Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 A Lovestory like Grey's Anatomy

Diese Schriftrolle wurde am So Nov 20, 2016 12:02 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
das Eingangsposting lautete :

Datum: 22. Juli
Ort: Krankenhaus
Personen: Liv & Logan

Zusammen mit den anderen Assistensärzten redeten wir, nachdem wir aus der Umkleide kamen über alles Mögliche, während wir auf die Visite warteten. Die kleine und zierliche Blondine Jessica schwärmte gerade von 'McDreamy' dem Spitznamen der weiblichen Assistensärzte für Logan, der durch die Serie Grey's Anatomy entstand. "Im Ernst. Wir können dem lieben Gott dafür danken, dass es wir in einer Klinik arbeiten, in der der Neurochirurg Derek Shepherd ehrliche Konkurrenz macht. Unser eigener 'McDreamy'! Wer will das nicht." Die temperamentvolle Blondine fächerte sich demonstrativ Luft zu, während die anderen lachten. Bis auf meine beste Freundin, die mich unauffällig mit angehobener Augenbraue ansah und die männlichen Begleiter, die die Augen verdrehten. Warum meine beste Freundin die Augen verdrehte. Weil sie wusste, dass ich ein wenig für den Oberarzt schwärmte, auch wenn ihrer Worte eher. 'eindeutig verknallt' waren. Was ich leugnete. So blöd konnte ich doch nicht sein.
Gerade kam uns die Stationsärztin und Ausbilderin entgegen, weswegen das Gerede etwas leiser wurde. Aber nicht verklang. "Ich hoffe ich werd ihm heute mal wieder zugeteilt." Flüsterte eine andere Kollegin. "Das hoffe ich ja auch, aber im Gegensatz zu dir nicht nur wegen 'McDreamy' sondern wegen der Neurologie an sich." stichilete ich schmunzelnd, während wir das erste Patientenzimmer betraten.


Zuletzt von Olivia Morgan am Di Nov 22, 2016 10:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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AutorNachricht
Diese Schriftrolle wurde am Mo Mai 08, 2017 9:24 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich lehnte mich einwenig vor, während ich mit meinem Cousin redete, der mir gegenüber Platz genommen hatte. Er arbeitete als Ingenieur und besuchte mich hin und wieder in Frankreich, wenn ich mal nicht nach Schottland kommen konnte. Allgemein war er ein guter Gesprächspartner und ebenso ein Familienfreund. Seine Eltern hatten ihn adoptiert, aufgrund dessen dass er zwei Väter hatte, wovon einer mein Onkel war.
Ich hörte ihm aufmerksam zu, während er mir von seinem letzten Projekt erzählte und legte schlussendlich meine Hände auf den Tisch, nachdem ich den letzten Bissen genommen hatte. Ich liebte es, wenn ich mit meiner Familie zusammensitzen und mich einfach unterhalten konnte - dabei mochte ich es auch nicht wirklich, wenn man mich in einem intensiven, langen und interessanten Gespräch unterbrach. Da war ich glücklicherweise auch nicht der einzige.
Nach dem Essen schlug meine Mutter sacht mit dem Messer gegen ihr Glas um die allgemeine Aufmerksamkeit zu erlangen. "So - ich schätze jeder ist nun fertig. Ich werde mit Eliot und Diana ins Museum für Kunstgeschichte gehen. Wer sich anschließen möchte: Wir fahren etwa in einer halben Stunde los" Ich musste automatisch schmunzeln. Meine Mutter kannte dieses Museum in- und auswendig, doch das Museum wurde so gut aufgebaut, dass man eigentlich gefühlte 100 Mal das Museum besuchen konnte, da es unglaublich interessant war.
"Logan - du gehst mit Olivia und Amy in die Stadt zur Royal Mile?" fragte sie mich, worauf ich nickte. "Wir würden gerne mitgehen, wenn ihr nichts dagegen habt" ergriff die Frau meines Cousins das Wort und deutete auf eines ihrer drei Kinder Cailin. Klar gern. Dann müsste auch ein Auto reichen Ich hoffte einfach, dass mein Vater mir sein Auto lieh.


Zuletzt von Logan Montgomery am So Jun 25, 2017 12:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jun 24, 2017 11:33 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich fühlte mich, trotz der kritischen Blicke von Logans Mutter, von Minute zu Minute wohler hier. Ich fand es unglaublich toll, wie lebendig einfach alles war. Jeder unterhielt sich mit jedem, es wurde gelacht, diskutiert, von tollen oder wichtigen Ereignissen erzählt. Amy gefiel es mit den ganzen Kindern auch super und die anfängliche Schüchternheit war wie verflogen, auch wenn ich sie weiter im Blick behielt und einmal auch zu ihr ging, weil sie mit dem Essen eine kleine Sauerei verursachte. Wir würden uns wohl nochmal umziehen müssen, ehe wir irgendwo hin gingen. Deshalb nahm ich Amy auch kurzerhand hoch, als die ersten, zu ihren Zielen aufbrachen. "Ich komm gleich wieder, ich zieh Amy nur schnell was anderes an." erklärte ich Logan leise und verschwand mit meiner Tochter nach oben in das uns zugewiesene Zimmer, um einige Minuten später wieder runter zu kommen. Amy umgezogen meine Hand haltend fröhlich neben mir her hopsend. Am Treppenende ließ sie meine Hand los und lief freudig zu Logan. "Schau mal, ich hab den neuen Pulli an, den hat Mama extra gekauft!" erzählt sie ihm stolz, während sie sich vor ihm im Kreis dreht und zu ihm hoch schaut. Lachend folgte ich meiner Tochter zu Logan und den anderen.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 1:12 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich nickte als Zeichen dafür, dass ich verstanden hatte und stand ebenfalls auf um meinem Vater und meinem Cousin dabei zu helfen den Tisch abzuräumen. Dabei fielen selbstverständlich einige Fragen bezüglich Liv, die ich jedoch mit einem Schmunzeln abtat. Natürlich war es seltsam, wenn ein Verwandter eine Freundin hatte, die eigentlich seine Angestellte war und doch weigerte ich mich noch, darauf konkret eine Antwort zu geben wie es dazu kam, dass wir uns näher gekommen waren als es Arbeitskollegen eigentlich normalerweise taten.
Nachdem ich meine Hände gewaschen und die Küche verlassen hatte, kam auch Amy geradewegs auf mich zu und präsentierte mir stolz ihren neuen Pullover. Mit einem Lächeln ging ich vor ihr in die Hocke. Sehr gut, der steht dir wirklich gut - dann wollen wir doch mal hoffen, dass du in dem Pullover nicht frierst Ich hatte lediglich das Hemd an, welches ich schon den ganzen Tag über trug - aber im Gegensatz zu den beiden Engländern war ich an die Temperaturen der Highlands gewohnt, weswegen ich keine zusätzliche Jacke benötigte, auch wenn gerade erst Januar war.
Nia, die Frau meines Cousins, kam wenig später ebenfalls mit Cailin zu uns hinüber, dicht gefolgt von Jekyll, dem ich die Leine anlegte, da ich es nicht riskieren wollte, ihn zu verlieren, weil er sich wesentlich schlechter hier auskannte als in Frankreich, auch wenn er normalerweise dicht an meinen Fersen haftete. Aber auch die Menschen hier fühlten sich hin und wieder sicherer, wenn sie sahen, dass so ein großer Hund angeleint war.

Wir mussten einwenig laufen, bis wir bei der Royal Mile ankamen. Auch wenn die Straße nicht vollgestopft war mit Menschen, hatte ich Amy gesagt, sie solle sich dicht an ihrer Mutter halten. Nach einer Hausecke erschien auch allmählich der große Platz auf dem so viel gleichzeitig passierte. Zwei Männer saßen auf Einrädern und jonglierten mit Äpfeln, wobei sie jedes Mal von einem Apfel abbissen, während ein anderer Mann in einer Ecke mithilfe von Pantomime die Touristen beeindruckte. Gleich daneben saß eine Frau mit ihrem Dalmatiner-Welpen und führte irgendwelche Tricks vor, wobei der Hund jedes Mal begeistert auf und ab hüpfte. Etwas weiter weg spielte eine Gruppe Jugendlicher irgendwelche Szenen aus den Werken Shakespeares vor, während zwei Straßenmusiker für die Hintergrundmusik zuständig waren.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 2:09 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy freute sich, dass Logan ihr nicht nur ein Kompliment für den Pulli machte, sondern sogar zu ihr runter kam. Ich beobachtete beide mit einem warmen Gefühl im Bauch und einem Lächeln auf den Lippen. Wie ich sie beide liebte... Und der Gedanke überraschte mich selbst, denn ich hatte sie bisher weder Logan gesagt noch konkret diese Worte gedacht. Doch es war so. Nur wusste ich nicht, wann ich das ihm auch laut sagen würde. "Sie zieht ja noch die Jacke über den Pulli." informierte ich Logan, was bei Amy ein Schmollen auslöste, da sie nicht mehr ihren tollen neuen Pulli präsentieren konnte. Doch es war Januar und verdammt kalt draußen! Vor allem für eine 5 jährige.

Die Royal Mile war eine unglaubliche Sehenswürdigkeit für Amy und mich. Amy hüpfte irgendwann auf und ab und rief: "ich will auch gucken!" Sodass ich sie hoch nahm, da die kleine Zwischen den ganzen erwachsenen natürlich nicht gerade viel sah da unten. Begeistert verfolgte sie auf meinen Armen das Treiben der Menschen, wobei ich natürlich auch nicht besonders groß war, aber es reichte. Fasziniert sah ich mich um und wusste gar nicht, was ich zuerst ansehen sollte. "Wow, das ist wirklich unglaublich." ich wendete mich an Logan. Meine Augen funkelten voller Tatendrang und Faszination. Ein wenig war ich ja fast wie Amy, ein kleines Kind das etwas neues, faszinierendes sah und nicht davon verpassen wollte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 2:33 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Diese Begeisterung der beiden Engländerinnen konnte ich gut nachvollziehen. Es gab wahrhaft beinahe alles zu sehen, hin und wieder waren sogar Artisten aus Zirkussen anwesend, die entweder Feuer spuckten, Messer warfen oder Schwerter schluckten. Gib sie mir meinte ich, als Liv ihre Tochter hochnahm. Auf Livs Armen konnte sie zwar etwas besser sehen aber ich war wesentlich größer als die Assistenzärztin und auch die Arme würden irgendwann schwer werden, weswegen ich Amy unter den Armen hochhob und sie kurzerhand auf meinen Schultern absetzte, nachdem ich Jekyll an Liv weitergab, der ihr brav nachtrottete. Halt dich gut fest, Amy Ich umfasste ihre dünnen Beine mit beiden Händen um ihr etwas Halt und Sicherheit zu geben.
Nia und ihrer Tochter, die sich in einem der Läden einen Schal mit einem Schottenmuster kaufen wollte, hatten sich kurzzeitig von uns verabschiedet und wollten sich mit uns in 10 Minuten wieder auf diesem Platz treffen. Demnach blieben wir erstmal dort, wo wir waren und ich gab Amy und Liv die Möglichkeit sich hier umzusehen, bis Jekyll den Dalmatiner entdeckte und sich ihm unbedingt nähern wollte. Dieser jedoch war nicht erfreut über den Anblick des Berner Sennenhundes und begann laut bellend an seiner Leine zu zerren, die an einer Laterne befestigt wurde. Auch Jekyll begann zu zerren und versuchte zu dem Hund zu gelangen, wobei man deutlich sehen konnte, dass sich die beiden nicht auf freundschaftlicher Ebene begegneten.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 11:00 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich überließ Logan gerne Amy, die strahlte und lachte als Logan sie auf die Schultern nahm, wo sie den Überblick über alles und jeden hatte. Sie hielt sich an seinen Haaren fest, wobei ich hoffte, dass sie nicht so fest daran zog. Ich hielt währenddessen Jakyll gut fest, der schwanzwedeld das Treiben beobachtete und dann leider den Dalmatiener sah. Ich stemmte mich gegen das zerren des großen Hundes. "Jakyll, aus jetzt!" rief ich dem Hund in einem lauteren und autoritären Tonfall zu. Ich wollte sicher nicht verantwortlich dafür sein, dass hier ein riesen Theater entstand, weil ich Jekyll nicht hier halten konnte. Jedoch hielt der Rüde nicht viel davon, was ich ihn sagte und zerrte weiter an der Leine, um zum Dalmatiner zu gelangen. Amy sah mit besorgt und etwas ängstlich gerunzelter Stirn zum bellenden Jakyll runter. "Vielleicht sollten wir kurz wo anders hin, bis er sich beruhigt hat." schlug ich Logan vor. Kurz wurde ich einen Schritt nach vorne gezogen, Ehe ich wieder zurück zog. Es war ja nicht gerade so, dass ich die stärkste war. Meine Armmuskeln kamen vom Operieren - man müsste  schließlich lange im OP Szenen können ohne dass sie zitterten - oder halten von Amy. Somit konnte ich ihn zwar halten aber es kostete doch viel Mühe.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 11:28 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich hatte Jekyll gut trainiert, sodass er aufs Wort gehorchte wenn man etwas zu ihm sagte. Doch normalerweise Verstand er sich auch gut mit anderen Hunden beziehungsweise kümmerte er sich nicht um klaffende Hunde, die ihn provozieren könnten, weswegen ich äußerst überrascht war dass er jetzt so sehr aus der Haut fuhr. Der Hund war groß und unglaublich kräftig,weswegen es kein Wunder war, dass Liv Probleme hatte ihn zu halten.
Ich legte meinen linken Arm über beide Beine Amys, die immer noch auf meinen Schultern saß, sodass ich meine rechte frei hatte, mit der ich Liv die Leine abnahm. Geübt zog ich einmal kräftig an der Leine, dass Jekyll einen Schritt nach hinten machen musste und dadurch direkt neben mir stand,damit ich ihm mein Knie in seine Flanke drücken konnte. Es war zwar unglaublich schwer einen Hund zu halten, wenn man nur eine Hand frei hatte aber so ein Verhalten tolerierte ich nicht. Ich musste mich schließlich drauf verlassen, dass er sich ordentlich verhielt wenn ich Mal nicht anwesend war. Und das tat er momentan nicht. Jekyll!
Der Hund ließ sich schwer beruhigen, da er jedes Mal wieder zu zerren begann wenn der andere Köter wieder bellte, weswegen ich mich mit Liv, Amy und Jekyll doch etwas entfernen musste.
In der Ecke, in der wir jetzt standen saß ein freundlich Lächelnder älterer Mann der sich sofort für Amy interessierte. Während ich mit kurzen Zügen an der Leine den Hund tadelte, kam er lächelnd auf mich und Amy zu und sah zu dem Kind hinauf. "So ein süßes Kind. Schau mal, ich zeichne Porträts von Menschen, die hier vorbeikommen oder ich schminke Kinder wie Tiere." Der Mann zeigte auf seinen Stand hinter ihm, wo bereits beeindruckende Porträts von bekannten Persönlichkeiten standen. Auch Bilder von lachenden Kindern mit einem Schmetterlings-oder Tigergesicht waren zu sehen. "Wenn du möchtest mal ich dir auch ein Bild von dir. Vielleicht auch eins mit dir und deinen Eltern oder mit dir und deinem Hund?"

