Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 She Sayed See You Later Boy!

Diese Schriftrolle wurde am So Aug 13, 2017 12:24 am von ©Sandra West verfasst.
das Eingangsposting lautete :

Um fünf klingelt mein Wecker. Ernsthaft?!, gut, wir haben noch Ferien aber ich musste den Rhythmus von hier in mich rein prügeln. Verdammte Zeitumstellung! Gut... dann eben aufstehen und ab ins Bad, an meinen Mitbewohnerinnen vorbei, die spätestens in einer halben Stunde aufstehen würden. Ich kämme im Bad meine Haare, lasse sie aber offen wie immer, schminken war wie immer, dunkle Augen und den Rest lass ich mal so wie er ist. Ich wechsle von meinem Schlafoutfit in eine graue lockere Jeans, die schon bessere Zeiten erlebt hat, immerhin hatte sie nicht nur an den Knien sondern auch an den Schienbeinen Löcher, was mich aber gar nicht stört, dazu ein schwarzes anliegendes Top und schwarze Vans, meine giftgrüne Cappy und mein Skateboard, alles dabei und genau 5:29 Uhr, also schnappe ich noch schnell meinen Schlüssel und gehe dann aus dem Zimmer als die Uhr auf 5:30 Uhr umschlägt und ich noch den Wecker der Tussen in meinem Zimmer höre. Nervig. Gott sei dank gibt es schön Frühstück und ich gehe in die Mensa, wobei ich mich drei mal verlief bis ich dort hin fand. Murphy würde sicher noch schlafen und das noch bis zum Mittag also hatte ich genug Platz im Kalender um mir die Umgebung alleine anzuschauen, auch wenn ich das nicht gerne tat. Doch zuerst was zwischen die Zähne. So gehe ich durch den Raum und finde ... nichts. Gar nichts was man auch nur annähernd Essen könnte. Ich seh es schon kommen, ich das Knochengestell werde nur noch zum Skelett. Aber egal. Ich finde einen Apfel und eine Flasche Wasser und stecke beides in den Rucksack, den ich bin Rausgehen noch mitgenommen habe. Als die Nahrung für heute verstaut ist gehe ich mit meinen Kopfhörern in den Ohren nach draußen und ziehe eine rote Schachtel aus meiner Jeans, wobei ich einen der Sargnägel anzünde und zwischen meine weichen Rosefarbenen Lippen stecke, um die Zigarette und das Grüne Feuerzeug wieder dort zu versorgen, wo es hingehört.
Als ich vom Kiesplatz weg bin, werfe ich mein Board auf dem Boden und Stelle mich drauf, fahre ins nichts und würde sicher so schnell nicht mehr zurück finden. Als ich dann ein Schild sah das zum Skateplatz verweist fahre ich den Wegweisern nach und dachte kurz an meine Mum, die mich hier her geschickt hatte, weil sie mich nicht mehr unter Kontrolle gehabt hat. Sie hat eben auf ganzer Linie versagt, aber das hatte auch Murphys Mutter , doch die zwei sind ein anderes Thema. Am Skateplatz angekommen bleibe ich neben den ganzen Rampen stehen und hole den Apfel aus meinem Rucksack, setzte mich auf mein Board und beobachte die wenigen Leute, die um diese Zeit schon wach sind und sich auf oder neben dem Skateplatz tummeln. Ich selbst würde nach meinem obligatorischen Frühstück, das wahrscheinlich auch mein Mittagessen ist, anfangen zu Skaten aber bis dahin würde ich mich mit zuschauen zufrieden geben.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 06, 2019 12:26 am von ©Fynn Almond verfasst.
Ich nicke und sehe immer noch etwas unschlüssig zu den Kerlen rüber. Ich mag halt einfach nicht jeden, eher mag ich wenige ausgewählte Leute und da ich viele schreckliche Kerle kenne, denke ich natürlich gleich an das Schlimmste. Sicher kann das manchmal nervig sein, aber diese Vorsicht, hat mir oft geholfen. Das einzige, was ich will, ist Sandra zu beschützen und nicht zu verlieren und dennoch gebe ich mein Bestes offener zu sein. Mein bestes Beispiel ist wohl Caspar, mit dem ich mich normalerweise sicherlich nicht rosig verstehen würde. Aber ich muss akzeptieren, wie wichtig er für Sandra ist und dessen gebe ich mir große Mühe, was auch ganz gut zu klappen scheint.
Als ich sie durch meine Frage aber anscheinend etwas unsicher mache, wache ich etwas auf und schüttle schnell den Kopf. Wie kommt sie bloß auf so etwas?
Ich kann gar nichts sagen dann redet sie schon weiter und ich muss wieder einmal verstehen, wie sie nunmal ist. Bei so komischen Mädchen kann ich ja auch verstehen, wenn sie sich lieber mal an Jungs hält, aber... 'Kein aber Fynn!' ermahne ich mich selbst. Auch wenn ich Sandra noch nicht so gut kenne, weiß ich, dass ich sie nicht verlieren will und da ich nicht auf den Kopf gefallen bin, weiß ich, dass es nie perfekt ist und man sich etwas anpassen und aufeinander einlassen muss.
Ich habe die ganze Zeit nichts gesagt, weil ich so mit mir selbst kämpfe und nichts Falsches sagen will, aber nun mache ich große Augen und kann meinen Ohren nicht trauen. "Wie bitte?" frage ich einfach nur geschockt und überfordert. Werde aber auch langsam wütender, als sie mich immer noch nicht erklären lässt und noch einen drauf setzt. "Ich vertraue dir doch! Ja das fällt mir schwer, weil ich nicht nur von meiner Ex sondern auch von anderen Menschen hintergangen wurde, aber ich gebe mir wirklich Mühe und sehe auch, dass du mich liebst und zum Beispiel Caspar wirklich nur dein bester Freund ist, der dir sehr wichtig ist. Ich mache mir doch nur Sorgen, weil du mir wichtig bist und weil ich weiß, dass man sich täuschen kann und verletzt wird und ich nicht will das du verletzt wirst." versuche ich zu erklären, rechne aber fast damit, dass sie mich nicht verstehen wird. "Es tut mir leid, wenn du denkst, ich reagiere über dabei, aber du kannst doch deshalb nicht alles hinschmeißen! Ich gebe mir größte Mühe bei allem, was ich tue, weil ich dich liebe verdammt und ich werde nicht zulassen, dass du das aufgibst. Lieber lasse ich dir noch mehr Freiraum und lasse dich dein Ding machen, damit du dich nicht von mir eingesperrt fühlst oder sowas." meine ich energisch und dennoch traurig und verzweifelt. Ich hoffte wirklich, sie meinte das nicht ernst, denn auch, wenn ich wusste, dass ich manchmal zu eifersüchtig sein konnte, hatte das auch gute Gründe. Ich akzeptierte ihre Fehler auch, konnte sie das nicht auch bei mir tun? War ich so schlimm?

