Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Zimmer 2

Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 18, 2016 4:22 pm von ©Damien Nolan verfasst.
Das ist das Zimmer von
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# Jaden Holly
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# Maxim Wolff

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If you like causing trouble up in hotel rooms, and if you like having secret little rendezvous. If you like to do the things you know that we shouldn't do, Baby, I'm perfect

And if you like midnight driving with the windows down, and if you like going places we can't even pronounce. If you like to do whatever you've been dreaming about, Baby, you're perfect

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jun 26, 2017 6:20 pm von ©Aiden Kowalczyk verfasst.
with Rose Lynch

„Du greifst von der linken und ich von der rechten Seite an, okay? Und wenn du mich wieder 'ausversehen' erschießt, dann hau' ich dich raus und mach dich fertig,“ murmle ich ihn mein Headset hinein, während meine Augen starr auf den Bildschirm vor mir gerichtet ist. Nebenbei hört man nur das rasche Drücken der verschiedenen Knöpfe meines Kontrollers, doch durch meine Kopfhörer dringen die regen Laute des Spiels und die verzweifelte Stimme meines Kollegens zu meinem Ohr. Als er auf spanisch etwas vor sich hermurmelt, antworte ich nur automatisch drauf. Verschiedene Sprachen flüssig zu sprechen bringt einem so einige Vorteile. Man kann nicht nur mit den Leuten, mit denen man online zockt auch reden, sondern sie auch beleidigen, wenn sie irgendeinen Schwachsinn machen. Zum Glück sind die 3 J's nicht da, denn ihnen würde mein ständiges, auf diversen Sprachen sprechendes Gemurmel irgendwann dermaßen auf die Nerven gehen. Mit den 3 J's sind Jaden Lambert & Holly gemeint und mein bester Freund Jake. Dass ich sie so nenne, verrate ich nicht. Jeder braucht schließlich heimlich was zu lachen. Wo meine Mitbewohner allerdings gerade verweilen, habe ich keine Ahnung. Ich bin ja auch nicht die Mutter von ihnen, die ihnen hinterherläuft, obwohl ich in Kleidern ein wirklich bezaubernder Anblick wäre. Statt diesem Gedanken weiter nachzuhängen, nehme ich mit einer Hand mein viel zu großes Sandwich und hebe es zum Mund, um auf eine sehr umständliche Weise einen Bissen zu nehmen. Ob Konsolen und Bildschirm im Zimmer erlaubt sind, wage ich zu bezweifeln, ich habe es aber geschickt im Schrank versteckt, so, dass ich vom Bett aus in Ruhe zocken oder Filme schauen kann. Dass bei meinem Essensversuch ein Stück Salat auf's Bein fällt, bekomme ich gar nicht mit, ich bin viel zu konzentriert und muss auch noch Dave, der mit mir schon seit einer Stunde spielt, anschreien, was er für einen Mist macht. Mich würde schon keiner hören.

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"I'M PROBABLY GOING TO DIE SURROUNDED BY THE BIGGEST IDIOTS OF THE WHOLE GALAXY."

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jun 26, 2017 6:42 pm von ©Rose Lynch verfasst.
First Post
with Aiden Kowalczyk
Den Flug über war ich stumm neben meinen Eltern gesessen. Ich hatte kein einziges Wort gesagt, während meine Mutter mir erzählt hatte, wie wunderschön das Internat sei und wie gerne sie sich an diese Zeit erinnerte, als sie selbst noch dort zur Schule gegangen war. Mein Vater hingegen blieb auch relativ still. Er warf mir nur immer wieder grimmige Blicke zu, die wohl bedeuteten, dass ich schön brav hier bei ihnen bleiben sollte. Dass ich tatsächlich am Flughafen mit dem Gedanken spielte über die Toiletten abzuhauen, schien er wohl zu ahnen. Dennoch schienen beide von meiner stummen Rebellion nichts mitzubekommen. Was kein Wunder war. Sie bekam nie wirklich etwas von mir mit. Manchmal war ich mir nicht einmal sicher, ob ich überhaupt ihre Tochter war. Dabei hatten wir ein gutes Verhältnis gehabt - bevor ich abgehauen war. Aber jetzt hing dieses gute Verhältnis am seidenen Faden, wie man so schön sagte.
Als ich das Internat erreichte, erlaubte ich mir ein Verziehen meiner Lippen. Kurz darauf folgte ein Vortrag meiner Mutter über das alte Gebäude und die Beschreibung der Homepage. Ich verdrehte die Augen, was sie mit einem missbilligenden Schnauben zu Kenntnis nahm.
Kaum, dass alle meine Sachen aus dem Auto gepackt worden waren, schnappte ich mir meine Taschen und den Koffer und drehte mich ohne ein Wort des Abschieds auf dem Absatz um und machte mich auf den Weg in die Hölle. Auch wenn ich nicht wirklich daran glaubte, dass ich mich hier an irgendeine Regel halten würde.
Auch die Rektorin mit ihrer Begrüßung und ihrem Vortrag ließ ich schweigend über mich ergehen und nahm nur die viel zu ordentlich wirkenden Unterlagen an mich, um mich auf den Weg in mein Zimmer zu machen. Die sonst so laute Rose, musste sich erst einmal von dem heftigen Schlag ins Gesicht erholen. Ich hatte schon jetzt genug von diesem Ort. Dabei war ich noch nicht einmal richtig angekommen.
Dass ich dann auch noch den falschen Weg wählte und bei den Zimmern der Jungs landete, bemerkte ich vor lauter Wut nicht.
Auf Englisch fluchend stieß ich die Tür auf und schob meinen Koffer über die Türschwelle, ohne groß auf Mitbewohner zu achten. Kurz darauf flogen zwei Taschen in die selbe Richtung. Erst dann sah ich mich im Zimmer um und erkannte einen Dunkelhaarigen auf einen der Betten, der sich seelenruhig, aber fluchend einem Game widmete. Ich zog eine Augenbraue nach oben."Was machst du hier?", frage ich ihn, als hätte er hier nichts verloren. Meinen Irrtum mit den Zimmern hatte ich noch nicht bemerkt. "Du bist doch nicht Katy Shounen, oder doch?" Ich spreche Englisch, als wäre das hier normal. Die Franzosen mit ihrem elendigen Französisch konnten mir gestohlen bleiben. Auch wenn ich Französisch durchaus sprechen konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jun 26, 2017 7:04 pm von ©Aiden Kowalczyk verfasst.
