Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 A Lovestory like Grey's Anatomy

Diese Schriftrolle wurde am So Nov 20, 2016 12:02 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
das Eingangsposting lautete :

Datum: 22. Juli
Ort: Krankenhaus
Personen: Liv & Logan

Zusammen mit den anderen Assistensärzten redeten wir, nachdem wir aus der Umkleide kamen über alles Mögliche, während wir auf die Visite warteten. Die kleine und zierliche Blondine Jessica schwärmte gerade von 'McDreamy' dem Spitznamen der weiblichen Assistensärzte für Logan, der durch die Serie Grey's Anatomy entstand. "Im Ernst. Wir können dem lieben Gott dafür danken, dass es wir in einer Klinik arbeiten, in der der Neurochirurg Derek Shepherd ehrliche Konkurrenz macht. Unser eigener 'McDreamy'! Wer will das nicht." Die temperamentvolle Blondine fächerte sich demonstrativ Luft zu, während die anderen lachten. Bis auf meine beste Freundin, die mich unauffällig mit angehobener Augenbraue ansah und die männlichen Begleiter, die die Augen verdrehten. Warum meine beste Freundin die Augen verdrehte. Weil sie wusste, dass ich ein wenig für den Oberarzt schwärmte, auch wenn ihrer Worte eher. 'eindeutig verknallt' waren. Was ich leugnete. So blöd konnte ich doch nicht sein.
Gerade kam uns die Stationsärztin und Ausbilderin entgegen, weswegen das Gerede etwas leiser wurde. Aber nicht verklang. "Ich hoffe ich werd ihm heute mal wieder zugeteilt." Flüsterte eine andere Kollegin. "Das hoffe ich ja auch, aber im Gegensatz zu dir nicht nur wegen 'McDreamy' sondern wegen der Neurologie an sich." stichilete ich schmunzelnd, während wir das erste Patientenzimmer betraten.


Zuletzt von Olivia Morgan am Di Nov 22, 2016 10:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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AutorNachricht
Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 9:13 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Aufmerksam hörte ich ihr zu, wie sie mir erzählte dass sie auch gerne nach Island gehen wollte. Island wurde auch noch nicht auf meiner Wandweltkarte markiert, auf der alle markierten Länder bereits Reiseziele von mir waren. Island... Ich lächelte in mich hinein. Eine schöne Insel. Aber dort warst du noch nicht?
Ich fixierte automatisch ihre freien Arme, als sie ihren Blazer auszog und winkte eine Bedienung zu mir, um ein normales Wasser zu bestellen. Ich brauchte jetzt unbedingt was zu trinken und mit dem Wein konnte ich unmöglich übertreiben, wenn ich noch fahren wollte. Mh Erneut griff ich zur Gabel und nahm einen Bissen meines Gerichtes. Das wird wohl lange dauern, bis sie wieder nach Frankreich kommt Dankend nahm ich das Wasserglas entgegen und nahm sogleich einen großen Schluck davon, bevor ich das Glas seufzend abstellte. Aber das mit dem Sturkopf kenn ich nur zu gut. Hat mir schon oft einige Probleme eingehandelt Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen blickte ich ihr in die Augen und musste unwillkürlich lächeln, als sie zu lachen begann. Es war schon seltsam, zu sehen wie die Menschen außerhalb des Krankenhauses viel entspannter waren. Ich war aber nicht unbedingt besser. Ich geb Bescheid, wenn sie wieder zu Besuch kommt. Aber ich bin wohl oder übel das nächste Mal dran, dass ich nach Schottland fliege und sie besuchen gehe.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 9:26 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich schüttelte den Kopf und konnte mit ein Schmunzeln nicht verkneifen. Er fragte, als wäre es das selbstverständlichste der Welt, an einen Ort zu reisen, an den man wollte. Naja, war es für ihn ja auch.
Dass es eine Weile dauern würde, bis Emily wieder nach Frankreich kam, dachte ich mir schon, doch sie würde es schon überleben und sich dafür umso mehr freuen, wenn sie wieder da war. Als er seinen eigenen Sturkopf ansprach, konnte ich nicht anders als zu grinsen, während ich selbst einen Schluck aus meine Weinglas nahm. "Deinen hast du heute ja heute unter Beweis gestellt. Ich hoffe, es gab nicht all zu viek Ärger von Chef?" es war natürlich klar, dass ich die unerlaubte OP meinte.
Als Logan erzählte, dass er das nächste Mal dran war, seinen Bruder in Schottland zu besuchen, fiel meinem wissbegierigen Hirn eine Frage ein, die ich anschließend auch prompt stellte."Apropos Schottland. Hast du eigentlich schonmal einen dieser tradionellen schottischen Kilds getragen?" irgendwie war die Vorstellung von Logan im karierten kild doch ziemlich amüsant

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 9:49 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich lehnte mich zufrieden zurück, mit dem Wasserglas in der Hand und betrachtete Olivia über den Tisch hinweg. Dr. Monroe war mein Mentor. Er hat mich jahrelang ausgebildet und hat selbst auch einige Fehler gemacht. Das macht jeder. Ich lächelte leicht und nahm einen Schluck meines Getränks. Er war etwas enttäuscht von mir aber ich kann es nicht jedem recht machen. Aber abgesehen davon, dass ich versprechen musste, das nicht nocheinmal durchzuziehen, gab es keinerlei Probleme
Ich ließ meinen Blick durch das Restaurant schweifen, um nicht ständig Olivia betrachten zu müssen, die mich durch ihre Frage zum Lachen brachte. Allerdings verstummte ich relativ schnell und fuhr mir mit beiden Händen übers Gesicht, während einige Blicke auf mir lagen und sich manche sicher fragten, worüber wir uns unterhielten. Da muss ich dich leider enttäuschen. Einen Kilt hatte ich noch nicht an, auch wenn mir Scott beinahe einen zu Weihnachten schenken wollte. Aber da war ich gerade mal 16 Jahre alt und war noch leicht zu reizen. Ich grinste leicht vor mich hin und kratzte die Reste auf meinem Teller zusammen um diese aufzuessen. Meine Schwägerin besitzt nur ein Tartankleid, das sieht an Frauen echt klasse aus. Und sonst besitzen wir nur ein Karomuster, welches unserer Familie zugeordnet ist. Das wird auf Hochzeiten oder familiären Festen zur Schau gestellt, während meine Brüder und ich mit Karooberteilen herumlaufen. Aber einen Kilt besitze ich nicht und habe ich auch nie getragen. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich so etwas jemals tragen möchte erklärte ich ihr geduldig. Aber ich könnte dich genauso gut fragen, ob du auch jeden Tag einige Tassen Tee trinkst Lächelnd legte ich mein Besteck auf meinem Teller ab, als dieser leer war.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 10:21 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Immer wenn er mich mit seinem aufmerksamen Blick so eindringlich ansah, hatte ich das Gefühl gar nicht weggucken zu können, weshalb ich seinen Blick erwiderte, während ich ihn zuhörte. Ich nickte, als er sagte, dass er zum Glück keine Probleme durch den Eingriff bekam bis auf die kurze Standpauke. Bei einem unfreubdkichefen Chef hätte dies auch schief gehen können. Ich schmunzelte, als Logan aufgrund meiner Frage so herzlich zu lachen anfing. Ja, sie war natürlich etwas klischeehaft. Aber es interessierte mich eben. Außerdem bekam ich dadurch einen interessanten Einblick in die schottische Kultur, da einige Sachen, von denen er mir erzählte, mir neu waren. Seine anschließende wegen meiner klischeehaften Frage natürlich auch stichelnde Gegenfrage ließ mich grinsen. "Habe ich früher wirklich. Nur irgendwann hat der Kaffee den tee ersetzt." im Gegensatz zu ihm, hatte ich noch ein wenig etwas auf dem Teller, da ich langsamer aß, auch wenn ich zumindest genauso schnell trank. Ich aß weiter, während Logan bereits fertig war und sah mich etwas im Restaurant um, in dem die verschiedensten Leute zu finden waren, wobei Familien eigentlich gar nicht vertreten waren, was an der späten Stunde lag. Für Außenstehende mussten wir wahrscheinlich wie zwei Personen aussehen, die ein ziemlich erfolgreiches Date hatten, da sich angeregt unterhalten und gelacht wurde. Dieser Gedanke ließ mein Herz etwas schneller schlagen, da es etwas, was ein Teil von mir gerne in die Wirklichkeit umsetzen wollte, während ein anderer dagegen war. Ich nahm noch einen Schluck aus dem Weinglas, in dem nicht mehr viel drinne war, doch auf ein drittes würde ich wohl verzichten, da ich etwas schnell getrunken hatte und das erste Glas noch auf halb nüchternen Magen, weshalb er mir etwas schneller zu Kopf stieg, als eh schon. Das merkte ich hauptsächlich daran, dass meine Wangen sich heiß anfühlten, etwas was mir bei Wein immer passierte. Deshalb wedelte ich mir schmunzelnd mit der Hand etwas Luft zu.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 10:27 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Amüsiert hatte ich mich wieder nach hinten gelehnt und meine Arme auf die Lehnen meines Stuhles abgelegt, während ich geduldig darauf wartete, dass sie mit dem Essen fertig war. Unsere Gespräche waren mittlerweile so angenehm, dass ich sogar mit dem Gedanken spielte mir noch einen Salat zu bestellen um das einfach noch herauszuzögern, entschied mich jedoch dagegen. Man sollte schließlich aufhören, wenn es am Schönsten war.
Tee wäre aber auch wirklich weniger hilfreich wenn man als Chirurg arbeitet stellte ich schmunzelnd fest, denn auch ich bevorzugte auf jeden Fall Kaffee. Tee schmeckte zwar auch nicht schlecht aber das braune Getränk war einfach das, was mir half den Tag zu überstehen wenn ich mal zu wenig Schlaf gefunden hatte.
Kaum fächerte sie sich etwas Luft zu, beugte ich mich etwas misstrauisch vor. Alles in Ordnung? Man konnte schließlich nie wissen. Außerdem traf man als Arbeiter in einem Krankenhaus nicht gerade Selten auf Menschen, die sich erstmals Luft zufächelten weil etwas nicht mit ihnen stimmte, bevor sie zusammenklappten.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 10:44 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nickte. "Eben. Aber zur Weihnachtszeit trinke ich meist auxh wieder vermehrt Tee." warf ich noch ein, ehe ich die nächste Gabel zum Mund führte. Als ich mir anschließend Luft zufächelte, bekam ich von Logan einen besorgten Blick, was ja irgendwie süß war. Ganz der Arzt. "Ja, ja. mir wird nur immer warm, wenn ich Wein trinke." beruhigte ich ihn schmunzelnd und legte die kühlen Hände auf die roten Wangen, die dank meiner blassen hait sicher gut zur Geltung kamen. "Du muss dir also keine sorgen, ich muss weder mit dem messer not operiert noch wiederbelebt werden." jetzt grinste ich leicht.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 11:05 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Etwas skeptisch beäugte ich sie noch einmal, bevor ich den Kopf schüttelte. Ich hatte heute nicht unbedingt vor, noch einmal ins Krankenhaus fahren zu müssen antwortete ich, wobei mir das Ganze etwas unangenehm war. Es war einfach ein Reflex von mir, auch wenn es gut war auf Nummer sicher zu gehen, wenn man etwas befürchtete. Und seit Emily vor einem Jahr im Hallenbad zusammengeklappt ist, obwohl es ihr zuvor gut ging, reagiere ich lieber zu früh als zu spät Ich verzog das Gesicht einwenig und sah nach oben, als plötzlich eine Kellnerin neben Olivia auftauchte, mich anstarrte und fragte, ob wir zahlen wollten.
Einen kurzen Blick auf Olivias Teller sagte mir, dass auch sie fertig war mit Essen und nickte als Antwort. Ja bitte. Ich würde gerne den Wein mitnehmen, wenn das keine Umstände macht Die Kellnerin nickte sofort. "Nein kein Problem. Einen Moment bitte" Mit diesen Worten rauschte sie wieder weg und ließ uns wieder alleine. Doch auch ich stand auf. Ich bin gleich wieder da Ich lächelte sie für einen Moment an, bevor ich der Kellnerin folgte und an der "Bar" das Essen bezahlte. Ich konnte mir gut vorstellen, dass Olivia zus tolz war um sich das Essen bezahlen zu lassen. Es war normalerweise typisch für eine alleinerziehende, junge Frau, die selbstständig war.
Ich nahm ihren Blazer in die Hand, nachdem ich zurückgekommen war und bot ihr meine Hand an.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 11:36 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lächelte milde. "Nein, es ist wirklich alles gut, mach dir keine sorgen. betonte ich nochmals und legte dabei eher aus Reflex kurz eine Hand auf seine, die azf den Tisch lag. Als er erzählte, wie Emily einmal zusammengebrochen war, runzelte ich die Stirn. "oje, zum Glück ist nichts ernstes passiert." ich nahm die Hand wieder zurück, da ich eindeutig zu sehr auf Körperkontakt reagierte und tranns stattdessen den Wein fertig. Pünktlich wie die Uhr fragte anschließend auch schon die Kellnerin, ob wir fertig waren. Ich nickte lediglich, während Logan antwortete. Als er ebenfalls qudstabdy runzelte ich die Stirn, ging jedoch davon aus er wollte auf Toilette oder ähnliches und wartete deshalb auf ihn. Als er wieder kam und mir die Hand zum Aufstehen anbot, nahm ich diese an, sah ihn jedoch zuerst mit einem stirnrzunzeln und dann mit angehobener Augenbraue an. Denn eigentlich hätten wir noch zahlen müssen. Außer er hatte vorausschauend verhindern wollen, dass ich darauf bestand ebenfalls zu zahlen und eben bezahlt. "Du wusstest ganz genau, dass ich darauf bestanden hätte zu bezahlen." ich schüttelte den Kopf schmunzelnd aber auch fassungslos, dass der Herr anscheinend hier ebenso seinen sturkopf durchgesetzt hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Nov 27, 2016 11:56 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Mein Blick flog sofort nach unten auf ihre Hand, welche auf meiner lag, was mich dazu brachte erstmal gar nichts zu sagen. Stattdessen starrte ich wie hypnotisiert auf ihre Hand, die ich am liebsten umfasst hätte. Und dennoch rührte ich mich nicht und sah wieder hoch in ihre Augen, ohne meine Hand irgendwie zu bewegen. Synkope. nannte ich die Ursache ihres Zusammenbruchs. Ich selbst war nicht dabei gewesen aber man hatte sie umgehend ins Krankenhaus gebracht.
Mit einem Schmunzeln zog ich sie hoch und wartete darauf, dass sie mit den Armen in ihren Blazer schlüpfte, ehe ich auch meinen Mantel anzog. Es war heute bereits recht kalt gewesen, weswegen ich heute früh schon diesen herausgekramt hatte. Das erspart uns eine lange Diskussion. Außerdem hab ich dich eingeladen. Das typische Merkmal einer Einladung ist, dass der Eingeladene nichts zahlen muss Meine Mundwinkel zuckten leicht bei dem Anflug eines Lächelns, während ich meinen Stuhl an den Tisch heranschob und mit Olivia zusammen das Restaurant verließ. Ich würde sagen, ich bring dich noch nach Hause und fahr dann Keira zu meinem Bruder Ich warf einen kurzen Blick auf meine Armbanduhr, die man eigentlich täglich an meinem Handgelenk sehen konnte. Es war bereits Mitternacht. Ein Glück muss sie morgen nicht in die Schule Ich drehte mich zu Olivia um. Verrätst du mir deine Adresse?
Als wir bei Olivia angekommen waren und sie aufgesperrt hatte, war ich etwas überrascht, dass Keira uns nicht entgegen kam. Allgemein war ich etwas überrascht, wie Olivia lebte. Beinahe alles befand ich in einem einzigen großen Raum, nur die Toilette, Dusche und die Betten befanden sich offensichtlich in einem anderen Zimmer. Da wollte ich ihr ungern mein großes Einfamilienhaus mit Pool zeigen. Ich fühlte mich schuldig.
Ein leises Schnarchen erregte meine Aufmerksamkeit, was mich dazu brachte meine Augenbrauen hoch zu ziehen. Da war jemand müde stellte ich fest und folgte Olivia ins Zimmer neben an, wo Keira neben Amy auf dem Bett lag und schlief. Ein leichtes Lächeln lag auf meinen Lippen als ich meine Nichte an der Schulter rüttelte und dadurch weckte. "Wa..was?" Verschlafen sah sie mich an und richtete sich sofort auf. "Tschuldigung..äh" Etwas verwirrt sah sie von mir zu Olivia und wieder zurück. "Es war alles ruhig. Amy ist sofort eingeschlafen. Aber allgemein hat sie echt viel Energie. Ich bin so müde" Kann ich verstehen. Ich fahr dich nach Hause Misstrauisch sah mich Keira an und lehnte sich zu mir rüber. "Logan? Hast du was getrunken? Bist du gefahren?" Ich seufzte leise und stand wieder auf, nachdem ich mich vor dem Bett hingekniet hatte. Ein Glas Wein. Ich konnte ja schlecht Wasser trinken, wenn ich mit Olivia auf die Operation anstoßen wollte Augen reibend stand auch das Mädchen auf. "Mh. Einmal und nie wieder lass ich mich von dir nach Hause fahren, wenn du getrunken hast" Mit diesen Worten wandte sie sich an Olivia. "Es hat wirklich Spaß gemacht, den Tag mit Amy zu verbringen. Sie ist wirklich ein Schatz."