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 06, 2019 12:44 am von ©Sandra West verfasst.
Ich stehe vor ihm und wäre ich ein Emoji würde ein Vulkan aus meinem Kopf schießen. Ich hasse es wenn man auf mich aufpassen will, denn ich kann das verdammt gut alleine. Fynn scheint hin und wieder so zu sein, das er auf alles aufpassen will was ihm etwas bedeutet.
Ich bin nun mal nicht einfach. Ich bin alles, nur nicht einfach. Das wusste er von Anfang an. Ich bin aufbrausend und dazu bin ich heute nüchtern und habe noch nicht mal was geraucht. Ich hatte schlicht weg noch nicht die Zeit gefunden mir etwas zu besorgen und irgendwann sollte ich vielleicht auch mal im Unterricht anwesend sein. So sehe ich einfach zu Fynn hoch und krame irgendwie alles zusammen, damit es wieder Frazösisch klingt was ich so von mir gebe.
Langsam ziehe ich meine Zigarettenschachtel aus meinem Pullover und schiebe mir eine Kippe zwischen meine Lippen, zünde diese an und ziehe an ihr.
Fynn ich schmeiße nichts einfach hin, dazu bedeutest du mir einfach zu viel und schon das hätte ich nie erwartet. Aber du musst einfach lernen, dass du nicht auf jeden aufpassen musst, ich kann gut auf mich aufpassen., wiederhole ich einfach und sehe ihn mit meinen eisgrauen Augen an, in denen doch noch ein wenig Hoffnung liegt. Aber ich bin froh, dich zu haben und auch bin ich froh, wenn du hin und wieder ein Auge auf mich hast, aber im Alltag schaffe ich es wirklich alleine, stelle ich einfach fest und versuche so ihn wieder ein wenig zu beruhigen und ihn auch irgendwo so weit zu bringen, dass er mir doch vertraut. Wir sind noch nicht sonderlich lange zusammen und doch gibt es aktuell Reibungen, von denen ich eigentlich nichts wissen wollte. "Sollen wir jetzt Skaten oder was ist dein Plan? Weiter streiten?", frage ich provokant und lockere meine blond - schwarzen Haare um anschließend mein Board in die Hand zu nehmen und los zu fahren.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jan 07, 2019 10:32 pm von ©Fynn Almond verfasst.
Ich bin etwas überfordert mit der Situation, denn eigentlich will ich mich natürlich gar nicht streiten. Ich will nicht, dass Sandra mit mir unzufrieden ist und sogar anspricht, ob es besser wäre alles zu verändern. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich nicht mit ihr diskutieren würde und auch meine ehrliche Meinung klarstellen würde. Ich kann nicht einfach Ja und Amen sagen und so tun, als wäre nichts gewesen. Ich verfluche es, dass ich Sandra noch nicht lange genug kenne, um sie wirklich einschätzen zu können und versuche mit allen Mitteln, ruhig zu bleiben und zu argumentieren und sie nicht zu verlieren. Was schwerer ist, als gedacht.
Dafür dass sie ganz anders aussieht, spricht sie ziemlich ruhig, als sie die Zigarette anzündet. ”Ja...” ich würde gern mehr sagen, mich selbst verteidigen, aber ich tue es nicht. Doch vor meinem inneren Auge schwebt das Bild von Sandra, die grob von dem Typen aus dem Club gegriffen wird, ohne dass sie etwas ausrichten kann und Hilfe suchend zu mir sieht, damit ich dem Typen klarmache, dass er besser ganz schnell verschwinden sollte. Außerdem ist es ja nicht so, als würde ich ihr nicht vertrauen, ihr hinterherschnüffeln und ihre SMS checken, weil ich denke, sie betrügt mich. Nach meiner Frage vor wenigen Momenten hätte vermutlich ein: “Mach dir keine Sorgen, ich kenne die, die sind echt nett und gelassen drauf.” völlig gereicht, damit ich mich wieder entspanne und wir unser Treffen hätten fortsetzen können. Meinetwegen auch mit den Skaterboys.