with Rose Lynch

„Ich habe noch nie so einen großen Idioten erlebt wie dich!“, fluche ich auf spanisch und lege meine Stirn in tiefe Falten. Mir werden spanische Flüche – einen kannte ich nicht und ich will auch gar nicht genau wissen, was er bedeutet – um die Ohren gehauen und ich fluche gleich zurück. Wir waren so knapp davor zu verlieren. Als ich gerade eine schwierige Passage zu umgehen versuche, klemme ich meine Zunge zwischen den Zähnen fest, sodass ich fast glaubte Blut schmecken zu können. Ist vermutlich nur Einbildung. Allerdings werde ich eh unterbrochen, als sich eine eher zierliche Gestalt durch den Türrahmen schiebt gefolgt von Koffern. Die Falte auf meiner Stirn vertieft sich noch mehr. Mit einer Selbstverständlichkeit kommt sie rein und dass, obwohl die Person auf jeden Fall nicht einer meiner Mitbewohner ist. Die sehen definitiv ein ganz kleines Stück weniger weiblich aus. Als sich ihr Mund öffnet, nehme ich mein Headset runter und lasse Dave gerade im Stich, aber wir hätten sowieso verloren, so schlecht wie der spielt. Das Mädchen ist vermutlich so alt wie ich, macht einen eher genervten Eindruck und ihre gehobene Augenbraue ließ mich eine Spur von Arroganz vermuten. 'Uagh, nicht wieder so eine', denkt sich mein vorschnell urteilendes Gehirn. Mit meiner trockenen Art bleibe ich nicht lange hinterm Busch, auch wenn ich unterbewusst meine Mutter sehen kann wie sie zu mir sagt: „Mensch Aiden, führ dich anständig auf und mache alle nicht so verlegen!“ Ihr polnischer Akzent ist wie immer sehr hart, trotz ihrer melodischen und wohlklingenden Stimme. Die ewigen Standpauken halfen dennoch nichts, deshalb sage ich zu dem Mädchen: „Ich wohne hier, du Brain.“ Ich sehe sie ungerührt an und erwarte, dass sie wieder verschwindet, denn sie hat hier wirklich nichts zu suchen. Als sie mich fragt ob ich Katy Shounen sei – keine Ahnung ob ich die kennen sollte – erhebe ich mich von meinem Bett und erwidere ebenfalls wieder trocken wie ein Stück Brot: „Natürlich bin ich Katy, wie sie leibt und lebt.“ Ich streiche mir durch die Haare, die durch das Headset etwas platt sind. „Werde allerdings nicht meine Hose runterziehen, um dir klar zu machen, dass du in einem Jungenzimmer bist und nicht in einem Mädchenzimmer.“ Jetzt war ich derjenige, der eine Augenbraue hebt. Ich musste mir ein Lachen und Grinsen verkneifen, nicht dass man auf die Idee kommt, ich habe so etwas wie Emotionen.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jun 26, 2017 7:36 pm von ©Rose Lynch verfasst.
with Aiden Kowalczyk
Ich sehe den Dunkelhaarigen einfach nur an, als dieser dann auch sein Headset von seinem Kopf schiebt und mir damit wohl mitteilen will, dass er durchaus kommunizieren kann - außerhalb seines Games. Ein irritierter Ausdruck erscheint auf meinem Gesicht, als er meint, dass er hier wohne. Ich sehe von meinem Blatt in der Hand wieder zu ihm. Dann wieder auf mein Blatt."Hier ist doch aber Zimmer 2", murmle ich. Ich wende den Blick von ihm ab und sehe mich immer Zimmer um. Es sieht besetzt aus. Und eindeutig nicht nach einem Mädchenzimmer. Mein Mund formt sich zu einem 'O', bevor ich mich zusammenreiße und ihn wieder ansehe. "Oh", bringe ich dann auch laut hervor. Es ist kein Wunder, dass er mich hier nicht haben will - ich habe hier schließlich wirklich nichts zu suchen. "Sorry -", entschuldige ich mich dann auch. Auch wenn ich mich nicht gerne entschuldige.
Als er von seinem Bett aufsteht und ein paar Schritte in meine Richtung macht, lege ich leicht den Kopf schräg und halte ihm dann nach seinen Worten meine Hand hin. "Freut mich, Katy. Ich bin Rose und deine neue Mitbewohnerin", erwiderte ich dann genauso trocken. Bevor ich lachen muss. Was mich verwundert. Heute ist ein totaler Scheiß-Tag. Und das Letzte, was ich erwartet habe, ist, dass mich einer dieser Internat-Idioten zum Lachen bringt. Ich grinse ihn schief an und lasse meinen Blick nur kurz über ihn wandern. "Danke. Aber ich denke, dass das nicht nötig ist", antworte ich und nicke dann. Ich greife nach meinen Taschen und nach dem Koffer und ziehe ihn wieder näher zu mir. "Ich hab's verstanden - ich bin hier nicht unbedingt richtig." Ich seufze und schüttle den Kopf. "Wow. Ich glaube ich habe schon jetzt die erste Regel gebrochen - oder?", sage ich eher zu mir, als zu ihm, als ich die Unterlagen des Internats mit der Hausordnung zusammenknülle und in eine meiner Taschen stopfe. Nicht, dass es mich groß kümmert. Ich zucke mit den Schultern und sehe wieder zu dem Dunkelhaarigen. Ich nicke leicht in die Richtung seines Bettes. "Was spielst du?"

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jun 26, 2017 9:14 pm von ©Aiden Kowalczyk verfasst.
