Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Der Glühweinstand

Diese Schriftrolle wurde am So Sep 10, 2017 9:33 pm von ©Schulleitung verfasst.

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Diese Schriftrolle wurde am So Sep 10, 2017 9:38 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Ich stehe vor dem Riesenrad und streiche durch die langen Haare, wobei ich dann durch meine schwarzen Haare fahre und zu dem Riesenrad hoch sehe. Wie Kitschig, aber Ian wollte ja auf den Weihnachtsmarkt, eigentlich ja mit Lucia aber die musste dann doch arbeiten und ich hatte die Ehre mit dem jungen Mann hier her zu gehen und auf ihn aufzupassen, verdammt hatte ich doch keine Lust. So stand ich da und beobachte das Kitschige Riesenrad, schüttle den Kopf bei den ganzen verliebten Paare und nehme einen Schluck aus meiner Tasse Glühwein die ich mir beim hergehen geholt habe, immerhin wollte ich nicht gerade erfrieren in meiner Lederjacke, dem Schal und meiner Schwarzen Jeans, die Jacke wie immer offen und darunter eine hellgraue Kapuzenjacke, die ich mir ins Gesicht gezogen habe. Du füllst ihn ab, bringst ihn heim und dann hast du deine Ruhe. Wie man merkt habe ich recht schlechte Laune und das auch deshalb, weil ich heute Nacht lange arbeiten musste, bis nach sieben Uhr und an schlafen habe ich bisher noch nicht gedacht. Ich habe das kleine Problem das ich diesen Kitsch und die Höhe nicht mag und so schreibe ich Ian, dass wir uns beim Glühweinstand treffen Sollen und gehe zu diesem hin, Stelle mich dort hin und warte dort, meine Tasse in der Hand unter einem Heizpilz um mich ein wenig zu wärmen. Diese Kälte und Ich, wir würden uns nie anfreunden.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Sep 11, 2017 12:46 am von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Ian beobachtete wie sein eigener Atem in kleinen Rauchwölkchen vor ihm auftauchte. Der Sommer war ihm zwar immer noch lieber, aber er war diese Kälte durchaus gewohnt. In Chicago war es immer schrecklich kalt zu dieser Jahreszeit gewesen. Ständig hatte sich die Nachbarschaft zum Eishockey spielen getroffen. Das endete zwar meistens in einer Massenschlägerei, weil jeder seine eigenen Spielregeln dazu erfand, aber lustig war´s trotzdem immer.
Ian hatte sich zum Glühweinstand einfach durchgefragt, denn besonders viel Lust erst ewig zu suchen hatte er nicht. Noch dazu wollte er Philippe nicht unnötig warten lassen, wenn der schon so nett war mit ihm herzukommen, weil Lucia keine Zeit gehabt hatte. Das war schade. Ian hatte sich darauf gefreut mit ihr herzukommen, aber wenn er ehrlich war fand er es auch toll das hier jetzt mit Philippe zu erleben. Schon von weitem konnte er den Braunhaarigen sehen, der mit dem Rücken zu ihm stand und dick eingepackt aus einer Tasse schlürfte. Er sah irgendwie... genervt aus. Aber Philippe sah irgendwie nie aus wie das blühende Leben, also hoffte Ian, dass er nicht allzu schlecht gelaunt war.
Ein breites Grinsen schlich sich auf sein Gesicht. Grazil wie eine Katze schob sich der Rotschopf zwischen den Menschen hindurch, darauf bedacht nicht Philippes Aufmerksamkeit zu erregen. Er schlich sich von hinten an und sprang dem Anderen unangemeldet auf den Rücken. "Schön dich zu sehen, Mitbewohner", schnurrte er dem anderen ins Ohr, wobei das Ganze in einem Lachen endete. Er ließ seine Nase von Philippes weichem Haar kitzeln, erlaubte sich den Moment für einen kurzen Moment zu genießen und rutschte dann wieder von seinem Rücken runter, bevor der Türsteher noch einen Tobsuchtsanfall bekommen würde. "Na? Freut mich, dass du hier bist", meinte Ian ehrlich und hob den Kopf um festzustellen, dass sie unter einem dieser seltsamen Heizpilze standen. "Warum heißen die Teile überhaupt so?", murmelte Ian völlig aus dem Nicht heraus, denn es war wohl zweifelhaft, dass Philippe seine Gedanken lesen konnte. "Erstens, welcher Depp kam auf den Gedanken ´Hey, lass uns warme Pilze in der Gegend aufzustellen´ und zweitens, warum nannte er sie Heizpilze, wenn sie aussehen wie Lampen, die aus einem Mülleimer ragen?", quasselte er weiter. Yep, heute war definitiv wieder einer dieser Tage, an denen der Rotschopf mehr plapperte, als es gut für ihn war. Er dachte laut und seinem Mund entsprangen dadurch teilweise recht seltsame Kommentare. Ian schüttelte nachdenklich den Kopf und sah dann wieder zu Philippe.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Sep 15, 2017 9:01 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Ich hätte den Kerl hinter mir, der mich ansprang fast geschlagen doch dann höre ich die Stimme von Ian. Gott kann dieser Kerl nervig sein. Hey..., Murmel ich und schaue danach zu ihm. Als er anfängt zu plappern höre ich nur halb zu und schaue lieber in meine Tasse voller Glühwein, schüttle den Kopf als er solchen Blödsinn über Heizpilze redet und schaue zu ihm, eine Augenbrauen in der Luft. Atmest du eigentlich auch mal?, Frage ich dann recht neutral und fahre über den Totenkopf auf meiner Hand, den ich mir recht neu bei Lucia stechen lassen habe. Aber Gut, soll er reden dann stellt er keine Fragen und ich muss nicht antworten... das würde alles in einem Laufen und gut ist. Warum willst du hier her?, Frage ich etwas genervt, denn mich nerven die Menschen, die Atmosphäre und dieses Friede, Freude,Eierkuchen Gehabe ist nicht viel besser. Im Moment würde ich Lucia am liebsten mit Blicken töten, aber sie konnte nichts dafür. Die Arbeit geht eben vor.

