Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Ein Date, das niemals eines werden wird

Diese Schriftrolle wurde am Do Jan 03, 2019 2:55 pm von ©Luisa Winter verfasst.
Mit einem ruhigen Lächeln auf den Lippen schreite ich durch das Internat und sehe mein Spiegelbild in der Glasscheibe neben mir.
Ich bin auf dem Weg zu einem der Clubs hier, immerhin ist Freitag Abend und ich will meine Ankunft hier gebürtig feiern. Im Spiegelbild sehe ich meinen Schwarzen Mini Rock, meine Pink/ Blonden Haare und mein weißes Top, welches meinen Körper nur zu gut schmeichelt.
Ich sehe gut aus und das weiß ich. Meine grauen Augen habe ich bisher noch bei keinem anderen Menschen gesehen und das ist auch eines meiner schönsten Merkmale.
Irgendwann bin ich raus aus dem Internat und wieder runter in den Club, die Stadt hier hatte ich ja schon erkundet und somit stört es mich nicht, dass ich alleine hier unterwegs bin und mich eigentlich noch nicht so gut auskenne.
Drinnen gebe ich meine schwarze Lederjacke ab und gehe gleich zu der Bar, bestelle ein Bier und lehne mich gegen den Tresen, beobachte die Leute und schaue mir ein paar Jungs an die hier sind. Heute scheinen einige in meinem Alter hier zu sein und auch deshalb wusste ich, dass ich sicher nicht auf mein Zimmer gehen werde. Die Lehrer hier kontrollieren ohnehin nicht wer auf welchem Zimmer ist oder ob man um 22:00 Uhr da ist oder eben nicht.
Mit einem ruhigen und selbstbewussten Schritt gehe ich auf die Tanzfläche, mein Bier stand hinten beim Barkeeper der auf dieses aufpasst und so beginne ich mich rhythmisch zum Takt zu bewegen, den der Beat mir vorgibt. Vielleicht knapp daran vorbei geschrammt zu Sexy zu sein, bewege ich mich weiter und lächle einfach nur zufrieden vor mich hin. Ich mag meinen Körper und nun bin ich Frei, kann sein wer ich will und wie ich will. Mein Stiefvater ist nicht mehr Herr über meinen Körper sondern ich bin es und jetzt liegt es daran heraus zu finden, wie die Jungs hier um den kleinen Finger zu wickeln.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jan 03, 2019 11:33 pm von ©Luke Prokopenko verfasst.
Luke war an diesem Abend eigentlich nur im Club vorzufinden, weil sein Tagesziel darin bestand sich völlig abzuschießen. Damit hatte er wenigstens die Versicherung später gut zu schlafen und etwas besseres hatte er sowieso nicht zu tun. Das er vielleicht mal etwas dafür tun sollte nicht schon wieder sitzen zu bleiben, daran dachte er nun wirklich nicht. Er saß an der Bar und ließ sich vom Barkeeper gerade einen Whisky rüber schieben. Er bedankte sich nickend. Mit dem Glas in der Hand drehte er sich auf seinem Sitz zur Tanzfläche um und beobachtete eine Zeit lang still und trinkend die Menschen dort. Ihm fiel bald ein Mädchen auf, dass geradezu mit dem Rhythmus der Musik verschmelzen zu schien. Im Gegensatz zu ihr wirkte der Beat auf ihn beinahe betäubend. Aber momentan empfand er das Gefühl als angenehm. Das Mädchen sah gut aus, ebenso ihre Bewegungen. Einen Moment lang wandte Proko den Blick ab und starrte grübelnd in sein Glas hinunter. Schließlich trank er den letzten Schluck daraus, knallte es zurück auf den Tresen und rutschte vom Barhocker um sich einen Weg zur Tanzfläche zu bahnen. Das dauerte zwar einen Moment, weil er einen hochgradig besoffenen Idioten aus dem Weg schieben musste, aber er hatte ja alle Zeit der Welt. Zwar war er nun wirklich ein begnadeter Tänzer, aber zumindest sah die Art wie er sich ihr näherte nicht komplett hirnrissig und auffällig aus. Im Moment war ihm das auch ziemlich egal. Es war eher ein vorsichtiges, herantastendes Antanzen, bei dem er versuchte Blickkontakt mit ihr herzustellen. "Hey, ich geb dir was aus, ja?" Er brüllte ihr das beinahe ins Ohr, da die Musik hier gerade doch ziemlich laut war. Es klang auch nicht wirklich wie eine Frage, sondern eher nach einer Tatsache, der er sich sicher war. Um diesen Effekt zu entschärfen lag ihm dafür das seligste und unschuldigste Lächeln auf den Lippen, dass es geben konnte.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jan 04, 2019 7:07 pm von ©Luisa Winter verfasst.