Gespielt frustriert sehe ich aus dem Fenster, als sie meint, dass es doch das Zimmer 2 sei. Wenn ich meinen Spaß hatte, dann meistens daran, wenn ich andere verunsichern oder verlegen machen kann. Nicht, dass ich jemanden mobben würde, sondern eher nur ein bisschen sticheln und aufziehen. Menschen, die davon extrem eingeschüchtert reagieren und nicht kontern können, werden auch in Zukunft mit mir nicht befreundet sein. Jake ist da zum Beispiel mit mir auf einer Wellenlänge, da muss ich mir keine Sorgen machen, dass ich seine Gefühle verletze. Allerdings bin ich da auch Mädchen ziemlich voreingenommen. Ich hatte leider schon zu viele kennengelernt, die schnell davon eingeschnappt sind und sich nicht auf einen Wortwechsel herablassen. Ein Grund mehr einen Großteil von ihnen schrecklich langweilig zu finden. Da schaue ich mir doch lieber eine Doku über den Ursprung der Physik an. Ob das Mädchen vor mir in die genau gleiche Schublade landen würde, wird sich zeigen. Im Moment scheint sie ihren Fehler zu realisieren. „Wow, du bist aber schnell,“ sage ich nur und mein Mundwinkel zuckte nur – ein geheimes Zeichen dafür, dass ich in Wahrheit etwas eher amüsant als nervig finde. Ich nehme ihre Hand und erfahre ihren Namen, der im ersten Moment nicht zu ihr passen scheint durch ihr äußeres Auftreten (vielleicht stellte ich mir auch zu sehr ein pinkes Outfit vor), aber dann fand ich ihn durchaus passend. Warum auch immer. „Wer ist Katy?“, frage ich gespielt verwirrt und lege erneut die Stirn nachdenklich in Falten. 'Es ist ihr erster Tag, reiß dich zusammen,' denke ich mir und stelle mich dann doch ganz höflich vor: „Aiden. Wenn du wirklich hier wohnen willst, dann musst du leider damit rechnen in Dreck zu ersticken. Ich bin natürlich hier der Ordentlichste.“ Lüge. Nicht der Schlimmste, aber total ordentlich wiederum auch nicht. Ihr Lachen ist offen und ich finde es bemerkenswert wie andere so offen vor Fremden lachen können. Ich selbst habe da schon das Gefühl einen Teil von mir wegzugeben und jemandem ein falsches Bild von mir zu vermitteln. Aus der Perspektive einer anderen Person ist es vermutlich genau anders rum. Als sie mein Angebot für einen Beweis ablehnt, sage ich mit einem Hauch von Ironie in der Stimme: „Zu schade. Wollte schon immer mal gleich blank ziehen.“ Jetzt kam doch ein kleines Schmunzeln auf meinen Lippen zustande, bevor ich es unterdrücken konnte. Ihre Befürchtung, dass sie schon eine Regel gebrochen hat, lässt mich abwinken. „Keine Sorge, ich bin schon mein zweites Jahr hier und habe schon mehrmals die Regeln gebrochen und bin fast nie erwischt worden. Die tun nur so, als wären sie so streng.“ Ich verschränke die Arme vor der Brust und ignoriere den Fakt, dass noch ein Salatblatt an meinem Hosenbein hängt. Ich zögere etwas, als sie fragt, was ich spiele. „Counter-Strike. Ich schätze mal das kennst du nicht?“ Es ist eine rhetorische Frage, denn die Antwort wusste ich bereits. Ich konnte mir es einfach nicht vorstellen.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Jun 27, 2017 3:19 pm von ©Rose Lynch verfasst.
with Aiden Kowalczyk
Ich zucke mit den Schultern, als er ironisch meint, dass ich schnell sei. Allerdings sehe ich, wie sein Mundwinkel leicht zuckt, was verrät, dass er deutlich weniger genervt von mir ist, als er vorgibt.
Als er meine Hand nimmt, bin ich doch einen kurzen Moment überrascht, weil ich gedacht hätte, dass er das nicht tun würde. Es ist komsich, dass ich seine Hand halte - selbst wenn es nur dieser eine kurze Moment ist. Ehrlich gesagt ist er auch irgendwie der Einzige, dem ich meine Hand gegeben habe. Selbst der Rektorin hatte ich diese einfache - und eigentlich selbstverständliche - Geste heute verweigert. Vielleicht ist es kindisch, aber ich liebe es, wenn ich allein schon so gegen Autoritätspersonen rebellieren kann. Und es ist vermutlich noch kindischer, dass ich es liebe, nicht den Erwartungen zu entsprechen.
Ich grinse, als er mich verwirrt fragt, wer Katy ist. "Ich dachte du", kontere ich amüsiert, bevor ich ebenfalls mit den Schultern zucke. "Meine zukünftige Mitbewohnerin. Aber mal sehen...", füge ich an, da ich bezweifle, dass sie sehr viel Spaß mit mir haben wird. Ich bin nicht so, wie ich auf den ersten Blick aussehe. Ich kann mich zwar anders geben, als ich bin, aber letztendlich ist das eine Lüge, welche ich nicht lange aufrechterhalten will. Ich ziehe daraus keinen Nutzen und wieso sollte ich für jemand anderen vorgeben, anders zu sein? Das ergibt für mich keinen Sinn.
Als er sich vorstellt, schenke ich ihm ein Lächeln - eins von der ehrlichen Sorte, das nur wenige zu Gesicht bekommen. "Hi Aiden", begrüße ich ihn dann richtig. Ich lasse meinen Blick durch das Zimmer wandern und deute dann auf sein Bein, an dem ein Salatblatt hängt. "Ja, klar", meine ich, bevor ich den Kopf schüttle. "Schon gut, aber ich schätze, dass ich in meinem richtigen Zimmer wohnen sollte. Was ja aber nicht heißt, dass ich nicht öfters hier vorbei sehen könnte -", erwidere ich und zwinkere ihm mit einem amüsierten Grinsen zu. Ob er das versteckte Angebot versteht, kann ich nicht sagen. Und auch nicht, ob ich das wirklich ernst meine. Ich bezweifle, dass Aiden der richtige Typ für eine Nacht voller Spaß wäre. Außerdem - hält mich davon irgendetwas ab.
Ich sehe ihn an und nicke ihm zu. "Okay, dann los", fordere ich ihn auf und kann nicht verhindern, dass ein herausforderndes Funkeln in meine Augen tritt. Das Schmunzeln, welches auf seinen Lippen erscheint, bemerke ich natürlich. Ich sehe kurz weg und verschränke die Arme vor der Brust. Als er meint, dass er schon sein zweites Jahr hier wäre, mustere ich ihn wieder genauer. "Also versicherst du mir gerade, dass ich hier auch irgendwie zurecht kommen werde - obwohl ich gegen sämtliche Regeln der Hausordnung verstoßen werde?", hake ich nach und versuche ein Grinsen zu unterdrücken. Es war nervig, dass es wie von selbst meine Lippen verzog. Ich wollte nicht die ganze Zeit Grinsen, als fände ich es hier ach so toll.
Ich wende meinen Blick wieder ihm zu, als er meint, dass er Counter-Strike spiele. Als er dann auch gleich mutmaßt, dass ich das nicht kennen würde, ziehe ich eine Augenbraue hoch. "Doch. Ich bin nicht mal so schlecht. Wenn meine Spielpartner nicht bekifft oder betrunken wären, hätte ich es sicherlich auch mal ins Gewinner-Team geschafft", antworte ich. Es kam nicht oft vor, dass ich spielte. Wenn ich irgendwo war, rückte das Spiel letztendlich im Laufe des Abends immer mehr in den Hintergrund, während ich die Aufmerksamkeit bekam, die ich wollte. Und die meine Dämonen für den Moment daran hinderte, mich zu zerreißen.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jun 29, 2017 3:43 pm von ©Aiden Kowalczyk verfasst.
Dieser überraschte Ausdruck auf ihrem Gesicht entging mir nicht, ich hinterfrage es aber nicht. Ich tue oder sage Dinge, die die meisten nicht von mir denken. Vielleicht war das auch mit Absicht, weil ich nicht den Erwartungen anderer entsprechen möchte. Zu sehen, wie die nicht aufgehen, lässt mich irgendwie zufrieden werden. Ich bin gern Herr über die Situation und lasse Menschen auf bestimmte Weise reagieren.