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 12:14 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Schmunzelnd verdrehte ich die Augen, diskutierte jedoch nur aus einem Grund nicht mehr. Weil ich eh nichts mehr daran ändern konnte. Deshalb ließ ich mir von Logan in den Blazer Helfen und nahm anschließend selbst den Mantel, den ich an gehabt hatte von der Garderobe.
Dass Keira morgen nicht in die Schule musste, war wirklich gut, sonst hätte ich wohl darauf bestanden früher heim zu fahren. Ich nannte Logan meine Adresse, sodass wir nicht lange brauchten, bis wir vor meiner Wohnung standen. Ich schloss auf und lud Logan mit einer Handbewegung dazu ein, einzutreten. Das Wohnzimmer war leer, lediglich ein paar Spielzeuge lagen noch hier und da rum, die ich gleich auflas, auf dem Weg in amys Zimmer, wo wir Keira neben Amy schlafend vorfanden. Ich legte das Spielzeug in der Kiste dafür ab, während Logan Keira weckte. Amüsiert beobachtete ich das Gespräch zwischen den beiden. Die kleine hatte wohl auch einen sturkopf wie ihr Onkel, den sie gerne durchsetzte, so wie sie klang. Als sie fertig mit Logan war und sich mir zuwandte, lächelte ich sie an. "Vielen dank, dass du auf sie aufgepasst hast. Hier, das hast du dir schließlich verdient." ich gab ihr das Geld, für die Stunden, die sie hier gewesen war, 8€ für jede. "Mama." Aufgrund der Gespräche wurde Amy zumindest irgendwo so halb wach und sah mich halb wach halb dämmrig an. "Hey, na meine kleine." ich nahm sie hoch, als sie sich audsetzte und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Ich hatte meine Tochter heute das letzte Mal um halb 8 Uhr morgens gesehen und merkte nun, wie sehr ich sie vermisst hatte. Amy legte den Kopf auf meiner Schulter ab und blinzelte müde zu Logan und Keira.
Ich sah ersten ebenfalls lächelnd an. "Vielen Dank für den schönen Abend." ich hatte wirklich lange nicht mehr einen so schönen Abend außerhalb und das auch noch in solch angenehmer männlicher Begleitung.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 12:35 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich sah auf Amy hinab, die ebenfalls aufgewacht war. Es war sicher nicht leicht für sie, ihre Mutter so selten zu sehen. Denn andere Kinder bekamen in ihrem Alter eindeutig zu viel Aufmerksamkeit. "Vielen Dank" bedankte sich Keira, als sie das Geld erhalten hatte und durch meinen kurzen Blick dran erinnert wurde. Manchmal fragte ich mich, wo ihre höfliche Seite hin verschwunden war. "Du hast sie aber nicht abgefüllt oder?" flüsterte sie mir skeptisch zu, weswegen ich energisch den Kopf schüttelte. Nein antwortete ich genauso leise, dass weder Amy noch Olivia uns hören konnten.
Als letztere sich bei mir bedankte, erwiderte ich das Lächeln. Immer wieder gerne. Schlaft gut Ich ignorierte den überraschten Blick von Keira, den sie mir und Olivia zuwarf und dirigierte sie an der Schulter aus dem Haus. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, drehte sie sich zu mir um. "Darf jetzt Oma endlich wieder auf eine dritte Schwiegertochter hoffen? Die letzte war ja echt nett gewesen aber Olivia kommt ja eindeutig besser damit klar, dass du wenig Zeit hast" Mit einem leichten Grinsen ließ ich mich hinter dem Steuer nieder und startete den Motor, als auch sie im Auto Platz genommen hatte. Kümmer du dich um die Schule. In vier Jahren, wenn du 18 Bist können wir gerne nochmal darüber reden Ich erhielt ein leises "Pff" als Antwort. Es war sehr befremdlich, wenn meine vierzehnjährige Nichte mich darauf ansprach, dass ich als einziger meiner Brüder keine Freundin hatte. "Fahr langsamer." Ja ja ja, Mutter.

September, 20.
Ich stützte mich auf den Thresen des Krankenhauses ab und studierte gründlich eine Akte meiner neuen Patientin, die vor zwei Stunden angekommen war. Es handelte sich diesmal um Sehr starke Migräneanfälle, die man sogar schon seit eineinhalb Jahren versuchte zu behandeln.
"Möchten Sie einen Kaffee?" Etwas überrascht drehte ich mich um, als die weibliche Stimme hinter mir erklang, die ich Dr. Carrington, einer Assistenzärztin des zweiten Jahres, zuordnete. Sie hielt mir geduldig lächelnd einen Kaffeebecher entgegen und hielt einen zweiten in der anderen Hand. Danke Überrascht nahm ich diesen entgegen und sah ihr stirnrunzelnd hinterher, als sie sich lächelnd umdrehte und davon ging.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 8:07 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich begleitete die beiden noch bis zur Tür, Amy weiter auf dem Arm und verabschiedete mich mit einem Lächeln. Als die Tür zu war, drückte ich Amy seufzend an mich. "Ach Süße, Mama steckt eindeutig in einer Krise und macht es sich wohl wie immer unnötig schwer." Sprach ich mit ihr oder eher mit mir. Danach legte ich sie in mein Bett, wo sie sich zusammen rollte und wo ich mich nach einem Abstecher ins Bad und zum Kleiderschrank ebenfalls hinlegte. Immer sagte ich mir, dass sie ja eigentlich in ihrem Bett schlafen soll, doch wenn ich sie und sie mich schon so selten sah, gab ich letztendlich doch fast immer nach.

20. September
Heute war Amys Geburtstag 5. Geburtstag und ich hatte bereits vor 2 Tagen mit dem Chefarzt gesprochen und um die Erlaubnis gebeten, sie mit ins Krankenhaus nehmen zu dürfen. Einerseits freute sie sich nämlich darüber und anderseits, weil ich zumindest an diesem Tag mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen wollte. Ich hielt sie an der Hand, während ich das Krankenhaus betrat, wo ich fast sofort Logan entdeckte, dem gerade von einer lächelnden Kollegin aus dem zweiten Assistensarztjahr ein Kaffee angeboten wurde. Ich hob kurz eine Augenbraue und versuchte die leichte Eifersucht zu ignorieren, die bei mir aufkam, weil ich schließlich wusste, wie der weibliche Teil der Assistensärzte gerne mal über Logan redete oder schwärmte. Ich hatte kein Recht dazu eifersüchtig zu sein. Deshalb wendete ich meinen Blick lieber durch den Rest des Krankenhauses, wo wir bereits einigen der Anwesenden Kollegen auffielen, die teils verwirrt, teils skeptisch, teils fragend guckten. Ich ließ mich davon nicht beirren und ging zu Logan an den Tresen, um diesen zu begrüßen, als die andere junge Frau weg war. Naja, Amy kam mir bei der Begrüßung zuvor. "Hallo Logan!" rief sie fröhlich aus und sah zu ihm hoch. "Ich hab heute Geburtstag und darf mit Mama ins Krankenhaus. Ich werde jetzt 5." Sie hielt zur Untermalung sie fünf Finger der linken Hand in die Höhe. "Guten Morgen." begrüßte ich ihn schmunzelnd, als ich ebenfalls dazu kam.

