Wer denkt, das Leben an einem Internat wie diesem sei wie jedes andere, der irrt gewaltig. Affären zwischen Schülern und Lehrern, kriminelle Machenschaften unter den Schülern und Liebesdramen! Welche Rolle spielst du in alldem?
 
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 Klasse 12

Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 18, 2016 2:27 pm von ©Damien Nolan verfasst.

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If you like causing trouble up in hotel rooms, and if you like having secret little rendezvous. If you like to do the things you know that we shouldn't do, Baby, I'm perfect

And if you like midnight driving with the windows down, and if you like going places we can't even pronounce. If you like to do whatever you've been dreaming about, Baby, you're perfect

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Diese Schriftrolle wurde am Do Jul 13, 2017 2:42 pm von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny
cf: die Gemeinschaftsküche

So langsam ging der Schulalltag wieder los und wir hatten auch schon die erste Partnerarbeit gekriegt. Natürlich kam es wie es kommen musste und ich war mit Kenneth in eine Gruppe gekommen. Kenny war der ruhige Junge aus meiner Klasse der mir mein Herz geklaut hatte, nur wusste er es wahrscheinlich nicht einmal. Zumindest glaubte ich, dass ich ihn nicht allzu verträumt anschaute, genau wissen tat ich es auch nicht. Selbstverständlich sahen wir uns so gut wie jeden Tag, es war schwierig sich in einer Klasse nicht über den Weg zu laufen. Auch waren wir zusammen in der Schulband. Wenn ich ehrlich war, wusste ich nicht einmal genau wann er mir mein Herz geklaut hatte, aber das tat jetzt nicht zur Sache. Wir sollten was in Erdkunde machen, in einem der langweiligsten Fächer die es gab, zumindest wenn man mich fragte. Ich hatte sämtliches Material das ich zum Thema "Dritte Welt" hatte um mich herum auf dem Boden verteilt und versuchte es gerade in eine überdimensionale Mind Map zu fassen. Etwas verloren blickte ich zu dem Iren, wobei ich mich in seinen tiefen dunklen Augen verlor. Es war ein schönes, kräftiges braun, fast wie die Augen eines Hundes. Danach musste ich meine Gedanken wieder einfangen, da diese in Richtungen liefen, die sie jetzt nicht einschlagen sollten. Aber ob Kenny wohl auch so viel Liebe gab wie ein Hund? Ganz offen gesagt wusste ich von mir selbst nicht einmal ob ich so viel Liebe geben könnte. In einer solchen Situation hatte ich mich nie befunden. Außerdem, wenn ich nie einen Schritt in diese Richtung machte, konnte ich ja auch nie herausfinden ob diese Gefühle erwidert wurden. Was wenn Kenny meine einzige große Liebe wäre und ich es für immer bereuen würde, nur weil ich nicht wusste wie ich ein solches Gespräch beginnen sollte. Ich würde mich auf ewig hassen. Ich war nervös wie noch nie zuvor in meinem Leben. Sonst war es mir immer egal gewesen was andere von mir hielten, entweder sie mochten mich oder sie ließen es. Doch das sah bei dem Blonden anders aus, es war mir sehr wichtig was er von mir dachte und ich hatte nicht einmal bemerkt, dass ich ihn die ganze Zeit angestarrt hatte. Verlegen fiel mein Blick augenblicklich auf den Boden, während ich versuchte meine Wangen davon abzuhalten einen verlegenen Rotton anzunehmen. Peinlich.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Jul 14, 2017 2:17 am von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Es gab genug Themenfelder in diesem Universum, die mich interessierten und mit denen ich mich gerne beschäftigte. Was man üblicherweise in Erdkunde behandelt gehörte nicht dazu und das Thema "Dritte Welt" schon gar nicht. Es betraf mich nicht und so sollten diese armen Leute doch einfach verrotten. Gab ohnehin zu viele Menschen auf der Welt. Wenn ich mich so in meiner Klasse umsah und auf dieser Schule allgemein, gab es auch viele, viele Leute, die mir gestohlen bleiben konnten, die ich am liebsten gar nicht oder tot sehen würde, denen ich gerne selber eine Knarre an den Kopf halten und dann den Abzug drücken würde. Aber es gab auch viele Leute, die mir egal waren oder die ich bei einem Amoklauf zumindest nicht (zuerst) abknallen würde. Man darf mich nicht falsch verstehen, das war eben keine Drohung. Vermutlich hat jeder einen geheimen Drang, den er nicht mit der Welt teilen will. Vielleicht auch nicht und ich bin einfach nur verrückt, aber so bin ich und ich sehe es nicht sein, mich wie ein Patient behandeln zu lassen, mit Diagnostik und Therapie und Klapse. In meinem tiefsten Inneren weiß ich, glaube ich auch, dass etwas an mir nicht ganz sauber ist, die vernarbten Stellen an meinen Unterarmen und die teilweise auch noch frischen Wunden dort, verraten wohl genau das. Aber ich sehe es nicht ein. Tat ich nie und werde ich nie.