Auf ihren Konter erwidere ich nichts, zu sehr frage ich mich, ob ich diese Katy schon mal gesehen habe. Ich gebe mir selten die Mühe mir Namen zu merken. Rose schien nicht gerade zuversichtlich zu sein, aber wer ist das schon an seinem ersten Tag? Ihr Lächeln wischt aber ihre Sorgen weg und sie wirkt recht ausgelassen. Gerne hätte ich sie mit meinem Nachnamen zur Verzweiflung gebracht – polnische Nachnamen auszusprechen ist für die meisten alles andere als ein Spaß – doch ich ließ es bleiben. Wäre sowieso komisch jetzt noch den Nachnamen hinterher zu schieben. Als sie meint, dass sie öfter vorbeisehen könnte und ein Zwickern von sich gibt, dass für mich eher anzüglich aussah, presse ich kurz meinen Kiefer aufeinander und drücke meine verschränkten Arme etwas enger an die Brust. Eigentlich genau mein Ding: Keine feste Bindung, nur etwas Spaß und keine Langeweile. Ich wusste allerdings nicht, ob sie das Gleiche denkt wie ich oder einfach nur einen Freund im Internat haben will, zu dem sie zur Not fliehen könnte. Ich wählte eine neutrale Antwort: „Die Tür ist jederzeit für dich offen.“ Mein Gesicht behielt ich dabei ausdruckslos, sodass sie selber entscheiden konnte, ob sie es für eine Einladung hält. Ihre Aufforderung zum blank ziehen ließ mich kurz inne halten. Sie sieht wirklich zurückhaltend und eher schüchtern aus, sodass man so was vielleicht nicht gerade erwarten würde. Natürlich wollte ich mich nicht ausziehen, wäre echt etwas geschmacklos. Stattdessen entgegne ich: „Ich will dich hier nicht zu großen Tatsachen aussetzen. Nicht, dass du überfordert bist von solcher Schönheit.“ Dass es absolut nicht mein Ernst ist, kann man klar heraushören.
„Ich weiß ja nicht, wie viele Regeln du verstoßen willst, aber bei mir hat noch nie was gefehlt,“ sage ich und erinnere mich an die paar Male, wo es fast passiert wäre. Zum Glück habe ich dann immer schnell genug die Zigarette zum Beispiel ausgedrückt und weggeschmissen.
Dass sie Counter-Strike kennt, verwundert mich wirklich. Und natürlich auch, dass sie in Gesellschaft von betrunkenen und bekifften Leuten ist. „Mit mir ist es praktisch unmöglich im Verliererteam zu sein,“ mutmaße ich und grinse. „Wenn du willst, kannst du eine Runde mitspielen, ich habe hier noch einen zweiten Kontroller.“ Ich schnappe mir den von Jake's Bett. Wir spielen meistens am Abend, wenn die anderen beiden J's noch weg sind. Ich halte ihr den Kontroller entgegen. Ich weiß selbst nicht, warum ich so nett bin. Vielleicht ein Tumor oder ein Virus? Da kann ich mir selbst nie so sicher sein. Vielleicht liegt es aber auch am Schlafentzug. „Woher kommst du überhaupt?“, schiebe ich noch hinterher und runzle die Stirn. Hier kommen wirklich Schüler aus der ganzen Welt her.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 03, 2017 8:24 pm von ©Rose Lynch verfasst.
Seine eher kühl und abweisende Reaktion nach meinem versteckten Angebot, entgeht mir natürlich nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob er mich und diese Art von Spaß ablehnt oder ob er es nicht verstanden hat. Das bleibt wohl abzuwarten. Seine neutrale Antwort und sein ausdrucksloses Gesicht geben mir auch wenig Hinweise, sodass mir fast nichts anderes bleibt, als direkt darauf zu antworten. "Auch gleich heute Nacht?", frage ich daher und lasse meinen Blick absichtlich langsam - und vielleicht auch mit einem leichten laziven Lächeln auf den Lippen - über ihn wandern.
Als er bei meiner Aufforderung sich auszuziehen kurz inne hält, lache ich. Weil er wohl doch nicht so unerschrocken in allem ist, wie er mir weiß machen will. Seine großspurigen Worte, die nicht ganz so ernst klingen, als sie könnten, überraschen mich dennoch nicht. Zu sehr bin ich diese Art von Worten gewöhnt - auch wenn er sie nicht ernst meint, weshalb nur ein leichtes Lächeln meine Lippen schmückt. "Na ja. Mal sehen. Ich denke, davon kann ich mir vielleicht ein anders Mal ein Bild machen", meine ich amüsiert und tue so, als wäre ich nicht an ihm interessiert. Denn ehrlich gesagt muss ich mir eingestehen, dass Aiden mich durchaus fasziniert. Und das tun nur sehr wenige so schnell.
Ich hebe leicht mein Kinn an und sehe zu ihm auf bei dem Thema mit den Regeln. "Das bleibt abzuwarten. Aber schön zu wissen, dass du eventuell ein Komplize sein könntest", erwidere ich. Auch wenn ich ihn auf den ersten Blick tatsächlich nicht wie einen Rebell eingeschätzt hätte. So, wie man mich auf den ersten Blick auch nicht so einschätzen würde. Aussehen ist eben doch nicht alles.
Als ich seine Verwunderung sehe, als ich ihm sage, dass ich bereits Counter-Strike gespielte habe, ziehe ich gekonnt eine Augenbraue hoch. "Sicher? Wäre schade, wenn du dich zu all den anderen Verlieren einreihen würdest", stelle ich dann fest, bevor ich aber nicke und den Kontroller entgegennehme, den er mir hinhält. Die Koffer und Taschen vergessend, die dann wieder wie verloren im Zimmer herumstehen, setze ich mich neben ihn auf sein Bett. Nur wenige Sekunden nachdem ich so brav neben ihm sitze, kicke ich die Schuhe von meinen Füßen und ziehe beide Beine nach oben, weil ich das deutlich bequemer und angenehmer zum Sitzen finde. Bei seiner Frage sehe ich wieder ihn an und mustere seine grün-blauen Augen. "New York", antworte ich, als er fragt, woher ich komme. Vielleicht erklärt ihm das etwas, weshalb ich so bin, wie ich bin. "Und du, Aiden?", stelle ich ihm somit die gleiche Frage.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 08, 2017 7:58 am von ©Aiden Kowalczyk verfasst.
