Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
Benutzername:
Passwort:

 A Lovestory like Grey's Anatomy

Diese Schriftrolle wurde am So Nov 20, 2016 12:02 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
das Eingangsposting lautete :

Datum: 22. Juli
Ort: Krankenhaus
Personen: Liv & Logan

Zusammen mit den anderen Assistensärzten redeten wir, nachdem wir aus der Umkleide kamen über alles Mögliche, während wir auf die Visite warteten. Die kleine und zierliche Blondine Jessica schwärmte gerade von 'McDreamy' dem Spitznamen der weiblichen Assistensärzte für Logan, der durch die Serie Grey's Anatomy entstand. "Im Ernst. Wir können dem lieben Gott dafür danken, dass es wir in einer Klinik arbeiten, in der der Neurochirurg Derek Shepherd ehrliche Konkurrenz macht. Unser eigener 'McDreamy'! Wer will das nicht." Die temperamentvolle Blondine fächerte sich demonstrativ Luft zu, während die anderen lachten. Bis auf meine beste Freundin, die mich unauffällig mit angehobener Augenbraue ansah und die männlichen Begleiter, die die Augen verdrehten. Warum meine beste Freundin die Augen verdrehte. Weil sie wusste, dass ich ein wenig für den Oberarzt schwärmte, auch wenn ihrer Worte eher. 'eindeutig verknallt' waren. Was ich leugnete. So blöd konnte ich doch nicht sein.
Gerade kam uns die Stationsärztin und Ausbilderin entgegen, weswegen das Gerede etwas leiser wurde. Aber nicht verklang. "Ich hoffe ich werd ihm heute mal wieder zugeteilt." Flüsterte eine andere Kollegin. "Das hoffe ich ja auch, aber im Gegensatz zu dir nicht nur wegen 'McDreamy' sondern wegen der Neurologie an sich." stichilete ich schmunzelnd, während wir das erste Patientenzimmer betraten.


Zuletzt von Olivia Morgan am Di Nov 22, 2016 10:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Benutzerprofil anzeigen



AutorNachricht
Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 1:55 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich überprüfte noch einmal genau die Krankenakte um sicherzugehen, dass ich nichts übersehen hatte, bevor ich Amanda und die Assistenzärzte begrüßte, die das Zimmer betreten hatten. Visite. Darunter auch Olivia und ihre beste Freundin, wobei Liv ihren Blick auf ihre Unterlagen geheftet hatte, die jedoch wenig später den Weg zum Boden fanden, als sie den Kopf hob und mich ansah. Überrascht runzelte ich die Stirn, als ich sah wie krank Liv überhaupt aussah. Sie war bleich und sah tatsächlich so aus, als würde sie stets gegen den Würgereiz ankämpfen. Ich fing den Blick ihrer besten Freundin auf und sah sie fragend an, wobei ich in Livs Richtung nickte, die gerade dabei war die Unterlagen auf dem Boden wieder einzusammeln. Doch ich verkniff mir jeden Kommentar und zwang mich dazu, mich auf den Patienten zu konzentrieren, während die Engländerin diesen vorstellen musste.
"Danke, Dr. Morgan. Logan, Sie bekommen Dr. Blanc" Einerseits war ich froh darüber dass ich nicht die Befürchtung haben musste, dass sich Liv nicht über dem offenen Kopf meines Patienten übergibt aber andererseits machte ich mir Sorgen um sie, immerhin sah sie einfach nur krank aus. Sie hätte gar nicht das Krankenhaus betreten sollen. Ich nickte als Antwort, folgte der Gruppe jedoch, als sie mit Amanda das Zimmer verließ und hielt Liv am Arm zurück. Du bist krank, geh nach Hause - "Logan, lassen Sie Dr. Morgan ihre Arbeit machen." Amanda hatte sich zu uns umgedreht und wartete darauf, dass ich nach einem kurzen Blick auf Olivia zurücktrat und wieder in dem Zimmer meines Patienten verschwand. Dr. Blanc, bringen Sie Mr. Hold zum CT und überprüfen Sie seine Werte durchgehend. Bei einem weiteren Anfall möchte ich sofort angepiept werden, bis wir operieren können. Ich möchte Sie Punkt 12 im OP-Saal sehen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 2:53 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Mir war Logans sorgenvoller Blick nicht entgangen. Das machte es nicht besser, das er sah, dass zwar nicht stimmte. Ich war erleichtert, dass ich die OP nicht bekam, jedoch fluchte ich innerlich, dass Anna nun durch die Instabilität des Patienten keine Zeit hatte. Ich hatte mit ihr reden wollen. Als Logan mich aufhielt, wollte ich gerade etwas erwidern, doch Amanda kam mir zuvor. "Mir geht's gut. Ich bin heute morgen nur nicht dazu gekommen etwas zu essen, das hole ich gleich nach, dann geht es mir besser." erwiderte ich schnell - es war auch nicht gelogen, nur nicht die ganze Wahrheit - und verließ den Raum, um erst Mal auf Toilette zu verschwinden, sonst würde ich mich wirklich noch auf dem Gang übergeben. Letztlich verschwand die Übelkeit genauso schnell wieder wie sie gekommen war und ich war für heute in der Pädiatrie gelandet. Ich mochte die Stationsärztin, weshalb ich recht froh darüber war. Jedoch fiel es mir immer noch schwer, mich zu konzentrieren. Nicht Mal mit Anna konnte ich sprechen, sie die ganze Zeit in Logans Nähe war heute. Ich hatte gerade den erleichterte Eltern einer 12 jährigen mitgeteilt, dass ihre Tochter morgen entlassen werden konnte, als ich auf Dr. Miller traf. Ich biss mir auf die Unterlippe, aber ich brauchte 100%ige Gewissheit. Der Test war auch schon etwas älter gewesen. Vielleicht war alles gut und ich hatte nur einen hartnäckigen Virus. Oder einen Tumor, was zwar nicht hieß alles gut, aber naja. "Dr. Miller. Die Schweigepflicht gilt doch auch Kollegen gegenüber, wenn diese als Angehörige gelten?" hakte ich nach, ehe ich überhaupt etwas sagte. Das erregte ganz offensichtlich ihre Aufmerksamkeit. "Jaa, wieso wollen Sie das wissen?" Ich atmete tief ein. "Könnten sie bei mir einen Ultraschall machen?" fragte ich letztendlich und ihre Augenbrauen wanderten in die Höhe. Sie war nicht dumm, natürlich wusste sie worauf ich mit aller Wahrscheinlichkeit hinaus wollte. "Das kann ich machen..." Erwiderte sie zögerlich, während ich ihr folgte. "haben sie einen Test gemacht?" Fragte sie mich, während sie die Tür des Raumes hinter mir schloss. "Hab ich. Positiv. Aber er ist etwas älter. Außerdem verhüte ich mit Spirale." ich legte mich auf die liege und sah von der Decke zu Dr. Miller, während ich sprach. "Die kann natürlich immer schlecht sitzen, der Test ist aber in den meisten Fällen verlässlich...." Sie sah mich Mitleidsvoll an. Ich rieb mir mit beiden Händen die Augen, während die das kalte Gel auf meinem Bauch auftrug und das Gerät auf diesem platzierte. Kurz herrschte Stille, ehe die Stimme von Dr. Miller diese durchdrang. "Herzlichen Glückwunsch, sie sind schwanger. Ende 2. Monat. 7 Woche vielleicht." Teilte sie mir mit, ihre Stimme klang aber eher nach "tut mir leid" als nach "Herzlichen Glückwunsch" "verdammt!" murmelte ich und raufte mir die Haare, während ich endlich die Augen öffnete. "Sie müssen die Spirale entfernen lassen, sonst bekommen sie Schmerzen und es wird gefährlich für das Kind. Außerdem müssen Sie es ihm sagen. Und dem Chefarzt. Sie dürfen nicht mehr so viele Nachtschichten und Überstunden übernehmen." Mitfühlend sah sie mich an. "Ich weiß, ich weiß, ich weiß..." verzweifelt setzte ich mich auf. Und wischte das Zeug von meiner Haut. Nicht gerade beruhigend das Ganze... Aber immerhin wusste ich es jetzt sicher. "Könnte ich um 13 Uhr gehen heute, damit ich noch zur Frauenärztin komme?" fragte ich nach und sie nickte. "Natürlich. Sie kriegen das schon hin." Ihr aufmunterndes Lächeln ließ mich fast in Tränen ausbrechen, vor allem als sie mir das Ultraschallbild in die Hand drückte auf dem nur ein kleiner Klecks zu sehen war.
Um 15 vor 12 fuhr ich rauf in die Neurologie und hoffte, dass er bereits im OP war oder ich ihn zumindest nicht traf. Bei Anna angekommen nach ihm diese kurz zur Seite. "Was machst du denn hier?" Fragte sie mich und ich hielt ihr stumm das Ultraschallbild hin. Mit gerunzelter Stirn betrachtete sie es, ehe ihr kurz darauf der Mund fast offen stehen blieb. "Nicht. Dein. Ernst. Von McDreamy?" "Von wem denn sonst. Vom Weihnachtsmann?" schnaubte ich verstimmt. Sie hob besänftigend die Arme. "Ist okay. Mist... Du pflanzt dich eindeutig zu leicht fort." Mein Blick wurde noch finsterer und sie lächelte mich besänftigend an und nahm mich in den Arm. "Ich weiß Grad einfach nicht, was ich sagen soll..." Gestand sie. "sag's einfach nicht Logan." erwiderte ich und sie gab mir das Bild zurück. "Der kommt da übrigens... Also." Erklärte sie und ich packte das kleine Bild in meinen Kittel, ehe ich mich umdrehte und vor Logan stand.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 4:53 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Der Vormittag bestand bereits aus viel zu viel Stress. Es war noch ein Opfer eines Autounfalls reingekommen, welches wir jedoch schnell verloren hatten. Verblutet. Es war kurz vor 12 als ich in den Aufzug nach oben in den 4. Stock stieg um mich nochmal zu erkundigen, wie es meinem OP-Patienten ging, als ich Dr. Blanc mit Liv zusammen im Flur stehen sah. Da Liv mit dem Rücken zu mir stand, konnte ich nur Anna ins Gesicht sehen, die ihre beste Freundin kurz in den Arm genommen hatte. Ging es ihr überhaupt besser?
Bevor ich überhaupt die Möglichkeit hatte den Mund aufzumachen, hatte sich die Engländerin bereits umgedreht und sah zu mir hoch. Gehts dir besser? fragte ich als erstes und nahm einen Schluck meines Kaffees, den ich auf dem Weg noch mitgenommen hatte. Ich war heute bei Dr. Monroe. Ich flieg wohl in den nächsten Wochen nach Kenia. Er war nicht ganz angetan von meiner Idee aber immerhin unterstützt er mich Ich hatte mir bereits einen Termin für die ersten vier Impfungen gemacht und würde wohl heute Abend nach einem passenden Flug nach Kenia schauen.
Prüfend sah ich sie an und musste zugeben dass sie zumindest nicht mehr ganz so blass aussah, weswegen ich nicht mehr die Befürchtung haben musste, dass sie sich innerhalb der nächsten Minute übergab. Dr. Blanc, wie geht es Mr. Hold? Ist er schon auf dem Weg in den OP? fragte ich Livs beste Freundin und linste anschließend auf meine Armbanduhr, die ich vor jeder Operation ablegte. Wir hatten noch etwa 7 Minuten bis wir im OP stehen sollten.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 8:40 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Fast sehnsüchtig sah ich seinen Kaffee an. Gott ich roch das Koffein bis hier. Ich war eindeutig abhängig. "Ja, ja. Mir geht's wieder besser." ich lächelte schwach. Den Umständen entsprechend körperlich zumindest besser als heute morgen. psychisch und emotional war ich unter dem Tiefpunkt. Und selbst wenn ich wollte könnte ich Logan jetzt nichts sagen. Am Ende brachte er den Mann, den er operieren musste, um, weil ich ihm kurz vor einer gefährlichen Hirn-OP sagte: Schatz, wir sind zwar erst 5 Monate zusammen, ich hab schon eine 5 jährige Tochter und bin gerade am Anfang meiner Karriere, aber ich bin schwanger von dir und du wirst Vater! - ja. Super Idee. Nicht.
Als Logan mir die freudige Nachricht mitteilte, dass er in den nächsten Wochen für einen Monat nach Afrika flog, wurde mir noch mehr bewusst, dass ich es ihm sagen musste. Bald. Am Ende schon ich es auf und er erfuhr es erst über einen Monat später, das konnte ich nicht bringen."Ich freue mich für dich. Monroe war sicher begeistert." ich umarmte ihn und sagte den letzten Teil ironisch. Ich freute mich wirklich für ihn und war bemüht alles was mich belastete nicht zu zeigen. Eine Umarmung war da ganz gut, denn so sah er mir nicht ins Gesicht, aus dem er immer lesen konnte wie aus einem Buch. "Mr. Hold geht es einigermaßen. Der letzte Anfall ist 20 Minuten her, sodass er auch stabil ist." Beantwortete Anna seine Frage. Ich sah von einem zum anderen. "ich wünsch euch Mal viel Glück bei der OP, ich verschwinde Mal wieder in die Pädiatrie " normalweise hätte ich Logan noch einen kurzen flüchtigen Kuss gegeben, doch diesmal beeilte ich mich, schnell zum Aufzug zu kommen. Ich konnte einfach nicht. Vor allem weil in meinem Kopf immer wieder der unheilvolle Gedanke kreiste, dass es der letzte Kuss sein könnte. Ich traute Logan sowas nicht zu. Ich vertraute ihm zu 100% doch die Angst war einfach da, weil die Erfahrung da war und die Situation zu ähnlich. Und doch war sie ganz anders. Logan war ganz anders und im Vergleich zu den, was ich für Logan empfand war die Verknalltheit in Amys Erzeuger damals einfach ein Witz. Und eben deshalb hatte ich solche Angst. Denn die kleine, fiese, unheilvolle stimme in meinem Kopf prophezeite, dass ich nicht nur alleine dastehen würde sondern auch mit gebrochenem Herzen und emotional völlig am Boden. Dass ich Logan vertraute war dieser irrationalen Angst egal.
Um 13 Uhr verließ ich das Krankenhaus. Ich fragte mich, ob Logan sich wundern würde, falls er erfuhr wie früh ich gegangen war und ich hoffte, er würde es nicht erfahren. Und Dr. Miller würde wirklich nichts sagen. "Kommst du heute Abend zu mir? Ich mache Fisch :* " schrieb ich ihm eine SMS. Ich müsste es ihm sagen. Ich hatte keine Ahnung wie und ich fürchtete mich wie ein Reh, das den näher kommenden Scheinwerfern entgegensah, aber es musste sein. Mal sehen, ob ich den Mut dazu aufbrachte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 11:25 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Absolut. Ich glaub sein größtes Problem ist einfach, dass er nach einem vorrübergehenden Oberarzt für die Neurochirurgie suchen muss. Ich strich kurz über ihre Hüfte, als sie mich umarmte - für mehr blieb leider keine Zeit, da ihr selbst bewusst war, dass wir beide kurz vor einer OP waren. Bis später erwiderte ich, da ich der Meinung war, dass ich sie nach der Operation irgendwann noch sehen würde. Dass sie sich jedoch so beeilte in den Aufzug zu kommen, ließ mich die Stirn runzeln. Was ist nur mit ihr los? Fragend kratzte ich mich kurz am Hinterkopf und schob ihr Verhalten einfach darauf, dass es ihr heute ohnehin nicht gut ging. Also gut, lass uns gehen meinte ich zu Dr. Blanc und machte mich auf den Weg zum OP.
Ich ließ mich gegenüber von dem bereits essenden Alex an dem Tisch in der Cafeteria nieder, an dem meistens alle Oberärzte gemeinsam zu Mittag aßen. "Wie lief die OP?" wollte er sofort wissen, bevor ich mich überhaupt zurücklehnen konnte. Lief gut, auch wenn ich davon ausgegangen bin dass es zu Komplikationen kommt. gab ich zu und griff zur Gabel, als ich eine Nachricht von Olivia bekam. Ihr ging es nicht gut und dann wollte sie Fisch braten? Das schlug doch eher auf den Magen als Ein Salat mit seiner Essigsoße? Ich verstand Frauen einfach nicht, antwortete jedoch mit: "Fisch? Klar. Ich bin um 20 Uhr bei dir." Kopfschüttelnd legte ich mein Handy beiseite und schob mir die erste Gabel des Auflaufs in den Mund. Ich hab Liv heute bei der Visite getroffen - sie sah quasi so aus als würde sie sich gleich übergeben. erzählte ich Alex, der mit erhobenen Augenbrauen aufsah. Ich wollte eigentlich, dass sie nach Hause geht aber es lag wohl nur daran dass sie davor nichts gegessen hatte So ganz glaubte ich der Sache nicht, viel eher vermutete ich einfach dass sie nicht eingestehen wollte, dass es ihr nicht gut ging. Naja...wie wars bei dir in der Orthopädie? fragte ich und verbannte meine Freundin kurzzeitig aus meinem Gedächtnis.