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 11:59 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich war doch ziemlich froh, als Logan sich um Jakyll kümmerte, auch wenn ich selbst wohl eher später als früher nach seiner Hilfe gefragt hätte. Er kannte sich mit Hunden schließlich deutlich besser aus als ich und wusste auch, wie er Jakyll unter Kontrolle bringen konnte. Dieser war sonst schließlich nie so. Zumindest hatte ich den Rüden bisher nie so erlebt.
Letztendlich gingen wir doch etwas zur Seite, da das offensichtlich die einzige Möglichkeit wäre, Jakyll zu beruhigen. Amy war durch Jakylls Gebäll ganz still geworden. Sie kannte ihn schließlich auch anders und schien etwas verunsichert von der plötzlichen Aggressivität. "Mama, warum ist Jakyll böse auf den andern Hund?" fragte sie und ich sah beruhigend zu ihr auf. "Manchmal verstehen Hunde sich nicht gut, Jakyll ist zu den meisten Hunden ja immer lieb. Vielleicht riecht der Dalmatiner für Jakyll ja schlecht?" ich hielt mir die Nase zu und schüttelte gespielt angeekelt den Kopf, was Amy wieder zum Lächeln brachte. Als der ältere Herr mit Amy sprach, sah diese ihn neugierig an. Fasziniert betrachtete sie die hübschen Bilder, die er gemalt hatte und die Fotografien von den geschminkten Kindern. Dass er davon ausging dass Amy Logans Tochter und wir verheiratet waren war natürlich nicht verwunderlich. Ich machte mir auch nicht die Mühe das aufzuklären und lange zu erklären. "Ja! Darf ich dann auch angemalt werden?" Amy sah von dem älteren Künstler zu mir und ich nickte schmunzelnd, nachdem ich mich mit einem kurzen Blick auf den Mann vergewissert hatte, dass ihm das nicht zu viel Arbeit wäre. Amy klatschte erfreut in die Hände. "Dann müssen wir po... Poesieren!" Ich lachte "Du meinst posieren, Süße." Amy nickte. "Genau." Und zog kurz an Logans Ohr. Natürlich nur leicht. "Du musst Mama in den Arm nehmen." Teilte sie ihm mit. Da hatte sich wohl jemand voller Tatendrang zum Chef der Pose erklärt.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 1:21 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Als Amy fragte, ob sie auch angemalt werden durfte, nickte der Mann leise lachend. "Aber natürlich. Welches Tier möchtest du denn gerne sein?" Er zeigte Amy ein paar Bilder von Löwen, Schmetterlingen, Tigern und Marienkäfern, weswegen ich mich dem Stand einwenig näherte und hinter der Staffelei eine kleine Couch erblickte. AyeNachdem sich Amy für den Tiger entschieden hatte und der Mann seine Utensilien zusammensuchte, hob ich die Kleine von meinen Schultern runter, damit sie sich auf den Stuhl setzen konnte.
Während der ältere Mann sich an die Arbeit machte, entfernte ich mich mit Jekyll einwenig, sodass er den Dalmatiner wieder sehen konnte. Kurz darauf begann er wieder zu zerren und zu bellen, weswegen ich ihm sofort zeigen konnte, dass mir sein Verhalten überhaupt nicht gefiel und dass ich soetwas nicht tolerierte. Da ich jetzt beide Hände frei hatte, konnte ich ihn problemlos dazu bringen, sich neben mich hinzusetzen und still zu bleiben. So stand ich 5 Minuten da, damit Jekyll den Dalmatiner einfach nur anschauen musste, bis ich wieder zurück zu den beiden Frauen ging.
Amy hatte bereits ein orangenes Gesicht und auch die schwarzen Streifen konnte man bereits auf der Stirn und am Kinn erkennen. Eins musste man dem Fremden lassen: Malen und Zeichnen konnte er.

"So - wie gefällt es dir?" Der Mann hielt Amy einen Spiegel vors Gesicht nach getaner Arbeit, bevor er sich zu mir und Liv drehte. "Der Tiger, die Lady und der Gentleman bitte auf das Sofa, der Hund darf selbstverständlich auch mit drauf." Als wir uns dem Sofa näherten war Jekyll der erste der auf das Polster sprang und sich an den Rand legte. Zuhause durfte er zwar nicht aufs Sofa aber er wusste Genau, dass es hier keine Regeln gab, die er befolgen musste. Rutsch mal, Großer

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 1:47 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Neugierig sah ich dabei zu, wie der Herr Amy anmalte, die sich anstrengend musste ganz still zu sitzen, so hibbelig wir sie war. Das sah man ihr eindeutig an. Kurz sah ich zu Logan, als Jakyll begann zu bellen, doch da er offensichtlich alles im Griff hatte, beließ ich es dabei und sah wieder dabei zu, wie Amy sich in einen kleinen Tiger verwandelte.
Als er fertig war und Amy fragte, wie sie es fand, zeigte ihr Gesichtsausdruck und ihre funkelnden Augen pure Begeisterung. "Das sieht toll aus!" Rief sie aus und ging noch ein "Danke" dran, dass sie zum Glück nicht vergessen hatte. Nach Jekyll war sie die nächste, die auf das Sofa kletterte und den Hund umarmte. Ich schon Jakyll grinsend zur Seite und nahm Amy auf meine Arme. "Logan muss dich umarmen!" Wiederholte sie ihre vorherige Anweisung und sie selbst setzte sich so hin, dass sie auf meinem rechten und auf Logans rechtem Bein saß, der rechts von mir saß. "Und du musst mich umarmen." Sie nahm sich meinen freien linken Arm und hielt ihn fest. "Du musst Jakyll Umarmen, sonst ihr er alleine." Erklärte sie Logan und wies auf den Hund. Sie hatte wohl alles gut im Griff.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 2:45 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Amys Organisationstalent ließ mich auflachen, während ich mich neben Jekyll und Liv auf dem Sofa niederließ. Dieser Befehlston erinnerte mich einwenig an meine Mutter, abgesehen davon dass sie um einiges jünger war. Ich tat was Amy sagte und legte meine linke Hand um Livs Hüfte, während meine rechte locker auf Jekylls Rücken lag, welcher sich um 180 Grad drehte und nun auf dem Rücken auf meinem Bein lag, sodass er hechelnd die Zunge herausstreckte und die Vorderpfoten abknickenden in die Luft streckte, sodass ich ihm den Bauch kraulen konnte.
"Ein sehr schönes Familienbild" meinte der Künstler und begann zu zeichnen, was wir selbstverständlich von unserem Platz aus nicht sehen konnten. Ich verkniff mir die Aussage, dass ich nicht der Vater von Amy und auch nicht der Mann von Liv war aber selbst das würde keinen großen Unterschied machen, demnach ließ ich ihm in dem Glauben, dass wir eine feste Familie waren.

Nach einer Weile, in der wir einwenig Smalltalk mit dem Künstler geführt hatten, legte dieser seinen Kohlestift beiseite und betrachtete lächelnd sein Werk. "Sehen Sie selbst" Er nahm das Bild von der Staffelei, brachte es uns und legte es Amy in die Hände. Auf dem Bild hatte er eine strahlende Amy mit ihrem Tigergesicht eingefangen. Liv lächelte ebenfalls seelig, während ich ihr auf dem Bild einen Kuss auf die Schläfe gab, obwohl ich mir sicher war, dass ich das tatsächlich nicht getan hatte. Aber das Bild war ihm unglaublich gut gelungen, weswegen ich meinen Geldbeutel zückte und ihm eine Geldnote in die Hand drückte. Vielen Dank Der Mann lächelte und der Reihe nach an, bevor er eine kurze Verbeugung andeutete. Ich hab zu danken. Einen schönen Aufenthalt noch. Als ich Aufstand sprang auch Jekyll sofort auf und lief schwanzwedelnd vor Livs Füßen herum.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 3:14 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als das Bild beendet war, sah ich neugierig über Amys Kopf hinweg auf das Bild, das sie in den Händen hielt. Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus als ich es sah. "Ein wunderschönes Bild. Vielen Dank." wendete ich mich an den Künstler. Nur war was das Geld anging Logan schneller als ich. "Danke! Das ist super, super schön!" Bedankte sich Amy bei dem Mann. "Gibst du mir das Bild Amy, damit es nicht runter fällt?" Amy nickte und gab mir das Bild, das ich vorsichtig in die große mitgenommene Tasche packte. Danach sah ich zu Jakyll runter, der nun wohl wieder ganz der Alte war. "Na du Raufbolt, wieder beruhigt." sprach ich mit dem Hund und streichelte ihm über den flauschigen Kopf. Danach nahm ich Amy wieder an die Hand, die an dieser zog, damit ich mich runter beugte. Als ich mich zu ihr hinunter kniete, flüsterte sie mir ins Ohr. "Kann ich wieder auf Logans Schultern?" Fragte sie mich. "Das musst du Logan fragen." sagte ich ihr ebenso leise zurück und sie ließ meine Hand los, um zu Logan zu gehen. Ich richte mich wieder auf, während sie an Logans fingern zog und ihm, als er zu ihr runter kam, das selbe fragte: "Logan, darf ich wieder hoch?" Fragte sie ihn mit Hundeblick, der fast Jakyll Konkurrenz machte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 3:49 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich hörte wie jemand meinen Namen rief und sah Nia und Cailin auf mich zu laufen, wobei die 9-jährige glücklich mit einem Schal wedelte. "Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. Sie konnte sich einfach nicht entscheiden." Entschuldigte sie sich lächelnd, woraufhin ich nur kurz mit dem Kopf schüttelte. Kein Problem, Amy wurde in der Zeit zum Tiger Nia folgte meinem Blick und begann zu grinsen. "Ach ja, dieses Kinderschminken hab ich auch Mal geliebt." Sie nahm ihre Tochter an die Hand, die sich den Schal um den Hals gewickelt hatte und sah sich um. "Wie wärs, wenn wir die Straße weiter hinuntergehen? Da gibt es ja auch unglaublich viele Künstler und später können wir uns irgendwo in ein Café setzen." Schlug sie vor, woraufhin ich zustimmend nickte und meine Aufmerksamkeit auf Amy richtete, die an meinen Fingern zog und mich fragte, ob sie eventuell wieder auf meine Schultern könnte. Klar Ich beugte mich hinunter, um sie unter den Armen zu packen, damit ich sie problemlos wieder auf meinen Schultern absetzen konnte. Olivia, kannst du Jekyll nehmen? Ich glaube er sollte sich mittlerweile beruhigt haben. Wenn er wieder zerren sollte, zieh einmal kurz aber stark an der Leine. Irgendwann sollte er wissen, wie er sich benehmen soll Mit diesen Worten reichte ich ihr die Leine des brav wartenden Hundes, bevor ich Nia und Cailin folgte.