Mein Referat sollte ich mit Yoshua Goldammer vorbereiten. Ich kannte Yoshua nicht wirklich, aber wenigstens war er mir bisher nicht negativ aufgefallen. Er hatte rot gefärbte Haare, was schon irgendwie cool war. Ich mochte ihn deshalb nicht auf einmal, aber wirklich viel gegen ihn sagen konnte ich eben auch nicht. Während er alles Mögliche an Material für das Referat ausgebreitet und begonnen hatte, eine Mind-Map zu erstellen, zog ich ein Buch zu dem Thema hervor, dass ich in der Bibliothek gefunden hatte. Stumm und ohne eine Miene zu ziehen, ließ ich meinen Blick über die Seiten schweifen, hörte irgendwann, dass das markante Geräusch von Stift auf Papier sich einstellte. Langsam blickte ich auf und merkte, dass Yoshua mich anstarrte. Eigentlich war ich nicht die Art von Mensch, die so etwas merkwürdig fand, aber mich beschlich ein unangenehmes Gefühl, wie ein Déja-Vu. An meiner alten Schule hatten mich manche Leute angestarrt, andere hatten mich beleidigt oder wortwörtlich den Müll über mir ausgekippt. Und manche hatten einfach nur zugesehn und gelacht oder nicht, aber ich hatte sie allesamt aus tiefster Seele gehasst. Irgendwann fiel Yoshuas Blick auf den Boden, ganz plötzlich. "Das war nicht sehr unauffällig", sagte ich monoton. Vermutlich konnte man meiner Stimme nichts heraushören. Kein Spott, keine Anklage, kein Nichts. Kurz sah ich ihn nichtssagend an und blickte dann wieder auf die Seiten. "Wenn du jemanden anstarrst, merkt man das ziemlich schnell. Lieber viele kurze Blicke zuwerfen. Fällt nicht so auf", fügte ich dann leise hinzu, aber vermutlich konnte Yoshua mich trotzdem hören. War ja nur ein Ratschlag. Weshalb auch immer er mich so angestarrt hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Mo Jul 24, 2017 4:55 pm von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Konnte ein Mensch überhaupt so viel Liebe geben wie ein Hund? War das möglich? Ein Hund liebte sein Herrchen mehr als sich selbst. Ein Mensch hatte verschiedene Wege zu lieben, doch die hatte ein Hund wohl auch, aber konnte Menschen auf die selben Wege lieben wie ein Mensch und ein Mensch wie ein Hund? Konnten ein Mensch überhaupt einen anderen für den Rest seines Lebens lieben? Konnte ich einen anderen Menschen für den Rest meines Lebens lieben? Konnte Kenny das? Liebte meine Hündin mich überhaupt oder war ich doch verlassener als ich immer dachte? Vielleicht war ich auch einsam. Doch ich fühlte mich nicht einsam. Vielleicht sollte ich auch schlicht weg aufhören darüber nachzudenken. Aber Kenneths Augen waren so tief braun, da durften sich bei mir schon mal die Gedanken lostreten. Mein Kater hätte sich wahrscheinlich inzwischen auf meinen Schoß gelegt und versucht mich irgendwie zurück in die Welt zu holen. Doch dieser war nicht hier. Somit bohrten sich keine Krallen in meine Beine um mich zurück zu holen. Unbewusst fing ich an Mad Hatter von Melanie Martinez zu summen. Wahrscheinlich leise genug, dass es schwierig war die Melodie zu erkennen, aber laut genug dass man durchaus mitbekommen konnte, dass ich etwas summte. Natürlich hatte Kenneth bemerkt das ich ihn angestarrt hatte. Wenn ich es vorher nicht schon war, wurde ich spätestens jetzt rot wie eine Tomate und starrte jetzt meine Zettel an. Mir war es einfach unglaublich peinlich. Ich zuppelte dann meinen Block raus und einen Stift und fing an das Chaos um mich herum auf einen Zettel zu bringen und noch einmal nach zu ordnen. Ich traute mich gar nicht mehr Kenny anzuschauen. Ich wollte die Reaktion des anderen auf meine doch unsichtliche Tätigkeit gar nicht sehen. So recht traute ich mich aktuell nicht zu antworten. Seit wann interessierte es mich überhaupt was er von mir dachte? So richtig hatte ich gerade darauf keine Antwort.