Ich parkte mein Auto vor Livs Wohnung und stieg aus. Ich hoffte nur, dass es ihr jetzt besser ging. Ich war gleich nach Schichtende kurz zu mir nach Hause gefahren, hatte mich um den wartenden Rüden gekümmert und war gleich wieder zu Liv gefahren. Ich war müde und hungrig, weswegen ich mich umso mehr auf den Fisch freute, den mir Olivia versprochen hatte. Absolut ahnungslos, was heute noch auf mich zukam, klingelte ich und wartete darauf, dass sie mir die Türe öffnete.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 17, 2017 11:45 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Nervös tigerte ich durch die Wohnung. Bei der Frauenärztin hatte ich eine Ewigkeit sitzen müssen, bis ich endlich dran gekommen war. Trotzdem war ich früher als sonst Zuhause gewesen, was Amy verwirrt hatte. Doch sie hatte es einfach freudig akzeptiert. Die Übelkeit war auch nicht mehr aufgetaucht. Gott sei Dank. Und ich hatte in Ruhe das Essen vorbereiten können. Meine Tasche hatte ich in Amys Zimmer auf dem Boden liegen gelassen, neben der Tür. Dabei war das Ultraschallbild etwas herausgerutscht, sodass es auf dem Boden des Kinderzimmers und nur halb in der Tasche lag. Als es klingelte, atmete ich nervös ein und öffnete lächelnd die Tür. Ich hoffte, das Lächeln sah einfach nicht zu angestrengt aus. "Hey. Komm rein. Amy schläft schon, falls du dich wunderst, warum dich keiner anspringt." begrüßte ich ihn leise und gab ihm einen Kuss, jedoch auf die Wange. Ich ging zur Seite und machte ihm somit Platz, damit er das Zimmer betreten konnte. Der Tisch war bereits gedeckt und eine Kerze erleuchtete diesen. Da Logan der pünktlich war, hatte ich den Fisch gerade aus dem Ofen geholt und er stand dampfend in der Mitte des Tisches. "Was möchtest du trinken?" da er sich auskannte und auch oft genug hier übernachtet hatte, ging ich in die Küche um Gläser zu holen, während er es sich gemütlich machen konnte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 12:01 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Als die Tür geöffnet wurde, schenkte ich Liv ein offenes Lächeln, wobei ich den Kuss auf die Wange schweigend hinnahm, bevor ich antwortete. Schon gut. Schmunzelnd ging ich an ihr vorbei und zog meine Schuhe aus. Es war eine gewaltige Umstellung, wenn man normalerweise in einem großen Haus wohnte und anschließend in einer drei-Zimmerwohnung zu Abend aß, in der selbst das Bett vom Esstisch aus zu sehen war. Ich hatte zwar zuvor in Frankreich auch in einer kleinen Wohnung gelebt, bevor ich in das Einfamilienhaus zog, in dem ich sogar zwei Gästezimmer hatte aber dennoch war sie nie so klein und platzsparend gewesen wie Liv ihre. Ich hatte noch vor nach Hause zu fahren, demnach nehm ich einfach Wasser Ich zog meine Jacke aus und hängte sie an die Garderobe neben der Tür, bevor ich mich am Tisch niederließ und den Fisch ansah. Mir lief wortwörtlich das Wasser im Mund zusammen, je länger ich den Fisch ansah, weswegen ich mich kurz danach zurücklehnte. Ich soll dich von Mrs. Mercier grüßen Mrs. Mercier war eine meiner Patientinnen und war altbekannt in der Neurochirurgie. Sie war Ende 70, bekam immer wieder Besuch von ihren drei Enkelkindern und war wohl eine der liebenswertesten Patienten, die ich im Beruf je kennenlernen durfte, sie wollte sogar immer wieder mit mir ihre Kekse teilen, die sie von ihrem Besuch erhielt. Außerdem war sie ein absoluter Fan von mir und Olivia, nachdem sie von unserer Beziehung Wind bekommen hatte und hatte mich sogar einmal darum gebeten, sie zur Hochzeit einzuladen, wenn es so weit wäre. Ich hatte nur lachend abgewunken und mich auf die Untersuchung konzentriert, da sie wegen ihrem Tumor, der immer wieder auftauchte, beinahe ein Dauerpatient war.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 12:20 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich holte zwei Gläser aus dem Schrank und eine Flasche Wasser. Für mich ja auch kein Wein mehr. Müde gähnte ich und ging zurück zum Tisch. Ich stellte das volle Glas an seinen Platz und ein ebenso volles an meinen. Die Flasche stellte ich auf dem Tisch ab. "Sie ist wieder im Krankenhaus? Schön, dass sie an mich denkt. Ich komme morgen bei ihr vorbei." nahm ich mir vor. Diese Frau war wundervoll. Eine total freundliche und herzliche alte Dame. Ich setze mich Logan gegenüber und lächelte ihn an. Sollte ich? Ich öffnete den Mund. "Lass es dir schmecken, du siehst so aus als würdest du jede Sekunde über das Essen herfallen, wenn ich dich noch länger hinhalte." ich konnte es nicht. Ich wollte zumindest noch in Ruhe mit ihm essen. Einen schönen Abend verbringen, bevor der Vulkan explodierte. Ich wartete, dass Logan sich bediente und langte dann selbst zu. Abends konnte ich immerhin essen, ohne Angst haben zu müssen, mich zu übergeben. Zumindest bei Amy war mir abends nie schlecht gewesen und auch heute ging es mir deutlich besser als morgens. "Prost" witzelte ich, da wir beide nur Wasser tranken. Versuchte mich selbst abzulenken, die Probleme kurz zu vergessen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 12:38 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Mmh Ich nickte. Sie gibt langsam die Hoffnung auf, dass sie irgendwann den kompletten Tumor los wird. Und was soll ich ihr bitte als Aufmunterung oder Beruhigung sagen wenn ich mir selbst nicht erklären kann, warum genau der Tumor in so kurzen Abständen zurück kommt? Ich hatte nicht selten ihr komplettes Kopf-CT durchgescannt, damit ich auch ja keinen Tumor übersah. Sogar als ich einmal bei Olivia übernachtet hatte, hatte ich die CT-Bilder mitgenommen um sie mir noch einmal anzuschauen. Nichts. Ich konnte es mir selbst einfach nicht erklären. Was soll ich bitte machen, wenn du ausgerechnet Fisch auftischst Ich lachte leise auf und tat erstmal Olivia etwas von dem Fisch auf den Teller, bevor ich mir ebenfalls etwas nahm. Denn auch der größte Hunger hinderte mich nicht daran höflich zu sein und der Frau den Vortritt zu lassen.
Zum Wohl ging ich auf ihren Witz ein und hob ebenfalls das Wasserglas, aus dem ich anschließend einen Schluck nahm. Das schmeckt verdammt gut gab ich zu, nachdem ich den ersten Bissen heruntergeschluckt hatte, bevor ich mich daran machte, den nächsten Teil von den Gräten zu befreien. Ich konnte einfach nicht verstehen, wie man Fisch nicht mögen konnte. Vor allem Lachse war einfach der absolute Hammer, wenn man sie gut zubereitete.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 12:56 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Mein Lächeln verschwand und ich verzog die Lippen leicht. "Die arme Frau. Und trotzdem wirkt sie immer so fröhlich und unerschütterlich, wenn ich sie sehe." die Frau war für mich das nächste, was an eine Großmutter herankam und so regelmäßig wie ich sie sah, sorsxhich wahrscheinlich sogar öfter mit ihr, als eine mir ihren richtigen Großmüttern. Dass Logan wie immer ganz der Gentleman man, ließ mich fast aufseufzen und hinterließ einen Stich in meinem Herzen. Ich müsste es ihm sagen. Doch ich war ein verdammter Angsthase. Ich lachte leise bei Logans Worten, die mich aus meinen Gedanken lösten. "Ich weiß eben, wie ich den sexy schottischen Chirurgen rumkriege." schmunzelnd zwinkerte ich kokett. Es war viel zu leicht es einfach zu verdrängen, nur leider verschwanden die Probleme dadurch nicht einfach. Dass es ihn schmeckte, freute mich. Und ich lächelte erfreut. "Wenn du willst können wir leise Musik anmachen, dann ist es wie ein echtes candle Light Dinner im Restaurant." schlug ich halb im Ernst, halb im Spaß vor und pustete leicht gegen die Kerzenflamme, sodass diese sich bewegte. Ich blieb trotzdem dir ganze Zeit leise, da ich Amy nicht wecken wollte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 1:22 am von ©Logan Montgomery verfasst.
In dem du ihn nur mit Fisch fütterst? Ich grinste und legte meine Hand offen auf den Tisch. Das ist nur einer der vielen Gründe, warum du mich rumgekriegt hast fügte ich schmunzelnd hinzu, während ich immer wieder einen Bissen des Fisches nahm, der mein Magen allmählich füllte. Skeptisch sah ich sie an und schüttelte anschließend lächelnd den Kopf. Ich hab nichts gegen Musik. Ich frag mich aber nur langsam, was der Anlass für dieses aufwendige Abendessen ist, wenn du jetzt noch Musik anmachst. Ich flieg erst in zwei Wochen nach Kenia, für ein Abschiedsessen ist es noch eindeutig zu früh Bei dem letzte Teil des Satzes senkte ich meine Stimme noch weiter, bevor ich den letzten Bissen nahm und mein Besteck schließlich auf dem Teller ablegte.
Aber wenn du schon Musik anmachst, ist ein einziger Tanz am Ende zumindest ein Muss. Ich hatte in Glasgow mit meiner damaligen Freundin zu Tanzen begonnen und konnte seitdem wirklich gut führen. Ich tanzte zwar selten und eigentlich nur die Standardtänze aber ich tanzte gern, wenn überhaupt. Und wenn ich eine gute Tanzpartnerin hatte, die sich auch führen ließ, damit es zu keinen Machtspielchen während dem Tanz kam. Aber jetzt wollte ich einfach erstmal den Abend mit Liv genießen, bevor ich herausfinden würde, ob sie gut tanzen konnte oder nicht.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 10:12 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Logan Aussage sorgte dafür, dass kurz sogar ein echtes Lächeln, das nicht von Sorgen überschattet wurde, meine Lippen zierte. "Ach, ja? Wie ich hab dich denn von mir überzeugt." fragte ich neugierig nach und hob auffordernd eine Augenbraue während ich leicht schmunzelte. Leider erinnerte mich seine nächste Frage wieder ziemlich deutlich daran, warum er hier war. Ich biss mir auf die Unterlippe, damit es nicht auffiel, wie das Lächeln von meinen Lippen verschwand. "Wir sollten sowas öfter machen. Die Zeit gemeinsam genießen und es spricht doch nichts gegen ein wenig Romantik nach einem anstrengenden Arbeitstag.," ich stand auf und machte leise  m das Radio an. Gerade lief passenderweise sogar eine Ballade. Alles was ich gesagt habe, war die Wahrheit. Und der Hauptgrund fehlte trotzdem. Deshalb hatte ich mich auch davor gehütet dir Phrase: "Du bist hier weil." Zu verwenden. Ich wollte Logan nicht anlügen. Ich konnte es nicht. Und genauso wenig brachte ich gerade den Mut auf, ihm die ganze Wahrheit zu sagen. 'Kannst immerhin noch einen letzten schönen Abend mit ihm verbringen.' schien die irrationale Stimme der Angst In meinem Inneren zu sagen.
Logans stimme holte mich erneut aus den Gedanken. Zum wiefielten Mal heute! Seine Aufforderung zum Tanzen ließ mich Lächeln. Während ich die letzten Reste des Fischs aß. "Da sag ich nicht nein." ich nahm die letzten zwei Bissen von meinem Teller und trank einen Schluck.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 10:58 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Meine Lippen verzogen sich zu einem leichten Grinsen, als sie nachfragte, was denn die anderen Gründe waren. Das erste was mir an dir aufgefallen ist war dein Lächeln. Mein Grinsen verschwand und hinterließ nur eine leichte Spur eines Lächelns, während ich ihren Blick auffing und festhielt. Es fesselt mich und ich befürchte, dass ich nicht der einzige Mann bin, der so denkt. Und ich mochte von Anfang an deinen Dialekt, der jedes Mal mitschwingt, wenn du Französisch redest. Ich werd zwar wohl auch einen haben aber ich hab wohl eine ausgeprägte Schwäche für eine spezielle Engländerin. Ich lehnte mich einwenig vor und ließ meinen Blick über ihr Gesicht wandern. Ich könnte jetzt noch so viel aufzählen. Von deiner ehrlichen Art bis hin zu deinem Auftreten aber dann säßen wir noch morgen früh hier raunte ich leise und lauschte der Musik, die aus dem Radio an mein Ohr heran drang.
Das stimmt Ich beobachtete Liv aus halb geöffneten Augen und man merkte deutlich, wie entspannt ich da saß und den Moment einfach nur genoss. Als Arzt, der eigentlich nur die Hektik in seinem Berufsalltag kannte, war so ein Abend einfach nur angenehm, wenn man keine Bereitschaft hatte. So konnte ich mich zumindest voll und ganz auf den Abend mit Olivia konzentrieren, ohne dass ich jeden Augenblick damit rechnen musste angepiept zu werden. Ich würde dich jetzt so gerne küssen murmelte ich und blickte in ihre Augen, wobei mir nicht ganz klar war, was ich da gesagt hatte. Das waren alte Gedanken von früher gewesen, als wir noch nicht zusammen gewesen waren, heute küsste ich sie dann wenn ich es wollte. Jetzt trennte uns nur ein Tisch, der gedeckt war mit leerem Geschirr.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 11:19 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich konnte heulen vor Glück, vor Rührung und vor Verzweiflung. Es könnte so schön sein. Ein wundervoller Abend mit einem wundervollen Mann. Romantisch, entspannend. einfach schön. Ich konnte das ganze doch nicht einfach so vermiesen. Alleine der Gedanke schmerzte im Herzen. Ich fühlte mich mies, dass ich es ihm nicht sagte. Und gleichzeitig war diese verdammte Angst stärker als ich. Froh, dass es dunkel war und man somit das Schuldbewusste in meinem gerührten Lächeln nicht sah, stand ich auf und stellte mich vor ihn. Bückte mich, um seine Hand zu greifen und zog ihn zu mir hoch, um meinen Kopf gehen seine Brust zu lehnen als er vor mir stand."Dann zu das." murmelte ich und sah zu ihm hoch. Ich liebte diesen Mann. Aus ganzem Herzen. Und am liebsten würde ich einfach jetzt und hier die Zeit anhalten, damit es genau so blieb. Nur leider war das unmöglich und Quatsch. Die Zeit verging, die Uhr tickte. Ich würde es ihm nicht heute sagen. Nicht an diesen schönen Abend. Morgen war doch auch noch in Ordnung. So früh es ging. Das nahm ich mir zumindest vor.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 11:43 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich ließ mich von ihr hochziehen und vergrub meine rechte Hand in ihren Haaren, als sie ihren Kopf an meiner Brust anlehnte, während ich ihre Worte zwar wahrnahm aber mich selbst erstmal nicht rührte. So wie wir jetzt da standen, könnte der Abend auch zuende gehen. Ich küsste ihren Scheitel, während mein Daumen an ihrem Nacken sanft über ihre Haut strich. Ich würde sie wahnsinnig vermissen, wenn ich nach Kenia flog. Allein ihr Lächeln, ihre Stimme und ihren Geruch. Ich sah sie für gewöhnlich jeden Tag im Flur des Krankenhauses und auch Amy würde mir fehlen. Aber es war nur ein Monat, der mit Sicherheit schnell rumging. Ich hatte früher auch nie Heimweh gehabt - im Gegenteil. Ich wollte tatsächlich immer weg, immer reisen, immer erkunden.
Ich hob ihr Kinn leicht an und senkte meine Lippen auf ihre herab, während meine andere, freie Hand an ihrer Taille lag. Mit geschlossenen Augen lächelte ich leicht in den sanften, gefühlvollen Kuss hinein, den ich immer wieder vertiefte. Dass ich der einzige war, der den Abend hundertprozentig genießen konnte, merkte ich nicht. Als ich mich von ihr löste, erhielt sie noch einen kurzen Kuss auf die Stirn, bevor ich ihr eine Haarsträhne hinters Ohr strich. Wie gerne ich ihr doch sagen würde, dass ich sie liebte. Aber das war, meiner Meinung nach, noch kein passender Augenblick, da ich eindeutig der Typ Mann war, der damit viel zu lange wartete. Manchmal etwas zu lang.
Als meine rechte Hand an ihrem linken Oberarm entlang fuhr, ertönte von oben ein kurzes Rumpeln und ein lautes "Melissa!", was mich dazu brachte aufzusehen. Das waren offensichtlich wieder Livs Nachbarn, die ich bereits irgendwann mal im Treppenhaus kennengelernt hatte und sich immer wieder in die Haare kriegten. Etwas zerknirscht wanderte mein Blick zum Tisch hinüber. Ich helf dir beim Abräumen