Es war der Morgen unserer Abreise, als ich die Augen öffnete und mich zur Seite drehte. Liv lag neben mir und ich sah jetzt schon, dass ihre gestrige Erkältung schlimmer geworden war. Ich stützte mich mit meinem Ellenbogen ab und legte meine Hand sanft auf ihre glühende Stirn. Sie war wohl über Nacht ziemlich krank geworden. Aber immerhin schlief sie.
Ich war in meinem ganzen Leben vielleicht 3 Mal krank gewesen, weswegen ich nicht befürchtete, dass ich mich ansteckte. Langsam und leise schälte ich mich aus meiner Bettdecke heraus und machte mich auf dem Weg nach unten in die Küche, wo ich auf meine Mutter traf. Das Verhältnis zwischen ihr und Liv war nicht unbedingt besser geworden aber meine Mutter tolerierte sie. Morgen murmelte ich und machte mich daran für Liv eine heiße Milch mit Honig zu kochen. Kein Wunder, dass mich meine Mutter fragend ansah. Liv ist krank geworden erklärte ich ihr und sah auf die Uhr. Es war 6 Uhr - meine Mutter musste arbeiten. "Sehr aufmerksam von dir. Wann fliegt ihr?" fragte sie und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Um 15 Uhr, wir sollten um 12 losfahren. Ich hoffe nur, dass sich Amy nicht ein zweites Mal ansteckt Bei der Erwähnung von Amys Namen sah ich, wie sich die Gesichtszüge meiner Mutter verhärteten. Sie kam immer noch nicht damit zurecht dass ich eine Freundin hatte die bereits ein Kind hatte, welches nicht mein eigenes war. Ich gab es auf mit ihr darüber zu diskutieren und nahm die Tasse in die Hand Wir sehen uns später noch Mit den Worten verließ ich die Küche und begab mich wieder hoch in mein altes Zimmer, in dem Olivia noch immer schlief. So wie ich sie und ihren Schlafrhythmus kannte, würde sie auch bald Aufwachen. Ich lehnte mich neben ihr an die Wand und beobachtete sie stumm.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 4:26 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich wachte durch ein unangenehmes pochen in meinem Kopf auf, auf das ein furchtbares Kratzen in meinem Hals folgte, das mich dazu brachte stark zu Husten. Ich hatte es noch bevor wir nach Schottland geflogen waren, gewusst. Natürlich hätte ich trotzdem gehofft, dass ich mich nicht angesteckt hatte, doch die Hoffnung war vergebens gewesen. Gequält verzog ich das Gesicht, als ich mich aufrichtete und feststellte, dass das Pochen in meinem Kopf dadurch schlimmer wurde, das Kratzen in meinem Hals ebenso und außerdem Schüttelfrost dazu kam, solange ich die Decke auch nur einen Millimeter sinken ließ. Und wir mussten heute heim. Mein Blick traf auf Logan, der mich ansah und ich lächelte ihn leicht gequält an. "Sehe ich so schlimm aus, wie ich mich fühle oder ist es nur halb so schlimm?" witzelte ich, wobei ich offensichtlich heiser war und man auch hörte, dass ich keine Luft durch die Nase bekam. Ich zog die Decke wieder hoch. Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit, dass Amy sich anstecke eher gering, da sie den Virus ja schon gehabt hatte. Das war natürlich keine sichere Sache aber immerhin etwas. Amy schien noch zu schlafen, sodass ich zumindest erst Mal etwas im Selbstmitleid schwimmen konnte, Ehe es hieß: zusammenreißen und gucken, dass man ohne umzukippen heim kam. "Pass am besten auf, dass du dich nicht auch ansteckst." warnte ich Logan und langte nach einem Taschentuch, um mir die Nase zu putzen.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 4:37 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
So eine Frage solltest du mir lieber nicht stellen, wenn du die Wahrheit wissen möchtest antwortete ich grinsend und reichte ihr die Tasse mit der heißen Honigmilch. Du hast noch ein paar Stunden Zeit, bevor wir losfahren. Ruh dich lieber aus. Der Rüde, der nachts neben meinem Bett schlief, war schließlich auch aufgewacht und tappste ums Bett herum als er den Geruch von Krankheit wahrnahm. Er stellte sich auf seine Hinterbeine und legte die Vorderpfoten auf die Matratze um an Livs Handrücken schnuppern zu können, bevor er diese ableckte. Ich werde nicht krank, keine Sorge. Ich hab ein sehr gutes Immunsystem erwiderte ich und rutschte nach hinten, sodass ich mich neben Liv auf meiner Seite des Bettes auf den Rücken legen konnte. Ich hatte gestern ein paar Runden Karten gespielt und war erst um 4 Uhr morgens ins Bett gegangen, da ich die Zeit vergessen hatte, weswegen ich eindeutig zu wenig Schlaf gehabt hatte. Wenn ich arbeiten musste, war ich zwar über 2 Stunden froh aber ich hatte immer noch Urlaub und wollte demnach die Zeit bis zur Abfahrt noch etwas nützen um mindestens eine Stunde zu schlafen. Und denk nicht dran, nach Amy zu sehen so wie du es tun würdest wenn du gesund wärst. Ruh dich aus Ich linste zu ihr rüber, während ich mir am Kinn kratzte. Ich hatte mich seit ein paar Tagen nicht mehr rasiert, weswegen mein Bart mittlerweile doch länger geworden war als er es normalerweise war.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jun 25, 2017 5:29 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich musste sogar lachen und stieß ihn leicht in die Seite. "Schon verstanden, ich sehe furchtbar aus." ich hustete erneut und kramte in meiner Tasche neben dem Bett nach Nasenspray, wofür ich die Tasse, die Logan mir gegeben hat, kurz abstellte. Danke für die Milch." wendete ich mich wieder an Logan, als ich die Tasse erneut in die Hand nahm und einen Schluck nahm. Währenddessen strich ich Jakyll über das Fell, der mir wohl sein Mitgefühl ausdrücken wollte. "In spätestens einer Stunde kommt Amy selbst hier rein." dass er mich so gut kannte! Aber das sollte mich eigentlich nicht wundern. Aber er würde nicht verhindern können, dass ich mich um meine Tochter kümmern musste. Und ich hatte es bisher ja auch immer hinbekommen, ob krank oder gesund. Jedoch war es schön zu wissen, dass jemand sich um einen sorgte. Und solange Amy nicht da war, beschloss ich mich erst mal wirklich auszuruhen. Nachdem ich die Tasse ausgetrunken hatte, schloss ich die Augen. Die Kissen hatte ich so aufgebaut, dass ich leicht sitzend lag, da in komplett horizontaler Lage der Hustenreiz zunahm. "Weck mich bitte, wenn Amy kommt und ich nicht aufwache. Ich muss sowieso noch eine Ibu nehmen, wenn das Fieber nicht abnimmt." Sagte ich zu Logan, während ich schon wieder halb schlief. Mein Kopf fühlte sich wirklich an wie Watte und die Augen zuzumachen war unglaublich angenehm. Jedoch sollte ich es mir nicht zu bequem machen. Zumindest war das noch mein letzter bewusster Gedanke, ehe ich einschlief.
Amy kam eine halbe Stunde später ins Zimmer und kletterte zwischen Logan und mich ins Bett. Erst mal ohne etwas zu sagen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jun 26, 2017 12:04 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich lächelte nur als Antwort und drehte mich zurück auf den Bauch, wobei ich mein Kissen wieder beiseite schob. Ich schlief ungern mit einem Kissen. Als Liv meinte, Amy würde ohnehin in spätestens einer Stunde vorbeischauen, ließ ich nur ein leises Brummen von mir hören. Ich beneidete die Engländerin darum, dass sie trotz des wenigen Schlafs durch ihre Tochter trotzdem so fit war. Schließlich bekam sie noch weniger Schlaf ab als ich, auch wenn ich eindeutig länger in OPs stand und mich permanent konzentrieren musste als sie. Aber so ein Kind Stahl einem wirklich den Schlaf. Aber gut, vielleicht war es als Vater oder Mutter etwas vollkommen anderes. Aber das konnte ich eben nicht beurteilen.

Livs Aufforderung, sie zu wecken, bekam ich nur am Rande mit, weswegen ich nicht antwortete. Ich hätte vielleicht etwas früher schlafen gehen sollen. Eine Stunde mehr und ich wär vielleicht schon auf den Beinen und hätte gefrühstückt. Dass Amy das Zimmer betrat bekam ich auch erst mit, als sie bereits neben uns lag und mit ihrem Fuß unbeabsichtigt mein Knie streifte. Langsam öffnete ich die Augen und drehte mich Zu Amy. Deine Mutter ist krank, Amy. Ich würd sie gerne schlafen lassen, auch wenn sie mich darum gebeten hat, sie zu wecken wenn du wach bist. Wenn du Hunger hast kann ich dir was zu Essen machen,dann können wir sie weiter schlafen lassen. Vielleicht wacht sie ja nicht auf und erholt sich, damit es ihr wieder besser geht. flüsterte ich mit meiner tiefen, rauen Stimme die noch etwas verraucht Klang. Was hältst du davon?

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Diese Schriftrolle wurde am Di Jun 27, 2017 1:32 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy hatte sich an mich gekuschelt und mich mit großen Augen angesehen, anscheinend darauf wartend, dass ich die Augen öffnete. Ich jedoch schien durch das Fieber ziemlich fest zu schlafen und spürte ihren intensiven Blick auf mir nicht. Als Logan sprach, drehte sie sich zu ihm um und setzte sich hin. Sie runzelte die Stirn, als sie hörte, dass Logan sagte, dass ihre Mutter krank sei. Was Logan zu ihr sagte er schien ihr sehr logisch. Schließlich wollte sie, dass es ihrer Mutter gut ging und nicht dass sie krank war. Deshalb nickte sie. "Mama soll nicht krank sein. Wir müssen sie gesund machen und schlafen lassen. Richtig?" Amy flüsterte und sah von Logan zu mir und wieder zurück. "Machst du mir Omelette?" fragte sie Logan. Das war zurzeit ihr Lieblingsfrühstück. Davor waren es die bunten Cornflakes gewesen und davor Rührei mit Schinken und Mayonnaise auf Toast. Sie änderte ihre Meinung da regelmäßig, wie es bei Kindern eben war. Amy verschwand nach Logans Antwort in ihrem Zimmer und kam kurz danach blitzschnell mit ihrem Lieblingsteddy wieder, dass sie mir neben den Kopf legte. Es war ein Bär mit Arztmütze, Stethoskop und Kittel. "Doktor Teddy hilft Mama gesund zu werden. Wie bei mir." Erklärte sie Logan ernst.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jun 28, 2017 12:46 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich nickte auf Amys Frage und drehte mich schließlich zurück auf den Rücken. Nur so kann sich der Körper ausruhen. Wenn du krank bist, liegst du ja auch nur im Bett und schläfst die meiste Zeit, hab ich recht? versuchte ich ihr zu erklären und fuhr mir mit einer Hand durch die Haare, bevor das Mädchen mich darum bat, ihr ein Omelette zu machen. Das war wirklich noch einfach. Klar, kann ich machen. Ich schälte mich aus meiner Bettdecke und begab mich ein weiteres Mal auf den Weg in die Küche, wo ich alles für ein leckeres Omelette vorbereitete. Ich war heute etwas träge aufgrund des extremen Schlafmangels, weswegen ich erstmal nicht bemerkte, dass ich den Herd gar nicht angeschalten hatte.
Als ich jedoch mit dem Omelette fertig war, stellte ich es zusammen mit einem Glas frischem Orangensaft auf den Esstisch und setzte mich gegenüber auf den anderen Stuhl. Lass es dir schmecken meinte ich zu Amy, die kurze Zeit nach mir ebenfalls die Treppe herunter gekommen war.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jun 28, 2017 3:15 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Während Logan am Herd stand hatte sich Amy auf einen der Stühle gesetzt und ihm zugesehen, wie er kochte. Ich hingegen schlief immer noch.
Als das Omelette vor Amy auf dem Tisch stand, lächelte sie Logan an. "Dankeee" zog sie das Wort in die Länge und wollte gleich los essen, verbrannte sich aber erst Mal fast die Zunge. "Ausch, das is heif." Nuschelte sie, während sie sich mit dem Finger an die Zungenspitze fasste. Danach kam sie jedoch selbst auf die Idee zu pusten und begann zu essen, als es kalt genug war.
"Fertig" informierte sie Logan dann, nachdem sie still ihren Teller leer gegessen und das Glas ausgetrunken hatte. Sie stand auf und nahm ihren Teller, auf dem das Besteck gefährlich hin und her rutschte und fast auf ihr und ihrem blauen Häschenschlafanzug landete. Aber nur fast. Sie brachte den Teller zur Spüle, die sie jedoch deutlich überragte und streckte sich, um ihm auf die Ablage neben der Spüle zu stellen. Danach hüpfte sie überschwänglich zu Logan und sah zu ihm hoch. "Aufgeräumt." Verkündete die stolz und sah lächelnd hoch.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jun 30, 2017 12:32 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich beobachtete Amy dabei, wie sie zu essen begann und lehnte mich entspannt im Stuhl zurück. Für mich selbst hatte ich lediglich ein Glas Wasser auf den Tisch gestellt, wovon ich immer wieder ein Schluck nahm, bevor ich dieses wieder auf der Tischplatte abstellte.
Hats dir geschmeckt? fragte ich und wollte den Teller abräumen, als Amy ihn ergriff und ihn selbst zurück in die Küche trug. Manieren hatte sie, auch wenn ich das schon davor gewusst hatte. Danke erwiderte ich leicht lächelnd als sie aus der Küche herauskam und stand auf, bevor ich meinen Stuhl an den Tisch heranschob. Hast du schon gepackt oder fehlt dir noch etwas? Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr und stellte fest dass eine weitere halbe Stunde vergangen war. Wenn ja dann würd ich vorschlagen, wir machen das jetzt. Dann hast du später nicht so viel Stress und deine Mutter muss sich nicht drum kümmern schlug ich vor. Ich hatte immerhin genug Zeit um ihr beim Packen zu helfen.

