zu, wie der Arzt aus dem Zimmer verschwand. Einer der Neurochirurgen hier. Er hatte heute Nachtschicht.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 01, 2016 1:12 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
"Insgesamt sind über 200 Gründe für Polyneuropathie bekannt, weshalb bei rund 20% der Fälle oft keine Ursachen festgestellt werden können." fügte ich hinzu, da der Feldwebel, eigentlich ja Dr. Bonnet, uns bereits am ersten Tag eingetrichtert hatte, dass es das war, was man von uns erwartete. Auch ohne Fragen gestellt zu bekommen zu ergänzen und sich zu beteiligen. Aber das wusste Dr. Montgomery sicher auch selbst, da er Dr. Jeanette Bonnett sicher auch selbst kannte.
Mir war während Logan sprach ein Akzent aufgefallen, der mir eindeutig schottisch vorkam, womit er wohl eine ähnliche Herkunft wie ich zu haben schien. Mir hörte man das britische wahrscheinlich auch an, ich selbst konnte das ehrlich gesagt nicht ganz beurteilen.
Da er nun anscheinend hier fertig war, folgte ich ihm wieder in den Flur in den Raum gegenüber. Mit einem "Danke" nahm ich den Kittel entgegen und zog ihn mir über, ehe ich den zweiten Arzt im Raum begrüßte, der mir bereits die Hand hin hielt. " Guten Morgen Dr. Moreau." ich schüttelte ihm lächelnd die Hand, ehe er auch schon den Raum verließ. Ich sah ihm noch kurz nach und sah anschließend zu Logan. "Er schien mir älter als sie und sie sind trotzdem der Oberarzt der Neurologie." stellte ich fest, wobei eine gewisse Bewunderung in meiner Stimme mitschwang, da das sicher nicht so einfach war, vor allem da er mir nicht besonders alt schien. Anfang Mitte dreißig vielleicht. Dr. Moreau hingegen sah zumindest wie 40 aus, wenn nicht etwas älter. Ich stand mit hinter dem Rücken verschränkten Armen da, während ich ihm gegenüber stand.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 01, 2016 2:55 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Anerkennend warf ich ihr einen kurzen Blick zu. Genau. Und all die 200 Gründe  und die 20% der unbekannten Ursachen können schlussendlich über die Polyneuropathie unter anderem zu Krebserkrankungen führen, wenn man sie nicht behandelt Mein eigener Großvater Jacob war an den Folgen gestorben, da er sich schon mit 50 Jahren eine Operationsverletzung zugezogen hatte.
Schweigend zog ich mir den Arztkittel an, an dem auch mein Namensschild zu sehen war und zog einen Kugelschreiber aus meiner Tasche, die ich dort hin gestellt hatte, wo sich normalerweise meine Kittel befanden. Nachdem ich Olivia ein Handzeichen gegeben hatte, sie solle doch bitte kurz warten, schrieb ich den Namen 'Dr. Morgan' auf ein Zugeschnittenes Papier und steckte dieses in eine der unbenutzten Namensschildhüllen, ehe ich ihr flüchtig lächelnd das Schild hinhielt. Für diesen Tag sollte das reichen
Ihre Bemerkung ließ mich schmunzeln, während ich meinen Generalschlüssel sicher in einer Tasche verstaute. Er ist nur 6 Jahre älter als ich. Das Thema 'Oberarzt' ließ ich mit einem Leichten Lächeln links liegen. Es hatte mich unglaublich viele Tage gekostet, in denen ich in der Klinik Überstunden gemacht hatte. Nur um vollkommen zufrieden mit meiner Arbeit zu sein. Operationen hatte ich zwar möglichst schnell aber gründlich unter den wachsamen Augen meines Vorgängers erledigt, welcher mit seiner Entscheidung scheinbar mehr als zufrieden gewesen war.
Ich hatte noch vor, bei den Kindern vorbeizuschauen. Dort hab ich eine Patientin, die vor zwei Tagen operiert wurde. Sie ist 6 Jahre alt und wurde mit einem Gehirnfehler geboren. Falls Sie Fragen haben, zögern Sie nicht.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 01, 2016 3:19 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Sein anerkennender Blick ließ mich leicht Lächeln. Als er noch etwas hinzufügte ärgerte es mich zwar, das ich an diesen Teil in dem Moment überhaupt nicht gedacht und ihn somit ganz vergessen hatte, doch das war lediglich der Perfektionismus der aus mir sprach.
Als er mir kurz darauf das Schildchen hinhielt nahm ich dieses entgegen und erwiderte das Lächeln. "Passt perfekt." sagte ich schmunzelnd. Auf meine Aussage bekam ich jedoch keine wirkliche Antwort. Gut, nur 6 Jahre, aber 6 Jahre Arbeit in der Chirurgie waren schließlich eine Menge Erfahrung. Somit konnte ich wohl nur raten, wie er das angestellt hatte, doch es hatte wohl auf jeden Fall mit viel Ehrgeiz zu tun gehabt. Ohne ging es in diesem Beruf ja Sowieso nicht. Es war die Liebe am operieren und leben retten, die einen schließlich überhaupt dazu treibt, diesen Beruf zu ergreifen.
Dass wir uns nun zur Pädiatrie aufmachen würden, ließ mich erfreut Lächeln. Dort war ich schon gewesen und mochte die Station, da ich aus guter Eigenerfahrung auch gut mit Kindern klar kam. Ich nickte deshalb und folgte Logan raus aus der Neurologie zur Pädiatrie, die sich durch ihre bunten Farben alleine schon von den anderen Stationen Unterschied. Außerdem ertönte aus dem Spielzimmer auf der Station Kinderlachen. Wir mussten jedoch auf die intensiv, wo es stiller war, da hier die ernsteren Patienten lagen oder eben die, die eine Operation hinter sich hatten.
Im Zimmer angekommen befand sich der Vater des Mädchens, der am Bett einer etwas müde ausstehenden aber lächelnden 6 jährigen saß, die einen weißen Verband um den Kopf trug, sich jedoch sogar halb sitzend im Bett befand. Als wir zur Tür rein kamen, wurde ihr lächeln breiter und ihr Vater stand auf um Logan die Hand zu reichen, während die kleiner noch nicht ganz bei Kräften aber doch deutlich erfreut "Dr. Logan!". Ich lächelte dem Mädchen warm zu, die mich etwas schüchterner aber neugierig ansah. Danach ging mein Blick zurück zu ihrem Vater und Logan.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 01, 2016 4:13 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Auch wenn man es vielleicht nicht von mir erwartete, fühlte ich mich in der Pädiatrie unglaublich wohl. Allein die Atmosphäre war einfach etwas, was mich dazu bringen könnte, möglichst oft bei den Kindern vorbeizuschauen, die mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Ich hatte durch meine Fünf Nichten und Neffen viel mit Kindern zu tun und konnte auch von mir selbst behaupten, dass ich mich mit Kindern sogar besser verstand als mit Senioren - vor allem weil sie einfach so unglaublich ehrlich waren.
Hallo Rebecca. Wie gehts uns heute? Ich lächelte sie ehrlich und offen an, trat jedoch als erstes ihrem Vater entgegen, der zur Begrüßung aufgestanden war und schüttelte dessen Hand. Freut mich, Sie wiederzusehen Monsieur Claudé. Ich hoffe es stört Sie nicht, wenn ich heute jemanden mitgebracht habe Mein Gegenüber schüttelte nur lächelnd den Kopf und begrüßte auch Olivia, während ich mich auf einen der beiden freien Stühle neben dem Bett niederließ und Rebecca ansah, die sofort nach meiner Hand griff. "Mir gehts besser als gestern. Gestern war mir die ganze Zeit schlecht" Sie schob ihre Unterlippe über die Oberlippe und sah mich mit ihren blauen Augen direkt an. Das kommt von der Narkose. Das wird wieder weggehen. Bis dahin lässt du es dir einfach gut gehen, damit du auch schnellst möglich wieder nach Hause und in den Kindergarten gehen kannst Eifrig nickte Rebecca und sah anschließend die junge Frau an meiner Seite neugierig an. "Und wer bist du?" Dieses Mal überließ ich es Olivia selbst, sich vorzustellen und drehte mich wieder ihrem Vater zu, ohne dabei die kleine Hand meiner Patientin loszulassen, die erfreut mit meinen Fingern spielte. Ich kann nichts versprechen aber solange sich ihr Zustand nach der Operation nicht verschlimmert, wird sie in den Nächsten Tagen entlassen werden können