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 12:37 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Seine Nähe beruhigte mich selbst jetzt. Er gab mir Halt ohne es zu wissen und ich genoss jede seiner Berührungen. Seine Nähe, einfach alles an ihm. Als er seine Lippen auf meine legte, erwiderte ich den Kuss und erlaubte mir einfach ganz kurz zu vergessen. Für einen kleinen Augenblick einfach nur den Moment zu genießen, der so perfekt, so romantisch und so liebevoll war. Leider holten meine Nachbarn mich viel zu schnell in die Realität zurück und ich seufzte. "Die beiden sind wie Tom & Jerry. Können nicht ohne einander aber miteinander gehen wenn es ganz schlimm ist regelmäßig auch Mal Sachen zu Bruch." kommentierte ich das Gepolter oben und hoffte, Amy wurde dadurch nicht wach.
Logans Blick zum Tisch sorgte dafür, dass ich mich sanft von ihm löste. "Dazu sag ich nicht nein." erwiderte ich lächelnd und ging zum Tisch, um die Teller, das Besteck und die Wasserflasche in die Küche zu tragen. Mehr bekam ich gerade nicht in die Hände und überließ ich somit Logan. Nachdem alles in der Spülmaschine war, ging ich zurück ins Wohnzimmer. "Ich bin kurz im Bad." informierte ich Logan und verschwand auf Toilette. Bisher musste ich nicht sehr viel öfter auf Toilette, doch ich wusste dass die Hormone das noch verschlimmern würden mit der Zeit. Während ich auf Toilette war, wurde Amy leider doch wach, auch wenn ich das nicht mitbekam und kletterte aus dem Bett um, wie es öfter Mal vorkam, zu ihrer Mutter zu gehen. Wäre es komplett dunkel im Zimmer gewesen, hätte sie das Ultraschallbild auf dem Boden einfach übersehen, doch das Nachtlicht direkt neben der Tür schien genau darauf. Sich müde die Augen reibend nahm sie es und sah es sich neugierig an. Sowas hatte sie noch nie gesehen und wusste auch gar nicht, was das darstellen sollte. Da es ihrer Mutter gehörte, entschied sie, es ihr zu geben und sie zu fragen. Sich ein Auge reibend tapste sie ins Wohnzimmer indem sie ihre Mutter zwar nicht sah, jedoch Logan. Müde aber erfreut ihn zu sehen, lächelte sie herzlich. "Logan!" stellte sie erfreut fest und lief auf ihn zu, um sich umarmen zu lassen. Das Bild hatte sie dabei immer noch in der Hand und da ihre Mutter gerade wohl nicht da war, fragte sie einfach ihn. "Was ist das? Das ist Mamas, ich wollte es Ihr gehen." Den letzten Teil hing sie dran, um sicher zu gehen, dass sie keinen Ärger bekam, falls sie das nicht anfassen dufte. Sie wusste ja nicht, was es war.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 1:01 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich setzte mich aufs Sofa, als wir gemeinsam die Küche und den Esstisch aufgeräumt hatten und schloss für einen Moment die Augen, während sich Liv auf den Weg ins Badezimmer machte. Ich war gerne bei der Kleinfamilie, abgesehen von den streitenden Nachbarn und der Tatsache, dass die Wohnung einfach sehr klein war. Amy begrüßte ich sie lächelnd und ließ mich von ihr umarmen. Ich dachte du bist schon am Schlafen Als sie mir das Bild reichte, nahm ich das Ultraschallbild überrascht in die Hand und betrachtete es schweigsam, bevor ich Eins und Eins zusammenzählte. Augenblicklich wurde mein Mund trocken und ich sagte erstmal gar nichts, während Amy noch immer da stand und auf eine Antwort wartete. Lächelnd sah ich zu ihr hoch und stand auf. Ich bring es ihr, geh du wieder schlafen. Morgen musst du früh raus. Schlaf gut
Ich wartete darauf, dass sie tatsächlich wieder in ihrem Zimmer verschwand, während ich regungslos dastand und das Bild anstarrte, bevor ich mich aufmachte, um Olivia im Badezimmer aufzusuchen, wo sie gerade dabei war, ihre Hände zu waschen. Um nicht Amys Aufmerksamkeit zu erhalten, hielt ich die Stimme gesenkt, sorgte jedoch dafür, dass man mit Nachdruck den Vorwurf in meiner Stimme hören konnte: Wann hattest du vor mir zu sagen, dass du schwanger bist? Vor dem Hinflug nach Kenia? Oder am Telefon? Oder erst wenn ich nach Hause komme und man kaum übersehen kann, dass du schwanger bist? Ich war enttäuscht, immerhin hatte sie gewusst dass ich vorhatte nach Kenia zu reisen und das für mindestens einen Monat. Amy hat mir das Bild gerade gebracht und mich gefragt, was das ist. Du hast es in ihrem Zimmer vergessen Ich hob das Ultraschallbild in die Höhe und raufte mir mit der anderen Hand die Haare, während ich mich kurzzeitig umdrehte, nur um ihr sogleich wieder in die Augen zu schauen. Hattest du gedacht, ich spiel den zweiten Arsch und verlass dich? Oder hast du gedacht, ich möchte überhaupt keine Kinder? Oder lag es einfach daran, dass es nicht geplant war und wir erst ein paar Monate zusammen sind? Ich ließ meine Hand mit dem Ultraschallbild sinken und blieb kurz schweigend stehen. Ich brauch jetzt eindeutig ein Glas Wein Ich lehnte mich an den Türrahmen des Badezimmers und hatte den Blick konsequent auf diesen winzigen Punkt auf dem Bild gerichtet. Ich wurde Vater. Je länger ich darüber nachdachte, desto breiter wurde mein Lächeln, welches meine Lippen zierte. Und auf einmal ergab alles einen Sinn: Ihre Übelkeit, ihr Verhalten, das Essen hier und vor allem die Tatsache, dass sie mir mein Lieblingsessen servierte. Liv... Ich hob erneut den Blick und das Lächeln verschwand kurz. Hast du mir zugetraut, dass ich dich ebenfalls verlasse? Was für ein Schwachsinn. Ich will dieses Kind