Sie erklärt nochmal etwas genauer, dass sie mich ja eigentlich schätzt und so weiter und ich nicke einfach nur. Es würde nichts bringen ein Lächeln aufzuzwingen. Jeder Mensch würde merken, dass es nicht echt ist. Meine Stimmung ist ziemlich verdorben. Die Schule war blöd und langweilig, ich konnte die ganze Zeit nur daran denken Sandra zu sehen und als ich nun bei ihr war, bin ich natürlich kurz eifersüchtig, weil sie sich amüsiert, während ich ohne sie kaum viel unternehme, wenn meine zwei Freunde nicht gerade Zeit haben. Und dann wird mir aufgrund einer Frage, die eigentlich ohne den kleinsten bösen hintergedanken ausgesprochen wurde, unterstellt ich würde meiner Freundin nicht vertrauen und sie zu sehr beschützen und einschränken. Hatte ich das wirklich verdient? War es wirklich so? Wollte sie jetzt dass ich sie mit den Typen allein ließ? Wollte sie dass ich mich weniger mit ihr traf, sie weniger anrief oder anschrieb? Fühlte sie sich zu erdrückt von meiner Liebe? War ich einfach nicht geschaffen für eine Beziehung? Hatte mich Mila zurecht betrogen und verlassen? Ich schüttle schnell den Kopf, um die bösen Gedanken loszuwerden. Damit hatte ich dich abgeschlossen! Es hatte mich so lange gebraucht, nicht an mir selbst zu zweifeln. Mit Sandras provokanten Frage, die ich fast nicht wahrgenommen hätte, machte sie es nicht besser. Stumm sah ich ihr hinterher und spürte eine warme Zunge an meiner Hand. Selbstverständlich entging meiner treusten Begleiterin mein Zustand nicht und ich nahm sie kurz in den Arm, um mein Gesicht in ihrem Fell zu vergraben. Ich wollte nicht schwach werden, ich wollte Sandra auch nicht genau in diesem Moment allein lassen, ich wollte nicht, dass sie mich jetzt für ein Weichei hielt, aber gerade deshalb sollte ich weg. Ich warf einen Blick auf die lachenden Skater, die meiner hübschen Freundin hinterhersahen und lief dann stumm in ein kleines angrenzendes Wäldchen. Ich setzte mich einfach auf den Boden, lehnte mich an einen Baum, mit denn Rücken zum Skateplatz und hoffte, zumindest für einen Moment allein zu sein, am liebsten komplett. Bis auf Clive, die durfte bleiben. Sie nahm auf meinem Schoß Platz und sah mich mit ihren Kulleraugen an, schleckte tröstend über mein Gesicht und ich kraulte sie traurig lächelnd. Am liebsten würde ich mir Jus oder Aaron herbeiwünschen. Egal ob Jus versuchen würde mir alles wissenschaftlich sinnvoll und rational zu erklären oder Aaron wie ein trampel meine Gefühle missachten würde, würden sie mir Mut machen, mein Selbstvertrauen mir wiedergeben und mich ablenken. Was mit Sandra wurde, wusste ich nicht. Wir mussten nochmal reden, das wusste ich, aber ich hatte nicht die leiseste Ahnung wie, wenn es so weitergehen würde wie bisher.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jan 07, 2019 11:33 pm von ©Sandra West verfasst.
Meine Augen sind nur noch auf das Skaten gerichtet Ich hatte Fynn verletzt und das ist mir mehr wie nur klar, doch eigentlich ist es mir in diesem Moment ziemlich egal. Ich muss sagen, er bedeutet mir viel und die Erinnerungen, die wir bisher schon miteinander teilen bedeuten mir noch mehr. Jedes mal wenn ich unseren ersten Kuss denke, ziehrt ein sanftes und weiches Lächeln meine Lippen, das vor lauter Liebe schon fast kitschig wurde und triefte vor lauter Sehnsucht und kitschigen Gedanken, die ich in meinem Leben nie zugeben würde, auch weil das gar nicht meine Art ist. Fynn hat mich in den zwei Monaten in denen wir zusammen sind schon so sehr umgekrempelt, wie es kaum ein Mann vollbracht hätte. Nicht einmal Caspar hätte mich ändern können, doch dieses hatte das auch nie gewollt.
Irgendwann bleibe ich dann doch mitten auf dem Skateplatz stehen, atme durch und schüttle kurz den Kopf. Skyla lag wieder unter einem Baum und wartete bis ich ihr erlaubte aufzustehen, denn sie wollte zu Clive, das sah ich die. Die zwei haben inzwischen eine dicke Freundschaft aufgebaut, auch weil sie halt beiden gemeinsam im Zwinger fest sitzen und gegenseitig ihr einziger Halt sind, den sie sich bieten könnten. So gerne hätte ich das weiche und warme Felles des Junghundes neben mir, den ich von der Straße aufgelesen hatte.
Doch irgendwann sah ich mich doch nach Fynn um, ohne mich zu bewegen. Viel lieber ziehe ich einen Joint aus meiner Hosentasche, stecke diesen zwischen meine Lippen und zünde ihn an, ziehe so lange daran, bis er aufgeraucht ist und kann mich erst dann, weil ich nicht mehr zittere, nach Fynn umsehen. Klar, ich bin irgendwo süchtig nach Drogen, doch das Gras unterdrückt nur für kurze Zeit die Symptome, die mir jeden Tag die Lust und jede Nacht den Schlaf rauben.
Nach einer halben Weile bewege ich mich dann doch und suche nach Fynn, den ich wie vermutet in dem kleinen Wäldchen neben dem Skateplatz finde. Zwar wies mir meine treue Hündin den weg, denn ich wusste ja nicht hinter welchem Baum sich mein sogenannter Traummann versteckt, doch mit der Hilfe meines Schäferhundmixes ist es für normal gar kein Problem etwas zu finden, dass ich suche. Skyla neben mir ging ich vor ihm und Clive in die Hocke. Ganz sicher würde er den penetrant süßen Geruch des Grases wahr nehmen, doch es war mir in diesem Moment sogar egal. Ich konnte mich anders nicht dazu überwinden Fehler einzugestehen. Da Clive auf seinem Schoß sitzt halte ich etwas abstand und sehe am Kopf der Hündin vorbei in seine Augen. Es wäre wahrscheinlich mein letzter Versuch sich noch zu verwöhnen, denn ich bin nicht sonderlich gut in so Sachen wie Versöhnung.
Mit einem kritischen Blick mustere ich Fynn, versuche aus seinem Blick auch nur irgendwas abzulesen und lege anschließend einfach sehr vorsichtig meine Hand auf sein Schienbein. "Fynn, ich war vorher etwas forsch dir gegenüber. Ich hätte nicht so Handeln dürfen gegenüber dir. Du machst dir nur Sorgen um mich und ich verstehe dich, es gibt hier so viele verrückte und bescheuerte Kerle. Das ganze war vielleicht nicht ganz richtig von mir. Also dich zu beschuldigen und irgendwie auch zu beschimpfen… Du bist doch einfach nur besorgt und ich kann wohl stolz behaupten, dass ich dir demnach verdammt viel bedeuten muss, wenn du so auf mich acht geben willst.", sowohl meine Stimme als auch meine Körperhaltung ist sehr versöhnlich und so sehe ich mit meinen treudoofen grauen Augen zu ihm hoch. Klar, irgendwo lässt mich das Gras reden, doch auch aus meinen Wörtern hört man, das es hauptsächlich ich bin die spricht, das Kraut half mir nur, die richtigen Worte zu finden die ich ohne es nie im Leben finden oder aussprechen könnte.