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Diese Schriftrolle wurde am Mi Jul 26, 2017 8:50 am von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Youshua

Yoshua sagte nichts, was mich im Großen und Ganzen nivht störte. Ich wusste zwar wirklich nicht, woran das lag, aber so war das eben. Vielleicht war mein Einschätzungsvermögen gegenüber anderen Menschen eben nicht ganz so perfekt.
Ich hörte, wie er etwas summte, ein Lied vermutlich, aber ich hörte nicht viel und was ich hörte, kam mir nicht bekannt vor. "Was summst du da?", fragte ich einfach geradewegs heraus und löste meinen Blick erneut von dem Buch in meinen Händen. Ich legte meine Finger zwischen die offenen Seiten und schloss es. Im Moment interessierte es mich irgendwie, was für eine Musik Yoshua hörte. Als Musik-Industrien-Charts-Dreck-Hörer vermutete ich ihn nicht, dafür schien er mir doch zu wenig zur Allgemeinheit zu gehören. Mir fiel ein, dass er selber Musik machte. Wie ich mir das alles über jede mögliche Person merken konnte, war mir selber ein Rätsel. Mein Interesse war gar nicht so groß für andere Personen und doch sog ich alles auf, was ich mal über diesen oder jenen gehört hatte wie ein Schwamm. Kurz blinzelte ich Yoshua an. "Du spielst Schlagzeug, oder?", sagte ich dann, während mein Blick auf ihm gerichtet lag.
So richtig schlau wurde ich aus dem Jungen dann wiederum auch nicht, als dieser einen hochroten Kopf bekam, diesen senkte und fahrig auf seinem Arbeitsplatz herumfuchtelte. Ich schwieg dazu, während ich ihn einfach nur etwas irritiert anblickte. Menschen...

