Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Die Bushaltestelle

Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 1:49 pm von ©Schulleitung verfasst.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 2:14 pm von ©Charlie Evans verfasst.
Ich stützte mich an einer der Stangen ab und versuchte sowohl meinen Koffer als auch meinen Hund nah bei mir zu behalten, was sich nicht ganz so leicht erwieß, da der Bus überfüllt war mit wichtig aussehenden, telefonierenden Buisnessmännern, Frauen mit quängelnden Kindern und irgendwelchen Jugendlichen, die so fixiert auf ihre Handys waren, dass sie gar nicht merkten, wo sie hintraten. Baloo verhielt sich doch tatsächlich ruhig und geduldig, bis ein Teenager ihm auf den Schwanz trat, sodass er ein schmerzvolles Jaulen von sich hören ließ. Entschuldigend drehte sich der Junge zu uns um, während Baloo sich sofort zwischen meinen Beinen auf den Boden setzte. Ich wollte einfach nur raus aus diesem Verkehrsmittel, was sich so gut wie nie benutzt hatte. Ich hatte jedes Mal ein Internat besucht, weswegen ich nie mit dem Zug oder mit dem Bus zur Schule fahren musste.
"Nächster Halt: Internat Saint Cyr - Académie" Ich wusste von den Erzählungen Katys Eltern, dass ich trotz der nahen Haltestelle doch noch ein wenig zum Internat laufen musste, weswegen sich Katy freundlicherweise dazu bereit erklärt hatte, mich abzuholen. Ich hielt die Leine meines Rüden kurz, als ich ausstieg und den Koffer hinter mir herzog, bevor ich mich erstmal genauer umsah. Auf den ersten Blick sah ich nichts von dem Internat, doch auf den zweiten Blick konnte ich das ältere Gemäuer zwischen den Bäumen hervorleuchten sehen. Ich sah zu, wie der Bus allmählich davon fuhr, bevor ich Baloo zu einer Pfütze führte, aus der er trinken konnte. Sie müsste gleich da sein Ich sprach zwar mit meinem Hund immer noch auf Englisch, hatte mir aber vorgenommen meine Französischkünste zu verbessern, in dem ich mit allen Internatsschülern konsequent französisch sprach, auch wenn ich selbst darunter am meisten leiden würde, unter anderem weil man aufgrund meines stark ausgeprägten Akzentes deutlich merkte, dass ich aus England stammte. "Entschuldigen Sie?" Ich drehte mich um und stand einer älteren Frau gegenüber, die mich anlächelte. Ja? - "Wo finde ich das Internat Saint Cyr?" Ich lächelte und deutete auf das Gebäude, welches ich zwischen den Bäumen erkennen konnte. Ich kenne nigkt die Weg, Entschuldigung. Aber- Eigentlich wollte ich noch erwähnen, dass ich selbst auf eine Freundin wartete, die mich abholte, doch da hatte sie mich bereits mit einem "Ah, aber trotzdem vielen Dank" unterbrochen und war an mir vorbei gelaufen. Etwas überrascht blieb ich stehen und sah ihr nach, bevor ich den Kopf schüttelte und geduldig auf Katy wartete.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 4:52 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Ich beeilte mich zur Bushaltestelle zu kommen, da ich mich etwas verspätet hatte. Das Kapitel war einfach so spannend. Als ich auf die Haltestelle zulief, sah ich Charlie bereits von weitem und lächelte ihm zu, während ich ihm mit der nicht eingegipsten rechten Hand zuwinkte. Bald wurde der Gips ja aber zum Glück ab kommen, der Termin dafür nächste Woche stand schon, auch wenn er durch Physiotrainingsstunden zwei Mal die Woche ersetzt werden würde.
Bei Charlie angekommen umarmte ich den jungen freudig. Es war ewig her, dass wir uns das letzte Mal gesehen hatten, doch wir waren noch in Kontakt geblieben. Ich war froh ihn Mal wieder zu sehen, auch wenn die Umstände damals teilweise etwas peinlich gewesen waren, so war er doch ein guter Freund. "Hey, schön dich zu sehen. Du bist echt gewachsen!" staunte ich als ich lachend als ich mich wieder von ihm löste. Das letzte Mal als er vor gestanden hatte war er genauso groß wie ich gewesen. Nun, ich war seitdem nicht viel gewachsen. Auch seine Gesichtszüge hatten sich deutlich verändert und waren nicht mehr so jungenhaft und kindisch wie damals, doch nichtsdestotrotz erkannte man den Charlie von damals noch in ihm. "Wie war die Fahrt? ich sprach mit ihm alleine aus Gewohnheit auf Englisch.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 8:40 pm von ©Charlie Evans verfasst.