Irgendwo hoffe ich, dass Clive ihn frei gibt und so warte ich einfach ab und sehe die hübsche Hündin einfach nur an, welche vorsichtig von Skyla begrüßt wird, nicht so aufgeregt und fröhlich wie sonst, sondern viel eher vorsichtig und sanft, unsicher und zurückhaltend. Fynn hatte mir auch mit ihr viel geholfen und das würde er ganz sicher auch heute noch merken, denn irgendwie hört sie auf ihn mindestens gleich gut wie auf mich.
"Ich würde dich gerne auf einen Kaffee einladen. Als Entschuldigung. Sollen wir am Abend vielleicht was unternehmen? Ich… Ich will einfach nicht das wir streiten Fynn.", mehr brachte ich gar nicht heraus ohne das mir dicke Tränen über die Wangen strömen, ohne das ein leises Wimmern aus meinen Lippen kommt und ich meinen Kopf senke. Ich hatte schon mein Leben lang ein Talent Leute zu vergraulen, die mir wirklich viel bedeuten und die ich eigentlich gar nicht verlieren will. Nein. Ich will eigentlich nur, dass jemand bleibt, auch wenn ich ihn bitte zu gehen, dass jemand bleibt, auch wenn ich rum schreie, wenn ich weine, wenn ich zittere, der mich hält wenn ich in meine Ängste zurück rutsche. Fynn war so jemand wie jedes Mädchen eigentlich bräuchte. Ein Feld in der Brandung. Jemand der standhaft bleibt wenn jeder weg geht. Doch heute hatte ich es wirklich geschafft das er geht. "Es tut mir Leid.", wisperte ich einfach nochmals um es um verdeutlichen. Unsicher lasse ich mich von der Hocke auf meine Knie fallen und bleibe dann einfach mit gesenkten Kopf und meinen Händen in meiner Pullovertasche vergraben sitzen. Abwartend was er machen würde, wie er reagieren würde. Ob er geht. Ob er bleibt. Alles ist offen, auch wenn nach meinen emotionalen Worten klar sein sollte, was ich mich sehnlich wünsche. In den Arm genommen zu werden.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jan 10, 2019 9:58 pm von ©Fynn Almond verfasst.
Es tut mir gut allein zu sein. Schon immer habe ich dazu tendiert, Probleme und Sorgen in mich reinzufressen, damit ich für meine Freunde die starke Schulte zum Anlehnen sein konnte. Wenn ich es dann doch nicht mehr aushielt, zog ich mich zurück. Nur Clive darf in solchen Momenten an mich ran, denn sie schweigt und gibt mir dennoch das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Nun wünsche ich mir aber schon einen meiner Freunde an meiner Seite. Ich brauche gerade jemanden, der mich nicht verurteilt, sondern mich wieder aufbaut und ich weiß, dass Jus und Aaron das perfekt beherrschen, da ich schonmal an einem deutlich tieferen Punkt angelangt war. Vermutlich hätte ich das Tuch schmeißen können, wären sie nicht da gewesen.
Ich ärgere mich zutiefst über mich selbst. Warum musste es dazu kommen? Warum konnte ich nicht einfach die Typen ignorieren? Warum hat Sandra daraus so eine große Sache gemacht? Ich war doch so unglaublich glücklich mit ihr. Ich vernachlässigte alles und jeden für sie. Vollkommen hat sie mir den Kopfverdreht und dementsprechend sind leider auch meine Schutzinstinkte ausgeprägt. So ein wundervolles Mädchen nimmt halt jeder gern und wenn er auch nur auf den ersten Blick ihr Aussehen attraktiv findet.
Doch auch wenn ich mich nicht im Unrecht sah, wollte ich einfach nur glücklich sein. Zwei Monate war ich jetzt mit Sandra zusammen und war die meiste Zeit wirklich glücklich. Und egal wie kitschig es klingen mag, je mehr ich sie kennenlernte, desto mehr liebe ich sie oder bin mir sicher dass ich sie liebe. Und auch meine Zukunft stelle ich mir mit ihr vor, vielleicht nicht gleich Kind und Kegel, aber dennoch kann ich noch lange nicht an ein Ende unserer Beziehung denken. Diese Worte von Sandra hatten mich dann doch sehr verletzt und ich hoffte, dass sie nicht wirklich von mir dachte, ich würde einfach so Beziehungen hinschmeißen. Das war etwas, was ich nämlich ganz und gar nicht mochte. Von Vorurteilen auf mich schließen und etwas von mir zu denken, was nicht stimmt oder sogar etwas ist, dass ich ablehne.
Doch egal wie ich es drehe und wende, ich will, dass Sandra jetzt wieder zu mir kommt und ich sie in meine Arme nehme und vergesse, was passiert ist. Passend zu diesem Gedanken erscheint auf einmal Skyla in meinem Sichtfeld. Clive freut sich sichtlich, doch bleibt bei mir, wofür ich ihr dankbar bin, da ich einfach diesen Trost brauche, wenn ich ihn von keinem Menschen bekomme. Doch nun hockt sich Sandra zu mir runter und als sie zu sprechen beginnt, kommt mir der süßliche Geruch von Gras entgegen, doch ich versuche mir deshalb nichts anmerken zu lassen. Sie legt ihr Hand sanft auf mein Schienbein und ich erkenne in ihren grauen Augen, dass die Worte nicht gelogen sind, auch wenn sie einen Joint geraucht hat. Ich lächle leicht versöhnlich und nicke. "Es tut mir auch leid, dass ich so eifersüchtig und misstrauisch bin. Doch wie du sagst, mache ich mir einerseits Sorgen um dich und andererseits Sorgen, dich zu verlieren. Weil du wen anderes besser findest als mich, keine Ahnung, kann ja immer wieder passieren. Aber selbst dann, könnte ich dich nicht davor aufhalten. Ich werde versuchen das zu lassen." verspreche ich ihr ehrlich und sehe immer wieder auf Clive runter, um nicht in Sandras Augen sehen zu müssen. "Und ja du bedeutest mir viel. Mehr als du dir vorstellen kannst, da hast du recht."
