Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 A Lovestory like Grey's Anatomy

Diese Schriftrolle wurde am So Nov 20, 2016 12:02 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
das Eingangsposting lautete :

Datum: 22. Juli
Ort: Krankenhaus
Personen: Liv & Logan

Zusammen mit den anderen Assistensärzten redeten wir, nachdem wir aus der Umkleide kamen über alles Mögliche, während wir auf die Visite warteten. Die kleine und zierliche Blondine Jessica schwärmte gerade von 'McDreamy' dem Spitznamen der weiblichen Assistensärzte für Logan, der durch die Serie Grey's Anatomy entstand. "Im Ernst. Wir können dem lieben Gott dafür danken, dass es wir in einer Klinik arbeiten, in der der Neurochirurg Derek Shepherd ehrliche Konkurrenz macht. Unser eigener 'McDreamy'! Wer will das nicht." Die temperamentvolle Blondine fächerte sich demonstrativ Luft zu, während die anderen lachten. Bis auf meine beste Freundin, die mich unauffällig mit angehobener Augenbraue ansah und die männlichen Begleiter, die die Augen verdrehten. Warum meine beste Freundin die Augen verdrehte. Weil sie wusste, dass ich ein wenig für den Oberarzt schwärmte, auch wenn ihrer Worte eher. 'eindeutig verknallt' waren. Was ich leugnete. So blöd konnte ich doch nicht sein.
Gerade kam uns die Stationsärztin und Ausbilderin entgegen, weswegen das Gerede etwas leiser wurde. Aber nicht verklang. "Ich hoffe ich werd ihm heute mal wieder zugeteilt." Flüsterte eine andere Kollegin. "Das hoffe ich ja auch, aber im Gegensatz zu dir nicht nur wegen 'McDreamy' sondern wegen der Neurologie an sich." stichilete ich schmunzelnd, während wir das erste Patientenzimmer betraten.


Zuletzt von Olivia Morgan am Di Nov 22, 2016 10:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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AutorNachricht
Diese Schriftrolle wurde am Mo Dez 19, 2016 9:48 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Aufmerksam beobachtete ich zusammen mit Amanda, wie Olivia mit ihrem Patienten redete und alles möglichst unkompliziert erklärte. Naja. Beinahe. Ich musste feststellen, dass die Frau des Patienten einen ziemlich ratlosen Blick aufgesetzt hatte, was mich dazu brachte ein Grinsen zu verkneifen. Ein kurzer Blick auf die Stationsärztin zeigte mir, dass sie mit verschränkten Armen und zusammen gekniffenen Augen Olivia nicht aus den Augen ließ und dabei streng auf die kleinsten Details achtete. Meiner Meinung nach übertrieb sie einwenig aber es war eben Amanda.
Auf den unsicheren Blick Olivias antwortete ich mit einem kurzen Nicken, bevor ich herantrat und der Frau kurz die Hand schüttelte. Das Wichtigste hat Dr. Morgan bereits genannt. Ich werde Ihnen nun etwas Nervenwasser aus dem Rückenmark entnehmen, es ähnelt dem Vorgang bei einer Blutentnahme. Wären Sie so freundlich und könnten sich entweder hinsetzen und sich nach vorne beugen oder sich in kauernder Stellung hinlegen? So kann ich am besten arbeiten, weil Ihre Wirbelsäule wie eine Art Fächer funktioniert. In einer gebeugten Haltung fächern die Wirbel einzelnd aus Ich winkte Olivia zu mir heran, schließlich sollte sie etwas lernen, während Leon Bordou sich für die liegende Variante entschied, was es für mich leichter machte da ich so mich neben dem Bett platzieren konnte. Es wird einwenig schmerzen warnte ich ihn, bevor ich mit der Hohlnadel sorgfältig in den Rücken des Mannes stach um das Nervenwasser entnehmen zu können.
Das Ganze dauerte nicht länger als 5 Minuten, bis mein Patient wieder normal auf seinem Bett lag. Es ist möglich, dass Sie in den nächsten Stunden Kopfschmerzen haben werden aber das verklingt für gewöhnlich von selbst. Sollten Sie Fragen haben, lassen Sie uns rufen. Ansonsten werden wir Ihnen Bescheid geben, wenn wir näheres wissen

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Dez 19, 2016 11:33 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Logan übernahm das zum Glück und ich stellte mich neben ihn, sodass ich alles beobachten und er es mir erklären konnte, wie man es am besten machte. Ich war mir die ganze Zeit über Amandas blicke bewusst, versuchte sie jedoch zu ignorieren. Als Logan das Nervenwasser entnommen und zur Untersuchung ins Labor geschickt hatte, nahm ich eine Injektionsnadel und injezierte dem Patienten das Breitspektrumantibiotika sowieso weitere. "Diese Injektionen dienen der Vorbeugung. Sie enthalten Antibiotika, die allgemein gegen bakterielle Infektionen vorgehen, aber auch welche, die gegen die am weitesten verbreiteten bakteriellen Infektionen. Wenn uns die Befunde Vorliegen passen wir die Behandlung wenn nötig nochmal an. Falls es ihrem Mann schlechter gehen sollte, drücken sie bitte den Rufknopf." erklärte ich seine Frau, da er durch das Fieber und die die Meningitis nicht ganz anwesend war. Danach schüttelte ich ihr nochmal die Hand und verließ mit meiner Begleitung zusammen das Zimmer. Draußen sah ich dann lächelnd Logan und Amanda an.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Dez 20, 2016 8:32 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Kaum war Olivia mit ihrer Arbeit fertig, sah ich zu Amanda hinunter, die allerdings keine Miene verzog. Harte Schale, weicher Kern. Ich lächelte Olivia kurz zu, bevor ich mich einwenig von dem Krankenbett entfernte. Ist doch ganz gut verlaufen meinte ich, bevor jemand meinen Namen rief und mir meinen Kittel brachte, den ich im CT-Raum vergessen hatte. Dankend nahm ich ihn entgegen und zog ihn mir kurzerhand an - das erste Mal hatte ich wirklich keine Ahnung gehabt, wo dieser Kittel gewesen war.
"Wie gehts Ihrem Patienten mit dem Eiszapfen?" Kann ich nicht sagen, er ist im Aufwachraum. Ich geh später bei ihm vorbei und schau mal, wie es ihm geht. Ich hab seiner Tochter angeboten, dass sie in seinem Zimmer übernachten kann erklärte ich. Bevor Amanda mir einen kurzen strengen Blick zuwarf und schließlich um die Ecke verschwand. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie wolle die Rolle einer Mutter übernehmen - was ihre Art anging, kam sie recht nahe an die Charakterzüge meiner eigenen Mutter, die jedoch doppelt so alt war wie Amanda.
Schulterzuckend schlug ich den anderen Weg ein und ließ mich kurzerhand hinter einem der PCs nieder um meine E-Mails zu checken. Ich hatte vor ein, zwei Wochen einen Antrag auf einen Sponsor gestellt um mich mit einer Studie näher auseinander setzen zu können, hatte darüber aber bislang nur mit Dr. Monroe geredet. Sie wird in ein paar Tagen wieder die Alte sein, wenn sie merkt, dass sie nichts zu befürchten hat wandte ich mich an Olivia und drehte mich auf dem Drehstuhl zu ihr um, während meine Emails im Hintergrund luden.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 22, 2016 12:19 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich erwiderte Logans Lächeln und nickte. Ich war froh, dass alles problemlos gelaufen war, auch wenn Amanda weiterhin ihren strengen und kritischen Blick beibehielt.
Ich lehnte mich links neben den PC an den Tisch und sah Logan an, während er sprach. "Ich hoffe es. Wenn sie mich nur, weil ich mit dir in einer Beziehung bin über Wochen hinweg so genau beobachtet dann weiß ich nicht, wer zuerst austickt weil er genug von ser Anwesenheit des anderen hat." witzelte ich, wurde jedoch schnell wieder ernster. "Mir macht eher Sorgen, wenn es zu Dr. Monroe durchdringt." ich verzog leicht das Gesicht. Ich hatte keine Ahnung, wie er reagieren würde, wenn er es erfuhr und Unwissenheit war manchmal schlimmer als die Tatsache an sich.
Um ein wenig vom Thema abzulenken, zeigte ich jedoch mit einer Kopfbewegung auf den PC. Ich hatte ja gesehen dass er die E-Mails aufrief, doch gab ihm natürlich seine Privatsphäre und schaute nicht. "Und, wa gibt es neues. Einen Kurzurlaub auf die Malediven gewonnen?" machte ich einen Witz über einige der typischen Spam E-Mails.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 22, 2016 7:15 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Schmunzelnd drehte ich mich wieder dem Bildschirm zu und öffnete wohl die wichtigste E-Mail in meinem Postfach. Amanda ist erwachsen. Ich habe zumindest noch die Hoffnung, dass das nur eine Phase ist bevor sie sich wieder beruhigt. Ich warf ihr ein kurzes Lächeln zu, musste Olivia allerdings recht geben. Im Gegensatz zu Dr. Monroe war Amanda eine kleine Maus. Vielleicht wirkte es auf mich auch einfach nur so, weil ich zwar über Amanda in der Hierarchie stand, aber unter Dr. Monroe. Think positive antwortete ich nur, da ich selbst ein paar kleine Befürchtungen hatte.
Angespannt überflog ich die E-Mail, die ich zuvor geöffnet aber noch nicht gelesen hatte und konnte mir ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen, als ich die Sätze las, in denen sie meinen Antrag auf einen Sponsor annahmen. Perfekt. Malediven? Mh, ich steh nicht so auf Strand, Sand und Wärme Ich drehte mich Olivia wieder zu und deutete auf den Bildschirm. Aber das kommt so einem Kurzurlaub recht nah. Man hat mir einen Sponsor zur Seite gestellt. Jetzt kann ich mit der Alzheimer-Studie anfangen Begeistert gab ich ihr die Möglichkeit, sich die Mail durchzulesen, falls sie wollte.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 22, 2016 10:55 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte leicht und hoffte, Logan behielt recht. Amandas allgemein strenge Art reichte mir eigentlich schon. Da bräuchte ich nicht auch noch eine Amanda die mich extra kritisch beäugte.
Als Logan sich seinen E-Mails widmete, legte ich den Kopf in den Nacken und schloss mit einem Gähnen die Augen, wobei ich die Hand vor meinen Mund hielt. Danach sah ich ihn wieder an, als er mir antwortete und mein leichtes Lächeln wurde zu einem Strahlen, als ich seine Worte hörte. Ich stellte mich seitlich hinter ihm, eine Hand auf seinem Stuhl abgestützt, um mir die Mail selbst durchzulesen. "Das ist ja genial! Du machst wirklich eine Alzheimer Studie!" ich freute mich sehr für ihn. Und wohl fast so sehr wir er selbst. Ich umarmte ihn und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Mein erster Gedanke galt natürlich meiner Mutter und der Tatsache, dass ich selbst und damit auch meine Tochter das verfluchte Gen in sich trug. Genauso wie viele, viele andere. "Bitte sag mir, dass du eine fleißige Assistensärztin für diese Studie brauchst, die sich unterstützt. Eine, die sich mit Alzheimer und Alzheimer Patienten auskennt." ich sah ihn vielsagend und mit zuckendem Mundwinkel an. Jedoch war die Frage trotzdem vollkommen ernst gemeint, denn ich würde sehr gerne an der Studie mit beteiligt sein.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 22, 2016 11:23 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich hatte nicht damit gerechnet dass sie sich noch mehr freute als ich, weswegen ich mich erstmal nicht rührte, als sie mich umarmte und mich sogar auf die Wange küsste. Das ist meine Studie - wieso freust du dich mehr als ich? Grinsend strich ich mir durch die Haare. Das müsste wohl am Thema liegen - vielleicht würden wir wirklich so einige Sachen über Alzheimer herausfinden. Mh Ich legte meinen Kopf schief und kniff die Augen zusammen. Ich wollte ihre Begeisterung nicht bremsen aber je nachdem konnte es sein, dass die Studie nicht ganz das War, was ich Olivia aufdrücken wollte - selbst wenn sie es wollte. Einen Assistenzarzt werde ich brauchen aber du wirst dich wohl oder übel wie jeder andere darum streiten müssen. antwortete ich stattdessen mit einem leichten Schmunzeln. Es gibt schließlich noch einige aus dem 2. Jahr oder 1. Jahr, die sich für die Neurologie interessieren
Ich las mir die Email noch einmal durch, bevor ich das Fenster mit einem triumphierenden Grinsen schloss. Nach Schottland werde ich damit anfangen, davor wird das erstmal gefeiert - "Was gefeiert?" Ich drehte mich um und sah, dass sich Alex über die Theke gelehnt hatte. "Ich hab Amanda getroffen. Die sieht aus als hätte man ihrer geliebten Katze das Fell geschoren."

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Dez 23, 2016 7:30 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lachte leicht. "Weil ich mich für dich freue, über 24 Stunde kein Schlaf wie Alkohol wirken und ich habe diese 24h fast zusammen und weil ich mich ziemlich viel mit dieser Krankheit auseinandergsetzt habe und sie ziemlich persönliche nehme." zum Ende hin wurde mein Lächeln eher zu einer verzogenen Grimasse.
Dass ich mich mit den anderen Ärzten duellieren musste, war mir ja klar gewesen. Ich seufzte deshalb. "Ich weiß. Aber ich bin der Meinung ich habe gute Chancen. Dass muss ich nur deutlich zeigen, damit niemand streikt, falls du mich nimmst." das Problem wurde mir gerade bewusst und ich hoffte, das wäre nicht so verheerend, wie ich es mir ausmalte.
Jedoch versuchte ich das zu ignorieren und lächelte einfach, als Logan grinste. Jedoch wurden wir unterbrochen, als Alex auftauchte. Als er Amandas Blick beschrieb unterdrückte ich ein grinsen. "Das ist meine Schuld. Oder genaue gesagt unsere."