Die Erinnerung an den Abend vor 5 tageb war auch heute noch frisch wie gestern, was nicht gerade half, wenn man eine professionelle Haltung einnehmen sollte, die eben anders war als privat. Vorgestern hatten meine beste Freundin und ich einen Mädelsabend bei mir veranstaltet. Sie hatte mich zuerst nach der OP gelöchert. Erst als sie mit den Informationen darüber zufrieden war, fingen sie fragen nach dem anschließenden essen an. "Ich hab dir doch gesagt du stehst auf ihn." Hatte sie mir ganz sachlich erklärt. Was dafür sorgte, dass sie ein Sofa Kissen ins Gesicht bekam "Dein ich habs dir gesagt hilft mir nicht weiter." war meine Erwiderung und sie grinste mich an, als sie das Kissen zurück warf. Sie seufzte. "Was soll ich dir denn sagen? Is ne ziemlich beschissene Idee, er is dein Boss. Aber er ist heiß und n Klasse Chirurg und wenn er auch auf dich steht, dann schnapp ihn dir. Hängs aber nicht an die große Glocke." Ich sah sie skeptisch am. Das klang bei mir viel einfacher, als in meinen wirbelnden Gedanken. "Und woher soll ich wissen, ob er auf mich steht? Den ersten Schritt machen und mich im schlimmsten Fall auf ewig vor ihm zu blamieren erscheint mir nicht sehr lukrativ." sie legte mir große Schwester mäßig, sie war auch 3 Jahre älter als ich, da sie zu praktischen Zwecken noch ein freiwilliges soziales Jahr bei den Johanniter absolviert hat und extra länger studiert hat, da sie extra Vorlesungen zur Kardio besucht hat, weshalb sie da jetzt die beste war. Das "Du hast Augen im Kopf, benutz sie." Erklärte sie. Ich Seufzte und sah zur am Boden spielenden Amy. Wir hatten noch eine Weile weiter geredet, wobei es auch da viel um Logan gegangen war.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 9:30 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich sah Olivia entgegen, die verwunderlicherweise ihre Tochter dabei hatte. Morgen Begrüßte ich beide und richtete meinen Blick auf das Mädchen, welches mir verkündetete sie habe Geburtstag. Lächelnd kniete ich mich vor Amy hin. Na dann, Alles Gute zum Geburtstag, Große. Aber meinst du nicht, dass dir irgendwas fehlt? Jeder Arzt läuft hier mit seinem Stethoskop herum. Nur du hast deins anscheinend vergessen Schmunzelnd nahm ich meines, welches ich mir um den Hals gehängt hatte, und hängte es Amy um, ehe ich kurz auf ihre Schulter klopfte. Pass gut auf mein Stethoskop auf fügte ich lächelnd hinzu. Ich würde mir für diesen Tag in meinem Spint ein neues holen.
Als ich mich wieder aufgerichtet hatte, nahm ich die Akte zur Hand, die ich bis vor kurzem studiert hatte. Wir haben eine Patientin bekommen, die so sehr an Migräne leidet, dass sie bereits als Neuropatientin gilt. Sie war zuvor schon in vier Krankenhäusern - bislang hat man ihr nur Tabletten verschrieben. Ich hab heute schon bei ihr vorbeigeschaut und ein CT angeordnet. Ich nahm einen Schluck meines Kaffees, den ich geschenkt bekommen hatte und lehnte mich gegen die Thresen. Außerdem bist du mir zugeteilt. Nimmst du Amy mit? Die Akte unter meinem Arm stellte ich zurück zu den anderen und ging voran zu dem Raum, in dem sich mein Spint befand und mir ein neues Stethoskop zu holen. Wenn Amy schon im Krankenhaus herumlief, konnte sie immerhin das Gefühl haben, dass sie auch ein Arzt war.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 9:55 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Mein lächeln wurde breiter, als Logan Amy sein Stethoskop schenkte. Wie er mit ihr umging war einfach herzerwärmend. "Danke!" Rief sie total erfreut aus, als sie das Stethoskop fasziniert betrachtete. Jetzt ihre Aufmerksamkeit noch haben zu wollen wäre vergeblich. Deshalb hatte ich auch keine Probleme damit, Logan aufmerksam zuzuhören. Ich nickte. "Krieg ich die Akte dann gleich? Ich zieh mich schnell um und les sie mir dabei durch." schließlich war ich noch in den ganz normalen Klamotten und sogar noch in Mantel. "Wenn du nichts dagegen hast, ja." da Migräne nichts war, was für Amy schlimm wäre, sah ich es nicht als Problem an, sie mitzunehmen, hoffte jedoch auch Logan hatte damit kein Problem, sonst müsste ich sie nämlich einer Krankenschwester aufdrücken für die Zeit und das tat ich ungern.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 11:20 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich nickte zustimmend und ließ meinen Blick kurz über ihren Körper wandern, da sie wirklich noch ihre Freizeitkleidung trug. Ist gut. Dann nehm ich dich gleich mal mit, in Ordnung? wandte ich mich an Amy, die damit einverstanden war und ihre Jacke auszog um sie Olivia zu geben. Bis gleich Mit Amy an der Hand steuerte ich das Zimmer meiner Migränepatientin an, in dem alle Rollladen unten waren, sodass das Zimmer abgedunkelt war. Da bin ich wieder, Mme Morris. Und hab noch eine kleine Ärztin dabei Ich beugte mich hinab um Amy auf einen Stuhl zu heben, damit sie auf dem erhöht stehen konnte. Eine Frau Ende Vierzig verzog gequält das Gesicht und richtete ihren Blick auf Olivias Tochter. "Dr. Montgomery?" Ich drehte mich um, als eine Krankenschwester das Zimmer betrat. "Ich hab hier die CT-Ergebnisse" Lächelnd reichte sie mir die, die ich dankend entgegen nahm, ehe sie mich wieder mit Amy und Madame Morris alleine ließ. Wir finden sicher noch einen Patienten, an dem du das Stethoskop ausprobieren kannst meinte ich zu Amy und lächelte leicht. Ansonsten würde auch ich selbst mich dazu anbieten.
"Haben Sie meine Familie angerufen?" Ich hob den Kopf und nickte. Ja, sie wissen Bescheid. Wir werden jetzt auf jeden Fall nach den Ursachen deiner Kopfschmerzen suchen