Als Skyla versucht, Clive zu begrüßen, was Clive auch erwidert, gebe ich sie natürlich von meinem Schoß frei, woraufhin sich meine Hündin dennoch etwas verhalten ihrer jüngeren Freundin nähert. Vermutlich spüren die Hunde, die noch immer etwas gedrückte Stimmung und Toben deshalb nicht wie manchmal ausgelassen herum. Doch als Sandra anfängt zu weinen, spielen die Hunde keine Rolle mehr und ich nehme sie sofort in den Arm. Beruhigend streiche ich über ihren Rücken und mit der anderen Hand über ihre Kopf, den ich gegen meine warme Brust drücke. Nun muss selbst ich aufpassen, dass ich nicht sentimental werde. "Ich... ja nein, ich lade dich ein, okay? Mir ist es egal was wir machen. Wir machen alles was du willst okay? Wir wollten heute einen schönen Tag haben und den werden wir uns auch machen, das verspreche ich. Es tut mir so leid, dass ich daran schuld bin, dass wir jetzt dieses Drama hatten. Bitte hör auf zu weinen, ich liebe dich über alles, das weißt du doch und streiten will ich auch auf keinen Fall." meine ich ganz ruhig, wie man mich eben kennt und verteile kleine Küsse auf ihrem Haaransatz. Wie konnte ich nur denken, sie würde mich verlassen? Sie liebt mich doch, genauso wie ich sie. Es wird bestimmt kein Besserer kommen als ich. "Ich liebe dich." flüsterte ich leise, ehe ich mich etwas von ihr löste und ihren Kopf sanft in meine beiden großen Hände nahm. Ich schenkte ihr ein liebevolles, entschuldigendes Lächeln und strich mit dem Daumen sanft über ihre Wange. Dann lehnte ich mich langsam vor und gab ihr einen kurzen und sanften, aber ausdrucksstarken Kuss und hoffte, dass wir uns nun versöhnt hatten und erst mal von einem nächsten Streit erspart blieben. Denn sowas konnte ich nach dieser Erfahrung nun wirklich nicht nochmal gebrauchen.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jan 10, 2019 11:33 pm von ©Sandra West verfasst.
Ich weiß das ich nicht einfach bin und erst recht nicht wenn ich nüchtern bin. Meistens werfe ich was ein, bevor ich mich mit Fynn treffe, etwas, dass man nicht riecht oder ich trinke Alkohol, gemischt mit etwas süßem, etwas betörendem das man meint, ich habe einen Energydrink getrunken und nicht eine halbe Flasche Fusel. Ganz ehrlich? Ich wollte eigentlich nicht vor Fynns Augen Drogen nehmen, doch anders hätte ich mir dieses Fehler und dieses Problem nie eingestanden. Er tat mir gut und irgendwie brachte er mich auch nicht von dem ganzen Zeug weg. Ich bin nicht mehr nur süchtig nach Gras, Pillen und Tickets, nach Alkohol und Zigaretten doch nun auch nach ihm, doch sind wir ehrlich - gibt es eine schönere Droge?
Als er mich bemerkt und Clive platz macht, versuche Skyla nicht mal sie zum Spielen zu bewegen, sondern schmiegt sich viel lieber leicht an sie, sucht Trost bei der älteren Hündin und versucht die Welt um sie zu verstehen. Sie ist einfach noch jung und versteht nicht, warum ich mit Fynn streite, warum ich nicht lache, wie sonst immer wenn wir ihn sehen. Diese Welt ist noch zu viel für den Jungspund und so versucht sie einfach von der anderen Hündin zu lernen.
"Fynn du bist perfekt wie du bist. Ich hatte noch nie eine Beziehung, noch nie jemanden außer Caspar dem ich was bedeutet habe. Ich bin das einfach alles nicht gewohnt, niemand ist das hier…", versuche ich mich irgendwie zu erklären und erblicke sein versöhnliches Lächeln, welches mich bestärkt, dass es vielleicht doch noch nicht ganz zu spät ist und auch nicht komplett verkehrt was wir hier versuchen zu machen.
Als die Tränen aus meinen Augen quellen werde ich so sanft wie oft am Hinterkopf genommen und meine Brust gegen die warme Brust von Fynn gedrückt, meine Augen schließen sich und ich atme seinen Geruch ein, genieße es, wie er Riecht und die Art wie er mich fest hält.
"Ich möchte wirklich bezahlen, einfach nur einen Kaffee, etwas warmes, gemütlich zusammen sitzen mit den zwei Lauser, einfach nur genießen das wir wir sind und das uns niemand unter bekommt.", versuche ich irgendwie flüsternd zu erklären und fahre vorsichtig und zitternd über seine Brust.
Gras beruhigt manche Menschen, macht sie Lustig oder gar größenwahnsinnig, doch mich bringt das Kraut in einen Zustand, den man halbwegs normal nennen kann, denn ansonsten bin ich ja kaum auszuhalten mit meiner Provokanten Art die ich leider immer noch und wahrscheinlich mein Leben lang bei mir tragen werde.
"Ich liebe dich mehr", flüstere ich ganz leise und vergrabe mein Gesicht mit den geschlossenen Augen nochmals kurz in seiner Halsbeuge, lasse es dort verschwinden und niste mich sozusagen an diesem Ort ein, genieße den Geruch und die ganz besondere Wärme die von diesem Fleckchen Haut ausgeht.