Okay, sie ist alles andere als passiv. Sie machte zwar von außen den Anschein eines Mauernblümchens, aber sie zeigt ganz klar, dass sie nicht um den heißen Brei redet. Ihre Augen, die über meinen Körper wandern, ließ mich leicht nervös werden - natürlich würde ich das nie zugeben. Ich meine, es gibt auf dem scheiß Internat viele Jungs, die so viel trainieren, dass sie nicht mal mehr ein Sixpack haben. Ich bin zwar auch nicht schmächtig, aber so sehr auf meine Muskulatur achtete ich dennoch nicht. Deswegen antworte ich, so locker wie möglich: „Wenn das wirklich ein ernsthaftes Angebot ist, dann nehme ich es ein anderes Mal vielleicht an. Heute ist es aber eher ungünstig.“ Ich zucke kurz mit den Schultern und dachte mir sowieso bei ihrem nächsten Satz, dass eh nicht so großes Interesse besteht. Aber hey, ich bin kein Frauenversteher, für mich haben die alle irgendwie eine Schraube locker. Sie verdrehen ihre Aussagen und Meinungen so sehr, dass man teilweise nicht weiß, was die richtige Antwort darauf ist. Rose ist zwar in meinen Augen durchaus interessant, obwohl die meisten Mädchen mich schnell langweiligen mit ihrem stereotypischen Charakter, aber irgendwas an ihr schrie etwas nach Gefahr. Ob ich das gut oder schlecht finden sollte, weiß ich nicht.
"Sicher? Wäre schade, wenn du dich zu all den anderen Verlieren einreihen würdest", sagte sie und ich winkte jediglich ab. „Ach was, ich bin schon so hoch gerankt, da passiert mir nichts.“ Sie nimmt den Kontroller an und setzt sich dann neben mich auf mein Bett. Wie selbstverständlich kickt sie ihre Schuhe weg und zieht ihre Beine hoch, weshalb ich einfach nur leise murmle: „Klar, mach es dir gemütlich. Kein Problem.“ Stören tat es mich aber ehrlich gesagt nicht wirklich. Wenn ich sogar einen überdrehten Jake auf mein Bett ließ, wobei die ganzen Laken nach unten verrutschen von seinem Gezappel, dann hatte sie ebenfalls das Recht darauf. Ich starte eine Runde und bekomme ihre Antwort dennoch mit. „Oh, New York? Irgendwie erklärt das so einiges,“ stelle ich fest. Es war ihre Art zu reden und zu handeln, die ich gleichzeitig mit New York verbinde. So unerschrocken und direkt. Sie stellt mir die Gegenfrage. „Danzig. Liegt in Polen.“ Ich presse einen Moment meine Lippen aufeinander und versuche eine Person abzuschießen, was mir auch gerade noch so gelang. Ich sehe kurz zu ihr rüber und frage: „Freiwillig hier oder von deinen Eltern hierher geschleppt worden?“ Es gab wirklich die kuriosesten Gründe hier zu sein. Von Gerichtsbeschlüssen, über Stipendien bis zu reiche Kinder. Meine Augen gleiten kurz zu meinem Wecker und eher zu mir selbst sage ich: „Wo bleibt Jake? Hoffentlich stellt er nicht wieder irgendeinen Mist an.“ Ich drücke auf die verschiedenen Knöpfe meines Kontrollers und lehne mich leicht nach vorn. „Kennst du irgendjemanden im Internat? Kommt manchmal vor, dass viele aus der gleichen Stadt hier sind,“ wand ich mich wieder an Rose.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 08, 2017 4:39 pm von ©Rose Lynch verfasst.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihn meine direkte Frage unerwartet trifft. Er tut zwar auch lässig, während meine Augen über ihn wandern, aber ich bezweifle, dass er es wirklich ist. Ich weiß, wie ich auf Jungs wirke. Und ich spiele das auch immer wieder gerne aus. Meine Lippen verziehen sich zu einem Grinsen. "Sure. Das ist ein ernsthaftes Angebot", bestätige ich ihm. Ich will ihn nicht verarschen. Als er dann jedoch für heute Nacht ablehnt, bin ich fast ein wenig enttäuscht, auch wenn ich versuche, mir das nicht anmerken zu lassen. Ich will nicht, dass jemand denkt, man könnte mich mit irgendetwas verletzen. Auch wenn es mir selten passiert, dass jemand meine 'Gesellschaft' ablehnt, so nehme ich das einfach hin. "Naja - du weißt, wo du mich findest", sage ich daher nur. Immerhin wohne ich auch in Zimmer 2, nur eben im Mädchentrakt. Und den Weg dorthin, würde er finden - wenn er es wollte. So wie ich den Weg hierher finden würde, wenn ich es wollte.
Als wir auf das Spiel zu sprechen kommen, winkt er bei meiner Aussage erst einmal ab und meint, dass er schon so hoch gerankt sei, dass ihm da nichts passieren würde. Ich nicke nur knapp. "Okay." Letztendlich weiß ich eigentlich gar nicht, weshalb ich jetzt hier sitze und mit Aiden zocken werde. Jedoch ist das hier deutlich besser, als alleine in meinem 'richtigen' Zimmer zu sitzen und meine Koffer auszupacken. Dass ich es mir gleich auf meine Art gemütlich mache, scheint ihn wohl zu überraschen und vielleicht auch zu stören. Ob es ihn wirklich stört, weiß ich allerdings nicht, daher zucke ich nur mit den Schultern und lache leise auf. "Wenn ich gut spielen soll, solltest du hiermit kein Problem haben", merke ich nur amüsiert an. "Und auch - wenn ich später einmal vorbei komme -", deute ich mit einem schiefen Lächeln an.
Ich nicke leicht, als er eine Runde startet. "Ja, New York", bestätige ich ihm und sehe ihn kurz an. Dass ihm das einiges erklärt, hatte ich mir schon gedacht, weshalb ich nicht auf diesen Kommentar eingehe. Ich konzentriere mich auf das Spiel und welchsle dort kurz die Waffe, bevor ich meine Spielfigur Aiden im Game folgen lasse und diese hinter einen der Container in Sicherheit bringe, um nicht sofort in die Schusslinie zu geraten und geschützt von dort aus schießen zu können. Als er meint, er komme aus Danzig, Polen, nicke ich knapp, wobei sich ein Lächeln auf meine Lippen schiebt. "Sagst du mir deinen Nachnamen?", frage ich ihn, weil ich mich gerne an kompliziert auszusprechende Namen versuche. Auch wenn es nicht heißen muss, dass seiner dazugehört.
Bei seiner Frage, halte ich kurz inne und werde im Spiel auch prompt erschossen. Ich verziehe die Lippen und schiebe auch meine Augenbrauen zusammen. Kurz lasse ich den Kontroller etwas sinken. "Hmh. Schwierig. Beides - wobei...", überlege ich. "Ich wollte meinen Abschluss nachholen. Und meine Mutter hat dann beschlossen, dass dieses Internat genau das Richtige für mich ist. Sie war auch hier. Außerdem - 'ich bin daheim zu schwierig im Umgang'", wiederhole ich die Worte meiner Mutter. Ich verdrehe die Augen "Daher wurde ich hierher eskortiert. Sie hatten Angst davor, dass ich ein zweites Mal abhaue", antworte ich, etwas ausführlicher, als ich es eigentlich wollte. Ich zucke mit den Schultern und warte, bis meine Spielfigur wieder aufsteht und ich weiterspielen kann. "Wie war es bei dir?", frage ich ihn dann, weil es mich interessiert, ich aber auch irgendwie das Recht darauf habe, weil er die Antwort auf diese Frage von mir auch kennt.