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 12:47 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy nickte bekräftigend und nahm aufgeregt und fröhlich seine Hand, um ihm zu folgen. Ich hingegen steuerte die Umkleiden an und bekam einen vielsagenden Blick meiner besten Freundin, die uns wohl von weitem beobachtet hatte und mit mir zusammen nun zu den Umkleiden ging. "Genau, erst mal das Kind anderhenund dann kommt der Rest." Sie zwinkerte mir zu, wofür sie einen Hieb in die Seite kassierte. "ach halt doch die Klappe." ich musste trotzdem lachen, als sie vielsagend mir den Augenbrauen wackelte. In der Umkleide hatte ich mir so einige Fragen anhören müssen, da sich hier alles eindeutig viel zu schnell rumsprach. Deshalb war ich froh so schnell wie möglich die Umkleiden verlassen zu können. Die Akte lesend lief ich durch die Krankenhausflure, bis ich am Zimmer ankam, das auf der Akte stand. Ich betrat das abgedunkelte Zimmer von Mme Morris und nickte dieser Lächelnd zu. "Guten Tag Mme Morris, ich bin Dr. Morgan." ich sprach etwas leiser, da ich wusste, dass Migränepatienten sehr oft ich Lärmenpfindlich waren, weshalb ich auch Amy mit einem Finger auf den Lippen verdeutlichte ganz leise zu sein. Sie nickte und nahm meine Hand, als ich mich neben sie stellte, sodass sie sich an mich lehnen konnte. Sie blieb auch brav leise und sagte nichts, wahrscheinlich auch, weil sie etwas schüchtern war aufgrund der ihr unbekannten Frau im Bett. " Marissa Morris, 48 Jahre alt. Leidet seit 1 1/2 Jahren an unüblich starken und bisher nicht begründbaren Migräneanfällen mit Aura, Licht sowie Geräuschempfindlichkeit. Anhand eines von ihr geführten Migränetagebuchs und neurologischen Untersuchungen soll versucht werden, eine Heilung, falls die Schmerzen ein Symptom sind, oder zumindest Besserung zu erreichen." Schloss ich in weiterhin leisem Ton. Amy stellte sich auf die Zehenspitzen, um Logan, während ich sprach, etwas zu fragen. "Miräne sind ganz schlimme Kopfschmerzen oder? Hat das die Frau?" Fragte sie, da sie das Wort wenn nicht irgendwo anders, dann von mir zuhause beim Lernen aufgespannt hat. Sie redete ziemlich leise, weshalb ich nur merkte, dass sie sprach, jedoch nicht . mitbekam was es war, sodass ich auch nicht gestört wurde.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 1:39 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Entspannt lehnte ich mich gegen den Tisch, der in diesem Zimmer stand und beobachtete Mutter und Kind, wie sie miteinander umgingen. Die beiden waren ein eingespieltes Team und auch Amy konnte ohne Probleme gehorchen, was ich nicht erwartet hätte. Es gab viele Kinder auf der Pädiatrie, die ich bislang kennenlernen durfte, die nach der Aufforderung leise zu sein nicht wirklich den Mund hielten und dabei die Kommunikation zwischen Arzt und Eltern störte.
Hier sind die CT-Ergebnisse Ich reichte ihr die Folien, die ich mir zuvor angesehen habe. Was siehst du darauf? Ich konnte mich noch gut daran erinnern, wie ich ihr vor wenigen Monaten gezeigt hatte was man alles auf einem CT erkennen konnte. "Ist das Ihre Tochter?" Ich war etwas irritiert darüber, dass sie das fragte und warf Amy einen kurzen Blick zu. Nein nein. Sie gehört zu Dr. Morgan Lächelnd vergrub ich meine Hände in den Taschen meines Kittels und hob alarmiert den Kopf, als Herzalarm ausgerufen wurde. Auch die Patientin wurde nervös und presste sich die Hände gegen die Ohren. Alles gut, Madame Morris. Der Lärm geht gleich vorbei Ich konnte im Augenwinkel sehen wie die Kardiooberärztin dicht gefolgt von zwei Assistenzärzten aus Olivias Jahrgang an unserem Zimmer vorbeirannte, während meine Patientin gegen die Tränen ankämpfte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 6:53 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich nahm die CT Ergebnisse an mich und befestigte diese an der Beleuchtung an der Wand. Schmunzelnd registrierte ich die Frage der Patientin. "Ich hab heute Geburtstag, deshalb darf ich heute auch Arzt sein." Flüsterte sie, da sie das leise sein von vorhin wohl sehr ernst nahm. Ich betrachtete das CT und sah darauf etwas nicht gerade beruhigendes, als man den Herzalarm hörte, der Amy dazu brachte, sich die Ohren zuzuhalten. Der Patientin bereitete das Geräusch hingegen offensichtlich furchtbare Schmerzen. Ich holte Ohrstöpsel raus, die ich vorhin beim Lesen der Akte geistesgegenwärtig mitgenommen hatte. Ich hielt ihr die Stöpsel, die sonst die mrt Patienten in der Röhre bekamen, hin. Das tolle an den kleinen Teilen war ja, dass man zum Beispiel Dinge sie gesagt wurden weiterhin problemlos hörte, aber laute Geräusche stark gedämpft wurden. Ich wartete, bis sie die Stöpsel drin hatte, ehe ich zu reden anfing. "ein Fleck hier. ich zeigte auf die gemeinte Stelle. "sieht stark nach einer kleinen Hirnblutung aus. Ich gehe davon aus, dass sich als ihre Kopfschmerzen anfingen dort wohl ein Aneurysma gebildet hat, das anscheinend zu klein war um es zu bemerken. Durch die Stelle an der es saß kam wahrscheinlich auch die plötzliche Migräne und es scheint geplatzt zu sein, weshalb diese jetzt so stark zugenommen hat. Gut, dass sie zum Arzt sind." natürlich kann man jetzt nicht mehr sagen, ob es ein Aneurysma gewesen ist, doch das ergab am meisten Sinn und das war oft ein Hauptgrund für Hirnblutungen, neben Unfällen. Ich sah von der Patientin zu Logan um herauszufinden ob ich recht hatte oder etwas übersehen hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 7:47 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich legte meine Hand auf die von Marissa und übte leichten Druck auf diese aus, während die Patientin selbst sich in meine Hand krallte um den Schmerz zu ignorieren, der durch den Lärm hervorgerufen wurde. Jedoch verzog ich keinerlei Miene, auch wenn ich mir sicher war, dass ich die SPuren ihrer Fingernägel auf meinem Handrücken sehen würde.
Als sie sich dankend und zitternd die Ohrstöpsel in die Ohren gesteckt und ihren Griff einwenig gelockert hatte, richtete ich mich so auf, dass ich von meinem Standpunkt aus auf das CT sehen konnte. Ja, das sieht stark danach aus. Ich würde operieren und es mithilfe eines Clips verschließen Ich entspannte mich sichtlich, als der Alarm aussetzte und sich wieder die angenehme Ruhe im Raum ausbreitete, jedoch sah ich wie Marissa Olivia panisch zugehört hatte. "Was heißt das für mich?" fragte sie mit schriller Stimme. Die Hirnblutung ist noch so klein, dass wir sie ohne Komplikationen operieren können "Aber es klang so, als wäre es mein Todesurteil! Mein Gehirn blutet?!" Panisch sah sie von mir zu Olivia und wieder zurück, worauf hin ich ihrem Blick folgte und tief einatmete, als mein Blick für einen Moment auf Olivia lag, während sich Marissas Puls verschnellerte. Madame Morris, hören Sie mir zu. Ich schenkte der Patientin ein offenes Lächeln, als ich ihre Aufmerksamkeit hatte. Ich musste sie schließlich irgendwie beruhigen und sprach mit ruhiger und geduldiger Stimme auf sie ein. Ich kann Ihnen versprechen, dass es nicht Ihr Todesurteil sein wird. Hätten Sie noch ein paar Monate gewartet, sähe es vielleicht anders aus. Jedoch möchte ich nicht allzu lange den Eingriff nach hinten verschieben "Eine Operation? Jetzt? Kann ich nicht noch etwas darüber nachdenken?" Ich schwieg für einen Moment, ehe ich nickte und ihre Hand langsam losließ, da ich merkte dass sie bei dem Gesprächsthema "Operation" wieder panischer wurde. Ja natürlich. Rufen Sie mich. Mit den Worten drehte ich mich um und verließ möglichst leise das Zimmer. Sie hatte panische Angst vor Operationen, das hatte ich jetzt gemerkt.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 8:09 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Als Mrs. Morris so stark in Panik gerieht, versteckte sich Amy, neben der ich wieder stand, nachdem ich mit dem ft fertig war, leicht hinter mir. Sie sah die Frau mit besorgt, ängstlich neugierigem Blick an und fragte sich wohl, was los war. Logan versuchte sie zu beruhigen, was ihm jedoch nur in gewissem Maße gelang. Ich schenkte Mrs Morris noch ein aufmunterndes Lächeln und hob Amy einfach hoch da das schneller ging, um mit ihr das Zimmer zu verlassen. Vor dem Zimmer sah ich Logan entschuldigend an. "Tut mir leid, ich hätte die Details möglicherweise nicht laut sagen sollen ich denke dass hat sie unnötig verängstigt." Amy sah von mir zu Logan. "Wieso hat die Frau Angst?" Fragte diese nach, die natürlich bei dem schnellen gwrede der Erwachsenen und bei den Fachwörtern nicht mit kam. "Die Frau hat Schmerzen im Kopf, wenn Logan sie operiert sind sie weg, aber die Frau hat Angst vor einer Operation." dass Amy wusste, was das Wort Operation bedeutete und es problemlos aussprechen konnte sagte schon vieles darüber aus, was ihre Mutter für einen Beruf hatte. "Ich kann ihr ja sagen, dass Logan total nett ist und sie keine Angst haben muss." Erklärte Amy ganz ernst und ich grinste leicht. "Das kannst du ja später machen, jetzt muss Logan uns erst mal sagen, wo wir jetzt hin müssen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 8:49 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich atmete laut aus und schüttelte den Kopf. Gegen eine Operationangst kann man wenig machen, wenn sie nötig ist. Nur wenige waren mir bislang in meiner Karriere untergekommen, die solche Panik vor einer Operation hatten. Dafür musst du dich nicht entschuldigen. Es stand nicht in ihrer Akte, weil sie bislang noch nie operiert wurde