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Dez 23, 2016 10:56 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich zog den rollbaren Stuhl neben mir, auf dem ausnahmsweise niemand saß, näher heran und bot ihn Olivia an, sodass sie sich setzen konnte. Stimmt auch wieder. gab ich zu, ehe ich mich Alexander zuwandte, der wissend nickte. "Verständlich. Naja, das packt ihr schon." Er drehte sich um, als nach ihm verlangt wurde und verabschiedete sich gut gelaunt. Er hatte offensichtlich mehr Kaffee getrunken als ich.

Ich betrat den Aufzug um zur Neurologie zu gelangen, als Olivia mit Amy auf mich zukam. Reflexartig hielt ich die Aufzugtür auf, damit sie ebenfalls hineinkonnte. Morgen Ich lächelte die beiden an, bevor ich mir Amy etwas genauer ansah. Sie war total bleich, hatte gläsrige Augen und sah allgemein sehr müde aus. Dich hats jetzt auch erwischt stellte ich fest und legte meine Hand kurz an ihre Stirn. Es war ein Tag nach Neujahr. In zwei Tagen würden wir nach Schottland fliegen und ich hoffte dass sie dafür gesund genug war. Sowohl Olivia als auch ich hatten für eine Woche frei bekommen, obwohl ich erst gestern nicht zur Arbeit erschienen war. Ich war schließlich Ein geborener Schotte und hatte die Jahre meines Studiums in Edinburgh verbracht, weswegen meine Vorliebe für das Hogmanay noch gewachsen war, weswegen ich mich mit meinem Bruder und seiner Frau getroffen hatte. Das Hogmanayfest nannte man auch Silvester und war in Schottland das beliebteste und berühmteste Fest. Es gab einen riesigen Fackelumzug und sämtliche Schotten trafen sich, um sich mit schottischen Liedern, Whiskey und guter Laune zusammen - egal ob Freund oder Fremder - auf das neue Jahr vorzubereiten, weswegen ich Aufgrund meines Restalkohols im Blut nicht gearbeitet hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Dez 23, 2016 11:28 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich hatte Neujahr zusammen mit Anna und anderen Freundinnen und Freunden, die meisten Assistensärzte, gefeiert. Schon da, hatte Amy einen leichten Schnupfen gehabt. Dieser hatte sich nun zu Fieber, Husten, Halsschmerzen und einer verstopften Nase entwickelt. Ich hatte noch die Hoffnung gehabt, dass sie es akzeptierte, bei der Nanny zu bleiben, doch diese rief mich bereits eine Stunde später und sagte, Amy hörte nicht auf zu weinen. Deshalb hatte sie sie zu mir ins Krankenhaus gefahren. Ich kann. Gerade vom Eingang, Amy im Arm, die sich an mich klammerte und den Kopf müde auf meine Schulter gelegt hatte. Sie hatte auch die ganze Nacht nicht geschlafen. Also hatten wir die ganze Nacht nicht geschlafen. Den OP konnte ich heute also vergessen. Im Aufzug traf ich dann auf Logan. "Morgen." erwiderte ich lächelnd und gab ihm einen kurzen Kuss. Amy schlief halb. Ich hatte ihr heute Morgen noch ein fiebersenkendes Mittel gegeben, das wohl immerhin anfing richtig zu wirken, denn sie schlief endlich, zumindest halb, denn ihre Augen waren halb offen und sie sah Logan an, kuschelte sich jedoch näher an mich, als Logan ihr eine Hand auf die Stirn legte. "Ja. Sie weigert sich wenn sie krank ist bei jemand anderem zu bleiben." erklärte ich seufzend und strich ihr über den Rücken. Als der Aufzug anhielt, stieg ich aus und nahm mir eine Akte. "Ich hab mich heute in die Pädiatrie einteilen lassen. Da kann ich sie wenn sie schläft in einem der leeren Zimmer lassen und immer mal vorbei schauen. Zurzeit gibt es da übrigens eine Neuropatientin, zu der wollte ich gerade." erklärte ich flüsternd und hob die Akte. Die ich daraufhin aufschlug. "Ein zwei jähriger, der bei der Geburt eine zu geringe Sauerstoffzufuhr hatte. Eine halbjährige Routineuntersuchung. Wahrscheinlich kennst du ihn sogar. Maximilian Chondre." las und erzählte ich.

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Diese Schriftrolle wurde am So Dez 25, 2016 9:17 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich schenkte Amy ein beruhigendes Lächeln, bevor ich meine Tasche über meine Schulter hängte und voran aus dem Aufzug ging, als dieser die Türen öffnete. Neben Olivia stellte ich mich an die Theke und sah sie an, während sie von ihrem Neuropatienten erzählte. Ja ich kenn ihn Ich kratzte mich kurz an der Wange. Ich werd hoffentlich noch dazu stoßen können, davor muss ich noch bei einem anderen Patienten vorbeischauen. Solltest du Dr. Miller sehen, sag ihr bitte Bescheid dass ich so bald wie möglich in die Pädiatrie komme
Ich strich mir mit Zeigefinger und Daumen über die Stirn, als ich Alexander auf mich zukommen sah. Grinsend und mit einer Akte unter dem Arm. "Zu viel gefeiert, Logan? Ich hab dich gestern vermisst" Ich warf ihm einen kurzen genervten Blick zu, da er genau wusste, dass ich seine Kommentare nur ungern hörte, wenn ich am Tag zuvor zuviel getrunken hatte. "Nein, mal ehrlich. Ich suche Dr. Evans. Sie ist mir zugeteilt und wollte mir schon vor einer Stunde ein MRT bringen" Ich hob meine Augenbrauen und schüttelte den Kopf. Hab ich heute noch nicht gesehen, Sorry. Aber ich muss dann auch mal wieder Ich lächelte sowohl Alexander als auch Olivia und Amy zu, bevor ich mich auf den Weg zu meinem Patienten machte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Dez 26, 2016 5:16 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy gab im Schlaf einen wimmernden Laut von sich. Ich schaukelte sie etwas hoch und runter, sodass sie wieder ruhig würde. Ich nickte, als Logan mir erklärte, er würde dort auf jeden Fall nochmal vorbei schauen.
Als Alex um die Ecke bog, lächelte ich ihn an, wobei dieses zu einem Grinsen wurde, als er Logan begrüßte. Ich schloss die Akte wieder. "Ich glaube, ich habe sie vor 15-20 Minuten im Gang im 3 Stock getroffen. Vielleicht hat sie sich verlaufen, sie wirkte etwas ziellos, aber ich hatte leider keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. erklärte ich ihm und zeigte mit den Kopf auf Amy. "Ich muss jetzt auch. Ich hoffe, Sie finden sie." lächelnd schloss ich nach einem letzten Blick nochmal die Akte, klemmte sie mir unter den freien Arm und begab mich zur Pädiatrie.
Dort fragte ich Dr. Miller kurz, ob ich eins der freien zimmer bekam und sir stimmte zum Glück zu. Amy war mittlerweile komplett eingeschlafen, sodass ich sie ohne Probleme in das Bett legen und zudecken konnte. Neben sie legte ich das Babyphon, dessen Gegenstück ich an den Saum meiner Hose steckte. Außerdem trug ich einer Krankenschwester auf, die dem Nebenzimmer zugeteilt war, immer mal nach ihr zu schauen. Danach begab ich mich zu Dr. Miller und dem zweijährigen Jungen, um die Visite durchzuführen und anschließend mit den Eltern durchzugehen, welche untersuchen nötig waren sowie in welcher Reihenfolge. Der Junge hatte sich trotz allem gut entwickelt und man sah und merkte ihm zumindest so überhaupt keinen Rückstand in der Entwicklung an. Meine Aufgabe war es, erst mal nach dem oberflächlichen zu gucken. Das hieß, mich mit dem zwei jährigen zu unterhalten, zu gucken, was er konnte, wie er sich verhielt. Für mich keinerlei Problem, auch wenn es erst mal dauerte, bis der schüchterne Junge aus sich heraus kam.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Dez 26, 2016 9:17 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich wechselte nach dem Besuch bei meinem ersten Patienten noch ein paar Worte mit Dr. Monroe, den ich am OP-Plan getroffen hatte und begab mich schließlich in die Pädiatrie, in der ich Olivia im Patientenzimmer des 2-jährigen Jungens antraf. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen lehnte ich mich gegen den Türrahmen und beobachtete mit verschränkten Armen, wie sie mit ihm redete.
"Ich hab von Ihnen und Dr. Morgan gehört" Ich drehte mich um, als Dr. Miller hinter mir auftauchte und das leise zu mir sagte, ohne den Blick von der Assistenzärztin zu nehmen. Ja. Wollen Sie mir auch noch sagen, dass das nicht gut ist? flüsterte ich, erhielt als Antwort jedoch ein Lächeln und ein Kopfschütteln. "Solange Sie mir nicht sagen, dass ich die Hoffnung aufgeben soll, dass sich Dr. Morgan später für die Pädiatrie entscheidet, ist mir das recht" fügte sie hinzu, worauf sie an mir vorbeiging und Olivia fragte, wie sich der Junge so machte.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Dez 27, 2016 11:32 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich hatte den zwei jährigen gerade gefragt, dass er mir erzählte, was er so zu Weihnachten bekommen hatte, als ich Logan aus dem Augenwinkel wahrnahm. Da ich jedoch sicher war, dass sich der kleine wieder verschließen würde, wenn er eine neue Person sah, behielt ich meine Aufmerksamkeit bei ihm, damit er Logan weiterhin nicht bemerkte. Als ich alles hatte, was ich brauchte, lobte ich ihn dass er das ganz toll gemacht hätte und er dafür später noch einen Lutscher bekam, eher ich Aufstand, um mich Dr. Miller zuzuwenden und Logan kurz zuzulächeln. "Wahrnehmungs und Verhaltenstechnisch sind so keine direkten Einschränkungen zu erkennen. Er antwortet zwar ein wenig langsam und spricht auch eher langsamer, doch das kann auch eine Sache der Persönlichkeit sein und das kann man durch genauere Untersuchungen feststellen. Sonst ist er auf dem durchschnittlichen stand eines 2 jährigen. Unterscheidet Formen und Farben, redet seinen alten entsprechend flüssig und hat eine altersgerechte Feinmotorik." erzählte ich in Kurzform. Damit kam Logan also pünktlich für die leurologischen Untersuchungen. Ich jedoch wurde durch mein Babyfon abgelenkt, aus dem man Amy hörte, die ob im Schlaf oder wach 'Mama' rief. Ich biss mir auf die Unterlippe und sah zu Dr. Miller "Als nächstes sind die neurologischen Untersuchungen dran um die sich Logan kümmert, lassen sie mir einfach mitteilen, wo sie sind, ich komme dann nach. Ich muss kurz zu meiner Tochter. Sie hat die Grippe." ich hoffte, sie hatte dafür Verständnis, denn viel länger warten könnte ich auch nicht, da Amys gewimmer mittlerweile zu einem weinen angeschwollen war und das letzte was ich gebrauchen konnte war, dass sie krank durch das Krankenhaus lief. Deshalb beeilte ich mich in das Zimmer zu kommen, wo ich sie gelassen hatte und setzte mich zu ihr ans Bett, wo ich ihr beruhigend durch die vom Schweiß nassen Haare strich. Immerhin. Sank das Fieber. Jedoch beschwerte sie sich auf mein Nachfragen hin über Halsschmerzen, die sie bereits gestern abends hatte, weshalb ich aus der Tasche für sie, die die Nanny mitgebracht hatte, einen Saft gegen die Schmerzen holte und ihn ihr gab. Mein Blick ging immer wieder zur Uhr, da ich auch wieder los musste. "Amy, Mama muss jetzt arbeiten und anderen Kindern helfen, die auch ganz krank sind. Kannst du hier bleiben und versuchen zu schlafen? Wenn dir was weh tut, rufst du die nette Frau da, die hier rumläuft und sie hilft dir. Ok?" Amy schüttelte den Kopf und ich seufzte. Verdammt. Und frei nehmen konnte ich nicht riskieren, da ich mir schon für die Reise nach Schottland die Woche frei genommen hatte. Da kam es nicht gerade gut. Deshalb blieb ich noch 15 Minuten, bis Amy wieder ein geschlafen war. Immerhin ein Vorteil, dass sie die ganze Nacht nicht geschlafen hatte und beeilte mich dann zu Logan und Dr. Miller zu kommen. "Es tut mir leid, es hat etwas länger gedauert. Was hab ich verpasst?" etwas außer Atem versuchte ich mir das nicht all zu sehr anmerken zu lassen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Dez 28, 2016 12:05 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Maximilian hatte wirklich Glück, denn mehr als 60% der Neugeborenen, die im Mutterleib aufgrund einer umwickelten Nabelschnur zu wenig Sauerstoff bekamen, litten später an Entwicklungsstörungen oder konnten kaum kommunizieren. Bei ihm allerdings hatte sein Gehirn die meisten Zellen retten können, bevor sie abstarben. Als Olivia den Raum verließ um nach Amy zu schauen, näherte ich mich Maximilian langsam und versuchte erstmal das Eis zu brechen in dem ich noch nicht mit den Untersuchungen begann. Viel eher spielte ich erstmal ein paar Minuten mit ihm, damit er mir einwenig vertraute, bevor ich die neurologischen Untersuchungen vollziehen konnte. Er hatte wirklich keinerlei gravierenden Störungen. Glückspilz.
Als Olivia wieder zurückkam, war ich bereits wieder fertig und reichte dem Jungen gerade sein Kuscheltier, welches zu Boden gefallen war. Ich bin fertig. Wo sind die Eltern? - "Sie warten draußen. Ich rede noch kurz mit ihnen" antwortete mir Dr. Miller, bevor sie das Zimmer verließ. Wir sehen uns später. Sag mir Bescheid, wenn ich was für Amy tun kann Ich schenkte Olivia ein kurzes Lächeln, bevor ich einen Blick auf die Uhr warf und ebenfalls die Pädiatrie verließ, da ich mich auf eine Operation vorbereiten musste.