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Diese Schriftrolle wurde am Sa Jul 29, 2017 10:11 pm von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Es war mir nie klar gewesen, wie schwierig es war eine Melodie beim Summen zu halten, sonst summte ich allerdings auch Lieder die ich eh Kopf hatte Mad Hatter hatte ich hingegen schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr gehört. Die letzte Zeit waren es doch mehr rockige Titel gewesen die bei mir liefen, wenn ich Musik hörte, anstatt sie zu machen. Ehrlich rechnete ich nicht damit gefragt zu werden, was ich da summte. Mad Hatter antwortete ich ihm dann kurz angebunden, ich war mir nicht einmal sicher ob er das Lied kannte, ich wusste nicht einmal ob er die Sängerin kannte. Ich wusste nie ob die Musik die ich hörte in den Charts lief oder nicht und ob andere sie kannten oder nicht. Ich hörte schlichtweg das was mir gefiel. Allerdings merkte ich ja auch nicht ob ich mich auffürhte wie ein verliebter Esel oder nicht. Ich versuchte einfach mich mit den Aufgaben abzulenken, aber das war echt einfacher gesagt als getan. Ein wenig peinlich fand ich es schon wie ich mich benahm. Wow, seit wann ist mir denn irgendwas peinlich. schoss es mir durch den Kopf. Ich hätte wohl wirklich jemanden gebrauchen können mit dem ich darüber reden konnte. Ich atmete einmal tief ein und wieder aus, als würde diese Aktion helfen. Bei Kennys Frage blickte ich zu ihm hoch und erwischte direkt seinen Blick und ließ meinen zu schnell und auffällig wieder fallen. Ja ich spiele Schlagzeug. antwortete ich ihm denn in einem recht freundlichen Ton, welchen ich wohl öfter an den Tag legte, wenn nicht immer. Allerdings konnte es auch sein, dass ich mir genau das einredete.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 30, 2017 1:13 am von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Ich lächelte ein wenig, als Yoshua den Titel des Liedes nannte, auch wenn ich es nicht kannte. "Mad Hatter", wiederholte ich blinzelnd. "Der verrückte Hutmacher. Das ist mein Lieblingscharakter aus Alice im Wunderland." Vermutlich wusste Yoshua nicht, dass dieses Buch auch mein Lieblingsbuch war, aber an diese Tatsache dachte ich gerade gar nicht, sodass ich einfach drauf los redete. "Aber das Lied kenne ich nicht. Von wem soll das sein?" Offen gestanden hatte Yoshua damit mein aufrichtiges Interesse geweckt. Und natürlich auch sein eigenartiges Verhalten. So etwas hatte ich noch bei jemandem beobachtet. Nicht in meiner Anwesenheit. Geradezu stoisch schien er sich mit seinem Arbeitsmaterial zu beschäftigen.
Dann sah Yoshua kurz auf, als ich ihn nach dem Schlagzeugspielen fragte, und als er meinen Blick traf dauerte es kaum eine Sekunde, da er seinen wieder senkte. Mit zusammengezogenen Augenbrauen starrte ich ihn an. Seine Antwort fiel auch eher rar aus. "Ja, ich spiele Schlagzeug."
Ich wusste nicht, dass er so still ist. Eigentlich dachte ich, er wäre irgendwie...aufgeweckter. Schulterzuckend schlug ich das Buch in meiner Hand wieder auf und sah auf die Seiten. "Du scheinst nicht sehr gesprächig zu sein", meinte ich beiläufig. "Ist was?" Langsam, ja langsam wurde es mir unangenehm, dass Yoshua sich so merkwürdig verhielt. Lag es an mir? Hielt er mich für verrückt? Für einen Freak? Das bin ich nämlich ganz und gar nicht...