"Logan?" Benjamin kam schlaftrunken in das Esszimmer gelaufen und rieb sich die Augen. Ja? Was gibts? fragte ich ihn und drehte mich Zu meinem Patenkind um. "Darf ich heute mit zum Flughafen?" Bat er mich und musste seinen Kopf einwenig in den Nacken legen um mich ansehen zu können, als er direkt vor mir stand. Theoretisch ja aber alleine kannst du schließlich nicht mitkommen. Frag deinen Vater oder jemand anderes, ob er mir kommt Und der dann anschließend mit dir zurück fährt Begeistert nickte der Junge, winkte Amy zu und rannte anschließend aus dem Esszimmer heraus.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jun 30, 2017 12:37 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
"Ja, dankee." Bedankte sich Amy brav. Das hatte sie fast vergessen gehabt, doch Logan hatte das kleine Mädchen mit seiner Frage wieder daran erinnert. Als Logan fragte, ob sie schon fertig gepackt hatte, schüttelte sie den Kopf. "Mama hilft mir immer, ich weiß nicht wie das geht." Erklärte sie. Bei mir passt es einfach nie drin, weshalb das fast schon Zauberei war, wie ihre Mutter das immer hinein bekam. Natürlich konnte eine 5 Jährige die Sachen auch nicht besonders ordentlich falten, sodass sie zu viel Platz Einnahmen. Den Großteil des Koffers hatte ich gestern mit ihr gepackt und es fehlten nur noch Kleinigkeiten von ihr und mir, da wir einen großen Koffer hatten. Somit konnte der Koffer auch nicht ganz fertig gepackt werden, solange ich im Bett lag.
Ich wurde in diesem Moment jedoch wach und sah zuerst irritiert neben mich und dann auf die Uhr. Amy war so sicher schon längst wach und mich überkam neben dem furchtbaren Krankheitsgefühl ein Gefühl von Sorge, bis der Gedanke, dass Logan da war und wahrscheinlich bei ihr, richtig zu mir durch drang. Es war ungewohnt. Der Gedanke, dass ich im Bett lag und mir keine Gedanken um Amy machen musste, weil jemand bei ihr war und sich um sie kümmerte, mir half - Mal abgesehen vom Babysitter, aber die kam ja ausschließlich, wenn ich nicht zuhause war. Langsam quälte ich mich aus dem Bett, nachdem eine zu hastige Bewerbung dafür gesorgt hatte, dass mein Kreislauf etwas weg sackte und mit schwarz vor Augen wurde. Nachdem ich mir ein paar Socken und meinen flauschigen Bademantel, ohne den ich gefühlt erfroren Wäre, übergezogen hatte, ging ich langsam die Treppe runter, wo ich im Esszimmer bereits Logan hörte. Während Benjamin an mir vorbei aus dieser heraus lief, betrat ich dieses mit einem leichten Lächeln. "Na, hat Logan sich um dich gekümmert." ich sah zu Amy runter, die auf mich zu kam, um mich aus dem Esszimmer zu schieben. Verwundert sah ich sie an. "Neiieeen, du musst im Bett bleiben, damit du gesund wirst!" Erklärte sie bestimmt und ich lachte, was jedoch in ein Husten überging sowie zu stechenden Kopfschmerzen führte. "Ist ja gut, ich wollte doch nur etwas trinken Frau Doktor." ich strich ihr über die Haare und sah Logan an, nachdem sie aufgehört hatte mich aus dem Zimmer schieben zu wollen. "Jetzt​hast du also auch meine Tochter angestiftet." witzelte ich, sah ihn jedoch auch dankbar an. "Logan hat gesagt er hilft mir beim Koffer und du musst schlafen, damit du gesund wirst." Erklärte Amy mir. "Ja, aber dafür braucht Logan ja auch meine Sachen und dafür muss ich mich umziehen und fertig machen." die Erklärung war zwar eine Antwort auf Amys Aussage galt inhaltlich jedoch eher Logan. Dass meine Stimme die ganze Zeit klang wie die einer jahrelangen Kettenraucherin ignorierte ich Mal gekonnt. Stattdessen umarmte ich Logan einfach. "Hab ich dir eigentlich schon Mal gesagt, wie wundervoll du bist?" murmelte ich an seinem Ohr. Einen Kuss bekam er aber nicht, ich wollte es nicht darauf anlegen ihn anzustecken.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jun 30, 2017 1:21 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Als Olivia das Zimmer betrat und Amy versuchte, sie sofort zurück ins Bett zu schicken, schmunzelte ich in mich hinein und lehnte mich gegen die Tischplatte, während ich den beiden dabei zu sah, wie sie miteinander kommunizierten. Aber sicher. Ich bin davon überzeugt, dass sie auch mal eine gute Ärztin wird Ich stieß mich von der Tischplatte ab und ging einen Schritt auf die junge Mutter zu, bevor ich meine Arme vor der Brust verschränkte. Momentan denkst du viel zu kompliziert. Es wäre lediglich ein Outfit, welches du vor unserer Abreise austauschen müsstest.
Ich schlang meinen rechten Arm um ihre Hüfte, als sie mich umarmte und küsste sanft ihre Wange. Jetzt schon, danke. Ich lächelte sie leicht an. Als Partner war ich vielleicht wundervoll aber ich war schließlich immer noch ihr Mentor, ihr Vorgesetzter - zumindest im Krankenhaus, welches ich strikt von meinem Privatleben trennte.
Aber jetzt geh dir was zu trinken holen und leg dich wieder hin. Das war mein Ernst, als ich gesagt habe, du solltest dich ausruhen Ich vergrub meine rechte Hand wieder in meiner Hosentasche und wartete geduldig darauf, dass sich Olivia auf den Weg machte.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jun 30, 2017 1:42 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ja, da hatte Logan Recht. Der Überzeugung war ich auch. Wobei ich es ebenso akzeptierte, wenn sie keine werden würde. Das sollte allein ihre Entscheidung sein. "Ich ziehe mich um und gehe ins Bad. Wenn Amy auch fertig mir Zähneputzen ist, kann alles eingepackt werden." erwiderte ich. Neben der Kleidung waren die Hygieneutensilien nämlich auch noch nicht eingepackt. Die paar Sachen von Amy, die ich gestern Abend nicht mehr geschafft hatte aus Müdigkeit, würde er ja schnell finden in dem Zimmer, in dem sie schlief. "Alles klar Chef." ich löste mich schmunzelnd von ihm und ging in die Küche, um mir ein Glas Wasser aufzufüllen, mit dem ich die Fiebersenkende und kopfschmefzen reduzierende Tablette nahm, die ich mit runter genommen hatte. Danach kehrte ich ins Esszimmer zurück und verließ dieses, um hoch zu gehen. "Ich gehe mich jetzt umziehen und ins Bett." informierte ich beide demonstrativ. Da ich durch das Fieber keinen Appetit hatte, fiel das Frühstück weg. Es dauerte viel länger als sonst, bis ich mich umgezogen hatte und aus dem Bad raus war, weil jede schnellere Bewegung Übelkeit, Schwindel oder auch Mal einen Hustenanfall verursachte, danach ließ ich mich erst Mal erschöpft ins Bett fallen.
Amy nahm Logans Hand, nachdem ich hoch gegangen war und zog ihn seinerseits die Treppe nach oben in das Zimmer, in dem sie schlief. Dort ließ sie seine Hand los und nahm sich das, was ich ihr gestern mit ihr zusammen raus gesucht hatte und zeigte es Logan. "Das muss ich anziehen."

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Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 11, 2017 9:30 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Kümmer du dich darum, dass du gesund wirst. Ich hab zwar weder eine Tochter noch ein Sohn aber ich denke ich bekomme es auf die Reihe, daran zu denken, was so ein Kind einpacken sollte entgegnete ich mit einem leichten Schmunzeln. Olivia dachte momentan zu viel, weswegen ich zufrieden nickte, als sie tatsächlich wieder hoch ins Zimmer ging um sich weiterhin auszuruhen.
Als Amy meine Hand nahm, ging ich ihr hinterher und sah mich in dem Zimmer um, in dem auch Emily und ihre beiden Brüder noch seelenruhig schliefen. Ich legte meinen Zeigefinger auf meine Lippen um Amy zu signalisieren, ihre Stimme einwenig zu senken, bevor ich die Klamotten mit einem Nicken ansah. Dann geh dich mal umziehen und putz dir die Zähne. Ich such deine Sachen hier zusammen und bring sie zusammen mit dem Koffer nach unten. Unten können wir wieder normal reden aber ich würde die drei gerne weiterschlafen lassen. Nimmst du deine Sachen aus dem Badezimmer mit oder soll ich gleich nochmal hochkommen, wenn du fertig bist?