Auf Amys Frage wollte ich gerade antworten, als Olivia auf die Frage antwortete. Das Problem ist, dass sie nicht um eine Operation herumkommt, wenn die Schmerzen schlimmer werden fügte ich hinzu und musste unwillkürlich lächeln, als Amy weitersprach und vorschlug, sie könne Marissa sagen, ich sei ein netter Chirurg und sie brauche keine Angst zu haben. Du kannst es gerne mal versuchen. Allerdings vermute ich mal, musst du andere Worte benutzen anstatt Nett. Den meisten Patienten, die operiert werden müssen, ist es egal, wie der Arzt so tickt. Hauptsache er ist einer der besten Chirurgen Ich warf einen kurzen Blick auf meine Armbanduhr und ging voran ins Zimmer meines nächsten Patienten. Dieser hatte seine Operation bereits hinter sich, die ich mit Olivias bester Freundin durchgeführt hatte und befand sich in der Regenerationsphase. Neben einigen kleinen Hirnblutungen hatte der junge Mann, der genauso alt war wie ich, auch Probleme mit dem Herzen gehabt, weswegen ich sogleich einen Stuhl an das Krankenbett heranzog und die Hand des Patienten ergriffs. Guten Morgen Monsieur Merzac Ein breites Grinsen erhielt ich als Antwort. "Guten Morgen Dr. Montgomery. Wen haben Sie uns denn mitgebracht? Dr. Morgan kenn ich bereits. Ihre Freundin hat schon oft von ihr erzählt" Lächelnd klopfte ich auf die Stuhllehne und sah Amy dabei direkt an. Komm mal her und stell dich hier drauf Erst dann drehte ich mich wieder meinem Altersgenossen zu. Das ist Amy, die Tochter von Dr. Morgan. Sie ist ein Tag lang mal die neue Ärztin hier. Darf sie dich untersuchen? Entzückt betrachtete er das junge Mädchen und nickte lächelnd. "Aber klar." Ich schob den Stuhl vorsichtig näher heran und deutete auf die Brust meines Patienten Was hörst du? fragte ich und verschränkte abwartend die Arme vor der Brust, ehe ich mich Olivia zuwandte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 9:38 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy runzelte bei Logans Worten die Stirn. "Dann sag ich halt, du bist toll. Oder su... super-kali-fragi-listig-ex...expialigetisch."stolz über das lange Wort grinste sie zu Logan hoch. "Ich hab am Wochenende mit ihr Mary Poppins geschaut. Gestern hat sie es zum dritten Mal geschaut und die Babysitterin gefragt, ob sie Mary Poppins kennt." flüsterte ich Logan grinsend zu.
Danach ließ ich Amy runter und wir begaben wir uns ins nächste Patientenzimmer. "Guten Morgen Monsieur Merzac." begrüßte ich ihn ebenfalls mit einem leichten Lächeln. Amy tat, wie Logan sagte und kletterte su den Stuhl, sodass sie nun auf diesem Stand. Ich stand einige Schritte weiter hinten und beobachtete das ganze mit einem Lächeln. Wie er mit Amy umging ließ mich innerlich seufzen. Er machte es mir so schwer! Er musste Amy nicht so in das ganze integrieren und ihr eine solche Freude bereiten, sie war schließlich lediglich das Kind einer Kollegin, einer Freundin von der Arbeit und trotzdem machte er sich so viel Mühe. Amy war begeistert davon, dass sie wirklich bei einem echten Patienten hören durfte. Sie hielt das Stethoskop an die Brust des Patienten und horchte aufmerksam und gespannt. "Das ist voll Laut der Herzschlag. Wie eine Trommel, bumm bumm, bumm bumm." Antwortete sie auf die Frage und strahlte richtig. Ich beobachtete Amy, ehe Logan sich mir zuwandte und von mir ein dankbares Lächeln geschenkt bekam.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 10:05 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Etwas überrascht zog ich beide Augenbrauen hoch und konnte mir ein kurzes Grinsen nicht verkneifen, als Olivia mir erklärte, was sie damit meinte. Hab ich noch nie gesehen aber es muss ja angeblich gut gewesen sein erwiderte ich schmunzelnd. Klar war mein Allgemeinwissen sehr gut ausgeprägt aber um in Musicals zu gehen, hatte ich leider keine Zeit, weswegen ich weder die Handlung noch die Lieder kannte. Auch gelesen hatte ich es nie.
Geduldig wartete ich darauf, dass Amy mir eine Antwort gab und legte mir mein eigenes Stethoskop an um selbst den Herzschlag zu überprüfen. Ja genau. Monsieur Merzac hatte vor der Operation auch einen Herzfehler. Hättest du da seinen Herzschlag überprüft, hättest du das unregelmäßige Schlagen seines Herzens hören können. Manchmal setzte er aus, dann schlug das Herz doppelt so schnell. Ich erwiderte das ruhige Lächeln des Mannes. Aber mittlerweile geht es Ihnen ja zum Glück gut. Er nickte. "Aber der Puls ist noch interessanter" Das dachte ich mir. Vor der Operation hatte er immer wieder auf den Monitor, der nun neben ihm stand, gestarrt und war fasziniert davon wie sich der Puls veränderte.
Ja, du hast ja bei der Patientin zurvor gesehen, dass sich ihr Puls erhöht hat. Ich deutete auf den Monitor, der den Puls von Monsieur Merzac anzeigte. Hier kannst du sehen, ob die Pulswerte in Ordnung sind. Mittlerweile, wenn der Patient schon lange genug hier ist und an solche Monitoren angeschlossen sind, übernimmt der Computer das Messen des Pulses. Bei Neuankömmlingen ist das natürlich schwieriger, weswegen du deinen Puls auch an deinem eigenen Hals oder am Handgelenk fühlen kannst Ich verschonte sie dabei mit Fachbegriffen und nahm ihre Hand in meine, um Zeigefinger und Mittelfinger an meinen eigenen Hals zu führen, wo man meinen Puls fühlen konnte. Spürst du ihn?
Nachdem ich ihre Hand wieder langsam losgelassen hatte, wandte ich mich an meinen Altersgenossen. Aber neben dieser kleinen Lehrstunde wollte ich Ihnen eigentlich mitteilen, dass wir Ihre Entlassungspapiere bereitgelegt haben. Das Gesicht meines Gegenübers hellte sich auf. "Vielen vielen Dank Dr. Montgomery" Begeistert sah er Dr. Morgan an und lächelte seelig vor sich hin. "Und Sie haben eine unglaublich tolle Tochter." Ja das hatte sie. Mein Blick lag noch einmal auf der 5-jährigen, ehe ich mir eine kurze Notiz schrieb und mich von ihm verabschiedete. Aber die Mutter war genauso unglaublich. Wenn nicht noch unglaublicher.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 10:26 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
"Ein tolles Musical. Auch wenn Amy sich mit der aber ebenfalls tollen Disney Version begnügen musste." ich selbst hatte das Musical einmal gesehen und hatte es toll gefunden.
Da ich nicht viel zu tun hatte, sah und hörte ich einfach zu. Amy hingegen hörte Logan fasziniert zu und ich ahnte schon, dass hier wohl eine dritte Generation einer Morgan-Chirugin heranwuchs. Als Logan ihr das mit dem Pulsmessen erklärte, legte sie den Kopf zur Seite um sich auf die schlagende Halsschlagader zu konzentrieren und nickte kräftig, als sie diesen spürte. "Das ist voll cool. Ich will auch Ärztin werden, Mama!" Rief die nun 5 Jährige erfreut aus und strahlte. Das neugierige Mädchen sog alles, was man ihr sagte auf wie ein Schwamm, so schien es. "Danke. Schön, dass sie sich zur Untersuchung der jüngsten Anfänger hier zur Verfügung gestellt haben." ich zwinkerte schmunzelnd und winkte Amy zu mir, die vom Stuhl kletterte und an meine Seite kam. "Tschüss Monsou Merzac." Sie winkte ihm zu und verließ an meiner Hand mit mir zusammen das Zimmer. In den Moment meldete sich der Pieper von mir. Ich sah darauf, dass es wohl einen kleineren Notfall gab, zu dem wie meistens, wenn nicht zu viele Leute nötig, die Anfänger und Notfall chirurgen angepiept wurden. "Ein Auffahrunfall mit einigen verletzten. Du wurdest nicht angepiept oder? Kannst du solange auf sie aufpassen? Oder falls du in den OP nusst vielleicht einfach bei der Schwester in der Pädiatrie lassen, Caroline Channing." Mein Blick ging nervös vom Pieper zu Logan. Als ich seine Zustimmung bekam, lief ich mit den Worten. "Sei lieb und hör auf Logan Amy." auch schon den Gang entlang.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 10:46 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Auf dem Flur wollte ich bereits weitergehen, als ich hörte wie Olivias Pager anfing zu piepen. Klar, kann ich machen antwortete ich auf ihre Bitte und bot dem Mädchen meine Hand an, nachdem Olivia um die Ecke verschwunden war. Wenn du dann mal Ärztin bist, schau ich mal in deinem Krankenhaus vorbei. Alles klar? fragte ich schmunzelnd. Wie wärs mit einem Glas Apfelschorle? Als sie meine Frage bejahte, schlug ich den direkten Weg zur Cafetaria ein. Hier essen die Oberärzte, die Assistenzärzte wie deine Mutter und auch die Krankenpfleger zu Mittag. Demnach war ich relativ froh darüber, dass es noch nicht Mittag war und lediglich nur ein paar Pflegerinnen oder Ärzte hier saßen und sich entspannt unterhielten.
Mit einer Apfelschorle für sie und einen Kaffee für mich bewaffnet setzten wir uns an den Tisch, an dem ich normalerweise immer mit meinem besten Freund und den anderen Oberärzten zu Mittag aß. Deine Mutter ist eine echt gute Ärztin. Ich würde mich wirklich nicht wundern, wenn du später auch Chirurgin wirst Mir waren die Blicke bewusst, die mir die Anwesenden zuwarfen. Ich war nicht unbekannt in diesem Krankenhaus, weswegen es selbstverständlich zu Gerüchten kommen würde. "Dr. Montgomery hatte eine Tochter" oder "Dr. Montgomery hatte einen One Night Stand und das Kind hatte ihn gesucht und gefunden, obwohl er nichts mit der Mutter zu tun haben wollte". Ich konnte mir schon denken, dass Gerüchte lebhaft werden konnten und hoffte inständig dass es sich einfach nur verbreiten würde, dass ich mit einem fremden Mädchen in der Cafetaria gesessen habe.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 10:59 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy strahlte zu Logan hoch, als er sagte, er würde in ihrem Krankenhaus vorbei schauen. "Alles klar." bestätigte sie nickend. Danach folgte sie ihm an der Hand in die Cafeteria, wo sie sich halb eingeschüchtert halb neugierig umsah. Brav bedankte sie dich für die Schorle und lächelte Logan erfreut an. "Ja, ich will genauso gut werden wie Mami." Erklärte daß Mädchen stolz. "Oder wie du. Mami hat gesagt, du bist ein ganz ganz toller Arzt. Und zu..zuvorkommend, ich weiß nicht, was das heißt aber ich glaube das ist gut und eine man kann sich gut mit dir unterhalten." Erzählte sie munter darauf los, was sie vor 2 Tagen aufgespannt haben musste und es wohl hauptsächlich mit dem Arzt Dasein verbannt, um das es hier hier ja vorrangig ging. Dass sie dabei etwas ausplauderte, dass ihr gegenüber gar nicht so hatte erfahren sollen wusste sie nicht, schließlich klang doch akles positiv und das konnte man Logan doch sagen, richtig? Sie schwang fröhlich mit ihren Beinen, die den Boden nicht berührten und trank aus ihrem Glas, beide Hände dran haltend.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 11:15 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Etwas verwundert hörte ich ihr zu, wie sie erzählte, was ihre Mutter so alles gesagt hatte. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf meine Lippen, als sie geendet hatte und nahm einen Schluck meines heißen Kaffees um meine Gedanken an Olivia aus meinem Kopf zu verbannen. Es war nicht gerade praktisch, wenn ich mit ihrer Tochter an einem Tisch saß und mich mit ihr unterhielt, während ihre Mutter in meinen Gedanken herumgeisterte. Allgemein machte es als Oberarzt sicher keinen guten Eindruck. Vielleicht dachte man, ich würde mir einfach auch eine Oberärztin angeln und Assistenzärzte in den Wind schießen. Das war alles einwenig schwieriger.
Deine Mutter ist unglaublich. Ich weiß sie zu schätzen Ich kniff meine Augen zusammen und nahm hastig noch einen Schluck Kaffee um mich daran zu hindern, noch mehr zu sagen. Du kannst stolz auf sie sein. Ich hoffe ja, dass sie sich am Schluss für die Neurologie, mein Fachgebiet, entscheidet