Als er zu seinem Wecker sieht, grinse ich. "Hmh. Warum glaubst du, dass er Mist anstellt?", frage ich zunächst, als er seinen Mitbewohner Jake erwähnt. "Und wer sagt, dass wir keinen Mist anstellen?", schiebe ich amüsiert hinterher und sehe ihn an.
Ich wende den Blick wieder ab und konzentriere mich wieder auf das Spiel. Ich zucke mit den Schultern. "Vielleicht. Ich bin mir nicht sicher, ob sie tatsächlich hier sind", antworte ich auf seine Frage und erschieße zwei Leute im Spiel. Mir kommt es hier noch immer viel zu spießig vor.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 09, 2017 9:03 am von ©Aiden Kowalczyk verfasst.
Ich sehe sie noch immer misstrauisch an, als sie sagt, es wäre ein ernsthaftes Angebot und ließ das Thema einfach fallen. Eigentlich war es genau das, was für mich reichte: Eine lockere Nummer und keine Beziehung. Hier im Internat ist es aber sowieso eine etwas schwierigere Sache, denn du musst schnell genug sein, damit deine Mitbewohner nicht reinkommen oder eben zusperren. Letztes Jahr hat aber auch jemand dann einfach sein Zimmer zugesperrt und da die Mitbewohner nichts vom weiblichen Besuch wusste, wurde dann einfach mal das Zimmer vom Hausmeister aufgesperrt. Der Anblick war angeblich sehr lustig, denn er schmiss das Mädchen vor Schock auf den Boden. Ich bin mir fast sicher, dass sie kein Paar geworden sind.
Es ist wohl sehr essentiell für sie bequem zu sitzen, um zu gewinnen und macht erneut eine Anspielung, sodass ich kurz den Kontroller weglege, da sich meine Figur eh in einer sicheren Position befindet. „Könntest du damit aufhören? Hab schon verstanden, du bist keine streng lebende Klosterschwester. Ich muss mich hier aber echt konzentrieren!“ Ich sehe sie direkt an und meine es wirklich Ernst. Wenn sie wirklich erwartet, dass ich ihr auf der Stelle die Klamotten vom Körper reiße, dann muss ich sie enttäuschen. So ein Player bin ich echt nicht und heute war der Tag echt nur zum Rumliegen gedacht, da ich noch müde von der letzten Nacht bin.
Ich spiele weiter und ließ kurz Schweigen zwischen uns entstehen, damit ich ein paar Ingame-Spieler abschießen kann und meine Figur sicher über das Spielfeld laufen lasse. Erst als sie nach meinem Nachnamen fragt, kräusle ich die Stirn und sehe sie kurz an. Ich musste in den letzten Jahren so oft meinen Nachnamen mehrmals aussprechen, damit andere lernen wie man ihn ausspricht, oder musste ihn buchstabieren. Manchmal wäre mein Nachname echt lieber ganz kurz und amerikanisch, denn dann würde keiner ein Problem damit haben. Vielleicht mit Nachnamen Evans? Vielleicht würden dann mich alle für ein uneheliches Kind von Chris Evans halten. Gegen einen anderen, berühmten und netten Vater hätte ich durchaus nichts einzuwenden. Die Wahrheit ist aber sehr ernüchternd. „Kowalcyzk. Ich kann mir aber die schlechte Aussprache meines Nachnamens nicht mehr geben, deswegen sage ich ihn eher selten. Allgemein scheint fast kaum jemand so wert auf andere Sprachen zu legen.“ Eine Observation von mir, die mir schon letztes Jahr aufgefallen ist. Alle sind begeistert, wenn sie erfahren, welche Sprachen ich flüssig beherrsche, aber können sich zum großen Teil nicht aufraffen französisch zu sprechen in einer französischen Schule. Vielleicht waren auch meine Erwartungen an andere zu hoch.
Nach den Erzählungen von Rose schließe ich daraus, dass sie wohl schon ein Mal ausgerissen ist und damit die Schule links liegen ließ. „Warum hast du nicht einfach erst deinen Abschluss gemacht und bist dann abgehauen? Ist doch viel effektiver, denn dann kannst du dich komplett von deiner Familie losreißen und kannst durchaus noch irgendwo einen Job bekommen.“ Indirekt ist das ja auch mein Plan. Ich hätte erwarten müssen, dass sie auch bei mir nachfragt. Ich wäge einen Moment ab, ehe ich sage: „Ich bin der Versager aus der Familie, der nicht ebenfalls Anwalt werden will und sich nicht wirklich in der Schule anstrengt, obwohl er das Potential hätte.“ Ich äffte einen Moment meinen Vater nach und in mir kam etwas Wut auf. „Also wurde ich hierher geschickt, um noch irgendetwas in meinem Leben zu reißen, auch wenn der Abschluss in Polen völlig gereicht hätte. Aber hier ist es sogar besser als zu Hause, ob man es am Anfang glauben will oder nicht.“ Ich nehme kurz einen Schluck aus meiner Wasserflasche und schieße gerade noch so einen Gegner um. „Ich weiß nicht, ich glaube Jake ist zur Zeit nicht bei der Sache. Frauenprobleme oder so ein Mist. Keine Ahnung. Macht mich einfach misstrauisch, wenn ich ihn den ganzen Tag noch gar nicht gesehen habe.“ Dass sie wieder etwas andeutet, ließ mich leicht schmunzeln. „Ich bin hier der Anständige von uns beiden. Du denkst hier die ganze Zeit so versaut.“ Mein Blick fällt wieder kurz auf ihre Koffer. „Wen meinst du mit 'sie'? Vielleicht habe ich sie schon gesehen, ich bin schon seit letztem Jahr hier.“
Nachdem eine Runde des Spieles vorbei war, fragte ich mit einem erneuten Blick auf die Uhr: „Musst du nicht bald zu deinem Zimmer? Katy wird sicher warten, ist manchmal üblich, wenn man neue Zimmergenossen bekommt.“ Ich war froh, dass meine gleich blieben. Ich hatte mich an sie gewöhnt. Nicht nur an Jake, sondern auch an den stillen Jaden und an den anderen Jaden, der, obwohl er jünger ist als ich, so aussieht, als würde er ohne mit der Wimper zu zucken mir ordentlich eine verpassen können. Würde mein Name auch mit J anfangen, wären wir womöglich das coolste Zimmer. Aber ich bin schon immer eine Enttäuschung gewesen.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 09, 2017 2:54 pm von ©Rose Lynch verfasst.
Sein misstrauischer Blick entging mir natürlich nicht. Aber ich ließ es dabei. Ich wollte ihn nicht verarschen und war deswegen einfach ehrlich zu ihm. Was er daraus machte - war seine Sache.