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 01, 2016 5:03 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich schüttelte dem Vater lächelnd die Hand. "Guten Tag, ich bin Dr. Olivia Morgan." stellte ich mich, während Logan zu Rebecca ging. Diese schien den Oberarzt richtig ins Herz geschlossen zu haben, was mich lächeln ließ, weil sie ihn so herzlich ansah. Dabei kam sie mir etwas bekannt vor und mir fiel plötzlich wieder ein, dass sie ja in Amys Kindergarten ging. So viele Kindergärten gab es hier in der Gegend ja auch nicht. Als ihr Vater zu mir sagte: "Ich hoffe ich treten ihnen nicht zu nahe, aber sie kommen mir bekannt vor." Bestätigte sich meine Vermutung nur. Das Mädchen mit den sonst so langen blonden Haaren und dem breiten Lächeln hatte ich kaum wiedererkannt. "Meine Tochter geht mit ihrer in den Kindergarten." bestätigte ich deshalb und er schien überrascht, wie die meisten die erfuhren, dass ich bereits eine Tochter in dem Alter hatte und dann auch noch diesen Beruf ausübte. Ob Logan uns gehört hatte, wusste ich nicht, da wir etwas leiser gesprochen hatten um die beiden nicht zu stören. Ich wusste nicht so recht, wie ich es finden würde, wenn einer der Kollegen wusste, dass ich Mutter war. Bisher wusste es keiner außer zwei der anderen Assistensärzte mit denen ich näher befreundet war.
Nun wendete ich mich jedoch erst mal Rebecca zu und kniete mich lächelnd neben das Bett, da der zweite Stuhl dem Vater gehörte und ich mit ihr auf ungefährer Augenhöhe sein wollte. Ich lächelte sie an. "Ich bin Dr. Olivia. Dr. Logan bringt mir heute ein bisschen etwas bei, damit ich später auch so nette Mädchen wie dich wieder gesund machen kann." ich zwinkerte ihr lächelnd zu, ehe ich mich wieder normal hinstellte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 02, 2016 12:58 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Während ich mich mit meiner Patientin unterhielt und diese mir erzählte, dass ihre Mutter mit ihr in den Zoo gehen wollte, wenn sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde, bekam ich im Hintergrund das Gespräch der beiden Erwachsenen mit. Als Olivia erwähnte, dass ihre eigene Tochter mit Rebecca in den Kindergarten ging, musste ich kurz blinzeln. Hatte ich mich verhört oder hatte sie wirklich eine Tochter, die zusätzlich noch im Kindergartenalter war?
Ich warf ihr über die Schulter einen kurzen Blick zu, hielt jedoch den Mund. Es ging mich absolut nichts an, da ich sie erstens nicht kannte, mich zweitens nicht in solche Angelegenheiten einmischte und drittens ihr Chef in diesem Moment war. "Dr. Logan? Wann bringst du wieder deinen Hund mit?" Ich lächelte unwillkürlich. Das Letzte Mal hatte ich Rebecca ein Tag vor ihrer Operation in meiner Mittagspause auf einen kleinen Spaziergang mit Jekyll mitgenommen, da sie so gerne mal meinen tierischen Mitbewohner kennenlernen wollte und ich ihn schlecht in die Klinik hatte bringen können. Außerdem konnte ich einem Kind kurz vor der Operation nur schlecht einen Wunsch ausschlagen und tat das meistens um deren Ängste etwas mindern zu können. Um ihn wieder sehen zu können, musst du wohl oder übel bei mir vorbeikommen. Ich glaub so lange musst du nicht mehr hier bleiben Sanft strich ich ihr über den Kopf und beobachtete, wie ihre Lippen sich zu einem leichten Grinsen, ehe sie eifrig nickte. Gut. Dann lassen wir dich mal mit deinem Vater alleine - "Tschüüüüss, Dr. Logan und Dr. Olivia" Artig verabschiedete sie sich, nachdem ich aufgestanden war. Bleiben Sie heute Abend hier? Rebeccas Vater schüttelte bedauernd den Kopf, antwortete jedoch darauf, dass seine Frau hier wohl übernachten würde, da er arbeiten musste. Richten Sie ihr schöne Grüße aus erwiderte ich und legte meine Hand an die Türklinke. Mittlerweile sollten die Schwindelgefühle und das Aufkommen von Übelkeit zurückgegangen sein. Aber wenn Rebecca nochmal klagen sollte, rufen Sie bitte einen Arzt aus der Station. Die Nebenwirkungen der Narkose sind bei jedem Menschen anders und von der Stärke können sie auch variieren

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 02, 2016 7:44 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich fand es wirklich bemerkenswert, dass Dr. Montgomery sich auch auf menschlicher Ebene mit seinen Patienten beschäftigte. Es gab viele Chirurgen, die ihren Job liebten, jedoch die Patienten an sich nicht mal als individuelle Menschen ansahen. Es waren 'Der Patient mit dem Herzklappenprpoblem' oder 'der mit der Niereninsuffizienz '. Oft waren es eben genau die am höchsten gestellten und die besten im OP die so tickten, weil es für sie eben nichts anderes gab als den OP. Doch als richtig empfand ich das nicht, denn die Patienten waren ja nicht einfach ein Haufen Organe sondern Menschen. Deshalb rechnete ich das Engagement von Logan Rebecca gegenüber als etwas sehr positives an. "Tschüss Rebecca." ich lächelte die kleine nochmal warm an. Kinder waren tolle Patienten. Der Optimismus mit dem sie meist mit allem umgingen war manchmal genau das, was den Erwachsenen Patienten fehlte.
"Auf Wiedersehen Mr. Claudé. verabschiedete ich mich ebenfalls. Die Mutter von Rebecca war es nämlich, die ich wohl sofort erkannt hätte, weil es eigentlich was immer Sie war, die Rebecca zum Kindergarten brachte. Ihrne Mann hatte ich bisher nur 2 oder 3 mal gesehen und deshalb nicht sofort erkannt.
Danach verließ ich nach einem letzten Winken Richtung Rebecca hinter Logan das Zimmer. Da er nicht gefragt und zumindest wie ich es gesehen hatte, nicht reagiert hatte, schien er die Sache mit meiner Tochter nicht mitbekommen zu haben.
Unser wer führte uns zurück zur Neurologie, wobei mir auf dem Weg dorthin zwei meiner Assistentsarzt kollegeben begegneten, mit denen ich schnell ein paar Worte wechselte. Ich erfuhr dass meine beste Freundin der Notaufnahme zugeteilt worden war für heute. Die stressigste Station, doch das würde sie locker hinbekommen. Vielleicht ein wenig der Tatsache nachtrauern, dass man da nicht wirklich die Chance hatte einen Op von innen zu sehen. Ich hatte bisher an einer teilgenommen, jedoch lediglich assistiert und auch da nur ein paar Klammern gehalten, leider. Es war auch eine einfach Blinddarmentnahme gewesen.
"Sie können sehr gut mit Kindern. Ich bin mir siched sie sind jetzt auf jeden Fall ihr großes Vorbild von dem sie allen im Kindergarten erzählen wird." ich lächelte, weil es wirklich süß war.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 02, 2016 12:39 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Auf Wiedersehen waren meine letzten Worte an die im Raum Anwesenden, ehe ich die Tür hinter mir und Olivia schloss. Ich besuchte Rebecca sehr gerne, auch wenn sie nur auf eine gewisse Zeitspanne hier war. Vor allem weil ich auf den ersten Blick merkte, dass sie sich freute, wenn sie mich sah. Das taten natürlich auch andere - Kinder sowie Erwachsene. Aber dann gab es auch Menschen, die allgemein Panik bekamen, wenn sie einen Menschen im Arztkittel sahen, der auf sie zukommt.
Bevor wir zurück in die Station für Neurologie gingen, führte ich Olivia ins Archiv der Pädiatrie, wo ich die Akte von Rebecca heraussuchte und dort eintrug, dass ich bei ihr war und von ihren Beschwerden erzählt bekommen hatte. Selbst die kleinsten Details schrieb ich gründlich auf, da ich es so von meinem Ausbilder gelernt hatte. Erst nach diesem Besuch im Archiv gingen wir zurück in meine Station, wobei ich Olivia die wenigen Minuten ließ um sich mit ihren Bekannten austauschen zu können. Momentan hatten wir schließlich noch kein Zeitdruck. Mit 5 Nichten und Neffen hatte ich auch in den letzten Jahren viel Übung gehabt Ich nahm das Kompliment lächelnd entgegen und dachte an meine jüngsten Verwandten. Energiegeladen, stürmisch aber unglaublich freundlich. Mein Bruder Jacob lebte ebenfalls in Frankreich, da seine Frau Miranda Französin war, weswegen deren Kinder Keira - zeitgleich auch mein Patenkind - und Jason mindestens einmal in der Woche bei mir vorbeischauten, wenn ich einen freien Tag hatte. Aber sowohl mir und meinem Gewissen als auch den Kindern bringt es nichts, wenn ich sie wie Plastikpuppen behandle. Ein kranker Mensch braucht auch Zuneigung und das Gefühl, dass er nicht unbrauchbar ist, um gesund zu werden. Nicht nur eine helfende Operation oder Medikamente.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 02, 2016 9:50 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich staunte etwas, als Logan mir sagte, er hätte 5 Nichten und Neffen. Das war wirklich nicht schlecht und wohl eindeutig eine ziemliche Großfamilie. "Eine fröhliche Großfamilie. Leider bin ich Einzelkind." eine große Familie zu haben, in der man sich gegenseitig half und füreinander da war, war eine schöne Vorstellung und ein Traum, der bei mir leider nie war wurde. Nichtsdestotrotz hatte ich ja meine klitzekleine nicht ganz komplette Familie und die wollte ich auf keinen Fall missen.
Auf Logans nächste Aussage hin, nickte ich. Ebenso sah ich das auch. "Ja, aber man darf auch nicht zu persönlich mit Patienten werden. Das ist mir leider letzten Monat auf der Pädiatrie auch passiert. Ein Liebe Mädchen mir Herzfehler, die dann einen Herzstillstand hatte und nicht reanimiert werden konnte." ich verzog das Gesicht. Sie hatte ein wenig an Amy erinnert und war mir deshalb so ans Herz gewachsen und es war wirklich schwer als sie dann plötzlich tot war. Ich schüttelte den Kopf, um mich wieder zu konzentrieren. "Aber das wissen sie natürlich." fügte ich kurz darauf hinzu, während ich ihn folgte. Währenddessen hörte man eine Durchsage durch die Krankenhauslautsprecher, durch die ein bestimmter Arzt zur Notaufnahme gerufen wurde, während eine der Assistensärztin, mit der ich weniger zu tun hatte, mir dem Pieper in der Hand in Richtung eben dieser Notaufnahme hetzte. Das war hier Alltag, anscheinend wieder ein Unfall, möglicherweise auch von außerhalb der Stadt und das war die nächste große Klinik.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Nov 03, 2016 1:24 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Ich war es normalerweise nicht gewohnt, dass irgendeine Kollegin, die ich nicht länger als zwei Stunden kannte, mir einen Einblick in ihr Leben gewährte, weswegen ich für einen Moment schwieg, ehe ich dann doch zu einer Antwort ansetzte. Das hat seine Vor- und Nachteile. Und die Hälfte meiner Familie wohnt ohnehin im Norden Europas erwiderte ich beiläufig ohne dabei viele Details über mein Leben preiszugeben. Dafür kannte ich Dr. Morgan eindeutig zu wenig um ihr erzählen zu können, wie ich lebte. Es hatte auch schon länger als ein Jahr gedauert, bis ich Mathéo zu mir eingeladen hatte, obwohl er ein sehr geschätzter Freund von mir war.
Das lernt man nach der Zeit. Dass ich mich mit einem todkranken Patienten zu gut verstanden hab, ist mir früher auch bereits passiert. Der Schmerz lehrt. Ich senkte meinen Blick kurz auf ihre Augen, hielt den Blickkontakt jedoch nicht lange, da ich mich wieder umdrehte und den Gang entlang lief. Durften Sie bereits bei einer Operation mithelfen?