Als ich seine beiden Hände an meinen Wangen spüre, hebe ich intuitiv den Kopf und sehe ihm in die großen weichen Augen, die mich immer wieder um meinen Verstand bringen. Dieser Kuss, der einfache, kurze, sanfte, weiche, liebevolle, zarte und zerbrechliche Kuss, er bringt mich fast dazu zwischen seinen Händen zu schmelzen. Irgendwann bringe ich dann doch wieder Worte heraus, die er nicht hören will und doch muss ich sie in meinen Augen sagen: "Weißt du, du bist zu gut für jemanden wie mich. Ich bin nur auszuhalten solange ich high bin, du bist einfach zu gut. Du lächelst auch wenn ich dich beleidige, bist da, auch wenn ich dich verscheuchen will, du hilfst mir, selbst wenn du dir selbst keinen Rat mehr weißt. Du bringst mich zum Lachen, auch wenn dir selbst eher zum weinen ist. Du hättest jemanden verdient, der dir das Gleiche zurück gibt", meine Stimme blieb zerbrechlich und zittrig, würde man ein Gebilde aus ihr bauen, würde der Flügelschlag eines Schmetterlings Reichen um alles zum Einsturz zu bringen. Dieses mal schaffe ich es sogar, das meine Augen irgendwie trocken bleiben und ich Fynns Oberteil nicht komplett in Tränen tränke. Doch trotzdem lege ich meine Beine links und rechts von seinem Körper, um mich schon fast an ihm fest zu halten, lege den Kopf gegen seine Schulter und beiße mir selbst auf die Unterlippe, fast bis das sie blutet, doch tausche ich diese anschließend einfach gegen die Kapuze meines Oberteiles, welche ich mir über den Kopf gezogen hatte.
"Ich habe jeden Tag, wenn ich dich mit jemanden anderem sehe Angst, dass es jemand ist, der dir besser gefällt, jemand, der dich besser behandelt… Jemand, der meinen Platz bei dir einnimmt", flüstere ich mehr zu mir selbst als zu ihm und sehe ihn dabei auch nicht an, denn dies ist mit geschlossenen Augen ziemlich schwierig und das wissen wir wohl oder übel alle. Sehr Sanft streicht meine Linke Hand über seinen Nacken und krault dieses ausgiebig, um irgendwo auch mich selbst zu beruhigen und meinen Fingern etwas zu tun zu geben.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jan 12, 2019 10:38 pm von ©Fynn Almond verfasst.
Nach einiger Zeit, die Sandra nun wieder bei mir ist, löst sich Clive von mir und bleibt einfach ruhig bei Skala stehen, bietet ihr Trost und Halt und schmiegt sich auch etwas an sie. Für beide ist die Situation wohl nicht leicht, aber immerhin haben sich die zwei und auch ich wollte mich natürlich nicht länger mit Sandra streiten. Auch wenn ich es nicht unbedingt mochte, dass Sandra einen Joint geraucht hatte, wollte ich mich im Moment einfach nur wieder mit ihr vertragen, egal wie. Und ich glaubte auch trotz des Rausches, ehrliche Worte aus ihrem Mund zu hören. Ich nicke verstehend auf ihre Worte hin. "Trotzdem denke ich, dass ich mich etwas beherrschen sollte in Zukunft." meinte ich lieb und lächelte etwas entschuldigend. Doch Sandra scheint sich noch nicht so leicht zu beruhigen, dicke Tränen kullern aus ihren Augen, weswegen ich sie sofort in meine Arme nehme und sanft an mich drücke. Ich hasste es, sie traurig zu sehen und wünschte mir einfach nur, dass ich sie immer glücklich machen könnte und nicht so zum weinen brachte. Ich atme ihren lieblichen Geruch ein und drücke meine Lippen leicht auf ihren Haaransatz, streiche sanft über ihren Rücken, um sie hoffentlich etwas beruhigen zu können. Ich nicke ergeben und schließe die Augen unter ihren Berührungen, die von Unsicherheit geprägt sind. "In Ordnung, alles was du willst." flüstere ich warm und wiege sie etwas hin und her, genieße einfach den Moment mit ihr in meinen Armen, auch wenn die Umstände vielleicht etwas negativ sind. Auf ihr Liebesgeständnis schüttle ich den Kopf. "Das kann ich kaum glauben. Du weißt gar nicht, wie sehr ich dich liebe, wieviel du mir bedeutest." meine ich leise und nehme einer ihrer Strähnen zwischen die Finger und spiele mit ihr. Mit dem Kopf gehe ich mit ihrer Berührung an meiner Halsbeuge mit und lehne mich ihr entgegen. Dann will ich aber in ihre sanften, grauen Augen sehen und nehme ihr Gesicht in beide Hände, sehe ihr tief in die Augen. Dann gebe ich ihr einen sanften und liebevollen, wenn auch kurzen Kuss. Es ist ein atemberaubendes Gefühl, ihre Lippen nur hauchzart auf meinen zu spüren, sie zu halten, als wäre sie zerbrechlich und unglaublich wertvoll, was sie ja auch ist.
Als wir uns doch wieder lösen, beginnt Sandra leise zu reden und so kehrt die gedrückte Stimmung wieder zurück. "Ich will aber dich." ist das Erste was mir auf diese Worte einfällt. Das Wenigste, was ich will ist, dass Sandra denkt sie wäre zu schlecht für mich oder so etwas. "Außerdem... Ich bin auch oft kompliziert, nervig und anstrengend. Und ich versuche einfach alles für dich zu machen weil du mir so wichtig bist. Aber du gibst mir doch auch so viel zurück. Vielleicht unbewusst, aber du bringst mich immer zum Lächeln und ich bin unglaublich glücklich in letzter Zeit. Ich verschließe mich nicht mehr so viel und es fällt mir leichter über meine Probleme und Gefühle zu reden. Ich interessiere mich nicht mehr so viel dafür, was andere denken und das macht mich selbstsicherer." versuche ich ihr zu erklären. Etwas besorgt sehe ich sieh an, halte sie fest, als sie es braucht und hoffe, dass ich ihr gut tue. Das es ihr besser geht, wenn sie bei mir ist und ich sie nicht nur traurig mache so wie im Moment. Die nächsten Worte machen mich noch etwas besorgter und ich drücke sie schließlich so fest an mich, dass kein Blatt mehr zwischen uns passt. "Das wird nicht passieren. Du gefällst mir am besten von allen. Du behandelst mich gut. Du liebst mich, ich kann dir vertrauen und du bist ein wundervoller Mensch. Du bist ehrlich und direkt, du sagst deine Meinung, lässt dich nicht unterkriegen. Du bist klug und nicht arrogant, du hast ein großes Herz und versuchst dich sogar noch zu verbessern, zweifelst an dir selbst, weil du denkst, du bist nicht gut genug für mich. Genau das sind Gründe, die für das Gegenteil sprechen. Ich kann dir versprechen, dass meine Gefühle aufrichtig sind und nicht von heute auf morgen einfach verschwinden." flüstere ich bewegt, energisch und hoffnungsvoll. Ich hoffe einfach so sehr, dass uns nicht zu viele große Steine in den Weg gelegt werden, denn das hätten wir einfach nicht verdient, so viel, wie wir an uns selbst zweifeln und völlig von der Liebe eingenommen sind.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jan 14, 2019 10:11 pm von ©Sandra West verfasst.