Als er kurz den Kontroller weglegt, sehe ich ihn einen Moment überrascht an. Seine Worte lassen mich aber kurz auflachen. "Sorry, schon gut. Ich hatte vergessen, dass ich mich hier der Prüdigkeit anschließen sollte", murmle ich und deute wieder auf seinen Kontroller, damit er diesen wieder nimmt und weiterspielt. Das kurze Schweigen zwischen uns stört mich kein bisschen und so konzentriere ich mich vor allem auf das Spiel, das bisher eigentlich recht gut läuft.
Dass ich nach seinem Nachnamen frage, lässt seine Stirn etwas kräuseln und ihn wieder aufsehen. Ich erwidere seinen Blick, weiß aber nicht, was ihm alles durch den Kopf schießt. Ich erwarte schon fast, dass er ablehnt, als er dann aber doch noch antwortet. "Kowalcyzk", wiederholte ich leise. Wobei ich zugeben muss, dass es sich bei mir gar nicht mal so verkehrt anhört. Ich nicke bei seinen weiteren Worten. "Kann ich verstehen. Mir wäre auch nicht danach. Wobei ich da wohl eher Glück habe mit 'Lynch'", erwidere ich. Ich zucke mit den Schultern. "Ich mag andere Sprachen. Ich spreche auch Französisch. Aber ich spreche es nicht gerne. Die Franzosen sind mir zu eingebildet. Ich meine - sie wollen doch auch kein Englisch sprechen", werfe ich ein. "Wieso sollte ich dann Französisch sprechen?" Ich schüttle den Kopf. Da war ich nicht nachgiebig genug.
Bei seinen Worten, klopfe ich ihm leicht auf die Schulter. "Wow. Was für ein Einfall. Als wäre der mir - nicht auch schon gekommen", witzle ich und verzieh die Lippen. Ich zucke ein weiteres Mal mit den Schultern. "Weil ich weg musste. Weil ich zu diesem Zeitpunkt weg musste. Ich konnte nicht mehr. Ich konnte nicht mehr bleiben", antworte ich dann schlicht. Vielleicht war das für ihn keine richtige Begründung. Aber letztendlich spielte das keine Rolle. "Tja - und jetzt bin ich hier. Mache meinen Abschluss, um einen vernünftigen Job bekommen zu können und mich dann komplett lösen zu können", füge ich an. "Demach, danke für den Tipp, Kowalczyk." Ich grinse ihn an, bevor ich meinen Kopf auf meine Knie lege und von dort zu ihm herübersehe, als er zu erzählen beginnt. Meine Lippen verziehen sich bei jedem weiteren Satz und ich kann ein verächtliches Schnauben nicht verhindern. "Kommt mir - bekannt vor", gebe ich dann zu. Weil genau das auch die Intentionen meiner Eltern waren. "Aber hey - es ist unser Leben", sage ich dann nur noch dazu, weil ich bemerkt habe, dass er anfangs gezögert hatte und dieses Thema sicherlich nicht ausbreiten wollte. Schon gar nicht - vor mir.
Ich richte meinen Blick wieder nach vorne und erledige zwei Gegner, um dann meine Spielfigur hinter Aidens herzuschicken. Seine Bedenken wegen Jake lassen mich leicht lächeln. "Klingt ätzend", stelle ich fest, als er 'Frauenprobleme' erwähnt. Dann nicke ich. "Das kann ich - nachvollziehen", sage ich dann, wobei ich mir dessen nicht ganz sicher bin. Ich habe keine richtigen Freunde, um die ich mir groß Sorgen mache. Und anders herum, ist es gleich. Es gibt nur mich.
Sein Schmunzeln, lenkt mich einen kurzen Moment ab, als ich zu ihm herüber sehe, sodass ich gerade noch so meine Figur abtauchen lassen kann. Ich lache leise. "Ja, richtig", kann ich ihm nur zustimmen,bevor ich leicht mit dem Kontroller wackle. "Aber ich glaube das hier zählt schon zu Mist und verstößt sicherlich gegen zwanzig Regeln hier", witzle ich.
Als er nachhakt, wen ich mit 'sie' meine, zucke ich leicht mit den Schultern. "Noah Skov, Luke Prokopenko und Liam Swan", antworte ich. Dass Ronan Kavinsky auch hier ist, weiß ich nicht. Eigentlich weiß ich es auch von den anderen nicht genau. "Ich weiß nur über ein paar Gerüchte, dass es sie hier her verschlagen haben soll - demnach, keine Ahnung."
Wir spielen eine Runde des Spiels zu Ende, bevor er zur Uhr sieht und ich mir leicht durch die Haare fahre. "Hm. Keine Ahnung. Gibt es eine Regel, die das besagt?", frage ich ihn. Ich weiß nicht, ob mir nach dieser Katy ist. Sicherlich wird sie mich mustern und ich sie. Und dann wird eine elendige Fragerei losgehen, auf die ich definitiv keine Lust habe. Und es wird kein besonders guter Start mit uns werden. Außer - sie sagt einfach nur 'Hallo.' und verschwindet wieder. Ich sehe Aiden an. "Wenn du mich rauswerfen willst - dann sag das bitte direkt. Ich bin niemand, der so etwas übel nimmt", füge ich dann noch an, da es natürlich auch von ihm ein Wink mit dem Zaunpfahl sein könnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Jul 11, 2017 4:48 pm von ©Aiden Kowalczyk verfasst.
Ihre Entschuldigung ist natürlich eher weniger ernst gemeint und die Bemerkung mit der Prüdigkeit ließ meine Augenbraue etwas nach oben wandern. „Glaub mir, von dem was man so hört sind hier so einige alles andere als prüde.“ Mir kamen die genauen Namen nicht in den Sinn – selten gebe ich mir die Mühe sie mir zu merken – aber einige Storys sind schon dabei, wo man sich fragt, ob manche nicht sich schon das Gehirn rausgevögelt haben. Gerüchte haben aber eh nicht so einen hohen Stellenwert bei mir.
Ihre Wiederholung von meinem Nachnamen war nicht schlecht und lässt mich etwas grinsen. Ich hatte schon wirklich alle nur möglichen Varianten von meinem Nachnamen gehört und jedes Mal wurde es einen Ticken abwegiger. „Fast perfekt,“ sage ich und wiederhole meinen Nachnamen nochmal, nur dieses Mal in dem tiefpolnischten Akzent, den ich nachahmen kann. Der Nachname ist recht gängig in Polen und wird teilweise auch abgekürzt. Mit Lynch hat es Rose definitiv leichter und sie scheint es auch wertzuschätzen. Von meiner Einstellung zu Sprachen hält sie nicht viel, aber ich halte trotzdem dagegen. „Klar, man kann ja auch hier weiterhin Englisch sprechen, wenn man Französisch nicht leiden kann, aber die meisten wollen nicht mal eine andere Sprachen lernen. Kann wirklich wahnsinnig praktisch sein. Alleine um meine Teamplayer auf Spanisch beschimpfen zu können, ist es schon wert.“
Meinen Vorschlag hat sie auch schon in Erwägung gezogen und klopft mir ironisch auf die Schulter. "Weil ich weg musste. Weil ich zu diesem Zeitpunkt weg musste. Ich konnte nicht mehr. Ich konnte nicht mehr bleiben", sagte sie und ich drehte mein Gesicht automatisch zu ihr mit einem gespielt, sehr ernstem Ausdruck auf dem Gesicht. „Wow, wie tiefsinnig. Willst du ein Bild machen, in schwarz weiß tauchen und einen deepen Spruch druntersetzen?“ Es kam mir so schnell und trocken über die Lippen, das man wirklich gut merkt, wie wenig es mich kümmert, ob mein Gegenüber davon gekränkt wird. Ich bin einfach ein direkter Mensch, da kann ich mir nicht helfen. Ich würde nichts vorspielen, nur um gemocht zu werden. Ich habe Freunde – und die reichen mir vollkommen.