Mit einem warmen und ruhigen Lächeln auf den Lippen bewege ich mich zum Beat. Ich liebe es einfach zu tanzen und ich bewege mich einfach nur gerne zu einer solchen Musik, wie sie hier läuft.
Zufrieden sehe ich Luke an, der sich an mich annähert und ich gehe einen Schritt auf ihn zu und stehe somit vor ihm, mit einem frechen und anzüglichen Grinsen auf meinen weichen Lippen sehe ich zu Luke hoch, der knapp einen halben Kopf größere Kerl sieht nicht schlecht aus und sieht dazu nicht nach einem kompletten Arschloch aus. Wobei ich glaube, dass er vielleicht nur so wirkt, denn ganz ohne ist er sicher nicht.
Ich sehe seinem Blick an, dass er nicht sonderlich uninteressiert ist an mir und so lege ich einen Arm auf seine Schulter und fahre kurzzeitig mit leichtem Druck über seinen Nacken. Als er mit mir spricht ziehe ich ihn sanft aber doch bestimmt zu mir runter und raune gegen sein Ohr: "Liebend gerne", als ich anschließend weiterhin tanze, meine Hüften bewege und weiß wie ich einen Kerl dazu bringe was ich erreichen will und bestimmt würde es auch bei ihm funktionieren.
Wieder ziehe ich ihn zu mir hinunter und flüstere gegen sein Ohr: Du bist sicher nicht ansatzweise so unschuldig wie du versuchst zu lächeln, nach einigen weiteren Minuten nehme ich einfach seine Hand und ziehe ihn wieder zu der Bar und hole mir wieder mein Bier um es Grinsend auszutrinken, mich auf einen Barhocker zu setzen und mich zu ihm zu drehen. Was treibt einen Kerl wie dich hier her?, frage ich einfach mit einem provokanten Grinsen auf den leicht Rot geschminkten Lippen.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jan 05, 2019 2:20 pm von ©Luke Prokopenko verfasst.
Proko nickte leicht und ließ sich ohne Meckern von ihr nach unten ziehen. Das hier lief fast besser als er erwartet hatte. Er konnte nicht sagen, dass ihm nicht gefiel, wie sich bewegte und wie sie offenbar auch kein Problem damit hatte auf ihn einzugehen. Solche Mädchen fand man nicht unbedingt an jeder Straßenecke. Zur Abwechslung mal durchschaute auch mal jemand sein unschuldiges Gesicht, dass er machte. Das konnte ja noch interessant werden heute Abend. "Find´s doch raus", hauchte er ihr nun ebenfalls ins Ohr und zwinkerte ihr zu.
Kaum waren sie an der Bar angekommen, trank sie ihr Bier aus. Luke deutete mit fragendem Blick darauf. Sein Blick fragte sie, ob sie noch ein Bier oder doch lieber etwas anderes haben wollte, das war klar. Er setzte sich neben sie und drehte sich auf dem Barhocker zu ihr um, sodass sie sich gegenüber saßen. Nebenbei winkte er den Barkeeper heran damit sie ihre nächsten Getränke bestellen konnten.