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 12, 2017 12:06 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy nickte, als Logan ihr signalisierte leiser zu sein. "Ich kann das." sagte sie zu ihm, da Kinder schließlich zeigen wollten, wie groß sie schon waren und dass sie Dinge alleine konnten. Danach verschwand die 5 Jährige im Bad und zog sich T-shirt, Pullover, Strumpfhosen, da es Januar und kalt draußen war, und eine Jeans an. Das T-Shirt hing jedoch unter dem Pullower hervor, die Haare standen zu allen Seiten ab, weil sie sie selbst nicht richtig kämmte, weil das ja ziepte und die Strumphose saß nicht richtig, sie hätte weiter hoch gezogen werden müssen. Die Zähne waren jedoch geputzt und das Gesicht gewaschen. Sie packte anschließend ihre Zahnbürste und ihren Kamm, mehr hatte sie ja nicht im Bad, ein und kam die Treppe runter gehopst, wobei sie fast über die überstehenden Strumpfhosen stolperte. "Fertig!" sagte sie stolz und lächelte zu Logan hoch.
Ich hatte alle Dinge, die mir gehörten und in den Koffer sollten, ordentlich im Zimmer zusammen auf einen Stuhl gelegt, sodass Logan sie nur noch nehmen und einpacken musste, während ich schon wider halb schlief.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 12, 2017 12:25 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich packte alles möglichst leise zusammen und trug den Koffer hinunter in das Wohnzimmer, wo Ruby auf mich wartete. Ruby war die Hündin meines Onkels und war eine alte Schäferhündin, die ihren Kopf auf meinem Oberschenkel ablegte, als ich mich neben sie auf das Sofa setzte. Na du. Dich werd ich auch vermissen, Alte Sie sah mich mit trüben Augen an, wobei man bereits sehen konnte dass sie auf dem rechten Auge bereits erblindet war. Liebevoll leckte sie mir die Habdfläche, bevor sie es sich neben mir gemütlich machte und die Augen schloss, während ich damit begann alles einzupacken, was in den Koffer musste, bevor Amy hoffentlich fertig angezogen und mir allen Sachen zurück ins Wohnzimmer kam.
Natürlich war sie nicht komplett fertig. Ich wusste, dass Liv sie mit der Frisur nicht nach draußen lassen würde und die Strumpfhose hinderte sie am normalen Gehen. Komm mal her meinte ich lachend und winkte sie zu mir, wobei ich ihr die Strumpfhose richtig hochzog, damit sie wieder vernünftig laufen konnte. Danke ich nahm die Sachen in die Hand, die sie aus dem Bad mitgebracht hatte. Wir werden aber noch was an deinen Haaren ändern, deine Mutter wird dich so sicher nicht vor die Tür lassen. Ich griff nach der Bürste, die ebenfalls dabei lag und begann ihre Haare durchzukämmen. Ganz darauf bedacht, ihr nicht weh zu tun. Im Grunde könntest du das auch sicher alleine, hab ich recht? Dann kann ich dir gleich danach zwei Zöpfe flechten, wenn du möchtest. Es gab doch ein paar Vorteile, wenn man Nichten hatte, die darauf bestanden dass man ihnen irgendwelche Frisuren flechtete. Ich war zwAr nicht gut darin aber normale Flechtzöpfe bekam ich problemlos und gut hin.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 12, 2017 12:43 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Brav ging Amy zu ihm hin und ließ sich die Kleidung richten. Als Logan ihr dann die Haare kämmte, verzog sie ab und an das Gesicht, wenn es etwas zog, doch er bekam es vorsichtig genug hin, damit es nicht richtig weh tat. Als er sagte, dass sie dass auch selbst hinbekam, schüttelte sie, soweit es ging, den Kopf. "Das tut weh." erklärte sie ihm. Ich versuchte schon länger, dass sie das selbst zumindest versuchte, doch bisher war es mir noch nicht geglückt. Die Zöpfe empfand Amy jedoch als eine ganz tolle Idee und lächelte breit. "Jaa, zwei Zöpfchen!" jubelte sie. Sie hielt still, während Logan sie kämmte und streichelte nebenbei die alte Hündin.
Ich befand mich immer noch oben im Zimmer, konnte jedoch nicht richtig einschlafen, obwohl ich totmüde war. Ich schlief immer fast ein und wachte anschließend ruckartig auf. ich drehte mich von einer Seite auf die andere und verkroch mich, da ich fror, obwohl ich warm angezogen war, unter der Decke. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr im Bett liegen bleiben und schlürfte, die Arme um den Körper geschlungen, die Treppe runter, dies war ungefähr eine Stunde, nachdem ich hoch gegangen war.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 12, 2017 12:17 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Es tut auch weh, wenn jemand anderes deine Haare kämmst. Das ist völlig normal Ich hatte leicht reden, immerhin verknoteten sich meine Haare nicht und ich benötigte auch nicht zu viel Zeit mit dem Kämmen meiner Haare. Und du würdest deiner Mutter vieles abnehmen. Ich lächelte leicht, bevor ich mich daran machte,ihr zwei Zöpfe zu flechten. Schließlich wollte ich sie nicht dazu zwingen damit anzufangen, selbst ihre Haare zu kämmen. Das war Livs Job. Fertig Ich betrachtete mein Werk kritisch, bevor ich nickte. Besser bekam ich es ohnehin nicht hin und es sah gar nicht mal so schlecht aus.
Als ich aufstand, jaulte Ruby leise auf und hob den Kopf, weswegen ich ihr kurz den Kopf kraulte. Zeit für einen Kaffee murmelte ich, bevor ich in der Küche verschwand um mir einen starken Kaffee zu machen.
In der Zwischenzeit war auch Jekyll unten aufgetaucht und schnupperte sowohl an dem Koffer als auch an Ruby und Amy herum, die sich mittlerweile auf das Sofa neben der Hündin niedergelassen hatte. Es schien ihm nicht so ganz zu gefallen, dass Ruby sich breit machte und dass das Sofa nicht ganz so groß war wie bei mir zuhause, weswegen er sich kurzerhand mit dem Bauch auf Amys Schoß legte, sodass Kopf, Vorderpfoten und Hinterpfoten auf jeweils der anderen Seite von Amy auf dem Sofa lagen, sodass sie nur wenig von seinem Gewicht ertragen musste.
Gehts dir besser? Als ich mit meiner Tasse zurück ins Wohnzimmer kam und Olivia die Treppe herunterkommen sah, hätte ich die Frage wohl nicht stellen müssen. Man sah deutlich, dass es ihr nicht unbedingt besser ging. Dann musste sie wohl krank in den Flieger steigen. Ich nahm einen Schluck meines Kaffees, ehe ich zu Amy hinübersah, die jedoch halb verdeckt wurde von einem schwarz-braun-weißen Fellhaufen. Ich musste unwillkürlich grinsen. Das war eigentlich ein Foto wert. Aber sofern sie sich nicht beklagte, würde Jekyll sich auch nicht herunter bewegen. Er schien es zu genießen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 12, 2017 12:29 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
"Das tut aber weniger weh." Erklärte sie ihm. Als Logan  fertig war, grinste Amy über beide Ohren, als sie ihre Zöpfe anfasste. "Danke!" antwortete sie ihn brav und kletterte auf das Sofa, als Logan in die Küche verschwand. Sie wippte mit den Beinchen und wartete, dass er zurück kam. Als währenddessen Jakyll das Zimmer betrat, strahlte sie den Hund an, was ihn wohl dazu veranlasste, sich auf ihr breit zu machen. Amy lachte und legte einen Arm über den Hund und den Kopf auf seinem weichen Fell ab. "Haha, du bist flauschig, aber echt groß " sprach sie mit dem Hund und kraulte ihn hinter dem Ohr.
Als ich das sah, lachte ich kurz, Ehe das von einem Husten ungebrochen wurde und sah anschließend zu Logan, als dieser mich ansprach. "Das Fieber fängt an zu sinken und die Kopfschmefzen sind etwas besser, aber das liegt nur an der Tablette." antwortete ich ihm ehrlich und setzte mich neben Jakyll und Amy aufs Sofa. "Dein Hund scheint Amy als gemütliches Kissen anzusehen." ich lächelte Logan an, während ich den schweren Kopf auf der Hand stützte. Als mein Blick zu Amy zurück ging, fielen mir die zwischen Zöpfe auf und ich hob überrascht eine Augenbraue. "Das habt ihr aber schön hinbekommen deine Haare, süße." sagte ich zu ihr und sie nickte begeistert. "Logan hat mir beim Anziehen geholfen und mir die Haare hübsch gemacht, er kann das fast so gut wie du." erklärte sie stolz und brachte mich damit zum Grinsen. "Dann lade ich dich also das nächste Mal, wenn ich länger schlafen will also einfach bei Logan ab Abends." witzelte ich und hustete erneut in meine Armbeuge.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 15, 2017 11:55 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Aber auch nur fast unterstrich ich Amys Worte mit einem leichten Lächeln und sah auf die Uhr. Es wunderte mich tatsächlich, dass so wenig los war hier unten. Normalerweise bestand meine Familie nur aus Frühaufstehen - abgesehen von den Kindern natürlich, die es gerne mal ausnutzten um bis 10 Uhr in den Betten liegen bleiben zu können, bevor sie dann von ihren Eltern rausgescheucht wurden.
Ich musste unwillkürlich grinsen als Liv auf Amys Worte antwortete. Ich glaube kaum, dass du dann aus meinem Haus raus kommst, wenn du Amy bei mir ablädst. Ich hätte ja kein Problem damit, auf deine Tochter aufzupassen aber wenn du schon mal bei mir bist, kannst du schließlich auch ein Glas Wein mit mir trinken. - "Guten Morgen. Seid ihr fit?" Ich drehte mich um und sah meinen Vater auf mich zukommen, wobei er Amy und Liv ein warmes Lächeln schenkte. Im Gegensatz zu meiner Mutter hatte er so wie der Rest meiner Familie die beiden ohne weiteres in die Familie aufgenommen und akzeptiert. Er hatte sogar gestern Abend, als Amy bereits im Bett war und ich mit Liv und meinen Brüdern und meinem Vater unten im Wohnzimmer gesessen hatte, spaßeshalber darum gebeten, dass ich mit den beiden zurück nach Schottland zog. Ich hatte als Antwort nur gelacht und den Kopf geschüttelt. Ich liebte Schottland aber dort hatte ich bereits über 20 Jahre meiner Jugend verbracht. Vielleicht würde ich mit 50 Jahren wieder zurück ziehen aber das dauerte wieder weitere 15 Jahre.
Olivia geht es nicht ganz so gut aber das wird vor unserem Abflug vermutlich auch nicht besser beantwortete ich die Frage meines Vaters, der meine Freundin besorgt ansah. "Soll ich dir eine Suppe kochen? Die liegt dir dann nicht zu schwer im Magen" Ich musste automatisch lächeln bei seinem Angebot. Immerhin ähnelte ich in dem Punkt meinem Vater sehr, schließlich hatte ich Amy vorhin ebenfalls ein Omelette gemacht. Kochen gehörte nicht unbedingt zu unseren Schwächen. "Wir machen vor eurem Abflug übrigens noch ein Familienfoto. Jacob fliegt ja heute Abend auch schon mit seiner Familie zurück." Informierte er uns und strich Ruby über den Kopf. Ist gut. Wir sollten nur nicht zu spät kommen

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 1:23 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte leicht bei Logans Betonung auf das fast und putzte mir kurz die Nase. Seinen anschließenden Einwand, dass ich sein Haus dann abends ja sicher nicht einfach wieder verlassen würde, ließ mich grinsen und vielsagend eine Augenbraue anheben. Wein also... Ob das das einzige war, worauf er hinaus wollte. Daran zweifelte ich, doch kam nicht mehr dazu, darauf etwas zu erwidern, da sein Vater das Zimmer betrat. Lächelnd jedoch mit müden Augen sah ich zu ihm hoch. Sein Angebot, als Logan ihm erzählte, dass ich krank war, ließ mich Lächeln. Ich empfand es als sehr süß, wie fürsorglich er schien.  "Danke, das ist sehr nett, aber wirklich nicht nötig. Ich habe zurzeit auch nicht wirklich Hunger." lehnte ich dankend ab. Ich wollte wirklich nicht noch Umstände machen, wenn der morgen wegen mehreren Abfahrten an diesem Tag schon Recht voll war. Das mit dem Foto ließ mich dir Nase kurz Kraus ziehen. "Mein erstes Foto mit dieser Familie und ich sehe aus wie ein halbtoter Rudolf." witzelte ich und spielte damit auf meine durch den Schnupfen rötliche Nase an, die im blassen Gesicht Natürlich besondere für zur Geltung kam.