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 30, 2017 1:43 am von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Aus dem Augenwinkel beobachtete ich kurz die Reaktion, welche er bei dem Titel des Liedes hervorbrachte. Es war defibitiv eine interessante Infornation, nur hatte ich mich nie weiter mit Alice im Wunderland befasst oder es schlicht weg vergessen. Als er dann fragte von wem das Lied sei antwortete ich auch hier eher knapp. Melanie Martinez im Moment brachte ich nicht einmal mehr einen ganzen Satz raus, was mich langsam selbst ein wenig stuzig machte, da ich sonst eigentlich relativ viel redete. So versuchte ich mich selbst auf andere Gedanken zu bringen und einfach so zu tun als wäre Kenneth wir jeder andere. Schlussendlich war er es auch, bloß anders. Ein wenig komisch ich weiß, aber er war anders genauso wie alle anderen. Auch bekam ich mit, dass ich kuez angestarrt wurde, begegnete dem Blick aber nicht. Meine Unterlippe fand ihren Weg zwischen meine Zahnreihen und wurde da unruhig etwas hin und her bewegt. Natürlich kam die Frage des Blonden etwas plötzlich für mich und ich blickte ihn erstmal panisch an. Well, genau das ist es was du jetzt machen solltest Goldammer. kam es mir selvst in den Kopf. Nun, eigentlich bin ich gesprächiger. Keine Ahnung was das heute ist. meinte ich dann zu ihm und fuhr mir eteas verlegen durch die Haare wobei meine Wangen wieder einen zarten Rotton annahmen. Also es ist eigentlich nichts, außer das du mir komplett den Kopf verdreht hast ging mir dann die ehrlichere Antwort durch den Kopf die ich so aber bicht aussprechen wollte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 30, 2017 2:29 am von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Wieder fiel Yoshuas Antwort sehr knapp aus. "Melanie Martinez." Ich zuckte mit den Schultern. "Nie gehört", gab ich zu und schüttelte leicht den Kopf. "Was macht die für Musik?" Ich lehnte mich etwas vor und sah, wie Yoshua auf seiner Unterlippe herumkaute. Er scheint nervös zu sein. Aber warum? Lag es etwa an mir? Aber warum? Warum ich? Es war eine dieser typischen Situationen, in denen ich mir wünschte nur für einen Augenblick zu wissen, was in jemand anderem vorging.
Auf meine Frage schien er geradezu panisch zu reagieren, wie ich das aus dem Augenwinkel beobachten konnte. Ich sagte dazu nichts. Wahrscheinlich würde ich damit alles nur noch schlimmer machen. Aber das wusste ich nicht so genau. Hatte ja nicht so die totale Ahnung von Menschen. Stattdessen sah ich wieder vom Buch auf. Wirklich gelesen hatte ich ohnehin nicht. "Nun, eigentlich bin ich gesprächiger. Keine Ahnung was das heute ist", sagte Yoshua und fuhr sich durch seine Haare, wobei sein Gesicht erneut einen fast so roten Ton annahm wie seine Haare es waren. Kurz schwieg ich und sah ihn nur prüfend an. Dann zuckte ich mit den Schultern. "Okay", sagte ich nur und blickte mich anschließend im Raum um. "Naja, manchmal ist man wohl einfach nicht so ganz man selbst, schätze ich. Geht mir an manchen Tagen ähnlich." Ich brachte so etwas wie ein Lächeln zustande und sah Yoshua an. Warum ich ihm gegenüber so offen war, konnte ich mir beispielsweise gerade auch nicht erklären. So viel auf Konversation aus zu sein, war nicht gerade typisch für mich. Was nicht heißen soll, dass ich zu schüchtern wäre. Ich hatte nur meistens keine Lust darauf.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 30, 2017 2:48 am von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Momentan war ich darauf bedacht unaufmerksamer zu sein. Ich wollte nicht jede von Kenneths Bewegungen studieren, da dies wieder dazu führen würde, dass ich ihn anstarrte. Pop Musik, aber nicht so wie es im Radio hoch und runter läuft, sondern anders. Individueller. Sie selbst ist ein klein wenig verschroben und das merkt man auch in ihrer Musik. Ihre Musik ist genauso verschroben wie sie. antwortete ich ihm, dann mal wieder etwas ausführlicher. Ich hätte dazu wahrscheinlich noch einiges mehr sagen können, aber ich wollte ihn auch nicht langweilen. Allerdings war ich meinem Gegenüber bereits die ganze Zeit sehr dankbar, dass er mein merkwürdiges Verhalten größtenteils einfach hinnahm und nicht wirklich darauf reagierte. So hatte ich ein wenig Zeit um mich selber zu ordnen, ohne mich dabei auch noch anderen rechtfertigen zu müssen. Als er vom Buch aufsah schaute ich ebenfalls kurz hoch, nicht lange und nicht intensiv, eher passiv um zu sehen, was dort geschah. Wahrscheinlich. antwortete ich wieder recht knapp darauf. Mir fiel selber schon lange auf, dass ich immer weiter dicht machte und passiver wurde, aber ich wusste auch nicht so recht wie ich es ändern sollte.

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Diese Schriftrolle wurde am So Jul 30, 2017 4:02 am von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Ich hörte Yoshua zu und dieses Mal fiel seine Antwort ausführlicher aus, als vorher. Für einen Moment schwieg ich, auch noch nachdem seine Stimme verklungen war. "Verschroben klingt gut. Ich mag verschroben", sagte ich dann aus dem Nichts heraus und schweig wieder einen Moment, ehe ich weiterredete. "Ich höre am liebsten Nirvana. Kurt Cobain war ein richtig genialer Kerl. Scheiße, dass der sich das Hirn weggepustet hat, aber so ist das eben." Ich zuckte leicht mit den Schultern. "Würde ich nicht machen, mir das Gehirn wegzupusten. Du?" Scheiße, Scheiße. Was ist denn los mit mir? Warum zur Hölle war ich so offen zu Yoshua? War jetzt auch egal. War jetzt eh scheißegal. Zu spät jetzt noch irgendwas zu ändern.
"Wahrscheinlich", kommentierte Yoshua meine nächsten Worte und dann brach wieder Stille aus. Es dauerte jetzt eine Weile, bis ich diese Stille durchbrach und das, während ich mich wieder dem Buch zugewandt hatte. "Erdkunde ist doch scheiße. Sowas von für den Arsch."