"Heute? Alkohol", antwortete er ganz ehrlich und deutete zur Unterstreichung seiner Antwort auf die Bar. Hieß natürlich nicht, dass er für jede andere Art der Abwechslung nicht auch offen war. Wobei er sich schon fragte, was ein Kerl wie er wohl bedeuten sollte. Was ein Mädchen wie sie hier wohl sucht?, dachte er provokant und deutete mit dem Finger auf sie. "Du?", gab er die Frage neugierig zurück. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen sah er sie an.

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jan 05, 2019 7:57 pm von ©Luisa Winter verfasst.
"Nichts lieber wie das!, meinte ich keck und lege eine Hand kurz auf seine Brust und grinse ihn einfach nur zufrieden an. Er kann sich halbwegs bewegen und jeder weiß, dass man sich auch wo anders im Leben gut bewegen können muss um anderen zu gefallen, meinte ich leicht grinsend und zufrieden. Als Luke mich halb fragt, ob ich noch ein Bier möchte überlege ich kurz und sehe frech zu ihm, Überrasche mich, ich trinke fast alles was mit Alkohol zu tun hatte, gerne süßliche Cocktails. Doch das konnte Er ja nicht wissen, immerhin kann kein Mensch Gedanken lesen.
Als er auf mich zeigt grinse ich und sehe ihn kurz einfach nur an, lege meinen Kopf schief, blicke direkt in seine Augen und öffne meine Lippen um einen Satz zu sagen, der so zweideutig ist, wie nichts anderes: Ich habe nach etwas Spaß gesucht, er würde ziemlich sicher verstehen was ich damit meine und auch deshalb lasse ich meine Augen kurzzeitig nochmals über seinen Körper schweifen, begutachte jeden Muskelstrang der sich mir zeigt und lege meine Beine übereinander. Ich wollte nichts persönliches über ihn wissen, meistens interessiert es mich nicht einmal wie die Typen heißen, mit denen ich ins Bett steige. So kann ich auch keiner mit einem anderen verwechseln.
Du kannst dich ziemlich gut bewegen, stelle ich mit doch ziemlich neutraler Stimme fest und lege meinen Kopf kurz von links nach rechts, wobei mein Nacken knackt und ich anschließend wieder grinsend seine Gesichtskonturen betrachte.

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Diese Schriftrolle wurde am Di Jan 08, 2019 3:23 pm von ©Luke Prokopenko verfasst.
Proko bestellte erstmal noch zwei Bier, wobei er ihr eines davon zuschob und schließlich sein eigenes hochhob um mit ihr anzustoßen. Er lachte. Sie war ehrlich und sprach aus, weshalb sie hier war. Das gefiel ihm. Die meisten Mädchen würden so etwas nicht zugeben. Proko allerdings fand es immer toll, wenn Leute einigermaßen direkt waren. Das ersparte einem so einiges. Er beugte sich zu ihr rüber und sah ihr direkt in die Augen. Sie war wirklich hübsch und das schien sie auch zu wissen. "Vielleicht hast du deinen Spaß ja jetzt gefunden", meinte er und lehnte sich wieder etwas zurück. Momentan versuchte er noch ein wenig herauszufinden wie sie tickte. Manche Leute wollten wirklich nur Spaß und manche wollten erst eine ewig lange Unterhaltung führen. Als wäre man direkt in einem verdammten Vorstellungsgespräch gelandet. Momentan aber wusste er noch nicht mal ihren Namen. Auch okay. Gerade lag sein Hauptanliegen immer noch darin den Alkohol fließen zu lassen. Dieses Mädchen allerdings machte den Abend sicherlich viel interessanter und somit wechselte sich vielleicht auch noch der Grund, weshalb er nun hier war. "Man tut, was man kann", sagte er bloß auf ihre Bemerkung hin. "Deine Bewegungen haben mir auch gefallen."

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Diese Schriftrolle wurde am Di Jan 08, 2019 9:52 pm von ©Luisa Winter verfasst.