"Hören wir auf mir dem, wer wen mehr liebt? Bei der ganzen Romantik kommt mir sonst mein Mittagessen wieder hoch", meinte ich frech grinsend und hatte mich irgendwie aus meiner sentimentalen Phase wieder raus gezogen. Ich mochte mich in solchen Momenten selbst nicht, wenn ich mehr als nur ein bisschen sentimental werde und deshalb vermeide ich so etwas eigentlich prinzipiell immer. Es scheint fast so, als hätte ich nie sentimentale Phasen, doch bei Fynn zeigt es sich, dass hinter der ganzen Harten Schale doch irgendwo, ganz versteckt und klein, ein weicher Kern schlummert, der aufgeweckt werden will, doch sich dann gleich schnell wieder verzieht und seine Ruhe haben will, denn Gefühle zeigen ist etwas, das ich noch nie gut konnte. Schon als Kind hat man mir gezeigt, dass ich nicht geliebt wurde, gute Noten wurden genauso wenig beachtet wie schlechte und deshalb war es mir ziemlich früh egal, wenn ich nur schlechte Noten mit heim gebracht habe um sie irgendwann doch wieder so rum zu reißen, dass ich mit Ach und Krach das Jahr irgendwie bestanden hatte.
"Und das willst du nur, weil du bis über beide Ohren in mich verliebt bist.", meinte ich frech und schaffe es, mich wieder so auf seinen Schoß zu setzen, dass ich ihm in die Augen blicken kann, wobei meine noch leicht rot sind, ob von den salzigen Tränen oder dem Gras sei dahingestellt. Irgendwie wollte ich es selbst nicht wissen, warum ich gerade so sentimental war, denn das ganze bin eigentlich überhaupt nicht ich - das war ich noch nie und werde ich auch nie sein.
Irgendwann, als Skyla bemerkt das die Stimmung sich lockert, geht sie auf Fynn zu, der ihr noch immer nicht ganz in ihr Gesicht passt und leckt sehr vorsichtig über seine warme Hand und sieht ihn freundlich an, wobei ihre Körperhaltung von Unsicherheit zollt.
"Sollen wir gleich Kaffee trinken gehen?", frage ich einfach und setze mich etwas bequemer auf seine Oberschenkel, lege ein Bein Links und eines Rechts von seinen Seiten, rutsche Näher zu ihm, lege meine Arme um seinen Nacken und streiche sehr sanft über seinen Nacken, um ihm einen sanften, weichen und vorsichtigen Kuss zu stehlen, welchen ich weich führe.
Irgendwie wollte ich einen Kaffee trinken gehen, aber irgendwo war es gerade verdammt schön hier und ich öffne wieder meinen Mund, wobei meine Ehrliche Art wieder zum tragen kommt: "Weißt du eigentlich, dass du mich extrem verändert hast?", die Atempause die ich einlege, würde für Fynn nicht reichen um zu antworten und sp sehe ich ihn weiter an, "Früher war ich eigentlich keinen Tag nicht betrunken oder bekifft, war eigentlich immer unter irgendwelchen Drogen und habe die Menschen um mich herum alle terrorisiert. Ich war nicht so ruhig und so oft ich wie ich es jetzt bin... Doch irgendwie weiß ich ja, das du kein Fan von Drogen bist, doch für mich ist es wirklich ungewohnt, weißt du. Ich kenne meinen eigenen Charakter nicht oder eher kaum und wollte ihn eigentlich auch nie kennen lernen, weil ich der Meinung bin, dass ich so vieles bin aber ganz sicher kein guter Mensch, mit dem man befreundet, geschweige denn zusammen sein will", der Redeschwall den ich mir selbst gebastelt hatte ebbte langsam ab und ich schnappe wieder nach Luft, die mir irgendwie ausgegangen ist und sehe wieder in seine Augen. "Ich war das erste Mal mit 12 betrunken, mit 13 habe ich das Erste Mal gekifft, ich bin in einer Familie aufgewachsen, wo ich eigentlich nicht hin gehört habe, denn meine Mum hat mich als Urlaubsmitbringsel aus Deutschland mitgebracht ohne es zu wissen", erzählte ich einfach frei raus, wie immer wenn ich die richtige Sorte Gras erwischt hatte, wie eben jetzt. Denn ganz ehrlich? Irgendwie wollte ich ihm gerade alles erzählen, doch irgendwo rief auch der Kaffee sehr lautstark nach mir, sodass ich mich nicht entscheiden konnte, welchem Bedürfnis ich zuerst nachgehen wollte. Außerdem wollte ich Schokolade, was würde ich jetzt für Schokolade tun! Töten würde ich nicht. Aber einen Laden ausrauben, das würde ich gerade machen. Wenn ich High bin, kommen mir eben die Verrücktesten Ideen!

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I am not fragile lika a flower, I am fragile like a bomb.


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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jan 16, 2019 6:11 pm von ©Fynn Almond verfasst.