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Diese Schriftrolle wurde am Do Nov 03, 2016 11:00 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich hatte kein Problem so offen zu sprechen, denn es waren zwar eher private Sachen, aber doch totale Nichtigkeiten. Es schien mir, als ob Logan es jedoch überhaupt nicht gewohnt war, über irgendetwas privates zu reden, zumindest reagierte er für mein Gefühl eher zurückgezogen und zögerlich. Deshalb passte ich mich etwas an und entschloss mich nicht zu fragen, ob er aus Schottland war. "Meine Mutter wohnt ebenfalls noch in England." dass sie Alzheimer hatte und sich im Heim befand, behielt ich jedoch für mich. Das gehörte zu den persönlichen Sachen, die keine Nichtigkeit waren. Vielleicht kannte er meine Mutter sogar, vor allem wenn er wirklich aus Schottland war, denn meine Mutter war eine große und begnadete Chirurgin gewesen bevor die Krankheit dafür gesorgt hatte, dass sie ihrem Beruf, ihrem Lebensunterhalt um genau zu sein, nicht mehr nachgehen konnte. Doch wenn ich ihren Nachnamen nicht nannte Schloss man natürlich lediglich durch meinen Nachnamen darauf und in Frankreich war sie ja eh weniger bekannt und wer kam schon darauf, dass unbedingt ich von ihr abstammte? So selten war mein Nachname dannauch nicht und ich sprach auch nicht besonders oft oder gern von ihr.
Das Thema Patienten, die man zu nah an dich herabließ, musste wohl sicher jeder Arzt und Chirurg mal durchmachen. Schließlich kümmerte man sich um so viele Menschen, da war sicher immer mindestens einer dabei.
Logans nächste Frage ging vom eher emotionalen zurück zur Chirurgie an sich. Ich nickte. "Ich habe bei einer assistiert, es war jedoch lediglich eine Blinddarmenfernung. Sonst habe ich immer nur von der Empore bei einigen zugeschaut." antwortete ich und sah zu ihm hoch.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Nov 04, 2016 8:54 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Ich warf noch einen kurzen Blick auf meine Uhr, ehe ich abrupt anhielt und mich zu ihr umdrehte, nachdem sie erwähnte dass ihre Mutter noch in England lebte. England...England. Mein Blick wanderte unablässig über den Körper meines Gegenübers und blieb schließlich an ihrem Gesicht hängen. Sagen Sie mal... Nachdenklich dreinblickend machte ich einem Arzt Platz, der mit schnellen Schritten an uns vorbeilief - offenbar auf dem Weg zu einem seiner Patienten. Sind Sie die Tochter von Melissa Morgan aus England? Mein Großvater hatte vor seinem Aufenthalt in Frankreich in England für einige Monate gearbeitet, wo ich ihn mit meiner Familie als 16-jähriger im Urlaub besucht hatte. Außerdem war sie auch in Schottland nicht gerade unbekannt, weswegen ich mich noch gut an ihr Gesicht erinnern konnte, welches Olivias nicht gerade unähnlich sah. Mein Großvater hat für einige Monate mit Ihrer Mutter gearbeitet, bevor er in diesem Krankenhaus angefangen hat. Ich hatte meinen Großvater beinahe verehrt, so sehr bewunderte ich seine Art und Weise, wie er mit den Patienten umgegangen war und wie er allgemein gearbeitet hatte. Man hatte ihm die Freude an der Arbeit wahrlich angesehen, bevor er selbst an einem Gehirntumor gestorben war.
Jeder fängt mal klein an, auch wenn es eine Blinddarmentfernung ist Ich lächelte leicht, während ich meine Hände in den Taschen meines Kittels versteckte.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Nov 04, 2016 9:37 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als Dr. Montgomery plötzlich stehen blieb, lief ich weiter und hielt verwirrt an, als er nicht mehr neben mir war. Ich drehte mich um und sah ihn fragend an, während er mich ohne etwas zu sagen, wobei mich die nachdenkliche, eingehende Musterung verunsicherte. Hatte ich etwas falsches gesagt oder etwas am Kittel? Im Gesicht?
Die Antwort darauf bekam ich jedoch kurz darauf. Meine Mutter. Ich bemühte mich, das Gesicht nicht zu verziehen. "Ja, Melissa ist meine Mutter." bestätigte ich. Dann wusste er wohl auch, wo sie zurzeit war. Schließlich war der Schock groß gewesen, als sie ihren Job hatte aufgegeben müssen. In der Zeitung und alle haben getuschelt, so jung. Ihre Tochter erwartete doch sicher das selbe. Nicht gerade beruhigend. Ich musste mich dann nicht nur um meine Tochter sondern auch um meine Mutter kümmern und es versetzte mir einerseits immer wieder einen Stich, dass ich sie kaum besucht weil sie in England und ich in Frankreich war. Aber anderseits war eine kleine Stimme in meinem Kopf die sagte, sie hat es verdient, auch wenn ich mich selbst für diesen Gedanken verurteilte. "Dann muss ihr Großvater ein sehr guter Chirurg gewesen sein." ich lachte leise. "Sie hat sich geweigert länger mit Leuten zusammenzuarbeiten, die 'unter ihrer Würde' waren." Ja, meine Muttter hatte ihren Stolz gehabt.
Als er auf meine Aussage hin mit einem leichten Lächeln antwortete, erwiderte ich dieses. "Die Gene für eine große Zukunft sind ja da." witzelte ich leicht. Wurde danach jedoch ernster und auch etwas übereifrig. "Wieso Fragen sie? Lassen Sie mich assistieren?"

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Nov 04, 2016 11:39 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Auch wenn ich es bedauerte, dass sie hatte aufhören müssen, ließ ich mir nichts anmerken und deutete ein kaum merkliches Nicken an. Also hatte ich Recht, da Olivia ihr wirklich wie aus dem Gesicht geschnitten schien. Sie war eine wirklich gute Ärztin. Mein Großvater hat sie sehr geschätzt antwortete ich und begab mich zum Dienstplan, welcher an der Wand hing, um diesen gründlich zu studieren. Mein Tag heute war ausnahmsweise mal nicht ganz so vollgestopft mit bereits bekannten Terminen, auf die ich mich vorbereiten musste. Es sei denn es kam spontan noch ein Patient in meine Station, der schnellst möglich behandelt werden musste. Bei der nächsten Patientin war es allerdings so, dass sie das Privileg besaß, wenn möglich immer vom Chefarzt behandelt zu werden. Etwas, was mich jedes Mal einwenig ärgerte.
Ja das war er und mein großes Vorbild. Ich besaß sogar die Ehre, nach ihm benannt zu werden Den letzten Satz fügte ich mit einem leichten Schmunzeln hinzu. Dr. med. Logan Crawford, ein beeindruckend guter Chirurg, von dem ich auch meine Vorliebe für die Fremde - das Fernweh - geerbt hatte. Die nächste Patientin benötigt vorerst keine Operation. Erstmal müssen wir die Ursache für die Polyneuropathie finden. Aber um 14 Uhr haben wir einen Morbus Parkinson-Patienten. Er wurde vorgestern hier eingeliefert, damit er die verschiedenen Medikamente pünktlich vor der Operation nehmen konnte. Normalerweise verabreicht man am Morgen der Operation dem Patienten eine Vollnarkose aber da wir es hier bei einem Patienten mit Morbus Parkinson zu tun haben, ist es besser wenn dieser während dem operativen Eingriff wach ist. Ich wandte meinen Blick vom Plan ab und sah meine Begleiterin direkt an. Heute hat man bei ihm bereits eine hoch auflösende Kernspintomographie durchgeführt, damit wir den Zielpunkt der Stimulationselektroden im Gehirn genau lokalisieren und somit auch die Komplikationen der Operation minimieren können. Der Grund, warum der Patient wach sein muss, ist der, dass er somit während der Operation austesten kann ob eine Besserung der Symptome stattfindet.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Nov 05, 2016 2:09 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nickte. Das war sie und ist es eigentlich immer noch. Denn das wissen ist noch da und ein großer Bestandteil an das, woran sie sich noch erinnert. Ich folgte Logan zum Dienstplan, der wie immer voll mit Chirurgennamen und Operationen war. Als Logan hinzufügte, dass er nach seinem Großvater benannt worden war, überlegte ich kurz. Schottische Chirurgen namens Logan, mit denen meine Mutter zusammengearbeitet hatte... "Ist ihr Großvater Dr. Logan Crawford?" fragte ich nach. Ich hatte von ihm schon einiges gehört, eben auch weil er mit meiner Muttter Zusammenarbeitet hatte. Er soll ein sehr guter Chirurg gewesensein und vor allem die Patienten mochten ihn wegen seiner Art.
Ich hörte Logan aufmerksam zu, als er über den Parkinson Patienten sprach. "Sie wollen eine DBS machen." Stellte ich laut fest und meine Augen leuchteten einerseits aus wissbegierigkeit anderseits aus Faszination. Schließlich war dies ein doch größerer Eingriff am Gehirn bei dem der Patient sogar wach war. Es wäre somit toll bei dieser assistieren zu dürfen und neidisch wäre sicher der ein oder andere.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Nov 05, 2016 3:21 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Ja, das war er. So kreuzen sich die Wege Meine Mundwinkel zuckten leicht nach oben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Enkel und die Tochter zweier sehr guter Ärzte, die beide auch noch zusammengearbeitet hatten, in einem Land, welches nicht ihre Heimat war, trafen, war sehr gering. "Dr. Montgomery?" Ich drehte mich zu der Stimme um, als eine Krankenschwester auf mich zukam und mir eine Akte entgegenstreckte. "Die Akte von ihrem Parkinson-Patienten" Sie lächelte mich an, doch ich verzog keine Miene, als ich die Akte entgegennahm. "Vielen Dank Mme Mercier. Der Patient heißt André Roux - es gibt keinerlei Gründe, warum wir ihn nicht beim Namen nennen sollten" Mein Gegenüber nickte leicht, entschuldigte sich und lief schnell weiter, nachdem sie der Assistenzärztin neben mir einen kurzen Blick zugeworfen hatte. Ich seufzte kopfschüttelnd und verfestigte meinen Griff um die Unterlagen. Es gibt leider solche und solche. murmelte ich und nickte auf Olivias Kommentar. Richtig. Es gibt nicht wenige Assistenzärzte, die nach so einer Operation einen anderen Berufsweg wählen. Es ist eben eine andere Art zu operieren