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 11:28 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy lächelte einfach und freute sich über die freundlichen Worte ihre Mutter betreffend. Mit 5 gab es schließlich kein größeres vorbild und ich strengte mich an eben das zu sein, ein gutes Vorbild.
"Neurologie war das mit dem.... Kopf?" Fragte Amy nach und trank weiter ihren Saft. "Zu Nina hat Mama gesagt sie findet Neurologie" Amy sprach das Wort langsam und bedacht aus, da es nicht ganz richtig war. "Klasse, auch wegen 'McDreamy'. Weißt du wer das ist?" Amy legte neugierig den Kopf leicht schräg und sah aus ihren Schokoladenbraunen Augen zu Logan hoch.
Ich war währenddessen mit desinfizieren, schienen und verbinden beschäftigt, würde jedoch schon bald weg können, da die Patienten mit Kopfverletzungen nur noch schnell zur Sicherheit zu Untersuchung weitergeleitet werden mussten, da keiner schwer verletzt war, übernahmen das jedoch die Schwestern und nur die Werte kamen den Assistensärzten zu.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Nov 28, 2016 11:48 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Das Leichte Grinsen, welches erschienen war als Amy meinte, Olivia hätte erwähnt sie fände die Neurologie klasse, erlosch schlagartig als sie weitersprach. McDreamy? Wer war das? Ein leichter Anflug von Eifersucht überkam mich, konnte es allerdings mit einem Schmunzeln und einem kurzen Schulterzucken überspielen. Keine Ahnung. Ich antwortete total ungern auf Fragen damit, dass ich keine Ahnung hatte. Selbst wenn es um solche kleinen Fragen ging, die nicht über Leben und Tod bestimmten. Kann ich dir nicht sagen fügte ich hinzu. McDreamy. Ein interessanter Spitzname. Der Gedanke, dass ich schon die letzten Monate lang mit einem sogenannten McDreamy zusammen gearbeitet hatte, für den sich Olivia zu interessieren schien, sorgte dafür, dass mir für den Bruchteil einer Sekunde kurz schlecht wurde. Es konnte zwar sein, dass auch ich damit gemeint war aber warum hoffen wenn ich genauso gut enttäuscht werden konnte.
Amy? Ich beugte mich einwenig vor. Kannst du etwas für dich behalten? Auch wenn deine Mutter versucht, es aus dir rauszuquetschen? Amy nickte und hielt sich sogar den Mund zu um mir zu zeigen, dass sie schweigen würde. Versprochen? Hoffentlich. Ist es für dich in Ordnung, wenn ich deine Mutter frage, ob sie mit mir ausgeht? Es war schließlich nicht allzu lange her gewesen, als ich mit ihr Essen gegangen war. Aber es war nun mal ein spontanes Essen gewesen - mehr nicht. Ohne Hintergedanken bezüglich irgendwelchen Interessen.
Als ich den Kopf drehte, sah ich, wie Olivia gerade um die Ecke gebogen war und legte noch einmal meinen Finger auf die Lippen um sie daran zu erinnern, was sie mir versprochen hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 12:01 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Amy zuckte mit den Achseln anscheinend um zu zeigen, dass sie auch keine Ahnung hatte, hatte jedoch auch nicht so ein großes Interesse, dass sie jetzt länger darüber nachdenken würde. Dafür war das aktive und neugierige Mädchen viel zu sprunghaft in ihren Gedanken. Viel interessanter war schließlich auch, dass Logan ihr ein Geheimnis erzählen wollte. Und weil sie Logan mochte und er immer total nett war, stimmte sie auch sofort zu nichts zu verraten. Im Gegensatz zu einigen anderen ihrer Altersklasse wusste Amy so einiges, was diese nicht wussten, man wurde eben Situationsbedingt etwas schneller älter und hatte genetisch bedingt sowieso einen geistigen Vorsprung. Deshalb wusste die 5 Jährige auch, was mit ausgehen gemeint war und nickte Lächelnd. Sie hatte sofort eines der Märchen, die sie gerne schaute im Kopf. Mit den Prinzen und Prinzessinen. Als Logan ihr dann nochmal verdeutlichte nichts zu sagen, nickte sie erneut. "Das wird eine ganz tolle Überraschung." Erklärte sie.
Ich hingegen hatte rungefragt, wo Logan das letzte Mal gesehen wurde und dann ein angesehener Oberarzt mit Kleinkind auffiel, erfuhr ich ziemlich schnell, dass die beiden in der Cafeteria waren. Lächelnd kam ich auf den Tisch zu. "Hierhin hast du meine Tochter entführt." ich lächelte zu den beiden runter und nahm Amy hoch, um mich Logan gegenüber auf ihren Stuhl und sie auf meinen Schoß zu setzen. Die Höhe war für das kleine Mädchen auch praktischer.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 12:16 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich lächelte ihr flüchtig zu und lehnte mich schließlich zurück als sich Olivia zu uns gesellte und sich mir gegenüber niederließ. Ja, ich hab mich einwenig mit ihr unterhalten. Aber Ich weiß immer noch nicht wer genau McDreamy ist Ich grinste Amy kurz zu und nahm einen Weiteren Schluck meines Kaffees, der schon zur Hälfte leer war.
Es machte schon beinahe den Anschein, dass sich Amy mit mir verbündet hatte aber warum nicht? Das Mädchen war klasse. Da war es verständlich wenn ich mich gerne mit ihr unterhielt. Dass sie dabei ein paar Informationen über mich und über einen gewissen McDreamy ausplauderte, konnte ich ja nicht ahnen. Allgemein hab ich von dem Spitznamen absolut nichts mitbekommen. Bekommt jeder Chirurg so einen Mc-Namen? Stirnrunzelnd beobachtete ich, wie die vier Pfleger von ihrem Tisch aufstanden, allerdings nicht den Blick von uns ließen. Damit keinerlei falsche Gerüchte entstehen, Robins: Das ist weder mein Kind noch meine Frau sprach ich die jüngste der vier an, mit der ich auch relativ oft zusammen gearbeitet hatte. Zwei hatte ich bislang nur in der Pädiatrie gesehen.
Zufrieden wandte ich mich wieder den beiden Frauen mir gegenüber zu. Willst du auch einen Kaffee? Und was ist drüben passiert? Schlimme Verletzungen?