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Diese Schriftrolle wurde am So Sep 17, 2017 3:40 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Ian fiel es gar nicht auf, dass Philippe ihm kaum zuhörte, er redete munter weiter, so wie er es immer tat. Er würde wohl auch mit einer Wand reden, wenn das hieß, dass er seine Klappe nicht für längere Zeit halten musste. "Atmen? Dazu haben wir jetzt wirklich überhaupt keine Zeit!", antwortete er schnell. "Warum? Willst du etwa nicht hier her? Naja.. es ist... es ist halt Weihnachten? Es ist kalt, für viele Leute umso mehr ein Grund zu kuscheln. Ich meine das muss nicht jeder mögen, aber alleine schon wegen dem Essen lohnt es sich doch mal hier drüber zu latschen. Es gibt heiße Waffeln, Glühwein bis zum abwinken, Plätzchen, Zimtwaffeln.. ohh Zimtwaffeln, wir müssen unbedingt einen Stand finden, wo man Zimtwaffeln kaufen kann! Ich liebe die Teile fast so sehr wie Softeis.. meinst du es gibt Softeis auf einem Weihnachtsmarkt? Okay, passt irgendwie nicht. Schon klar. Aber.. es ist Softeis!" Ian redete schon wieder als gäbe es kein Morgen mehr, trat aber nun einen Schritt näher an Philippe heran und lächelte. "Was ist los? Fühlst du dich unwohl? Magst du Weihnachten nicht? Ich find´s auch nicht immer spitze, aber wir können ja auch so tun als wäre.. Ostern? Wenns dir hilft? Oder irgendein ganz normaler Tag?", meinte er und grinste. "Oder kannst du bloß diese Lampenpilzdinger über dir nicht mehr sehen? Ich meine die sind echt.. nein das Thema hatten wir schon. Alsooo, willst du irgendwo anders hin? Irgendein Wunsch? Ian hielt mal die Klappe, wartete darauf, dass Philippe sagte, was er wollte. Ian wollte ihn nicht nerven, ihm das Ganze so angenehm wie möglich gestalten, wenn er schon keinen Bock darauf hatte. Ian wollte einfach Zeit mit dem jungen mann verbringen, aber er konnte und wollte sich eben auch nicht verstellen. Mit sanftem Ausdruck in den Augen sah er Philippe an und schaffte es tatsächlich mal die Füße still zu halten und sein Gegenüber einfach mal für einen Moment still anzusehen, um ihm Zeit zu geben auch mal etwas von sich zu geben.

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Diese Schriftrolle wurde am So Sep 17, 2017 4:21 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Er redet und redet und redet. Verdammt gab es hier einen Pause Knopf auch oder hat man den vergessen. Als es mir dann zu viel wird gehe ich auf ihn zu, ziehe ihn an mich und lege meine weichen Lippen fordernd auf die seinen, drücke ihn frech ein wenig gegen den kleinen Tisch und schau ihm in die Augen. Entweder du quatscht weiter.
Oder wir trinken zwei drei Tassen Glühwein und gehen danach heim und haben etwas Spaß
, meine Stimme war zwar anzüglich aber doch neutral. Ich sah ihm in die Augen und versuche ein schon fast freundliches Lächeln das aber nicht klappt und eher etwas anzüglich wurde. Also, was ist die lieber, Ian?, frage ich ihn und lasse meine Hand über seine Wange wandern und wieder zu seinem kinn um es anzuheben und ihm in die Augen zu sehen und abzuwarten. Ich möchte nur ungern genervt von dir sein, Stelle ich etwas befehlender fest und lasse meine weichen Finger kurz über seine Brust wandern.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Sep 18, 2017 12:18 am von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