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Nov 05, 2016 8:47 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte leicht. Ja, es war schon ein großer Zufall, doch an das Schicksal glaubte ich nur geringfügig. Dafür war ich zu sehr rationale Wissenschaftlerin. Als wir von einer Krankenschwester unterbrochen wurden, sah ich zu ihr. Ich war überrascht, weil ich demonstriert bekam WIE wichtig Logan die Personen und die Tatsache, dass man sie als Menschen und nicht nur aks Patienten ansah, wirklich waren. Das war wirklich wirklich eine große Ausnahme und hier im Krankenhaus war ich noch keinem arzt begegnet, der es so wichtig nahm. Es erzeugte auf jeden Fall zusätzlich Sympathie meinerseits für den Oberarzt.
"Ich denke, sie hat nicht mal richtig darüber nachgedacht, weil das den meisten gar nicht wichtig ist." verteidigte ich die Krankenschwester zumindest ein Stück weit. Sie wusste es wahrscheinlich einfach nicht besser.
"Ich finde es eher total faszinierend und würde es gefne mit eigenen augen live sehen. Ich habe bisher eine Doku gu solchen Eingriffen gesehen aber das ist ja etwas ganh anderes." man sah mir an, dass ich meine Worte genau so meinte, wie ich sie sagte. Ich blickte anschließend auf die Uhr meines Handys, um die Uhrzeit zu bestimmen.
- Zeitsprung auf kurz vor 10 -

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Nov 05, 2016 10:04 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Prüfend musterte ich mein Gegenüber, als diese die Krankenschwester in Schutz nahm, welche bereits seit über 3 Jahren hier arbeitete und mittlerweile wissen sollte, dass Patienten nicht nur ein Stück Fleisch waren. Nach 3 Jahren Arbeitserfahrung sollte sie wissen, dass ich darauf Wert lege antwortete ich und trommelte mit meinen Fingern auf dem Aktenordner herum. Nun gut. Solange sie nicht Roux persönlich als Parkinson-Patienten bezeichnet hat... Ich räusperte mich kurz und hörte Olivia schweigend zu. Sie war ehrgeizig und wohl besessen darauf, etwas neues zu lernen und möglichst bei viele dabei sein zu können. Diese Einstellung gefiel mir, was sie wohl von ihrer Mutter hatte. Denn es gab auch sicher Assistenzärzte, die weniger selbstsicher an die Arbeit gingen und nicht immer wussten, was sie da taten. Gut. Folgen Sie mir bitte.

Mit Olivia zusammen betrat ich das Zimmer der Patientin, die bereits aufrecht in ihrem Bett saß und eine Zeitschrift las, welche sie jedoch höflich beiseite legte und uns beide freundlich anlächelte. "Guten Morgen, Dr. Montgomery." Guten Morgen Mme Diére. Wie geht es Ihnen heute? "Meine Beine sind taub. Und in meinen Armen hat es mittlerweile auch angefangen zu kribbeln." erklärte sie mir, bevor ich mich der angehenden Chirurgin zuwandte. Kennen Sie noch weitere Symptome von Polyneuropathie? An die Frau gewandt meinte ich jedoch: Wir werden Sie erstmal darauf untersuchen, ob sie an Vitamin B12 Mangel leiden. Denn da Ich öffnete ihre Akte und warf noch einmal einen kurzen Blick darauf um mich zu vergewissern. Sie angegeben haben, dass Sie eine Zeit lang vegetarisch gelebt haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Erkrankung dadurch entstanden ist, aufgrund dessen dass tierische Lebensmittel als hauptsächliche B12-Quellen gelten

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 06, 2016 9:55 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Im Zimmer von Mrs. Diére blieb ich etwas hinter Logan stehen und lächelte die kurz freundlich an. Bei der Frage des Oberarzt überlegte ich kurz. "Neben dem erschaffen der Beine und den Sensibilitätsstörungen können auch das Schmerz und das temperaturempfinden herabgesetzt sein. Wenn bestimmte Nervenfasern betroffen sind, können auch Organe wie herz ubd Lunge beeinträchtigt sein. beantwortete ich die Frage so genau wie möglich. Für die Frau hoffte ich, dass es ein einfacher Vitamin Mangel war. So gern ich mir eine komplizierte op wünschte, die bei Polyneuropathie sicher da wäre, so egoistisch war ich nicht, mir das zu wünschen.
Deshalb fragte ich Logan: "Soll ich das Blut abnehmen und ins Labor schicken?" Das konnte natürlich auch eine Krankenschwester machen, aber ich war eh hier und die Krankenschwestern hatten eh vie zu tun und waren zu wenige.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 08, 2016 11:20 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Liv

Richtig. Auch wichtige Reflexe können dadurch ausfallen. Vor allem der Achilles-Sehnen-Reflex Ich drehte mich wieder zu meiner Patientin um. Wovon wir bei Ihnen nicht sprechen, ebenso wie von hoher Schmerzempfindlichkeit. Allerdings haben wir noch nicht Ihr Vibrationsempfinden getestet. Das Verfahren ist absolut schmerzfrei, jedoch können wir dadurch sehen, wie weit die Polyneuropathie bereits fortgeschritten ist. Aufmerksam hörte mir die junge Frau zu und nickte, ohne sich dabei zu bewegen, während ich eine Stimmgabel aus meiner Brusttasche holte, die ich mir zuvor eingesteckt hatte. Dr. Morgan - wie therapieren wir Ihrer Meinung nach die Polyneuropathie, sollte es ein Vitamin B12-Mangel sein? Und was würden Sie tun, wenn es mehr als nur ein Vitaminmangel ist?
Ohne den Blick von meiner Patientin abzuwenden, wartete ich auf eine Antwort, nach der ich gleich mit einer Erklärung des Stimmgabeltestes weitermachte. Sollten Sie die Vibrationen der Stimmgabel spüren, geben Sie mir bitte Bescheid ab wann die Vibration verklingt. In Ordnung? Stumm schlug ich die Stimmgabel an meinem Handballen an und setzte diese an ihrem Innenknöchel an, worauf Mrs. Diére bejahte und mir anschließend beim Verklingen der Vibration Bescheid gab, so wie ich es wollte. Nachdem ich die angezeigten Werte aufgeschrieben hatte, wiederholte ich das noch an ihrem Ellenbogen und drehte mich schlussendlich meiner heutigen zugeteilten Assistenzärztin zu. Ja bitte, tun Sie das. Und kommen Sie bitte anschließend ins Archiv. Ich möchte, dass Sie sich einwenig über unseren nächsten Patienten informieren, falls Sie das noch nicht getan haben. Ich klopfte lächelnd auf die Akte von Mrs. Diére und legte diese neben Dr. Morgan ab. Sobald der Bluttest ausgewertet wurde, wissen wir mehr, Madame Diére. Diese wiederrum lächelte nur und richtete ebenso lächelnd ihre Aufmerksamkeit auf die junge Frau im Raum, während ich die Tür hinter mir schloss.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Nov 10, 2016 11:39 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Aufmerksam sah ich Logan zu. "Bei Polyneuropathie aufgrund von B12 Mangel wird dieser wie meistens, wenn die Polyneuropathie ein Symptom von etwas anderem ist, durch die Therapierung des Hauptproblems behandelt. Das bedeutet bei B12 Mangel Vitamininjektionen und später Nahrungsergänzungsmittel in Form von beispielsweise Tabletten. Ist die Polyneuropathie kein Symptom einer anderen Grunderkrankung, oder durch schwerere Grunderkrankung wie Vergiftungen die länger zurückliegen oder autoimmunkrankheiten ausgelöst, kann sie meist nicht durch Operation oder Behandlung komplett therapiert werden. Es dann PNP-Medikamente, die jedoch noch nicht ganz ausgereift sind, weshalb auch noch an Ihnen gearbeitet wird. Jedoch die Wahrscheinlichkeit auf sowas ziemlich gering." der letzte Satz war hauptsächlich zur Beruhigung der natürlich etwas besorgt aussehenden Frau im Krankenbett gemeint, entsprach jedoch auch der Wahrheit.
Danach wartete ich geduldig, bis Logan mit allem fertig war, um mich dann, als er sagte, ich sollte das übernehmen, lächelnd Mrs. Dieré zuzuwenden, nachdem ich Logan nickend bestätigt hatte, dass ich das tun würde. "Guten Tag Madame Dieré. Ich bin Assistensärztin Dr. Morgan." sprach ich sie nun auch selbst an. Während ich ihr das Blut abnahm, redete ich ganz nebensächlich mit ihr und sie erzählte mir ein wenig über sich und dass sie hoffte, es war wirklich nur ein Vitaminmangel. "Falls es kein Vitaminmangel ist müssten wir morgen nochmal auf nüchternen Magen Blut abnehmen, da Diabetes ebenfalls ein Grund sein könnte, aber da sie keinerlei Symptome angegeben haben, die typisch für Diabetes ist, halte ich das für ziemlich unwahrscheinlich." informierte ich sie lächelnd. Danach verabschiedete ich mich und übergab die Blutprobe ins Labor, um mich mit der Akte von Logans OP-Patientin zu befassen.
Später begab ich mich vor die OP Räume, wo ich auf Logan wartete, da die OP Anstand. Ungeduldig und etwas aufgeregt wartete ich auf ihn, ließ mir das jedoch nicht anmerken. Ich sah kurz auf mein Handy, das mir die Nachricht meiner Babysitterin anzeigte, dass sie meine Tochter abgeholt hatte. Ich steckte es wieder weg und sah in den Flur.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 13, 2016 12:16 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich befand mich bereits vor der Tür des OP-Raumes, in dem mein Patient lag und darauf wartete dass die Operation begann. Wach. Schweigend betrat ich den Raum, in dem man sich als Arzt auf die Operationen vorbereitete und band mir meine dunkelblaue Kopfbedeckung um, während mein Blick auf den Patienten gerichtet war, der artig auf dem Operationstisch lag und scheinbar vor Nervosität kein Wörtchen herausbekam.
Bereit? fragte ich meine Assistenzärztin, welche ebenfalls gewartet hatte und ging voran in den OP, wo mich bereits die Assistenten warteten. Ich ließ mir Handschuhe und eine der Operationsanzüge anziehen, die ebenfalls in einem Dunklen Blau gehalten wurden und setzte mir den Mundschutz auf, ehe ich mich dem Patienten näherte. Guten Tag Mr. Roux. Ich habe eine Assistenzärztin heute bei mir, die mir zur Seite stehen wird. Ich sah wie die Mundwinkel meines Patienten leicht nach oben zuckten, während seine Augen Olivia fixierten und seine angehobenen Hände nicht ruhig bleiben konnten. Sind Sie bereit? Ein leichtes Nicken bekam ich als Antwort, ehe ich mich Olivia zudrehte. Ich möchte, dass Sie sich links von mir positionieren. Von dort aus sollten Sie gut sehen können. Anschließend gab ich einer anderen Kollegin das Zeichen, sich zu den Füßen von André Roux zu stellen um ihm vormachen zu können, was er tun musste.
Beginnen wir mit der Trepanation. Dr. Morgan? Was wissen Sie darüber? Ohne den Blick von dem Kopf vor mir abzuwenden, verlangte ich nach dem Bohrer, mit dem ich in die Schädeldecke bohren konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 13, 2016 12:56 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte Dr. Montgomery leicht an, als er sich neben mir OP-fertig machte. "Auf jeden Fall." bestätigte ich. Ich freute mich riesig und war gleichzei auch aufgeregt auf eine neurologisch doch nicht gerade kleine Op. Ich folgte Logan in den OP Saal und nickte dem Patienten lächelnd zu. Danach stellte ich mich so neben den Oberarzt, wie von ihm aufgetragen. Meine Augen Namen alles auf, was ich sah, wie ein schwamm, nur dass es statt Wasser jede noch so kleine Information war.
Bei der Trepanation wird die Schädeldecke durchbohrt oder je nach Operation auch ein größeres Stück entfernt, um am Gehirn arbeiten zu konnen. Um keine künstlichen Platten einfügen zu müssen wenden Sie meines Wissens nach immer wenn möglich die osteopathische Trepanation an." Schloss ich und beobachtete anschließend die Operation, die sichtlich auch an den Nerven von Herrn Roux zerrte. Natürlich, es wurde an seinem offenen Kopf gewerkelt und dann dauerte es auch etwas, bis die richtigen Platzierungsstellen gefunden waren. Ich beantworte immer wieder die ein oder andereir gestellte Frage und redete dem Patienten gut zu. Als dir Operation dann wirklich erfolgreich war und der Mann die Bewegung der Krankenschwester nachmachen konnte, freute ich mich selbst fast genauso wie er, weil ihm so viel Freude ins Gesicht geschrieben stand und weil es faszinierend gewesen war zuzusehen, wie ruhig und zielstrebig Logan vorgegangen war. Nichts hatte ihn aus der Ruhe bringen können.
Als wir den op verließen, konnte ich mein Grinsen kaum zurückhalten. "Das war unglaublich faszinierend." musste ich es doch irgendwie loswerden. Man konnte es sich wohl vorstellen wie ein Kind, dass ein neues Spielzeug bekommen und gezeigt bekommen hatte, was man damit alles tolles machen kann.