Ich lache leise und nicke zustimmend. "Du hast angefangen." schmunzle ich neckend und zucke mit den Schultern. Ich entspannte mich immer mehr, da ich spürte, dass auch Sandra wieder lockerer wurde. Anscheinend hatte sie aus ihrer kleinen Verzweiflung wieder herausgefunden und so konnten wir uns wieder mit einem Lächeln auf den Lippen begegnen, dass meinerseits auch ziemlich erleichtert war. Auch wenn ich nicht ernsthaft daran geglaubt hatte, dass wir uns nicht wieder vertragen würden, waren diese Meinungsverschiedenheiten unglaublich störend und hinterließen kleine Nadelstiche in meinem Herzen. Fakt war, dass ich einfach nicht ohne dieses verrückte Mädchen konnte, auch wenn ich das vielleicht nicht unbedingt gedacht hätte, da ich doch um einiges vernünftiger war. Doch persönlich glaubte ich, dass es auch nicht schadete, etwas lockerer zu werden, durch Sandras Gesellschaft.
"Das kann ich nicht bestreiten." grinste ich ebenso zurück und nahm sie nur zu gern noch enger an mich und fand sie auch mit geröteten Augen und leicht unordentlichen Haaren unglaublich schön. Ich lächelte sie einfach nur an und strich mit meinen großen Händen sanft über ihre Seiten, bis sich Skyla mir näherte. Ich lasse meine Hand zunächst ruhig, damit sie sich nicht erschreckt und kraule sie nur ganz wenig unter dem Kinn, als sie meine Hand ableckt. Die Hündin wird wohl noch etwas brauchen, bis sie mir vollends vertraut und nicht mehr so unsicher ist, aber wie man mich kennt, bin ich da geduldig und gebe ihr die Zeit die sie braucht.
Auf Sandras Frage hin, nicke ich natürlich, doch im Gegensatz zu ihrer Worte, macht sie keine Anstalten aufzustehen, sondern kommt mir noch näher. Das stört mich jedoch nicht, im Gegenteil, ich würde auch länger mit ihr hier sitzen bleiben und sie küssen. Zudem will ich ihr einfach die Entscheidung überlassen, was wir machen. Ich lächle sie etwas an und streiche etwas durch ihre Haare, während sie wieder zu reden beginnt. Ich erfahre das erste Mal noch etwas mehr von ihrer Vergangenheit und wahrscheinlich habe ich dennoch keine Ahnung davon. Sicher hatte ich meine Probleme gehabt, aber mein Umfeld hätte nie zugelassen, dass ich die Tage nur mit Drogen überstehe oder Ähnliches. Schweigend sehe ich sie einige Momente an und überlege wie ich am besten reagieren kann ohne so ein Schwachsinn zu schwafeln wie: Das tut mir leid, das war sicher schlimm für dich, Ich verstehe dich,...
"Ich will ungern wieder zu romantisch werden, aber das, was ich bis jetzt von dir kennenlernen durfte, hat mich nicht abgeschreckt und ich denke, dass du mich auch nicht abschrecken wirst. Sicher mag es schwer für dich sein, wenn du jetzt versuchst keine Drogen zu nehmen oder nicht mehr so oft, aber ich bin mir sicher, dass du auch das überstehst und am Ende ist es deine Entscheidung und dein Leben und das einzige, was ich will, ist, dass du gesund und glücklich bist. Aber es freut mich, wenn du dank mir versuchst gesünder zu leben." Ich mache eine kleine Pause und streiche wieder über ihre Wange. "Auch wenn du dir nicht sicher bist, ich bin mir ziemlich sicher, dass du ein guter Mensch ist. Alles, was ich von dir erlebt habe, kann nicht nur von den Drogen kommen, das kommt auch von dort." sage ich und tippe auf ihre Brust, dort wo sich ihr Herz befindet. "Und die Vergangenheit sagt nicht alles über einen Menschen aus. Es ist wichtig, was du jetzt machst und was du denkst und bis jetzt finde ich dich bemerkenswert, dafür dass scheinbar schon viele Steine in dein Leben gelegt wurden." erkläre ich ihr und versuche dann ein kleines Lächeln.
"Außerdem veränderst du mich auch ganz schön. Ich bin bei niemandem so offen wie bei dir und so optimistisch. Ich glaube, ich werde auch etwas lockerer und bin nicht immer so verspannt. Das tut mir gut. Du tust mir gut. Willst du jetzt hier sitzen, bis wir alt und grau werden oder wollen wir uns hübsch ins Café setzen? Wir können uns ja trotzdem weiter unterhalten."

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jan 16, 2019 8:14 pm von ©Sandra West verfasst.
Die Wärme, welche in meinen Körper zieht, lässt mich nur noch zufrieden Lächeln und ich schmiege mich einmal mehr an Fynn hin, lasse mich von seinem Geruch benebeln und genieße es einfach so bei ihm zu sein.
Kurze Zeit später streiche ich nochmals über seine Brust und sehe ihn auf seine Worte an. Ich weiß nicht warum, aber Fynn scheint auf mich manchmal so, wie ein kleiner privater Psychologe, der immer für mich da ist sobald ich ihn einfach brauche.
Er spricht wieder zu mir und ich höre ihm wie immer sehr genau zu, wobei mir bei jedem Wort einmal mehr ein Lächeln auf meine Lippen schleicht und ich ihn einfach nur mehr als nur ein wenig Glücklich ansehen kann.
"Wenn du unbedingt unter Menschen willst können wir gehen", scherze ich danach und lasse die Worte davor einfach unkommentiert, das ich sie zur Kenntnis nehme muss ja schon fast reichen, denke ich zumindest.
So stehe ich nun wirklich von ihm auf und halte ihm eine Hand ihm damit er leichter aufkommt. "Fynn? Wir werden auch so gemeinsam alt und grau", schmunzelte ich und kraule Skyla sanft hinter ihrem Ohr, als sie sich so sanft gegen mein Bein schmiegt. Ich liebe diesen Hund einfach und das wusste sie auch zu gut.

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