Ich hatte Olivia und Amy zu mir eingeladen. Immerhin konnte so Olivia einwenig zur Ruhe kommen, falls Amy in ihrem Fieberwahn aufwachen sollte. Ich war zwar nicht ihr Vater und konnte sie sicher auch nicht zum Einschlafen oder Beruhigen bringen aber dennoch konnte ich mich um sie kümmern. Von daher hielt ich in der Einfahrt meines Hauses und verließ das Auto, um die Haustür aufzusperren und aufzuhalten, um Olivia mit Amy vorlassen zu können. Soll ich uns was kochen? Eine Suppe? Ich wollte gerade die Haustür hinter mir schließen, als jemand nach mir rief. Ein junges Mädchen mit dunklen, langen Haaren kam auf mich zu, neben ihr lief brav Jekyll an der Leine. Ah Celiné. Danke. Lächelnd nahm ich die Leine entgegen und zog meinen Geldbeutel aus meiner Tasche um ihr kurzerhand einen Geldschein in die Hand zu drücken. "Danke, bis morgen" Auch ich verabschiedete mich, bevor ich die Tür schloss und die feuchten Pfoten meines Hundes abtrocknete. Das Mädchen lief beinahe jeden Tag während meiner Schicht mit Jekyll, allerdings nur noch ein Monat lang bis sie umziehen würde. Dann musste ich mir wen anderes suchen.
Ich zeig dir das Gästezimmer, wenn sie nochmal schlafen sollte wandte ich mich an Olivia und nahm ihr die Jacken ab, die ich an die Wand zu meinem eigenen Mantel hängte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Dez 28, 2016 12:41 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Der heutige Arbeitstag zählte wohl zu den anstrengensten, die ich bisher gehabt hatte. Amy wachte immer wieder auf, sodass ich zwischen den Patientin immer wieder zur ihr musste und somit keine einzige Pause hatte. Als Mittagessen diente somit ein schnelles Sandwich und gefühlt tausend Kaffee. Als Logan nicht nur Anbot uns heim zu fahren, sondern uns auch zu sich einlud, nahm ich gerne an, auch wenn ihr zuerst fragte, ob er sich sicher war, dass er ein krankes Kind im Haus haben wollte, womit er kein Problem hatte.
Ich stieg aus dem Auto und betrat das warme Haus. Amy war mittlerweile wach, aber immer noch ziemlich Schlapp und deshalb lange nicht so aufgeweckt wie sonst. Ich zog zuerst ihr Jacke, Schuhe, Schal usw aus und lächelte freundlich das Mädchen an, das Jakyll vorbei brachte. Anschließend ließ ich mir von meinem Freund, a la dem Gentleman, den Mantel abnehmen und hob Amy hoch, um sie in eine Decke gewickelt auf die Couch zu setzen. "Du bist toll. Sehr gerne. Ich verhungere." meine Worte klangen vielleicht übertrieben, doch sie entsprachen vollkommen der Wahrheit. Jakyll brachte Amy nachdem er ins Wohnzimmer tapste sogar kurz zum Lächeln und sie bewegte sich von der Couch runter auf den Teppich zu dem Hund, um sich an ihn zu kuscheln.
Ich folgte währenddessen Logan in das Gästezimmer, das er mir zeigte. Dort ließ ich auch gleich Amys Tasche und folgte Logan dann zurück ins Wohnzimmer, wo ich mich müde auf die Couch fallen ließ. "Normalerweise würde ich dir anbieten in der Küche zu helfen. Aber ich denke, wir sind in der Beziehung weit genug, dass ich zugeben kann, dass ich mich gerade nicht mehr bewegen kann." erklärte ich und legte mir einen Arm über die Augen. Amy kletterte vom Boden zurück auf die Couch und kuschelte sich an mich. Ich legte einen Arm um sie und legte die Decke wieder um ihre Schultern. Leider sorgte meine Art dafür, dass ich 5 Minuten später schon wieder Aufstand und zu Logan in die Küche ging. Amy hatte zum Glück Jakyll der wohl ein akzeptierter Mama Ersatz war. "ich kann dich doch nicht alles machen lassen." erklärte ich mein auftauchen und lehnte mich schuldbewusst schmunzelnd an den Küchentresen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Dez 28, 2016 12:55 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ihr Kommentar brachte mich zum Lächeln, weswegen ich mich in die Küche stellte und mit der Suppe begann. Suppe war in diesem Fall vielleicht ganz gut für Amy. Hatte mir zumindest gut getan, wenn ich krank war - und das passierte vielleicht einmal in einem Jahrzehnt, denn mein Immunsystem war anscheinend so gestärkt, dass ich in meinem Leben gerade mal 5 Mal das Bett hatte hüten müssen. Bleib nur da wo du bist antwortete ich auf ihre Worte und deckte nebenher noch den Tisch. Ich war es gewohnt, dass ich alleine kochte, weswegen das absolut kein Problem war. Außerdem war sie mein Gast und sollte sich eher um ihre Tochter kümmern. Daher stellte ich mich direkt vor sie um ihren Hals zu küssen. Du solltest dich lieber um Amy kümmern und mir nicht beim Kochen helfen. Also setz dich wieder aufs Sofa und lass es zu, dass ich für euch koche. Außerdem ist mir nicht entgangen, dass dein Arbeitstag heute noch anstrengender war als sonst. Das ist mit einem kranken Kind nicht gerade einfach, also nutz die freie Zeit und die Ruhe Ich grinste leicht in mich hinein, da ich ihren Stolz nur zu gut kannte. Aber sie sollte nun mal wissen, dass sie jetzt einen Freund hatte der nicht die Küche abfackelte, selbstständig war und zeitgleich auch noch Ein geborener Schotte war, der zufällig auch noch die typische schottische Gastfreundschaft als Charaktereigenschaft besaß.
Bestimmt ließ ich von ihr ab und stellte mich zurück an den Herd um die Suppe zuende zu stellen, welche ich schließlich zum Tisch trug und auf die Teller verteilte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Dez 28, 2016 1:20 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte, als seine Lippen meine Hals berührten. Seine Worte waren wirklich süß und aufmerksam. Sie zeigten einen der Gründe, weshalb ich mich in ihn verliebt hatte und seinem Charme nicht widerstehen konnte. "Du bist wirklich zu gut um war zu sein. Daran muss ich mich noch gewöhnen." ich gab ihm lächeln einen Kuss auf die Wange und ging zurück ins Wohnzimmer. Dort sorgte ich erst mal dafür, dass der Kamin schön warm brannte und machte es mir dort auf der Couch bequem. Die Wärme von diesem war so angenehm, dass ich sogar kurz wegdöste, jedoch wieder wach wurde, als ich Logans Schritte hörte, der die Teller zum Tisch trug. "Amy, komm essen." rief ich sie, putzte ihr davor jedoch die laufende Nase und holte schnell Nasenspray für sie, damit sie überhaupt atmen konnte, während sie aß. "Guten Appetit und danke Logan." ich lächelte ihn warm an. Da ich nicht wollte, dass sie in ihrem angeschlagenen Zustand den halben Tisch vollkleckerte, nahm ich sie auf den Schoß, wo ich sie fütterte, auch weil sie durch das Fieber keinen Appetit hatte, weshalb das eher müßig von statten ging. Nebenbei aß ich selbst immer mal wieder etwas von meinem Teller. "Komm schon Amy, die letzten Löffel noch. Logan hat die Suppe extra für uns gemacht, damit du schnell wieder gesund wirst." versuchte ich sie zu animieren, was wohl zumindest etwas half, sie aß zumindest wiederwillig fertig und rollte sich anschließend wieder mit Jakyll zusammen vor dem Kamin zusammen, sodass ich auch fertig essen konnte. "Es ist leichter eine Nachtschicht mit Unfall zu überstehen als ein Krankes Kleinkind zu pflegen. Zumindest kommt es mir manchmal so vor." witzelte ich schmunzelnd.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 29, 2016 1:03 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Wäre wohl besser so Erwiderte ich mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen und begann, meine Suppe zu löffeln. Immer wieder sah ich zu Amy und Olivia hinüber und beobachtete, wie meine Freundin mit ihrer Tochter umging. Es war irgendwie beruhigend, den beiden dabei zuzusehen.
Und wenn man dabei parallel arbeiten sollte. fügte ich hinzu. Ich verstand ihr Problem, obwohl ich selbst kein Vater war. Ich würd sagen, du nimmst dir morgen frei, wenn es ihr morgen nicht besser geht. Du machst dir selbst damit auch keinen Gefallen kommentierte ich das, was ich optisch sehen konnte. Sie war müde und sah allgemein fertig und ausgelaugt aus. Wenn sie wirklich nicht bei ihrer Nanny bleiben kann... Ich schmunzelte leicht und sah an ihr vorbei zu Amy, die meinen Hund in Beschlag genommen hatte, der scheinbar nichts dagegen hatte als Kuscheltier missbraucht zu werden. Ihn interessierte sowieso nichts. Und du wirst womöglich heute bei ihr schlafen? Es wird also sicher nichts bringen dir zu sagen, dass du bei mir im Zimmer schlafen kannst? Meine Mundwinkel zuckten leicht, bevor ich mir einen Löffel in den Mund schob und anschließend den Teller auslöffelte.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 29, 2016 1:27 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nickte Schmunzelnd. Ja, da hatte Logan Recht. Wenn man das Kind pflegen und arbeiten, war das nicht gerade besser. "aber ich will ja nicht jammern." erklärte ich Kopfschüttelnd. Im Selbstmitleid zu baden half ja schließlich eh nicht, das wusste ich zu gut. Als Logan anmerkte, ich solle mir am nächsten Tag frei nehmen, musste ich zugeben, dass es wohl anders kaum ging
Einen zweiten solchen Tag hielt ich zwar noch aus, doch wenn man bedachte, dass ich sie zuhause weiterpflegen und noch packen musste und außerdem dann auch noch an dem Tag darauf zu Arbeit musste... "Monroe wird sich ja freuen." ich verzog etwas das Gesicht. "Denn da ihre Nanny kein Hund ist, wird sie wohl nicht bei ihr bleiben wollen." ich schmunzelte und sah ebenfalls kurz zu Amy und Jakyll. Amy hustete ziemlich übel, wovon sich der Vierbeiner zum Glück nicht beirren ließ. Als der kurze Hustenanfall vorbei war, wendete ich mich wieder Logan zu. "So gerne ich dieses äußert verlockende Angebot annehmen würde. Du hast leider recht." ich zwinkerte im Schmunzelnd im ersten Teil des Satzes zu, um im zweiten demonstrativ resigniert zu seufzen. Nur zu gerne würde ich die Nacht in Logans armen verbringen. Aber mit Kind war es eben nicht so leicht und dass Logan das so akzeptierte steigerte die Anziehung die er auf mich ausübte nur. Ich aß meinen Teller ebenfalls leer, wobei das bei mir etwas später war als bei Logan, da ich durch Amy ja etwas aufgehalten worden war. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass Amy, auch wenn sie den halben Tag geschlafen hatte, jetzt ins Bett musste. "Ich hoffe du hast zwei Zahnbürsten da?" fragte ich, während ich ihm half vom Tisch abzuräumen. "Schlafen wir bei Logan?" Fragte Amy. Ihre Stimme klang wie schon vorhin beim Essen etwas heißer und sie sprach durch die verstopfte Nase auch etwas anders als sonst.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 29, 2016 11:52 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Er wird es überleben. Ich sah das alles etwas lockerer, immerhin gab es Ärzte die wesentlich öfter krank waren oder sich beurlauben lassen. Ich würd ihr ja Jekyll mitgeben, allerdings ist er eine kleine Zicke wenn er bei Fremden ist, das wäre keine gute Idee. Waren Fremde in unserem Haus, war es kein Problem für ihn, da er hier die wichtigsten und besten Rückzugsorte kannte - unter anderem mein Schlafzimmer, welches für Besucher absolut tabu war. Aber in anderen, fremden Häusern fühlte er sich einfach ungeschützt, was ich sehr gut verstehen konnte.
Ich lächelte leicht. Ich hatte Recht gehabt, weswegen es mich absolut nicht störte. Die Eigene Tochter stand nun mal an erster Stelle und vor allem wenn sie krank war, war es vielleicht ganz gut wenn die Mutter bei ihr schlief. Ich hatte immerhin noch Jekyll, der zwar nicht in mein Bett durfte aber jede Nacht davor auf dem Boden einschlief. Müsste ich haben Ich überlegte kurz, ob ich überhaupt für Nachschub gesorgt hatte und stand auf, um die Teller wegzuräumen und zu waschen, damit ich Olivia und Amy ins obere Bad, welches sich auf der Etage der Schlafzimmer befand, führen konnte wo ich zwei unbenutzte Zahnbürsten aus dem Schrank holte. Erhol dich gut meinte ich zu Amy, als ich ihr eine der Zahnbürsten reichte und schenkte ihr zusätzlich ein Lächeln. Ich würde Dr. Monroe morgen Bescheid geben, dass du nicht kommst. Und wenn ihr hier bleibt, würde ich Jekyll hier lassen. Ich hatte mich mittlerweile an Olivia gewandt und scheuchte den Rüden aus dem Bad, der neugierig geworden der kleinen Menschengruppe gefolgt war.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 29, 2016 12:18 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich musste fast grinsen, da ich mir das mit der Zicke bei dem mir sonst immer so ausgeglichen und lieb scheinenden Hund gar nicht vorstellen konnte. Jedoch war es verständlich, dass er eine neue Umgebung natürlich nicht einfach so akzeptierte.
Während Logan noch im Bad beschäftigt war, gab ich Amy den Hustenstiller für die Nacht, damit sie hoffentlich schlafen könnte, zumindest etwas, und nahm sie hoch, um anschließend Logan ins Bad zu folgen. "Ja, das tun wir." beantwortete ich noch Amys Frage lächelnd. "Logan, dein Haus ist voll groß!" Wand sie sich nun wohl das erste Mal heute direkt an ihn, während sie von ihm die Zahnbürste entgegen nahm, den Kopf weiterhin auf meine Schulter gelegt. Ich nahm ihr die Zahnbürste ab um sie zu befeuchten und Zahnpasta drauf zu machen. Danach stellte ich Amy auf dem Klodeckel ab und gab ihr die Bürste zurück, mit der sie sich begann die Zähne zu putzen. Ich lehnte mich währenddessen an das Waschbecken und sah Logan lächelnd an. "Mal schauen, was ich so für dunkle Geheimnisse in deinem haus finde, solange du weg bist." witzelte ich mit kokettem lächeln und legte meine Lippen auf seine, während ich meine arme für einen viel zu kurzen und unschuldigen Kuss in seinem Nacken verschränkte. Aber es waren ja Kinder anwesend. "Leist du mir was zum Schlafen? (Johanna: mein erster Gedanke war "Schlafi?" XD)" fragte ich ihn, die Arme immer noch in seinem Nacken. Amy hatte, da sie den Großteil des Tages im Bett verbracht hatte Sachen an, in denen sie auch schlafen konnte und auch Wechselkleidung mit, weshalb das kein Problem war. Ich hingegen hatte zwar einen halben Medizinschrank für Kinder bis 10 und einen gefühlten Großteil des Kinderzimmesrs dabei, jedoch nichts für mich, wodurch es nur gut war, dass ich mir morgen frei nahm. Sonst hätte ich in aller Frühe noch heim fahren müssen.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 29, 2016 12:51 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Amys Anmerkung ließ mich auflachen. Ja es ist etwas zu groß für mich alleine aber immerhin kann ich somit Besuch bekommen, der hier übernachten kann ohne Platzmangel Auch ich griff nach meiner Zahnbürste, denn ich hatte nicht unbedingt vor noch lange wach zu bleiben. Es war schließlich schon halb zehn und je nachdem müsste ich um 4 Uhr wieder aufstehen, immerhin musste ich mit Jekyll am Morgen noch eine Runde drehen.
Mit der Zahnbürste in der Hand sah ich zu Olivia hinüber. Das einzige Geheimnis wirst du im Wohnzimmer unter dem Teppich finden antwortete ich grinsend, immerhin war es kein Geheimnis dass ich einen kleinen Weinkeller besaß - allerdings hatte ich Olivia noch nie was davon erzählt und da ich nicht wollte, dass er so schnell geplündert wurde, befand sich die Falltüre unter dem Teppich, sodass man bequem eine alte Holztreppe hinuntergehen konnte und sozusagen im Boden verschwand. Ich legte eine Hand an ihre Hüfte, als sie mich für einen kurzen Moment küsste, entfernte mich jedoch wieder von ihr als mir wieder einfiel, dass eine fünfjährige keinen Meter entfernt von uns im Bad stand und sich die Zähne putzte. Ja, ich bring dir was Ich begann meine Zähne zu putzen und verschwand währenddessen in meinem Schlafzimmer, aus dem ich kurze Zeit später mit einem dunkelblauen T-shirt und einer schwarzen Jogginghose in der Hand wieder auftauchte. Erst nachdem ich mein Mund ausgespült hatte, reichte ich ihr die Klamotten.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 29, 2016 11:25 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich hob eine Augenbraue an. Aha, Logan hatte also einen Keller. "Hast du Leichen im Keller versteckt." witzelte ich amüsiert. Als Logan dann nach dem Kuss antwortete, ließ ich von ihm ab und griff selbst zu der Zeiten Zahnbürste, die Logan uns gegeben hatte. Während er mir etwas holte, begann ich ebenfalls mir die Zähne zu putzen und nahm die Sachen stumm entgegen, die er mir gab, da ich noch nicht fertig mit putzen war. Ich legte sie neben Amy, die sich auf den Klodeckel gesetzt hatte, nachdem sie mit dem Putzen fertig war. Sie sah zu uns hoch und zog an Logans Hose am Knie, damit er zu ihr runter sah. "Liest du mir auch was vor?" Fragte sie zögerlich und richtig schüchtern. Sie liebte es, wenn man ihr abends etwas vorlas, weshalb ich ihr immer eine Geschichte vorlas, aber nicht mehr, da das sonst nie endete und eher ich einschlief. In Logan sah sie wohl selbst krank eine Möglichkeit sich noch mehr vorlesen zu lassen. Ich lächelte nur, während ich mir den Mund auspülte und Logan antworten ließ, wobei ich die Sachen, die Logan mir gegeben hatte, wieder entgegen nahm.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Dez 30, 2016 12:04 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Naja hauptsächlich eingelegte Gehirne. Wenn ich Leichen unten aufbewahre, sind sie recht frisch und werden ihre Gehirne los. flüsterte ich in Olivias Ohr hinein, denn sowas hörte sicher keine 5-jährige von dem Freund der Mutter. Und vor allem nicht vor dem Schlafen gehen. Lächelnd drehte ich mich zu Amy um, als diese an meiner Hose herumzupfte. Klar kann ich machen. Wie wärs wenn du schon mal ins Bett gehst, während ich Jekyll noch kurz was zu Essen gebe und dann komm ich hoch und erzähl dir eine kleine Geschichte? schlug ich vor und lächelte sie an, bevor ich dicht gefolgt von dem großen Hund zurück in die Küche ging.
Als ich die Tür des Gästezimmers, in dem immer Emily mit ihren Brüdern schlief wenn sie zu Besuch war, hinter mir schloss lag Amy wirklich schon im Bett. Auch Olivia war da, weswegen ich mich auf die Bettkante setzte und mit meiner Geschichte, die ich mir spontan ausdachte, begann. In einem kleinen Dorf hoch im Norden lebte ein Häuslerpaar in einer Steinhütte. Sie hatten einen kleinen Sohn namens Ian, der wie so viele Kinder in seinem Alter nie ins Bett wollte. Egal wie spät es war, Ian versuchte immer seine Mutter mit Widerworten um einen Aufschub zu bewegen.
Sie waren arme hart arbeitende Leute und die Mutter war manchmal ärgerlich, denn Holz zum Feuern und Kerzen um am späten Abend den Raum zu beleuchten waren sehr teuer und sie hatten nichts übrig, was sie verschwenden konnte, auch wenn das heimelige Feuer und der sanfte Kerzenschein Ian sehr gefielen. Er liebte es, neben seiner Mutter vor dem Feuer zu sitzen und ihren Geschichten zu lauschen.
Oft fielen ihm die Augen fast von alleine zu, aber wenn ihn seine Mutter dann aufforderte schlafen zu gehen, bettelte er um noch eine Geschichte.
 