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Diese Schriftrolle wurde am So Feb 12, 2017 11:25 pm von ©Matt Nolan verfasst.
Letzter Ferientag | Matt & Katy & Logan & Olivia | Krankenhaus

Ich war mit Katy auf dem Weg zurück ins Internat gewesen, als wir im Auto eine Kreuzung überquert hatten und uns ein Vollidiot direkt in die Fahrerseite gefahren war, nachdem er die rote Ampel ignoriert hatte. Was danach passierte bekam ich nicht mehr wirklich mit, denn durch den Schock spürte ich weder meine Schmerzen noch konnte ich irgendwas in meinem Umfeld wahrnehmen. Ich hatte eine gebrochene Rippe, die mich daran hinderte problemlos und regelmäßig zu atmen, weil sie in meine Lunge drückte. Außerdem hatte ich eine gebrochene Nase, deren Blutung man nicht stoppen konnte und irgendwas war in mir passiert, dass ich einige Erinnerungen verloren hatte. Ich kannte mich mit so etwas nicht wirklich aus.
Auf dem Weg zum Krankenhaus hatte ich mein Bewusstsein verloren, weswegen ich mir noch nicht einmal Gedanken machen konnte, wie es Katy ging. Katy war seit den Sommerferien meine Freundin - beziehungsweise seit etwa zwei Wochen. Ich hatte sie, nachdem ich aus Amerika zurück gekommen war, noch bei ihren Eltern besucht. Und heute waren wir gemeinsam im Kino in der Stadt gewesen. Es war etwa 22 Uhr. Und wir lagen im Krankenhaus. War das Karma oder Schicksal?

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Feb 13, 2017 10:05 am von ©Katy Shounen verfasst.
Matt, Logan, Olivia

Es war alles total schnell gegangen und ich war immer noch nicht fähig wirklich in einer Linie gerade aus zu denken. Es war alles total normal gewesen und wir hatten uns fröhlich unterhalten, als wir im Auto gesessen haben. Und im nächsten Moment kam der Schlag und ich hatte das Gefühl der Gurt würde mich erwürgen, während ich die Arme reflexartig gehoben hatte, um meinen Kopf zu schützen. Ich konnte nicht mal sagen, was genau danach passiert war. Ich erinnerte mich an Angst, und Panik, da ich plötzlich eingeklemmt war und Blut sah. Ich hatte nach Matt gerufen, doch der hatte nicht geantwortet. Zurzeit erinnerte ich mich an nichts danach, nur noch an die Sirenen.
Ernst als wir im Krankenhaus waren, nahm ich alles um mich herum wieder war. Mein Blick ging zu der jungen dunkelhaarigen Ärztin (Olivia), die neben meinem Bett stand und sich mit jemandem unterhielt. Da mein Kopf furchtbar dröhnte und ich das Gefühl hatte immer noch das Krachen und quietschen der Reifen in den Ohren zu haben, dauerte bis ich sie hörte. Sie unterhielt sich wohl mit jemandem. Nun schien sie auch zu bemerken, dass ich wach war und lächelte mich an. Mein Blick ging durch das Zimmer. "Wo ist Matt?" meine Stimme klang leise und rau, wahrscheinlich ist mit der Hals und die Lunge etwas abgedrückt worden, als ich gegen den Gurt gedrückt wurde.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Feb 13, 2017 5:18 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Logan & Olivia & Matt & Katy

Ich hatte mich gerade erst für meine Nachtschicht umgezogen, als die beiden Jugendliche eingeliefert wurden. Eilig machte ich mich dran, zu dem Mädchen zu gelangen, nachdem ich den Fahrer untersucht hatte. Er hatte Atemprobleme und ein, zwei Brüche und war noch nicht bei Bewusstsein - ich hatte zu allererst ein CT verordnet bevor ich mir die Zeit nahm um nach Katy zu sehen. Dort erwartete mich bereits Olivia, die neben dem Bett stand und das Mädchen untersuchte. Wie geht es ihr? Neurologische Befunde? Ich trat auf der anderen Seite an ihr Bett heran und leuchtete ihr mit meiner kleinen Lampe in die Augen. Auch wenn es Assistenzärzte bereits getan hatten, wollte ich meine Patienten selbst noch einmal gründlich checken bevor ich deren Meinungen zustimmte oder nicht.
Ich entfernte mich allmählich von ihrem Bett und nährte mich Olivia, die mir lange nicht mehr zugeteilt wurde. Vielleicht war es auch gut so, denn so konnte ich mich weiterhin auf die Arbeit im Krankenhaus und nicht auf die junge Frau neben mir konzentrieren. Mit rauer Stimme setzte ich flüsternd zu einer Berichtserstattung an: Ihr Freund ist noch nicht bei Bewusstsein und seine Rippe ist so gebrochen, dass er Probleme beim Atmen hat. Weiteres konnte ich nicht erzählen, denn Katy war allmählich aufgewacht und fragte nach Matt, ihrem Begleiter. Leicht lächelnd trat ich ans Bett heran. Hallo Katy. Ich bin Dr. Montgomery. Matthew wurde gerade zum CT gebracht. Momentan ist er stabil. Wie fühlen Sie sich?
Etwas skeptisch und besorgt sah ich die Schülerin an, die offensichtlich oben im Internat zur Schule ging. Eine Mitschülerin meines Neffen vielleicht? Ich wollte und durfte ihr nicht zu viel erzählen, denn solange noch nicht sicher war wie es ihm ging, war das absolut keine gute Idee, ihr Hoffnungen zu machen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Feb 13, 2017 6:44 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Logan, Matt & Katy

Ich hatte heute Bereitschaft und hatte mich gerade entspannt hingesetzt um ein Buch zu lesen, als der Pager losging und ich somit wieder im Krankenhaus stand, wo 3 verletzte eingeliefert wurden. Zwei davon gerade mal Jugendliche. Vielleicht 17 oder 18 Jahre alt. Ich wurde dem Mädchen zugeteilt, während der Junge, der eine deutliche und große Kopfverletzung hatte, sofort in die Neuro gebracht wurde, nachdem sichergestellt wurde, dass er stabil war und keine so starken inneren Blutungen hatte, dass eine sofortige OP notwendig war. Das sofortige Röntgen hatte gezeigt, dass sie trotz etlicher blauer Flecken, Quetschungen und Schürfwunden, lediglich einen gebrochenen Arm hatte. Die Platzwunde am Kopf schien auch nicht so schlimm wie anfangs durch das Blut gedacht. Erst im Zimmer kam sie wieder zu Bewusstsein, wahrscheinlich war es der Schock gewesen sowie der Stoß mit dem Kopf. Jedoch kam noch vorher Logan ins Zimmer. Ich schenkte ihm ein kurzes Lächeln. "Neurologisch sieht alles gut aus. Lediglich eine kleine Gehirnerschütterung, aber nichts Besorgniserregendes. Sie war völlig neben der Spur als sie eingeliefert wurde, deshalb haben wir ihr etwas zur Beruhigung gegeben. Eigentlich sollte sie in nächster Zeit Aufwachen." teilte ich ihm kurz mit. Danach hörte ich mir besorgt an, was Logan zu dem Jungen sagte. Jedoch musste er sich unterbrechen, denn Katy wurde wach. Ich lächelte. "Hallo Katy, ich bin Dr. Morgan. Ich bin für dich zuständig." antwortete ich ihr.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Feb 13, 2017 8:17 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Mein Blick ging von dem Arzt zurück zu der jungen Ärztin. CT? CT klang nicht gut. Hatte er eine schlimme Kopfverletzung? Ich wollte mich etwas aufsetzen, zuckte jedoch aufgrund des kurzen Schmerzes an meiner Hüfte und im Arm zusammen und ließ es. Dank des Schmerzmittels war dieser nur dumpf, doch ich ging davon aus dass es bei einer Prellung und einem gebrochenen Arm eben normal war. "Mir geht es gut. Ich habe nur Kopfschmerzen." ich hob vorsichtig die unverletzte Hand und fasste damit an den Kopf, wo ich ein riesiges Pflaster ertateste und es tat höllisch weh, als ich direkt dran fasste, weshalb ich das Gesicht verzog. "Wann kann ich zu Matt?" fragte ich den Arzt. So wie er geantwortet hatte, schien er vor kurzem bei ihm gewesen zu sein. Ich machte mir unglaublich sorgen, da das, woran ich mich erinnerte wirklich schlimm war. Das Auto war direkt in die Fahrerseite hineingefahren. "Wissen meine Eltern, dass ich hier bin? Sie arbeiten im Krankenhaus in der Großstadt."