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Diese Schriftrolle wurde am So Aug 27, 2017 11:24 pm von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Es beunruhigte mich etwas als er wieder Stille einkehren ließ, irgendwie hatte ich Angst etwas falschen oder zu viel gesagt zu haben. Dies legte sich allerdings etwas als Kenneth dann darauf antwortete. Es machte mich verrückt das er so mit mir spielen konnte ubd das wahrscheinlich auch noch ohne es zu wissen. Allerdings wusste ich auch nicht wie ich dem entgegen wirken sollte. Auf seine Frage wich ich erstmal etwas aus. Cobain hate auf jeden Fall ein enormes Talent. eine Antwort auf seine Frage war dies nicht, lag wohl daran, dass es mir unangenehm war sie zu beantworten, da ich wusste das ich sie nicht immer verbeint hätte und gebau dies war der Punkt den er nicht wissen sollte.
Die Stille die danach wieder aufkam, war schlimmer für mich als die längsten Stunden die ich allein war oder nicht mehr wusste wer ich eigentlich war. Unbewusst zog ich mich etwas zusammen und arbeite so weiter. Ich schaute ihn nicht an, als er meinte Erdkunde sei scheiße. Viele Fächer sind der letzte Dreck, Erdkunde ist nur ein Bruchteil eines gescheiterten Bildungssystems kommentierte ich das gabze einfach politisch belasteter als ich eigentlich gewollt hatte.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 9:02 pm von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Yoshua beantwortete mir meine Frage nicht wirklich, eigentlich gar nicht. Stattdessen wich er der Frage einfach aus und merkte an, dass Kurt Cobain ein enormes Talent hatte. Ich gab mich damit auch zufrieden. Vielleicht sprachen manche Menschen ungerne so direkt über Arten sich oder andere Leute umzubringen. Einige, so war mir schon aufgefallen, mieden grundlegend das Thema Tod, was ich für unnötig hielt. Das war ja nichts Schlimmes in dem Sinne. Aber vielleicht hatten manche Leute auch die Befürchtung nach ihrem Tod in der Hölle zu schmoren oder sowas.
Auf Yoshuas nächste Worte hin nickte ich leicht. "Wir sollten, wenn wir fertig sind und abgegeben haben, den ganzen Mist verbrennen", schlug ich vor und lächelte dabei begeistert von meiner eigenen Idee.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 9:17 pm von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

So recht wusste ich schon lange nicht mehr was ich sagen sollte und diese stetige Stille nach so gut wie allem machte mich langsam wahnsinnig. Ich lauschte einfach dem Geräusch seines Atems in der Hoffnung das es irgendwas brachte, aber dies bestärkte nur den einen oder anderen Gedanken in mir selbst. Außerdem passte sich mein Rhythmus unbewusst seinem an. Als ich dies bemerkte verauchte ich meinen wieder zu finden, was aber leichter gesagt als getan war.
Außerdem wäre es einfacher sich zu konzentrieren, wenn man seinen Partner nicht mehr mögen würde als man sollte. murmelte ich nicht gabz so leise Fuck, das hab ich jetzt nicht wirklich laut gesagt. für mich war es gerade unglaublich laut gewesen. Verdammt, verdammt, verdammt. die Röte stieg mir wieder ins Gesicht, doch ich wusste nicht einmal ob er es verstanden hatte, wobei so laut wie ich gerade gewesen bin. Ich schaute jetzt einfach angestrengt mein Blatt an und mied es gänzlich auch nur seinen Fuß anzusehen. Was denkt er jetzt bloß von mir? Das sollte er nicht wissen etwas nervös zupfte ich mit meinen Zähnen an meiner Unterlippe. Ja wäre auf jeden Fall keine schelchte Idee, antwortete ich ihm nach einem kleinen Augenblick der Panik, auch wenn ich ihn noch immer nicht wieder ansah. Ich wollte den Ausdruck seines Blickes nicht sehen. Ich wollte nicht wissen wie angewidert seine treuwirkenden, braunen Augen sein konnten.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 9:39 pm von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Yoshuas gemurmelten Worte konnte ich nicht einfach so außer Acht lassen und ignorieren. Während sich mein Magen anfühlte, als müsse ich gleich Regenbogen kotzen, schoss mein Kopf auf und ich sah ihn an. Wie sollte ich diese Worte deuten? Wenn man seinen Partner nicht mehr mögen würde, als man sollte... Einige Sekunde blickte ich Yoshua so an, ehe ich mich dazu aufraffte, meine Frage zu stellen. (sein Partner = ich? Er mochte mich mehr, als er sollte?) Das hieß im Klartext, er mochte mich? Ein ungewöhnliches Gefühl, so etwas zu hören, aber es faszinierte mich irgendwie. "Wie sehr solltest du mich mögen?", fragte ich leicht zögerlich, während ich meine Stirn fragend runzelte. "Und...inwiefern tust du es mehr, als diese Grenze, die du dir da selber gesteckt hast?" Wieso hatte er sich überhaupt eine Grenze gezogen?