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 1:23 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Wäre Amy nicht halb am schlafen, hätte sie aller Wahrscheinlichkeit nach nachgehakt. So jedoch gähnte sie lediglich, nickte und Krabbelte mit einem 'na gut. Aber nicht vergessen.' vom Sofa, um wieder in ihr Zimmer zu verschwinden.
Ich ahnte von dem ganzen nichts und wusch mir gerade die Hände, als die Tür aufging und Logan hereinkam, sah ich ihn zuerst fragend an. Jedoch wich mir bei seinen Worten die Farbe aus dem Gesicht. Woher wusste er es? "Nein... Ich. ich bekam keinen gescheiten Satz raus und wollte auf ihn zu gehe. Und gleichzeitig am liebsten wegrennen. Das ging nur leider schlecht. Immerhin bekam ich eine Antwort auf die nicht gestellte Frage, woher er es wusste. Meine Tasche. Ich hatte sie in ihrem Zimmer vergessen. Verdammt, so war das ganze nicht geplant! Verzweifelt sah ich zu ihm hoch. Diesmal musste ich mich wirklich zusammenreisen um nicht loszuheulen. "Nein. Ich... Ich wollte es dir sagen. Ich weiß es erst seit heute und wollte es dir sagen. Aber ich..." ich sah auf den Boden und schluckte den Kloß im Hals hinunter. "Ich hatte Angst. Verdammt wir sind 5 Monate zusammen, ich hab schon eine Tochter und du... Ich weiß dass du nicht so bist, aber, konnte... Ich konnte einfach nicht, weil mir das vorkam wie ein lächerliches Dejavu nur dass du mir 1000 Mal mehr bedeutetst." ich bemühte mich stark darum leise zu sein. Letztendlich  standen mir doch die Tränen in den Augen als ich erneut zu Logan hoch sah und nicht wusste, was gerade überwog. Das schlechte Gewissen und der Schock von eben oder die Erleichterung die er mit seinen letzen Worten bewirkt hatte. "Es tut mir leid."

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 1:39 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Sie hatte Angst, irgendwie verständlich. Schweigend sah ich sie an, wobei ich nicht verhindern konnte, dass mein Blick runter zu ihrem Bauch rutschte. Ihre Worte gingen an mir vorbei, viel eher konnte ich nur daran denken, was auf dem Ultraschallbild zu sehen war. Ich wurde Vater. Diese Erkenntnis traf mich wie ein Schlag, der mir kurzzeitig den Atem raubte. Das ganze war überhaupt nicht so geplant. Sie befand sich doch erst am Anfang ihrer Ausbildung - hatte sie überhaupt gesagt, ob sie das Kind überhaupt wollte? Willst du dieses Kind? unterbrach ich sie ohne auf ihre vorherigen Worte einzugehen. Ich wollte nicht dass sie sich entschuldigte, wenn sie es sowieso selbst erst seit heute wusste.
Dieses Mal würde es anders werden. Sie hatte zwar eine Mutter aber keine Mutter, die ihr finanziell unter die Arme griff. Stattdessen hatte sie mich. Sie hatte keinen Freund, der vor seinen Verpflichtungen davon rannte. Ich verbrachte zwar einen Großteil meiner Zeit im Krankenhaus aber sie hatte mich als Vater des Kindes. Wortlos überbrückte ich den Abstand zwischen uns beiden und drückte Olivia dicht an mich, wobei ich sie einfach nur in den Armen hielt und ihr die Möglichkeit gab sich entweder zu beruhigen oder das komplette Gegenteil zu tun, immerhin hatte ich die Tränen in ihren Augen nicht übersehen. Und du meintest noch vor ein paar Stunden, dir ginge es nur nicht gut, weil du nichts gegessen hast Ich lächelte leicht, während ich ihr über den Rücken strich und nebenbei immer wieder auf das Bild in meiner Hand linste, was dafür sorgte dass ich lächeln musste.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 2:03 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Seine Frage ließ mich mit den Schultern zucken. "ich bin 25. Ich habe schon eine Tochter und für die schon zu wenig Zeit wenn es nach mir geht. Aber ich würde niemals. Ich würde niemals abtreiben. Das würde ich mein Leben lang bereuen. Also im Grunde ja, ich will es. Ich weiß einfach nicht, ob ich das hinkriege. Das war alles nicht geplant." ich Schüttelte den Kopf, während meine Stimme am Ende des Satzes brach. Gott ich hasste es Schwäche zu zeigen. Aber Logan machte es mir so wundervoll leicht. Er war ja. Er war nicht sauer oder verließ mit Karacho die Wohnung. Er war da. Für mich da. Als er die Arme um mich legte flossen mir die Tränen bereits stumm über die Wangen. Ich schluchtzte nicht laut oder ähnliches. Sie tropften einfach eine nach der anderen von meinen Wangen in Logans Oberteil, während ich mich an ihn krallte. "Das war die Wahrheit. Propier du doch Mal was zu essen, wenn dir schon von der eigenen Spucke schlecht wird morgens." murmelte ich leise und hickste kurz. Na super. Jetzt hatte ich Schluckauf. Doch egal wie viel Angst ich gerade verspürte. Die, die ich den ganzen Tag über verdrängt hatte, so fühlte ich mich in diesem Moment mindestens ebenso geborgen. "Ich liebe dich." flüsterte ich leise in seine Brust und sah wahrscheinlich mit völlig verschmierter Wimperntusche, zu ihm hoch. "Ich weiß schon nach 5 Monaten nicht, was ich ohne dich machen soll. Du gibst mir halt, selbst wenn du jedes Recht hast, sauer auf mich zu sein. Du bist einfach perfekt. Dein Lächeln, deine Art. Deine Haare." ich lachte immer noch etwas unter Tränen und lehnte den Kopf erneut gegen seine Brust, da es mir unangenehm war, dass ich hier so in Tränen aufgelöst stand.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 5:41 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich schwieg. Was sollte ich bitte als Oberarzt dazu sagen? Als Mensch, der sogar noch mehr Zeit in seinen Beruf investierte als es Olivia bereits als Assistenzärztin und Mutter tat. Wir schaffen das flüsterte ich und wartete ruhig ab, während sich mein Oberteil immer weiter mit Tränenflüssigkeit voll sog. Auf ihre nächsten Worte antwortete ich nicht, immerhin hatte sie im Nachhinein recht damit, auch wenn ich darüber nicht so genau nachdenken wollte, weswegen ich mich viel lieber auf ihre drei Worte konzentrierte, die auch in diesem Moment viel wichtiger waren als alles andere. Es sorgte dafür, dass ich automatisch meine Umarmung einwenig verstärkte und sie wortlos küsste, als sie ihren Kopf hob um mich ansehen zu können. Es gab keine Worte, die mir in diesem Moment einfielen und die ich darauf erwidern konnte. Selbst ein "Ich liebe dich" von meiner Seite aus sagte weniger aus als die Emotionen, die ich in diesen sanften Kuss legte.
Ich kann nicht sauer auf dich sein. meinte ich und löste mich langsam von ihr. Lass uns wieder ins Wohnzimmer gehen. Nichts gegen dein Badezimmer aber das Sofa ist eindeutig gemütlicher. Und ich meinte es ernst, als ich gesagt hab, dass ich jetzt doch ein Glas Wein brauche Mit den Worten schloss ich die Badezimmertür hinter mir und ging rüber in die Küche, wo ich mir ein Weinglas und eine Weinflasche schnappte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 6:19 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Eigentlich war es nur eine Phrase und doch beruhigte sie mich. Wir würden das schaffen. Ich war nicht allein und Logan schien sich sogar zu freuen. Ich müsste das ganze erst Mal verarbeiten. Sein Kuss, der die Antwort auf mein Liebesgeständnis war, wenn man es denn so nennen mochte, ließ mein Herz höher schlagen und half dabei, dass die Tränen endlich versiegten. Nur schweren Herzens löste ich mich von ihm und putzte mich noch die Nase und wusch das Gesicht, ehe ich das Bad verließ, damit ich zumindest wieder annähernd wie ein Mensch aussah. Danach folgte ich Logan zum Sofa und setzte mich neben ihn, wobei ich den Kopf auf seiner Schulter anlehnte."Kannst auch gleich die gleiche Flasche haben. Sonst trinkt den hier in nächster Zeit bis auf vielleicht Anna nämlich keiner. Nur fahren lass ich dich dann nicht." ich lächelte leicht, während ich das Bild, das Logan vorhin in der Hand gehabt hatte, nun selbst in die Hand nahm. Ein zweites Kind... Freude bei der Erinnerung daran, wie es war Amy in den Armen zu halten, die ersten Schritte und alles mögliche, und Angst bei der Vorstellung, wie ich das mit der Ausbildung handhaben sollte, mischten sich in meinem Magen, während ich das Ultraschallbild betrachtete. "Herzlichen Glückwunsch, du wirst Vater." sagte ich leise und sah schmunzelnd zu ihm hoch.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 10:14 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich hab morgen Frühschicht. Eine ganze Weinflasche wäre eher kontraproduktiv, wenn ich wirklich arbeiten will Mit einem gefüllten Weinglas gesellte ich mich wieder zu Olivia und setzte mich zu ihr gewandt hin, sodass ich zufälligerweise beinahe die gleiche Haltung Einnahm wie an dem Tag, an dem sie das erste Mal bei mir zuhause war und ich sie wenig später geküsst hatte. Ja... Ich hatte meine Stimme ebenfalls gesenkt, während ich auch auf das Bild starrte. Und das obwohl ich mich mit dem Status als Kinderloser Onkel abgefunden habe fügte ich lächelnd hinzu. Es ging alles so rasend schnell. Meine Familie kannte Olivia zwar aber hatten sie etwa einmal zu Gesicht bekommen, während ich ihre Mutter überhaupt nicht kannte. Nun gut, es war eben auch schwierig dem Freund die Mutter vorzustellen, die an Alzheimer erkrankt war.
Ich nahm einen Schluck des Rotweins, den ich mir eingeschenkt hatte und beobachtete Olivias Gesichtsausdruck genau. Ich besaß eine gute Menschenkenntnis, weswegen ich aus dem besorgten aber auch erfreuten Ausdruck erahnen konnte, woran sie dachte. Deine Ausbildung, mh? riet ich und legte meine freie Hand kurzerhand auf ihren Handrücken. Es gibt so viele, die während ihrer Zeit als Assistenzarzt schwanger werden und für zwei, drei Monate ausfallen. Und deine Prüfung kannst du schließlich problemlos mitschreiben, das sollte kein Problem sein. Ich müsste meine Lernkarten noch irgendwo haben. Ich lern mit dir und in den nächsten Monaten wirst du eben einen Gang herunterschalten müssen. Aber das hält dich ja nicht unbedingt auf Ich nahm noch einen Schluck meines Weins und hätte ihr normalerweise auch einen angeboten, was sich von nun an auch etwas ändern würde. Warst du bei Dr. Miller? Ich deutete dabei auf das Bild. Was hat sie gesagt?