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Diese Schriftrolle wurde am Di Feb 14, 2017 1:46 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Logan & Olivia & Matt & Katy

Mein Blick verdüsterte sich einwenig, als ich von dem Assistenzarzt aus dem Raum gebeten wurde, der Matt zum CT gebracht hatte. Er gab mir die Ergebnisse, die ich mir genau anschaute bevor ich ihm leise mitteilte, er solle einen OP reservieren. Der junge Kerl musste operiert werden. Mit den CT-Ergebnissen in der Hand kam ich wieder zurück und bekam noch die Frage von Katy mit, ob sie zu Matt könne. Das ist gerade nicht möglich, er kommt gerade vom CT und wird jetzt in den OP gebracht. Wir müssen ihm das Atmen erleichtern und außerdem hat er einiges am Kopf abbekommen. Wissen Sie, wen wir aus seiner Familie erreichen können? fragte ich, denn sowohl in Katy als auch Matt sind laut den Angaben amerikanische Staatsbürger. Allerdings hatten wir Katys Eltern bereits ausfindig machen können. Ihre Eltern sind bereits auf dem Weg Ich schenkte ihr noch ein letztes Lächeln, bevor ich mich zu Olivia umdrehte und meine Stimme senkte. Hab Geduld mit den Eltern. Bekanntlich schauen Eltern, die Ärzte sind, einem so genau auf die Finger, dass man ihren Atem im Nacken spüren kann, wenn es um ihre Kinder geht. Aber das solltest du ja genauso gut wissen wie ich.
Ich schicke Alexander vorbei. Er soll sich ihren Arm mal anschauen.
Mit diesen Worten verließ ich rasch den Raum, ohne dabei auf mein rasendes Herz zu achten, welches sich immer dann bemerkbar machte wenn Ich mich in der Nähe dieser Assistenzärztin befand - auf dem Weg zum OP.

Ich sah zu, wie Der 18-jährige aus dem OP geschoben wurde. Nach einem kurzen Herzstillstand war der Amerikaner stabil und hatte die OP gut überstanden. Allerdings bezweifelte ich, dass er sich an den Unfall und ein paar Stunden davor erinnern konnte, wenn er aufwachte. Und dennoch hatte er Glück im Unglück gehabt. Genauso wie der Fahrer des anderen Wagens, der unter dem Einfluss von Alkohol gefahren war, der mit einer Gehirnerschütterung, einigen Prellungen und einem Knochenbruch davongekommen war.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Feb 14, 2017 4:51 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als Logan zurück in den Raum kam, sah ich ihn an, dass etwas nicht so gut war. Ein kurzer Seitenblick auf die CT Ergebnisse des jungen, Matt Nolan, erklärte auch wieso. Ich ließ mir jedoch wie Logan nichts anmerken. Dass ich es bei ihm gemerkt hatte lag schließlich nur daran, dass ich ihn bereits kannte und ihn eindeutig zu eingehend ansah.
Katy schien alles andere als begeistert davon, dass sie Matt nicht sehen konnte und ihre Sorge schien ebenfalls zuzunehmen. Ich würde sie gerne beruhigen, doch falsche versprechen waren fatal und Logan hätte mir ebenfalls eine Standpauke gehalten, weshalb ich sie nur tröstend anlächelte. "Matts Bruder. Damien Nolan. Ich kenne seine Nummer aber nicht. Sie ist in Matts Handy oder Vielleicht finden sie sie online. Er spielt in einer Band." Antwortete Katy. "Ich kümmere mich darum, dass er kontaktiert wird." erwiderte ich und wendete mich dann Logan zu. Nickend sah ich ihn an. Ja, Ärzte als Angehörige der Patienten waren furchtbar. Wobei ich sicher nicht besser war. Ich war überzeugt davon, dass der Kinderarzt von Amy mich und mein fragen abgrundtief hasste. "Alles klar. Ich komm dann später bei dir vorbei, ich denke sie wird wissen wollen, wie die OP verlaufen ist." antwortete ich und er verschwand auch schon. Innerlich seufzend sah ich ihn kurz nach und wendete mich wieder Katy zu. Alexander kümmerte sich anschließend um den Arm, was alles andere als angenehm war, denn der Knochen müsste richtig ausgerichtet werden.
Währenddessen trafen auch Katys Eltern ein. Beides Chirurgen eines großen Krankenhauses, die ihren Ärztetonfall auch hier beibehielten, womit ich mich fühlte, als wäre ich wieder in der ersten Woche, weil ich auf alles hingewiesen wurde. Ich ließ mir jedoch nichts anmerken und ließ als alles getan war die Eltern mit ihrer Tochter alleine. Jedoch wies ich diese auch darauf hin, dass sie diese am besten erst morgen nach Einzelheiten fragten, da sie Schlaf brauche und die Erinnerungen durch das Adrenalin sowieso erst mit der Zeit wirklich klarer werden könnten. Diese erwähnten, dass sie das natürlich wussten, doch ich fühlte mich verpflichtet das trotzdem zu sagen.
Es dauerte jedoch nicht so lange wie Logans OP, sodass ich nach einem versprechen an Katy, dass ich zu ihr kam, wenn Matts OP vorbei war, mich darum kümmerte, seinen Bruder zu erreichen. Das Hand des jungen funktionierte sogar noch, auch wenn es ziemlich kaputt aussah, sodass ich seinen Bruder anrief und ihm von dem Unfall berichtete. Anschließend sah ich mir von der Empore den Rest der OP an, sodass ich nach diese sofort runter zu Logan ging. "Hey, ich bin froh, dass ich Katy sagen kann, dass es ihrem Freund gut geht. Ich hab während du operiert hast seinen Bruder erreichen können, er müsste mittlerweile da sein. Soll ich ihm auch gleich bescheid geben oder willst du das machen? fragte ich ihn

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Diese Schriftrolle wurde am Di Feb 14, 2017 7:18 pm von ©Matt Nolan verfasst.
Matt & Olivia & Logan & Katy

Meine Augenlider flatterten leicht, bevor ich sie endlich öffnen konnte. Sie fühlten sich schwer an und allgemein fühlte ich mich so, als hätte man mich mit Duzend Ketten ans Bett gefesselt. Mir war schlecht. Kotzübel. Und dennoch konnte ich mich erstmal nicht bewegen, was mich panisch werden ließ. Ich wusste absolut nicht, wo ich mich befand - was passiert war, dass ich plötzlich in einem Bet lag, während neben mir die verschiedensten Geräte Geräusche machten.
Mein Blick wanderte zur Seite, als sich eine warme Hand auf meine eiskalte legte. Dort stand Damien. Jetzt wusste ich, dass irgendetwas passiert war. Denn durch die Medikamente und meinen benebelten Zustand spürte ich zu allererst nichts von meinen Schmerzen. Was ist passiert? fragte ich mit meiner brüchigen, rauen Stimme und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Ich wollte eigentlich nur noch schlafen. "Katy und du hattet einen Autounfall. Katy geht es gut, du wurdest allerdings operiert. Hast du Schmerzen?" Ich schüttelte benommen den Kopf. Nein, noch hatte ich keine Schmerzen. Aber das würde sich vielleicht ändern wenn ich wieder klar bei Verstand war. Mir ist schlecht murmelte ich und hob die Hand, die sich so anfühlte als wöge sie mindestens eine Tonne, um mir die Nase zu reiben. Jedoch kam der Schmerz durch diese Berührung urplötzlich, dass ich kurz aufschrie und mein Bruder zusammenfuhr. Ich hatte offensichtlich eine gebrochene Nase. Na klasse. Wo ist Katy?