Ein Bier war dann wohl das Getränk, was er mir zuschob. Klar, ich trinke es, immerhin ist Alkohol enthalten und dazu noch lega, das heißt wenn hier wirklich eine Razia durchkommen sollte, würde es nicht auffallen, dass ich eigentlich noch viel zu jung bin das zu trinken, was ich in der Hand halte. Somit ist es mir aktuell ziemlich egal, was ich trank, Hauptsache ich konnte es jemandem unterjubeln wenn jemand kontrollieren kommen sollte. Aber gehen wir heute Abend mal ausnahmsweise nicht vom Schlimmsten aus, immerhin habe ich einen Typen gefunden oder getroffen, der ziemlich gut aussieht, ungefähr gleich alt ist wie ich, die gleichen Vorlieben hat und auch das Gleiche erreichen will wie ich. Alkohol und Spaß.
Als er dies auch noch mit seinen Worten bestätigt grinse ich leicht und sehe ihn schon fast herausfordernd an, die Herausforderung mich zu bekommen war nicht sonderlich groß und doch war es schwer mich zu halten, denn erst recht wenn ein anderer Kerl auftaucht, der mir vielleicht noch besser gefällt als er es tut, doch ganz ehrlich, er besteht schon extrem in meinem Beutechema. Groß, trainiert, ein Lächeln dem keine Frau widerstehen kann und dazu noch eine Stimme, die Ähnlichkeit mit der von solchen Kerlen hat, die nicht gerade freundlich und sanftmütig sind.
Als ich erst bemerke, wie nah er mir ist, geht sein Geruch in meine Nase und ich muss sagen, dass auch dies mir gefällt, für eine Nacht wäre er sicherlich keine schlechte Wahl. So nah wie er mir ist mustere ich sein Gesicht nochmal mit einem leicht herausfordernden Augenzwinkern und wende mich dann wieder meiner Bierflasche zu. Ich bin absolut kein typischen Prinzesschen und würde mich auch nie als solches outen oder zugeben, dass ich eines bin, viel mehr würde ich eher zugeben, dass ich weiß was ich will, das ich bekommen möchte was ich will und das mein Lächeln eigentlich den Rest zu dem tut, was es tuen sollte.
"Ich hab mich nur auf das eingelassen, was sich mir geboten hat", schmunzelnd kamen die Worte zwischen meinen weichen Lippen hervor und ich sah ihn einfach nur an, wartete ab ob er was wissen wollte, jedoch nahm ich das Gespräch gleich wieder an mich, beuge mich wieder zu ihm und spreche in das Gleiche Ohr wie zuvor, wobei ich zum einen noch dichter an den jungen Kerl ran durfte, meine Lippen berühren beim sprechen leicht den hinteren Teil seines Wangenknochen und ich hoffe, dass ihm dies nicht nur widerfällt. "Mein Name ist übrigens Luisa", wie immer verwende ich meinen dritten Namen, keiner musste wissen, dass meine ersten beiden Namen Isolde und Maria heißen, denn das war wirklich viel, nur nicht das, was ich hören will beim Sex, wenn jemand meinen Namen stöhnt und dabei Isolde raus kommt. Nun ja, da gab es wirklich schärfere Möglichkeiten zusammen zu kommen.
Mit einer ruhigen Hand hebe ich mein Bier wieder an und trinke einen Schluck aus diesem, fahre mit meiner Zunge kurz über meine Lippen um den Bierschaum der sich leider auch in der Flasche bildet zu beseitigen und warte ab, wie er tickt. Wollte er sich zuerst betrinken? Wollte er zuerst Smaltalk führen? Ich hoffe jetzt einfach mal, dass beides nicht der fall war und wir entweder ziemlich zügig in eines der Zimmer im oberen Stock, wo eine gute Bekannte von mir lebt, verschwinden würden oder eben hoch ins Internat wo ich gezwungen bin zu leben, auch wenn mir dies nicht gerade in meine Karten und in mein bisheriges Leben hinein spielt. Schon lange genug hatte ich in Gefangenschaft ausharren müssen und jetzt saß ich wieder fest, konnte nur mit meinem Körper tun was ich wollte, nicht mit meinem Kopf, meinem Geist und meiner Seele, die das alles um so vieles mehr bräuchten als das ich nur Kerle abschleppe. Doch genau dieser Akt lässt mich so fühlen, als hätte ich die Kontrolle wer meinen Körper berührt, sieht, belächelt, betrachtet, verwöhnt und verletzt. Ich musste niemanden an mein Herz ran lassen, niemandem vertrauen und keiner würde mir auch nur versuchen weh zu tun, denn jeder der es bisher getan hatte hat es bitterlich bereut.