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 10:39 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich schmunzelte leicht. Ja, bei einer Frühschicht wäre eine Flasche Wein eine sehr schlechte Wahl. Sein Kommentar mit dem 'kinderlosen Onkel' ließ mich leicht lachen. "selbst wenn es nicht so gekommen wäre. Für Amy bist du fast wie ein Vater. Sie vergöttert dich." sagte ich leise und mit einem Lächeln. Natürlich war ein eigenes, ein leibliches Kind was komplett anderes, das war mir klar, doch so oder so entsprach das mit dem kinderlosen Onkel so nicht ganz der Wahrheit.
Dass Logan während meines anschließenden Schweigens genau wusste, was mir durch den Kopf ging, zeigte, wie gut er mich kannte. Ich nickte und drehte die Hand um, sodass ich seine Hände mit meinen verschränken konnte. "Ich will es nicht schon mit 3 Monaten bei einem Kindermädchen abladen. Ich hab mir immer gesagt ich will es besser machen als meine Mutter. Das wäre heuchelei." letztendlich war es genau das, was mich am meisten beschäftigte. Mal abgesehen davon, was ich mir von den Kollegen würde anhören müssen. Ich ließ das zwar nicht an mich ran, doch nach einer Weile nagte sowas dann doch etwas am Ego. Seine Frage ließ mich leicht Lächeln. "Ja, war ich. Sie sagte es müsste die 7. Woche sein. Sonst sieht alles gut aus. Viel erkennen kann man auch noch nicht." ich drehte das Bild zwischen den Fingern und legte es auf dem Couchtisch ab. Anschließend lehnte ich mich wieder gegen Logan. "nimm dich lieber vor Monroe in acht. Er wird toben. Du verschwindest für einen Monat nach Kenia und schwängerst auch noch eine seiner besten Assistenzärztinnen." ich verzog leicht das Gesicht. Amanda wäre sicher auch begeistert. "Und deine Mutter...Na was die davon halten wird." ich seufzte. Ich wusste, dass sie mich immer noch nicht so Recht leiden konnte und hatte keine Ahnung, was sie dazu sagen würde, dass ich schon nach 5 Monaten ihren Sohn so an mich band, wenn man es Mal ganz schwarz sah.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 11:00 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich musste automatisch Lächeln, als Amy ins Gespräch kam. Ich liebte dieses Mädchen auch, einfach wegen vielen Gründen, die ich nicht aufzählen würde. Naja abgesehen davon dass ich eigentlich nichts von ihrer frühen Kindheit miterlebt hat Das Laufen lernen fehlte mir, ihre ersten Worte und ich hatte nicht mitbekommen können, wie sie durch die Wohnung krabbelte. Das war ein Punkt, was mich einwenig störte, auch wenn sie mich beinahe als Vater ansah. Sie kannte mich schließlich nicht mal so lange.
Jeder will alles richtig machen und man lernt eben aus den Sachen, die nicht so gut laufen. Und auch wenn du für Amy so wenig Zeit hattest, hattest du damals eben auch nur einen Freund, der dich verlassen hat. Ich sitze hier, trinke Wein und kann meine freie Zeit in die Dinge investieren, die meiner Meinung nach genug Zeit beanspruchen. Und das ist nun mal ein Kind. Und zusätzlich auch Amy. Ich drehte das Glas nachdenklich zwischen meinen Fingern herum. Außerhalb des Krankenhauses kann ich dir Aufgaben abnehmen. Ich kann Amy abholen oder sie mit zu mir nehmen, um mit ihr und dem Hund rauszugehen. Zudem besaß ich ein Auto, was das Ganze weniger stressig machte, abgesehen davon, dass sie wohl keinen Kindersitz hatte.
Dr. Monroe sollte ich im Griff haben, abgesehen davon dass mir wohl wenige glauben werden, dass die Schwangerschaft auf jeden Fall nicht geplant war. Doch da sich sowieso viele mit unserer Beziehung abgefunden hatten und sie akzeptierten, sollte das auch kein Problem sein. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich den Beurlaubungsantrag für Kenia nicht abgegeben fügte ich nachdenklich hinzu. Und meine Mutter...sie braucht ihre Zeit. Der Rest der Familie wird sich mit Sicherheit riesig freuen

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 11:25 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich drückte seine Hand. "dazu hast du ja dann in einigen Monaten die Möglichkeit." ganz langsam überwog tatsat die Freude über die Schwangerschaft. Stumm lauschte ich Logans Worten und sah zu ihm hoch, während er nachdenklich der Glas betrachtete. Ich lächelte leicht. "Ich weiß, dass ich mich auf dich verlassen kann. Und es tut mir leid, dass ich da auch nur eine Sekunde lang dran gezweifelt habe. Auch wenn nicht bewusst sondern einfach aus Erfahrung." ich fand es wichtig, mich nochmals dafür zu entschuldigen. Das hatte er nicht verdient, auch wenn ich nie bewusst an ihm gezweifelt habe oder ihm nicht vertraut. Dass die meisten glauben würden, die Schwangerschaft wäre geplant, ließ mich ihn fragend ansehen. "Wieso sollten die denn denken, dass wir das geplant haben?" ich sah das ganze anscheinend aus einem anderen Blickwinkel. Als Logan jedoch sagte, dass er sonst wahrscheinlich nicht nach Kenia geflogen wäre, schüttelte ich den Kopf. "Nein, das ist Blödsinn. Freu dich auf Kenia. Es ist nur ein Monat. Du verpasst nichts. Höchstens Morgenübelkeit und schlechte Laune aufgrund von Koffeinentzug." erklärte ich leise aber energisch. Ich möchte zwar keine Freudensprünge wegen seiner Reise, schon bevor ich gewusst hatte, dass ich schwanger war, aber ich wusste, wie sehr er diese Reise wollte und sich freute dass er dir Erlaubnis bekommen hatte. Deshalb wollte ich nicht, dass er diese Freude dämpfte. "Wir sagen es aber bitte zuerst nur denen, die es zwingend wissen müssen. Amanda, Monroe. Wem sie es sagen müssen von den Oberärzten. Alle anderen sollen es erst erfahren, wenn du aus Kenia zurück bist. Ab dem dritten Monat sinkt das Risiko auf eine Fehlgeburt stark ab und ich will nicht.. ich stockte kurz bei dem Gedanken. "ich will nicht, dass alle bescheid wissen, wenn was passiert und so ist das Risiko geringer." erklärte ich. Ich machte mir eigentlich keine großen sorgen, dass Logan als Mediziner meine Beweggründe nicht würde verstehen können.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 18, 2017 11:47 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich winkte ab. Ich war einfach nur im ersten Moment ziemlich enttäuscht weil es so gewirkt hat, als wüsstest du das bereits seit etwa einer Woche oder so. Zudem hast du auch nicht den Anschein gemacht, als hättest du vorgehabt mir das in den nächsten Stunden, in denen ich bei dir bin, zu erzählen erwiderte ich. Eine Entschuldigung war nicht nötig, weswegen ich mich nun so drehte, dass ich längs auf dem Sofa lag und Olivia kurzerhand mitziehen konnte, sodass sie halb auf mir halb auf dem Sofa lag. Ich würde beinahe von mir behaupten, dass ich gegen so eine schlechte Laune immun bin. Vor allem wenn du diejenige bist, die schlecht drauf ist. Ich denke das ist der Vorteil wenn man als Chirurg auf die verschiedensten Leute trifft. Ich nahm einen letzten Schluck des Weins und stellte das leere Glas auf dem kleinen Tisch vor dem Sofa ab, sodass ich beide Hände frei hatte. Du lässt mich also nicht mehr fahren? Ich hatte gar nichts für die Nacht dabei, da ich damit gerechnet hatte, dass ich noch nach Hause fuhr. Für gewöhnlich würde ich das nach einem Glas Wein immer noch tun Aber ich bezweifelte dass mich Olivia gehen ließ, vor allem weil es momentan so angenehm gemütlich war. Ist gut. Amanda, Monroe und Alex. Ihm muss ich das aus Prinzip erzählen, unter anderem weil Er eine Biografie über mich schreiben könnte.
Als Olivia das Risiko für Fehlgeburten ansprach, drückte ich kurz ihre Hand, deren Finger noch immer mit meinen verschränkt waren. Aye. Mehr sagte ich dazu nicht, weil ich nicht genau darüber nachdenken wollte. Nicht heute. Und auch nicht morgen. Eventuell mal in einer Woche.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 19, 2017 12:14 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Schuldbewusst biss ich mir auf die Unterlippe. "Wollte ich auch nicht. Zuerst schon. Aber der Abend hatte so schön begonnen und ich hatte Angst, es zu ruinieren." gab ich zu. So viel Ehrlichkeit müsste sein. Dass er meine schlechte Laune sicher problemlos ertragen würden ließ mich schmunzeln. "ich hoffe du vergisst es nicht, wenn ich dich dann wegen irgendeiner Kleinigkeit anmotze. Ich war bei Amy damals phasenweise eine ziemliche Zicke und habe es kurz darauf immer unglaublich bereut." erinnerte ich mich, während ich mich an Logan kuschelte. Eine Hand lag auf seiner Brust und malte kleine Kreise. Viele schwangere heulten einfach Klischeehaft viel und bei mir verkürzte sich anscheinend der Geduldsfaden um die Hälfte. Wobei ich natürlich nicht sagen konnte, wie das dieses Mal sein würde. Sowas war Schließlich immer anders und der hormonelle Haushalt war mit 19/20 auch anders als mit 25. Seine Frage nach meiner vorherigen Aussage ließ mich schmunzelnd aber entschieden zu ihm heruntersehen. "Nein, zukünftige Vater fahren nicht alkoholisiert." sagte ich bestimmt und gab ihm einen kurzen Kuss. "bleibst du?" fragte ich diesmal mit einem Hundeblick nach, während ich seinen Blick festhielt.
Ich hatte kein Problem damit, dass Logan es Alex sagen wollte. Ich selbst hatte es Anna ebenfalls gesagt. Das war also nur fair. Das mit der Biografie ließ mich leicht grinsen. "Biografie also. Ich bin die erste die sie lesen wird." versprach ich, während ich den Kopf erneut auf seiner Brust ablegte. Ich hoffte wirklich, dass er bleiben würde, doch würde verstehen, wenn das nicht der Fall war. "übrigens weiß ich dass ich noch mindestens ein Shirt von dir hier habe und eine Boxershorts hab ich bei der Vorletzten Wäsche gesehen." versuchte ich ihn zu überzeugen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 19, 2017 7:29 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ruinieren indem du mir sagst, dass du Ein Kind erwartest? Ich lachte leise auf. Du darfst mich anschreien, anzicken oder für irgendwelche Fehler verantwortlich machen. Ich hör dir zu und warte darauf, dass du dich beruhigt hast. Ich hab eine dicke Haut und dein Gezicke sollte mir normalerweise herzlich wenig ausmachen Ich war immer derjenige gewesen, der alles an sich abprallen ließ und schweigend und schmunzelnd wartete, bis der Sturm vorbeizog.
Zukünftige Väter fahren nicht alkoholisiert. Vielleicht war es auch besser so. Und wie sonst kam ich bitte nach Hause wenn ich selbst nicht fahren durfte? Mit Bus oder Bahn? Ich musste zugeben, dass ich lange nicht mehr mit dem Bus gefahren war. Zum Flughafen war ich immer mit dem Auto gefahren und hatte es dort stehen lassen. Ja antwortete ich und betrachtete schmunzelnd ihren Blick und wie sie mich bittend ansah. Wenn es wirklich eine Biografie über mich geben würde, wäre sie inhaltlich bis zu Beginn meiner Assistenzarztausbildung noch recht interessant und abwechslungsreich mit den ganzen Reisen und sonstigen Unternehmungen. Danach aber sehr eintönig, weil ich quasi im Krankenhaus gelebt habe. erwiderte ich grinsend, musste jedoch zugeben dass es nach meiner Beförderung, nach Dem Kauf von Jekyll und dem Haus und nach dem Beginn der Beziehung mit Liv doch um einiges interessanter geworden war. Denn als ich noch meine alte Wohnung hatte, hatte ich tatsächlich viele Nächte im Bereitschaftsraum geschlafen und war noch seltener zuhause.
Ich warf einen kurzen Blick auf die Uhr und musste feststellen dass es bereits zehn war, auch wenn mir die Zeit viel kürzer vorgekommen war. Oder ich brauch die Sachen gar nicht, weil ich einfach hier auf dem Sofa einschlafe. So finde ich das hier nämlich ausgesprochen gemütlich.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 19, 2017 11:01 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ja, im Nachhinein war mir klar, dass meine Angst es ihm zu sagen letztendlich ziemlich unbegründet war. Doch Angst machte nun Mal blind. "Ich sag doch du bist perfekt. Wie hab ich dich bloß verdient." murmelte ich und seufzte seelig. Dass er sich bereiterklärte zu bleiben freute mich. Ich wusste, dass er meine Wohnung nicht sonderlich gemütlich fand, dementsprechend war ich auch meistens bei ihm und nicht umgekehrt. Ich schloss die Augen, während ich Logan zuhörte und schmunzelte. "Dann sollte Alex mir ja sehr dankbar sein, dass ich aufgetaucht bin und dein Leben etwas durcheinander gebracht habe." witzelte ich. Genau wie er mein Leben durcheinander gebracht hatte, auch wenn es davor schon nicht besonders ruhig verkaufen war, so hatte ich zumindest eine Ahnung, was auf mich zukam. Ich kannte die Risiken, Probleme und Aufgaben, die ich zu bewältigen hatte. Durch Logan kam jedoch etwas unkalkulierbares und unvorhersehbares hinzu. Oder genauer gesagt zwei Unvorhersehbare Dinge. Die Liebe und das Leben. Gedankenverloren legte ich eine Hand auf den Bauch, auch wenn man dort noch nichts spüren konnte.
Logans letzte Aussage ließ mich schmunzeln. "Mein Bett ist vielleicht drei Meter entfernt. Man sieht es von hier." lachte ich leise. "Wobei ich auch keine Lust habe mich zu bewegen." fügte ich ehrlicherweise hinzu. "Aber du wirst in der Nacht sicher von Sofa fallen." er lag Schließlich am Rand, während ich an der Lehne halb auf ihm lag.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 25, 2017 10:48 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Jetzt red keinen Unsinn, Liv. Meine Schwächen und die Nachteile, die ich mit mir bringe, hast du womöglich nur noch nicht kennengelernt meinte ich und bedeckte ihre Schläfe mit zwei, drei sanften Küssen. Aber ja. Davor bestand mein Leben eigentlich nur aus Arbeit, Familie, Reisen und Alex selbst. gab ich zu und richtete meinen Blick auf ihre Hand, die nun auf ihrem Bauch lag. Kaum zu glauben, dass darin wohl bald ein Kind heranwachsen würde. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, wie mein Bruder Scott den Arzt hatte heraushängen lassen, als er immer wieder zu den Untersuchungen mitgekommen war, bis ihn meine Schwägerin schlussendlich aus dem Zimmer verbannt hatte weil er bei jedem Vorgang der Untersuchung misstrauisch und skeptisch war. Jedes Detail hinterfragte er und brachte die Ärztin jedes Mal zum Verzweifeln, weil er nicht wollte dass selbst der kleinste Fehler unterlief, der entstehen konnte. Ich nahm mir vor, meinem Bruder nicht in die Fußstapfen zu treten, sofern ich überhaupt Zeit hatte bei solchen Untersuchungen anwesend zu sein. Zur Not gab es immerhin Dr. Blanc und Alex, die Liv begleiten konnten. Naja ja. Und ich glaube ich habe auch keine anderen Klamotten mehr im Krankenhaus. Es wäre äußerst unpraktisch, wenn ich in den jetzigen einschlafen würde. Ich linste hinüber zum Bett, beschloss jedoch noch etwas länger auf dem Sofa liegen zu bleiben, bevor wir endgültig kurz davor waren einzuschlafen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 31, 2017 10:04 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich genoss mit geschlossenen Augen die sanften Küsse, die er mir gab. Konzentrierte mich auf seine sanften, warmen Lippen, die meine kühle Stirn berührten. "Ich bin überzeugt, ich werde dich auch dann nicht weniger lieben." sagte ich leise während ich lächelte. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu Lächeln. "Und dann kam diese atemberaubende,
unglaublich kluge und etwas überplante manchmal hektischen Assistenzärztin mit ihrer immer fröhlichen und wie ein flummi aktiven Tochter, die dann auch noch die geniale Idee hatte, ungeplant schwanger zu werden. Wir sollten das als Drehbuch für eine soap nach Hollywood schicken."  
ich lachte leise, während ich meine Hand von meinem Bauch gleiten ließ und über seine Brust fuhr, während ich etwas in Gedanken versank. Sollte ich dir Vorsorgeuntersuchungen bei meinem bisherigen Frauenarzt machen? Oder bei Dr. Miller. Sie war die erste, der ich es gesagt hatte und ich vertraute ihr. Sie war sehr kompetent und hatte ein Chirurgisch geschultes Auge und würde mir sicherlich den gefallen tun und Logan könnte auf jeden Fall dabei sein, wenn er es wollte weil ich bei ihr keinen geplanten Termin bräuchte und es außerdem ebenfalls im Krankenhaus wäre. Ich beschloss, sie morgen zu fragen. Zu Logans letzten Worten sagte ich nichts mehr und gähnte stattdessen, während die Abstände bei Blinzeln zwischen Augen öffnen und Augen schließen immer länger wurden.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am So Aug 27, 2017 7:47 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Na hoffe ich doch erwiderte ich mit einem kurzen, müden Lächeln, während mein Zeigefinger sich einen Weg über ihren Rücken hoch zu ihrem Schulterblatt bahnte, wo ich schließlich meine Hand ablegte und immer wieder gedankenverloren darüber strich. Atemberaubend, klug, hektisch und anscheinend auch von sich selbst überzeugt Diese Aussage konnte ich mir bei ihren Worten kaum verkneifen. Aber sie hatte so ungefähr die Gedankengänge getroffen, die mir in den Sinn gekommen waren und wie ich sie wohl beschreiben würde, wenn ich sie wirklich ernst beschreiben müsste. Ich hatte eigentlich nicht vor ein Hollywood-Filmleben zu haben, auch wenn ich schon oft gehört hab dass es nicht unüblich ist, wenn Oberärzte mit Pflegern oder Krankenschwestern oder Assistenzärzte zusammen kommen Dieses Klischee störte mich etwas aber immerhin war ich gerade nicht besser. Jetzt hatte ich Liv sogar geschwängert.
Während die junge Mutter ihren Gedanken nachhing, schloss ich die Augen und lauschte ihren Atemzügen so entspannt, dass ich wenig später einschlief. In meinen Klamotten und auf dem Sofa liegend.