Als er mal wieder seine Mutter zum wiederholten mal dazu gebracht hatte, dass sei weitererzählte wurde sie unmutig, Sie hatte die ewige Bettelei satt und sagte: Ist gut Ian, ich geh jetzt ins Bett, und wenn du nicht ins Bett willst, dann bleib hier sitzen, aber sei vorsichtig, dass die alte Fee dich nicht holt.“
Überheblich, wie nur ein kleiner Bub sein kann, meinte er grosspurig: „Baaaaaaaa die alte Fee, die gibt’s ja gar nicht, du willst mir nur Angst machen, mir geschieht nichts.“
Während seine Mutter nun noch wie jeden Abend  ein Schälchen Ziegenmilch bereitstellte für die  Brownies und dann ins Bett ging, machte es sich Ian vor der Feuerstelle gemütlich und starrte zufrieden über seinen Sieg in die Flammen. Nach einiger Zeit wurde er jedoch sehr müde und er sehnte sich nach seinem Bett. Aber er kämpfte noch mit seinem Stolz und mochte nicht zugeben, dass es jetzt doch schön wäre in seiner warmen Bettkiste zu liegen,
Als er plötzlich  einen ungewohnten Lärm im Rauchfang hörte, Es rauschte, kratzte und polterte und dann kletterte eine dünne braune Gestalt hinter der Feuerstelle hervor. Langsam dämmerte ihm, dass dies ein Brownie war.  Oh das würde ihm sicherlich niemand glauben, dass er tatsächlich eines dieser scheuen und fleissigen Wesen tatsächlich gesehen hatte. Du musst wissen, Brownies sind freundliche kleine Erdwesen, die es sich zur Aufgaben machten, der Hausfrau bei der Hausarbeit zu helfen. Heimlich in der Nacht, wenn alle schliefen nahmen sie den Hausfrauen einen grossen Teil der Hausarbeit ab. Sie kehrten und putzten das Haus, reinigten das Geschirr, und taten alles, um die Hausfrau zu entlasten. Alles, was sie als Lohn für ihre nächtliche Hilfe erwarteten, war eine Schale Ziegenmilch. Nun sahen die zwei sich an, das Brownie umkreiste Ian und Ian umkreiste das Brownie. Endlich wagte Jan zu fragen: „Wie ist dein Name?“ und das Brownie, das auch ein kleiner Scherzbold war und nie und nimmer einem menschlichen Wesen seinen wirklichen Namen hätte verraten dürfen, schaut Ian listig an und sagte lächelnd „Mein Name ist  Ich und wie ist dein Name?“ Erstaunt dachte Ian, ´das ist doch kein Name, das Brownie will mich wohl ärgern´  und sagte mit ernstester Miene; „Oh, welch eine Überraschung, das ist auch mein Name. Ja mein Name ist auch  Ich.“ Nun fing das Brownie an, in der Wohnung rumzuwuseln, es wusste nicht recht, wie es seinen Pflichten nachkommen sollte, wenn dieser kleine Mensch noch wach war, aber da Brownies ein lustiges und fideles Völkchen sind, hatte er auch Spass daran, mit dem Menschenkind zu spielen und so hüpften sie im Zimmer rum und machten manchen Schabernack. Irgendwann nahm Ian den Schürhaken und stocherte im Feuer herum, denn es war ziemlich runtergebrannt und es wurde allmählich kühl. Dabei passierte es, dass einige Stückchen Glut aus der Feuerstelle herausfielen und das herumhüpfende Brownie am Fuss trafen. Da Brownies zu allem Elend auch sehr schmerzempfindlich waren, fing es nun an erbärmlich zu heulen und schreien. Er heulte so laut, dass sich Ian vor Schreck in seiner Bettkiste verkroch. Das Geheul war so laut, dass es sogar die alte Fee hörte, die in dieser Nacht auf die Brownies aufpasste, ihn hörte. Schnell kam sie zu dem Haus und rief durch das Kamin runter: „was heulst und schreist du so, was ist passiert?“ „Ich habe schlimme Schmerzen am Fuss, einige aufgestöberte Glutstücke haben mich am verbrannt!“ Und wer war das, wer hat das getan?“ Rief die alte Fee nach unten. Total wirr vor Schmerz rief das Brownie: „Ich war es, Ich hat mir das angetan!“ Verärgert griff die alte Fee mit ihren alten schrumpeligen Hand mit den langen knochigen Fingern in das Kamin, und erwischte das Brownie am Genick und zog es durch das Kamin hoch, wobei sie schimpfte: Was machst du nur für ein Geschrei, wenn du dich selbst verletzt hast. Ich dachte schon, du hast Menschen angetroffen, die noch wach waren. Aber dein Geschrei hätte auch die Menschen aufwecken können. Du weist doch dass das strengstens verboten ist und ich dann den Menschen hätte zu unserem Volk mitnehmen müssen und das alles weil du dich selbst verletzt hast. Du wirst nie mehr zu den Menschen gehen dürfen“
Ian hatte sich seine Decke über den Kopf gezogen, denn er hatte einen Heidenschreck vor der alten Fee bekommen und wenn er daran dachte, dass sie ihn mit ihren knochigen Fingern erwischt und durchs Kamin gezogen hätte, da schüttelte es ihn vor Schreck. Er versprach sich selbst im stillen, dass er nie mehr seine Mutter ärgern würde, wenn sie ihn aufforderte zu Bett zu gehen.
Am nächsten Morgen wunderte sich die Mutter, dass die Schale Ziegenmilch, die für ihr Brownie bestimmt war unangetastet  und das ganze Haus unaufgeräumt und ungeputzt war. Auch am Abend rieb sie sich verwundert die Augen, dass Ian nach der ersten Aufforderung ohne jeden Protest flugs ins Bett ging. Auch in Zukunft blieben die Brownies dem Haus fern, und sie musste alle Hausarbeit allein tun, aber nie mehr versuchte Ian auch nur eine Minute Aufschub beim Zubettgehen   herauszuholen. Zu gross war seine Angst vor der alten Fee, die die Aufsicht über die Brownies hatte.