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Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 10:10 pm von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Natürlich hatte er es gehört und verstanden, warum hatte ich überhaupt die Hoffnung gehabt, das dies nicht der Fall ist? Ich war so ein Idiot, warum war mir das überhaupt über die Lippen gekommen? Jetzt konnte ich wahrscheinlich eh nicht mehr viel retten. Somit schaute ich hoch und stellte mich seinen Fragen. Jetzt konnte ich eh nicht mehr viel leugnen. Über meinen Wangen und meiner Nase musste etwas ein roter Streifen, wahrscheinlich sah es ein wenig aus wie immer in den Animes. Ich schaute ihn deutlich verunsichert an und merkte gar nicht das ich mich unbewusst immer weiter zusammen gekauert hatte. Wie sehr ich dich mögen sollte? Nun eigentlich nicht mehr als jeden anderen. Also so normal bis ein wenig mehr. Bei dir ist das baer anders ich schaffte es dabei nocht mehr in anzusehen ubd schaute auf meine Fußspitzen und zog meine Knie etwas dichter an mich. Ich mag dich, sehr sogar. Ich kann nicht mal sagen warum, aber... Es ist halt so. meinen Kopf hatte ich inzwischen halb über meine Schulter gedreht und starrte den Fußboden etwas betreten an. Es war mir etwas unangenehm es einfach auszusprechen. Ich wollte immer noch nicht sehen, wie verachtebd er nich ansah, wobei er eben nicht gewirkt hatte als wolle er jetzt nie wieder mit mir reden, aber ich konnte nich eben auch irren oder es beruhte alles nur auf dem Wunsch danach, das es so wäre.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 10:30 pm von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Mein Blick ruhte noch immer auf Yoshua. So nahm ich auch wahr, wie sein Gesicht langsam etwas röter wurde. Still hörte ich Yoshuas Worten zu, ohne meinen Blick auch nur abzuwenden. "Ich weiß zwar nicht viel darüber, wie etwas normal ist,
aber...verstehe ich das richtig, dass du auf etwas nicht-Platonisches anspielst?"
, fragte ich langsam und spürte dabei, wie mein Magen unruhiger, mein Puls schneller wurde.
Yoshua hingegen schien sich immer mehr zusammenzukauern und sah dann auf den Boden. So ganz verstand ich diese Situation nicht, auch wenn ich eine Vermutung hatte, wo das alles hinführen sollte. Was daran so dramatisch und kompliziert war, hatte ich noch nie verstanden. Menschen waren viel zu oft viel zu kompliziert und indirekt. "Oder in welchem Zusammenhang siehst du dieses sehr mögen?", fragte ich ruhig nach.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 11:00 pm von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Langsam wurde ich ein wenig sehr nervös und find an mit meinen Fingerkuppen etwas auf mein Knie zu trommeln, wobei mir mir erstmal auffiel, wie weit ich meine Beine eigentlich angezogen hatte. Ich ließ sie wieder etwas locker und trommelte dort weiter auf dem Knochen rum. Das Kenneth so schnell ins Schwarze traf, was genau ich meinte war eigentlich nicht verwunderlich. Wäre ich noch nicht rot gewesen, wäre ich es spätestens jetzt geworden. So schaute ich ihn etwas verlegen an und wusste nicht so recht wie zu bestätigen, ohne das es irgendwie komisch klang. Vielleicht machte ich mir auch einfach zu viele Gedanken, vielleicht machte ich mir auch die falschen. Was nicht-platonisches ist eigentlich eine gute Beschreibung dafür. also Unsicherheit war kein Ausdruck mehr dafür was ich gerade zeigte. Jedenfalls war ich inzwischen rot genug, dass mehr nicht ging und ich langsam anfing das ganze mit einem schüchternen, unsicheren Lächeln nur noch schlimmer machte.