Eine kleine Kinderhand an meinem Kinn ließ mich aufwachen. Langsam öffnete ich die Augen und sah, wie Amy vor uns stand und auf mich und Liv hinabsah. Morgen murmelte ich verschlafen, bevor mir einfiel dass ich ja arbeiten musste. Erschrocken sah ich auf die Uhr und musste feststellen, dass ich in knapp 10 Minuten im Krankenhaus sein musste. Oh verdammt Wieso hatten wir beide so lange geschlafen? Ich wachte schließlich normalerweise bereits um 6 Uhr in der Früh auf wenn ich einen normalen Arbeitstag hatte. Liv raunte ich ihr ins Ohr und weckte sie damit. Ich muss ins Krankenhaus

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 6:07 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Es war wirklich verwunderlich, dass wir so lange schliefen, denn wenn ich nicht von selbst erwachte, weckte mich meist spätestens um halb 7 Amy, die es nicht länger im Bett hielt. Es war nicht so dass sie aufstehen wollte. Die wollte dann einfach kuscheln und ich musste die trotzdem dazu antreiben sich fertig zu machen. Heute hingegen war es zwar Amy, die Logan weckte, aber nicht so früh wie erwartet. Als ich Logans Stimme vernahm, schlug ich lächelnd die Augen auf. Bis ich seine Worte vernahm und selbst auf die Uhr sah. Dann war ich endgültig wach. 'Schei" meine Blick ging kurz zu Amy und ich stockte. "...einbar haben wir verschlafen, du bist nicht der einzige." mein Blick glitt zurück zu Logan. Verdammt! Immerhin war es nicht weit bis zum Krankenhaus.
Amy, hast du Zähne geputzt?" sie nickte stolz und eifrig. Die hatte dich sogar angezogen. Leider völlig wetterunpassend, doch zumindest die Hose ging. Hastig stand ich auf und hob sie hoch. " Ich muss sie noch in den Kindergarten bringen. Ich schaffe es nicht pünktlich." stellte ich mit gerunzelzer Stirn fest. Logan würde es ohne Frühstück wohl gerade so hinkriegen. Er bekam aber auch weniger Ärger als ich. Immer noch mit Amy auf dem Arm lief ich, in weniger als 2 Minuten schön hellwach, ins Bad und putzte mit mit links die Zähne während ich mit Amy rechts in ihr Zimmer verschwand und ihr T-Shirt und Pullover heraussuchte. "Entschuldige mich einfach so für mich positiv wie möglich." bat ich ihn etwas undeutlich mit der Zahnbürste im Mund. Als Amy ihren Pullover angezogen hatte lief ich zurück ins Bad und spülte die Zahnpasta aus von der mir schon wieder übel wurde. "Nicht jetzt." murmelte ich und stürzt mich am Waschbecken ab, wobei ich tief ein und ausatmete und den Kopf in den Nacken legte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 6:21 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Tatsächlich war ich einmal ganz froh, dass ich bei Olivia übernachtet hatte, denn von meinem Haus aus hätte ich es nicht pünktlich geschafft. Soll ich dich nicht mitnehmen? fragte ich und warf einen kurzen Blick auf die Uhr, bis mir einfiel dass ich in weniger als einer Stunde eine Operation hatte. Verdammt. Ich muss zu einer OP Gestresst fuhr ich mir durch die Haare und sah nur zu, wie Liv mit Amy im Bad verschwand, bevor ich so schnell wie möglich in meine Schuhe schlüpfte und die Wohnung verließ, wobei ich im Treppenhaus mit einem ihrer Nachbarn zusammen schieß und mich nur eilig entschuldigen konnte, bevor ich mich ins Auto setzte und mit ein, zwei km/h zu viel auf dem Tacho zum Krankenhaus fuhr.

Nachdem ich mich noch frisch gemacht und Olivia bei Amanda entschuldigt hatte, tauchte ich etwas weniger gehetzt vor dem OP-Saal auf. Amanda hatte mich sehr skeptisch gemustert, nachdem ich ihr gesagt hatte, dass Liv wohl ein paar Minütchen später kommen würde - was sie gedacht hatte, war mir in dem Moment egal gewesen. Viel eher war der Tumorpatient der vor mir auf dem OP-Tisch lag und darauf wartete, dass ich ihm den Tumor entfernte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 7:27 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Mit einer Verspätung von nur 10 Minuten schaffte ich es noch ins Krankenhaus und das ohne mich übergeben zu müssen. Mir fehlte jedoch mein Kaffee. Mit etwas schiefem Pferdeschwanz schaffte ich es sogar noch zum ersten Patienten bei der Visite und hatte sogar noch seine Akte überfliegen können. Amanda strafte mich mit einem eisigen, undurchsichtigen Blick. Vorhin hatte ich unseren Chefarzt getroffen und fragte mich, ob die schon Bescheid wusste. Sie sagte jedoch bis auf "Schön, dass sie uns doch noch mit ihrer Aufmerksamkeit beehren Dr. Morgan" nichts und das blieb bis zum Ende der Visite so, weshalb ich schon glaubte, sie wüsste nichts. Bis sie mich zu sich rief. "Morgan. Auf ein Wort." Zitierte sie mich zu sich zurück und ich verabschiedete mich von den anderen. Mit einem höflichen leihen Lächeln stand ich ihr gegenüber. "Sie wissen es." stellte ich nach einem kurzen Blick fest und das Lächeln fiel mit einem Seufzen in sich zusammen. Was jetzt wohl kam?
"Denken Sie nicht, dass ich Sie außerhalb der Pflichtregelungen anders behandeln oder bemitleide werde." War ihre Antwort darauf und ich nickte. Das überraschte mich jetzt erst mal nicht. Ihr strenger Blick wurde etwas milder und sie seufzte Ihrerseits. "Ein Kind reicht ihnen wohl nicht. Passen Sie auf sich auf Morgan. Diese Pflichtregelungen sind nicht zum Spaß da. Ich hab gehört dass sie trotz egal welcher Umstände Gas geben. Aber jetzt geht es nicht nur um Sie. " dieser Teil ihrer Predigt überraschte mich dann doch, was man mir und meiner kurzen Sprachlosigkeit wohl doch ansehen konnte. "Gucken Sie nickt so. Ich habe auch ein Herz." Schnaubte sie. Ich schenkte ihr ein leichtes Lächeln. 'Danke. Ich werd es mir zu Herzen nehmen"