Tatsächlich kam Katy wenig später um die Ecke gebogen, weswegen Baloo sofort begann, an der Leine zu ziehen. Er war zwar ein Hund mit einem sanften Gemüt aber wenn er jemanden nicht kannte, dann war er wie darauf besessen, diese Person kennenzulernen. Auch ich war neugierig, wie sie sich so verändert hatte - immerhin hatte ich sie vor ein paar Jahren das letzte Mal persönlich zu Gesicht bekommen. Dass sie erst vor kurzem einen Autounfall gehabt hatte, hatte ihre Mutter mir erzählt, weswegen ich mich nicht wunderte, warum sie einen Gips am Arm trug. Viel eher begann ich offen und warm zu lächeln als ich sie sah, bevor ich sie in den Arm nahm und sie kurz an mich drückte, dicht gefolgt von einem kurzen Wangenkuss, wie es in Wales in unseren Bekanntenkreisen üblich war. My lady Ich schob sie einwenig von mir weg um sie mir genauer anzusehen, bevor ich meine Mundwinkel charmant lächelnd nach oben zog. Gut siehst du aus, wie geht es dir? Ich warf einen kurzen Blick auf ihren gebrochenen Arm, während ich Baloo davon abhielt, an Katy hochzuspringen. Yeah, ich kann doch nicht immer der mittelgroße Engländer bleiben antwortete ich leise lachend und griff nach meinem Trolley, den ich problemlos hinter mir herziehen konnte. Die Fahrt war nicht ganz so angenehm, tatsächlich. Es ist eben ziemlich unpraktisch, wenn man in einem überfüllten Bus etwa zwei Stunden fahren muss, keinen Sitzplatz hat und zusätzlich noch einen Hund dabei hat, dem die Leute irgendwie ständig auf den Schwanz stehen Ich zuckte mit den Schultern und lächelte kurz. Ich hätte jetzt wirklich nichts gegen eine Tasse Tee. Deine Eltern fahren übrigens über das Wochenende mit meinen Eltern und Grace nach Paris.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 8:56 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Ich schmunzelte leicht über sein "My Lady" sein Dialekt war wie schon damals nicht zu überhören und ich fragte mich, ob ich mich für ihn manchmal ebenso witzig oder interessant anhörte wie er für mich. Der Hund zog seine Aufmerksamkeit sofort nach der Begrüßung auf sich und ich hielt ihm zum Schnuppern eine Hand hin, um ihn daraufhin zu Streicheln. "Du bist wie ich sehe in extrovertierter und sehr sympathischer Begleitung. Baloo heißt er, oder?" lächelnd sah ich von Hund zurück zu ihm. "Danke. Den Umständen entsprechend ganz gut." ich hob den gegipsten Arm leicht an. Danach lauschte ich seinen Antwort auf meine Frage und verzog leicht das Gesicht. Ja dieser Bus war immer so unglaublich voll. Mitleidig sah ich ihn an und streichelte nochmal Baloos Fell. Das mit Paris nahm ich einfach mal so entgegen. Es war nichts neues, dass meine Eltern Mal weg fuhren. Sie hatten es mir wahrscheinlich auch geschrieben doch ich hatte mein Handy... Irgendwo. Ich wusste gerade nicht genau wo, in meinem Zimmer liegen. "Alles klar. Also ihr Armen. Den Tee kriegst du natürlich, nach der Tortur." ich lächelte zu ihm hoch und lief los in Richtung der Internats. "Ich bin sicher, dir wird es hier gefallen. Weißt du, wie lange du bleibst?" ich drehte den Kopf, um ihn ansehen zu können, während ich lief

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 9:10 pm von ©Charlie Evans verfasst.
Ich sah auf Baloo hinab, der nach seinem Schnupperkurs begann, die Hand der Amerikanerin abzuschlecken, während ich mich nach unten beugte um ihm die Ohren zu kraulen. Ja. Wenn es deinem Arm besser geht, kann ich dir ja gerne mal Inline Skates anschnallen, damit du mit ihm ein paar Runden drehen kannst. So hältst du immerhin mit ihm Schritt und zusätzlich kann er dich ziehen, so kann man problemlos zwei Stärken eines Huskys kombinieren erwiderte ich und schulterte meinen schwarzen Rucksack, in dem ich nicht nur seinen Wassernapf hatte sondern auch das Proviant für mich selbst.
Lächelnd hielt ich mit ihr Schritt, während auch Baloo brav an meiner Seite lief, obwohl ich spürte, dass er selbst gerne voraus gelaufen wäre. Aber da ich die Gegend nicht kannte, wollte ich ihn erstmal nicht losbinden. Meinst du? Was kann man denn hier machen? Volleyball spielen? Ich sah sie von der Seite her an und musterte sie. Sie hatte sich auch sehr verändert, seit ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Sie war erwachsener geworden und reifer, aber sie sah genauso hübsch aus wie vor ein paar Jahren. Zwei, drei Monate vielleicht. Du weißt ja...das weiß ich nie wirklich. Meistens reisen wir ja recht spontan ab.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 9:43 pm von ©Katy Shounen verfasst.