Schmunzelnd endete ich und sah zurück zu Amy. Und jetzt schlaf schön. Vielleicht gehts dir morgen ja etwas besser

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Dez 30, 2016 12:33 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich kicherte leicht bei Logans geflüsterten Worten. Eine interessante Vorstellung. Logans Zustimmung auf Amys bitte ließ mich lächeln. Ich nahm sie hoch und ging mit ihr ins Gästezimmer. Dort legte ich sie ins Bett und zog mich selbst um. Logans lange und Briefe Hose passte mir dabei nur hochgekrempelt und zugeschnürt, weshalb ich sie ordentlich auf einem Stuhl zusammenlegte und nur das Oberteil anbehielt, das mir sowieso problemlos den Hintern verdeckte. Gähnend setzte ich mich zu Amy ins Bett, die sich sogleich an mich kuschelte. Ich fühlte ihre Stirn, die immer noch warm war, jedoch durch das fiebersenkende Mittel das ich ihr gegeben hatte als es wieder zu hoch gestiegen war, noch nicht bedenklich hoch. Als Logan ebenfalls ins Zimmer kam, hörte auch ich ihm neugierig zu. Amy hörte ihm ganz aufmerksam und neugierig zu, weiter an mich gekuschelt. Als er endete, sah sie zu mir. "Mama muss mir aber auch noch eine Geschichte erzählen." Sie gähnte, zwar dabei, wollte es aber trotzdem. "nein, nein. Du hattest deine gute Nacht Geschichte. Jetzt gehts ins Bett. Du hast ja gehört, was sonst passiert." ich gab ihr einen Kuss auf die Schläfe und deckte sie bis zum Kinn zu. Danach streckte ich mich, um Logan ebenfalls einen Kuss zu geben. "Schlaf gut." sagte ich sanft lächelnd und legte mich selbst richtig hin. Einen Wecker hatte ich mir nicht gestellt. Ich dachte sowieso spätestens um 9 auf. Mit einem Lächeln im Gesicht schlief ich kurz nach Amy ein.
Natürlich wachte diese nachts mehrere Male auf, doch sie schlief mehr als letzte Nacht und zum morgen hin wurde es besser, sodass ich auch mehr als 2 Stunden am Stück Durchschlafen konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jan 02, 2017 9:39 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Nach einer langen Schicht im Krankenhaus kam ich wieder zurück nach Hause. Ich hörte bereits Jekyll bellen, als ich den Schlüssel im Schloss umdrehte und den Eingangsflur betrat. Na Großer? Hat man dir was zu Essen gegeben? begrüßte ich den Rüden, der freudig an mir hochsprang und meine Hand ableckte. Bestimmt lief ich weiter, sodass er von mir ablassen musste, allerdings weiterhin neben mir herlief und immer wieder etwas hochhüpfte. In der Küche traf ich auf Olivia, die dabei war zu kochen. Lächelnd trat ich an sie heran und lugte in den Kochtopf. Mmh - Wie war dein Tag? Mit einer Hand an ihrem Kinn drehte ich ihr Gesicht zu mir um, sodass ich ihre Lippen küssen konnte und setzte mich schließlich auf einen Stuhl am Esstisch in der Küche. Wie geht es Amy?
Ich hatte heute zwei Operationen hinter mir, die jeweils 3 und 6 einhalb Stunden gedauert hatten, weswegen ich über eine kurze Nahrungsaufnahme sehr dankbar war. Allerdings sah ich nirgends Amy, nur Jekyll hatte sich mittlerweile wieder beruhigt und tapste in die Küche um möglichst nah an die Quelle des leckeren Geruchs gelangen zu können.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jan 02, 2017 10:32 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als ich am nächsten Morgen um 9 Uhr aufwachte, war Logan bereits weg. Ich hatte ihn am frühen Morgen noch gehört, als ich wegen Amy kurz aufgewacht war, da sie stark gehustet hatte.an merkte, dass sie krank war, denn sonst war sie bereits um 7 Uhr hellwach. So ließ ich sie schlafen, während ich mich ein wenig mit Logans Küche vertraut machte um uns beiden ein Omelette zum Frühstück zu machen. Um 10 weckte ich sie, damit sie aß und ihre Medizin nahm. Das Fieber war noch da, jedoch in einem Bereich, in dem ich Fiebersenkende Mittel als nicht nötig empfand. Im Laufe des Tages ging es ihr zwar schlechter, wie es meistens war, doch da frische Luft ihr gut tun würde und Jakyll ja auch raus musste, packte ich sie warm ein und ging mit ihr und dem großgewachsenen Hund spazieren. Das war am frühen Nachmittag und nach dem Fiebersenkenden Mittel, das sie bekommen hatte nachdem das Fieber wieder über 38,5 gestiegen war. Das hieß es ging ihr in der Zeit sogar etwas besser und sie rannte ein wenig mit Jakyll herum. Ich ging außerdem einkaufen. Wieder zuhause stellte ich sie jedoch kurz unter die heiße Dusche und packte sie dann mit einem Erkältungstee und in eine Decke gepackt auf das Sofa, während ich mich Mal mit ihr Mal selbst beschäftigte. Es war ungewohnt, dass ich so viel Zeit mitten in der Woche hatte. Natürlich war ich auch neugierig, was denn nun im Keller war und entdeckte den faszinierenden Weinkeller. Jedoch bediente ich mich nicht einfach so.
Als kleines Dankeschön bereitete ich ein leckeres Abendessen für Logan, Amy und mich zu. Diese hatte ich in das Gästezimmer geschickt, wo sie aus einem auslaufsicheren Trinkbecher aus der Zeit, in der sie kleiner gewesen war Kakao trank und ein Hörbuch hörte. Die Tür hatte ich jedoch offen gelassen, damit ich sie hörte und auch das Babyphon war zur Sicherheit an, da das Haus Recht groß war.
In dem Topf auf dem Herd befand sich Kürbissuppe, jedoch nicht sehr viel, während es aus dem Ofen ebenfalls duftete. Das Hauptgericht war Lachsfilet a la kürbaise. Also ein Kürbisbasierender Abend. Als Nachtisch gab es selbstgemachtes Spagettieis, das sich bereits im Kühlschrank befand. Man merkte wohl, dass ich nicht konnte ohne irgendetwas zu machen und die Zeit zu nutzen. Außerdem hatte ich ewig nicht mehr die Möglichkeit gehabt so schön zu kochen und Mal auszuprobieren.
Als Logan in die Küche kam und mir einen Kuss gab, erwidere ich diesen und lächelte ihn an. "Ungewohnt entspannt." erklärte ich lachend. Dass er nach Amy fragte war kein Wunder. Amy hing wenn sie krank war nämlich am liebsten nur an mir. "hört sich im Gästezimmer ein Hörbuch an. Sie hat Mal einen Moment, wo sie nicht an mir hängt." Beantwortete ich seine Frage und machte es mir schmunzelnd auf seinem Schoß bequem, als der Topf gerade nicht meine Aufmerksamkeit brauchte. "und wie war es im Krankenhaus? Was hab ich verpasst, hat man mich vermisst?" fragte ich nach seinem Tag, während ich ihn aufmerksam und neugierig anblickte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jan 04, 2017 2:47 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Wundert mich nicht. Aber das tut schließlich auch mal gut, solange du dich nicht maßlos gelangweilt hast erwiderte ich schmunzelnd und nickte verstehend als Antwort, als sie mir erklärte wo sich Amy befand.
Ich ließ es geschehen, dass sie sich auf meinen Schoß setzte und sah in ihre Augen. Ich hatte heute eine sechsstündige und eine dreistündige Tumoroperation. Zusätzlich wurde heute eine alleinerziehende Frau mit vier Kindern eingeliefert, bei der man Spinozerebelläre Ataxie diagnostiziert hat. Ich konnte mir kaum das Mitleid verkneifen, immerhin war sie voller Hoffnungen zu mir gekommen, während noch kein Mittel dagegen gefunden wurde. Ich müsste mir wohl oder übel etwas überlegen, auch wenn ich dadurch enttäuscht werden könnte wenn ich nichts fand was helfen könnte. Aber es war besser, wenn ich das tat anstatt der Frau sagen zu müssen, dass ich ihr nicht helfen konnte. Heute war mir dein Zwilling zugeteilt teilte ich ihr mit und schmunzelte leicht. Die ist allerdings in der Neurologie nicht richtig. Nicht, dass sie nicht gut ist aber sie sollte morgen schleunigst wieder dafür sorgen dass sie wieder in die Kardiologie kommt. Ich konnte mich noch dran erinnern, wie Nina - meine beste Freundin und zeitgleich unsere Kardiologin - mir erzählt hatte, dass sie sehr zufrieden mit Dr. Dupont war. Neurologie und Kardiologie waren eben ganz andere Fachgebiete, die man mit keinem anderen vergleichen konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jan 04, 2017 12:08 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Dass das auch mal eine gute Sache war, stimmte wohl und ich gab Logan da ziemlich Recht. Als Logan erzählte, was im Krankenhaus los gewesen war, funkelten meine Augen bei den beiden Tumoroperationen zwar interessiert, doch mein Gesicht verzog sich bei seinen nächsten Worten. Die Arme Frau und natürlich auch noch die Kinder. Sowas gab es leider zu oft. Fälle bei denen man kaum oder nichts tun konnte und dann traf es Menschen, die es am wenigsten verdienten. Nicht, dass es überhaupt jemand verdiente.
Als er weiter sprach, verdrehte ich leicht Schmunzelnd die Augen. Der Spitzname war mir nicht neu für Anna und mich. Was seine Feststellung anging, nickte ich jedoch. "Sie gibt zwar überall 110% doch bei der Neurologie fehlt ich eindeutig die Leidenschaft, die sie bei der Kardio an den Tag legt" stimmte ich ihm zu und musste schweren Herzens wieder aufstehen, da das Essen fertig war. Ich stellte den Ofen aus, ließ den Fisch mit Gemüse jedoch im Ofen und machte etwas von der Suppe auf drei Teller, die ich auf den Tisch stellte und mit einem Petersilienblatt garnierte. "Ich hol Amy, dann können wir essen." informierte ich ihn und holte diese aus dem Gästezimmer, auch wenn sie sich ungern beim Zuhören unterbrechen ließ. Sie lief hinter mir her in die Küche mit den Worten. "Ich habe aber keinen Hunger." Vor sich hin quängelnd. Ich setzte sie jedoch auf meinen Schoß und sah sie geduldig an. "Das hatten wir doch schon gestern. Nur die Suppe." erklärte ich und sah Logan daraufhin an. "Ich hoffe, es schmeckt." sagte ich zu ihm und nahm lächelnd einen Löffel der Suppe, an der ich erst mal nichts auszusetzen hatte. Danach kümmerte ich mich darum, dass Amy ihre Suppe aß.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jan 07, 2017 12:47 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich lächelte leicht in sich hinein und deutete ein kurzes Nicken an. Kann ich mir vorstellen. War bei mir nicht anders Ich stand ebenfalls auf, als sie sich zurück an den Herd stellte. Ich war neugierig, was sie sonst noch so gekocht hatte denn ich merkte dass sich noch etwas in dem Ofen befand. Ist gut Kaum hatte Olivia die Küche verlassen, öffnete ich den Ofen und konnte darin den Lachs erkennen, der mir ein breites Lächeln auf die Lippen zauberte. Diese Frau brachte mich selbst in der Küche um den Verstand. Scheinbar hatte sie sich gemerkt, dass Lachs mein absolutes Lieblingsgericht war.
Zufrieden und hungrig ließ ich mich am gedeckten Tisch nieder und lächelte Amy zu, der es etwas besser ging. Du solltest etwas mehr essen, bevor wir morgen nach Schottland fliegen. Ich war mir sicher, dass mein Vater auch die Vorlieben Amys berücksichtigte aber im Grunde gab es an jeder Ecke der Straßen Schottlands frittierte Sachen zu kaufen - das war vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man nicht in Schottland aufgewachsen war - so wie ich. Sicher erwiderte ich und griff zum Löffel. Soll ich euch noch zurückfahren, damit ihr packen könnt?

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jan 07, 2017 3:51 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte, als Logan Schottland als Motivation zum essen nahm. Amys durch das Fieber etwas tränende Augen leuchteten auf. "Jaa, wir fliegen ja morgen!" Fiel es ihr wieder ein. Sie hatte jeden Tag gezählt und gewartet, doch durch das krank werden ist das die letzten Tage etwas kurz gekommen und sie hatte wohl auch etwas den Überblick über die Tage verloren. Jetzt aß sie sogar selbst ohne dass ich sie zwingen musste und ich konnte selbst essen. "Ja, das wäre super. Ich habe zwar eigentlich schon alles, aber meistens fällt einem immer noch etwas ein." nahm ich sein Angebot an.
Amy war schnell fertig und ich gab ihr einen Kamillentee, den ich vorhin gemacht hatte, damit sie ihn trank. Sie setzte sich dafür selbstständig an den Tisch, sodass ich den Rest meiner Suppe normal essen konnte.
Danach stand ich auf und holte den Lachs aus dem Ofen, der schon so lecker roch. Und stellte ihn in die Mitte, damit jeder sich so viel auf den Teller machen könnte, wie wer wollte. "Ich hab deine Vorliebe für Lachs nicht vergessen." ich lächelte ihn an und wartete bis er sich etwas drauf machte, Ehe ich es ihm gleich tat."Ich bin noch nie mit dem Flugzeug geflogen!" Erzählte Amy. Ich schmunzelte "Nein liebes, als du ganz klein warst, waren wir Mal bei Oma." erzählte ich ihr. Sie erinnerte sich wohl gar nicht mehr daran. Amy runzelte die stirn. "Besuchen wir Oma diesmal wieder Schottland ist doch neben England?" Fragte sie. Ich schüttelte den Kopf. Sie hatte natürlich noch keine so gute Einschätzung von Entfernungen. "Nein. Da wo Oma wohnt ist weit weg von da, wo wir hinfahren." erklärte ich ihr, während ich den Fisch genoss.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 08, 2017 1:32 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich musste mir auch noch die Zeit nehmen, zu packen, da der Flieger bereits morgens ging und wir mindestens zwei Stunden früher da sein mussten. Da nutzte ich doch lieber die Zeit morgens um noch eine Runde zu schlafen anstatt aufzustehen und zu packen. Aber zuvor fuhr ich die beiden in die Innenstadt in ihre Wohnung.
Als Olivia den Lachs holte, stand auch ich auf um Jekyll sein Essen zu bringen. Heute würde er etwas mehr als sonst bekommen, denn morgen würde er für den Flug eine Spritze bekommen damit er ohne Probleme transportiert werden konnte. Ch musste zugeben, dass ich jedes Mal aufgeregter war als der Hund selbst und mich kaum entspannen konnte, weil meine Gedanken die ganze Zeit bei dem Rüden hingen, immerhin bestand immer das Risiko, dass Tiere danach nicht mehr aufwachten und trotzdem konnte ich ohne Jekyll nicht irgendwo auf Reisen gehen.
Ich stand lächelnd auf, nachdem ich mich neben den Hund gekniet hatte und setzte mich wieder an den Tisch. Das ist auch nicht unbedingt schwer. Danke Ich blickte auf Amy hinunter und hielt mich etwas aus dem Gespräch über Olivias Mutter heraus. Es tat irgendwie weh zu sehen, wie Amy sich nicht wirklich an ihrem Oma erinnern konnte. Es war eben schwierig mit einer Mutter, die an Alzheimer litt. Aus dem Flugzeug kannst du unglaublich viel sehen. Das Meer, die vielen Häuser und die großen, weiten, grünen Landschaften

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 08, 2017 3:01 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy trank weiter ihren gesüßten Tee, anscheinend hatte sie keine weiteren Fragen mehr. Als Logan sich dann an Amy wand, lächelte ich. Sie hingegen war ganz erfreut über die ihr gegebenen Informationen. "Ich will dann am Fenster sitzen!" Beschloss sie und ich nickte lachend. Das konnte ich durchaus nachvollziehen. Danach war sie wieder leise und dachte ihrem Gesichtsausdruck nach nach. Ich genoss die angenehme Stille am Tisch und aß meinen Tisch weiter. Als ich fast fertig war, ergriff Amy jedoch das Wort. "Mama, schläfst du dann bei Logan? Max hat erzählt seine Mama und Papa schlafen zusammen im Bett. Ich will aber nicht alleine schlafen. Darf ich dann auch bei Logan schlafen?" Ich wusste ehrlich gesagt nicht so genau, wie ich darauf antworten sollte, da ich auch nicht wusste, wie die Zimmererteilung in Schottland aussah. Deshalb sah ich diesen lediglich hilfesuchend an und fand es toll, dass sie Logan den Stellenwert eines Vaters gab. Es war alles andere als selbstverständlich das Kinder sich an jemand neues in ihrem heimischen Umfeld so schnell gewöhnten und akzeptierten als wäre es schon lange da gewesen, an der Seite ihrer Mutter.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 08, 2017 5:14 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Es war klar gewesen, dass sie unbedingt am Fenster sitzen wollte - verständlich. Mir war es im Grunde egal, normalerweise spielte ich als Allein-Reisender den Lückenfüller und wählte irgendeinen, freien Sitz aus, wenn ich buchte. Ich hab Platz für drei erwiderte ich schmunzelnd. Ich hoffte nur, dass ich die Beiden nicht weckte, wenn ich aufstand um mit Jekyll rauszugehen.