"Falls es dir hier zu laut wird, ich hab den Schlüssel zu einer Bekannten, die wohnt nur zwei Stockwerke höher und ist heute nicht zuhause", mir selbst war es hier nicht zu laut oder sonst was, das konnte man wahrscheinlich an meiner entspannten Körperhaltung ablesen, doch es ist schwer unbekannte einzuschätzen, die ich gar nicht erst näher kennen lernen würde auch wenn ich es irgendwann, in ferner Zukunft vielleicht mal mit etwas fixem Versuchen werde, doch ganz ehrlich? Er ist absolut nicht der Typ für etwas fixes und dauerhaftes. Um meiner Provokation etwas Ausdruck zu verleihen, stehe ich eben auf, lasse ihm nur kurz einen kleinen Kuss auf der Wange liegen und gebe ihm mein Bier: "Ich komme gleich wieder", flüstre ich ihm ins Ohr, gehe eben auf die Toilette und wasche mir die Haare, kontrolliere mein Make Up welches noch perfekt sitzt und komme wieder zu ihm zurück, da ich in sein Blickfeld laufe würde ich ihm auffallen, wenn er nicht anderen Weibern hinterher gafft, was ich bei einer Frau wie mir kaum denken würde, ich meine, wer kann mir schon widerstehen? Als ich wieder bei ihm stehe nehme ich meine Bierflasche wieder an mich, lächle charmant und forme mit den Lippen einfach nur ein "Danke" ohne es auszusprechen, denn so viel kann wohl jeder normale Mensch von den Lippen ablesen.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 13, 2019 6:14 pm von ©Luke Prokopenko verfasst.
Proko lächelte leicht bei dem kleinen Schauer, der ihn wohlig überfuhr als sie so dicht an ihn heran kam. Es machte ihm offensichtlich nichts aus und stattdessen sah er sie mit funkelnden Augen an. Nein, er hatte nicht wirklich etwas zu sagen und auch keine Fragen. Gut, es wären ihm schon Dinge eingefallen, aber er wollte jetzt nicht ewig reden. Reden, Fragen stellen, das war alles so anstrengend. Es hieß ja nicht, dass er sich nicht interessierte, aber Proko war der Meinung, dass man sich mit Blicken und Gesten auch gut einiges an Worten sparen konnte. Immerhin hatten sie ja offensichtlich beide einen ähnlichen Plan für den heutigen Abend und waren einander auch nicht gerade abgeneigt. Das war offensichtlich.
"Proko", stellte er sich ebenfalls vor und sah sie mit einem leichten Lächeln auf den Lippen an. Fast provokant nahe beugte er sich zu ihr hinüber. Und ja, sie wusste scheinbar auch ganz genau was sie wollte. Zumindest hatte Luke diesen Eindruck, auch ihren Worten zufolge. Zwar war Proko nicht immer nur aus auf irgendwelche Nummern mit Leuten, die er nicht kannte, aber das hieß nicht, dass er diese nicht auch genoss. Er war es mittlerweile beinahe sogar gewohnt. Es ging einfach um den Spaß und darum, dass er niemandem irgendwas schuldig war. Außerdem interessierte einen sowieso kaum noch etwas, wenn man nach etlichem Alkohol und Drogen völlig benebelt war. Das war jedenfalls auf den Partys bei Ronan immer der Grund gewesen, weshalb der eigentlich eher ruhigere und nachdenkliche Proko mit Leuten im Bett landete, die er kaum kannte. Und was verdammt noch mal sprach denn dagegen?