Sprung - 9. Februar 2017
Wie jeden Morgen befanden die Anfänger sich bei der Visite. Etwas erstaunt, Logan, der meines Wissens nach ebenfalls Frühschicht hatte, immer noch nicht getroffen zu haben, betrat ich das Zimmer des nächsten Patienten, den Kopf noch in den Akten, da heute alles Recht hektisch war und wir sie uns nicht hatten vorher durchlesen können. Als ich den Namen Dr. Logan Montgomery in den Akten las, blinzelte ich perplex und hob den Kopf, um mich zu vergewissern, dass es nicht doch einen zweiten gab und tatsächlich war es Logan, der da lag. Ich musste mich zusammenreißen, ihn nicht mit offenem Mund anzusehen oder laut zu fragen: was machst du denn hier? Darüber wurde ich informiert, als einer meiner Kollegen die alte vorlas. Jedoch schienen wir alle etwas verwirrt von der Situation einen Vorgesetzten als Patienten zu haben. Bei mir zusätzlich noch der Lebensgefährte. "ehm.. Doktor Logan Montgomery, 35, spendet heute eine Niere, die anschließend nach Schottland geflogen wird, wo  sie seinem Bruder Scott Montgomery transplantiert wird." Machte einer meiner männlichen Kollegen die Visite und ich sah Logan etwas perplex an. Scott brauchte eine Niere? Wieso wusste ich das nicht? Ich fühlte mich gerade etwas überrumpelt. Dr. Laurent stellte noch fragen zur OP und zum Thema Niereninsuffizienz, richtete diese jedoch nicht an mich, mir war klar, dass ich bei dieser OP ausfiel, weil ich als Logans Freundin direkt involviert war und als Angehörige galt. Da Logan der Kette Patient der Visite gewesen war, hatte ich die Möglichkeit noch im Zimmer zu bleiben, als die anderen gingen. "Scott brauchte eine Niere? Seit wann hat er Niereversagen, als wir da waren, schien es ihm doch vollkommen gut zu gehen? Und seit wann hast du dich entschieden eine Niere zu spenden?" fragte ich direkt. Ich fühlte mich etwas vor den Kopf gestoßen, da ich nicht wusste, wie spontan diese Entscheidung war und sowas normalweise und in den meisten Fällen eigentlich keine über Nacht Entscheidung war. Hinzu kam die Sorge um Logan, wir als Ärzte wussten, dass auch kleine Operationen immer ein Risiko bargen.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 1:46 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich lag in meinem Zimmer und las ein Buch. Ja, tatsächlich hatte ich Zeit endlich wieder ein Buch aufzuschlagen und mich darauf zu konzentrieren. Mir war bewusst, dass gleich Visite war. Aber ich war Arzt. Ich wusste, worauf ich mich da einließ, was die Risiken einer Operation war und was die Ärzte tun würden um meine Niere zu entnehmen. Was man nicht alles für den Eigenen Bruder tat, dessen letzte Niere nun auch den Geist aufgegeben hatte. Jacob hatte sich ebenfalls prüfen lassen, war allerdings kein idealer Spender gewesen, im Gegensatz zu mir.
Als die Assistenzärzte ins Zimmer kamen, erblickte ich auch Olivia und legte mein Buch etwas unfreiwillig weg. Also musste ich jetzt wohl der Patient spielen, was mir eigentlich gar nicht gefiel, und zuhören was sie sagten. Wenn Sie mich noch länger so verwirrt anschauen und daran denken, dass ich Ihr Vorgesetzter bin, dann können Sie sich die Operation gleich abschminken brummte ich und sprach dabei jeden einzelnen Assistenzarzt an, der offensichtlich sehr verwirrt war über die Tatsache, dass ein Oberarzt wie ein Patient behandelt werden musste. Ich ließ meinen Kopf zurück ins Kissen fallen, bevor ich mich dann doch aufsetzte und nach der Visite ein paar kurze, belanglose Worte mit Amanda wechselte, wobei mir klar war, dass Olivia noch länger bleiben würde.
So war es dann auch, was mich Lächeln ließ. Auch ihre Fragerei ließ ich über mich ergehen, wobei ich sie erstmal ihre Fragen stellen ließ bevor ich darauf antwortete.
Insgeheim hatte ich eigentlich nur vorgehabt meine Krankenakte einwenig auszuschmücken. witzelte ich und zupfte an meinen Patientenklamotten herum, die ganz ungewohnt an mir aussahen, da ich schließlich für gewöhnlich dunkelblaue Klamotten als Oberarzt trug. Ja, lag an der toxischen Schädigung durch Medikamente, die er eine Zeit lang nehmen musste. Zuvor kam er mit einer zurecht, jetzt hat er eben keine funktionstüchtige mehr. Und das seit zwei Tagen. Ich griff nach ihrer Hand und sah zu ihr hin. Und bevor du irgendetwas sagst: Ich wollte erst die Testergebnisse abwarten, bevor ich irgendwem davon erzähle dass ich so etwas in Betracht ziehe. Ich hab es heute Nacht entschieden, als ich gesehen hab dass ich der ideale Spender bin. Und für die Familie tut man eben alles Ich lächelte leicht. Sorry, dass du das so erfahren hast und nicht früher. Aber ich bin Chirurg. Ich kenne die Vorgehensweise der Operation, die Narkosemittel und auch die Risiken, die entstehen könnten. Selbst wenn du es ein paar Stunden eher gewusst hättest, hättest du mich nicht umstimmen können, wenn du die Absicht dazu gehabt hättest. Ich lehnte mich leicht vor um ihr einen sanften Kuss als Beruhigung auf die Lippen zu drücken, bevor ich mich wieder hinlegte und Olivia ansah. Zudem hab ich endlich wieder Zeit ein Buch zu lesen. Es wäre nur super, wenn du dich um Jekyll kümmern könntest. Meine Schlüssel sind in meiner Jacke in meinem Spind.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 2:14 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Sein Witz ließ mich die Augenbraue leicht anheben. Natürlich spielte er es runter. Jedoch wurde er danach wieder ernster und beantwortete meine Fragen. Dass er meine Hand nahm beruhigte mich etwas und ich hörte ihm stumm zu. "Ich hätte sicher nie von der verlangt dich anders zu entscheiden. Ich bin nur etwas... Überrumpelt und wäre gerne vorbereitet auf die Situation." erklärte ich meine Reaktion, die in Kontrast zu meiner sonstigen Besonnenheit stand. Das mit dem Buch ließ mich leicht Lächeln, auch wenn mich nicht sehr beruhigte, was er über die OP sagte. Da konnte er sagen was er wollte und ich alles darüber wissen, wie gering die Mortalitätsrate oder die Fehlerquote war, wie einfach die OP bei einem gesunden Menschen im mittleren alter war für erfahrene Ärzte vor allem. Wenn man selbst auf der Seite der Angehörigen stand, interessierte das alles nicht. Es zählte, dass es eben möglich war. Ich runzelte etwas die Stirn. "am liebsten würde ich selbst im OP stehen und anderseits bin ich froh, dass ich es nicht tun werde." ich seufzte und ließ seine Hand los, um die Schlüssel aus seiner Jacke zu nehmen und sie in meinen Kittel zu stecken. "Soll ich bei dir im Haus übernachten? Dann muss er die Nacht nicht alleine verbringen." schlug ich vor. Irgendwo war es natürlich auch Eigennutz, da ich mir auch nach der OP sorgen machen würde, in dem Falle auch noch um seinen Bruder, dessen OP ja direkt war, machen die Niere in Schottland an kam und erhoffte mir von der Nähe etwas Ruhe. Ich stellte mich wieder neben ihn und gab ihm einen längeren Kuss, der von meinem Pager unterbrochen wurde. "Ich Versuche vor der OP nochmal vorbei zu schauen und bin da, wenn du aufwachst." versprach ich und verließ das Zimmer anschließend.
Tatsächlich schaffte ich es kurz vor der OP nochmal kurz zu Logan ins Zimmer. Etwas außer Atem, kam ich an, während schon die ersten Vorbereitungen getroffen wurden um ihn in den OP zu bringen. Ohne ein Wort zu sagen gab ich ihm einen Kuss und es interessierte mich genau null, dass Kollegen und Krankenhauspersonal anwesend waren. "Ich vertraue den Menschen hier, aber lass dich bitte nicht umbringen." sagte ich leise und lächelte leicht, auch wenn die Sorge sicher nicht nur in meinem Inneren sondern auch in meinem Blick blieb.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 1:34 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Das hätte mich sonst auch sehr verwundert, wenn du mich am liebsten umgestimmt hättest. Aber über manche Entscheidungen muss man eben nicht lange nachdenken. erwiderte ich und legte meine linke Hand unter meinen Kopf um diesen zusätzlich zu polstern, bevor ich Schmunzeln musste. Und ich bin sehr froh darüber, dass du nachher nicht im OP stehen wirst. Die Regel, dass Angehörige den Patienten nicht behandeln dürfen, ist schließlich nicht ohne Grund da. Ich sah zu, wie sie zu meiner Jacke hinüberlief und den Schlüssel herausnahm. Das kann ich nicht von dir verlangen aber wenn es vor allem Amy nichts ausmacht, dann fühlt euch dort wie Zuhause Ich lächelte in den Kuss hinein und fand auch die Zeit, ihn zu erwidern und ihn dadurch so zu verlängern, bis Livs Pflicht wieder rief. Es war tatsächlich vorteilhaft wenn man als Patient im Krankenhaus lag: Man wurde dazu gezwungen den Beruf fürs Erste zu vergessen. Das hieß wiederum für mich, dass es mir egal war, wie oft ich Olivia im Krankenhaus küsste, da ich als Patient dadurch nicht von der Arbeit abgelenkt wurde.
Nachdem sie das Zimmer verlassen hatte, widmete ich mich wieder meinem Buch, bis zwei Assistenzärzte- eine Frau und ein Mann - mein Zimmer betraten. Die beiden waren im dritten Lehrjahr und ich war mir sicher, dass Amanda extra zwei für mich ausgesucht hatte. Nicht nur weil ich kein normaler Patient war, sondern weil sie auch auf Nummer Sicher gehen wollte. "Dr. Montgomery...ähm...sind Sie bereit für die Operation?" Ich sah zu dem Mann hinauf und legte das Buch beiseite. Ich war schon bereit, als ich mir eigenhändig diese Klamotten angezogen und ich mich in dieses Bett gelegt hab. Und jetzt hören Sie bitte auf mit dem überaus förmlichen. Es bringt weder mir noch Ihnen etwas, wenn sie den OP betreten mit dem Wissen, dass ihr Lehrer operiert wird. Mr. Montgomery bitte. Das war wohl das erste Mal, dass ich auf meinen Doktortitel verzichtete aber ich wollte nicht anders behandelt werden wie jeder andere Patient auch. Und selbst wenn es zu Problemen während der Op kommen würde, stand alles in der Krankenakte. "Okay, Mr. Montgomery" Ich entspannte mich etwas und unterhielt mich mit den beiden Ärzten ungezwungen und lächelnd, bis Olivia ins Zimmer kam und den Anschein machte, als hätte sie sich ziemlich beeilt. Ich wollte gerade etwas sagen, da lagen ihre Lippen bereits auf meinen und hinderten mich daran etwas zu sagen. Sofort legte ich meine Hand an ihre Wange, während ich den Kuss genoss, erlaubte allerdings nicht, dass sie sich weiter als ein paar Zentimeter mit dem Kopf von mir entfernte. Medizin ist lächerlich zu machen, wenn man sich wohlfühlt gab ich nur als Antwort zurück, bevor ich meine Lippen das letzte Mal sanft auf ihre legte und dabei keinen starken Druck auf ihre ausübte. Ich lächelte leicht, als ich mich wieder hinlegte. Es könnte schließlich alles passieren, egal wie gut oder schlecht es mir ging.
So ließ ich mich aus dem Zimmer rüber in den OP fahren, wo mich bereits Amanda empfing. Amanda, freut mich, Sie zu sehen. Dass Sie keinen Mist bauen sollen, muss ich Ihnen mit Sicherheit nicht sagen. Als Antwort erhielt ich überraschenderweise ein leichtes Lächeln, bevor der Anästhesist mich einschlafen ließ.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 2:03 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich sah ihn eindringlich an, während ich mit ihm sprach und er mit antwortete. Ich liebe die Ruhe die er ausstrahlte. Auch diesmal beruhigte sie mich etwas, sodass ich sogar sein Lächeln ehrlich und nicht angespannt erwidern konnte. Ich erwiderte den zweiten Kuss, der von ihn ausging ebenso sanft, wie er ihn begonnen hatte und löste mich doch viel zu früh von ihm. Ich ging ein paar Schritte zurück, damit er hinausgefahren werden konnte und machte mich selbst auf zur Empore, um zuzusehen. Konzentriert verfolgte ich die komplette OP fast als würde ich selbst operieren müssen und was auch im Anschluss nicht besonders ruhig. Zwischendurch hatte ich die Empore verlassen müssen, da einer meiner Patienten einen Herzstillstand hatte, wodurch ich das Ende verpasst hatte, mir aber sagen ließ, dass alles wie ihm Lehrbuch verlaufen war und er sich nun im Aufwachraum befand. Der heute allgemein hektischen Tag - im Winter war durch glatte Straßen und Kälte auch so schon immer mehr los - wurde dadurch, dass ich von meinen Patienten zu Logan hin und her sprang nicht gerade entspannter, doch lenkte Hektik auch von Sorge ab. Gerade saß ich an seinem Bett und strich mit dem Daumen über seinen Handrücken, während ich darauf wartete, dass er aufwachte. Schließlich hatte ich versprochen da zu sein.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 2:27 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Alles an meinem Körper fühlte sich unglaublich schwer an, als ich langsam und gequält meine Augen öffnete. Am liebsten würde ich sie wieder schließen und weiterschlafen aber ich spürte doch deutlich eine Hand, die unentwegt über meinen Handrücken strich. Wie zu erwarten war es Olivia, die ich ansah, als ich meinen Kopf leicht in ihre Richtung drehte. Du bist immer noch da Ich drehte meine Hand und verschränkte meine Finger mit den ihren, bevor ich meine Augen wieder schloss. Wie viel Uhr ist es? fragte ich und genoss die Ruhe in diesem Raum und die Schwärze, die sich vor meinen Augen erstreckte, wenn ich meine Augen geschlossen hielt. Egal wie topfit ich vor der Operation war, ich könnte jetzt gefühlt einen Winterschlaf halten.
Ich tastete mit meiner anderen Hand sowohl meinen Bauch als auch meine Seite ab, die selbstverständlich gründlich verbunden wurden. Jetzt war ich wohl ein Mann mit nur noch einer Niere. Weißt du etwas von Scott? Ich öffnete erneut die Augen und sah die Ärztin aus müden Augen an, bevor mein Blick hinunter zu unseren Händen wanderte. Ich würde wohl am liebsten selbst meinen Bruder beziehungsweise meine Schwägerin anrufen, auch wenn ich bezweifelte, dass man mir das in dem Moment erlauben würde. Zudem war seine Operation vermutlich noch gar nicht vorbei und man hatte noch keine Informationen darüber, wies ihm ging oder ob etwas schief gelaufen war. Allmählich machte sich die Sorge in mir breit, versuchte mir jedoch weiterhin nichts davon anmerken zu lassen.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 2:54 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als Logan die Augen öffnete, lächelte ich zu ihm runter. Dieses wurde zu einem kurzen Grinsen bei seine Aussage. "Immer noch geht wohl nicht bei dem Betrieb hier, aber wieder. Ich hab's versprochen." erwiderte ich und drückte seine Hand leicht, er sie die Finger mit meinen verschränkte. Man sah ihm an, dass die OP und die Narkose an seinen Kräften zerrten, hinzu kam das Schmerzmittel. Ich drückte den Rufknopf, um den zuständigen Ärzten zu signalisieren, dass er wach war. "Es ist kurz vor 12." erwiderte auf seine Frage. Seine nächste hatte ich fast schon erwartet und mich auch aus eigenem Interesse bereits erkundigt. "Die Niere ist gut in Schottland angekommen und er wird gerade operiert. Vor der OP ging es ihm für die Umstände Recht gut und er war stabil. Ich sag dir bescheid, wenn ich mehr weiß." erwiderte ich. Leider konnte ich ihm gerade nicht besonders viele Informationen geben und ich konnte mir vorstellen, wie viele Sorgen er sich um seinen Bruder machte.
Als die Ärzte das Zimmer betraten, sah ich kurz auf und anschließend wieder zu Logan. "Postoperative Untersuchung würde ich sagen. Ich störe lieber nicht." ich lächelte kurz und stand auf, um Platz zu machen. "Ich hab gleich eine OP mit Dr. Miller (hieß die Kinderchirurgin so?). Ich komm danach nochmal vorbei. Ruh dich aus." ich gab ihm einen kurzen, hauchzarten Kuss, ehe ich mich wieder aufrichtete und nun endgültig Platz machte. Ich hatte Amanda gebeten mir Infos über Scott sofort mitzuteilen, falls sie diese nicht Logan persönlich sahen konnte, weil ihr die Zeit fehlte oder er schlief oder sonst etwas. Zwar hatte es erneutes Gemurre die Beziehung betreffend gegeben und etwas in Richtung 'Schweigepflicht und nur direkte Verwandte.' doch da Amanda genau wusste, wie wichtig Ruhe für Logan war und dass er diese auch nur richtig fand, wenn er wusste, wie es um seinen Bruder stand, hatte sie zugestimmt, natürlich nur FALLS sie es Logan nicht selbst sagen könnte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 3:18 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich hörte ihr aufmerksam zu und nickte leicht, als Zeichen, dass ich verstanden hatte. Scott ging es also den Umständen entsprechend gut. Das klang gut, wenn man bedachte, dass er keine funktionstüchtige Niere mehr hatte. Auf ihre nächsten Worte antwortete ich gar nicht, stattdessen sah ich nur den Ärzten entgegen und wünschte, sie würden auf der Stelle wieder kehrt machen, damit ich in Ruhe schlafen konnte. Seit der Entnahme meiner Weisheitszähne stand ich unter keiner Narkose mehr und hatte beinahe vergessen, wie kräftezehrend so etwas sein konnte.
Tschau murmelte ich und lächelte nach dem kurzen Kuss kurz, bevor ich mich auf die Ärzte konzentrierte, die meinen Bauch abtasteten und nach meinem Befinden fragte. Meine Antwort war lediglich Mir gings schon mal besser gewesen und hoffte einfach, dass sich die Untersuchung nicht unnötig in die Länge zog.
10 Minuten später war ich tatsächlich wieder alleine in meinem Zimmer, was ich auch sofort nutzte um wieder eine Runde zu schlafen. Den vierstündigen Schlaf hatte ich nämlich bitter nötig gehabt, da ich mich danach sofort wieder besser fühlte, sodass ich sogar eine meiner Assistenzärzte abfangen konnte, die für mich die Untersuchungen der Neuropatienten übernommen hatte. So konnte sie sich auch an mein Bett setzen und mir alles über die Zustände der Patienten erzählen. Wie hieß es nicht gleich? Einmal Arzt, immer Arzt. So war es auch bei mir. Schließlich wollte ich wissen, wie es meinen Patienten ging, auch wenn ich gerade selbst ein Patient war.
Gähnend hielt ich mir meine Hand vor den Mund und sah auf die Uhr. Es war tatsächlich bereits 17 Uhr und ich war mir sicher dass Livs Schicht bereits vorbei war, auch wenn ich nicht genau wusste wann sie angefangen hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 3:50 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Die Operation des kleinen Mädchens verlief gut, auch wenn sie lang gewesen war. Nachdem diese zu ende war, hatte ich mich gleich über Scott informiert und zum Glück war seine Operation gut verlaufen. Ich hatte sofort zu Logan gehen wollen, doch kam nicht dazu, weshalb ich erst um kurz nach 17 Uhr - Schichtende - bei ihm ankam. Ich klopfte lächelnd an den Türrahmen, ehe ich eintrat und lächelte ihn an. Ich war bereits umgezogen und hatte meine Tasche bei mir. "Hey, du siehst schon viel besser aus." lächelnd trat ich näher an ihn heran. Der Assistentsärztin aus den höheren Jahren nickte ich freundlich zu. "Scott hat die Operation gut überstanden. Es lief alles super und er sollte in den nächsten Stunden aufwachen." teilte ich ihm mit und sah auf die Uhr. Leider konnte ich nicht lange bleiben, da die Babysitterin heute nur bis 18 Uhr Zeit hatte. "Ich fahre kurz heim und dann zu dir und kümmere mich um Jakyll. Brauchst du etwas, was ich dir morgen mitbringen soll?" fragte ich ihn und schob die Tasche höher auf meine Schulter.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 4:38 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Als Olivia zurückkam, verabschiedete sich die Assistenzärztin von mir, lächelte Olivia zu und versprach mir, bei weiteren Infos über irgendwelche Patienten zu mir zu kommen. Sie war wohl eine der Wenigen Ärzte, die die Beziehung kommentarlos akzeptierten, während andere der Meinung waren Olivia würde sich womöglich nur hochschlafen. Andere waren auch einfach nur eifersüchtig oder waren aus Prinzip gegen diese Beziehung. Natürlich gabs dann noch jene, die sich einfach nicht dafür interessierten.
Als sie mir erzählte, dass es Scott gut ging, lächelte ich zufrieden. Danke Ich war noch nicht ganz so gesprächig wie vor der Operation aber das war auf jeden Fall nachvollziehbar. Nein, ich brauche eigentlich nichts. Ich bekomm nur langsam Hunger. Könntest du noch kurz Alex anpiepen? Und grüß Amy von mir Ich hatte keine Lust auf den Krankenhausfraß, der gar nicht mal so schlecht aber nach einer Operation überhaupt nicht schmeckte. Und da ich Alex, als dieser mal einen Unfall hatte und im Krankenhaus lag, mit speziellem Essen versorgt hatte, durfte er das meiner Meinung nach heute auch tun.
Bleibst du dann bei mir zuhause oder fährst du danach zurück? Eine andere Möglichkeit wäre auch einfach Jekyll mit zu sich zu nehmen aber wir hatten nie darüber gesprochen, ob Olivia überhaupt Tiere zu sich nahm oder nehmen durfte. Immerhin hatte sie einen Vermieter und viele duldeten keine Haustiere in den Wohnungen. Es war auch kein Drama, den Rüden einfach alleine zu lassen. Schließlich war es nichts Neues für ihn, wenn ich Nachtschicht hatte. Und Da die Schülerin aus dem Internat immer regelmäßig mit ihm spazieren ging, war auch das nie ein Problem.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 6:49 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nickte und erledigte das mit dem anpipen auch gleich. Alex war wahrscheinlich auch bereits hier gewesen, wie ich, hatte meines Wissens nach jedoch durch die ganzen Knochenbrüche, die eine Folge des Wetters waren, ziemlich viel zu tun und befand sich viel in der Notaufnahme. Jedoch sollte nun am Abend auch er wieder etwas Ruhe haben. "Mach ich." erwiderte ich noch zum Thema Amy Grüßen. "Ich denke ich bleibe. Ich bin nicht sicher, was mein Vermieter oder die Nachbarn von einem so großen Hund halten und dann muss ich auch nicht hin und her fahren." erwiderte ich nach kurzem nachdenken. Da ich mittlerweile schon oft bei Logan gewesen war und doch übernachtet hatte, war das zurechtfinden auch kein Problem mehr. Ich ging näher an Logan ran und gab ihm einen Kuss wobei ich ihm mit einer Hand über die Wange strich. "Ich muss jetzt los. Erhol dich und genieß die freie Zeit." ich sah ihn schmunzelnd an und legte sein Handy neben ihn auf die Kommode, damit er nicht aufstehen oder jemanden danach schicken musste. Danach verließ ich das Zimmer um heim zu gehen.
Am nächsten Tag war es etwas ungewohnt bei Logan aufzuwachen, jedoch ohne Logan hier zu sein, doch nicht weltbewegend. Damit ich ihn vor meiner Schicht, heute um 8, besuchen konnte, war ich etwas früher aufgestanden, auch da Amy unbedingt mit wollte, weshalb es vor dem Kindergarten sein musste. Als ich ihr erklärt hatte, was mir Logan war, hatte sie ihm unbedingt zur Aufmunterung eine Karte basteln wollen. Mit meiner Hilfe hatte sie ins innere mit kindlichen Buchstaben: gute Besserung! Geschrieben, während vorne auf der grünen Karte bunte selbst ausgeschnittene Filzblumen kleben, sodass es aussah wie ein Blumenstrauß, da sie noch grüne Stengel drunter gemalt hatte und ein lila Band in die Mitte der Stengel geklebt hatte, als würde es den Strauß zusammen halten. Mit Amy an der Hand betrat ich um 7 Uhr morgen das Krankenhaus also früher als für heute vorgesehen. In der freien Hand trug ich eine Thermoskanne mit Kaffee. Bei Logans Zimmer angekommen, klopfte ich vorsichtig und betrat es dann mit einem Lächeln. "Guten Morgen." begrüßte ich ihn lächelnd, während Amy deutlich ungehaltener vorging. Mit einem "Logaaan." Lief sie zum Bett Kletterer auf den Stuhl und Schlang ihm die arme um den Hals. Ich lachte und lief deutlich langsamer als sie zum Stuhl, von dem ich sie nach der Umarmung und nachdem ich Logan einen Kuss zur Begrüßung gegeben hatte, hochhob, damit ich h mich selbst drauf setzen konnte. Meine Tochter platzierte ich auf meinem Schoß. "Wir haben dir was mitgebracht." erzählte ich ihm lächelnd. Amy hielt ihm stolz ihre Karte hin, während ich die Kanne sowie die Dose mit Käse-Tomaten-Omelette, die ich aus meiner Tasche holte, auf den Nachtisch stellte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 11:42 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich schlief überraschend lange, wenn man bedachte wann ich normalerweise aufstand, bis ich um 6 Uhr durch ein Arzt geweckt wurde, der verschiedene Untersuchungen durchführen musste. Mir ging es um einiges besser und wenn ich nicht gewusst hätte, dass ich sofort wieder ins Bett geschickt werde, wäre ich sofort aufgestanden um zu arbeiten. Aber da das beinahe aussichtslos war, blieb ich lieber liegen. Heute wollte auch Jacob mit seiner Familie vorbeikommen und mir einen Besuch abzustatten. Irgendwann.
Mein Blick wanderte zur Tür, als jemand anklopfte. Es war Olivia, die sogar Amy mitgebracht hatte, was mich sofort Lächeln ließ als ich das Mädchen sah. Denn ich liebte dieses Kind einfach, einfach weil sie so unkompliziert und direkt war. Zudem erinnerte sie mich jedes Mal an ihre Mutter. Morgen begrüßte ich die beiden und legte meine Arme um ihren dünnen Körper, als sie mich umarmte. Glücklicherweise lag sie dabei nicht auf meiner Seite, an der sich die Narbe befand und meine Haut noch etwas schmerzempfindlich war.
Überrascht nahm ich die Karte entgegen und betrachtete sie, bevor ich Amy warm anlächelte. Danke Amy Ich stellte die Karte gleich auf meinen Nachttisch und lehnte sie an der Vase an, die darauf stand, damit ich sie problemlos vom Bett aus sehen konnte. Ich richtete mich in meinem Bett auf und grinste, als ich die Kaffeekanne und das Omelette sah. Ihr seid der Wahnsinn murmelte ich und goss mir gleich mal eine Tasse Kaffee ein, bevor ich sie Olivia kurz hinhielt. Musst du nicht gleich anfangen zu arbeiten? Und musste Amy nicht in den Kindergarten? Und wie gehts Jekyll?