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 7:48 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
"Das ist nicht dein Ernst" Alex versuchte sich verzweifelt ein Grinsen zu verkneifen, was ihm nicht wirklich gelang. Wenn er sich wenigstens Mühe geben würde, leiser zu sprechen... Doch und jetzt sprich leiser. Ich hab keine Lust darauf, dass es sofort jeder erfährt Ich hängte meinen Arztkittel in meinem Spint auf, während mein bester Freund neben mir saß. Ich war seit einer halben Stunde aus dem OP draußen und hatte ihn sofort danach aufgesucht. "Aber hey - du wirst ein Super Vater werden" Er schlug mir auf die Schulter und grinste mich an. "Auch wenn ich es immer noch zum Brüllen finde, dass du es ausgerechnet durch ihre Tochter herausgefunden hat" Seufzend krallte ich mir die Akte, die Alex freundlicherweise für mich gehalten hatte und verließ den Oberarztraum, dicht gefolgt von Alex, der mich indirekt darauf hinwies, dass er unbedingt alles davon mitbekommen wollte, wie mein Kind aufwuchs und sich entwickelte. Ist ja gut. Du scheinst dir ja mehr Gedanken zu machen als ich selbst- Ich war um die Ecke gebogen und hielt sofort an, bevor ich noch einen Schritt weiter gegangen und in Amanda reingelaufen wäre. Mein Blick flog zu Olivia, mit der sie sich unterhielt, wobei beide eher ernst aus der Wäsche schauten. Alex war neben mir stehen geblieben und sah ebenso wie ich auf Amanda hinab, die trotz ihrer Größe auf jeden Fall nicht zu unterschätzen war. Auch wenn es sicherlich witzig aussah, wie sie mit verschränkten Armen vor zwei recht großen Oberärzten stand und vor allem mich mit einem undefinierbaren Blick durchbohrte. "Ähm, ich muss los" flötete Alex als sein Pager zu piepen begann und drehte sich um, um in die Richtung zu verschwinden, aus der wir gerade gekommen waren. "Logan, haben Sie nichts besseres zu tun als eine meiner besten Assistenzärzte aus dem Verkehr zu ziehen?" Ich zog meine Augenbrauen zusammen und warf Olivia nochmal einen kurzen Blick zu, bevor ich Amanda ein leichtes Lächeln zuwarf. "Wie Ihnen vielleicht entfallen ist: Dr. Morgan hat am Ende des Jahres noch eine Prüfung, die sie bestehen sollte." Nun senkte sie die Stimme und sah mich eindringlich an. "Ich hoffe für Sie, dass Sie ihr trotz der neuen Umstände dabei helfen werden, diese Prüfung zu bestehen. Auch wenn sie im Praxisalltag nicht dabei sein kann um zu lernen" Das war mir bewusst, weswegen ich nickte. Das ist mir bewusst, Amanda. Ich werde sie schon dabei unterstützen. Machen Sie sich deswegen keine Sorgen Wenn ich wollte, konnte ich immerhin gnadenlos sein wenn es darum ging, jemandem Wissen ins Hirn zu hämmern.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 8:10 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Wie abgesprochen kamen plötzlich Alex und Logan um die Ecke. Alex Blick sprach Bände und ich schmunzelte leicht als er sich nur zu gern bei der erstbesten Möglichkeit aus dem Staub machte. Jetzt war wohl Logan dran mit der Standpauke. Das Kompliment nahm ich natürlich nur all zu gerne auf, auch wenn mein Lächeln bei der Erinnerung an die Prüfung schon wieder verschwand. Jedoch war ich guter Dinge vor allem als Logan so entspannt seine Hilfe versprach. Noch einmal sah Amanda von Logan zu mir und schüttelte den Kopf, jedoch ohne etwas zu sagen. "Und geht gehen sie wieder an die Arbeit. " scheuchte sie und weg und lief selbst den Gang entlang. Ich sah ihr noch nach und freue mich anschließend wieder zu Logan um. "Heute morgen hatte ich kurz die Hoffnung, dass sie es noch nicht weiß. Wie hat Alex reagiert? Er hat ziemlich gut gelaunt gewirkt." ich grinste kurz und redete leise auch wenn für einen Außenstehenden nicht klar wäre, worum es ging. "Wie sieht dein Tag heute aus?" fragte ich ihn, nachdem ich nach einer Akte gefragt hatte. Heute wahr in ironischerweise bei Alex, das wusste Logan ja noch gar nicht.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 8:36 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich sah Amanda schmunzelnd hinterher und trommelte mit den Fingern auf meiner Akte herum, die ich mir unter den Arm geklemmt hatte. Vor Amanda kannst du nichts geheim halten. Außerdem ist es wesentlich besser, wenn sie es lieber früher als später weiß. antwortete ich und lächelte sie kurz an. Alex fand es ziemlich lustig, dass ich es eigentlich durch Amy erfahren habe. Danach wollte er mich scheinbar darauf hinweisen, dass ich ihn bitte in der Erziehung mit einbinden soll.
Ich verkniff mir ein Gähnen, da ich durch die morgendliche Hektik noch an keinen Kaffee gekommen war. Verhältnismäßig ruhig. Die einzige OP heute hab ich hinter mir und sonst werde ich mich noch um drei Patienten kümmern, die unter Beobachtung stehen. Wie siehts bei dir aus? Ich sah ganz kurz einem Pfleger hinterher, der uns neugierig ansah. Schließlich unterhielten wir uns beide immer noch mit gesenkten Stimmen, auch wenn ich bei ihrer Frage meine Stimme einwenig erhoben hatte. Lass dich nicht von Amandas Denkweise beeinflussen. Ich lern mit dir und frag dich ab. Bei deinem photographischen Gedächtnis sollte es kein Problem für dich sein, die Prüfung zu schaffen. Aber sie hat recht - dir wird die Praxis fehlen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 9:13 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nickte. Da hatte Logan recht. Besser sie erfuhr es jetzt als später. Alex Reaktion ließ mich die Augen verdrehen. Das passte zu ihm. "Na dann.. mal sehen was er mir so zu sagen hat. Ich bin heute ihm zugeteilt." offenbarte ich Logan mit einem Grinsen. Ich hoffte, dass mein Tag ebenso entspannt werden würde,  doch in der Orthopädie war meist viel los, vor allem im Winter. "bisher ist es im Mittelfeld. Aber naja.." ich zuckte mit den Schultern um ihm zu zeigen dass ich nicht glaubte, dass es dabei blieb. Der Pfleger war mir auch nicht entgangen, doch ich ignorierte ihn. Dass wir zusammen waren war schließlich auch im Krankenhaus mittlerweile offiziell und somit war es nicht ungewöhnlich, dass man mal leiser miteinander sprach.
Logans Aufmunterung ließ mich aufgrund seiner letzten Aussage den Mund verziehen. "Ja. Und wegen dieser strengen Regelungen die Nachtschichten und Überstunden betreffend bin ich schon deutlich früher eingegrenzt als es eigentlich nötig wäre." stellte ich resigniert fest. Amandas Worten nach würde sie wie ein Adler darauf achten, dass ich mich daran hielt. Was natürlich sehr lieb von ihr war, aber mich beruflich doch in eine miserable Position brachte. "Wo wir dabei sind.
Ich wollte heute länger machen,  um die Stunden aufzuholen,  als Amy und dann ich krank waren, solange ich das noch darf und wollte fragen, ob du Amy vielleicht abholen kannst, falls du wirklich pünktlich Schluss haben solltest?"
bat ich ihn und biss mir auf die Lippe. Ich hatte ihn bisher noch nie um etwas in die Richtung gebeten, aber ich wollte ihm zeigen, dass ich ihm vertraute und mir selbst zeigen, dass ich bereit war, locker zu lassen und nicht immer alles alleine machen zu wollen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 9:39 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich stützte mich mit der Hand an der Wand ab und sah Olivia unentwegt in die Augen. Sofern er überhaupt dazu kommt, mit dir darüber ungestört zu reden. erwiderte ich schmunzelnd. So wie es wirkte, nahm es Alex sehr ernst, diese Neuigkeit gegenüber anderen geheim zu halten. Er hatte eine Schwäche für Geheimnisse.
Ich hörte ihr schweigend zu und nickte leicht, als sie das Thema Arbeitszeit ansprach. Vor allem im Krankenhaus wurde pingelig darauf geachtet, dass die Angestellten nicht zu viel arbeiteten, wenn es ihnen nicht gut ging oder wenn sie schwanger waren. Das Problem würde auch Olivia treffen. Als diese jedoch mich darum bat, Amy vom Kindergarten abzuholen, sah ich sie etwas überrascht an, bevor ich nickte. Klar kann ich machen. Wann denn genau? Schließlich waren die Zeiten für die Vorschulkinder immer wieder anders. Ich schenkte ihr ein leichtes Lächeln als ich merkte dass sie sich nicht ganz so wohl fühlte, mich darum zu bitten. Klar, wenn man Jahrelang als selbstständige Mutter gelebt hatte und weder finanziell noch anderweitig Unterstützung erwarten konnte. Mach dir keine Sorgen

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 10:07 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich war mir ja sicher, er würde schon einen Moment finden, mich darauf anzusprechen. Ob ich recht behielt, würden wir sehen. Dass Logan überrascht war, dass ich ihn darum bat, wunderte mich wiederum nicht. Ich behielt sonst alles im Griff. Alleine. Und strahlte das auch gerne aus. Doch manchmal war es eben Zeit für eine Veränderung. Und wann, wenn nicht mit dem Anfang einer Schwangerschaft. Die Zeit, in der sich so viel veränderte.
"Ich ruf die Erzieherin vorher an. Sag ihr dann einfach eer du bist. Zwischen 15 und 16.30, aber früher geht auch. Sag mir dann nur, wo ihr seid. Aber ich denke mal bei dir. Genug Zeug von ihr liegt ja im Haus." ich schmunzelte, weil mehr Zeug von Amy als von mir bei Logan war. Natürlich war Logan auch nicht entgangen, dass es mich Überwindung gekostet hatte, zu fragen. "Ic h mache mir keine Sorgen. In vertraue dir." ich sah zu Logan hoch und hielt deinem Blick fest. "Ich muss mich nur daran gewöhnen, dass ich dir vertrauen kann." fügte ich mit leichtem Lächeln hinzu. Mein Pager holte mich jedoch zurück aus der Versenkung seiner Augen. "Wetten das ist dein bester Freund der mir dann etwas erzählt von wegen, ich solle nichtmit dir flirten wenn ich für ihn arbeite Soll?" nun grinste ich.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 10:24 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Zwischen 15 und 16:30. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte mir, dass ich das problemlos schaffen könnte wenn ich mir jetzt nicht zu viel Zeit nahm um mit Olivia zu quatschen. Zeit hatten wir ja in unserer kurzen "Freizeit", in der wir nicht arbeiteten, genug. Ist gut Notiert. Als Olivia die letzten Worte noch hinten dran hängte, musste auch ich schmunzeln. Mittlerweile hatten sich nicht nur ein oder zwei Teddybären bei mir versammelt. Man könnte zumindest als Außenstehender denken, das eine der drei Gästezimmer Amy gehöre.
Ich wollte gerade antworten, als sich ihr Pager bemerkbar machte. Oder er ist einfach nur eifersüchtig und hat Angst, ich vergesse ihn eines Tages wegen dir. erwiderte ich grinsend und hob kurz die Hand zum Abschied, bevor ich mich ebenfalls auf den Weg zur nächsten Patientin machte.