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Diese Schriftrolle wurde am Di Feb 14, 2017 7:39 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Dass Matt sofort in den OP musste klang in meinen Ohren gar nicht gut. Doch, er lebte und da Ärzte grundsätzlich nur zeigten, wie die Lage war, ich kannte ja meine Eltern, konnte ich einfach nur das Beste hoffen.
Das richten des Armes tat höllisch weh und dass meine Eltern die Ärzte rumkommandierten machte es nicht besser. "Mum, Dad, lasst sie doch in Ruhe ihre Arbeit machen." Hielt ich es irgendwann nicht mehr aus und sprach die beiden eher aus Reflex als absichtlich auf Englisch an. Ich hatte Kopfschmerzen und sie machen es nicht besser und es war mir unangenehm dass sie sich so aufspielten. Als ich versorgt war, blieb ich mit ihnen alleine und sie schalteten endlich vom Ärzte in den Eltern Modus. "Hast du sicher keine schlimmen Schmerzen? Wenn doch, lasse ich die Dosis erhöhen. Und sag mir bitte sofort falls dir schwindelig wird oder deine Sicht verschwimmt." Okay, der Elternmodus meiner Eltern bestand zu einem großen Teil noch aus dem Ärzte Modus nur in besorgt. "Es ist alles okay. Den Umständen entsprechend.. ich bin nur müde." antwortete ich leise. Die Mischung aus der Urzeit und dem Schmerzmittel sorgten dafür, dass ich die Augen aufhalten konnte. "Dann Schlaf, wir bleiben hier." Mein Vater gab mir einen Kuss auf die Stirn und ich lächelte leicht. "Ihr sollt mich sofort wecken, wenn jemand was wegen Matt weiß." sagte ich noch leise und mit bereits geschlossenen Augen. Wenig später war ich auch schon eingeschlafen.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Feb 16, 2017 6:22 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Logan & Olivia & Katy & Matt

Ich band mir die OP-Haube vom Kopf, als Olivia auf mich zu kam. In den letzten Minuten meiner OP hatte ich gesehen, wie sie sich auf die Empore gesetzt hatte, um zuzuschauen. Ich schüttelte kurz den Kopf, nachdem ich ihr aufmerksam zugehört hatte. Lass mich das machen. Ich möchte ohnehin noch ein paar Worte mit ihm wechseln. Neben Olivia lief ich den Flur entlang. Sind die Eltern des Mädchens bereits da? Ich bin mir sicher, dass sie später vielleicht mal bei Matthew vorbeischauen möchte. Und ihm würde es sicher auch nicht schaden, wenn nicht nur sein Bruder anwesend ist wenn er aufwacht. Sofern es ihr bis dahin gut geht.
Mit diesen Worten verabschiedete ich mich und schlug den Weg zum Wartebereich ein, wo einige Menschen saßen und still auf den Boden starrten. Mr. Nolan? Ich kannte den Namen seines Bruders nicht, weswegen ich ihn einfach mit dem Nachnamen aufrief. Sofort stand der Blonde auf und kam auf mich zu. "Wie geht es ihm?" - Ihrem Bruder geht es den Umständen entsprechend gut. Er ist stabil und hat die OP gut überstanden. Momentan liegt er im Aufwachraum. Wenn Sie möchten, können Sie dort warten bis er aufwacht. Sein Bruder nickte und folgte mir. Dabei stellte er mir hin und wieder eine Frage, die ich taktvoll aber wahrheitsgemäß beantwortete.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Feb 16, 2017 9:48 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Logan, Katy & Matt

Nickend gab ich zu verstehen, dass er dann also gehen würde. Während ich neben ihm her ging und mir einige Strähnen zurücksteckte, hörte ich ihm weiter zu. "Ja, sind sie. Ich schwöre dir, ich werde meinem Kinderarzt erst mal eine Schachtel Pralinen für deine Geduld schenken. Ob ich auch so schlimm bin?" ich schüttelte schmunzelnd den Kopf. "sie war ziemlich müde vorhin. Soll ich sie wecken oder schlafen lassen?" fragte ich ihn, nicht ganz sicher, ob es besser war, sie zu wecken oder sie schlafen zu lassen, falls sie schlief. Logans Antwort darauf war: "Ich würde sie erstmal schlafen lassen. Sie sollte sich ausruhen. Aber falls sie aufwacht, wird sie sicher zu allererst nach ihrem Freund fragen." Ich nickte und verabschiedete mich von ihm, um zu Katys Zimmer zu gehen.
Als ich dort ankam schlief diese Tatsache schon. Ihre Eltern redeten leise miteinander. Ich wendete mich deshalb diesen zu. "Wie lange möchten sie bleiben Mr. Und Mrs. Shounen?" fragte ich diese leise. Katys Mutter antwortete mir. "Am liebsten die ganze Nacht. Aber ich habe Bereitschaft und mein Mann morgen um 7 Uhr morgens eine unverschiebbare OP. Ich bleibe also solange, wie ich kann." "Und ich muss jetzt leider los." Meldete sich auch ihr Vater zu Wort. Ich nickte Verständnisvoll. "Alles klar. Ich muss jetzt leider weiter, aber es wäre gut, wenn sie Katy mitteilen könnten, dass Mats OP gut verlaufen ist und er nun im Aufwachraum ist. Falls sie noch in ihrem Beisein wach wird. Rufen sie mich dann am besten auch." Katys Mutter nickte, während ihr Vater Aufstand und seiner Tochter noch einen Kuss auf die Stirn gab und dann ging. In den nächsten 2 Stunden kümmerte ich mich um einige andere Patienten, Ehe ich in Katys Zimmer gefunden wurde, da sie wohl wach war.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Feb 16, 2017 10:17 pm von ©Katy Shounen verfasst.
So müde, wie ich war, hätte ich eigentlich gefühlt tagelang schlafen können. Doch die ungewohnte Atmosphäre, der Krankenhaus Geruch, die ganzen kleinen Geräusche... Das alles bekam ich unterbewusst mit. Außerdem träumte ich von dem Unfall, was letztendlich der Grund war, wieso ich aufwachte.
Erst mal total verwirrt und außer Atem schlug ich die Augen auf und wollte mich reflexartig aufsetzen, was jedoch plötzlichen Schmerz hervorrief, weshalb ich kurz aufstöhnte. Meine Mutter war sofort bei mir und wuselte besorgt um mich herum. Als sie sicher gestellt hatte, dass es mir den Umständen entsprechend gut ging, nahm sie wieder Abstand. "Deine Ärztin sagte, Matthews Operation sei gut verlaufen und er sei im Aufwachraum." Sagte sie mit einem leichten Lächeln zu mir. "ich möchte zu ihm." sagte ich mit Nachdruck. Meine Mutter schien skeptisch. "Da musst du deine Ärztin fragen, ich habe sie auch schon gerufen. Ich halte es aber für keine gute Idee, es ist besser, wenn du dich ausruhst." Erklärte sie mir. Ich seufzte lediglich. "Natürlich denkst du das. Du bist auch meine Mutter." meine Mutter schnaubte leise, doch sagte nichts mehr. In dem Moment kam auch Dr. Morgan ins Zimmer. "Ich möchte zu Matt." war meine direkte Begrüßung. Dr. Morgan lachte leise. "Ruhig mit den jungen Pferden. Hast du Schmerzen?" Sie kam näher an das Bett. "Wenn ich mich nicht ruckartig bewege nur dumpf im Hintergrund." erklärte ich ihr. Sie nickte zufrieden, als plötzlich der Pager meiner Mutter piepte. Ich sah zu ihr und sprach, noch während sie dabei war den Mund auf zu machen. "Ist okay, geh ruhig." sagte ich und sie sah mich entschuldigend und schuldbewusst an. Danach verabschiedete sie sich von mir.
Kurz darauf wurde ich von Dr. Morgan, die mir in einen Rollstuhl geholfen hatte, in Matts Zimmer gerollt, der sogar wach war. Und er sah furchtbar ramponiert aus. Besorgt sah ich ihn an. "Matt." machte ich auf mich aufmerksam, da die beiden Brüder mit sich beschäftigt waren.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Feb 16, 2017 10:43 pm von ©Matt Nolan verfasst.
Matt & Olivia & Katy & Logan

Ich unterhielt mich mit Damien, wobei er mir das erzählte was er über den Unfall wusste. Ich konnte mich ja überhaupt nicht mehr daran erinnern, was mir ganz und gar nicht gefiel. Ich hatte ein Date mit Katy gehabt und durch diesen Unfall konnte ich mich noch nicht einmal an eine Einzige Szene im Kino erinnern. Erschöpft wandte ich meinen Kopf langsam zur Seite, als ich Katys Stimme vernahm. Hey raunte ich, da ich momentan noch keine allzu kräftige Stimme hatte um mich in normaler Lautstärke zu unterhalten. Wie gehts dir? Ich warf kurz einen Blick auf Dr. Montgomery, der neben mir am Bett stand und irgendwas in meine Akte schrieb, bevor sein Handy klingelte und er kurz den Raum verließ um zu telefonieren.
Mit zwei Fingern klopfte ich neben mir auf das Bett und wandte meinen Blick dabei nicht von meiner Freundin ab, die durch den Unfall auch einiges abgekriegt hatte. Ich kann mich an gar nichts mehr erinnern, was gestern passiert ist murmelte ich und schielte auf die Uhr, die an der Wand hing. 1 Uhr morgens. Kaum war Katy in Reichweite, ergriff ich ihre Hand und drückte sie leicht. Ich wollte nicht wissen, wie kaputt ich aussah. Ich hatte einen Verband am Kopf, an der Nase klebte auch irgendetwas. Bin ich schuld daran gewesen, dass er und reingefahren ist? fragte ich in die Runde - etwas, was für mich noch ungeklärt geblieben ist.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Feb 16, 2017 11:20 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Matt, Logan, Liv