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 12:03 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lachte. "Das wissen wir doch." erwiderte ich grinsend und nahm gerne einen Schluck von Kaffee, wenn er mir schon angeboten wurde. "ich hab noch eine Stunde. Amy wollte dich unbedingt besuchen, deshalb muss ich gleich nochmal los, sie in den Kindergarten bringen, dann bin ich pünktlich kurz vor 7 zur Visite wieder da." erwiderte ich auf seine Frage. Wie immer völlig durchstrukturiert und durchgeplant. Manchmal hatte ich das Gefühl andere würde ich auch kaum den Tag überleben. So hatte ich aber zumindest alles im Griff und die Wahrscheinlichkeit für etwas Unvorhersehbares war geringer.
Amy antwortete auf die Frage mit Jakyll, bevor ich dazu kam. "Jakyll hat mich vermisst! Ich durfte ihm essen gehen." Erklärte sie stolz. Ich schmunzelte. "Ich glaube zwar, er vermisst dich, aber Amy hat ihn aber wahrscheinlich ganz gut abgelenkt mit den Spiel- und Krauleinheiten gestern Abend und heute morgen. Ach hier übrigens dein Schlüssel." ich legte ihn auf den Nachtisch. "Nun zu dir. Wie fühlst du dich. Du hast zumindest wieder richtig Farbe in Gesicht im Vergleich zu gestern." stellte ich lächelnd fest und strich ihm sanft über diese.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 12:20 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich nahm den Kaffee wieder an mich und nahm einen Schluck aus der Tasse, bevor ich einen kurzen Blick auf die Uhr warf. Ich hatte wirklich Respekt vor Olivias Planungskünste. Ich hatte so viele berufliche Termine und musste sie mir zum Teil aufschreiben, wenn sie noch etwas in der Zukunft lagen, damit ich sie nicht vergaß. Aber mittlerweile hatte ich mich auch an Olivias phänomenales Gedächtnis gewöhnt. Kopfschüttelnd sah ich Amy an. Du hättest auch nach dem Kindergarten vorbeikommen können. Ich renn momentan ganz sicher nicht weg meinte ich schmunzelnd, bevor ich den beiden zuhörte, wie es meinem Schützling ging. Es klingt zumindest so, als hätte mehr Aufmerksamkeit bekommen als sonst, wenn ich zuhause bin und nebenher arbeiten muss Ich lachte leise auf und sah kurz hinüber zu meinem Schlüssel, den Liv auf dem Nachttisch abgelegt hatte. Ja, mir geht's besser als gestern. Ich bin noch etwas müde aber die Narbe sollte gut verheilen, zumindest sieht sie sauber aus. antwortete ich und legte meine Hand kurz an die Stelle, an der sich die Narbe befand. Sie sollte hoffentlich keine Probleme machen. Und Jacob wollte heute noch vorbeikommen. Er weiß wohl am besten über Scott Bescheid