Pünktlich um halb vier stand ich umgeben von kleinen Kindern, die noch auf ihre Mütter warteten, im Kindergarten und schüttelte der Erzieherin die Hand. Hallo, Ich möchte Amy abholen... Mein Blick flog automatisch durch den Flur auf der Suche nach Amy, die wie auf Kommando dicht gefolgt von einem Mädchen mit blonden langen und geflochtenen Haaren aus einem Zimmer gerannt kam. "Ah, Sie sind also Logan Montgomery?" Ich nickte auf die Frage der Erzieherin hin und lächelte augenblicklich, als Amy mich erkannte und auf mich zusteuerte. Na alles klar soweit? Amy nickte. Dann ziehen wir dich mal an und fahren zu mir nach Hause. Deine Mutter wird dann später kommen, die muss leider noch etwas arbeiten.
So kam es dass ich etwa eine halbe Stunde später in der Küche stand um Amy und mir Nudeln mit leckerer Tomatensoße zu kochen - ein sehr einfaches aber schnelles Gericht, mit dem man Kinde runglaublich Glücklich machen konnte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 10:59 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als Amy Logan sah, strahlte die von einem Ohr bis zum anderen während sie auf ihn zu lief und ihn umarmte. Dass ihre Mutter lange arbeiten musste fand sie ziemlich doof, wie immer, aber die fand es total toll, dass Logan sie abholte und erzählte ihren Freunden, dsss er ein Chirurgie war und lebe rettete und der Freund ihrer Mutter war. Als einige andere Mütter kamen, zog er auch ihre Aufmerksamkeit auf sich. Erstens, weil man die Mütter und Väter hier eigentlich kannte und er bei war und zweitens, weil er eben nicht unattraktiv war.
Bei Logan fühlte Amy dich mittlerweile wie zuhause und kannte sich prächtig in dem großen Haus aus. Während Logan in der Küche kochte, saß Amy am Küchentisch und malte ein Bild. "Die anderen haben gefragt, ob du meine neue Nanny bist." Die kicherte, anscheinend weil sie das so albern fand. Auf dem Blatt war ein Regenbogen zu sehen sowie ein kleines Mädchen neben einem Mann. Rechts auf dem Blatt nahm ein großes Haus Gestalt an. "Kommt Mama auch her? Übernachten wir?" Fragte sie und unterbrach ihr Kunstwerk um zu Logan hoch zu schauen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 11:15 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Mit hochgezogenen Augenbrauen drehte ich mich zu Amy um und grinste sie an. Deine Nanny? Naja, nicht ganz. Aber das sollen sie ruhig denken, ich komm damit klar Leise lachend lief ich auf sie zu und stützte mich am Küchentisch ab um einen kurzen Blick auf das Bild erhaschen zu können. Ja, sie kommt später. Ich bin mir nur nicht sicher, wie lange sie noch arbeitet. Ob ihr hier übernachtet oder nicht, bleibt euch überlassen. Ich freu mich natürlich über eure Gesellschaft Als es klingelte stellte ich den Herd einwenig runter und ging mit den Worten Finger weg vom Herd zur Tür, die ich öffnete. Ein schwanzwedelnder und an mir hoch hüpfender Jekyll erwartete mich dort, ebenso wie die Internatsschülerin, die sich immer dann um ihn kümmerte wenn ich beinahe den kompletten Tag nicht zuhause war. Danke Ich drückte ihr noch einen Geldschein in die Hand, bevor sie sich umdrehte um nach Hause zu gehen. Jekyll, der sich wie jedes Mal freute mich nach ein paar Stunden wieder zu sehen, versuchte immer noch an mir hochzuspringen, wobei ich ihn wie jedes Mal daran hinderte, schließlich durfte er es bei anderen Menschen auch nicht. Dicht gefolgt von dem Rüden, der sogleich an Amys Füßen herumschnüffelte und sich anschließend neben ihr auf den Boden legte, betrat ich wieder die Küche und kümmerte mich weiterhin um das Essen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 11:42 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy schüttelte lachend den Kopf. "Neiin, ich hab ihnen gesagt dass du mit meiner Mama zusammen bist. Und dass du Arzt bist und Menschen retttest." Erklärte sie empört darüber, dass er denken könnte die hätte diese alberne Aussage nicht aufgeklärt! "Aber sie kennen das Wort Chirurg nicht, deshalb musste ich Arzt sagen. " fügte die hinzu. Das Kinder in dem Alter das Wort nicht kannten war normal doch für das junge Mädchen gehörte es so zum Alltag dass es für sie seltsam war, es nicht zu kennen.
Dass Logan sagte, dass sie und ich übernachten könnten, ließ sie strahlen. "Mama sagt bestimmt ja. Sie schläft gerne hier." Teilte die sehr gerne mit und wackelte fröhlich mit den Beinen, die den Boden nicht berührten. Als es an er Tür klingelte, interessierte sie sich viel mehr dafür, als für den Herd. Ihre Mutter konnte es nicht sein, Logan sagte sie würde später kommen und grade war nicht später. Sie wollte aufstehen, aber hatte doch zu großen Respekt vor Logan und blieb sitzen, auch wenn sie unruhig auf dem Sitz herumrutschte. Als die dann das Hecheln und die Pfoten von Jakyll hört, strahlen ihre Augen. "Jakyyyyyll!" Ruft sie freudig aus und springt nun doch vom Stuhl um den Hund, der sich neben den Stuhl gelegt hat, zu umarmen. Auf den Stuhl rauf zu kommen, war doch etwas schwerer für ihre Größe, doch die bekam es hin. "Jetzt sind wir beide nicht mehr im Kindergarten. Jakyll und ich." Stellte Amy fröhlich fest, während die sich weiter an ihre Zeichnung setzt.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 31, 2017 11:53 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Es sind eben nicht alle mit einer Chirurgin als Mutter aufgewachsen so wie du Ruhig lächelnd lehnte ich mich gegen die Arbeitsplatte in der Küche und beobachtete Amy und meinen Hund. Es beruhigte irgendwie, dem Mädchen dabei zuzusehen wie es malte oder mit Jekyll kuschelte.
Nach wenigen Minuten hatte ich die fertigen Nudeln und die Tomatensoße auf den gedeckten Tisch gestellt und Amy und mir aufgetan. Wenn Olivia nicht zufällig schon im Krankenhaus oder auf dem Weg zu mir nach Hause gegessen hatte, würde sie hier mit Sicherheit auch noch ein, zwei Portionen abbekommen. Sonst aß ich sie.
Wie wars denn heute im Kindergarten? fragte ich und schob Amy ein Glas Apfelschorle hin. Seit Olivia mich zusammen mit Amy oftmals besuchte, kaufte ich auch regelmäßig Apfelschorle oder Orangensaft ein. Für mich reichte normalerweise ein Glas Wasser mit oder ohne Kohlensäure, Tee oder ein starker Kaffee, auf den Olivia mittlerweile verzichten musste.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Fr Nov 03, 2017 12:31 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als das Essen fertig war, legte Amy ihre Malutensilien auf den freien Stuhl neben sich, damit sie nicht auf dem Tisch störten und langte hungrig zu, wobei sie vor jeder Gabel, die sie in den Mund nahm, intensiv pustete, damit es ja nicht heiß war. "Kannst du pusten? Ich kann nicht mehr." Mit einem Hundeblick, der wohl selbst Jakyll Konkurenz machte, sah sie Logan an. Was seine Frage betraf, holte sie tief Luft, um zu erzählen. "Gut. Wir haben gebastelt. Schmetterlinge. Er ist aber noch nicht fertig. Soll ich dir auch einen basteln und schenken? Und ich hab mit Lea und Theo Lotti Karotti gespielt." Erzählte sie fröhlich. "Ich hab zwei mal gewonnen und Theo nur einmal. Lea auch nur ein mal." Stolz grinste sie zu Logan hoch. Sie fand es toll, dass er ihr so aufmerksam zuhörte. Jedoch viel ihr dann spontan etwas ein und sie sprang auf, um zu ihrem kleinen Rucksack zu gehen. "Ich hab einen Zettel für Mama. Madame Tulou hat gesagt, es ist für einen Eltern-Besuch Tag." Erzählte sie und gab Logan den Zettel.
Zettel:
Liebe Eltern,
Im Mai ist wieder einmal Vatertag und wir laden alle Väter herzlich zu unserem allerersten Vater-Kind-Tag am Donnerstag 25. Mai 2017 ein. Es würde uns und die Kinder sehr freuen, wenn möglichst viele Väter die Zeit finden könnten, diesen Tag im Kindergarten zu verbringen, weshalb wir Ihnen die Informationen so früh wie und möglich zustellen. Natürlich sind auch Mütter herzlich eingeladen, den Tag mit ihren Kindern zu verbringen, wir machen da keinen Unterschied.
Wir hoffen auf schnelle Antwort und auf viele Zusagen.
MfG die Kindergartenleitung

Amy konnte nickt lesen, war jedoch neugierig, was da stand. Zumindest eins interessierte sie: "wann ist der Besuchstag?" Fragte sie aufgeregt. Dass es sich um Vatertag handelte und die Priorität bei Vätern lag, wusste sie nicht. Ob die Erziehung absichtlich allgemein geblieben war, könnte man wohl nur erahnen.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Fr Nov 03, 2017 1:11 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich grinste als Amy mich darum bat, zu pusten. Das hatte Emily auch oft getan, wenn sie bei mir zu Besuch gewesen war. Also beugte ich mich einwenig vor und pustete kräftig um Amy einen Gefallen zu tun. Erst dann hörte ich ihr aufmerksam zu, wie sie von ihrem Tag erzählte. Glücklicherweise fragte mich niemand nach meinem Tag - weil beinahe jeder wusste, wie mein Alltag aussah: Aufstehen, mit Jekyll joggen gehen, duschen, zur Arbeit fahren, Leben retten, umgeben sein von Leben, Tod und Blut und anschließend zuhause kochen und weiter arbeiten.
Ich würd mich freuen Ich lächelte, bevor ich den Zettel entgegen nahm und diesen überflog. Ah ja. Am 25. Mai - das dauert noch einwenig, bis zum Eltern-Besuch-Tag. Ich gab ihr den Zettel zurück und nahm wieder meine Gabel in die Hand, bevor mir einfiel dass ich Olivia ja Bescheid geben sollte, wo wir waren. Ich zog mein Handy aus meiner Jackentasche und tippte schnell "Wir sind bei mir zuhause" ein. Natürlich war es vorhersehbar gewesen aber eine Bestätigung schadete nicht. Was willst du denn nach dem Essen noch machen? Schließlich hatte ich Feierabend und konnte diesen problemlos mit Amy verbringen und genießen, bevor Olivia mit ihrer Schicht fertig war und vorbeikommen konnte. Jekyll hatte sich währenddessen ins Wohnzimmer verkrochen und lag dort, sichtbar für mich, auf dem Rücken und streckte seine Vorderpfoten in die Luft.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Fr Nov 03, 2017 1:48 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Glücklich dass Logan für sie pustete aß sie weiter als dir fertig erzählt hatte. Als Logan ihr das Datum verriet runzelte sie nachdenklich die Stirn. "Und welchen Monat haben wir Jetzt?" Fragte sie. Da sie sich nicht unbedingt dafür interessierte wie die Zeit verging, vergaß sie das immer mal. Sie wusste es war Frühling und sie wusste, wenn sie das tolle Lied sang, was die im Kindergarten gelernt hatten, was wann vor und nach Mai kam. Alles andere war für sie nicht unbedingt wichtig.
Anschließend aß sie weiter und versuche zwischendurch immer mal wieder mit den Zehen an Jakylls Fell zu kommen.
"Wir können verstecken spielen. Hier ist ganz viel Platz zum verstecken." Schlug Amy mit glänzenden Augen vor. Die liebte Logans Haus, weil es für sie einfach riesig war, wie ein Schloss, das man erkunden musste. Voller Verstecke und dunkler Ecken.
Währen die aß, kam Amy ein ganz anderer Gedanke. "Logan? Warst du gestern sauer auf Mama wegen dem Bild?" Es war verwunderlich, wie viel Kinder doch mitbekamen, ohne dass wie es wussten. Den veränderten Gesichtsausdruck, den eisigen Ton, selbst wenn sie die Worte nicht hören oder nicht verstehen. Und es war überraschend, wie schnell ihre Stimmung umspringen konnte. Schuldig sah sie Logan an. "Ich wollte nicht dass Mama wegen mir Ärger kriegt und ihr streitet." Fügte sie hinzu und wirkte nun traurig obwohl sie vor einigen Minuten noch so fröhlich erzählt hatte.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am Fr Nov 03, 2017 2:17 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
März Dass ich in wenigen Tagen nach Afrika flog, hatte ich kurzzeitig verdrängt. Jedoch sorgte allein die kurze Frage dafür, dass ich mich wieder daran erinnerte. Einerseits war ich gespannt darauf, was dort auf mich wartete und ich freute mich schon unglaublich darauf - andererseits wollte ich Olivia nur ungern alleine lassen, nachdem ich erfahren hatte dass sie schwanger war.
Ich lachte leise in mich hinein. Klar war das Haus groß. Zu groß für eine einzige Person eigentlich aber als ich es besichtigt habe, hab ich mich regelrecht in das Backsteinhaus und sein fantastisches Wohnzimmer verliebt. Danach war es mir völlig egal gewesen, wie groß das Haus war. Dann muss ich allerdings Jekyll dazu bringen, dass er mitspielt. Sonst verrät er den Versteckten. musste ich schmunzelnd feststellen, denn ich hatte mit Emily und ihren Brüdern nicht selten verstecken gespielt.
Nein, war ich nicht, keine Sorge. Ich war nur vielleicht etwas überrascht als du mit diesem Bild aufgekreuzt bist. Aber glaub mir, ich war danach doch sehr glücklich. Ich lächelte sie sanft an und lehnte mich anschließend in meinem Stuhl zurück, als ich mein Essen aufgegessen hatte. Wir haben uns nicht gestritten. Die Tatsache, dass sie sich Sorgen gemacht hatte, dass wir uns stritten, zeigte mir wie sehr ich sie mittlerweile in mein Herz geschlossen hatte. Das Mädchen war einfach Gold wert. Kein Wunder, bei so einer Mutter.

Benutzerprofil anzeigen



Diese Schriftrolle wurde am von ©Gesponserte Inhalte verfasst.

 Gesponserte Inhalte





 Ähnliche Themen

-
» 50 Shades of Grey
Seite 8 von 10
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10  Weiter


School life internat :: Zwischen den Zeiten