Nach zwei Jahren befand ich mich endlich mal wieder in Schottland. Schottland, die Heimat des offensten und freundlichsten Volkes Europas. Kaum hatte ich das Gartentor hinter mir geschlossen, wurde die Haustür aufgerissen und vier Männer kamen laut lachend auf uns zugestürmt. „Logaaaan, alter Bursche!“ Mein Grinsen wurde breiter, als die vier mich begrüßten und schlug bei den Männern in die ausgestreckten Hände. Zwei meiner Familienmitglieder, die nun vor uns standen, waren rothaarig – typisch schottisch und hatten Amy an der Hand von Olivia entdeckt. Entzückt und schwärmend gingen sie vor ihr auf die Knie, strahlten sie breit an und stellten sich ihr vor, während die anderen beiden mit ihren schwarzen Haaren mir auf die Schulter klopften und anschließend Olivia selbst neugierig musterten. „Also deine neue Flamme, na?“ Grinsend schwenkte der Schwarzhaarige vor mir mit dem Wasserglas in seiner Hand. Das ist Olivia. Olivia, das sind Colin und Ian, meine Cousins aus der Familie meines Vaters stellte ich sie vor und deutete schließlich auf die beiden Rothaarige. Und das sind Jack und Finlay. Cousins mütterlicherseits. Die beiden waren eineiige Zwillinge und wurden nicht selten mit Fred und George aus ´Harry Potter´verglichen. „Verschwende keine Zeit damit, dir jetzt die Namen zu merken. Das braucht so seine Zeit.“ Meinte der rechte, der sich als Finlay herausstellte. „Ich hab auch eine Tochter – Freya. Seit sie auf der Welt ist, liebe ich Kinder“ schnitt ihm Jack das Wort ab und konnte kaum die Augen von dem jungen Mädchen lassen. „Darf ich dir mal Freya vorstellen?“ Grinsend und froh darüber, endlich mal wieder meine komplette Familie sehen zu können, schulterte ich meinen Reiserucksack erneut. Ich glaube, Amy möchte womöglich eher zu Emily Jack sah mich etwas verwundert an, lächelte anschließend das junge Mädchen offen und warmherzig an. „Emily ist drinnen“ Etwas skeptisch warf ich einen kurzen Blick in Amys Gesicht, in der Hoffnung, dass Jack sie nicht komplett überrumpelte und ging schließlich neben Olivia, an deren anderer Seite Jack mit Amy lief auf das große Haus zu, in dem ich 17 Jahre meines Lebens verbracht hatte, bevor ich nach Glasgow gezogen war um dort die beste Medizinuniversität besuchen zu können, die es in Schottland gab.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 08, 2017 11:31 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy ging es mittlerweile wieder besser, was sehr gut war, denn es wäre um Flugzeug sonst sehr anstrengend gewesen. Sie hatte ausschließlich starken Husten und ihre Nase lief ununterbrochen. Auch war sie noch etwas müder als sonst aber fast wieder so munter wie sonst. In Schottland angekommen, zog ich einen großen Koffer hinter mir her, in dem sich Amys und meine Sachen befanden. Vor dem Tor des großen Hauses besah ich mir dieses staunend. Amy hielt meine freie Hand und sah sich ebenfalls um. Als 4 Männer aus dem Haus kamen, zwei davon glichen sich aufs Haar, und richtig auf uns zu stürtzen, lächelte ich leicht. Amy drückte sich leicht an mein Bein, während sie die Fremden beobachtete. Etwas amüsiert war ich von dem schottischen Akzent ja schon und von den so klischeehaften roten Haaren, weshalb ich Mal akzeptierte, dass er mich Logans 'Flamme' nannte. Nicht unbedingt eine Formulierung die ich bevorzugte. " schön euch kennenzulernen. Die Namen werde ich mir schon merken können." beruhigte ich sie leicht lächelnd. Ob sie das mit dem fotografischen Gedächtnis wussten? Ich sah mir jeden nochmal an und wiederholte in Gedanken die Namen. Bei den Zwillingen blieb ich etwas länger um kleine Unterschiede im Gedächtnis zu behalten, doch ich würde sie wohl erst mal durcheinander bringen, selbst mit fotografischen Gedächtnis. Als die beiden Rotschöpfe sich zu Amy knieten, drückte sie sich noch näher an mich, während sie von einem zum anderen sah. Sie versteckte sich etwas hinter mir, als Jack mir ihr sprach und sagte erst mal nichts. Bei Emilys Namen wurde sie schon etwas hellhöriger, doch blieb skeptisch. Ich drückte ihre Hand und sah lächelnd zu Ihr herunter. "du musst keine Angst haben, die beiden sind Logans Cousins und ganz lieb. Und drinnen wartet dann Emily auf dich zum spielen." redete ich beruhigend auf sie ein und sie kam etwas von ihrem Versteck hinter meinem Bein hervor und wirkte zumindest etwas weniger skeptisch, jedoch blieb sie weiter an meiner Hand und bei mir, auch wenn sie sich nicht mehr vor Jack versteckte. "Ihr habt mein Arme Kind total Überrumpelt!" warf ich den beiden jedoch schmunzelnd und somit nicht böse, vor. Im Haus angekommen stellte ich erst mal den Koffer ab und zog meine und Amys Wintersachen aus.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Jan 10, 2017 1:20 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
"Überrumpelt?" Jack grinste Olivia breit an und hob entschuldigend beide Hände. "Dann tut mir das jetzt schon leid aber dort oben sitzen an die 25 Schotten. 95% davon freuen sich schon wahnsinnig auf euch. Ihr müsst euch darauf vorbereiten, überrumpelt zu werden. Zumindest du. Deine Tochter kann ja zu den Kindern flüchten" Ich konnte mir gut vorstellen, wen Jack mit den restlichen 5 Prozent meinte. Meine Mutter. Meine Mutter war eine ebenso gastfreundliche Frau und hatte bislang immer gehofft, dass ich ihr jemanden vorstellte der meine Arbeit zu schätzen wusste. Allerdings war sie dennoch die typische, skeptische Mutter und war zusätzlich auch nicht gut auf Engländer zu sprechen. Dass Olivia ein Kind hatte, machte es auch nicht unbedingt besser. Es würde hoffentlich nicht lange dauern, bis sie Olivia akzeptierte.
„Ich hab einen Schatz gefunden!“ rief Finlay durchs Haus und meinte damit Amy, während ich meine Schuhe im Flur auszog und auf Olivia und Amy wartete. Colin und Finlay waren bereits auf dem Weg nach oben, die Treppe herauf. Ihm entgegen kamen sowohl Emily als auch ihr großer Bruder Benjamin, der mich breit anstrahlte und die Treppe herunterrannte um seinem Paten um den Hals zu fallen. Hey du, alles klar? Benjamin nickte, ehe er Olivia etwas ruhiger anlächelte und zuwinkte. Emily stattdessen war ihrem Bruder dicht auf den Fersen gewesen und hatte sich einfach in Amys Arme geworfen. „Ich hab dich vermisst“ nuschelte sie glücklich, als sie sich wieder von dem Mädchen getrennt hatte und winkte Olivia zu. „Hallo Livia. Danke, dass du Amy mitgebracht hast“ Überglücklich nahm sie Amy an die Hand. "Ich will dir das Kinderzimmer zeigen. Wenn du möchtest kannst du da auch schlafen"

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jan 11, 2017 10:37 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Manch eine war schon aufgeregt, wenn zum ersten Mal die Eltern seines Partners Kennenlerte. Doch mein Leben bestand wohl aus Übertreibungen und extremen, denn ich lernte einfach gleich die ganze Familienbande die er besaß auf einmal kennen. Als Jack das noch einmal so verdeutlichte, wurde ich wahrscheinlich kurz eine Spur blasser, da ich hinter meinem selbstbewussten auftreten doch irre nervös war. Vor allem was hieß denn 95%? Wer waren denn die restlichen fünf? Das würde ich wohl früh genug erfahren. "Viel schlimmer als kurz nach dem ersten Schneefall in der Notaufnahme kann es ja hoffentlich nicht sein." witzelte ich lachend, auch um meine Nervosität zu verbergen.
Ich folgte Logan, als ich meine Sachen ausgezogen hatte. Den Koffer ließ ich erst mal dort stehen. Uns entgegen kamen bereits Emily und Benjamin. Dieser fiel Logan um den Hals, während Emily freudig Amy umarmte. Ich betete nur, dass Amy keines der Kinder ansteckte und stand etwas verlegen daneben. Es war eben seltsam, wenn man niemanden kannte, abgesehen von der 4-5 jährigen vor einem und ihrem älteren Bruder. Amy erwiderte die Umarmung, die man ihr schenkte und war im Vergleich zu vorhin wie ausgewechselt. "Ich dich auch! Das ist voll schön hier!" Amy hatte während der Fahrt, da sie im Flugzeug geschlafen hatte aufgedreht und wach die ganze Zeit aus dem Fenster geschaut.
Als Emily sich mir zu wandte, kniete ich mich zu ihr runter und lächelte sie offen an. "Natürlich, ich habe dich nicht vergessen, wie toll ihr euch verstanden habt." zog Amy kurz zu mir und putzte ihr die Nase, Ehe ich sie Emily überließ. "Geh ruhig. Aber Niesen und Husten immer in die Armbeuge und Gib niemandem einen Kuss!" wies ich sie an und sie nickte kräftig und folgte ihrer Freundin. "Echt? Voll toll!" Und schon war vergessen, dass sie gestern noch auf keinen Fall ohne Mama schlafen wollte. Wobei man bei Kindern ja nie wusste, wann ihnen das nicht wieder einfiel. Ich folgte Logan einfach und sah wohl etwas verloren aus in dem großen Haus unter all den fremden.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jan 11, 2017 11:46 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Benjamin schien sich daran erinnern zu wollen, woher Olivia ihm bekannt vorkam, denn er starrte sie weiterhin neugierig an, bevor ich ihm auf die Schulter tippte. "Oma wartet oben. Liam hat vorhin ein Teller fallen gelassen, den musste sie dann zusammenkehren" erklärte mir Emily, nachdem auch sie mich kurz begrüßt hatte. In Ordnung. Ich ließ meine Sachen vorerst unten stehen - oben würde es sicher weniger Platz geben - und verschränkte meine Finger mit denen meiner Freundin, nachdem auch sie ihre und Amys Sachen abgelegt hatte. Zusammen mit Olivia folgte ich den beiden schottischen Kindern, die Amy an der Hand genommen hatten und mit ihr die Treppe hinauf gingen. Kurz bevor ich das nächste Stockwerk erreichte, warf ich einen Blick in Olivias Gesicht und konnte eine Spur Nervosität in ihrem Blick erkennen. Mach dir keine Sorgen, meine Mutter wirst du sicher schnell von dir überzeugen Emily war mit Amy an der Hand bereits in dem Zimmer, in dem die jüngsten Kinder schliefen, verschwunden und Benjamin war im Wohnzimmer verschwunden.
Auf dem Flur begegnete uns eine ältere Frau, die etwa 60 war. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen ging sie auf uns zu und ließ sich mit den Worten "Logan, mein Sohn" von mir in den Arm nehmen. Mum, das ist Olivia. Olivia, das ist Catarina Ich konnte sehen, wie das Lächeln allmählich abflaute, während die Frau meine Freundin prüfend musterte. "Wo ist deine Tochter?" Allein mit ihrer Brille, ihrer schmalen Nase und ihrem strengen Dutt sah sie aus wie eine typische Chefin, die recht respekteinflößend auftrat. Emily hat sie mitgenommen. Ich trat näher an sie heran und flüsterte meiner Mutter ein leises Mach es ihr nicht so schwer ins Ohr, während ein freudestrahlender Mann, der ebenfalls um die 60 Jahre alt war, um die Ecke kam und mit seinem starken schottischen Akzent, den auch ich an den Tag legte wenn ich in Schottland war, auf Olivia einredete und sie ein, zwei Mal umarmte: "Du musst also Olivia sein. Freut mich dich kennenzulernen, meine Liebe. Ich heiße Alan, Logans Vater. Er hat mir erzählt dass du gerne kochst. Du kannst mir ja gerne ein paar Gerichte zeigen, die ich noch nicht kenne. Aber ich würde sagen, du kommst erstmal an und lernst die ganzen anderen Familien-" Dad Man konnte mir ansehen, dass es mir unangenehm war. Meine Mutter war skeptisch und mein Vater war so begeistert von der jungen Frau, dass er nicht mehr aufhören konnte zu reden, weswegen ich ihn erstmal davon abhielt in dem ich ihn begrüßte. "Tut mir leid, mein Sohn. Aber kommt ins Wohnzimmer, die anderen warten schon." - "Sie ist zehn Jahre jünger..." Ich konnte die Worte meiner Mutter hören und unterdrückte einen scharfen Kommentar. Ich mochte meine Mutter aber neben meinen Brüdern war ich immer derjenige gewesen der sich am besten mit meinem Vater verstanden hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jan 12, 2017 12:20 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Es entpsannte mich ein wenig, Logans Hand in meiner zu spüren und ich drückte diese kurz, während ich ihm folgte. Er bemerkte natürlich auch eine Nervosität und versuchte mich mit seinen Worten zu beruhigen. Ich lächelte leicht, wenn auch nicht 100% überzeugt. "Ich hoffe doch. Das sehen wir wohl dann." erwiderte ich. Kurz darauf kam uns auch schon erneut jemand entgegen. Wobei sich die Frau Recht schnell als Logans Mutter herausstellte. Die herzliche Begrüßung ließ mich lächeln, wobei sie von mir weniger begeistert zu sein schien. Gute Voraussetzungen würde ich sagen. "Schön, Sie kennen zu lernen." begrüßte ich sie höflich, als Logan sie mir und mich ihr vorstellte und lächelte sie freundlich an. Ihre einschüchternde Art erinnerte mich ein wenig an die meiner eigenen Mutter vor dem Alzheimer, weshalb ich zumindest nicht vollkommen hilflos ausgeliefert war, doch etwas einschüchternd war es trotzdem, vor allem da sie die Mutter des Mannes war, mit dem ich zusammen war und sie schien nicht sehr angetan von mir.
Ihre Frage nach Amy wurde bereits von Logan beantwortet, weshalb ich nichts mehr dazu sagte. Stattdessen wurde ich in eine Umarmung gerissen, die mich fast von den Beinen riss. Oder auch mehrere Umarmungen. Gerührt aber auch etwas überrumpelt und überfordert erwidere ich diese so halb zumindest und lächelte bei so viel Herzlichkeit, wenn auch mit einem 'was ist denn nun los?' Ausdruck Richtung Logan. Es war ein Messer Kontrast und zwei deutliche extreme. Zuerst unvorbereitet der respekteinflösenden und reservierten Mutter, die seitliche Distanz zu mir wahrte, zu begnenen, um dann von ihrem Ehemann und Logans Vater halb zerquetscht und mir Freundlichkeit und auch etwas zu viel Euphorie überschüttet zu werden, sodass ich gar nicht wusste, wann oder was ich antworten sollte. "Ehm. Hallo, schön Sie kennen zu lernen. Das Angebot nehme ich gerne an, aber ich denke kaum, dass ich ihnen als Koch viel zeigen kann, was sie noch nicht kennen." ich lachte, auch etwas nervös, aber etwas erleichtert zumindest von einer Seite doch so herzlich empfangen zu werden.
Als er dann sagte, dass wir nun am besten ins Wohnzimmer gingen, folgte ich Logan, wobei ich wieder seine Hand nahm. Oder mich rein krallte. Meine Selbstbewusste Art war wohl noch vor der Tür hängen geblieben, doch es lag einfach daran, dass unglaublich viele Informationen und so viel neues und fremdes auf mich einprasselte. Die Worte von Logans Mutter entgingen mir nicht, doch ich ließ sie unkommentiert, während ich mir auf die Unterlippe biss und zumindest körperlich stolz auf eine selbstbewusste Haltung sein konnte. Die Schultern zurückgezogen, Brust raus, Bauch rein, Kopf gerade. Das war aber eher etwas aus Gewohnheit als aus viel selbstüberzeugung