Ihre Pose, während ich ihr von meinem Beweggrund erzähle, war etwas skurril – wie kann sich jemand so zusammenfalten? - und ich hatte schon fast die Befürchtung Mitleid zu bekommen. Denn das wollte ich auf keinen Fall. Andere mussten schon durch größere Scheiße gehen und ihnen geht’s trotzdem gut. Mein winziges Problem mit der Familie ist da völlige Nebensache. Zum Glück fragte sie auch nicht nach und ließ das Thema bleiben.
Dass mein bester Freund Stress mit Frauen hat, ist wirklich ätzend, weshalb ich nur seufze und erwidere: „Was du nicht sagst. Würde ihm am liebsten einfach eine Andere geben, damit er glücklich wird, aber ich könnte ihm lediglich eine Prostituierte kaufen und das wäre eher kontraproduktiv.“ Meine Figur wirft eine Granate und läuft dann in die andere Richtung, um weitere Gegner zu erledigen.
„Ach was, doch keine zwanzig Regeln,“ widerspreche ich ihr und schüttle nachdrücklich den Kopf. "Vielleicht gegen zehn und wenn ich noch eine rauchen würde, wären es vielleicht etwas mehr.“ Ich machte mir keine Sorgen, dass ich rausgeworfen werde. Wenn ich erwischt werde, zahlt mein Vater einfach einen bestimmten Betrag an die Schule, der das schon regelt.
Die Namen der Jungs sagte mir nur vage was und das teilte ich ihr auch mit. Waren das ihre Verflossenen, denen sie heimlich hinterherjagt? Ich stelle keine Fragen, denn es geht mich nichts an. Auch geht es mich nichts an, ob sie jetzt schon zu Katy geht oder nicht. Ob ihre Zimmergenossin wirklich auf sie wartet, weiß ich nicht. „Wenn ich die Regeln wirklich gelesen hätte, könnte ich dir das sagen, aber ich bin mir nicht sicher.“ Ich zucke abwinkend mit den Schultern. Sie nimmt es als Aufforderung zum Gehen auf und ich runzle erst die Stirn, bevor ich antworte. Eine Angewohnheit, wenn ich etwas komisch finde. „Nö, mir egal, ob du hier bleibst oder nicht. Wollte jetzt dann nur einen Film anschauen und ich dürfte mein Zeug noch ausräumen. Wenn du dabei zusehen willst, kann ich dich schlecht aufhalten.“ Ich sehe sie kurz an, um ihr zu bedeuten, dass ich wirklich ehrlich bin. Wenn sie will, kann sie da bleiben. Wenn nicht, dann kann sie auch gehen. Für mich macht das keinen Unterschied.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 16, 2017 6:00 pm von ©Rose Lynch verfasst.
Ich sehe ihn an, bevor ich mit den Schultern zucke. Es blieb wohl abzuwarten, wie prüde ich es hier finden würde. Oder wie ich es hier allgemein finden würde.
Als ich seinen Nachnamen ausspreche, grinst er. Auch meine Lippen verziehen sich zu einem Lächeln, als er 'fast perfekt' sagt. "Danke", erwidere ich. Ich konnte zwar nur ahnen, wie nervig es war tausend schlechte Imitationen davon zu hören bekommen, aber wahrscheinlich war es da mal angenehm zu hören, dass nicht alle ein so großes Problem damit hatten.
Ich lege leicht den Kopf schief, als er etwas auf meine Worte mit der Sprache erwidert. Ich nicke. "Klar, kann man gut", stimmte ich ihm zu, weil ich genau das tun würde. Ich zucke mit den Schultern. "Sicher. Aber letztendlich ist das die Entscheidung der Einzelnen. Egal, wie wahnsinnig praktisch es sein kann, oder nicht." Mir war es egal, was andere taten oder nicht. Auch wenn ich gute Begründungen für ein Tun mochte. Somit ließ ich das Thema Sprachen erstmal unter den Tisch fallen.  
Bei meiner Begründung, weshalb ich abgehauen war, sah er zu mir. Der Ausdruck in seinen Augen lässt mich die Augen verdrehen. "Halt die Klappe, Kowalczyk", sage ich nur bei seinem trockenen Spruch und gehe nicht weiter darauf ein. Wieso sollte ich auch?
Ich lache leise, als er von seinem Freund mit dem Frauenproblem redet. "Hm...ich bezweifle, dass er sein Glück bei einer anderen findet, wenn sein Herz dieser einen Frau gehört", scherze ich dramatisch und lege eine Hand auf mein Herz. Ich lache wieder, weil ich das so wahnsinnig witzig finde. Ich verstehe nicht, weshalb sich manche diese Probleme freiwillig geben.
Als wir auf die Regeln zusprechen kommen, sehe ich ihn wieder an. Er schüttelt den Kopf und ich schmunzle. "Okay." Letztendlich kümmern mich die Regeln nicht - und Aiden scheint es auch nicht zu kümmern, was mir gefällt.
Ich nicke leicht, als wir auf die New York - Jungs zu sprechen kommen.
Mir war klar, dass er sie nicht kennen würde.
Als ich ihn bitte, mir direkt zu sagen, wenn ich gehen sollte, runzelt er die Stirn und meint, dass es ihm egal wäre, ob ich bleibe oder nicht. Ich lege leicht den Kopf schief und sehe ihn einen Moment an. "Hm...mir ist zwar nicht unbedingt danach - aber ich denke, ich schaue jetzt erst einmal bei mir vorbei", antworte ich dann, auch wenn mir klar wird, dass er wirklich nichts gegen meine Anwesenheit hätte. Ich schenke ihm ein Lächeln, reiche ihm den Kontroller und berühre ihn nur leicht am Knie, als ich aufstehe. "Man sieht sich, Aiden", sage ich nur zum Abschied, bevor ich meinen Koffer und die Taschen packe und genauso schnell verschwinde, wie ich hier in dem Zimmer aufgetaucht bin.

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