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Diese Schriftrolle wurde am Do Aug 31, 2017 11:16 pm von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Yoshuas Fingergetrommel hätte mich nervös machen können, tat es aber nicht. Ich sah ihn weiterhin ruhig an, sah wie er zwar etwas Spannung aus seiner Haltung nahm, aber trotzdem noch lange nicht entspannt schien.
Etwas nicht-Platonisches wäre vielleicht eine gute Beschreibung dafür, bestätigte Yoshua dann und schob ein unsicheres Lächeln hinterher, was schon irgendwie fast anziehend auf mich wirkte.
"Okay", sagte ich langsam und schwieg dann kurz überlegend, ehe ich weitersprach. "Und...wo siehst du jetzt das Problem? Es ist ja legitim genug, eine bestimmte Meinung über verschiedene Menschen zu haben. Das muss dir nicht...peinlich sein."
Ob das Rotwerden und Zusammenkauern wirklich mit Peinlichkeit zu tun hatte, wusste ich nicht. Ich ging nun erstmal einfach davon aus, dass diese Symptome mit dieser Ursache in Betracht gezogen werden konnten.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Sep 01, 2017 11:56 am von ©Yoshua Goldammer verfasst.
Kenny

Seine Ruhe verunsicherte mich nur noch weiter, ich wusste sie nicht einzuordnen. Ich schaffte es nicht ihn länger als ein paar Sekunden am Stück anzusehen. Schlussendlich ließ ich meine Hand an meinem Bein rubtergleiten, da es mich eher unruhiger machte auf meinem Knie zu trommeln. Immerhin schaute er mich nicht angewidert an oder machte sich über mich lustig, glaubte ich zumindest. Okay, war nicht unbedingt das womit ich gerechnet hatte, aber ich sagte dazu nichts. So recht wusste ich immer noch nicht wie ich mit seinem Schweigen umgehen sollte. Das Problem? Das man sich damit ziemlich verletzlich macht. Und... eigentlich wollte ich mich verteidigen, dass es mir an und für sich nicht peiblih war, nur das er es wusste, aber ich wusste nicht wirklich wie ich es sagen sollte. Somit blieb es dann bei einem unsicheren Seufzer.

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Diese Schriftrolle wurde am Fr Sep 01, 2017 4:59 pm von ©Kenneth Fitzgerald verfasst.
mit Yoshua

Yoshua hörte mit dem Fingergetrommel auf und ließ seine Hand an seinem Bein heruntergleiten. Ich folgte dem mit meinen Augen und sah dann wieder ihn an. Man würde sich verletzlich machen, hatte Yoshua auf meine Frage erwidert, etwas, das ich nicht ganz nachvollziehen konnte. War man nicht immer auf eine gewisse Art verletzlich? Wollte er mir damit sagen, dass er dann besonders verletzlich wäre? "Naja", sagte ich also und hob kurz meine Schultern. "Ist dein eigentliches Problem jetzt nicht eher, dass du es dir zu kompliziert machst? Es wäre einfacher und schmerzloser einfach direkt zu sagen, was du willst. Entweder ich reiße dir dafür den Kopf ab, was ich für unwahrscheinlich halten würde, weil ich gerade in einer ganz guten Stimmung bin, mal abgesehen davon, dass ich niemals jemanden mit bloßer Hand umbringen würde und ich habe gerade keine Axt oder kein Messer bei mir oder sowas. Also, unwahrscheinlich." Ich legte meinen Kopf ein Stück weit schief. "Ich kann dir aber auch nicht versichern, dass ich dir geben kann, was du möchtest. Ich meine, ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage bin, aber...hm, naja ich kann es probieren."
Ich meinte die Worte ernst, was man ganz gut daran erkennen konnte, dass meine Stimme recht monoton blieb und man eben keinen Hauch von einer Spur von Humor in ihr erahnen konnte. Jetzt aber verzog sich mein Gesicht zu einem neugierigen Grinsen und ich lehnte mich etwas nach vorne. "Mann, ist das spannend", sagte ich leise und kicherte dabei etwas.

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