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 12:44 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich hielt mir eine Hand vor den Mund, als ich gähnen musste. Amy sprach währenddessen mit Logan "Aber ich wollte dir das Geschenk ganz schnell geben, damit du fröhlich bist und schneller gesund wirst." Erklärte sie ihm ernsthaft. Ich grinste leicht. Kinder hatten noch eine solch unschuldige Sicht auf die Welt. Mich freute, dass es Logan mittlerweile deutlich besser ging. "Und, wann haben sie gesagt lassen sie dich frühstens raus. Ich denke Mal du flüchtest noch vor der Zeit, die wir Patienten eigentlich empfehlen." mit angehobener Augenbraue sah ich ihn wissend an. Ich konnte mir vorstellen dass er sogar jetzt schon am liebsten wieder arbeiten würde, wenn Chefarzt und Amanda ihn dafür nicht mächtig in den Hintern treten würden. Schließlich war letztere Oberärztin der Allgemeinchirugie und somit seine Ärztin zurzeit. Das freut mich. Dann langweilst du dich zumindest nicht." schmunzelnd stand ich auf und blinzelte kurz mehrmals, als mir etwas schwarz vor Augen wurde. Offensichtlich war ich zu schnell aufgestanden. Amy stellte ich auf dem Boden ab. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte mir, dass ich auch langsam los musste, jedoch noch etwas Zeit hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 12:57 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Danke meinte ich lachend und sah mir die Karte noch einmal an, bevor ich mich auf Olivia konzentrierte. In ein paar Tagen. Aber ja, du hast recht. Ich gehör zwar ins Krankenhaus aber ganz sicher nicht als Patient in einem dieser Betten. Und es ist schließlich was ganz anderes, wenn ich mich gegen ärztlichem Rat selbst entlasse im Gegensatz zu anderen Menschen, die nicht wie ich ihren Tag ohnehin im Krankenhaus verbringen und nicht wissen, auf was sie sich da einlassen erwiderte ich und wedelte mit dem Buch, welches ich bereits zur Hälfte durchgelesen hatte. Aber immerhin hab ich etwas als Zeitvertreib fügte ich hinzu und legte es neben mir auf die Matratze.
Als Liv aufstand und Amy auf ihre Beine stellte und somit das Zeichen gab, dass sie jetzt wohl aufbrechen würde, schenkte ich beiden ein kurzes Lächeln. Hat mich gefreut, dass du mitgekommen bist, Amy. Danke für deine Karte und Liv, danke für den Kaffee und das Omelette Ich würde wohl gleich frühstücken, wenn ich etwas Ruhe hatte. Bis später

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 8:53 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Bei seiner Erklärung nickte ich schmunzelnd. Da hatte er schon Recht. Er war selbst Arzt und wusste genau auf welche Warnzeichen es im Notfall zu hören galt. "Ja gut, da hast du recht. Aber lass es trotzdem langsam angehen." erklärte ich und ließ etwas die Mutter raushängen. Aber dafür hatte Logan sicherlich Verständnis. Dass Logan Mal wieder Zeit zum lese hatte und laut Lesezeichen sogar das halbe Buch schon durch hatte, vertiefte mein Lächeln. Bei Ärzten war selbst Krankheit manchmal wie Urlaub.
"Keine Ursache. Mich siehst du heute wahrscheinlich noch ab und an hier vorbei laufen. Wenn was ist piep mich an. " erwiderte ich mit eine schmunzeln und beugte mich zu einem Kuss runter. "bis später." sagte ich leise und warm, während ich seinen Blick eine kurze Weile fest hielt. Einen kurzen Moment der Zweisamkeit, auch wenn man nicht zu zweit war. Danach nahm ich Amy bei der Hand und verließ das Krankenhaus, um sie in den Kindergarten zu bringen, nur um später erneut auf der Matte im Krankenhaus zu stehen, diesmal jedoch als Ärztin und nicht als Besucher. Da ich heute in die Neurologie eingeteilt worden war, fiel mir noch mehr als sonst auf, dass Logan nicht da war. Nicht dass sein kurzfristiger Ersatz schlecht gewesen wäre. Aber es war nur Mal nicht Logan und ich vermisste ihn schon fast. Nicht nur als Freund sondern auch als Mentor, da er ein wirklich guter Lehrer war.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 11:56 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Zeitsprung
Montag, der 20. März

Ich spürte den prüfenden Blick Dr. Monroes auf mir. "Wissen Sie...Sie machen mich wahnsinnig. Sie wissen genau, was sie können ohne überheblich zu wirken. Und Sie wissen, dass ich Sie brauche und trotzdem tun Sie so etwas" Er deutete auf die Unterlagen vor mir. "Sie widersprechen mir, sind stur und tun das, was Sie für richtig erachten. Nicht das, was man Ihnen sagt. Zumindest hin und wieder. Und Sie wissen genau, dass ich dazu auch schlecht Nein sagen kann, auch wenn es heißt, dass ich für etwa einen Monat einen neuen Oberarzt in der Neuro benötige." Ich lehnte mich leicht vor. Dr. Monroe, ich würde diesen Antrag niemals stellen wenn ich nicht wüsste, dass die Neurochirurgie ohne mich nicht den Bach runter geht. Aber in Kenia benötigen die Menschen medizinische Versorgung und ein Ausbildungssystem, was all das besser machen könnte. Statistisch gesehen sterben die meisten Menschen an Tumoren und Infektionskrankheiten, weil sie die Kranken nicht ausreichend behandeln können. Innerhalb eines Monats kann man zwar nicht viel bewirken aber man kann damit anfangen. Und alleine wär ich dort schließlich auch nicht, immerhin gibt es weltweit so viele Organisationen, die die medizinischen Stationen mit wichtigen Instrumenten und anderen Materialien versorgen.
Zehn Minuten später verließ ich zufrieden Lächelnd das Büro unseres Chefarztes und machte mich auf den Weg zur Neuro, in der Hoffnung dass ich irgendwo Olivia antraf um ihr von Dr. Monroes Zustimmung zu erzählen. Sie war zwar auch nicht sonderlich begeistert davon aber das war selbstverständlich. Immerhin musste ich vor meinem Flug zweistellige Impfungen ertragen, bevor ich überhaupt fliegen durfte. Und es konnte schließlich alles passieren.
Als sich mein Pager bemerkbar machte, warf ich einen kurzen Blick darauf, bevor ich mich dann doch beeilte in die 4. Etage zu kommen. Einer meiner Patienten hatte offensichtlich erneut einen Anfall und das schon zum zweiten Mal heute. Er musste dringend operiert werden.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 12:31 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Wie eine Statue saß ich in meinem Bad auf den Boden und sah mir nochmal das an, was mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht hatte. Positiv. Wieso war das verdammte Ding positiv! In meiner Hand befand sich ein Schwangerschaftstest. Wenn ich ehrlich zu mir selbst war, vermutete ich es schon seit mehreren Tagen. Mein Lieblings-BH war zu klein, ich kam morgens noch schwerer aus dem Bett als normal nach einer Nachtschicht und nachdem ich heute morgen schon den dritten Tag in Folge keine drei Bissen hatte essen können, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte meine Periode zwar regulär bekommen, doch ich wusste, dass das nichts hieß, das kam vor. Leider war es nochmal was ganz anderes den positiven Schwangerschaftstest vor der Nase zu haben. Ich hatte noch die minimale Hoffnung gehabt, er wäre negativ. Ich war kurz davor in Tränen auszubrechen. Nur leider hatte ich dafür keine Zeit, denn meine Tochter saß in der Küche und ich musste. In einer halben Stunde im Krankenhaus sein.
So stand ich später auch im Krankenhaus und versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Was schwierig war, denn meine Konzentration war beinahe bei Null und ich hatte keine Ahnung, wie ich Logan gegenübertreten sollte. Scheiße er wurde wahrscheinlich Vater, das konnte ich ihm doch nicht einfach so für die Füße werfen! Wir waren 5 Monate zusammen. Ich war offensichtlich verflucht. Anna schnipste vor meiner Nase. "Geht's dir gut? Erde an Liv" mit angehobener Augenbraue sah sie mich an. Ich schüttelte den Kopf. "Was, ja. Ja war nur in Gedanken." sie sah mich schräg an. Als wir uns in Richtung Neurologie machten, brachte das nicht gerade Ruhe in meine Lage. Dass mir erneut übel wurde ebenso wenig und dass ich heute noch keinen einzigen Kaffee hatte, weil Koffein Tabu war, war die Kirsche auf der Torte. Wir betraten gerade das Zimmer des nächsten Patienten, der gerade offensichtlich einen Anfall gehabt hatte. Ich las gerade in den Unterlagen, um den drang mich übergeben zu müssen zu unterdrücken und zuckte zusammen als ich Logan sag, sodass ich erwähnte Unterlagen auf dem Boden verteilte. Scheiße scheiße scheiße! "Geht's dir wirklich gut! Du bist etwas grün im Gesicht. Du kotzt mir aber nicht auf die Schuhe oder steckst mich mit Magen Darm an oder?" Anna sprach zwar wie immer eher witzelnd, doch sah sogar besorgt aus. "Dr. Morgan, wenn sie sich schon so stark bemerkbar machen dann dürfen sie den Patienten vorstellen." Amanda sah mich streng an. "Mr.," ich räusperte mich. "Mr. Hold, 40 hat einen... schnellwachsenden Tumor im Hirn, der für regelmäßige Epilepsie-ähnliche Anfälle sorgt. Dr. Montgomery wird ihn im wachen Zustand operieren, da ein Teil des Tumors in der Nähe der Hirnregion für Motorik angesiedelt ist. Die OP ist für heute um 12 angesetzt." endete ich und atmete tief ein und aus, um mich nicht auf den Boden zu übergeben. Ich konnte nicht Mal sagen ob die Übelkeit von der Morgenübelkeit oder von der emotionalen Aufregung kam.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 1:55 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich überprüfte noch einmal genau die Krankenakte um sicherzugehen, dass ich nichts übersehen hatte, bevor ich Amanda und die Assistenzärzte begrüßte, die das Zimmer betreten hatten. Visite. Darunter auch Olivia und ihre beste Freundin, wobei Liv ihren Blick auf ihre Unterlagen geheftet hatte, die jedoch wenig später den Weg zum Boden fanden, als sie den Kopf hob und mich ansah. Überrascht runzelte ich die Stirn, als ich sah wie krank Liv überhaupt aussah. Sie war bleich und sah tatsächlich so aus, als würde sie stets gegen den Würgereiz ankämpfen. Ich fing den Blick ihrer besten Freundin auf und sah sie fragend an, wobei ich in Livs Richtung nickte, die gerade dabei war die Unterlagen auf dem Boden wieder einzusammeln. Doch ich verkniff mir jeden Kommentar und zwang mich dazu, mich auf den Patienten zu konzentrieren, während die Engländerin diesen vorstellen musste.
"Danke, Dr. Morgan. Logan, Sie bekommen Dr. Blanc" Einerseits war ich froh darüber dass ich nicht die Befürchtung haben musste, dass sich Liv nicht über dem offenen Kopf meines Patienten übergibt aber andererseits machte ich mir Sorgen um sie, immerhin sah sie einfach nur krank aus. Sie hätte gar nicht das Krankenhaus betreten sollen. Ich nickte als Antwort, folgte der Gruppe jedoch, als sie mit Amanda das Zimmer verließ und hielt Liv am Arm zurück. Du bist krank, geh nach Hause - "Logan, lassen Sie Dr. Morgan ihre Arbeit machen." Amanda hatte sich zu uns umgedreht und wartete darauf, dass ich nach einem kurzen Blick auf Olivia zurücktrat und wieder in dem Zimmer meines Patienten verschwand. Dr. Blanc, bringen Sie Mr. Hold zum CT und überprüfen Sie seine Werte durchgehend. Bei einem weiteren Anfall möchte ich sofort angepiept werden, bis wir operieren können. Ich möchte Sie Punkt 12 im OP-Saal sehen.

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