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jan 12, 2017 12:49 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich war meinem Vater verdammt dankbar, dass er im Gegensatz zu meiner Mutter Olivia so herzlich begrüßte. "Ich geh mit den Hunden raus" verkündete meine Mutter und warf der Engländerin noch einen kurzen scharfen Blick zu, bevor sie sich an mich wandte und ihre Hand an meiner Brust ablegte. "Hast du Dr. Jekyll nicht mitgebracht?" Meine Mutter war die einzige, die den Rüden bei seinem vollständigen Namen nannte: Dr. Jekyll. Doch. Er sollte in den nächsten Stunden ankommen Mit diesen Worten lief ich zusammen mit meiner Freundin an ihr vorbei und öffnete die Wohnzimmertür und trat in den großen hell erleuchteten Raum ein.
In dem Wohnzimmer stand eine lange, dunkle und bequeme Couch, auf dem etwa 15 Menschen zusammen gequetscht draufsaßen, Karten spielten oder miteinander redeten. Einer hatte eine Gitarre auf dem Schoß und zupfte an den Saiten herum, während ein junges Mädchen und eine Frau neben diesem leise ein Lied sangen. Auf dem Teppich zu ihren Füßen lagen drei Hunde, zwei davon waren ebenfalls Berner Sennenhunde. Als wir beide den Raum betraten, hoben beinahe alle wie auf Kommando ihre Köpfe und riefen kreuz und quer irgendwelche begeisterten Begrüßungen durch den Raum, während die Berner Sennenhunde auf uns zu gesprungen kamen. In dieser bunten und chaotischen Meute fühlte ich mich wohl, weswegen ich mir die Zeit nahm Olivia jedem einzelnen vorzustellen. Und jeder nahm sich auch Zeit Olivia einwenig näher kennenzulernen und stellte Fragen. Meine Cousine Alison zum Beispiel, die ebenfalls Assistenzärztin im ersten Jahr war, nutzte sofort die Gelegenheit um Olivia zu sich aufs Sofa zu ziehen und sie sofort in ein angenehmes Gespräch über die Arbeit zu verwickeln, nachdem ich ihr alle Anwesenden vorgestellt hatte. Meine Großmutter schlief sicher noch mit ihren 95 Jahren, denn trotz des Alters war sie erstaunlicherweise nochr echt fit und würde sich nie ein Familientreffen entgehen lassen. "Na, Logan?" Ich wurde von Scott, meinem Bruder, angesprochen und setzte mich neben diesem aufs Sofa. "Ich schätze du zeigst Amy und Olivia Edinburg? Was denn als Erstes?" Ich nickte. Ich hab mir überlegt, ich fang bei der Royal Mile an. Das wird Amy sicher auch gefallen und vielleicht möchte Emily ja mitkommen DIe Royal Mile war die Bühne für alle Straßenmusiker, der rote Faden der Stadt Edinburgh. Hier wurden Touristen unterhalten, man lernte dort schnell die Kultur des Innenlebens kennen.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jan 12, 2017 3:29 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich verkniff es mir, das Gesicht zu verziehen, bei dem nicht sehr netten Blick seiner Mutter. Empfand ich es nur so, oder kam es fast so rüber, als wollte sie am liebsten vor mir flüchten und viel Abstand halten? Wahrscheinlich interpretierte ich auch zu viel hinein, hoffte ich.
Im Wohnzimmer strotzte es vor leben. 15 Personen saßen eng beisammen und unterhielten sich, lachten, spielten. Und alle sahen sie mich an, als wir das Wohnzimmer betraten. Ich lächelte freundlich. Immerhin sah mich hier sonst keiner so extrem skeptisch an, wie Logans Mutter. Die Hunde waren eine schöne Begrüßung und ich strich einem von ihnen mit einem etwas breiteren lächeln über den Kopf, ehe ich mit Logan zu dem Sofa ging, damit sich alle vorstellen und Logan mich vorstellen konnte. Die Freundlichkeit und das Interesse jedes einzelnen entpsannte mich nach einer Weile deutlich. Es war so herzlich und familiär, was für mich durchaus ungewohnt war, den ich hatte nicht mal einen Bruchteil der Familienmitglieder, die hier saßen. Am Ende saß ich kuschelig an an Logans Cousine Alison, die sich mit mir über das Studium und das bisherige erste Jahr als richtige Ärztin unterhielt. "Ich finde es ja wirklich toll, wie groß eure Familie ist, auch wenn ich zuerst das Gefühl hatte von den ganzen neuen Eindrücken erdrückt zu werden." erzählte ich irgendwann lachend und sah in die große Runde der Leute die alle irgendwie durcheinander redeten uns schenkte Logan ein kurzes Lächeln, auch als Zeichen, dass ich mich wohl fühlte. Natürlich war ich immer noch etwas nervös, vor allem wegen seiner Mutter, doch lange nicht mehr so wie ganz am Anfang, denn alle waren wirklich sehr nett. Während ich auf Alisons Antwort wartete, stürmte Amy, Emily und ihren Bruder im Schlepptau, ins Wohnzimmer und lief erst mal ziemlich schnell zu mir. Sie sah die ganzen vielen Leute hier ja zum ersten Mal. Ich hob sie hoch und sie drückte sich an mich, da sie bei den ganzen Fremden hier wieder die Schüchternheit überkam. Ich legte beruhigend die Arme um sie und sah über ihren Kopf hinweg zu Alison. Die beiden Kinder waren wohl wegen der Hunde her gekommen "Das schüchterne Schäfchen hier ist Amy. Sie ist sonst nicht so schüchtern, aber sie ist so viele fremde und fröhliche Leute nicht gewöhnt." stellte ich sie Alsion grinsend vor. Amy sah schüchtern zu Alsion. "Das ist Alsion. Sie ist Logans Cohsine." stellte ich Alsion Amy vor.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 15, 2017 10:44 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Alison lächelte leicht vor sich hin. "Eine große Familie kann auch anstrengend sein. Aber wenn man kein depressiver oder deprimierter Mensch ist, sollte man eigentlich recht gut mit uns klar kommen können" erklärte sie meiner Freundin, während ich mich mit meinem Cousin Finlay in eine Diskussion verwickeln ließ und sein Bruder in die Runde fragte, wer von den Anwesenden bei einem kleinen Kartenspiel mitspielen würde. Vier von uns, eingeschlossen ich, ließen sich Karten geben.
"Kannst du Karten spielen?" hörte ich im Hintergrund, wie Alison weiterhin mit Olivia redete, während ich meine Karten aufnahm und diese zu sortieren begann. "Bei Familientreffen spielen sie jeden Tag. Einfach, weil das die einzige Woche ist in der alle Familienmitglieder zusammen kommen. Es passiert selten, dass jemand fehlt. Meistens sind es Logan, Scott und Colin. Mein Bruder Colin ist auch Assistenzarzt - im dritten Jahr. Seit diesem Jahr werden Blair und ich auch zu den Menschen gehören die sich nur schwer Urlaub nehmen können um an so tollen Familientreffen teilnehmen zu können. Es ist wirklich toll. Täglich gibt es Programm, oder Alternativprogramm was auch kinderfreundlich ist. Die Erwachsenen gehen mindestens an einem Tag wandern. Parallel nehmen diejenigen, die nicht mitgehen wollen oder können, die Kinder und besuchen mit ihnen irgendeinen Spielpark. Oder die Kinder gehen mit auf die Wanderung." Alison lächelte Amy freundlich und offen an, als diese zu Olivia lief und einwenig überfordert wirkte. Kein Wunder bei dieser Anzahl an Menschen. "Hallo du. Heute zeigt dir Logan einen Teil seiner Heimat. Das wird dir gefallen" Etwas verunsichert sah ich zu ihrer Mutter. "Ich hoffe sie versteht mich. Der schottische Akzent ist schließlich bekannt dafür, dass er hin und wieder schwer zu verstehen ist"
Ich hatte derweil eine Runde Karten gespielt und linste immer wieder auf mein Handy. Ohne die Gewissheit, dass es Jekyll gut ging, konnte ich mich nicht wirklich entspannen. Aber ich musste mich gedulden. "Aber mal ehrlich, ich hoffe das nächste Jahr war besser. Es hat zwar total viel Spaß gemacht und ich durfte schon bei vielen Operationen assistieren aber wir mussten auch ständig die Drecksarbeit machen" Meine Cousine seufzte und lachte leise. "Das kann man wohl nicht verhindern"

