Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Das Kettenkarussell

Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 8:39 am von ©Schulleitung verfasst.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Okt 03, 2017 7:49 pm von ©Fynn Almond verfasst.
Justus, Aaron
Freitag, 02. Dezember - gegen 17 Uhr

Langsam lasse ich die Luft aus meinen Lungen entweichen und beobachte kritisch die Wolke die sich dabei bildet. Es ist kalt, obwohl kein Schnee liegt, aber mir soll es reicht sein. So werden meine Füße in den Vans wenigstens nicht nass und ich kann beruhigt über den Asphalt laufen. Ich muss mich erst an die Kälte gewöhnen, in LA war es so schön warm...
Mein Blick gleitet zur Seite und meine Mundwinkel zucken verdächtigt, als ich Justus und Aaron an meiner Seite ausmachen kann. Ich freute mich, wieder was mit ihnen zu unternehmen, war glücklich, dass ich nach Frankreich gekommen war und eine Auszeit von meinem Vater hatte. Außerdem hatte ich hier die beste Unterstützung meiner besten Freunde, die ich nie mehr missen wollte. Weihnachtsmärkte waren schon so eine Sache. Es gab gutes Essen, weswegen man mich schon mal hier antraf, aber die meisten Attraktionen zogen mich nicht wirklich in ihren Bann. Genauso wenig die vielen Menschen, die vielen Mädchen, die mir Blicke zu warfen. Es fiel schwer darüber hinweg zu sehen, aber ich gab mein bestes, meine Laune nicht runterziehen zu lassen. Ich schwieg schon den ganzen Weg, die Hände in meinen Jackentaschen vergraben, stapfte ich dahin und hielt erst jetzt an, als ein Kettenkarussell vor uns aufragte. Ich wollte nicht damit fahren, aber wir sollten uns schon mal einigen, was wir hier eigentlich machen wollten. Ich würde sicher nicht nein sagen, wenn die Jungs irgendwelche Wünsche hätten, schließlich konnten sie mich zu so gut wie allem bewegen. Also suchten meine hellen Augen die meiner besten Freunde und ich zog fragend die Augenbrauen hoch. "Also... Habt ihr irgendwie Wünsche, Vorschläge, was wir machen sollten?" fragte ich ruhig und zog den Kragen meines Mantels etwas höher, damit mein Hals nicht zu kalt wurde.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Okt 05, 2017 4:19 pm von ©Justus Collini verfasst.
Aaron & Fynn

Justus konnte nicht gerade behaupten, dass er die Weihnachtszeit besonders mochte. Jedes Jahr gerieten die Menschen in einen unglaublichen Einkaufstress, dachten schon Monate vorher darüber nach was denn zu Weihnachten nun auf dem Tisch stehen sollte und jeder versuchte irgendwie alle Verwandtenbesuche in den Terminkalendar zu packen. Es war die Zeit der Liebe, der Familie und schon alleine das machte die Zeit für Just nicht unbedingt angenehmer. Er verstand diese ganze Aufregung aber auch nicht ganz. Es war genauso wie bei Geburtstagsfesten. Jedes Jahr war es doch letztendlich immer dasselbe und trotzdem schienen auf einmal alle im Ausnahmezustand zu sein. Als ob sie dieses ganze Prozedere nicht schon zum x-ten mal erlebt hätten. Alle wurden so seltsam gefühlvoll, überall glitzerte und blinkte es, man konnte nirgends hingehen ohne nicht mitten in das bunte Treiben eines Weihnachtsmarktes zu geraten. Trotzdem schlurfte Justus nun relativ entspannt neben seinen beiden Freunden über eben genau so einen Weihnachtsmarkt. Zumindest war es nicht brechend voll und man konnte sich einigermaßen gut fort bewegen und umsehen. Auch wenn das hier vielleicht nicht seine liebste Zeit war, verbrachte Justus trotzdem immer gerne seine Zeit mit seinen Freunden und die Besuche mit ihnen auf dem Weihnachtsmarkt waren bisher eigentlich immer gut gewesen. Fynns Stimme holte Justus aus seinem momentanen Wirrwarr aus Gedanken. Der Jüngere hatte bisher selbst nicht unbedingt begeistert ausgesehen, was vermutlich an den Menschen um sie herum lag. Und Aaron ging es sehr wahrscheinlich auch nicht anders, so wie sie ihn kannten. Justus blickte auf das Kettenkarussell, dass sich vor ihnen befand. Er war sich nicht sicher, ob er mit dem Teil fahren wollte, aber letztendlich war es ihm eigentlich egal, was sie hier treiben würde. In seine dicke Jacke eingekuschelt zuckte er mit den Schultern. "Ich weiß nur, dass ich langsam Hunger bekomme", gab er zu. "Aber von mir aus können wir alles machen, was ihr wollt. Ich bin zu allem bereit. Naja.. fast allem. Ein paar Sachen eben..", fügte er noch hinzu und stolperte nur so über seine letzten Worte. Fragend sah er zu Aaron rüber um auch seine Antwort zu hören.

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To be thoroughly conversant with a man's heart, is to take our final lesson in the iron-clasped volume of despair

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