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 8:09 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Mir gefror das Gesicht, als Logan seinen von den Assistensärztinnen gegebenen Spitznamen nannte. Wo hatte er den denn her? Ich sah Amy an und hatte die Antwort damit eigentlich schon. "Ich hab Logan gefragt wer das ist, aber er wusste es nicht." Erklärte sie mir. "Du kleine Plaudertasche!" ich schüttelte den Kopf und sah nun deutlich verlegener zu Logan. Nein, es bekam eindeutig nicht jeder einen. Der Feldwebel hieß ja auch Feldwebel.
"Und ehm nein. Nur die mit....schottischer Herkunft." ich zog den Kopf etwas ein und lächelte unschuldig und immer noch verlegen. Aber dass Amy den oft genannten Spitznamen mitbekommen hatte war ja klar. Nur hätte ich nicht gedacht dass sie Logan danach fragen würde.
Als Logan den starrenden Pfleger kurz und knapp erklärte wie es nicht war, schmunzelte ich leicht. "Die Assistensärzte wissen ja zu wem Amy gehört, das heist ein Gerücht würde sich immerhin nicht all zu lange halten." vermutete ich. Konnte natürlich auch anders sei . "Gerne. Und nein. Ein paar Schnitte, Knochenbrüche und Prellungen, aber nichts Lebensgefährliches. Die Kopfverletzungen wurden oder werden gerade zur Sicherheit gecheckt, ich denke du bekommst dann wohl auch nochmal die Unterlagen." berichtete ich in Kurzform.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 9:31 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich unterstütze ja ihr Plappermaul. So bekommt man eindeutig mehr mit, was geredet wird. Manches dringt ja anscheinend nicht zu uns durch verteidigte ich Amy mit einem kaum merklichen Lächeln und verwies auf den Spitznamen 'McDreamy' von dem ich bis heute nicht gedacht hatte dass es ein Spitzname war. Das Lächeln würde einwenig breiter, als ihre Worte mir indirekt zeigten, wer sich hinter dem Spitznamen verbarg. Gut, dass ich der einzige Schotte in diesem Krankenhaus bin McDreamy. Ein schon skurriler Spitzname, wen man mich fragte. Aber immerhin wusste ich jetzt auch, dass Olivia unter anderem auch wegen mir von der Neurologie begeistert war, weswegen sie offensichtlich etwas verlegen darüber war dass ich mir jetzt unter dem Spitznamen etwas vorstellen konnte. Demnach ging ich freundlicherweise nicht weiter darauf ein und schüttelte nur den Kopf. Man kann nie wissen was sie für Gerüchte in die Welt setzen.
Ich stand auf um Auch Olivia einen Kaffee von der Verkäuferin zu holen, die etwas gelangweilt in einem Stuhl saß und darauf wartete dass die Uhr ihr die Mittagspausenzeit anzeigte. Klingt zumindest nicht ganz so gravierend. antwortete ich und ließ mich wieder auf meinem Stuhl nieder, Bevor ich ihr den Kaffee zuschob. Wir haben noch einen Patienten. Vielleicht kennst du ja Dr. Connor? Er liegt schon seit zwei Tagen auf der Intensivstation nach einem Autounfall. Zusätzlich auch Ein Schädel-Hirn-Trauma Dr. Connor war für seine reizbare und aggressive Haltung bekannt, die er selbst gegenüber Kollegen zeigte. Er arbeitete für gewöhnlich in der Unfallchirurgie und ließ keine Gelegenheit aus, die anderen Ärzte anzugiften, sie sollen gefälligst gründlicher arbeiten - auch wenn sie das bereits taten.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 1:31 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich wollte gar nicht wissen, was genau Amy in Verbindung mit dem Spitznamen zu Logan gesagt hatte, deshalb fragte ich gar nicht erst nach sondern versuchte mein leichtes rot werden zu überspielen. Es war auch wirklich peinlich. Nicht, weil er wusste, dass wir ihn so nannten. Sondern dass unbedingt er es unbedingt von mir erfahren musste, das erzeugte ein unangenehm verlegenes Gefühl. Deshalb war ich Logan auch sehr dankbar, als er nicht weiter darauf einging. Dankend nahm ich den Kaffee an und nahm daraus einen Schluck. Als Logan sagte, dass heute noch Dr. Conner dran war, verzog ich leicht den Mund. "Ich denke da lasse ich Amy lieber diesmal nicht mit." dachte ich laut und erntete von dieser einer Schnute. "Du kannst ja mit den Kindern im Spielzimmer er Kinderabteilung spielen, die freue ich immer, wenn jemam neues da ist." schlug ich ihr vor und sie ließ sich mit einem "Na gut." Darauf ein. Dr. Conner meckerte und wütete auch so schon gerne, da wollte ich gar nicht wissen, wie das war wen ich ein Kind mir brachte, das ja störte. Ich trank ein wenig von meinem Kaffee und sah Logan an. "Wann? Jetzt oder haben eir noch ein paar Minuten, damit ich mich mental einstellen knn?" ich schmunzelte leicht.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 2:50 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Mir waren ihre roten Wangen nicht entgangen, weswegen ich mir ein Grinsen verkneifen musste. Jetzt konnte ich immerhin verstehen, warum es ihr so unangenehm war, darüber zu reden. Ja, wäre vielleicht keine schlechte Idee. Ich hab gehört, dass er heute noch schlechter gelaunt ist als gestern Dr. Connor war kein angenehmer Patient, da er erst vor kurzem seinen Job als Oberarzt abgegeben hatte aufgrund seines Alters. Allerdings arbeitete er immer noch hier im Krankenhaus und spielte den Klugscheißer, obwohl er den OP selbst lange nicht mehr von Innen gesehen hatte. Gestern hat er mir versucht zu erklären, wie man einen Gehirntumor möglichst leicht und ohne Komplikationen entfernt. Ich bin zwar noch nicht der Älteste hier aber von Gehirntumoren hab ich wohl oder übel mehr Ahnung als er. Ich seufzte leise und hob meine Mundwinkel an. Es war sowohl anstrengend und nervenaufreibend als auch amüsant
Ich warf bei ihrer Frage einen kurzen Blick auf die Uhr an meinem Handgelenk. Ich denke wir sollten uns langsam auf den Weg machen, wenn du Amy noch in die Pädiatrie bringen möchtest. Für einen Moment blieb ich sitzen und starrte nur auf die Uhr, ehe ich die letzten zwei Schlücke aus meinem Kaffee trank und den leeren Becher in den Müll warf.

Auf dem Weg zur Pädiatrie kamen wir an der Eingangshalle vorbei, aus der plötzlich eine laute Stimme ertönte. "Doktor!" Ich drehte mich um und sah wie ein älterer Herr auf mich zugetaumelt kam. Da konnte etwas nicht stimmen. Mit schnellen Schritten lief ich auf ihn zu. Geht es Ihnen gut? fragte ich ruhig, um den Mann nicht zu erschrecken. Als ich gerade mal die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatte, fiel der Mann plötzlich zu Boden und rührte sich nicht. Monsieur! Alarmiert war ich sofort an seiner Seite, drehte ihn auf den Rücken und überprüfte seinen Puls, bevor ich unverzüglich mit der Herz-Druck-Massage begann. Ruft sofort einen Herzalarm aus! Ich sprach niemand direkt an, was in diesem Fall auch nicht nötig war. Holen Sie die Paddles rief ich mit lauter Stimme einem Pfleger zu, der in unmittelbarer Nähe dastand und mich mit großen Augen anstarrte. Worauf warten Sie? schrie ich ihn an, doch abgesehen davon dass er zusammenzuckte, war er noch immer wie gelähmt. Allerdings kam wenig später eine andere Pflegerin angerannt und brachte die Paddles sowie einen manuellen Beatmungsbeutel. Fangen Sie an zu beatmen. Olivia? Ich drehte mich nicht zu ihr um, sondern ging davon aus dass sie in der Nähe war. Mach dich für eine Intubation bereit. Wir können ihn jetzt nicht in ein Zimmer verlagern. Nicht wenn wir keine Liege haben
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, nahm ich die Paddles entgegen. Aufladen auf 200 Möglichst schnell legte ich sie auf die Brust des alten Mannes, der vielleicht Anfang 80 war. Weg Auch nach diesem Schock rührte sich der Patient nicht und auch ein weiterer Schock half nichts, weswegen ich vorerst mit der Herz-Druck-Massage weitermachte, bis die Kardioärztin mit einer Liege kam.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 5:33 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich hörte Kopfschüttelnd Logans Erzählung zu. Ich hatte auch von einigen Krankenschwestern sowie von Assistensärzten, die in den letzten Tagen die Freude gehabt hätten gehört, die jetzt schon genug von ihm hatten.
Als Logan dann sagte, er wolle jetzt schon los, nickte ich und stand auf, wobei Ich Amy auf den Boden absetzte. Danach trank ich den restlichen Kaffee in einem Zug leer und folgte Logan mit Amy brav an der Hand. In der Eingangshalle drehte ich mich ebenfalls rum, als die Stimme des Mannes ertönte und runzelte besorgt die Stirn. Als der Mann plötzlich umkippte, sah Amy ganz verschreckt aus. "Mami, was hat der Mann?" Ich ging sofort mit ihr an die Seite, wo sich der Knopf für den Herzalarm befand, als Logan nach diesem rief und drückte diesen, sodass dieser durch das Krankenhaus ertönte. "Das weiß ich nicht, aber Mami muss sich jetzt um den mann kümmern okay? Du bleibst genau hier stehen verstanden? Amy nickte und ich sah sie nochmal an, ehe ich die Ärztin der Kardio anpiete, da ich nicht wusste ob das schon jemand getan hatte, und zu Logan lief, der gerade meinen Namen rief. Ich sah mich nach einer Krankenschwester um. "Ich brauche ein Intubationsset." wies ich an, als ich eine fand, die kurz darauf mit einem auftauchte, zusammen mit dem Arzthelfer mir den Paddels. Ich suchte die passende Tubus Größe heraus. Zumindest hoffte ich, dass sie passte, ich wusste noch nicht ob sein Rachen abgeschwollen war, ehe ich ihm mit der Reanimation half. Jedoch brachte das auch nichts. Ein Blick nach oben zeihte mir jedoch, dass mittlerweile die Kardiologin mit der Liege kam. "Die Liege kommt." informierte ich Logan. Als der Mann auf dieser lag versuchte ich zu intubieren, was auch Gott sei Dank mit der ausgewählten Tubus Größe gelang. Als der Mann anschließend wegenrollt wurde, nahm ich mir schnell die Zeit eine der Krankenschwestern anzusprechen. "Das Mädchen da hinten ist meine Tochter. Bringen sie sie bitte zu Miss Channings." wies ich sie an und folgte eilig Logan und den Ärzten aus der Kardio in ein Behandlungszimmer.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 5:55 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Im Behandlungszimmer wurde der Fremde sofort ans EKG angeschlossen, sodass man selbst die kleinste Veränderung sehen konnte, während ich noch immer regelmäßigen Druck auf seine Brust ausübte und dieser manuell beatmet wurde. Da die Ärztin der Kariologie da war und das Kommando übernommen hatte, konzentrierte ich mich vorerst nur auf meine Arbeit und ließ von ihm ab, als man ihn versuchte zu reanimieren.
"Zeitpunkt des Todes. 11:32". Eine Stunde lang hatten wir versucht ihn zu retten, bis uns der Tod einholte und uns in die Spielkarten fuschte. Und das musste Amy mit ihren 5 Jahren bereits mitansehen. Gerade als ich das Zimmer verlassen wollte, kam mir der Pfleger von eben entgegen, der sich keinen einzigen Zentimeter bewegt hatte. Sind Sie stolz auf Ihre Arbeit? Ich spuckte ihm die Worte beinahe zu Füßen - man konnte deutlich erkennen, dass ich zornig war, weswegen auch mein Gegenüber mir nicht in die Augen schauen konnte. Überlegen Sie sich heute zweimal, ob sie morgen wieder dieses Krankenhaus betreten wollen. Vielleicht ist das doch nicht der beste Job für Sie, wenn sie in so einer Situation nicht handeln können. Mit den WOrten lief ich an ihm vorbei. Ich wollte mich mit so etwas nicht aufhalten.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 6:52 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich strich mir niedergeschlagen eine Strähne zurück, die aus dem Pferdeschwanz gerutsh war. Alle Versuche das Herz des Mannes wieder zum Schlagen zu bringen waren vergeblich gewesen und wir damit machtlos. Leise unteruier ich mich mit einem zweiten Anwesenden Assistenzarzt, der der Kardiologin zugeteilt war, als Logan  meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Als er das Zimmer verließ, verabschiedete ich mich kurz darauf von dem Assistenzarzt und folgte Logan. "Alles in Ordnung?" schließlich war niemandem entgangen, wie aufgebracht er gewesen war. Ich legte ihm ohne groß nachzudenken eine Hand auf den Oberarm. "Sowas ist es nicht wert sich darüber aufzuregen. Man kann es schließlich leider nicht mehr ungeschehen machen und er sah so aus als mache er sich selbst sowieso die größten Vorwürfe." irgendwo tat er mir auch leid, denn er würde jetzt sicherlich für sehr lange Zeit ein ziemlich schlechtes Gewissen haben, auch wenn er nicht wusste ob sofotiges reagieren überhaupt etwas geändert hätte. Aber letztendlich machte jeder Mensch Fehler, wichtig war wohl, dass man aus ihnen Lernte.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 8:00 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ja alles bestens Das war noch nichtmal eine Lüge. Er arbeitet nicht seit gestern hier. Täte er das, würde ich es verstehen. Aber er sollte mittlerweile wissen, wie man sich in einer Stresssituation zu verhalten hat, wenn ein Patient um sein Leben kämpft. Lass uns zu Dr. Connor gehen Ich hatte den Pfleger vor eineinhalb Jahren das erste Mal hier im Krankenhaus gesehen - demnach rechnete ich damit, dass er wusste wie man mit sowas umging. Ich hoffte inständig, dass Dr. Connor sich einwenig zurückhielt was seine Launen anging.
"Ah Dr. Montgomery" Meine Mundwinkel zuckten leicht, als ich die Tür hinter mir und Olivia schloss. "Sie haben mir das letzte Mal etwas von einem Schädel-Hirn-Trauma Grad Eins erzählt. Ich bin mir aber zu 100 Prozent sicher, dass ich keinerlei Schäden davongetragen habe bei diesem Autounfall außer zwei gebrochene Knochen. Also fesseln Sie mich gefälligst nicht ans Bett und schreiben Sie mir eine Entlassung. Ich arbeite hier jetzt schon knapp 35 Jahre in diesem Krankenhaus, dazu zähle ich auch die Jahre als Assistenzarzt. Ich arbeite hier also schon so lange, wie sie auf der Welt sind, junger Bursche. Sie können mich nicht einfach ans Bett fesseln und behaupten, ich hätte irgendwelche Kopfverletzungen. Lügen Sie mich nicht an!" Bislang hatte ich nur geduldig aus dem Fenster geschaut und darauf gewartet, dass Dr. Connor mit seiner Ansprache fertig war, bis ich zu ihm sah und ein Lächeln aufsetzte. Doch, ich kann Sie daran hindern zu arbeiten. Und dass sie sich anscheinend gestern nicht an die Bettruhe gehalten haben, die ich Ihnen verschrieben habe, macht es nicht unbedingt besser.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 8:17 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Wo Logan recht hatte, hatte er recht, weshalb ich nichts mehr sagte, sondern einfach nickte und ihm folgte. Kaum hatten wir das Zimmer betreten zeterte Dr. Connor schon drauf los. Dass er Logan unterstellte er würde ihn vorsätzlich aus irgendwelchen Gründen hier fest halten war schon ein wenig lächerlich. Ich wusste nicht, ob ich mich einmischen sollte, doch eine Sache brannte mir dann doch auf der Zunge. "Dr. Connor, welche Gründe hätte Dr
Montgomery denn Ihnen ein Schädel Hirn trauka anzuhängen und sie hier fest zu halten?"
auf die Begründung war ich wirklich gespannt denn die Annahme war für mich ziemlich seltsam.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 9:03 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
"Vielleicht weil er denkt, man solle in meinem Alter nicht mehr operieren und nicht mehr als Arzt tätig sein?" antwortete er, worauf hin ich mit dem Kopf schüttelte, jedoch nicht darauf antwortete. "Und gehören sie zu den Assistenzärzten, die auch auf schwerere Verletzungen hoffen damit sie operieren können?" Er legte seine Stirn in Falten, während ich mich dem Bett näherte. Jetzt ist aber gut, Dr. Connor. Wenn Sie sich an die Bettruhe halten und nicht durchs Krankenhaus wandern, können Sie bald wieder arbeiten