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jan 16, 2017 11:38 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte bei dieser Aussage. Ja, dass es manchmal anstrengend war, konnte ich mir gut vorstellen. Aber eben auch, dass es sehr schön war. Als die Karten ausgegeben wurden, sah ich mir das ganze neugierig an. "Ja. Also zumindest kommt es darauf an, welches Kartenspiel ." beantwortete ich Alisons Frage. "Was wird denn gespielt?" fragte ich neugierig nach und sah mir das ganze erst mal an und hörte weiter Alison zu, wobei ich bei der Euphorie, mit der sie erzählte lächelte. Das hörte sie einfach total schön an. Als Amy dann zu uns kam, würde mein Lächeln bei Alisons Worteb breiter. Darauf freute ich mich schon. Als die Cousine meines Freundes mich jedoch so verunsichert wegen ihres Akzents ansah, lachte ich. "Ja, ich muss zugeben, mir fällt es auch teilweise schwer, aber ich habe in England schon Schotten getroffen, die waren schlimmer." beruhigte ich sie. Amy hatte sie sogar verstanden, runzelte jedoch die Stirn. "Du sprichst total witzig. Genau wie die Männer vorhin." Sagte sie. Dass sie es bei Emily nicht so schlinm fand, lag wohl daran, dass sie durch Logan nicht soo einen starken Akzent hatte. "Ja, das ist schottisch Amy. Frag einfach, wenn du was nicht verstehst." erklärte ich ihr. Danach wechselten wir das Thema wieder zur Medizin. Bestätigend nickte ich bei Alisons Worten. "Oh, ja. Meistens um die 50 Wochenstunden und trotzdem die schlechteste Bezahlung im Krankenhaus, die man mit Doktortitel haben kann." bestätigte ich. "Aber ich bin Logan auch dankbar. Ich interessiere mich sehr für die Neurologie und er ist ein toller Lehrer. Und das sage ich wirklich nicht nur, weil ich seine Freundin bin." ich schmunzelte. Amy auf meinem Arm meinte wohl, sich einmischen zu müssen. "Ja, Logan ist toll." Gab sie ihren Senf eher kleinlaut aber auch überzeugt dazu und ich grinste. Mein Blick ging kurz zu den Karten. Da ich das Spiel immer mal beobachtet hatten wusste ich, dass ich es kannte. "Ich spiele nächste Runde mit." gab ich etwas lauter lächelnd bekannt, damit die spielenden mich hörten.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 22, 2017 12:33 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Canasta beantwortete ich anstelle von Alison Olivias Frage, während ich vier Karten vor mir ablegte. Allerdings spielen wir nicht im Team - geht schließlich nicht mit fünf Leuten, außerdem ist es etwas spannender erklärte ich ihr und drehte mich kurz zu Olivia und Alison um, die sich lächelnd zurückgelehnt hatte. "Ich bin stolz auf den Akzent. Wenn man ihn versteht, ist er wahrlich nicht der Schlimmste. Aber als Neuling, der an sowas nicht gewöhnt ist, ist es grausam. Aber Logan versucht doch hoffentlich, seinen Akzent nicht zu sehr herausklingen zu lassen wenn er mit euch redet" Alison lachte leise auf und lächelte Amy belustigt an. "Ja stimmt. Es ist irgendwie deprimierend, auch wenn ich nichts anderes erwartet habe. Manchmal fühle ich mich wie ein Praktikant bei diesen nervigen Schulpraktika. Ein Oberarzt hat sich am Anfang ständig Kaffee holen lassen." Sie wollte noch weiterreden, doch da hatte sich Colin zu den beiden aufs Sofa gequetscht und grinste Olivia breit an. "Ein toller Lehrer, na? Glaub ich dir gern. Was bringt er dir denn so bei?" Alison warf ihm einen giftigen Blick zu und befahl ihm in einem ziemlich gereizten Tonfall, er solle gefälligst seinen Hintern vom Sofa bewegen und Olivia in Ruhe lassen. "Tschuldige. Mein Bruder und mehr als die Hälfte der Anwesenden haben den typischen schottischen Humor. Sehr auf Kosten anderer oder auch auf sich selbst. An den musst du dich erstmal gewöhnen, ich bin erstmal aber der Meinung man sollte dich damit erstmal in Ruhe lassen." Sie schmunzelte und tippte Mir auf die Schulter. "Soll ich Jekyll abholen? Ich hab das das letzte Mal ja auch schon getan. Wäre echt kein Problem" Ich lächelte sie dankend an, nickte und griff nach dem Kartenstapel um diesen zu mischen und allen - auch Olivia - 13 Karten zu geben.
"In einer Viertelstunde gibt es Essen" verkündete mein Vater und rieb sich die Hände, als dieser in der Tür auftauchte. Gut, die Runde schaffen wir noch.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 22, 2017 1:13 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich schüttelte grinsend den Kopf. "Nein, man hört ihn kaum. Ich denke, ich klingt sogar britischer als er schottisch klingt." gab ich zu. Mir war zwar aufgefallen, dass Logan hier das schottisch deutlich mehr erklingen ließ als in Frankreich, doch das war wohl nur logisch.
Bei Alsion Aussage, dass einer ihrer Oberärzte sie als Praktikantin missbrauchte, schüttelte ich schnaubend den Kopf. Jedoch wurden wir kurz darauf auch schon unterbrochen. Von Colin, wenn ich mich nicht täuschte. Seine Aussage ließ mich schmunzelnd eine Augenbraue hochheben. Alison machte sie wohl sorgen, dass ihr Bruder mir mit seiner Aussage irgendwie einen Seitenhieb verpasste, doch ich nahm es eindeutig mit Humor und konterte nicht weniger humorlos: "Alles mögliche, aber ich bringe ihm auch das ein oder andere bei." konterte ich Selbstbewusst zwinkernd, um ihm zu zeigen, dass mich sowas nicht aus der Ruhe brachte. Danach wendete ich mich lachend Alison zu. "Das ist schon in Ordnung." winkte ich ab. Ich wusste Humor zu schätzen, solange dieser nicht zu gehässig war und andere absichtlich verletzte, konnte er auch gerne auf meine Kosten sein.
Danach nahm ich, Amy weiter auf dem Arm, die untypisch still war in vergeblich zu daheim, die Karten entgegen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Feb 01, 2017 8:45 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Wenig später saßen wir gemeinsam an einem langen Tisch im Esszimmer, als Scott mit seiner alten Frau an seiner Seite auftauchte. "Wo ist denn mein Enkelkind?" Ich stand auf, als ihr Blick auf mich und meine Freundin fiel. "Du hast lange nicht vorbeigeschaut. Hat Logan auch nie, als er damals in Frankreich gearbeitet hat. Ich musste ihn jedes Mal dort besuchen" Ich musste leicht schmunzeln, als sie von ihrem Mann - meinem Großvater, dem brillianten Arzt, redete. Tschuldige antwortete ich, während Scott ihr auf den Stuhl half, der einem gedeckten, aber unbesetzten Platz gegenüberstand. "Ach, halt doch die Klappe, Kind. JEder Anwesende weiß doch, dass du deine Arbeit zu sehr liebst. Ich bin stolz auf dich. Mach nur weiter so, sonst muss ich dich enterben" Sie lächelte und zeigte dabei stolz zwei Zahnlücken. "Und wer bist du?" fragte sie und blickte Olivia neugierig an. "Das, Mutter, das ist Olivia. Die Freundin deines Enkels." Meine Mutter kam mit einem dampfenden Topf ins Zimmer und stellte diesen auf dem Tisch ab, bevor sie sich am Tischende niederließ. Dabei verzog sie keine Miene. "Du bist so mager, Mädchen. Greif mal ordentlich zu, sonst bleibt bei dir nur Haut und Knochen übrig." Ich hielt es nicht nötig, mich für den sehr direkten Umgangston meiner Großmutter zu entschuldigen, weil jeder Anwesende wusste, dass sie es nicht böse meinte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Feb 01, 2017 11:07 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Am Tisch saß ich neben Logan, Amy hatte ich zu den anderen Kindern Gesetze jedoch so, dass ich sie und sie mich sehen konnte. Sie saß außerdem neben Emily, die sie ja am besten von den Kindern kannte.
Als Logans Großmutter hereinkam und Logan begrüßte, lächelte ich diese freundlich an, als Logan mit vorstellte. "Ich freue mich sie kennenzulernen." Bei der Standpauke, die sie Logan hielt hatte ich mir ein Grinsen verkneifen müssen. Seine Großmutter hatte wohl eindeutig Temperament. Der Topf in den Händen von Logans Mutter roch sehr gut und ich lächelte sie an, in der Hoffnung sie vielleicht doch noch etwas freundlicher gestimmt mit gegenüber zu bekommen. "Das riecht wirklich lecker." Sagte ich an sie gewandt. Als sich dann alle etwas auf den Teller taten, machte ich Amy etwas drauf und setzte mich wieder um mich zu bedienen, als ich an der Reihe war.
Die Bemerkung von Logans Oma nahm ich nicht zu nahe und lächelte leicht. "wenn das schon so gut riecht kann man ja nur zulangen." Als ich dann den ersten Löffel nahm, schmeckte es wirklich köstlich, aber kein Wunder, wenn der Vater Koch war.
Es war wirklich toll, wie wohl ich mich hier fühlte. Abgesehen von den Blicken seiner Mutter natürlich. Jedoch fühlte ich mich auch so britisch wir noch nie zuvor, durch den schottischen Akzent überall um mich herum.

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Diese Schriftrolle wurde am So Feb 12, 2017 8:44 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
"Ah ja und du bist also auch Assistenzärztin, richtig? Und die Tochter der berühmten Ärztin Dr. Morgan, hab ich recht? Mein Mann hat gerne mit ihr gearbeitet." Ihr Lächeln verblasste kurz und ich war mir sicher, dass sowohl sie als auch alle Anwesenden nicht davon sprechen wollten, dass sie an Alzheimer erkrankt war. In einer Familie, die zur Hälfte aus Ärzten bestand, war so etwas kein Geheimnis. "Ein Grund mehr, mal wieder in das alte Krankenhaus meines Mannes nach Frankreich zu kommen" Fügte meine Großmutter hinzu, bevor sie ebenfalls anfing zu essen.
Kaum hatte ich meinen Teller leer gegessen, ging die Tür auf und Alison kam mit einem leicht benommenen Jekyll an der Leine herein. Sofort stand ich auf und lief auf ihn zu, bedankte mich bei meiner Cousine - die sich zu Olivia auf meinen alten Platz setzte und sie zusammen mit Colin in ein Gespräch verwickelte und untersuchte den Rüden, ob es ihm wirklich gut ging. Doch Jekyll trottete einfach hinüber zum Kindertisch, vor dem er sich niederließ, denn noch immer war er von der Betäubung etwas belämmert, während ich mich wieder zurück an den Tisch setzte, nachdem ich mir einen neuen Stuhl geholt hatte. Ich war Alison und Colin dankbar, dass sie sich so sehr um Olivia kümmerten - abgesehen davon dass sie ihre Geschwisterliebe währenddessen oft zeigten. "Und wem gehört das Mädchen dort?" Meine Großmutter deutete neugierig auf Amy, während meine Mutter sich scheinbar nicht in unser Gespräch integrieren wollte. Stattdessen hatte sie wieder ihren strengen Blick aufgesetzt und unterhielt sich angeregt mit ihrem Bruder Alistair - mein schwuler Onkel - über die besten Verkaufsbedingungen von Büchern. Das ist Amy. Olivias Tochter. erklärte ich ihr mit einem leichten Lächeln auf den Lippen und wandte mich schließlich an Olivia. Wie wärs wenn wir nach dem Essen in die Stadt gehen?

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Diese Schriftrolle wurde am So Feb 12, 2017 10:03 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nickte, wobei mein lächeln beim Thema meiner Mutter etwas gezwungener wurde. Ich sprach ungern über sie. "Ja, so ist es. Die Medizin liegt wohl nicht nur bei Ihnen in der Familie." Antwortete ich und war froh, dass die ältere Frau nicht weiter darauf einging. Während ich aß hörte ich den unterschiedlichen Gesprächen am Tisch zu und sprach selbst mit Logan oder mit einigen seiner Familienmitglieder ein wenig. Als dann Jakyll eintrudelte, breitete sich automatisch ein Lächeln auf meinen Lippen aus. Ich hatte mich schon richtig an den aufgeweckten Rüden gewöhnt. Seine gerade verschlafene Art war da ganz untypisch doch nur logisch nach dem Flug. Amy am Kindertisch freute sich natürlich riesig ihren haarigen Freund wiederzusehen und rief laut und freudig "Jakyyl!!" Da sie jedoch wusste, dass sie ihn beim Essen bitte nicht anfassen sollte, erst wenn sie fertig war, hielt sie sich nach einem kurzen Blick auf mich zurück, doch man sah, dass es ihr in den Fingern juckte.
Ich wendete mich anschließend wieder Logans Cousine und Cousen zu, die mich beide in Beschlag nahmen, wodurch ich dem Gespräch von Logan und seiner Großmutter nicht mehr weiter folgen konnte. Erst als ich den Namen meiner Tochter aus Logans Mund hörte, lenkte ich meine Aufmerksamkeit wieder auf die beiden. Anscheinend hatte er gerade mit seiner Großmutter über sie geredet. Sie hatte bisher ja nicht gewusst dass ich eine Tochter hatte, soweit ich wusste. "Klingt nach einer tolle Idee. Amy hat schon beim fahren hierher so neugierig aus dem Fenster geguckt und ich würde natürlich auch gerne wissen, wo du dich als Kind so rumgetrieben hast." ich grinste leicht.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Mai 08, 2017 9:24 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich lehnte mich einwenig vor, während ich mit meinem Cousin redete, der mir gegenüber Platz genommen hatte. Er arbeitete als Ingenieur und besuchte mich hin und wieder in Frankreich, wenn ich mal nicht nach Schottland kommen konnte. Allgemein war er ein guter Gesprächspartner und ebenso ein Familienfreund. Seine Eltern hatten ihn adoptiert, aufgrund dessen dass er zwei Väter hatte, wovon einer mein Onkel war.
Ich hörte ihm aufmerksam zu, während er mir von seinem letzten Projekt erzählte und legte schlussendlich meine Hände auf den Tisch, nachdem ich den letzten Bissen genommen hatte. Ich liebte es, wenn ich mit meiner Familie zusammensitzen und mich einfach unterhalten konnte - dabei mochte ich es auch nicht wirklich, wenn man mich in einem intensiven, langen und interessanten Gespräch unterbrach. Da war ich glücklicherweise auch nicht der einzige.
Nach dem Essen schlug meine Mutter sacht mit dem Messer gegen ihr Glas um die allgemeine Aufmerksamkeit zu erlangen. "So - ich schätze jeder ist nun fertig. Ich werde mit Eliot und Diana ins Museum für Kunstgeschichte gehen. Wer sich anschließen möchte: Wir fahren etwa in einer halben Stunde los" Ich musste automatisch schmunzeln. Meine Mutter kannte dieses Museum in- und auswendig, doch das Museum wurde so gut aufgebaut, dass man eigentlich gefühlte 100 Mal das Museum besuchen konnte, da es unglaublich interessant war.
"Logan - du gehst mit Olivia und Amy in die Stadt zur Royal Mile?" fragte sie mich, worauf ich nickte. "Wir würden gerne mitgehen, wenn ihr nichts dagegen habt" ergriff die Frau meines Cousins das Wort und deutete auf eines ihrer drei Kinder Cailin. Klar gern. Dann müsste auch ein Auto reichen Ich hoffte einfach, dass mein Vater mir sein Auto lieh.


Zuletzt von Logan Montgomery am So Jun 25, 2017 12:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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