Ian biss sich auf die Unterlippe als Philippe anfing die Optionen darzulegen. Verdammt, genau deswegen mochte er diesen Kerl. Er redete nicht lange um den heißen Brei herum und hatte etwas Dominantes an sich. Er konnte Ian dazu bewegen auch mal die Klappe zu halten und ihm die Stirn bieten. Und er war heiß. Trotzdem fragte sich Ian ob man mit dem Türsteher auch Spaß haben konnte. Und mit Spaß meinte er zur Abwechslung mal nicht den zweideutig gemeinten Ausdruck.
Der Rothaarige kam gar nicht dazu weiter darüber nachzudenken, denn Philippe forderte seine Aufmerksamkeit, brachte ihn dazu den jungen Mann direkt anzusehen. "Genervt? Von mir? Nicht möglich!", meinte Ian und schnitt eine Grimasse. Doch möglich. Ian erwiderte Philippes direkten Blick unverfroren und lächelte kaum merklich, während sein Gegenüber ihn so anzüglich ansah. "Klingt so als wärst du nur hier um dich zu betrinken", stellte Ian fest und grinste. Und um danach eine Nummer zu schieben, fügte er in Gedanken hinzu. "Willst du etwa kein Karussell fahren, ein paar Geschenke kaufen, Waffeln essen oder eine Schneeballschlacht machen?", fragte er frech und trat noch näher an Philippe heran. "Aber gut. Glühwein klingt erstmal  gar nicht so schlecht, da kann ich nicht nein sagen. Ist sogar fast besser als Zimtwaffeln. Aber nur fast."

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Okt 04, 2017 12:20 pm von ©Philippe Levevre verfasst.
Ian

Ich bin Hier, damit du nicht allein hier sein musst, Stelle ich ruhig fest und sehe in seine hellen Augen, was nur all zu gut klappt da ich sein Kinn noch immer mit zwei Fingern hoch halte und mit dem Daumen über seine Lippen fahre. Das einzige, das du aufzählst was ich machen wollen würde wäre Geschenke kaufen, zum Waffeln essen kannst du mich überreden, gerade hatte ich die Worte fertig gesprochen lehne ich mich leicht vor und lege meine durch die Kälte leicht kalten Lippen auf die seinen, lasse ihn den Moment auskosten und schließe dazu sogar selbst die Augen. Einen Moment später löse ich mich von ihm und lächle sogar kurz etwas wärmer, das mein Herz schneller schlägt lasse ich außer acht, immerhin ist es kalt und mein Körper muss mehr Energie aufwenden um warm zu bleiben. Kurz danach gehe ich zum Glühweinstand und bestelle zwei Tassen, welche ich nach dem bezahlen mit zu Ian nehme und ihm eine hin halte. Ich nehme einen Schluck der heißen Brühe und schaue mich um, sehe Menschen die ich kenne und Menschen denen ich schon den Zutritt zum Club verweigert habe. Menschen, die ich schon in meinem Zimmer gehabt habe und wieder raus geworfen habe, Menschen die ich nicht leisen kann und solche die es noch merken werden. Dann gehen wir nachher Genschenle einkaufen..., murmle ich wenig begeistert und überlege wem ich überhaupt was schenken soll. Lucia, klar aber sonst? Vielleicht eine Kleinigkeit für meinen Rüden... Und was kleines für den Nicht Iren.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Okt 28, 2017 11:34 pm von ©Ian Barclay verfasst.
Philippe

"Wie großzügig von dir", gab Ian frech zurück, obwohl er sich eigentlich ehrlich über diese Tatsache freute, denn er wusste, dass es ja irgendwie stimmte. "Na, das reicht doch schon. Echt, das ist immerhin etwas, also..", plauderte er weiter, wurde aber schnell wieder etwas ruhiger. Er lächelte leicht in den Kuss hinein, den Philippe ihm auf einmal aufdrückte. Das warme Lächeln, dass er danach sehen durfte, machte Ian glücklich, denn es war bei Philippe wohl nicht andauernd zu sehen. Umso schöner, dass er es gerade ausgerechnet dem Rothaarigen schenkte.
Mit einem dankbaren Lächeln nahm er das Getränk entgegen, dass Philippe ihm kurz darauf hinhielt, fing dann aber an leise vor sich hin zu fluchen als von dem heißen Zeug trank. "Scheiße, ist das heiß!" Unwillig hielt er die Tasse etwas von sich weg, als könnte sie seine Zunge auch angreifen, ohne , dass er bewusst davon trank. Bei Philippes wenig begeistert wirkendem Satz sah er zu dem Türsteher auf. "Zieh nicht so ein Gesicht", meinte Ian grinsend. "Hast du denn schon Ideen was du kaufen willst?", fragte er neugierig. Diesem Geschenkproblem würde er sich wohl auch noch stellen müssen, zumal Ian meist zu kreativeren Methoden greifen musste, da ihm einfach das Geld dazu fehlte großartig Geschenke zu kaufen.

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