22. Oktober 2016 - Samstag gegen 20. Uhr

Es war ein ziemlich kalter Oktoberabend, an dem selbst ich nicht gerne mit Jekyll raus gegangen war. Ich mochte die Kälte viel lieber als die pure Hitze im Hochsommer aber die Temperaturen fielen und fielen, weswegen ich es mir im Wohnzimmer bei einem warmen Karminfeuer gemütlich gemacht hatte und darauf wartete, dass Olivia um 20 Uhr kam.
Ich saß auf der Couch und las ein Buch, wobei Jeykll zu meinen Füßen lag und es sich gut gehen ließ. Es war ein relativ entspannter Tag gewesen. Kaum Patienten waren neu ins Krankenhaus gekommen und von den Operationen her hatte ich auch nur eine einfache Rückenmarkoperation gehabt, die auch erfolgreich verlaufen war.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 9:24 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich war alles andere als vorbereitet auf Logans Frage im beobachtungsraum gewesen, weshalb ich ihn zuerst auch überrascht angesehen hatte, ehe das Lächeln auf meinen Lippen erschienen ist. Trotz der ganzen Gedanken und Zweifel und Unsicherheiten hatte ich nicht mal eine Sekunde darüber nachgedacht, als ich zugesagt hatte. Was wahrscheinlich auch daran lag, dass die Anziehung in den letzten 2 Monaten nur schlimmer geworden war und die Contra Punkte mir mehr und mehr unwichtig erschienen.
Nun saß ich, da dieses Mal auch die Zeit war vorher nach Hause zu gehen, in einem grauen Winterkleid, schwarzen Strumpfhosen und meinen Lieblingsstiefeln die mich um 8cm vergrößerten Logan gegenüber im Restaurant. Die Haare glatt herunterfallend und etwas mehr geschminkt als sonst, was einfach hieß, dass auch Lidschatten dabei war. Ich selbst hatte ebenfalls ein Weinglas in der Hand, hatte mir dieses Mal jedoch vorgenommen langsamer zu trinken, da ich letztes Mal wohl einfach noch beeinflusst durch die Hektik in der Klinik beeinflusst gewesen war. "In der plastischen. Durfte bei neuen Brüsten assistieren." ich klang nicht besonders begeistert, da ich kein Fan von Schönheitsoperationen war, die Plastische war zum Glück viel mehr als das, doch ich hatte wohl einen schlechten Tag erwischt. "Und was hättest du schönes?" stellte ich schmunzelnd die Gegenfrage, während ich ihm in die Augen sah und mich innerlich freute wie ein Kleinkind, dass ich mit ihm hier sitzen konnte, diesmal wirklich auf einem Date.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Nov 29, 2016 9:45 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Ich selbst trug ein schickes Hemd, welches in Dunkelblau gehalten war und welche ich in die schwarze Hose gesteckt hatte, die von einem dunklen Gürtel geziert wurde. Bestellt hatten wir bereits, weswegen wir einwenig Zeit hatten uns ungestört zu unterhalten. Ah Ich musste lächeln, denn ich fand es immer wieder amüsant wie geteilt die Meinungen doch sein konnten. Ein paar, die mir assistierten, waren total begeistert von der Plastischen Chirurgie, andere wiederum absolut nicht. Auch für mich war die Fachrichtung nicht das, was ich in der engeren Auswahl hatte. Na immerhin hast du damit jemanden glücklich machen können. Vielleicht sogar auch zwei, wenn deine Patientin einen Partner hatte Grinsend nahm ich noch einen Schluck meines Rotweins, ehe ich das Glas abstellte und den Blick Olivias erwiderte. Ich hatte eine Infantile Zerebralparese und eine Fazialisparese, wobei die Narkose bei meinem ersten Patienten erst nach einer Weile eingesetzt hat Es war mir noch nie passiert, dass die Narkose bei einem Menschen erst später als gedacht gewirkt hatte aber es war möglich, weswegen ich immer wieder damit gerechnet hatte, dass er während der Operation aufwachte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 30, 2016 9:40 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lachte leise über Logans Aussage. "So kann mam es wohl auch sehen." merkte ich amüsiert an. Als Logan erzählte, was heute in der Neurologie los war, Seufzte ich. "Das ist eindeutig lehrreicher und besser als neue Brüste. Habt ir herauszufinden wieso die Narkose so schlecht gewirkt hat?" fragte ich neugierig genauer nach. Eigentlich redete ja kein normaler Mensch bei einem Date über die Arbeit, aber Chirurgen waren wohl nicht ganz normal, denn Chirurgie war für Vollblut Chirurgen eben mal ls nur der Job. Ich strich mir die Haare zurück und drehte das Glas in meinen Händen. Das einzige woran man merkte, dass ich doch etwas nervös war.
Amy war heute bei ihrer Babysitterin, da ich früh genug Bescheid gesagt hatte ging das auch problemlos und ich konnte entspannt die Zeit mit Logan genießen. So entspannt man bei einer ersten offiziellen Verabredung eben war.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 30, 2016 2:17 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Es gibt sicher einige Chirurgen, die sich eher um die Brustvergrößerung reißen würden als um eine Gesichtslähmung wie ich heute eine hatte Ich schmunzelte leicht und sah mich einwenig im Restaurant um. Es tat gut, einfach entspannt Essen gehen zu können, denn normalerweise tat ich das nicht. Es würde schließlich seltsam kommen wenn ich alleine in einem Restaurant sitzen würde. Naja, Genussmittel insbesondere Kaffee können Auswirkungen auf die Narkose-Wirkung haben. Wir vermuten also dass er davor noch Kaffee getrunken hat Das war natürlich nicht optimal - unter anderem auch weil man sowohl nichts Essen als auch nichts Trinken sollte, wenn man operiert wurde. Wir mussten dann die Narkose verstärken. Aber die Befürchtung, dass er aufwachen könnte, war trotzdem da. Aber die Gewissheit, dass es an Genussmitteln liegen könnte, haben wir nicht
Mit einem leichten Lächeln begann ich sie über den Tisch hinweg zu mustern, ehe ich das Weinglas erneut ergriff und einen Schluck daraus nahm. Hab ich dir schon gesagt, dass du in dem Kleid echt gut aussiehst? Es war eher eine Frage, die ich selbst beantworten konnte. Ich hatte es noch nicht getan, weswegen ich das jetzt nach holte. Jedoch verschwieg ich, dass ich sie selbst in normalen Klamotten und im weißen Arztkittel wirklich attraktiv fand. Aber das musste sie jetzt noch nicht wissen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 30, 2016 2:31 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich schmunzelte. "Ich gehöre eindeutig nicht dazu. Das Arbeiten zusammen im Fachbereich und mit einem gewissen Chirurgen mit besonderem Spitznamen ist mir da lieber." witzelte ich. Da er den Spitznamen jetzt sowieso kannte hatte ich beschlossen, dass Akzeptanz das beste war und einfach auch so damit umzugehen, dass er es jetzt eben wusste.
Interessiert hörte ich zu, als Logan den möglichen Grund nannte. Das war wohl gut möglich, dass sich der Patient aus Nervosität oder sonstigen Gründen nicht an die Präoperativen Regeln gehalten hatte. Ich nahm einen Schluck aus dem Weinglas, während Logan sprach. Ich lächelte in das Glas und stellte es wieder ab, um Logan richtig ansehen und Antworten zu können. "Jetzt schon, und ich fühle mich sehr geschmeichelt. Das kleid ist auxh froh endlich mal wieder Ausgang zu bekommen." witzelte ich, um auch zu überspielen wie sehr mich so ein Kommentar doch freute. Ich war schließlich keine 16 mehr. Dass ich das Kleid wirklich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr angehabt hatte lag wohl daran, dass ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr in einem schicken Restaurant oder Ambiente gewesen war, was eigentlich fast der einzige Ort war, an dem man das etwas edler geschnittene Kleid tragen konnte ohne overdressed auszusehen, außer natürlich man fiel gerne auf.
"Wie kam es eigentlich dazu, dass du mich ausgerechnet im beobachtungsraum des MRTs um die Verabredung gefragt hast? Nicht dass ich die Atmosphäre nicht gut fand. Es gibt kaum etwas besseres als ein schickes MRT Bild auf einem Computer Bildschirm." ich lachte, war aber wirklich neugierig, wie er so plötzlich darauf kam, von einem Moment auf den anderen. Hatte ich irgendetwas getan, was ihn auf die Idee gebracht hatte oder, was mein Herz doch etwas schnelle schlagen ließ, hatte er sich bereits länger Gedanken darum gemacht wann er mich fragen sollte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 30, 2016 9:27 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Fängst du an zu flirten? fragte ich mit einem leichten Grinsen. Wenn sie schon so herumwitzelte, konnte ich auch einfach ebenso direkt sein, wie sie es war, weswegen ich mich einfach vorlehnte. Oder ist das deine Definition von einem professionellen Gespräch über den Job als Chirurg? Es war schon merkwürdig, wie anders sowohl Olivia als auch ich sein konnten, wenn wir erst das Krankenhaus verlassen hatten und in den langweiligen Alltag der anderen Menschen auf den Straßen eintauchten. Es gefiel mir, mich so zwanglos mit ihr zu unterhalten und mich als Begleitung der hübschen Frau in dem Winterkleid bezeichnen zu dürfen.
Da kann ich nicht mithalten. Ein schickes Hemd lässt sich unter dem Arztkittel besser tragen als ein Kleid Tatsächlich zog ich hin und wieder ein Hemd an, welches unter dem weißen Kittel zum Vorschein kam. Das erweckte schließlich noch einen seriöseren Eindruck. Als Olivia mich fragte, wie es dazu kam, dass ich sie ausgerechnet im Beobachtungsraum gefragt hatte, blickte ich sie für einen Moment nur schweigend an, wobei ich charmant vor mich hinlächelte. Eigentlich würde ich mir bei sowas das Recht vorbehalten, nicht zu antworten Ich hob den Blick, als die Bedienung kam und das Essen brachte. Perfekter Zeitpunkt um eine kurze Schweigepause einzuführen, weswegen ich mich nur kurz bei der Kellnerin bedankte und einen Bissen meines GErichtes nahm. Aber nachdem du mir wahrheitsgemäß auf die Frage, wer denn bitte "McDreamy" ist, geantwortet hast, hast du was gut bei mir. Meine Mundwinkel zuckten leicht nach oben, als ich an den Tag zurückdachte. Als erstes hab ich Amy gefragt, ob sie mir erlauben würde, dich zum Essen auszuführen. Sie hat mir freundlicherweise versprochen, nichts zu verraten. Und ich muss sagen, ich bin stolz auf sie. Sie hat mir zwar einige Informationen von deinen Gesprächen mit deiner besten Freundin verraten aber sie kann dichthalten, wenn man sie darum bittet Ich musste unwillkürlich grinsen, da ich somit zeigte, dass Amy nicht nur von dem Spitznamen erzählt hatte. Und im Beobachtungsraum hat man für gewöhnlich seine Ruhe. Nur der Patient und sich selbst. In dem Fall warst eben du auch dabei. Das hat sich eben angeboten.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 30, 2016 11:36 pm von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich lachte kurz leise und zwinkerte im zu. "womöglich." war meine Antwort darauf, die ich nicht weiter ausführte. Natürlich flirtete ich, denn eigentlich hatte ich auf genau sowas schon seit mehreren Monaten gehofft. Auch wenn irgendwo trotzdem die Unsicherheit wegen der Arbeit und allem da war.
Als wir uns weiter unterhielten und es bei meiner Frage erst mal so schien, als würde er nicht darauf antworten, hing meine Hoffnung an dem Wort eigentlich, während die Kellnerin das Essen brachte, für das ich mich bedankte. Abwartend sah ich Logan an, der erst mal eine Bissen aß und erst dann weiter sprach. Kurz grinste ich bei seiner Bemerkung, dass ich was gut bei ihm hatte, dieses grinsen wurde jedoch zu einem sehr überraschten Gesicht, als er das mit Amy erzählte. Nicht nur, dass die beiden anscheinend schon alles ohne mich ausgemacht hatten noch vor 2 Monaten, nein sie hatte auch noch irgendetwas von dem erzählt, was ich mit meiner besten Freundin besprochen hatte. Wahrscheinlich etwas über Logan. Vor meinem inneren Auge kam beim Gedanken daran so einiges zusammen, was wir so über Logan besprochen hatten. Oh Gott. Das mit dem Beobachtungsraum war gerade zweitrangig geworden, auch wenn es wirklich schön zu wissen war.
"Will ich wissen, was diese kleine Verräterin erzählt hat?" ich spürte, dass meine Wangen rot brannten, doch diesmal war es eindeutig nicht vom Wein. "unglaublich, da zieht man sie groß und sie plaudert munter aus worüber man spricht, behält aber was du ihr sagst schön für sich. Du hast meine Tochter um den Finger gewickelt!" warf ich ihm Kopfschüttelnd und entrüstet aber lachelnd vor. Gerade war ich eine Mischung aus peinlich berührt, wirklich überrascht und fand es gleichzeitig irgendwie süß, dass er meine Tochter um Erlaubnis gefragt hatte, die sich dann auch noch so mit ihm verschworen hatte, dass sie nichts gesagt hatte. "Das erklärt aber warum sie so ofrt nach dir gefragt hat und immer wissen wollte, ob ich an einem Tag mit dir gesprochen hätte." merkte ich an. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken, was sie alles ausgeplappert hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Nov 30, 2016 11:58 pm von ©Logan Montgomery verfasst.
Lass mich raten. Außerhalb des Krankenhaus ignorierst du die Tatsache, dass ich eigentlich dein Chef bin? Es war eher eine rhetorische Frage, denn sonst hätte sie wohl nie zugesagt, als ich sie das erste Mal gefragt hatte, ob sie mit mir Essen gehen wolle.
Je nachdem, wie sehr du dich heute noch schämen möchtest. Auf einer Skala von 1 bis 10. erwiderte ich schmunzelnd und starrte lächelnd auf ihre erröteten Wangen. Wobei wir mindestens schon bei 3 sind. Deine Wangen sind schon auffällig rot geworden Provokant schob ich mir grinsend eine Gabel in den Mund und zuckte mit den Schultern, ohne den Blick von ihr abzuwenden. Selbst wenn sie versuchte, ihre Selbstbeherrschung zu behalten, war sie einfach eine unglaubliche Frau. Hübsch, intelligent und sympathisch zugleich. Eine Frau, die meine Familie sofort aufnehmen würde und auf die ich stolz sein könnte.
Bei Olivia hatte ich Glück. Neben den genannten Eigenschaften verstand sie es auch, dass ich kaum zuhause war. Sie übte den gleichen Job aus und...es schien so, als existierte zwischen uns eine gewisse Anziehung, die ich nicht ignorieren konnte. Ich hab sie nicht um den Finger gewickelt. Sie hat mir nur begeistert ein paar Informationen preisgegeben ohne dass ich überhaupt auf den Gedanken gekommen bin, nach interessanten Fakten zu fragen. Außerdem muss ich sagen hatte ich bislang noch keine so gute Komplizin wie deine Tochter. Wer weiß? Vielleicht komm ich morgen ja mit anderen Informationen um die Ecke. Ich legte die Gabel beiseite und griff erneut zum Weinglas. Dieser Abend hatte erst angefangen und schon fühlte ich mich unglaublich wohl in Olivias Anwesenheit und Gesellschaft, wie wir uns unterhielten. Bald erzählt sie mir noch, auf welcher Seite des Bettes du schläfst oder wie stark dein Kaffee morgens sein muss Ich zog meine Augenbrauen in die Höhe, bevor ich den Kopf schüttelte. Ich hab ja zum Glück keine Kinder, die irgendwas über meine Interessen oder sonstige Schwärmereien ausplaudern können Ich lachte leise auf und widmete mich wieder meinem Essen.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 01, 2016 12:17 am von ©Olivia Morgan verfasst.
Ich sah unschuldig an die Decke und dann wieder zu ihm. "Ich versuche es, sonst wäre ich wohl nicht hier." antwortete ich schmunzelnd.
Bei der Sache mit Amy nahm ich erst mal einen etwas größeren Schluck vom Wein. "Reden wir nochmal darüber, wenn ich beim zweiten Glas bin." erklärte ich und versuchte wieder eine normale Gesichtsfarbe zu erlangen. Naja. Er saß trotz qmys Erzählungen hier, also kann es so schlimm nicht gewesen sein, beziehungsweise das, was er gehört hat, passt sehr gut zu seinen eigenen Gedanken. Zumindest half mir dieser Gedankengang etwas was die Gesichtsfarbe anging, sodass ich auch mal dazu kam etwas vom leckeren essen zu probieren.
Kurz darauf schüttelte ich jedoch den Kopf. Vor allem konnte sich Logan fasst schon etwas darauf einbilden, denn es war nun nicht gerade so, dass meine Tochter allen Menschen einfach soetwas ausplauderte, sondern eben nur mit denen so locker quasellte, die sie lieb Gewonnen hatte und Logan hatte es wohl mit seiner so führenden art im Krankenhaus vor allem hingekriegt, dass er gleich beide Morgan Frauen um den Finger gewickelt hatte. Ich musste auch zugeben, dass das anregende Gespräch durchaus amüsant war, auch wenn für mich in mancher Hinsicht eben etwas peinlich, so war es doch ganz interessant, vor allem da es auch einen kleinen Überlegenheitskampf darstellte. Zumindest sah ich vor allem Logans Letzte Aussage als sowas an, bei der ich jedoch ein Ass im Ärmel hatte. "rechts außen, den Rest krallt sich Amy, wenn sie wieder mal bei mir schläft und Mittel. Das kannst du auch mich fragen." antwortete ich schmunzelnd. Dieses wurde dann zu einem Grinsen. "Außerdem habe ich die Nummer deiner 14 jährigen Nichte, die sicher gerne ein wenig Auskunft gibt, sie schien mir ein Temperamentvolles Mädchen, dass sich sicher gerne einen Spaß mit ihrem onkel erlsubt und ihn etwas ärgert." erklärte ich mit einem triumphierendrn Lächeln.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Dez 01, 2016 7:14 am von ©Logan Montgomery verfasst.
Auch wieder wahr. Ich betrachtete nachdenklich mein Weinglas, in dem sich vielleicht nur noch zwei, drei Tropfen des edlen Weines befanden und griff schließlich zur Flasche, die am Rand des Tisches stand, um mir bei Bedarf auch Olivia nachzuschenken. Ich war derjenige am Tisch, der in diesem Gespräch eindeutig die Oberhand hatte. Schließlich hatte Olivia kaum etwas gegen mich in der Hand um mich einwenig zu ärgern, so wie ich es tat.
Das sind so private Fragen, da wäre es wesentlich amüsanter wenn ich die Antworten kennen würde ohne dich fragen zu müssen. Ich lächelte sie offen an, wobei ich den Drang verspürte sie einfach für einen Moment zu berühren. Ich hatte nie gedacht, dass mein Herz sogar noch schneller schlagen könnte als bei meiner ersten Beziehung, die immerhin drei Jahre andauerte. Vielleicht klappte das mit Olivia sogar? Die Frage ist, ob Keira genug weiß über ihren Onkel um mich ebenso in eine peinliche, unangenehme Situation bringen zu können wie es Amy bei dir schafft. Ich bin schließlich für sie der Chirurg, ihr Onkel und Pate. Ich erwähne in ihrer Gegenwart nie, für wen oder was ich mich interessiere Mein Blick bohrte sich quasi durch sie hindurch, während ein Lächeln auf meinen Lippen lag. Du könntest selbstverständlich auch einfach mich fragen. Ich entscheide dann, ob ich drauf antworte oder nicht. Du könntest mich zum Beispiel auch mal einfach zuhause besuchen. Vielleicht erfährst du dadurch auch etwas Interessantes Es war bekannt, dass ich kaum jemanden zu mir nach Hause einlud. Meistens musste ich dafür die- oder denjenigen erstmal ein Jahr gut genug kennen und schätzen um ihn in mein Haus zu lassen, was für mich als Rückzugsort galt.

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