Es zeriss mir das Herz zu hören, wie fertig Matt war. Nicht unbedingt das beruhigenste, den Freund so zu sehen, wenn man frisch verliebt war. Dr. Morgan war so freundlich und schob mich direkt ans Bett ran. Damien musste gerade damit klar kommen, dass ich ihm bis auf ein kurzes Hi nicht wirklich Beachtung schenkte. Stattdessen sah ich in Matts Augen. "Die bessere Frage ist, wie gehts DIR." Das schlimmste was ich habe sind ein paar blaue Flecken und einen gebrochenen Arm. Das Auto ist direkt in die Fahrerseite rein gefahren." ich schüttelte den Kopf, um die Erinnerungen, die anfangs nicht ganz da gewesen waren und nun umso klarer wieder kamen, aus meinem Kopf und vertreiben. Der Aufprall, die Enge, das Blut... Als Matt meine Hand nahm, drückte ich diese leicht und stand kurz etwas schwermütig, okay etwas sehr schwermütig, auf, um Matt Rinn kurzen Kuss zu geben. "Hey, hey, schon sitzen bleiben, nicht dass dein Kreislauf nicht mitmacht." Dr. Morgan drückte mich wieder zurück in den Rollstuhl, doch ich schenkte ihr wenig Beachtung. Hatte er etwa die Befürchtung, er könnte schuld sein? "Nein, du bist nicht schuld! Er ist einfach bei rot gefahren, während alle anderen stehen geblieben sind." Wut auf den anderen Fahrer breitete sich in meinem Bauch aus, der einfach so genauso gut hätte Matt, in den er hauptsächlich reingerast ist, töten können. "Der andere Fahrer befand sich unter Alkoholeinfluss, womit gleich aus zwei Gründen ein Verfahren gegen ihn eingeleitet wird. Die Polizei wird morgen deshalb noch mit euch beiden sprechen, wenn es euch gut genug geht." Erklärte Dr. Morgan. Ich legte währenddessen vorsichtig meinen Kopf neben seinem auf dem Bett ab, meine nicht eingegipste Hand weiter in seiner. Die Stirn hatte ich besorgt in Falten gelegt. Manchmal war es nicht so gut Ärzte als Eltern zu haben. Man kannte eindeutig zu viele mögliche OP folgen oder mögliche Spätfolgen von Unfällen, die einem durchs Hirn spukten. In Verbindung mit einer blühenden Fantasie entstand endlose Sorge.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Feb 18, 2017 9:59 pm von ©Matt Nolan verfasst.
Mein Bruder war so freundlich und verließ mein Zimmer, als Katy hineingeschoben wurde. Mh Ich konnte mich an überhaupt nichts mehr erinnern, was in den letzten Stunden passiert war und allmählich begann auch mein Kopf höllisch zu schmerzen, weswegen ich meine Augen für einen Moment schloss und den Geräuschen in meiner Umgebung lauschte. Mir war klar, dass ich in den nächsten Tagen oder Wochen Autos erstmal meiden würde. Das wollte ich nicht nochmal wiederholen. Wie soll ich bitte eine Zeugenaussage machen, wenn ich mich vielleicht mit viel Glück daran erinnern kann, was ich gefrühstückt habe murmelte ich als Antwort auf Dr. Morgans Worte und strich mit dem Daumen über Katys Handrücken um sie irgendwie zu beruhigen. Mit der Berührung musste sie sich nun zufrieden geben, denn wirklich bewegen konnte ich mich nicht, ohne unter grausamen Schmerzen zu leiden, die vermutlich durch sämtliche Medikamente gelindert wurden. Wann dürfen wir hier raus? Klar - es würde noch etwas dauern. Vor allem bei meinen Verletzungen. Aber Fragen konnte ja nicht schaden. Außerdem waren die Ärzte schließlich dafür da um Fragen zu beantworten, auch wenn ich dadurch vielleicht etwas ungeduldig wirkte. Aber wer blieb auch freiwillig im Krankenhaus? Die Ärzte waren zwar sehr nett - zumindest schien es so - aber es war ein beklemmendes Gefühl hier im Krankenhausbett zu liegen, wo hier alles steril und hell war.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Feb 18, 2017 10:28 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich fand es wirklich süß, wie die beiden Jugendlichen zuerst an das Wohl des anderen dachten und musste leicht Lächeln. "Die junge Liebe." sagte ich leise zu Logan. Dabei konnte ich ihn jedoch nicht ansehen, da mein Herz bei dem Wort Liebe an ihn auch ohne ihn anzusehen höher schlug und ich wollte mir das gerade nicht anmerken lassen. Ich räusperte mich und sah zurück zu den beiden, als Matt mich wieder ansprach. "Ich weiß, aber das ist leider Vorschrift. Dir wird keiner Vorwürfe machen, wenn du nichts erzählen kannst." erklärte ich ihm ruhig, wieso er trotzdem befragt werden würde. Seine nächste Frage konnte ich nur zur Hälfte beantworten, da ich nicht sein sondern nur Katys behandelnder Arzt war. "Katy kann, wenn es ihr nicht schlechter geht, bereits heute Abend wieder nach Hause. Natürlich muss sie mehrere Male zur Kontrolle wiederkommen und erst mal auch starke Schmerzmittel nehmen aufgrund der fiesen Prellungen, aber das alles lässt sich auch zuhause auskurieren, nur die Schule fällt zumindest die ersten paar Tage flach. Du musst jedoch wohl etwas länger bleiben." ich sag zu Logan, da er dem jungen da mehr sagen konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Feb 18, 2017 11:09 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich hatte das Zimmer verlassen um kurz mit der Polizei zu telefonieren, die mich fragte wann sie denn die beiden Jugendlichen abfragen könnten. Dabei meinte ich, sie könnten am nächsten Tag vorbeikommen und es zumindest versuchen, sofern vor allem Katy daran erinnert werden wollte.
Nach dem Telefonat betrat ich langsam das Zimmer, in dem sich nun auch Olivia und Katy befanden und stellte mich an die Seite der Assistenzärztin um mit das Szenario von nahem zu betrachten. Scheinbar hatte Olivia die gleichen Gedanken wie ich, denn ihr Kommentar über die beiden Jugendlichen klang so ähnlich wie mein Gedankengang. Das wäre eine typische Handlung eines Jugendromans. Mit Happy End. ergänzte ich ihren Kommentar und notierte mir etwas in Matthews Akte. Du wirst wohl oder übel noch ein paar Tage hier bleiben müssen. Mindestens 2 Tage, damit ich überprüfen kann ob vielleicht noch weitere Schäden aufgetreten sind. Außerdem verordne ich dir strikte Bettruhe und diese Ruhe wirst du im Internat nicht haben Matthew wollte anscheinend widersprechen, weswegen ich mit dem Kopf schüttelte. Mein Neffe geht dort oben zur Schule. Ich weiß wie das da läuft, Matthew Der 18-jährige schien nicht ganz davon erfreut zu sein, dass ich ihn bei seinem ganzen Namen nannte, schien aber eingesehen zu haben dass er etwas länger bleiben musste als seine Freundin. Ich lass euch jetzt mal alleine, sofern ihr keine Weiteren Fragen habt.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Feb 18, 2017 11:20 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Ich sah Matt an, während die beiden Ärzte sprachen. Ich sah ihm auch an, wie sehr es ihm missfiel, dass er dadurch, dass seine Eltern nicht hier irgendwo wohnten, noch länger hier bleiben musste als eh schon. Vorsichtig richtete ich mich auf und sah Dr. Montgomery an. "Kann er früher raus, wenn er anstatt ins Internat zurück zu mir, also meinen Eltern, nach Hause kann? Sie haben ein Gästezimmer und sie sind beide Ärzte." schlug ich vor. Ich war überzeugt davon, dass sie mich zumindest die ersten zwei Wochen wohl nicht aufs Internatszimmer lassen würden und die Schichten wohl so einteilen würden, dass mich immer eine hinfahren und abholen könnte. Ich wollte den beiden wirklich keine Mühe machen, aber bei Verletzungen waren sie eben doch noch etwas mehr Eltern mit zu viel medizinischen wissen über mögliche Probleme und weniger rationale Ärzte. "Also natürlich nur, wenn du möchtest." erklärte ich an Matt gewandt.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Feb 21, 2017 7:14 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich wandte mich gerade zum Gehen, als Katy mir einen Vorschlag machte. Skeptisch beäugte ich erst Katy, dann auch Matt, der über den Vorschlag scheinbar glücklich war, denn seinen Blick hatte er aufmerksam auf mich gerichtet und auch auf seinen Lippen lag ein leichtes Lächeln. Ich werde erstmal mit deinen Eltern reden, bevor ich das entscheide. Denn immerhin geht es darum, dass er bei deinen Eltern lebt. Ja, sie sind beide Ärzte. Das heißt allerdings nicht, dass sie während dem Berufsalltag noch zuhause jemanden haben können, um den sie sich kümmern müssen versuchte ich möglichst taktvoll zu erklären.
Matt jedoch runzelte die Stirn und seufzte leise. "Nein...Ich weiß nicht. Ich würde gerne hier raus. Aber vielleicht ist das keine gute Lösung, wenn immer einer sich freinehmen muss. Außerdem kratzt es an meinem Ego, wenn du dich um mich kümmerst während ich ans Bett gefesselt bin" Ich überließ den beiden die Entscheidung, weswegen ich mich im Hintergrund hielt, bis man mir ein Zeichen gab ob ich mit ihren Eltern reden sollte.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Feb 21, 2017 2:42 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Olivia wartete still neben Logan. Sie würde schließlich noch klären müssen, wann sie mich zurück in ihr Zimmer fahren sollte. Ob jetzt oder ob das später eine Krankenschwester übernahm.
Ich selbst dachte erst mal gar nicht ans zurückgebracht werden sondern hörte aufmerksam Dr. Montgomery zu. Ich wollte gerade etwas erwidern, als Matt seine Zweifel einräumte. "Du brauchst ja keine 24 Stunden Beobachtung mehr, wenn du hier raus darfst und sie werden sowieso schon meinetwegen die Schichten ändern, dein Ego wird es auch überleben." ich strich ihm mit einer Hand über die Wange und lächelte leicht. "Außerdem habe ich dich gerne bei mir, solange ich da bin." der Grund, weshalb ich gerne auf dem Internat war, war schließlich, dass ich zuhause meistens ziemlich alleine war und selbst wenn ich nach einer Woche wieder aufs Internat könnte, so würde ich selbst dann noch so lange daheim bleiben, wie Matt selbst wieder hin durfte. Aufzwingen wollte ich ihm die Entscheidung jedoch nicht, auch wenn ich stur sein konnte und eindeutig dafür war. Abwartend sah ich ihn an.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Feb 23, 2017 11:32 am von ©Matt Nolan verfasst.
Ich hatte noch immer so meine Zweifel ob das gut ausging, immerhin lag ich dann sicher vollgepumpt mit den verschiedensten Schmerzmitteln im Bett. Unter anderem weil ich mich jetzt sowieso nicht wirklich bewegen konnte. Du hast gewonnen murmelte ich mehr oder weniger überzeugt vor mich hin. Ich hätte theoretisch auch bei meinem Bruder wohnen können, wenn ich nicht ins Internat zurück gedurft hätte. Aber der war wiederum leider kein Arzt.
"Gut, dann sprech ich mal mit deinen Eltern, Katy. Allerdings würde ich Matt zumindest die Nacht über hier behalten, bis Mittag" Dr. Montgomerys Worte klangen logisch und nachvollziehbar, weswegen ich nichts sagte. Stattdessen starrte ich nur zur Decke. Heute wirkte ich nicht wie Matt. Heute war ich nicht ich selbst. Nicht nachdem ich im Krankenhaus aufgewacht bin. Ich hörte im Hintergrund wie Der Chirurg das Zimmer verließ und schloss die Augen. Ich war müde. Ich wollte einfach nur noch schlafen. Ich bin müde murmelte ich und hörte noch, wie mein Bruder hereinkam und irgendwas sagte, bevor ich abdriftete. Morgen würde noch die Polizei kommen, vielleicht kamen ja die Erinnerungen zurück.

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