"Wie praktisch", meinte er als Luisa von ihrem Schlüssel erzählte. Er bezweifelte, dass sie das nur wegen der Lautstärke vorschlug. Es war nicht wirklich die Lautstärke, die ihn störte. Es war eher dieses Sammelsurium aus Geräuschen. Die laute Musik, Stimmen, umkippende Gläser, .. so viele Geräusche hier, die er mit einem Ohr nicht zuordnen konnte und die sich somit zu seinem unangenehmen Einheitsbrei vermischten. Er wusste, dass es ihn früher oder später noch stören wurde. Das war immer irgendwann der Fall, aber trotzdem wäre das nun nicht der ausschlaggebende Grund mit ihr nach oben zu verschwinden. Nein, das hätte einen ganz anderen Grund, auch wenn er es liebte sich von einer Party in ruhigere Gebiete zurück zu ziehen.
Proko legte den Kopf schief und nickte als sie ihm einen Kuss auf die Wange gab und verschwand. Er schmunzelte kopfschüttelnd. Luisa war wohl wirklich die Sorte Frau, die genau wusste, was sie tat und was sie wollte. So jemand konnte manchmal schneller wieder weg sein, wie man gucken konnte, aber das war auch okay. Sie gefiel ihm allerdings, das konnte er nun auch nicht abstreiten. Sie sah immerhin wirklich gut aus und er mochte diese offene und direkte Art sowieso sehr. Menschen, die nicht zum Punkt kamen waren anstrengend. Und falls sie doch noch Lust hatte sich mit ihm auszutauschen, funktionierte das sowieso viel besser, wenn nicht dieser laute Beat um sie herum dröhnte.
Entspannt trank Proko an seinem Bier und lies den Blick durch die Räumlichkeit schweifen. Luisa fiel ihm auch wieder schnell auf als sie zurück kam. Er lächelte ihr zu, trank wieder an seinem Bier und setzte dann einen fragenden Blick auf. "Lass uns hochgehen, okay?", schlug er vor, klang dabei aber sehr auffordernd. "Es ist laut." Mit diesen Worten trank er den Rest einfach in einem Zug aus. Abwartend sah er sie an. Er war gespannt, ob sie nun wirklich einfach mit ihm hoch gehen würde.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jan 13, 2019 8:36 pm von ©Luisa Winter verfasst.
Ich komme von der Toilette zurück und nehme meine Flasche wieder an mich, nehme einen schluck und vernehme seine inzwischen schon fast vertraute Stimme, immerhin habe ich ein sehr gutes Gedächtnis was Stimmen, Menschen, Gesichtszüge und Charakterzüge angeht.
Kaum hatte ich die Flasche abgesetzt sah ich Proko, wie er sich vorgestellt hatte, an und nicke auf seine Aufforderung hin, trinke mein Bier einfach aus, stelle es neben die seine Flasche und grinse ihn einfach nur an, drehe mich um und gehe los, bleibe nach ein Paar Schritten stehen, drehe mich über die Schulter um und grinse ihn einfach nur frech an, in der Hoffnung, das er kommen würde.
Raus aus den Club, frische Luft, eine Türe weiter die Treppen hoch und vor der Haustüre lehne ich mich gegen die Wand und sehe ihn leicht Provokant Grinsend an, warte, bis er auf meiner Höhe ist um mir anschließend seinen Kragen zu packen und ihn zu mir zu ziehen, ihn frech anzugrinsen und meine Arme einfach leicht um seinen Nacken zu legen, zu warten, was er tun würde. Mein Daumen der linken Hand fährt sanft über seinen Nacken, auf und ab, immer wieder diese weichen und vorsichtigen Bewegungen die sich wiederholen, bis irgendwas spannendes passieren würde.
Der leichte Geruch von Alkohol der an ihm haftet stört mich nicht, immerhin würde man bei mir auch riechen das ich Bier getrunken hatte. doch noch mehr würde man hier den Geruch meines Parfums wahrnehmen. "Sie kommt morgen erst zurück", stelle ich ganz beiläufig zwischen den Liebkosungen fest.

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