Ich machte mir nicht viel aus der abgeschlabberten Hand. Charlies Vorschlag mit den Inlineskates kommentierte ich erst Mal mit einer angehobenen Augenbraue. ""Ja super, schnallt das tollpatschige Mädchen auf Inliner mit einem Husky vorne dran, nachdem sie gerade erst den Gips los geworden ist, geniale Idee." gab ich sarkastisch von mir und schüttelte grinsend den Kopf. "Das geht nur, wenn ich alles mögliche an Schutz Frage und wenn mich jemand begleitet." stellte ich lachelnd fest. Ich war mir meiner zwar nicht völlig übertriebenen aber doch oft und vor allem in peinlichen Situationen presenten Tollpatschigkeit durchaus bewusst und wollte sie nicht unbedingt provozieren.
Als Charlie fragte, was man hier machen konnte, legte ich nachdenklich den Kopf schief, während ich zum Internat hoch sah. Ich hatte am Anfang nur gedacht, dass ich diesen Ort so ins Herz schließen würde, doch genau das war passiert mit all den so unterschiedlichen Menschen, der Umgebung und natürlich Matt. "Klar, kannst du das, und zich andere Sportarten. Hier sind viele Sportasse auf der Schule. Außerdem Menschen von überall. Von Russland über Norwegen bis zu den USA." ich sah ihn schmunzelnd an, Ehe ich weiter sprach. "Außerdem ist die Umgebung toll. In der Nähe gibt es einen See, der super zum Schwimmen ist und in die Stadt kommst du mit mehreren Bussen oder mit dem Fahrrad, es ist nicht weit. Manche machen auch einen langen Spaziergang und laufen. In der Stadt gibt es eigentlich alles. Die meisten Lehrer sind echt nett und wenn du Glück hast, hast du zudem noch tolle Zimmer genossen." zählte ich optimistisch auf. Letzteres war ja eher eine Glückssache. Mein Blick ging vom immer näher rückenden Internat zurück zu Charlie. Kein Wunder, dass ich mit 13 so verschlossen in ihn gewesen war, denn. Auch wenn er jetzt durch seine reiferen Gesichtszüge nochmals männlicher aussah so hatte er bereits damals wirklich gut ausgesehen, nur dass mich das um Gegensatz zu heute größtenteils kalt ließ. Klar, völlig egal war es mir nicht, ihn zu sehen, doch das lag nicht an seinem aussehen sondern einfach an der Tatsache dass er der erste Junge gewesen war in den ich so richtig verknallt gewesen war. Das vergaß man nun Mal nicht und außerdem freute ich mich sehr, einen Freund nach langer Zeit wieder zu sehen. "Ja... Ich hoffe du bleibst eine Weile. Es ist schön, dich Mal wieder zu sehen." mein Lächeln wurde weicher während ich ihn ehrlich ansah.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Aug 09, 2017 10:30 pm von ©Charlie Evans verfasst.
Ich musste auflachen, als sie auf meinen Vorschlag antwortete. Keine Sorge, Katy. Solange du gut Inline Skates fahren kannst, sollte das kein Problem sein. Baloo hört aufs Wort und ich fahr auch gerne mit. Aber so etwas sollte man eigentlich mal gemacht haben, sofern man keine Angst hat Ich unterdrückte ein gewaltiges Gähnen und hielt mir reflexartig die Hand vor den Mund. Die Fahrt hatte mich ermüden lassen, weswegen ich einfach nur meinen Tiefpunkt überwinden musste, um wieder fitter und wacher zu werden.
Ich blieb kurz stehen um einen weißen Zettel des Internats aus meiner Tasche ziehen zu können. Wenn man Volleyball spielen kann, reicht mir das vollkommen erwiderte ich lächelnd, während ich den Zettel überflog. Ich bin im Zimmer 5...ich denke die Zimmergenossen sollten eigentlich das kleinste Problem sein Ich kam wirklich mit beinahe jedem klar. Selbst provokante Schläger konnten mich einfach nicht provozieren. Ich hoffe auch. Frankreich ist immerhin schön. Wir waren davor in Chile und glaub mir, manche Ecken waren einfach nur schlimm mit anzusehen.
Neugierig hob ich den Blick als das Internat vollends hinter dem letzten Baum erschien. Es war tatsächlich echt schön und ich hatte schon viele Internate gesehen, weswegen ich das behaupten durfte. Das alte Gemäuer der Schule wurde an manchen Stellen von Efeu und anderen Rankenpflanzen überdeckt und auf der breiten, steinernen Treppe saßen zwei Schüler, hörten Musik und lasen. Das Internat an sich sieht zumindest nicht schlecht aus Ich legte den Kopf in den Nacken, bevor ich Katy in das Gebäude folgte, da sie sich bereit erklärt hatte, mir mein Zimmer zu zeigen.

Tbc: Zimmer 5

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